2025

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2025

Der Richtungsstreit um die Fluggastrechte: Blockade in Brüssel verhindert Einschnitte

Die von der Luftfahrtbranche seit Langem geforderte Reform der europäischen Fluggastrechteverordnung (EG) Nr. 261/2004 ist vorerst gescheitert. Nachdem der Rat der Europäischen Union, bestehend aus den 27 Mitgliedstaaten, eine deutliche Einschränkung der Rechte von Flugreisenden anstrebte, hat das Europäische Parlament diesen Bestrebungen eine klare Absage erteilt und die Verhandlungen über eine Neufassung beendet. Die Blockade in Brüssel schützt somit vorläufig die Passagiere vor einer spürbaren Verschlechter ihrer Entschädigungsansprüche. Die Verordnung, die 2005 in Kraft trat, garantiert Fluggästen bei Flugausfällen, Nichtbeförderung und größeren Verspätungen Ausgleichszahlungen, die je nach Flugstrecke zwischen 250 Euro und 600 Euro liegen können, unabhängig vom ursprünglichen Ticketpreis. Diese Regelung wird von Fluggesellschaften als erhebliche finanzielle Belastung empfunden. Unternehmen wie Lufthansa führten ins Feld, dass sie allein im Jahr 2024 Entschädigungszahlungen in Höhe von über 500 Millionen Euro leisten mussten, und plädierten für eine praxistauglichere, ausgewogenere Lösung. Die Industrie argumentiert, dass die bestehende Drei-Stunden-Frist für Entschädigungen bei Verspätungen zu kurz sei, um in Krisensituationen angemessen reagieren zu können, was unter Umständen zur vorschnellen Annullierung von Flügen führe. Darüber hinaus beklagen die Airlines, dass die finanziellen Verpflichtungen bei Unregelmäßigkeiten, die auf „außergewöhnliche Umstände“ zurückzuführen sind, wie etwa schlechte Witterung oder Streiks im Flugverkehrsmanagement, zu vage definiert seien. Der Vorstoß des Rates und die Gegenposition des Parlaments Der Rat der EU-Mitgliedstaaten hatte die Forderungen der Luftfahrtindustrie aufgenommen und sich im Juni des Jahres 2025 auf eine gemeinsame Position geeinigt, ohne zuvor mit dem Parlament zu verhandeln. Der zentrale und umstrittenste Punkt dieser Position war die geplante Abkehr von der bisherigen

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Flughafen Weeze begrüßt zweimillionsten Passagier des Jahres

Der Airport Weeze hat am heutigen Tag seinen zweimillionsten Passagier im laufenden Jahr begrüßt. Die glückliche Reisende, Sigrid Loonen aus Isselburg, landete nach einem zehntägigen Urlaub aus Palma de Mallorca am niederrheinischen Flughafen. Sie wurde gemeinsam mit ihrer Freundin Kerstin Pattberg aus Bocholt persönlich von Flughafenchef Dr. Sebastian Papst und dem Leiter Operations, Daniel Holdenried, empfangen. Als Anerkennung für diesen Meilenstein und ihre Treue zur Destination Mallorca überreichten die Flughafenvertreter Blumen und Präsente. Flughafenchef Dr. Sebastian Papst äußerte sich erfreut über das Erreichen der Marke von zwei Millionen Passagieren in diesem Jahr. Er hob besonders hervor, dass Sigrid Loonen eine regelmäßige Kundin auf der Mallorca-Strecke sei, einem der wichtigsten Ziele des Airports. Die Verbindung nach Palma de Mallorca gilt als eine der populärsten ab Weeze und wird auch während der Wintersaison mit einer hohen Frequenz von fünfmal wöchentlich bedient. Dies unterstreicht die Bedeutung der Baleareninsel als Ganzjahresziel im Flugplan des Flughafens. Der Airport Weeze, der sich als wichtiger Regionalflughafen in Nordrhein-Westfalen und für die angrenzenden Niederlande positioniert, hat mit dem Erreichen von zwei Millionen Passagieren einen bedeutenden Meilenstein in seiner Geschäftsentwicklung gesetzt. Die Steigerung des Passagieraufkommens signalisiert eine starke Erholung und Konsolidierung des Flugbetriebs nach den Herausforderungen der Vorjahre. Die Mallorcareise der Passagierin ist dabei stellvertretend für die hohe Nachfrage auf den Sonnenzielen, die traditionell einen Schwerpunkt des Flugangebots ab Weeze bilden. Die Feier des zweimillionsten Gastes markiert für den Flughafen einen Höhepunkt des Geschäftsjahres und bestätigt die Attraktivität des Standorts für Reisende aus dem Ruhrgebiet und den benachbarten Regionen.

