2025

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2025

Ryanair: Deutschland bleibt schwächster Luftverkehrsmarkt Europas

Deutschland bleibt nach Angaben von Ryanair der am langsamsten wachsende Luftverkehrsmarkt Europas. Laut dem am 18. März 2025 veröffentlichten Verkehrsupdate für Februar 2025 liegt das Passagieraufkommen in Deutschland bei lediglich 84 Prozent des Niveaus vor der Covid-Pandemie. Als Hauptursache sieht die Fluggesellschaft die hohen Zugangskosten, darunter staatliche Steuern, Flugsicherungs- und Flughafengebühren. Besonders betroffen seien die Flughäfen Berlin, Köln und Hamburg, an denen Ryanair bereits Kapazitätskürzungen für den Sommerflugplan 2025 vorgenommen hat. Im europäischen Vergleich fällt Deutschland deutlich zurück. Während Länder wie Polen (110 Prozent), Irland (107 Prozent) und Ungarn (106 Prozent) ihre Verkehrszahlen im Vergleich zu 2019 bereits übertroffen haben, bleibt Deutschland mit 84 Prozent Schlusslicht. Ryanair hebt hervor, daß in diesen Ländern keine Luftverkehrssteuer erhoben wird, während in Deutschland pro Passagier 15,53 Euro fällig sind. Zudem kritisiert die Fluggesellschaft die bürokratischen Hürden und Restriktionen, insbesondere das Nachtflugverbot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER), das seit Jahresbeginn zu über 1.600 Flugstörungen geführt habe. Eddie Wilson, CEO von Ryanair, fordert die deutsche Bundesregierung auf, die hohen Steuern und Gebühren abzuschaffen, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen zu verbessern. Laut Wilson verhindere die derzeitige Politik ein nachhaltiges Wachstum im Luftverkehr und benachteilige den Standort Deutschland gegenüber anderen EU-Staaten, die gezielt Maßnahmen zur Förderung des Flugverkehrs ergriffen hätten. Trotz der rückläufigen Entwicklung in Deutschland setzt Ryanair in anderen europäischen Ländern weiter auf Expansion. Dort hätten gesenkte Gebühren und der Verzicht auf Luftverkehrssteuern das Passagieraufkommen deutlich gesteigert. Wilson betonte, daß ohne politische Kursänderungen Deutschland seine Position als attraktiver Luftverkehrsstandort weiter verlieren werde.

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RAF bringt die Supermarine Spitfires und Hawker Hurricanes wieder in die Luft

Die Luftfahrtgemeinde weltweit empfängt eine Nachricht, die auf große Freude stößt: Die königlich britische Luftwaffe (RAF) hat bekanntgegeben, dass ihre historische Flotte von Supermarine Spitfires und Hawker Hurricanes im Jahr 2025 wieder zu den Luftschau-Veranstaltungen zurückkehren wird. Nach dem tragischen Unfall im Mai 2024, bei dem der Pilot Squadron Leader Mark Long ums Leben kam, wurden die beiden berühmten Jagdflugzeuge im Rahmen der Battle of Britain Memorial Flight (BBMF) aus dem Betrieb genommen. Doch nun ist die Entscheidung gefallen, die Luftfahrzeuge im kommenden Jahr erneut flugbereit zu machen. Der Vorfall im Mai 2024, der den tragischen Verlust von Squadron Leader Mark Long zur Folge hatte, führte zu einer vorübergehenden Bodenstellung der BBMF-Flotte. Der erfahrene Pilot kam bei einem Absturz seines Spitfires, Modell Mk IX, ums Leben, als das Flugzeug kurz nach dem Start vom RAF Coningsby, einer Basis in Lincolnshire, in ein Feld stürzte. Der Unfall ereignete sich, als der Pilot auf dem Weg zu einer Luftshow war. Der Absturz führte zu schweren Kopf- und Nackenverletzungen, an denen Long vor Ort verstarb. Das Flugzeug selbst wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt. Die britische Verteidigungsuntersuchungsbehörde (Defence Accident Investigation Branch) nahm daraufhin Untersuchungen auf, um die Ursachen des Absturzes zu klären. Obwohl die legendäre Lancaster-Bomber-Maschine, die ebenfalls von Rolls-Royce Merlin-Motoren betrieben wird, bereits im Juli 2024 nach einer ersten Untersuchung wieder flugbereit erklärt wurde, verzögerte sich die Wiederaufnahme des Flugbetriebs der Spitfires und Hurricanes. Dies geschah, um interne Untersuchungen vollständig abzuschließen und alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Rückkehr zur Flugshow-Saison 2025 Am

