2025

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2025

Reisegewohnheiten der Belgier: Auto und Flugzeug dominieren den internationalen Verkehr

Eine aktuelle Analyse des Föderalen Öffentlichen Dienstes (FPS) Mobilität und Transport in Belgien, basierend auf der jährlichen Reiseerhebung von Statbel, gibt Aufschluß über die Reisegewohnheiten der Belgier ins Ausland. Obwohl internationale Reisen nur einen kleinen Anteil aller jährlichen Bewegungen ausmachen, sind sie für einen erheblichen Teil der zurückgelegten Gesamtstrecke verantwortlich. Die Anzahl der Auslandsreisen ist seit 2013, abgesehen von der COVID-19-Periode, stetig gestiegen. Im Jahr 2023 unternahmen die Belgier 17,3 Millionen internationale Reisen, was einem Durchschnitt von 1,58 Reisen pro Person entspricht. Dabei legten sie insgesamt 43,6 Milliarden Kilometer zurück, durchschnittlich 3.980 Kilometer pro Belgier. Diese Zahlen erreichen wieder das Rekordniveau von 2019. Das Auto bleibt mit 50 Prozent aller Reisen das beliebteste Transportmittel für internationale Fahrten. Jedoch dominiert der Flugverkehr hinsichtlich der Distanz: Flüge machten 2023 74 Prozent der gesamten zurückgelegten Kilometer aus, verglichen mit 21 Prozent durch das Auto. Andere Verkehrsmittel wie Züge und Reisebusse trugen nur 5 Prozent zur Distanz bei. Obwohl internationale Reisen weniger häufig sind, entfallen fast ein Drittel aller von Belgiern zurückgelegten Kilometer auf diese. Bei der Kombination aller Reisearten – sowohl Inlands- als auch Auslandsreisen – bleibt das Auto mit 59 Prozent der Distanz dominant, gefolgt vom Flugzeug (22 Prozent) und öffentlichen Verkehrsmitteln (12 Prozent). Reiseprofile beeinflussen die Mobilitätsmuster erheblich. Einwohner Brüssels nutzen das Flugzeug doppelt so oft und den Zug 4,5 Mal häufiger als der durchschnittliche Belgier. Auch zwischen städtischen und ländlichen Gebieten gibt es Unterschiede. Fast 90 Prozent der internationalen Reisen finden innerhalb Europas statt, wobei Frankreich, Spanien, die Niederlande, Italien

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Investor Franz Peter Orasch im Fall Flughafen Klagenfurt

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat Ermittlungen gegen den Kärntner Investor Franz Peter Orasch sowie vier weitere Personen aufgenommen. Es besteht der Verdacht der Untreue im Zusammenhang mit der Betriebsführung des Flughafens Klagenfurt. Auslöser für diese umfassenden Ermittlungen war ein detaillierter Bericht des Landesrechnungshofes Kärnten, welcher mögliche verdeckte Gewinnausschüttungen und überhöhte Zahlungen an Firmen, die der Lilihill-Gruppe nahestehen, festgestellt haben soll. Franz Peter Orasch war von 2018 bis zum Jahre 2023 Mehrheitseigentümer der Flughafenbetriebsgesellschaft Klagenfurt und übte in dieser Zeitspanne auch zeitweise die Funktion des Geschäftsführers aus. Die Vorwürfe wiegen schwer und werfen ein Schlaglicht auf die komplexen Beziehungen zwischen privaten Investoren und öffentlicher Infrastruktur. Für alle betroffenen Personen gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung. Der Flughafen Klagenfurt: Ein regionales Tor unter privater Führung und öffentliche Debatten Der Flughafen Klagenfurt, offiziell bekannt als Klagenfurt Airport (KLU), ist für das Bundesland Kärnten und die gesamte Alpe-Adria-Region von strategischer Bedeutung. Er dient als wichtiges Tor für den Tourismus, die Wirtschaft und die regionale Anbindung. Über viele Jahre hinweg kämpfte der Flughafen jedoch mit wirtschaftlichen Herausforderungen, darunter oftmals defizitäre Bilanzen und ein vergleichsweise geringes Flugaufkommen. Die Eigentümerstruktur war historisch durch eine starke öffentliche Hand geprägt, mit dem Land Kärnten als wesentlichem Anteilseigner über die Kärntner Beteiligungsgesellschaft (KFBG). Im Jahre 2018 erfolgte eine weithin kontrovers diskutierte Privatisierung, bei der die Lilihill Group, angeführt von Franz Peter Orasch, die Mehrheitsanteile an der Flughafenbetriebsgesellschaft erwarb. Die Entscheidung zur Privatisierung war von der Hoffnung getragen, daß ein privater Investor durch unternehmerisches Geschick und neue Konzepte dem Flughafen

