2025

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2025

Flughafen Zürich rüstet Sicherheitskontrolle mit CT-Scannern auf

Der Flughafen Zürich (ZRH), der größte Flughafen der Schweiz, nimmt Anfang Dezember nach einer intensiven Testphase das erste modernisierte Geschoss seiner Sicherheitskontrolle in Betrieb. Die Kernstücke der neuen Infrastruktur sind moderne CT-Scanner und Körperscanner. Diese technologische Aufrüstung zielt darauf ab, den Prozess für Passagiere komfortabler und gleichzeitig effizienter zu gestalten. Die Investition ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms, um den Passagierfluss zu optimieren und die Kontrollstandards zu erhöhen. Für Reisende am Flughafen Zürich bedeutet die neue Technologie eine wesentliche Erleichterung beim Check-in des Handgepäcks. Dank der Leistungsfähigkeit der neuen CT-Scanner ist es Passagieren zukünftig erlaubt, Flüssigkeiten und elektronische Geräte wie Laptops oder Tablets im Handgepäck zu belassen. Die bisher notwendige Entnahme dieser Gegenstände entfällt damit, was eine deutliche Beschleunigung des Kontrollvorgangs bewirken soll. Die CT-Technologie liefert detaillierte dreidimensionale Bilder des Handgepäcks, was eine präzisere und schnellere Analyse des Inhalts durch das Sicherheitspersonal ermöglicht. Die Modernisierung der Sicherheitskontrolle im größten der drei Check-in-Bereiche des Flughafens ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität. Durch die optimierte Infrastruktur wird erwartet, dass die Wartezeiten an den Kontrollstellen verkürzt werden können, insbesondere zu Stoßzeiten. Diese Maßnahme folgt internationalen Beispielen, bei denen große Flughäfen wie London-City oder Helsinki bereits ähnliche CT-Scanner erfolgreich im Einsatz haben, um den Passagierkomfort zu steigern und gleichzeitig die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Die vollständige Modernisierung der Sicherheitskontrollstelle wird in den kommenden Monaten in mehreren Phasen erfolgen. Mit der jetzigen Inbetriebnahme des ersten modernisierten Geschosses beginnt die Umsetzung des Gesamtprojekts. Der Flughafen Zürich reagiert damit auf die steigenden Passagierzahlen und die Notwendigkeit, moderne,

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Juristische Aufarbeitung des MD-11-Absturzes: Familien klagen UPS, Boeing und GE Aerospace wegen fahrlässiger Tötung

Nach dem verheerenden Absturz eines MD-11-Frachtflugzeugs von UPS Airlines im vergangenen Monat bereiten die Familien der Opfer die Einreichung von Klagen wegen fahrlässiger Tötung (wrongful death lawsuit) gegen mehrere verantwortliche Parteien vor. Die Klagen richten sich Berichten zufolge gegen UPS Airlines selbst, den Triebwerkshersteller GE Aerospace sowie den Flugzeughersteller Boeing, als Rechtsnachfolger von McDonnell Douglas, dem ursprünglichen Hersteller der MD-11. Bei dem tragischen Unfall waren 14 Menschen ums Leben gekommen, darunter die dreiköpfige Crew und elf Personen am Boden, nachdem das linke Triebwerk des Frachters unmittelbar nach dem Start abriss und das Flugzeug in ein Industriegebiet stürzte. Der Zwischenbericht der National Transportation Safety Board (NTSB) enthüllte bereits Hinweise auf Materialermüdung am Flugzeug. Die juristischen Schritte unterstreichen die kritische Debatte über die Sicherheit und das Lebensende älterer Frachtflugzeuge und stellen die Frage, ob die Rentabilität über die Sicherheit der Öffentlichkeit gestellt wurde. Die Anklagepunkte: Fahrlässigkeit gegen Fluggesellschaft und Hersteller Die ersten Klagen wegen fahrlässiger Tötung werden von Anwaltskanzleien eingereicht, die die Familien von zwei Opfern des Absturzes vom 4. November vertreten. Konkret vertreten Clifford Law Offices aus Chicago und Sam Aguiar aus Louisville die Familien von Angela Anderson, einer 45-jährigen Mutter und Kundin eines getroffenen Unternehmens, sowie von Trina Chavez, einer 37-jährigen Mutter und Angestellten bei Grade A Auto Parts. Die Klageschrift erhebt den Vorwurf der Fahrlässigkeit gegen UPS und UPS Air. Darüber hinaus werden GE Aerospace als Hersteller des CFM 6-Triebwerks und Boeing als Nachfolger von McDonnell Douglas, dem ursprünglichen Konstrukteur der MD-11, in die Verantwortung genommen. Ein weiterer Beteiligter

