2025

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Neues digitales Parksystem am Flughafen Nürnberg ab April 2025

Ab dem 1. April 2025 führt der Flughafen Nürnberg ein digitales Parksystem für die Terminalvorfahrt ein. Ziel des neuen Systems ist eine effizientere Verkehrslenkung und eine einfachere Abwicklung für Abholer und Besucher. Die sogenannte „Kiss & Fly“-Zone entlang der Abflug- und Ankunftsbereiche wird künftig über ein automatisches System mit Kennzeichenerkennung überwacht. Fahrzeuge, die länger als acht Minuten in diesem Bereich verweilen, müssen eine Parkgebühr entrichten. Das neue System erfasst die Fahrzeuge bei Ein- und Ausfahrt automatisch. Die Bezahlung erfolgt erst bei der Ausfahrt, wahlweise am Automaten oder online. Durch den Wegfall der bisherigen Schranken entfällt auch die Notwendigkeit, direkt bei der Einfahrt ein Ticket zu ziehen. Für Nutzer der regulären Parkhäuser und beschrankten Parkflächen gibt es keine Änderungen. Die automatische Kennzeichenerfassung wird bereits in den Parkhäusern genutzt und nun auf die Terminalvorfahrt ausgeweitet. Laut Klaus Dotzauer, Geschäftsführer der Flughafen Nürnberg Service GmbH, bietet das System mehrere Vorteile. Es ermögliche eine flüssigere Verkehrsführung, insbesondere in Stoßzeiten, und verhindere Rückstaus. Zudem habe die Lösung des Anbieters Peter Park System GmbH durch ihre Flexibilität überzeugt. Die Verwaltung des Parkbereichs übernimmt die Mobility Hub Parkservice GmbH, die auch für Kundenanfragen zuständig ist. Der Flughafen reagiert mit der Einführung des digitalen Systems auch auf zunehmende Probleme durch falsch parkende Fahrzeuge in Spitzenzeiten. Diese beeinträchtigten in der Vergangenheit den Verkehrsfluss für Autos, Busse und Fußgänger. Die neue Regelung hebt zudem die bisherige Höchstparkdauer von zwei Stunden im Bereich der Terminalvorfahrt auf und schafft mehr Flexibilität für Abholer und Besucher.

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Qantas verschiebt den Start von „Project Sunrise“-Nonstop-Flügen auf 2027

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat erneut Verzögerungen bei ihrem ehrgeizigen „Project Sunrise“ bekanntgegeben. Ursprünglich für 2025 geplant, sollen die Nonstop-Flüge von Sydney nach London und New York nun frühestens im Jahr 2027 starten. Diese Verschiebung ist hauptsächlich auf Verzögerungen bei der Lieferung der speziell für diese Ultralangstreckenflüge konzipierten Airbus A350-1000 zurückzuführen. Bereits 2017 hatte Qantas das „Project Sunrise“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die längsten Nonstop-Passagierflüge der Welt anzubieten. Nach intensiven Verhandlungen bestellte die Fluggesellschaft 2022 zwölf Airbus A350-1000 ULR (Ultra Long Range), die speziell für diese Mission ausgestattet sind. Die Auslieferung des ersten Flugzeugs war für Ende 2025 vorgesehen, um den kommerziellen Betrieb im Jahr 2026 aufzunehmen. Doch aufgrund von Verzögerungen in der Produktion und bei der Innenausstattung wurde dieser Zeitplan nicht eingehalten. Vanessa Hudson, CEO der Qantas Group, erklärte kürzlich, dass die erste A350-1000 nun Ende 2026 erwartet wird. Da für einen täglichen Betrieb auf den Ultralangstrecken mindestens drei dieser Flugzeuge benötigt werden und die dritte Maschine voraussichtlich erst im Frühjahr 2027 geliefert wird, verschiebt sich der Start der Nonstop-Flüge entsprechend. Hudson betonte, dass die zusätzlichen Monate genutzt werden, um sicherzustellen, dass alle betrieblichen Aspekte, einschließlich Crew-Training und Wartung, optimal vorbereitet sind. Interessanterweise plant Qantas, die ersten A350-1000 zunächst auf der vergleichsweise kurzen Strecke zwischen Sydney und Auckland einzusetzen. Diese Entscheidung mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, dient jedoch mehreren Zwecken. Kurzstreckenflüge ermöglichen es den Piloten und dem Kabinenpersonal, sich mit dem neuen Flugzeugtyp vertraut zu machen und Betriebsabläufe zu optimieren. Zudem können Wartungsteams wertvolle Erfahrungen