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Die Premium-Wende: American Airlines forciert den Aufstieg im Langstreckensegment

Die amerikanische Fluggesellschaft American Airlines vollzieht einen signifikanten strategischen Wandel und konzentriert sich verstärkt auf die Aufwertung ihres Premiumangebots, insbesondere auf Langstreckenflügen. Diese Neuausrichtung wird durch eine Reihe von Produktverbesserungen, sowohl beim „Soft Product“ (variabler Service und Komfortelemente) als auch beim „Hard Product“ (Sitze und Kabinenausstattung), untermauert. Ein zentrales Element dieser Offensive ist die flächendeckende Einführung von Matratzenauflagen in der Flagship Business Class, die nun auf allen Langstreckenflügen zum Einsatz kommen sollen. Das Bestreben der Airline, sich stärker im gehobenen Marktsegment zu positionieren, ist eine Reaktion auf den zunehmend intensivierten Wettbewerb mit den Hauptkonkurrenten Delta Air Lines und United Airlines. Beide Fluggesellschaften haben in den vergangenen Jahren ihre Premium-Präsenz ausgebaut und in einigen Bereichen Standards gesetzt. American Airlines, die in den 2010er Jahren teilweise Entscheidungen traf, die eher auf eine breitere Marktpositionierung abzielten, sieht sich nun gezwungen, aufzuschließen und eine erstklassige Reiseerfahrung zu bieten, um kaufkräftige Passagiere zu gewinnen und zu binden. Dies wird als entscheidend erachtet, da der Markt für hochpreisige Langstreckenreisen, insbesondere im Freizeitsegment, weiterhin wächst. Strategische Aufwertung der Business Class Die kürzlich angekündigte Einführung von Matratzenauflagen auf allen interkontinentalen Flügen in der Flagship Business Class stellt eine wichtige Verbesserung des sogenannten Soft Products dar. Nachdem American Airlines diese Komfortelemente – ebenso wie Schlafanzüge – zeitweise aus der Business Class entfernt und sie dann nur auf ausgewählten Strecken, vor allem nach Asien und Ozeanien, wieder eingeführt hatte, erfolgt nun die vollständige Ausweitung auf das gesamte Langstreckennetz. Dieser Schritt ist notwendig, um mit Konkurrenten wie Delta Air Lines, die

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DDSG Blue Danube startet Advent- und Themenfahrten auf der Donau