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Air Baltic wirbt gezielt um Personal des Konkurrenten Smart Lynx

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic veranstaltet am 10. Dezember 2025 einen virtuellen Informationstag, der sich gezielt an die Mitarbeiter des Konkurrenten Smart Lynx Airlines richtet. Bei diesem sogenannten Online-Open-Day haben Luftfahrtprofis die Möglichkeit, sich direkt mit dem Personalmanagement (HR-Team) von Air Baltic auszutauschen und detaillierte Informationen über aktuelle Stellenangebote sowie den Bewerbungsprozess zu erhalten. Diese ungewöhnliche, direkte Ansprache des Personals eines anderen Unternehmens unterstreicht den hohen Bedarf an qualifiziertem Personal in der Luftfahrtbranche. Die Initiative von Air Baltic zielt darauf ab, Mitarbeiter aus einem breiten Spektrum von Smart Lynx abzuwerben. Vorgestellt werden offene Positionen in nahezu allen Geschäftsbereichen der Airline. Dazu gehören klassische luftfahrtspezifische Bereiche wie Cockpit, Kabine, Technik und Operations. Darüber hinaus sucht Air Baltic auch qualifiziertes Personal für verschiedene Büropositionen in Schlüsselabteilungen wie IT, E-Commerce, Revenue Management, Personalwesen (HR) und Finanzen. Das Unternehmen baut seine Kapazitäten seit einiger Zeit signifikant aus und benötigt entsprechend qualifizierte Fachkräfte. Air Baltic verfolgt ambitionierte Wachstumspläne, die eine deutliche Erweiterung ihrer Flotte und die Erschließung neuer Strecken vorsehen. Dieser Wachstumskurs wird maßgeblich durch die Verfügbarkeit von geschultem Personal bestimmt, was den Wettbewerb um Fachkräfte im baltischen Raum verschärft. Smart Lynx Airlines, ebenfalls eine in Lettland ansässige Fluggesellschaft, ist primär im Charter- und Wet-Lease-Geschäft tätig und verfügt über erfahrenes Personal, das für Air Baltic eine attraktive Zielgruppe darstellt, um den eigenen Personalbedarf schnell und effizient zu decken. Derartige gezielte Rekrutierungsmaßnahmen in der Luftfahrt sind ein Indikator für den anhaltenden Fachkräftemangel. Die Durchführung des Online-Open-Day erlaubt es Air Baltic, Mitarbeiter von Smart Lynx diskret und

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FAA ordnet Zwangskontrollen für Boeing 717 an: Landegestellsicherungen müssen wegen Rissbildung geprüft werden

Die Federal Aviation Administration (FAA), die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika, hat eine neue Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive, AD) für die Boeing 717 erlassen. Die Anweisung schreibt zwingend wiederholte Inspektionen der oberen Verriegelungsbaugruppe des Bugfahrwerks (upper lock link assembly) auf Rissbildung vor. Auslöser für diese Maßnahme war die Untersuchung eines schweren Zwischenfalls im Juni 2023, bei dem eine Boeing 717 von Delta Air Lines ohne ausgefahrenes Bugfahrwerk landen musste. Die AD betrifft knapp 100 aktive Boeing 717 in den Flotten von Delta Air Lines und Hawaiian Airlines. Angesichts des hohen Alters der Maschinen und der intensiven Nutzung auf Kurzstreckenrouten stellt die zusätzliche Wartungsbelastung für die Fluggesellschaften einen signifikanten Kostenfaktor dar, der die bereits diskutierte Ausmusterung der Flugzeugmodelle beschleunigen könnte. Die AD tritt am 2. Januar 2026 in Kraft. Der Notfall, der zur Inspektion führte Der Vorfall, der die FAA-Anweisung auslöste, ereignete sich am 28. Juni 2023, als eine Delta Boeing 717 den Anflug auf den Charlotte Douglas International Airport absolvierte. Das Bugfahrwerk ließ sich nicht ausfahren. Nach vergeblichen Versuchen der Piloten, das Fahrwerk manuell auszufahren, landete das Flugzeug letztendlich nur auf dem Hauptfahrwerk, wobei die Flugzeugnase ungestützt auf dem Boden aufsetzte. Dank der professionellen Flugführung gab es unter den 104 Personen an Bord keine Verletzten. Die Passagiere wurden nach dem Aufsetzen sicher über Notrutschen evakuiert. Der abschließende Bericht des National Transportation Safety Board (NTSB) identifizierte die Ursache des Vorfalls als einen Ermüdungsriss in der oberen Verriegelungsbaugruppe des Fahrwerks. Dieser Riss verhinderte das ordnungsgemäße Ausfahren des Fahrwerks. Die Untersuchung ergab, dass