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Erweiterter Sommerflugplan 2025 am Flughafen München: Mehr Langstrecken- und Europaverbindungen

Am 30. März 2025 tritt am Flughafen München der Sommerflugplan in Kraft. In den 30 Wochen bis zum 26. Oktober 2025 bieten 73 Fluggesellschaften über 214.000 Flüge zu 216 Zielen in 68 Ländern an. Der neue Flugplan umfasst zahlreiche neue Destinationen, eine erhöhte Frequenz auf bestehenden Strecken und die Stationierung aller acht Airbus-A380-Maschinen der Lufthansa in München. Ein Schwerpunkt des erweiterten Angebots liegt auf Langstreckenverbindungen. Cathay Pacific nimmt vier wöchentliche Flüge nach Hongkong auf und setzt dabei den Airbus A350 ein. Discover Airlines eröffnet eine neue Langstrecken-Basis und bedient von München aus dreimal pro Woche Orlando (USA), Windhoek (Namibia) und Calgary (Kanada). Lufthansa wird mit dem Airbus A380 täglich Städte wie Boston, New York (JFK), Los Angeles, Washington und Delhi anfliegen. Ab Ende April ergänzt Denver das Angebot. Weitere Langstreckenverbindungen bieten unter anderem Vietnam Airlines mit zusätzlichen Flügen nach Hanoi, Etihad Airways mit zwei täglichen Flügen nach Abu Dhabi und EVA Air mit Nonstop-Flügen nach Taipeh. Auch das europäische Streckennetz wächst. EasyJet fliegt künftig zweimal täglich nach Rom, während ITA dieselbe Frequenz nach Mailand-Linate anbietet. SkyAlps verbindet München ab Mai zweimal wöchentlich mit Mostar in Bosnien-Herzegowina. Pegasus Airlines erhöht die Anzahl ihrer Flüge nach Istanbul-Sabiha Gökçen auf bis zu 25 wöchentliche Verbindungen. Neue Charterverbindungen führen nach Foggia und Rimini in Italien. Zudem erweitert SAS ihre Flüge nach Kopenhagen auf zwei tägliche Verbindungen. Condor bietet ab dem 30. März zusätzliche Flexibilität mit täglichen Morgen- und Abendflügen zwischen München und Frankfurt. Insgesamt führt die Fluggesellschaft bis zu 120 Flüge pro Woche durch,

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Airbus zeigt Zukunftsvisionen: Neue Flugzeugkonzepte und Wasserstoff-Technologie im Fokus des 2025er Gipfels

Die Luftfahrtbranche steht vor einer Reihe von Herausforderungen und Chancen, die die Zukunft der kommerziellen Luftfahrt prägen könnten. Auf dem Airbus Summit 2025, das vom 24. bis 25. März in Toulouse stattfand, präsentierte der europäische Flugzeughersteller eine Vielzahl an innovativen Projekten, die nicht nur die Effizienz und Nachhaltigkeit der Luftfahrt vorantreiben sollen, sondern auch ein deutliches Zeichen für die Vision der Branche in den kommenden Jahrzehnten setzen. Besonders im Fokus standen die Konzepte für eine neue Generation von Flugzeugen, die bereits in den 2030er Jahren in den Dienst gestellt werden könnten, sowie die Fortschritte im Bereich Wasserstoffantrieb, der als eine der Schlüsseltechnologien der Zukunft gilt. Ein zentraler Punkt der Veranstaltung war die Vorstellung von Airbus‘ Konzepten für ein zukünftiges Flugzeug, das in der zweiten Hälfte der 2030er Jahre in Betrieb gehen könnte, sofern grünes Licht gegeben wird. Diese Flugzeuge sollen eine signifikante Verbesserung der Treibstoffeffizienz um 20 bis 30 Prozent im Vergleich zu den aktuellen A320neo-Modellen bieten. Airbus verfolgt mit diesen Konzepten eine Evolution bestehender Flugzeugarchitekturen, die durch eine Reihe von technologischen Neuerungen aufgewertet werden. Das Design dieses künftigen Flugzeugs könnte zahlreiche bemerkenswerte Merkmale aufweisen, darunter sogenannte „offene Fan-Designs“ und lange, dünne Tragflächen mit einklappbaren Wingtips. Diese Merkmale zeichnen sich durch ihre aerodynamischen Vorteile aus und würden es ermöglichen, die Effizienz auf Langstreckenflügen weiter zu steigern. Darüber hinaus soll das neue Modell mit neuen leichten Materialien ausgestattet werden, die das Gewicht reduzieren und gleichzeitig die Leistung erhöhen. Ein weiteres hervorstechendes Merkmal der geplanten Flugzeuge ist die Möglichkeit, diese mit einer