Die österreichische Schifffahrtsgesellschaft DDSG Blue Danube hat ihr Programm für die Vorweihnachtszeit und darüber hinaus vorgestellt. Mit insgesamt fünf unterschiedlichen Advent- und Themenfahrten spricht das Unternehmen Donau-, Kulinarik- und Musikliebhaber an. Die Fahrten kombinieren die winterliche Flusslandschaft mit festlichen Adventmärkten und Live-Entertainment an Bord und sollen den Gästen unvergessliche Momente in entspannter, festlicher Atmosphäre bieten. Ein zentraler Bestandteil des Angebots sind die Tagesausflüge zu Adventmärkten in der Region und dem benachbarten Ausland. Am 7. Dezember 2025 lädt die DDSG Blue Danube zur „Wachauer Advent in Dürnstein“-Fahrt ein. Die Gäste fahren mit der MS Kaiserin Elisabeth ab Wien / Marina in die Wachau und haben dort die Gelegenheit, den stimmungsvollen Adventmarkt in der historischen Altstadt von Dürnstein zu besuchen. Ebenfalls mit der MS Kaiserin Elisabeth wird am 13. und 20. Dezember die slowakische Hauptstadt Bratislava angesteuert. Hier können die Passagiere während eines vierstündigen Aufenthalts den vorweihnachtlichen Markt in der Altstadt besuchen. Beide Adventfahrten beinhalten ein umfangreiches kulinarisches Programm an Bord, bestehend aus Frühstück, Mittagssnack, Strudel und einem Abendbuffet, zum Pauschalpreis von 99 Euro. Neben den Marktfahrten werden auch Abendveranstaltungen auf der Donau angeboten. Das „Weihnachtstraumschiff“ auf der MS Admiral Tegetthoff am 12. und 18. Dezember 2025 verspricht stimmungsvolle Momente mit einem festlichen Spezialitäten-Buffet und Live-Musik, ideal für Weihnachtsfeiern oder private Anlässe. Der Preis beginnt hier bei 75 Euro. Eine besondere Themenfahrt ist die „Elvis Forever – Rockin’ on the River“ am 20. Dezember 2025. An Bord der MS Admiral Tegetthoff präsentiert die Band „The Rolling Company“ eine mitreißende Live-Show mit den

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Führungswechsel am Flughafen Hamburg: Drei neue Bereichsleiter berufen

Am Hamburg Airport kommt es zu wesentlichen Veränderungen in der Leitungsebene. Der Flughafen hat zum Jahresende 2025 drei erfahrene Führungskräfte in neue Verantwortungspositionen berufen. Diese personellen Umstrukturierungen betreffen die Schlüsselbereiche Aviation, Real Estate Management und Unternehmensentwicklung und sollen die Führungsstruktur des norddeutschen Drehkreuzes für die kommenden Jahre stärken. Die Ernennungen unterstreichen das Bestreben des Flughafens, auf interne Expertise und umfassende Branchenkenntnis zu setzen. Zum 1. Dezember 2025 hat David Liebert die Leitung des Geschäftsbereichs Aviation von Dirk Behrens übernommen. Liebert, der vor über 20 Jahren seine Karriere mit einem dualen Studium am Hamburg Airport begann, bringt ein tiefes Verständnis für die betrieblichen Abläufe mit. Er war zuletzt zehn Jahre lang als Bereichsleiter für das Real Estate Management verantwortlich. Seine Nachfolge in dieser Funktion tritt André Wegmann ebenfalls zum 1. Dezember an. Wegmann war am Hamburger Flughafen zuvor sechs Jahre lang Abteilungsleiter Hochbau und verantwortete in dieser Position unter anderem umfangreiche Großprojekte. Er verfügt über 14 Jahre Erfahrung in Ingenieurbüros und war bereits in dieser Zeit an Bauvorhaben auf dem Flughafengelände beteiligt. Bereits einen Monat früher, zum 1. November 2025, hat Johannes Weidisch die Bereichsleitung Unternehmensentwicklung von Petra Wulff übernommen. Weidisch ist ein selbstständiger Berater für Organisations- und Marktentwicklung und war zuvor zwei Jahrzehnte lang für die Lufthansa Technik AG in Hamburg tätig. Dort leitete er große Transformationsprogramme, die sich auf Organisationsentwicklung, Kulturwandel und Prozessdigitalisierung konzentrierten. Diese Expertise in strategischer Neuausrichtung soll nun der Weiterentwicklung des Hamburger Flughafens zugutekommen, einem der wichtigsten Flughäfen Deutschlands mit einem Passagieraufkommen von rund 17 Millionen