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Französische Corsair verzeichnet deutlichen Gewinnsprung

Die französische Langstreckenfluggesellschaft Corsair International hat das Geschäftsjahr 2024/25 mit einem signifikanten Anstieg des Reingewinns abgeschlossen. Das Unternehmen meldete einen Nettogewinn von 15,2 Millionen Euro, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahresgewinn von gut einer Million Euro darstellt. Auch der operative Gewinn stieg auf 26,4 Millionen Euro, während der Umsatz die Marke von 700 Millionen Euro überschritt und bei 712 Millionen Euro lag. Diese Ergebnisse bestätigen laut Corsair die seit 2020 verfolgte Erneuerungsstrategie der Airline, die sich auf die Modernisierung der Flotte und die Optimierung des Netzwerks konzentriert hat. Obwohl Corsair im Berichtszeitraum sechs Prozent weniger Flüge durchführte, gelang es dem Unternehmen, den Sitzladefaktor um 2,4 Prozentpunkte zu verbessern. Die Reduzierung der Flüge war unter anderem auf die Einstellung der Strecke Paris-Montreal sowie auf betriebliche Herausforderungen durch Unruhen in den französischen Überseegebieten und wetterbedingte Ereignisse wie den Zyklon Chido zurückzuführen. Trotz dieser Beeinträchtigungen stützten höhere Durchschnittserlöse, ein robustes Geschäft in der Premiumklasse und ein starker Frachtumsatz das positive Finanzergebnis. Das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres wird von der Airline als besonders erfolgreich bewertet. Die Strategie von Corsair International, die nach einer Umstrukturierung und dem Einstieg neuer Eigentümer Ende 2020 neu ausgerichtet wurde, scheint sich auszuzahlen. Im Fokus der Erneuerung stand unter anderem die Flottenumstellung auf moderne, einheitliche Flugzeuge des Typs Airbus A330neo, um die Effizienz zu steigern. Die Airline konzentriert sich auf profitable Langstreckenverbindungen, insbesondere zu den französischen Überseedepartements in der Karibik und im Indischen Ozean sowie nach Westafrika. Diese Spezialisierung auf das touristische Geschäft und die Anbindung der französischen Überseegebiete

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Defektes Bauteil löst Triebwerksabschaltung bei Air New Zealand A320neo aus

Ein defektes Bauteil in einem Feuerlösch-Bedienfeld führte zu einer ungeplanten Triebwerksabschaltung (uncommanded engine shutdown) an Bord eines Airbus A320neo der Air New Zealand im Dezember 2024. Zu diesem Ergebnis kam die neuseeländische Untersuchungsbehörde für Transportunfälle (TAIC) in ihrem Zwischenbericht. Der Vorfall, bei dem Flug NZ249 über der Tasmanischen See auf dem Weg von Wellington nach Sydney in eine Notlage geriet und sicher nach Auckland umgeleitet wurde, hat weitreichende Konsequenzen: Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA hat daraufhin eine Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive) erlassen, die die Inspektion und gegebenenfalls den Austausch der betroffenen Feuerlöschanlagen in der weltweiten A320-Flotte vorschreibt. Die Ursache des Defekts wurde auf einen bereits vor der Installation verbogenen Haltestift im Steuerschalter zurückgeführt, was auf unsachgemäße Handhabung durch Zulieferer zurückzuführen ist. Der Vorfall beleuchtet die kritische Bedeutung der Komponentenqualität und -prüfung in der Luftfahrtlogistik. Der Beinahe-Zwischenfall: Ungeplante Notlage über der Tasmanischen See Der Vorfall ereignete sich am 1. Dezember 2024, als der Airbus A320neo (Registrierung ZK-NHA) der Air New Zealand, der planmäßig den Passagierflug NZ249 von Wellington nach Sydney durchführte, etwa 40 Minuten nach dem Start ein kritisches Problem meldete. Eines der beiden Pratt & Whitney PW1127GA-JM Triebwerke schaltete sich unvermittelt ab, ohne dass die Piloten eine Eingabe getätigt hatten. Die Besatzung erklärte umgehend den Notfall und leitete das Flugzeug nach Auckland um, wo es sicher landen konnte; es gab keine Verletzten unter den Passagieren und der Crew. Die nach der Landung durchgeführte Untersuchung durch Airline-Ingenieure brachte die unmittelbare Ursache ans Licht: Der Druckknopfschalter zur Aktivierung der Triebwerksfeuerlöschanlage befand sich in der