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Air Serbia startet Direktflüge zwischen Belgrad und Tiflis ab Juni 2025

Air Serbia erweitert ihr Streckennetz und bietet ab dem 15. Juni 2025 erstmals Direktflüge zwischen Belgrad und der georgischen Hauptstadt Tiflis an. Die serbische Fluggesellschaft wird die neue Verbindung dreimal wöchentlich bedienen und damit die Kaukasus-Region direkt mit Serbien und weiteren internationalen Zielen verknüpfen. Die Flüge von Belgrad nach Tiflis finden jeweils montags, donnerstags und sonntags statt. In umgekehrter Richtung starten die Maschinen dienstags, freitags und sonntags. Reisende aus Österreich können bereits Tickets über Wien mit Umstieg in Belgrad buchen. Mit der neuen Verbindung möchte Air Serbia insbesondere die georgische Diaspora ansprechen, die von besseren Anbindungen an Westeuropa, den Westbalkan und Nordamerika profitieren soll. Laut Boško Rupić, dem General Manager für Commercial and Strategy bei Air Serbia, sei Georgien ein wachsender Markt mit hohem Potenzial. Neben Passagieren aus Georgien erwartet die Airline auch eine verstärkte Nachfrage von Reisenden aus Serbien und den Nachbarländern, die Tiflis als kulturell und historisch bedeutendes Reiseziel entdecken wollen. Mit der Aufnahme der Strecke setzt Air Serbia ihre Expansionsstrategie fort und verstärkt die Position des Flughafens Belgrad als internationales Drehkreuz. Die Airline bietet neben dem neuen Ziel Tiflis bereits zahlreiche Verbindungen in Europa, Nordamerika und in die Region des Westbalkans an.

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Kroatien abseits der Massen: Entdeckungstour zu geheimen Juwelen

Kroatien ist seit Jahren ein beliebtes Ziel für Urlauber aus der ganzen Welt. Doch während die Küstenregionen und großen Städte wie Dubrovnik oder Split oft von Touristen überflutet sind, gibt es in diesem mediterranen Land zahlreiche versteckte Paradiese, die abseits des Trubels liegen und mit unberührter Natur, historischer Schönheit und authentischem Charme locken. Martina Hirzberger, eine passionierte Reiseexpertin, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Reisenden diese unbekannten Seiten Kroatiens zu zeigen. Mit über 100 kostenfreien Reiseführern möchte sie Menschen dazu inspirieren, die weniger bekannten Ecken des Landes zu entdecken und sich abseits der üblichen Touristenströme zu bewegen. „Kroatien hat so viele wunderschöne Orte, von denen einige noch weit weg von den Hotspots liegen“, erklärt Martina Hirzberger. „Viele Reisende suchen heutzutage nach einzigartigen Erlebnissen und wollen den Menschenmassen entkommen“, fügt sie hinzu. In ihrem Artikel „Geheimtipps in Kroatien“ stellt sie drei besonders beeindruckende Orte vor, die bislang weitgehend unentdeckt geblieben sind. Diese Ziele versprechen nicht nur Ruhe und Erholung, sondern auch unvergessliche Erlebnisse inmitten einer reichen Geschichte und Kultur. Ugljan – Die Inselperle vor Zadar Nur eine kurze Fährfahrt von der Stadt Zadar entfernt, liegt die Insel Ugljan. Dieser wahre Geheimtipp ist ein wahres Paradies für all jene, die abseits der gängigen Touristenziele Natur und Ruhe suchen. Ugljan bietet eine beeindruckende Vielfalt: Versteckte Buchten, idyllische Fischerdörfer und weite Olivenhaine prägen das Bild dieser Insel, die ihre Besucher in eine andere Welt entführt. Die Natur auf Ugljan ist weitgehend unberührt, und die Insel bietet zahlreiche Wander- und Radwege, die zu abgelegenen Stränden