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Eskalation im Nahen Osten: Israelischer Angriff auf Iran führt zu weitreichenden Flugverbotszonen und Reiseeinschränkungen

Die militärische Eskalation zwischen Israel und Iran hat weitreichende Konsequenzen für den zivilen Luftverkehr im Nahen Osten und darüber hinaus. Nach einem erwarteten israelischen Angriff auf iranische Atomanlagen und andere militärische Ziele haben sowohl Iran als auch der benachbarte Irak ihren Luftraum für zivile Flüge gesperrt. Auch Israels Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv wurde geschlossen, und die nationale Fluggesellschaft El Al hat alle Flüge von und nach Israel vorerst gestrichen. Die Lufthansa Group, zu der auch Swiss und Austrian Airlines gehören, hat ihre Verbindungen nach Tel Aviv bis Ende Oktober eingestellt und setzt nun auch ihre Flüge nach Teheran und Beirut vorübergehend aus. Die Auswirkungen auf den größten deutschen Flughafen in Frankfurt halten sich bislang in Grenzen, doch die Sperrung der Lufträume führt zu längeren Flugrouten und Umleitungen. Die Spannungen in der Region haben sich dramatisch verschärft, und die Lage bleibt äußerst volatil. Militärischer Schlag und seine direkten Folgen für den Luftraum In den frühen Morgenstunden des 13. Juni 2025 begann Israel mit einem erwarteten Angriff auf iranische Atomanlagen und andere militärische Ziele. Das israelische Militär teilte in der Nacht mit, es handele sich um „eine präventive, präzise, kombinierte Offensive“, die darauf abziele, das iranische Atomprogramm und andere militärische Ziele zu attackieren. Aus der iranischen Hauptstadt Teheran wurden laute Explosionen gemeldet, und iranische Medien zeigten Bilder zerstörter Häuserfassaden und berichteten von Rettungskräften, die unter Trümmern nach Verschütteten suchten. Am Staatsfernsehen wurde über aufsteigenden Rauch an der Atomanlage Natans im Zentrum der Islamischen Republik berichtet. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte

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Gebote für insolvente australische Fluggesellschaft Rex eingereicht

Die Frist für die Abgabe von Angeboten zur Übernahme der insolventen australischen Fluggesellschaft Rex – Regional Express (ZL, Wagga Wagga) ist abgelaufen. Nach Informationen der australischen Finanzzeitung Australian Financial Review gehört der auf notleidende Schulden spezialisierte Investor Anchorage Capital Advisors zu den Bietern. Rex – Regional Express hatte im Juli 2024 ein Verfahren zur freiwilligen Verwaltung beantragt, nachdem der Versuch, auf den Hauptstrecken des australischen Inlandsverkehrs mit Qantas (QF, Sydney Kingsford Smith) und Virgin Australia (VA, Brisbane International) zu konkurrieren, erfolglos blieb. Zuvor hatte sich die Fluggesellschaft auf ihr regionales Linienfluggeschäft konzentriert, welches normalerweise profitabel war. Obwohl die Verwaltungsperiode ursprünglich weniger als drei Monate dauern sollte, ist der Prozeß fast ein Jahr später noch nicht abgeschlossen. Die Verwalter müßen jedoch bis zum 30. Juni einen Käufer finden, da ihnen eine vom Bundesgericht gesetzte Frist gesetzt wurde. Eine Verlängerung dieser Frist erhalten sie nur, wenn sie dem Gericht überzeugend darlegen können, daß sie sich auf einem guten Weg befinden. Neben Anchorage Capital Advisors, die bereits bei der Übernahme von Frontier Airlines (F9, Denver International) durch Indigo Partners als unterlegener Bieter auftraten, wird auch die in Westaustralien ansässige HMC Group als potenzieller Bieter genannt. Die HMC Group betreibt Nexus Airlines (GD, Kununurra). Der Geschäftsführer von Nexus, Michael McConachy, hatte Ende letzten Jahres erklärt, daß er einer Erweiterung seines auf Westaustralien fokussierten Netzwerkes offen gegenüberstehe, ein Betrieb in anderen Teilen Australiens jedoch kein Hauptaugenmerk sei. Ein weiterer Vorschlag sieht vor, daß die gesicherten und ungesicherten Gläubiger von Rex an einem Debt-for-Equity-Swap teilnehmen und