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Sternekoch Glenn Verhasselt übernimmt für Brussels Airlines

Brussels Airlines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, hat den renommierten Koch Glenn Verhasselt zum neuen Star Chef der Airline ernannt. Verhasselt, der das Zwei-Sterne-Restaurant Sir Kwinten in Lennik, Flandern, führt, wird ab Januar 2026 exklusive Menüs für die Business Class auf Langstreckenflügen kreieren. Er tritt damit die Nachfolge von Arabelle Meirlaen an. Verhasselt ist der sechzehnte Sternekoch in diesem Programm, das die Fluggesellschaft bereits seit 2013 etabliert hat, um belgische Spitzenküche hoch über den Wolken zu präsentieren. Der neue Star Chef ist in der belgischen Gastronomieszene eine feste Größe. Sein Restaurant Sir Kwinten wurde 2024 mit dem zweiten Michelin-Stern ausgezeichnet und Verhasselt selbst wurde 2025 vom Gault&Millau zum „Koch des Jahres“ gekürt. Seine Küchenphilosophie basiert auf Reinheit, Authentizität und absoluter Produktqualität, wobei er traditionelle Techniken mit einer zeitgenössischen Vision verbindet und dabei oft Produkte aus seiner Heimatregion Pajottenland in den Fokus rückt. Verhasselt hat bereits durchblicken lassen, dass die Gerichte für die Airline seine Handschrift tragen sollen und für die besonderen Bedingungen an Bord konzipiert sind, um den Passagieren einen Eindruck der belgischen Haute Cuisine zu vermitteln. Das kulinarische Konzept von Brussels Airlines umfasst auf Langstreckenflügen in der Business Class ein Drei-Gänge-Menü, ergänzt durch eine Auswahl an Käse und einem Dessert. Ein Blick auf die bereits veröffentlichten Pläne für Verhasselts Menü verrät Gerichte wie Grünkohl-Cannelloni mit Austernpilzen und Geflügel als Hauptspeise oder Frühlingsrollen mit geräuchertem Aal als Vorspeise. Begleitet werden die Kreationen von einer sorgfältig ausgewählten Wein- und Bierauswahl, die unter anderem von einem Master of Wine und einem Biersommelier zusammengestellt

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Lufthansa erhöht Distribution Cost Charge für Amadeus und Sabre

Die Netzwerk-Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe passen ihre Vertriebsstrategie weiter an und erhöhen zum 1. Januar 2026 die sogenannte Distribution Cost Charge (DCC) für Flugtickets, die über die globalen Distributionssysteme (GDS) von Amadeus und Sabre gebucht werden. Die Zusatzgebühr, die bei der Einführung vor über zehn Jahren für erhebliche Kontroversen in der Reisebranche sorgte, steigt um 50 Cent pro Ticket. Dieser Schritt wird vom Konzern mit der Notwendigkeit begründet, die GDS-Kosten verursachungsgerecht an die Vertriebspartner weiterzugeben und Währungsschwankungen auszugleichen. Die Gebührenerhöhung gilt für die Fluggesellschaften Lufthansa, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Swiss und Air Dolomiti. Die Anpassung signalisiert die anhaltende Bestrebung der Airline-Gruppe, die Kontrolle über ihre Vertriebskanäle zu stärken und gleichzeitig die Kosten für die Nutzung der teureren Altsysteme teilweise auf die buchenden Partner abzuwälzen. Die Entwicklung der Distribution Cost Charge (DCC) Die Einführung der Distribution Cost Charge durch die Lufthansa-Gruppe markierte im September 2015 einen Wendepunkt in der globalen Airline-Distribution. Ziel dieser Gebühr war es, die hohen Kosten zu kompensieren, die den Fluggesellschaften für die Nutzung der GDS – der zentralen Buchungssysteme für Reisebüros und Online-Reiseagenturen – entstehen. Die GDS-Anbieter Amadeus, Sabre und Travelport verlangen von den Airlines für jede Buchung und jede Transaktion eine Gebühr, die traditionell einen erheblichen Kostenfaktor für die Fluggesellschaften darstellt. Die Lufthansa-Gruppe argumentierte von Anfang an, dass diese Kostenstrukturen veraltet und nicht effizient seien. Mit der jetzigen Anpassung zum 1. Januar 2026 (maßgeblich ist das Datum der Ticketausstellung) erhöht sich die DCC für Amadeus-Buchungen auf 18 Euro pro Ticket und für Sabre-Buchungen auf 22,50 Euro. Die