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EuroAirport erweitert Sommerflugplan 2025 mit neuen Zielen und mehr Verbindungen

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg bietet im Sommerflugplan 2025 rund 100 Direktverbindungen zu Zielen in Europa, Nordafrika und Nordamerika an. Neben etablierten Destinationen werden mehrere neue Flugstrecken eingeführt. Auch die Umsteigemöglichkeiten über internationale Drehkreuze großer Fluggesellschaften bleiben ein zentraler Bestandteil des Angebots. Zu den neuen Zielen gehören unter anderem die spanische Stadt Bilbao, die isländische Hauptstadt Reykjavik sowie die griechische Insel Skiathos. Diese werden mehrmals wöchentlich von Fluggesellschaften wie easyJet bedient. Zudem werden auf bereits bestehenden Strecken die Frequenzen erhöht. Dies betrifft unter anderem Verbindungen nach Barcelona, Montreal, Djerba und Palma de Mallorca. Für Reisende, die über große internationale Drehkreuze fliegen möchten, bietet der EuroAirport zahlreiche Umsteigemöglichkeiten. Wichtige Partner sind dabei Air France (Paris), Lufthansa (Frankfurt und München), KLM (Amsterdam), British Airways (London) und Turkish Airlines (Istanbul). Diese Verbindungen ermöglichen es Passagieren, eine Vielzahl globaler Ziele zu erreichen. Neben dem erweiterten Flugangebot modernisiert der EuroAirport auch seine Infrastruktur. Bis Mitte 2025 soll die Neugestaltung der Gastronomie abgeschlossen sein. Während der Umbauarbeiten sorgen provisorische Verkaufsstellen für die Verpflegung der Reisenden. Zudem steht die neu gestaltete Sky Lounge, die früher hauptsächlich Geschäftsreisenden vorbehalten war, nun allen Passagieren offen.

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Iran Air fordert Aufhebung der EU-Sanktionen vor Gericht

Im Dezember 2024 reichte die iranische Staatsfluggesellschaft IranAir Klage gegen den Rat der Europäischen Union ein. Sie fordert die Aufhebung der im Oktober 2024 verhängten Sanktionen, die ihr den Zugang zum europäischen Luftraum verwehren. Der Vorwurf lautet, dass IranAir angeblich die russische Invasion in der Ukraine unterstütze. Doch die iranische Fluggesellschaft argumentiert, dass die Sanktionen ihre Rechte verletzen und fordert die EU auf, die Maßnahme zu überdenken. Im Oktober 2024 verhängte die Europäische Union Sanktionen gegen IranAir, die der Fluggesellschaft den Zugang zu europäischen Flughäfen und den Luftraum der EU verwehrten. Die Sanktionen wurden im Kontext der internationalen Verurteilung der russischen Invasion in der Ukraine erlassen, mit der Begründung, dass IranAir in irgendeiner Form mit Russland in Verbindung stünde und somit indirekt die militärischen Aktivitäten Russlands unterstütze. Die Sanktionen gegen IranAir sind Teil eines breiteren Maßnahmenpakets der EU, das auf die geopolitische Lage und die Beziehungen zwischen dem Iran und Russland abzielt. IranAir wird vorgeworfen, in den vergangenen Jahren möglicherweise logistische Unterstützung für russische Truppen zu leisten oder auf andere Weise in die militärischen Operationen des Kremls involviert zu sein. Allerdings weist IranAir diese Vorwürfe zurück und argumentiert, dass die Sanktionen auf unzureichenden Beweisen beruhen und die Gesellschaft ungerechtfertigt kollektiv für das Verhalten des Irans und seiner Führung bestraft wird. Die Klage und die rechtlichen Argumente von IranAir IranAir legte am 23. Dezember 2024 eine Klage beim Allgemeinen Gericht der Europäischen Union ein. Der Fall wurde mit der Nummer T-676/24 registriert, aber die Details des Verfahrens wurden erst Ende Februar

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FACC AG meldet Rekordumsatz und plant weiteres Wachstum