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Airbus prognostiziert starken Bedarf an neuen Flugzeugen bis 2044

Airbus erwartet in den kommenden zwei Jahrzehnten einen weiterhin wachsenden Bedarf an neuen Flugzeugen. Bis zum Jahr 2044 sollen voraussichtlich rund 43.400 neue Passagier- und Frachtflugzeuge benötigt werden, teilte der Konzern am Donnerstag kurz vor der weltgrößten Flugzeugmesse in Le Bourget bei Paris mit. Diese Prognose liegt etwa 1.000 Maschinen über der Vorjahresvorhersage für den Zeitraum bis 2043. Die globale Flotte an Passagier- und Frachtjets dürfte sich damit auf mehr als 49.000 Maschinen verdoppeln. Als Hauptgrund für diesen Anstieg wird ein erwartetes jährliches Wachstum des weltweiten Luftverkehrs um 3,6 Prozent genannt. Dies wird maßgeblich durch eine Zunahme der Mittelschicht um 1,5 Milliarden Menschen weltweit getrieben, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Flugreisen unternehmen. Airbus erwartet einen besonders starken Anstieg der Nachfrage innerhalb Indiens sowie zwischen China und anderen asiatischen Ländern. Nach Einschätzung des Konzerns werden nur etwa 44 Prozent der neuen Maschinen ältere Flugzeuge ersetzen; mehr als die Hälfte diene dem Ausbau der Flotten. Der größte Teil der Nachfrage entfällt auf Schmalrumpfjets wie die Airbus-Reihen A320neo und A220 sowie die Boeing 737 MAX, die mit 34.250 Stück fast vier Fünftel der prognostizierten Nachfrage ausmachen. Hinzu kommen etwa 9.170 Großraumjets wie die Airbus-Modelle A350 und A330neo sowie die Boeing-Modelle 777X und 787 „Dreamliner“. Trotz dieser hohen Nachfrage kämpfen die Flugzeugbauer seit der Coronapandemie mit Engpässen bei Zulieferern. Christian Scherer, Chef des Verkehrsflugzeuggeschäfts bei Airbus, äußerte sich „vorsichtig optimistisch“, das Jahresziel von 820 Auslieferungen erreichen zu können, obwohl Airbus derzeit auf Triebwerkssätze für 40 bereits fertiggestellte Flugzeuge wartet. Boeing wird seine eigene Marktprognose für

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Bratislavas Flughafen erlebt historischen Aufschwung: Mai 2025 markiert Passagierrekord seit 1951

Der Flughafen M. R. Štefánik in der slowakischen Hauptstadt Bratislava hat im Mai des Jahres 2025 einen bemerkenswerten historischen Meilenstein erreicht. Mit 172.464 abgefertigten Passagieren bei An- und Abflügen verzeichnete der Flughafen das beste operative Ergebnis in einem Mai-Monat seit 74 Jahren, also seit 1951. Dieses Rekordergebnis bedeutet eine Steigerung von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2024 und übertraf den bisherigen Mai-Höchstwert aus dem Jahre 2008 um fast eintausend Reisende. Dušan Novota, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender des Flughafens M. R. Štefánik, würdigte diesen Erfolg als Ergebnis einer strategischen Ausweitung des Streckennetzes und erhöhter Flugfrequenzen. Der Flughafen Bratislava, benannt nach dem slowakischen Nationalhelden Milan Rastislav Štefánik, ist das wichtigste internationale Luftverkehrsdrehkreuz der Slowakei. Seine Geschichte als Flughafen reicht weit zurück bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts. Die nun bekanntgegebene Passagierzahl für Mai 2025 von 172.464 Reisenden stellt nicht nur einen beeindruckenden Anstieg von 34 Prozent im Vergleich zum Mai des Vorjahres dar, sondern bricht auch einen Rekord, der seit 17 Jahren, nämlich seit Mai 2008, Bestand hatte. Damals wurden 171.466 Passagiere abgefertigt. Die knapp eintausend zusätzlichen Passagiere im Mai 2025 markieren somit den höchsten Stand, den der Flughafen in einem Mai-Monat in seiner 74-jährigen Geschichte seit der Betriebsaufnahme im Jahre 1951 jemals verzeichnen konnte. Dieser Erfolg ist ein deutliches Zeichen für die positive Entwicklung des Flughafens und seine wachsende Bedeutung im zentralen Europa. Generaldirektor Dušan Novota hob hervor, daß dieser Rekord ein „großer Erfolg dank neuer Strecken und höherer Flugfrequenzen“ sei. Die Eröffnung neuer Flugverbindungen und die Verdichtung bestehender Routen