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Lufthansa Group inspiziert A320-Flugzeuge wegen fehlerhafter Rumpfverkleidungen

Die Lufthansa Group hat umgehend Inspektionen an elf kürzlich ausgelieferten Flugzeugen der Airbus A320-Familie angeordnet, nachdem der Hersteller Airbus vor Mängeln an den Rumpfverkleidungen gewarnt hatte. Weltweit sind insgesamt 628 Maschinen des beliebten Kurz- und Mittelstreckenjets von dieser Überprüfung betroffen. Die Lufthansa-Sprecherin bestätigte, dass der Konzern die vom Hersteller empfohlenen Prüfungen unverzüglich durchführen werde. Die Mängel an den Metallverkleidungen stammen von einem externen Zulieferer und wurden von Airbus Anfang dieser Woche kommuniziert. Betroffen sind bei der Lufthansa Group elf Maschinen, die sich bereits im Betrieb befinden, sowie zwei weitere Produktionsflugzeuge, die noch in dieser Woche nach erfolgreicher Überprüfung ausgeliefert werden sollen. Airbus hat mitgeteilt, die Ursache des Problems identifiziert und eingedämmt zu haben, und versicherte, dass alle neu gefertigten Bauteile den geforderten Standards entsprechen. Nach einer Präsentation von Airbus an Fluggesellschaften müssen weltweit 628 Jets der A320-Familie auf fehlerhafte Rumpfverkleidungen untersucht werden. Von dieser Gesamtzahl sind 168 Flugzeuge bereits bei Airlines im Einsatz, 245 befinden sich in den Endmontagelinien und 215 in früheren Produktionsphasen. Branchenquellen zufolge sind rund 100 der sich in der Montage befindenden Jets für eine Auslieferung noch in diesem Jahr vorgesehen. Die betroffenen Bauteile weisen eine falsche Dicke auf, die auf einen fehlerhaften Streck- und Fräsprozess beim spanischen Zulieferer Sofitec Aero in Sevilla zurückzuführen ist. Obwohl die Zahl der potenziell betroffenen Flugzeuge hoch ist, betonte eine Airbus-Sprecherin gegenüber der Presse, dass dies nicht bedeute, dass alle Maschinen tatsächlich Mängel aufwiesen. Die Lufthansa Group, die eine große A320-Flotte betreibt und regelmäßig neue Maschinen erhält, muss nun sicherstellen, dass

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Porter Airlines prüft Beitritt zur Luftfahrtallianz Oneworld

Die kanadische Fluggesellschaft Porter Airlines erwägt einen strategischen Schritt zur Stärkung ihrer internationalen Positionierung und prüft einen möglichen Beitritt zur globalen Luftfahrtallianz Oneworld. Dies bestätigte Präsident Kevin Jackson gegenüber dem Fachportal Skift, betonte jedoch, dass eine endgültige Entscheidung noch ausstehe. Die Airline evaluiere derzeit sowohl klassische bilaterale Partnerschaften als auch die Vorteile einer vollwertigen Allianzmitgliedschaft. Porter Airlines, die in den letzten Jahren ihre Flotte signifikant modernisiert und ihr Streckennetz über die Kernmärkte Kanadas hinaus erweitert hat, unterhält bereits enge Kooperationen mit mehreren Mitgliedern der Oneworld-Allianz. Dazu zählen namhafte Gesellschaften wie Alaska Airlines, American Airlines, Qatar Airways und British Airways. Eine offizielle Allianzmitgliedschaft würde diese bestehenden Partnerschaften vertiefen und den Passagieren von Porter Airlines ein global erweitertes Streckennetz sowie durchgängige Reiseerlebnisse bieten. Präsident Kevin Jackson hob hervor, dass Oneworld bislang keinen kanadischen Partner in ihren Reihen habe. Angesichts der aktuellen Expansion und der Positionierung von Porter Airlines in Kanada, wäre die Gesellschaft nach seiner Einschätzung „eine offensichtliche Wahl“ für die Allianz. Dies würde Oneworld helfen, ihre Abdeckung im wichtigen nordamerikanischen Markt zu verbessern. Allerdings merkte Jackson an, dass ein formeller Allianzbeitritt mit höheren Kosten verbunden wäre als die derzeitigen bilateralen Abkommen. Der potenzielle Schritt in eine Allianz wie Oneworld spiegelt die Ambitionen von Porter Airlines wider, die über die regionale Rolle hinauswachsen wollen. Die Gesellschaft, die kürzlich den Betrieb von Turboprops auf moderne Embraer E2-Jets umgestellt hat, um Strecken in die USA und in die Karibik zu bedienen, positioniert sich zunehmend als wichtiger Wettbewerber zu den etablierten kanadischen Fluggesellschaften. Ein Beitritt

