2025

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American Airlines A321 erleidet beim Landen Heckaufschlag in Charlotte: Untersuchung eingeleitet

Ein Flugzeug des Typs Airbus A321-200 der Fluggesellschaft American Airlines ist am Montagabend des 9. Junis 2025 bei der Landung auf dem Charlotte Douglas International Airport (CLT) von einem sogenannten Heckaufschlag betroffen worden. Die Maschine, welche den Flug AA1894 von Raleigh-Durham (RDU) durchführte, konnte nach dem Vorfall selbstständig die Landebahn verlassen und zum Abfertigungsgate rollen. Alle Passagiere konnten das Flugzeug unversehrt verlassen, und es wurden keine Verletzungen gemeldet. Das betroffene Luftfahrzeug ist seit dem Vorfall in Charlotte abgestellt und wird derzeit von Experten inspiziert und auf notwendige Reparaturen vorbereitet. Der Vorfall, dessen Ursache noch Gegenstand einer Untersuchung durch die Bundesluftfahrtbehörde (Federal Aviation Administration, FAA) ist, wirft erneut ein Schlaglicht auf die Bedeutung präziser Landeverfahren in der Luftfahrt. Details des Vorfalls und der betroffenen Maschine Der Zwischenfall ereignete sich, als der American Airlines Flug AA1894, eine Kurzstreckenverbindung von Raleigh-Durham nach Charlotte, um 19:07 Uhr Ortszeit seinen letzten Flug des Tages antrat. Obwohl die beiden Städte auf dem Landwege nur etwa zwei Stunden voneinander entfernt liegen, dient der rund 30-minütige Flug als wichtige Zubringerstrecke für American Airlines zum Drehkreuz Charlotte. Die Fluggesellschaft bietet auf dieser Route bis zu zehn tägliche Flüge in beide Richtungen an, typischerweise unter Einsatz von A321-200-Flugzeugen, um die Konnektivität ihres Drehkreuzes zu gewährleisten. Das involvierte Flugzeug, mit der Kennung N167AN, ist ein Airbus A321-200, der im Jahre 2016 an American Airlines ausgeliefert wurde. Es handelt sich um ein besonders markantes Mitglied der Flotte, da es eine spezielle Lackierung trägt, die den Trägern der „Medal of Honor“, der höchsten

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Austrian Business Travel Association stärkt Vorstand mit zwei Neuzugängen

Die Austrian Business Travel Association (ABTA), der Verband der österreichischen Geschäftsreiseindustrie, hat seinen Vorstand mit der Aufnahme von Kirsten Hauft-Tulic (Strategic Purchaser Mobility & Travel Services, Fronius International GmbH) und Michael Glück (Director Operation und Prokurist bei BTU Business Travel Unlimited) erweitert. Diese Verstärkung soll die Arbeit des Verbandes weiter festigen. Die beiden neuen Vorstandsmitglieder werden die bestehenden Mitglieder Monika Milde (Wolf Theiss), Marion Würtz (cargo-partner), Alexander Schnecke (AUA), Janine Kranz (Airport Salzburg) und Emilia Böhmer (AVIS Budget Group) unterstützen. An der Spitze des Verbandes stehen weiterhin Präsident Roman Neumeister (OSZE) sowie die Vizepräsidentinnen Sabine Toplak (ACCOR) und Angela Lille (ERSTE Group). Die ABTA vertritt die Interessen der österreichischen Geschäftsreisebranche und setzt sich für deren Weiterentwicklung ein. Kirsten Hauft-Tulic bringt 30 Jahre Erfahrung aus der Reisebranche mit, darunter Stationen bei Lufthansa, Air Alps und AX Travel bzw. Verkehrsbüro Business Travel. Seit 2021 leitet sie den Bereich Travel & Fuhrpark Management beim oberösterreichischen Familienkonzern Fronius International GmbH und ist für die Reisegeschäfte von rund 7.000 Mitarbeitern in 36 Ländern verantwortlich. Michael Glück, gebürtiger Salzburger, war nach Engagements bei Austrian Airlines sowie KUONI/BTI/Hogg Robinson zu BTU Business Travel Unlimited gewechselt. Seit der Fusion mit VB Business Travel ist er als Director Operation österreichweit für sämtliche Buchungsteams zuständig und fungiert zudem als Prokurist bei BTU Business Travel Unlimited Reisebüroges.m.b.H. und AX Travel Management GmbH sowie als Co-Geschäftsführer des Joint Ventures HBT – Herburger Business Travel GmbH.