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Regionale Flughäfen als Schlüssel zum Erfolg: Erstes Expertenforum Luftfahrt in Linz

Das erste Expertenforum Luftfahrt der Aviation Industry Austria (AIA), des Dachverbandes der österreichischen Luftfahrtbranche, hat gestern, am 12. Juni 2025, am Flughafen Linz stattgefunden und bot eine Plattform für intensive Diskussionen und vielfältige Expertenmeinungen. Über 80 geladene Gäste aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Luftfahrt und Tourismus versammelten sich, um die Rolle regionaler Flughäfen als Mobilitätsdrehscheiben und deren Bedeutung für die Standortentwicklung sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erörtern. Die Veranstaltung konzentrierte sich auf die Herausforderungen und Chancen der Luftverkehrsentwicklung in einem sich wandelnden Marktumfeld und die Vernetzung mit internationalen Märkten. Experten hoben die immense Wertschöpfung und die Sicherung zahlreicher Arbeitsplätze durch die Luftfahrtbranche in Österreich hervor und betonten die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Tourismus und Politik, um weiteres Wachstum und internationale Relevanz zu sichern. Ein illustres Podium: Geballte Kompetenz am Flughafen Linz Das Expertenforum der Aviation Industry Austria versammelte eine beeindruckende Riege von Fachleuten und Entscheidungsträgern, die ihre Perspektiven auf die Zukunft der österreichischen Luftfahrt teilten. Am Podium saßen namhafte Persönlichkeiten, die verschiedene Facetten der Branche repräsentierten: Diese vielseitige Besetzung des Podiums spiegelte die Komplexität und die weitreichenden Verflechtungen der Luftfahrtindustrie wider. Die Diskussionen drehten sich nicht nur um technische und betriebliche Aspekte, sondern auch um wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die Rolle der Regionalentwicklung und die Notwendigkeit internationaler Vernetzung. Die Rolle der Regionalflughäfen: Mobilität, Standort und Wettbewerbsfähigkeit Im Zentrum der Veranstaltung standen die regionalen Flughäfen Österreichs. Diese Standorte sind weit mehr als nur Start- und Landeplätze für Flugzeuge; sie fungieren als entscheidende Mobilitätsdrehscheiben, die lokale Wirtschaftsräume mit nationalen und internationalen Märkten

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Frankfurt: Condor eröffnet „Luftbrücke“ nach Panama City

Der Himmel über dem Frankfurter Flughafen (FRA) erlebte am Mittwoch, dem 11. Juni 2025, einen bemerkenswerten Augenblick: Um etwa 21:50 Uhr hob Flug DE2236, die erste Direktverbindung von Condor nach Panama City (PTY), in Richtung Lateinamerika ab. Diese neue Route markiert einen bedeutsamen Schritt für die deutsche Fluggesellschaft, die nun als einzige Fluglinie eine direkte Flugverbindung zwischen Frankfurt und der lateinamerikanischen Metropole anbietet. Mit einem zweifach wöchentlichen Flugplan öffnet Condor seinen Gästen damit nicht nur das Tor zur pulsierenden Hauptstadt Panamas, sondern dank einer strategischen Partnerschaft mit Copa Airlines auch den Zugang zu über 40 weiteren Zielen in Lateinamerika und der Karibik. Der erste Rückflug aus Panama, Flug DE2237, startete am Donnerstag, dem 12. Juni 2025, um 11:05 Uhr Ortszeit. Die Eröffnung der Route: Ein strategischer Schritt für Condor Die Aufnahme einer neuen Langstreckenverbindung ist für jede Fluggesellschaft ein Unterfangen von strategischer Bedeutung, das sorgfältige Planung und Marktanalyse erfordert. Für Condor, eine der traditionsreichsten deutschen Ferienfluggesellschaften, bedeutet die Panama-Route eine Erweiterung ihres Netzwerkes um eine weitere attraktive Destination in einer Region, die sowohl für Urlauber als auch für Geschäftsreisende zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Wahl von Panama City als Zielort ist dabei kein Zufall. Panama dient als Drehscheibe für den Luftverkehr in Zentral- und Südamerika und bietet somit ideale Voraussetzungen für weiterführende Verbindungen. Condor hat sich entschieden, die Strecke zweimal wöchentlich zu bedienen. Dies ermöglicht es Reisenden, sowohl kurze Aufenthalte in Panama als auch längere Reisen in der Region flexibel zu gestalten. Die Frequenz von zwei Flügen pro Woche ist