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Tui-Urlaubstrends zu Ostern: Hurghada und London an der Spitze

Die Reisegewohnheiten der Tui-Gäste zu Ostern zeigen auch 2025 eine klare Vorliebe für klassische Sonnenziele und Städtereisen. Laut einer aktuellen Erhebung der Tui zählen Hurghada, Antalya und Mallorca zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen. Besonders Ägypten verzeichnet einen starken Zuwachs und führt das Länderranking an. Im Bereich der Städtereisen setzt sich London erstmals deutlich an die Spitze und verdrängt den Vorjahressieger Dubai. Aufgrund der hohen Nachfrage hat Tui das Flugangebot nach Hurghada erweitert. Am 14. April startet ein zusätzlicher Flug ab Wien in das beliebte Urlaubsziel am Roten Meer. Auch Antalya verzeichnet einen deutlichen Anstieg und klettert von Platz neun im Vorjahr auf den zweiten Rang. Mallorca belegt Platz drei und rückt damit um drei Positionen nach vorn. In der Kategorie Fernreisen behaupten sich die USA vor den Malediven und Dubai. Im Bereich Städtereisen verzeichnet Tui ein bemerkenswertes Wachstum. London führt das Ranking mit deutlichem Vorsprung vor Barcelona und Paris an. Amsterdam und Istanbul folgen auf den Plätzen vier und fünf. Dubai, im vergangenen Jahr noch auf Platz eins, fällt aus den Top 5 heraus.

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Zusammenarbeit von Emirates und Seychelles Tourism fördert Handel und Tourismus

Die Seychellen, ein tropisches Paradies im Indischen Ozean, setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft Emirates fort, um den Tourismus und den Handel auf dem Archipel weiter zu stärken. Insbesondere für österreichische Reisende eröffnen sich immer mehr Möglichkeiten, die Schönheit und Vielfalt dieses faszinierenden Inselstaates zu erleben. Mit einer Vielzahl von Flügen und einer breiten Palette an Aktivitäten vor Ort bleiben die Seychellen ein attraktives Ziel für Urlauber aus aller Welt. Die Partnerschaft zwischen Emirates und den Seychellen feiert 2025 ihr 20-jähriges Bestehen. Seit 2005 fliegt die renommierte Airline die Inselgruppe im Indischen Ozean an, was den Archipel zu einem immer wichtiger werdenden Ziel im internationalen Reiseverkehr macht. Jährlich reisen rund 8.000 Österreicher:innen auf die Seychellen, was den Erfolg dieser Destination unter Reisenden aus dem deutschsprachigen Raum unterstreicht. Die Verbindung zu den Seychellen, vor allem über das internationale Drehkreuz von Emirates in Dubai, bietet Urlaubern nicht nur komfortable Flugverbindungen, sondern auch Zugang zu über 140 weltweiten Destinationen. Die Möglichkeiten, die Seychellen zu bereisen, wurden jüngst erweitert: Seit Anfang des Jahres 2025 bietet Emirates eine tägliche Verbindung von Wien nach Dubai mit einer umgerüsteten Boeing 777 an. Diese Maschine ist mit der beliebten Premium Economy ausgestattet, die den Passagieren ein zusätzliches Maß an Komfort auf ihren Reisen bietet. Direkt im Anschluss geht es von Dubai aus weiter auf die Hauptinsel Mahé, was die Reise zu einem angenehmen Erlebnis macht. Die Vielfalt der Seychellen entdecken Die Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Entspannung und für Abenteuer. Die unberührte