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Air Asia vor Großauftrag für Airbus A220: Ein strategischer Kurswechsel für den asiatischen Billigflieger

Spekulationen in Luftfahrtkreisen deuten darauf hin, daß die malaysische Billigfluggesellschaft AirAsia möglicherweise kurz davor steht, einen bedeutenden Auftrag für bis zu 100 Flugzeuge des Typs Airbus A220 zu erteilen. Berichten zufolge, die sich auf ungenannte Branchenquellen beziehen, könnte die Ankündigung während der prestigeträchtigen Paris Air Show, die vom 16. bis 22. Juni 2025 in Le Bourget stattfindet, erfolgen. Sollte sich dieser Megaauftrag bestätigen, wäre er in mehrfacher Hinsicht von großer Tragweite: Er würde nicht nur die Einführung eines völlig neuen Flugzeugtyps in die reine Airbus-Flotte von AirAsia bedeuten, sondern auch einen bemerkenswerten Trendwechsel in der Strategie der Fluggesellschaft markieren, da der A220 eine geringere Kapazität aufweist als die derzeit eingesetzten Maschinen. Dies könnte auf eine Stärkung des regionalen Netzwerkes abzielen und ein deutliches Zeichen des Vertrauens in die zukünftige Entwicklung des Unternehmens nach einer turbulenten Finanzphase senden. Ein neuer Flugzeugtyp für AirAsia: Der Airbus A220 und seine Implikationen Der potentielle Erwerb von 100 Airbus A220-Flugzeugen wäre ein Novum für AirAsia, deren Flotte bislang ausschließlich aus größeren Airbus-Modellen besteht. Der A220, je nach Variante für 100 bis 150 Passagiere ausgelegt, ist kleiner als jeder andere Flugzeugtyp, den die AirAsia-Gruppe derzeit betreibt. Die Flotte des Konzerns setzt sich aus Airbus A320- und A321-Maschinen (sowohl ceo- als auch neo-Versionen) zusammen, während die Langstreckensparte AirAsia X Airbus A330-Flugzeuge einsetzt. Der Airbus A220, ursprünglich als Bombardier CSeries entwickelt und später von Airbus übernommen, ist ein modernes Schmalrumpfflugzeug, das sich durch seine hohe Effizienz, geringere Betriebskosten und eine komfortable Kabinenbreite auszeichnet. Seine Reichweite ermöglicht sowohl Kurzstreckenflüge

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Frankfurter Flughafen präsentiert das zukünftige Einkaufserlebnis im Terminal 3

Der Frankfurter Flughafen, eines der bedeutendsten internationalen Luftverkehrsdrehkreuze Europas, bereitet sich auf die Eröffnung seines neuen Terminal 3 im Frühjahr 2026 vor. Ein Kernstück dieses Megaprojekts ist das zukünftige Einzelhandelsangebot, das sich über eine Gesamtfläche von 12.000 Quadratmetern erstrecken wird und 64 Geschäfte und Dienstleistungseinheiten umfaßt. Fraport, der Betreiber des Flughafens, hat nun die Konzessionäre für diesen „Marktplatz“ bekanntgegeben, der Passagieren ein innovatives, kundenorientiertes und ästhetisch ansprechendes Einkaufserlebnis bieten soll. Die Vision „The Art of Retail im Herzen Europas“ soll dabei die internationale Bedeutung des Flughafens widerspiegeln und zugleich eine einzigartige Handschrift tragen. Die Planungen für das Einzelhandelsangebot im Terminal 3 konzentrieren sich maßgeblich auf den internationalen Transitbereich. Hier wird ein zentraler Marktplatz entstehen, der von fünfzehn Geschäften umgeben ist und als pulsierendes Zentrum des neuen Terminals dienen soll. Unter einer futuristisch gestalteten Decke laden eine Bar und zwei Food-Courts mit knapp tausend Sitzplätzen zum Verweilen und Genießen ein. Dieses Konzept soll Passagieren nicht nur Einkaufsmöglichkeiten bieten, sondern auch Raum für Entspannung und kulinarische Erlebnisse schaffen, bevor sie ihre Reise fortsetzen. Die Kombination aus Shopping, Gastronomie und Verweilzonen ist darauf ausgelegt, die Aufenthaltsqualität im Terminal signifikant zu erhöhen und den Übergangsbereich für Reisende angenehmer zu gestalten. Anke Giesen, Fraport-Vorstand für Retail und Immobilien, betonte die Zufriedenheit mit dem Abschluß der Vermarktungsphase: „Nach erfolgreichem Abschluß der Vermarktungsphase freuen wir uns auf einen attraktiven Retail-Mix, der den Bedürfnissen von Passagieren und Mitarbeitern gleichermaßen gerecht wird.“ Sie hob hervor, daß Fraport gemeinsam mit den Konzessionären konsequent auf die Entwicklung attraktiver Konzepte setze, die