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Lufthansa führt Sunflower-Programm für Reisende mit unsichtbaren Behinderungen ein

Die Lufthansa ist mit Wirkung zum 1. Dezember 2025 dem internationalen Hidden-Disabilities-Sunflower-Programm beigetreten. Ziel dieser Initiative ist es, Reisenden mit nicht sichtbaren Behinderungen die Möglichkeit zu geben, diskret auf ihre besonderen Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Als Erkennungszeichen dient das gelb-grüne Sonnenblumen-Lanyard, das die Airline ihren Gästen anbietet. Mit dem Beitritt zum Programm möchte die Lufthansa die Sensibilität und das Bewusstsein entlang der gesamten Reisekette stärken. Als Vorbereitung auf die Einführung wurden die Boden- und Kabinencrews der Lufthansa entsprechend geschult, um die Zeichen richtig zu deuten und adäquat reagieren zu können. Das Programm wird auch an den Heimatflughäfen der Lufthansa umgesetzt: Am Flughafen München ist die Initiative sofort verfügbar, während die Einführung am Flughafen Frankfurt ab Januar 2026 erfolgen soll. Die Sonnenblumen-Lanyards sind an den Informations- und Special-Services-Schaltern der Flughäfen sowie direkt bei Lufthansa erhältlich. Es wird betont, dass das Symbol zwar keine formellen Assistenzleistungen ersetzt, aber eine zusätzliche Ebene der Kommunikation und Rücksichtnahme schaffen soll. Die Lufthansa Group plant, das Programm in den kommenden Jahren konzernweit auszurollen. Bis Ende 2026 sollen alle Konzerngesellschaften in das Sunflower-Programm integriert werden. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Verbesserung der Barrierefreiheit. Parallel dazu arbeitet der Konzern in einem neu eingerichteten Beirat, dem „Accessibility Customer Advisory Committee“, an Verbesserungen für Reisende mit sichtbaren und unsichtbaren Einschränkungen. Der Fokus liegt dabei auf der Gestaltung einer inklusiveren Reiseerfahrung, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgeht. Das Hidden-Disabilities-Sunflower-Programm ist international etabliert und wird bereits an zahlreichen Flughäfen, Bahnhöfen und touristischen Einrichtungen weltweit genutzt. Mit der Implementierung durch

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Taiwanische Tigerair erweitert Flotte mit Airbus A321neo