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Gesundheitsresort Königsberg: Kulinarische Auszeichnung für regionale Küche

Das Gesundheitsresort Königsberg setzt bei seinem gastronomischen Angebot auf hochwertige, regionale Produkte und wurde dafür erneut von Falstaff ausgezeichnet. Das À la Carte-Restaurant „Bucklige Welt“ erhielt 2024 zwei Gabeln und 88 Punkte in den Kategorien Essen, Service, Wein und Ambiente. Damit zählt es zu den besten Restaurants in Österreich. Unter der Leitung von Küchenchef Markus Oelgarte werden täglich frische Zutaten von BIO-zertifizierten Lieferanten verarbeitet. Das Küchenteam kreiert regelmäßig neue Gerichte, die saisonale Spezialitäten in den Mittelpunkt stellen. Gäste des Resorts können die Kulinarik in mehreren Restaurants, auf einer Terrasse oder im Café mit hausgemachten Mehlspeisen genießen. Das Restaurant „Bucklige Welt“ steht nicht nur den Hausgästen offen, sondern kann auch von externen Besuchern zu bestimmten Terminen besucht werden. Die Auszeichnung von Falstaff gilt als bedeutendes Gütesiegel der österreichischen Gastronomie. Bewertet werden die Restaurants nach festen Kriterien wie Qualität der Speisen, Serviceleistung, Weinauswahl und Ambiente. Mit den aktuellen 88 Punkten konnte das Gesundheitsresort seine Stellung als kulinarischer Anziehungspunkt in der Region weiter festigen. Küchenchef Markus Oelgarte zeigte sich erfreut über die Anerkennung: „Dieses Ergebnis ist eine Bestätigung unserer Philosophie, auf regionale Spitzenprodukte und handwerkliche Perfektion zu setzen. Ein großer Dank gilt unserem gesamten Team, das mit viel Engagement und Kreativität an der täglichen Qualität arbeitet.“

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Flughafen BER: Mehr Flugbewegungen und die Auswirkungen auf die Anwohner

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) verzeichnete im Februar dieses Jahres einen Anstieg der Flugbewegungen um knapp acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Konkret gab es 13.410 Starts und Landungen. Für die Flughafenbetreiber und die Luftfahrtindustrie ist dies ein positiver Indikator für die wirtschaftliche Erholung und die zunehmende Nachfrage im Luftverkehr. Doch dieser Anstieg hat für viele Anwohner insbesondere in den südlichen Umlandgemeinden des Flughafens spürbare Auswirkungen – vor allem in Form von erhöhtem Fluglärm. Die SPD-Landtagsabgeordneten Tina Fischer und Ines Seiler haben kürzlich eine Anfrage zum Thema Fluglärm beim Verkehrsministerium des Landes Brandenburg gestellt. Die Antwort des Ministeriums, die nun auch in den Medien berichtet wurde, beleuchtet nicht nur den aktuellen Stand der Lärmsituation, sondern auch die technischen Hintergründe der erhöhten Flugbewegungen und die Bedenken der Anwohner, die sich durch die Lärmbelästigung zunehmend beeinträchtigt fühlen. Mehr Flugbewegungen und verkürzte Startbahnen Ein entscheidender Faktor für den Anstieg der Flugbewegungen im Februar war die verstärkte Nutzung von sogenannten „Intersections-Takeoffs“. Bei dieser Technik handelt es sich um verkürzte Startbahnen, die es den Flugzeugen ermöglichen, schneller zu starten und so mehr Flugbewegungen in kürzerer Zeit abzuwickeln. Diese verkürzte Startstrecke führt dazu, dass die Maschinen nach dem Abheben in vielen Fällen einen „deutlichen Überschuss“ nach Osten über die Autobahn A113 aufweisen. Das bedeutet, dass die Flugzeuge die südlichen Umlandgemeinden stärker überfliegen, was die Lärmbelastung in diesen Gebieten erheblich erhöht. Der Anteil der verkürzten Starts hat sich seit der Eröffnung des Flughafens BER deutlich erhöht. Nach Angaben des Verkehrsministeriums ist mittlerweile beinahe jede zweite Startbewegung am