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Korean Air nimmt Flüge nach Zürich wieder auf und ernennt neuen Regional Manager

Korean Air hat im Sommerflugplan 2025 ihre Passagierflüge nach Zürich wieder aufgenommen. Gleichzeitig übernimmt Eui Suk Byun die Position des Regional Managers für die Schweiz und ist somit für den Schweizer Markt verantwortlich. Diese Entwicklungen markieren eine Stärkung der Präsenz von Korean Air in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum. Die Fluggesellschaft bedient die Strecke Zürich–Seoul Incheon dreimal wöchentlich, jeweils dienstags, donnerstags und samstags. Zum Einsatz kommt eine Boeing 787-900, die 24 Sitze in der Prestige Class und 254 Sitze in der Economy Class bietet. Der Abflug in Zürich ist um 19:30 Uhr, mit Ankunft in Seoul Incheon am Folgetag um 14:10 Uhr. Der Rückflug startet in Seoul an denselben Tagen um 11:05 Uhr und landet in Zürich um 17:30 Uhr. Über den Drehkreuzflughafen Seoul Incheon haben Passagiere diverse Anschlußmöglichkeiten zu weiteren Zielen in Asien und Ozeanien. Die Flüge nach Zürich ergänzen das bestehende Flugangebot von Korean Air im deutschsprachigen Raum, das bereits Frankfurt und Wien umfaßt. Der neue Regional Manager für die Schweiz, Eui Suk Byun, bringt über 15 Jahre Erfahrung bei Korean Air und umfassende Kenntnisse des europäischen Marktes mit. Er war bereits von 2013 bis 2014 als Senior Manager im Frankfurter Büro für das Passagiergeschäft tätig und übernahm danach verschiedene Positionen im europäischen Markt. Zuletzt war Byun Teil einer Arbeitsgruppe zur Übernahme von Asiana Airlines, bevor er im April 2025 die Leitung des Schweizer Büros übernahm. Seine Erfahrung und seine Deutschkenntnisse sollen die Beziehungen zu Kunden und Partnern in der Schweiz stärken. Das Schweizer Büro von Korean

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Deutschlands und Österreichs exklusive Wellnessoasen

In einer Zeit, in der das Streben nach persönlicher Erholung und umfassendem Wohlbefinden zunehmend an Bedeutung gewinnt, präsentieren sich die führenden Wellnesshotels in Deutschland und Österreich als Destinationen höchster Güte. Zwölf dieser ausgewählten „Leading Spa Resorts“, allesamt auf mindestens 4-Sterne-Superior-Niveau angesiedelt, offerieren im Sommer 2025 spezielle Arrangements, die darauf abzielen, Gästen eine ganzheitliche Auszeit zu ermöglichen. Diese Häuser verstehen Wellness als ein umfassendes Konzept, das die Spa-Anwendungen, den Service, die Gastfreundschaft und die Kulinarik zu einem harmonischen Ganzen verbindet. Fernab überlaufener Strände bieten diese Anlagen inmitten idyllischer Naturlandschaften eine Alternative für Erholungssuchende, die Wert auf Ruhe, Exklusivität und umfassende Regeneration legen. Die Essenz des Leading Spa-Niveaus: Ganzheitliche Erholung als Philosophie Das Prädikat „Leading Spa Resort“ steht für eine anspruchsvolle Klassifizierung, die weit über die üblichen Hotelsterne hinausgeht. Hotels dieses Standards zeichnen sich durch ein umfassendes Angebot an Wellness- und Spa-Einrichtungen aus, die oft mehrere tausend Quadratmeter umfassen und eine Vielfalt an Pools, Saunen, Dampfbädern, Ruhezonen und Behandlungsräumen bieten. Ein 4-Sterne-Superior-Niveau impliziert zudem einen überdurchschnittlichen Service, eine hochwertige Ausstattung der Zimmer und Suiten, eine exzellente Gastronomie und oft spezifische Zusatzleistungen, die den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis machen. Der Fokus liegt dabei auf einem ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur körperliche Entspannung, sondern auch mentale Ausgeglichenheit und individuelle Betreuung umfaßt. Dies kann sich in maßgeschneiderten Behandlungsplänen, speziellen Aktivprogrammen oder ernährungsbewußten Kulinarikkonzepten äußern. Sommerliche Retreats in Deutschland: Vielfalt von Biohacking bis Ostseeküste Die deutsche Wellnesslandschaft bietet eine breite Palette an Angeboten, die von modernen Gesundheitsansätzen bis hin zu naturnahen Erlebnissen reichen. Moderne Wellnesskonzepte