Die taiwanische Billigfluggesellschaft Tigerair Taiwan hat die Beschaffung von 15 Flugzeugen des Typs Airbus A321neo genehmigt. Der Vorstand der Airline, deren Mehrheitseigner die staatliche China Airlines ist, hat für diese Flottenerweiterung ein Gesamtinvestitionsvolumen von umgerechnet rund 1,28 Milliarden US-Dollar freigegeben. Die Bestellung sieht den Kauf von vier Flugzeugen und das Leasing von elf weiteren Maschinen vor, womit Tigerair eine deutliche Kapazitätssteigerung für ihr regionales Netzwerk anstrebt. Die Auslieferung der bestellten Jets ist zeitlich gestreckt. Die elf geleasten A321neo sollen sukzessive bis zum Jahr 2031 in die Flotte integriert werden. Die vier gekauften Maschinen werden voraussichtlich bis 2035 in Betrieb genommen. Zusätzlich zur festen Bestellung sicherte sich Tigerair eine Option auf den Erwerb von vier weiteren A321neo. Diese strategische Investition markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der Airline, die derzeit ausschließlich kleinere Flugzeuge des Typs Airbus A320 betreibt. Mit der Einführung des A321neo, dem größten Mitglied der Airbus A320neo-Familie, wird Tigerair ihre Kapazität pro Flug signifikant erhöhen. Dies ist besonders relevant für die Bedienung des bestehenden Streckennetzes in Ostasien, das einen starken Fokus auf Verbindungen nach Japan legt. Die größere Kapazität der A321neo ermöglicht es der Billigfluggesellschaft, auf stark nachgefragten Routen mehr Passagiere zu befördern und die Effizienz des Flugbetriebs zu steigern. Die Entscheidung für die A321neo untermauert die Expansionspläne der von China Airlines kontrollierten Tigerair Taiwan, die im wachsenden asiatischen Low-Cost-Markt eine größere Rolle spielen will. Durch die Mischung aus Kauf und Leasing sichert sich die Airline sowohl langfristige Flottenverfügbarkeit als auch finanzielle Flexibilität. Die neuen Flugzeuge werden die

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DDSG: Der „Brunch auf Donauwellen“ zwischen Wiener Skyline und kulinarischer Tradition

Der „Brunch auf Donauwellen“ der Reederei DDSG Blue Danube zählt zu den etablierten Sonntagshighlights im Wiener Ausflugsangebot. Er verspricht die harmonische Verbindung eines opulenten Brunchbuffets mit einer entspannten Schifffahrt entlang der Donaulandschaften Wiens, begleitet von dezenter Livemusik. An Bord von Schiffen wie der MS Admiral Tegetthoff oder der MS Kaiserin Elisabeth begeben sich die Gäste von der Schiffsstation Reichsbrücke aus auf eine dreistündige Rundfahrt, die sowohl urbane Architekturhighlights wie den Donauturm und den DC Tower als auch die naturbelassenen Abschnitte der Donau-Auen passiert. Die DDSG Blue Danube positioniert diesen Brunch als genussvollen Sonntagsausflug, der gleichermaßen Touristen wie Wienerinnen und Wiener anspricht, die dem Trubel der Stadt für einige Stunden entfliehen möchten. Die journalistische Auseinandersetzung mit diesem Angebot zeigt jedoch, dass das Erlebnis stark von der Balance zwischen der landschaftlichen Attraktivität der Route, der Qualität des Buffets und der durchgehenden Serviceleistung abhängt, was in der öffentlichen Wahrnehmung zu einer polarisierten Rezeption führt. Während das Konzept der Entspannung auf dem Wasser als gelungen gilt, stehen die Route durch den Donaukanal und die gastronomische Umsetzung im Fokus kritischer Betrachtung. Die Kulisse: Wien und die Donau als fließendes Panorama Die Route des „Brunch auf Donauwellen“ in Wien ist ein zentraler Bestandteil des Erlebnisses und markiert eine wichtige Unterscheidung zu ähnlichen Fahrten, etwa dem Wachau-Brunch. Die Schifffahrt, die zumeist drei Stunden dauert (Einstieg ab 10:00 Uhr, Fahrt 11:00 bis 14:00 Uhr), startet in der Regel bei der Reichsbrücke. Von dort aus führt die Fahrt entlang der sogenannten großen Donau, stromabwärts in Richtung der Schleuse Freudenau

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