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Israel: El Al annulliert alle Flüge

Nach der Ausrufung des Ausnahmezustandes und einer umfassenden Sperrung des israelischen Luftraums für Starts und Landungen durch die nationalen Sicherheitsbehörden hat die israelische Fluggesellschaft El Al die Annullierung sämtlicher Flüge bekanntgegeben. Diese drastische Maßnahme, die die Reisepläne Tausender von Passagieren beeinträchtigt, ist eine direkte Reaktion auf die sich zuspitzende Sicherheitslage in der Region. El Al hat umgehend Kulanzregelungen für betroffene Kunden eingeführt, die eine Stornierung der Buchungen und die Umwandlung von Tickets in Gutschriften für zukünftige Nutzung oder eine vollständige Rückerstattung ermöglichen. Die Fluggesellschaft appelliert an Reisende, nicht zum Flughafen zu kommen und sich stattdessen über die offizielle Webseite über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Die Ausgangslage: Ausnahmezustand und Luftraumsperrung Die Entscheidung zur Sperrung des israelischen Luftraums und die damit einhergehende Ausrufung des Ausnahmezustandes sind Reaktionen auf eine volatile Sicherheitslage, die den Flugbetrieb in der Region unmöglich macht. Solche Maßnahmen werden von den Sicherheitsbehörden nur in äußersten Notfällen ergriffen, wenn eine unmittelbare und erhebliche Gefahr für die zivile Luftfahrt besteht. Die genauen Hintergründe der aktuellen Sicherheitslage, die zu dieser umfassenden Luftraumsperrung führten, werden von den Behörden zwar nicht im Detail öffentlich gemacht, doch deutet die Schwere der Reaktion auf eine ernstzunehmende Bedrohung hin. Die nationale Fluggesellschaft El Al ist von dieser Situation direkt und massiv betroffen. Als Flaggschiff des israelischen Luftverkehrs spielt El Al eine entscheidende Rolle bei der Anbindung Israels an die Welt. Die Annullierung aller Flüge ist eine beispiellose Maßnahme, die die umfassende Natur der Luftraumsperrung und die Ernsthaftigkeit der Sicherheitsbedenken unterstreicht. Für eine Fluggesellschaft, deren Betrieb seit jeher

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Thai Airways plant Flottenvereinfachung und deutliches Wachstum

Thai Airways International arbeitet aktiv an der Reduzierung der Anzahl ihrer Flugzeugtypen. Wie Unternehmenschef Chai Eamsiri der Bangkok Business mitteilte, soll die Flotte von ehemals acht verschiedenen Typen vor der Pandemie auf zukünftig vier reduziert werden. Derzeit betreibt die Fluggesellschaft sechs verschiedene Flugzeugmuster. Gemäß den Daten von ch-aviation umfaßt die aktuelle Flotte von Thai Airways 79 Flugzeuge, darunter Airbus A320-200, A330-300, A350-900 sowie Boeing 777-200ER, 777-300ER, 787-8 und 787-9. Die A380-800 und die verbliebenen B747-400 wurden kurz nach Beginn der Pandemie ausgemustert. Eamsiri plant, die Anzahl der Flugzeugtypen bis 2029 auf fünf zu senken, indem die Boeing 777-200ER außer Dienst gestellt werden. Bis 2033 soll die Reduzierung auf vier Typen erfolgen, wenn die Airbus A330-300 aus der Flotte genommen werden. Parallel zur Flottenvereinfachung strebt Thai Airways ein erhebliches Wachstum an. Bis 2033 soll die Gesamtflotte auf 150 Flugzeuge anwachsen. Dies umfaßt 15 Boeing 777-300ER, 17 Airbus A350-900, 66 Boeing 787 (sowohl 787-8 als auch 787-9) und 52 Airbus Schmalrumpfflugzeuge. Auf der Bestellliste stehen bereits 32 Airbus A321-200N, sechs Boeing 787-10 und 42 Boeing 787-9. Die Auslieferungen der A321neo sind zwischen November 2025 und August 2028 geplant, während weitere B787-9 in der ersten Jahreshälfte 2026 eintreffen sollen. Die ersten B787-10 werden voraussichtlich Mitte 2027 geliefert. Eamsiri erwartet, daß die Flotte von Thai Airways unter Berücksichtigung der Ausmusterungen bis Ende 2028 um 80 Flugzeuge wachsen wird.

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