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Neue Spezialfahrzeuge für die Instandhaltung der Mariazellerbahn

Die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) hat ihre Infrastrukturflotte zur Wartung der Mariazellerbahn erweitert. Gestern wurde ein neuer Motorturmwagen in der Betriebsstätte Alpenbahnhof in St. Pölten angeliefert. Das Spezialfahrzeug, das bei der österreichischen Firma Plasser & Theurer bestellt wurde, wird nun für die Streckenzulassung vorbereitet. Bereits im Herbst 2024 soll ein weiterer Oberbauwagen folgen. Mit den beiden Fahrzeugen will die NÖVOG die Effizienz und Unabhängigkeit bei Instandhaltungsarbeiten entlang der 84 Kilometer langen Schmalspurstrecke deutlich erhöhen. Laut Niederösterreichs Verkehrslandesrat Udo Landbauer investiert das Land 7,2 Millionen Euro in die Modernisierung der über 115 Jahre alten eingleisigen Strecke. Ziel sei es, die Mariazellerbahn als zentrale Verkehrsverbindung im Pielachtal langfristig zu sichern und zu verbessern. Die neuen Fahrzeuge sollen eine schnellere und autarke Durchführung von Wartungsarbeiten ermöglichen. Der Oberbauwagen, der im Herbst 2024 ausgeliefert wird, kommt bereits bei den laufenden Frühjahrsarbeiten zum Einsatz. Er ist für die Instandhaltung des Gleisoberbaus, Hebe- und Verladetätigkeiten, Grünschnittarbeiten sowie für die Schneeräumung im Winter vorgesehen. Der neue Motorturmwagen wird nach seiner Zulassung vor allem für die Errichtung und Wartung der Oberleitungen genutzt. Die NÖVOG-Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl betonen, dass mit den neuen Fahrzeugen ein weiterer Schritt in Richtung zukunftsorientierter Infrastrukturmaßnahmen gegangen werde. Durch den Einsatz heimischer Technologie von Plasser & Theurer setze man auf Qualität und Effizienz bei der Erhaltung der traditionsreichen Bahnstrecke.

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AUA-Hagelflug: Staatsanwaltschaft stellt Blackboxes sicher

Am 9. Juni 2024 geriet ein Flugzeug der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) auf dem Weg von Palma de Mallorca nach Wien in schwerwiegende Turbulenzen, die durch ein plötzliches Gewitter verursacht wurden. Der Airbus A320 mit der Kennzeichnung OE-LBM, der den Flug durchführte, landete trotz schwerer Schäden an der Maschine sicher auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Glücklicherweise wurde bei diesem Vorfall niemand verletzt. Doch die Schäden am Flugzeug und die Hintergründe des Vorfalls werfen immer mehr Fragen auf, die derzeit durch eine umfassende Untersuchung beleuchtet werden. Im Zentrum der Ermittlungen stehen die Piloten des Fluges, mögliche Mängel in der Ausbildung und insbesondere die Daten aus den sogenannten Blackboxen des Flugzeugs. Der Vorfall: Ein Flug in die Unwetterzelle Der Vorfall ereignete sich, als der Airbus A320 in eine Gewitterzelle geriet. Das Flugzeug war auf dem letzten Abschnitt des Rückflugs aus Mallorca und befand sich nur noch wenige Minuten von Wien entfernt. Während die Maschine heftigen Turbulenzen und Hagel ausgesetzt war, wurde ein Notruf mit dem Rufwort „Mayday“ abgesetzt. Trotz der schwierigen Umstände landete das Flugzeug sicher auf dem Wiener Flughafen, doch der Schaden an der Maschine war beträchtlich. Die Nase des Flugzeugs wurde größtenteils zerstört, die Cockpitscheiben sprangen und sowohl die Tragflächen als auch das Leitwerk erlitten schwere Schäden. Ein erschütternder Vorfall, der sowohl in den Medien als auch in der Luftfahrtbranche für Aufsehen sorgte. Sicherheitsbehörden und Experten stellten schnell fest, dass das Unwetter bekannt war und von der Flugüberwachung in Österreich, der Austro Control, dokumentiert wurde. Dies rief die Frage auf,