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Air France eröffnet Pop-up-Restaurant auf dem Dach der Galeries Lafayette in Paris

Air France eröffnet vom 25. Juni bis zum 20. August 2025 ein Pop-up-Restaurant auf dem Dach der Galeries Lafayette Paris Haussmann. Gäste können dort die Business-Menüs der Langstreckenflüge „wie an Bord“ genießen, während sie einen Panoramablick über Paris haben. Die Gerichte und Desserts wurden speziell von dem dreifach mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Koch Régis Marcon und der renommierten Konditorin Nina Métayer kreiert. Nach dem Erfolg des ersten Pop-up-Restaurants im Palais de Tokyo während der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Paris wählt Air France in diesem Jahr das achte Stockwerk des Kaufhauses Galeries Lafayette als Standort. Das Restaurant präsentiert sich in einem maßgeschneiderten Dekor in den Farben der Fluggesellschaft: Marineblau, Weiß und ein Hauch von Rot. Mit zwanzig Gedecken und zwei Mittagsservices soll es eine private, gemütliche Atmosphäre schaffen, ähnlich den Flughafenlounges. Eine Außenlounge und Sonnenliegen runden das Ambiente ab und ermöglichen einen umfassenden Blick auf Paris, vom Eiffelturm bis zum Montmartre. Die Speisekarte umfaßt französisch inspirierte Gerichte, zubereitet von Servair, einem führenden Airline-Catering-Unternehmen. Das Menü, das Appetizer, Vorspeise, Hauptgericht, eine Käseauswahl und ein Dessert umfaßt, wird auf speziellem Geschirr des Designers Jean-Marie Massaud serviert und bildet das Business-Menü der Fluggesellschaft ab. Küchenchef Régis Marcon bietet Gerichte mit Fleisch, Geflügel, Fisch und vegetarischen Optionen, inspiriert von der Natur und seiner Heimatregion Auvergne-Rhône-Alpes. Nina Métayer, die 2023 zur weltbesten Konditorin gekürt wurde, steuert die Desserts bei. Die Wein- und Champagnerkarte wurde von Air Frances Chefsommelier Xavier Thuizat zusammengestellt. Das Restaurant ist täglich (außer dienstags) von 11:30 bis 15:30 Uhr geöffnet; Reservierung ist

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Comac strebt Mehrheitsbeteiligung an Lao Airlines an

Der chinesische Flugzeughersteller Commercial Aircraft Corporation of China (Comac) erwägt, eine Mehrheitsbeteiligung an Lao Airlines, der nationalen Fluggesellschaft von Laos, zu erwerben. Dies berichtete die staatliche Zeitung Vientiane Times unter Berufung auf eine Erklärung des laotischen Premierministers Sonexay Siphandone vor der Nationalversammlung. Demnach prüft die laotische Regierung einen Vorschlag aus China für ein „umfassendes Joint Venture“, bei dem Comac mindestens 51 Prozent der Anteile halten würde. Lao Airlines ist eines von vier staatlichen Unternehmen in Laos, die sich derzeit in einer Reformphase befinden. Weder Lao Airlines noch Comac haben sich bislang zu den Berichten geäußert. Der mögliche Einstieg von Comac in die nationale Fluggesellschaft von Laos folgt auf die Lieferung eines Comac C909 Regionaljets an Lao Airlines Ende März dieses Jahres. Seitdem setzt die Fluggesellschaft das Flugzeug auf ihren Inlandsstrecken ein. Dies ist Teil der Strategie von Comac, auf ausländischen Märkten Fuß zu fassen und mit den etablierten Flugzeugherstellern Airbus und Boeing zu konkurrieren. Die C909, ehemals als ARJ21 bekannt, ist Chinas erstes strahlgetriebenes Flugzeug in Serienproduktion und wurde 2016 in Dienst gestellt. Comac hat seine Marketingaktivitäten gegenüber internationalen Aufsichtsbehörden und Fluggesellschaften seit Anfang letzten Jahres verstärkt, um global mit den Konkurrenten Airbus, Boeing und Embraer in Wettbewerb zu treten und die Produktion seiner Flugzeuge hochzufahren. Während das Schmalrumpfflugzeug C919 derzeit nur innerhalb Chinas fliegt, wurden die kleineren Regionalmaschinen vom Typ C909 bereits an Fluggesellschaften in Indonesien, Vietnam und Laos verkauft. Ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungsunternehmen bewertet derzeit den Gesamtwert von Lao Airlines im Rahmen der Verhandlungen über die Partnerschaft. Comac hat