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Flybondi ordert 25 neue Flugzeuge von Airbus und Boeing

Die argentinische Billigfluggesellschaft Flybondi hat umfangreiche Flugzeugbestellungen bei den Herstellern Airbus und Boeing bekannt gegeben. Das Gesamtvolumen der Investition beläuft sich auf rund 1,7 Milliarden US-Dollar. Die Bestellung umfasst 15 Maschinen des Typs Airbus A220-300 sowie zehn Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 10. Für beide Flugzeugmodelle wurden zudem Optionen für jeweils weitere fünf Jets vereinbart. Diese strategische Flottenerweiterung soll das Wachstum der Airline sowohl auf dem Heimatmarkt Argentinien als auch in neuen Zielgebieten in Lateinamerika und der Karibik vorantreiben. Die Auslieferung der bestellten Flugzeuge ist für den Zeitraum zwischen 2027 und 2030 vorgesehen. Die Airbus A220-300 sollen von 2027 bis 2029 in die Flotte integriert werden, während die Boeing 737 Max 10 zwischen 2027 und 2030 folgen. Ein bemerkenswerter Aspekt der Bestellung ist die Entscheidung für den Airbus A220-300, der Flybondi zur ersten Betreiberin dieses Typs in Lateinamerika macht. Der A220-300 ist bekannt für seine Effizienz im Regionalverkehr und tritt in direkte Konkurrenz zu Modellen des brasilianischen Herstellers Embraer. Die aktuell aus 14 Jets des Typs Boeing 737-800 bestehende Flotte der Airline wird durch diese neuen, modernen Flugzeuge signifikant erweitert und erneuert. Die Finanzierung dieser Großbestellung wird durch COC Global Enterprise, den Hauptinvestor von Flybondi, gesichert. Die Entscheidung für eine Mischflotte aus Airbus und Boeing spiegelt die Strategie der Airline wider, Flexibilität bei der Streckenplanung und Kapazitätsanpassung zu gewährleisten. Die Boeing 737 Max 10 ist das größte Modell der 737 Max-Familie und bietet eine höhere Passagierkapazität für stark frequentierte Routen, während der Airbus A220-300 optimal für die Erschließung neuer,

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Flughafen Kopenhagen verzeichnet passagierstärksten November

Der Flughafen Kopenhagen (CPH) hat im abgelaufenen November einen neuen Passagierrekord aufgestellt und damit seine Position als führendes Drehkreuz in der nordischen Region gefestigt. Insgesamt wurden 2,42 Millionen Reisende abgefertigt, was einem Anstieg von elf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Verantwortlich für diesen Zuwachs war primär ein deutlicher Anstieg des Umsteige- und Inlandsverkehrs. Die Fluggesellschaften bieten in diesem Winter den größten Flugplan in der Geschichte des Flughafens an, was sich in den Passagierzahlen widerspiegelt. Besonders herausragend war das Wachstum im Transferverkehr, der im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent zunahm. Mittlerweile nutzt jeder vierte Passagier Kopenhagen als Umsteigeflughafen. Dieses starke Transferwachstum fördert die globale Erreichbarkeit Dänemarks und trägt zur Unterstützung ausländischer Investitionen bei. Der kommerzielle Direktor des Flughafens, Peter Krogsgaard, betonte, dass der Umsteigetrend die Verbindungen nach Europa sowie die Interkontinentalstrecken nach Nordamerika und Asien stärke und somit zur Aufrechterhaltung von Routen beitrage, die allein mit lokaler Nachfrage nicht tragfähig wären. Die meisten Umsteiger kommen aus Dänemark, Schweden und Norwegen, aber auch Reisende aus Deutschland, Italien und Polen nehmen vermehrt den Weg über CPH. Auch der Inlandsverkehr erlebte einen bedeutenden Aufschwung, mit einem Plus von 23 Prozent im November im Vergleich zum Vorjahr. Die Attraktivität des Flughafens wird durch erweiterte Langstreckenoptionen im Winterflugplan gesteigert. So wurden die Verbindungen nach Asien ausgebaut: Shanghai ist zurück im Streckennetz, die Nachfrage für Japan wächst, und neue Direktflüge nach Mumbai und Seoul wurden etabliert. Zusätzlich wird Mitte Dezember eine historische Verbindung eröffnet, wenn Vietnam Airlines die erste direkte Flugroute zwischen Dänemark und Vietnam mit

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