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LOT Polish Airlines sucht neue Kurzstreckenflugzeuge – Airbus A220 im Rennen

LOT Polish Airlines plant, ihre Kurzstreckenflotte zu modernisieren und sucht nach neuen Flugzeugen für diesen Zweck. Die Fluggesellschaft hat bereits 2024 ausgeschlossen, die Boeing 737 Max weiter nachzubestellen. Stattdessen konzentriert sich LOT auf die Auswahl zwischen dem Airbus A220 und dem Embraer E2. Es geht um eine Beschaffung von insgesamt 84 Flugzeugen. Airbus hat bereits ein Angebot über 84 Maschinen der Modelle A220-100 und A220-300 in Warschau hinterlegt, bestätigte der Airbus-Manager Benoit de Saint-Exupery gegenüber der Nachrichtenagentur „PAP“. Die Entscheidung wird voraussichtlich innerhalb der nächsten Monate fallen, da Airbus auf eine schnelle Entscheidung seitens der polnischen Fluggesellschaft hofft. Das A220-Modell gilt als moderne Lösung für den Kurzstreckenverkehr und könnte die bestehende Flotte von LOT ergänzen. LOT Polish Airlines erhofft sich von der Neubeschaffung eine verbesserte Effizienz und ein besseres Angebot auf den Kurzstrecken, die eine zentrale Rolle im europäischen Flugverkehr spielen.

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Flugkorridor für Langstrecken-Drohnenflüge in Norddeutschland eingerichtet

Das Unternehmen Droniq und die Bundeswehr haben einen neuen Flugkorridor für Langstrecken-Drohnenflüge in der Region Nordholz und Cuxhaven eingerichtet. Dieser soll noch in diesem Frühjahr den Regelbetrieb aufnehmen. Das Projekt trägt den Namen „Achilles“ und hat zum Ziel, den Langstreckenbetrieb von Drohnen sowohl im zivilen als auch im militärischen Luftraum zu ermöglichen. Der Korridor erstreckt sich über eine Strecke von 110 Kilometern und reicht vom Militärflugplatz Nordholz über Cuxhaven bis nach Helgoland. Die Genehmigung für das Projekt wurde bereits im vergangenen Jahr erteilt. Drohnenflüge innerhalb des Korridors können in einer Höhe von über 200 Metern durchgeführt werden. Geplant ist, dass vor allem Starrflüglerdrohnen für diese Langstreckenflüge zum Einsatz kommen, da diese im Vergleich zu Multikoptern nicht senkrecht abheben, sondern eine Start- und Landebahn benötigen. Die Landung und der Start solcher Drohnen wird dabei von einem Piloten mit Sichtkontakt durchgeführt. Das Projekt zielt darauf ab, die Grundlage für gewerbliche und militärische Langstreckenflüge von Drohnen zu schaffen. Mögliche Anwendungsfälle umfassen unter anderem den Schutz kritischer Infrastrukturen, das Monitoring von Schifffahrtsstraßen und die Umweltüberwachung. Droniq-Manager Thilo Vogt betont, dass der neue Flugkorridor beweise, dass unbemannter Flugverkehr auch über große Distanzen hinweg möglich sei, trotz der hohen regulatorischen Anforderungen.

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