Die FACC AG hat im Geschäftsjahr 2024 den höchsten Konzernumsatz seit Unternehmensgründung erzielt. Mit einer Steigerung um 20 Prozent auf 884,5 Millionen Euro wuchs das Unternehmen in allen Geschäftsbereichen deutlich. Auch das Betriebsergebnis (EBIT) legte trotz gestiegener Standortkosten um rund 62 Prozent auf 28,3 Millionen Euro zu. Für das kommende Geschäftsjahr 2025 erwartet die FACC ein weiteres Umsatzwachstum zwischen 5 und 15 Prozent. Die Umsatzsteigerung wurde in allen drei Hauptdivisionen – Aerostructures, Engines & Nacelles sowie Cabin Interiors – erzielt. Zudem trugen die neuen Geschäftsfelder Advanced Air Mobility und Aftermarket Services zur positiven Entwicklung bei. Die Belegschaft wuchs um 394 Vollzeitstellen auf insgesamt 3.850 Mitarbeiter. Trotz dieser Erfolge sieht sich die FACC mit anhaltend hohen Personal-, Energie- und Bürokratiekosten konfrontiert, die die Profitabilität belasten. Um den steigenden Kosten entgegenzuwirken, setzt die FACC ein umfassendes Effizienz- und Sparprogramm um. Dieses wurde bereits im Herbst 2024 beschlossen und soll bis Ende 2026 zusätzliche Ertragssteigerungen bringen. Ziel ist es, die überproportionalen Kostensteigerungen insbesondere am österreichischen Standort zu kompensieren und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Der positive Ausblick für 2025 basiert auf der anhaltenden Erholung der Luftfahrtindustrie. Laut der International Air Transport Association (IATA) wird das Passagieraufkommen im Jahr 2025 voraussichtlich erstmals die Fünf-Milliarden-Marke überschreiten. Mit einem vollen Auftragsbuch führender Flugzeughersteller wie Airbus, Boeing, COMAC und Embraer sieht sich die FACC gut positioniert, um von der steigenden Nachfrage nach neuen Flugzeugen zu profitieren.

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Boeing steht vor Prozess wegen betrügerischer Machenschaften

Am 23. Juni 2025 wird ein US-amerikanischer Richter den mit Spannung erwarteten Prozess gegen Boeing eröffnen, der sich mit den fatalen 737 Max Abstürzen befasst. Dieser Fall, der auf die schweren Mängel in der Entwicklung und Prüfung des Flugzeugs hinweist, könnte weitreichende Konsequenzen für das Unternehmen und seine Führung haben. Der Ausgang des Verfahrens wird nicht nur das rechtliche Schicksal von Boeing bestimmen, sondern auch die öffentliche Wahrnehmung und das Vertrauen in den Flugzeugbauer beeinflussen. Der Boeing 737 Max ist eine Weiterentwicklung der weit verbreiteten 737-Reihe des Flugzeugherstellers und sollte vor allem gegen die Airbus A320neo-Familie konkurrieren. Doch die Einführung des Modells verlief alles andere als reibungslos. Zwei verheerende Abstürze – der Lion Air-Flug 610 im Oktober 2018 und der Ethiopian Airlines-Flug 302 im März 2019 – führten zur weltweiten Aussetzung des Flugzeugtyps. Bei beiden Unglücken kamen insgesamt 346 Menschen ums Leben. Später stellte sich heraus, dass ein Softwarefehler im sogenannten MCAS-System (Maneuvering Characteristics Augmentation System) maßgeblich zu den Abstürzen beigetragen hatte. Diese Katastrophen riefen nicht nur weltweite Trauer hervor, sondern lösten auch eine Flut von Untersuchungen zu den Herstellungsprozessen und der Sicherheitsprüfung des Flugzeugs aus. Die strafrechtliche Klage gegen Boeing Im Dezember 2024 wurde die strafrechtliche Betrugsanklage gegen Boeing durch das US-amerikanische Justizministerium (DOJ) in die Wege geleitet. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, sich einer betrügerischen Verschwörung schuldig gemacht zu haben, indem es die US-amerikanischen Luftfahrtbehörden – insbesondere die Federal Aviation Administration (FAA) – in ihrer Funktionsweise und bei der Zulassung des 737 Max über die Mängel des Flugzeugs hinweg

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