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Europäische Union fördert den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe

Die Europäische Union beabsichtigt, den Erwerb von über 200 Millionen Litern nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) zu unterstützen, um Fluggesellschaften zum Übergang von Kerosin zu saubereren Alternativen zu bewegen. Dieses Volumen entspricht etwa 15 Prozent der weltweiten SAF-Produktion. Die EU-Subventionen sind dabei gestaffelt und decken bis zu sechs Euro pro Liter für E-Fuels und 0,50 Euro pro Liter für SAF, das auf anderen Wegen hergestellt wird. Konkret hat die EU Erlöse aus dem Verkauf von 20 Millionen Emissionszertifikaten vorgesehen, um Airlines dabei zu helfen, die Preislücke zwischen herkömmlichem Kerosin und dem deutlich teureren SAF auf Flügen innerhalb Europas zu überbrücken. Berechnungen zeigen, daß diese Subventionen den Kauf von bis zu 216 Millionen Litern synthetischer E-Fuels oder bis zu 2,6 Milliarden Litern Hefa-SAF abdecken könnten. Dies soll einen erheblichen Impuls für die Nachfrage nach nachhaltigen Flugkraftstoffen auslösen. Die Luftfahrtindustrie gilt als einer der Sektoren, die am schwierigsten zu dekarbonisieren sind, da emissionsfreie Flugzeuge in diesem Jahrzehnt nicht erwartet werden. SAF, welches netto null oder geringere Emissionen als fossiles Kerosin aufweist, kann kurzfristig zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks des Flugverkehrs beitragen. Jedoch kostet SAF derzeit drei bis fünf Mal mehr als herkömmlicher Flugkraftstoff und macht lediglich 0,3 Prozent der weltweiten Kerosinversorgung aus. Obwohl Fluggesellschaften regelmäßig vor der Unmöglichkeit warnen, die EU-Ziele für einen stärkeren SAF-Einsatz zu erreichen, zeigte ein Bericht der Boston Consulting Group, daß der Sektor lediglich ein bis drei Prozent der Umsätze in SAF investiert. Die EU fordert bereits, daß zwei Prozent des an EU-Flughäfen verfügbaren Kraftstoffs SAF sein muß, dieser Anteil steigt

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Hotel Aviva als Vorzeigeprojekt im österreichischen Tourismus anerkannt

Das Hotel Aviva, bekannt für sein europaweit einzigartiges Konzept, wurde in die aktuelle Publikation „Nachhaltigkeit in Österreich“ der Österreich Werbung aufgenommen. Diese Veröffentlichung stellt 48 Projekte vor, die mit innovativen Ansätzen den Tourismus in Österreich gestalten. Die Aufnahme bestätigt die Position des Hotels Aviva als eines der Vorzeigeprojekte des Landes. Das Hotel Aviva verfolgt seit Jahren eine konsequente Linie in seinem Hotelbetrieb. Dies geschieht durch ein eigenes Programm namens „greenAviva“, welches darauf abzielt, einen effizienten Betrieb zu gewährleisten, ohne dabei den Komfort und die Erlebnisqualität für die Gäste zu beeinträchtigen. Gleichzeitig legt das Hotel Wert auf die Schaffung eines modernen und wertschätzenden Arbeitsumfeldes für seine Angestellten, das durch eine Betriebskultur geprägt ist. Das Engagement des Hotels wurde bereits mehrfach anerkannt, unter anderem mit dem Österreichischen Umweltzeichen und dem EU Ecolabel. Zusätzlich erhielt es Auszeichnungen wie den Energy Globe und den Energiestar. Die Aufnahme in die Publikation der Österreich Werbung ist eine weitere Bestätigung dieser Rolle. Hoteleigentümer Christian Grünbart teilt die Erfahrungen des Aviva regelmäßig auf Fachveranstaltungen, so auch auf dem 2. Sustainable Tourism Summit Austria, der vom 3. bis 4. Juni 2025 in Bregenz stattfand. Dort wurde das Hotel als Beispiel vorgestellt, um anderen Betrieben Anregungen für eigene Entwicklungen zu geben.

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