2025

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2025

Handelsspannungen zwischen den USA und Kanada beeinträchtigen Luftverkehr

Die jüngsten Handelskonflikte zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada zeigen deutliche Auswirkungen auf die Luftfahrtbranche und das Konsumverhalten der Kanadier. United Airlines verzeichnet erhebliche Buchungsrückgänge von Regierungsstellen und einen merklichen Rückgang des Passagieraufkommens auf Strecken zwischen den USA und Kanada. Zeitgleich reagieren kanadische Verbraucher mit Boykotten gegenüber US-Produkten und stornieren Reisen in die Vereinigten Staaten. United Airlines, eine der größten Fluggesellschaften der USA, sieht sich mit einem signifikanten Rückgang von Buchungen durch US-Bundesbehörden konfrontiert. Laut interner Mitteilungen des Unternehmens machen staatliche Stellen etwa zwei Prozent des gesamten Geschäftsvolumens aus, während weitere zwei bis drei Prozent indirekt auf Regierungsaufträge zurückzuführen sind. Aktuell verzeichnet United einen Rückgang von etwa 50 Prozent in diesem Segment. Neben den ausbleibenden Regierungsbuchungen beobachtet United Airlines auch einen deutlichen Rückgang des Passagieraufkommens auf Strecken zwischen Kanada und den USA. Dieser Trend betrifft insbesondere touristische Verbindungen. Kanadische Fluggesellschaften wie Air Canada und WestJet berichten ebenfalls von rückläufigen Buchungen und haben bereits Anpassungen in ihrem Flugplan vorgenommen. Air Canada kündigte beispielsweise an, ab März die Flüge nach Florida, Las Vegas und Arizona um zehn Prozent zu reduzieren. Kanadische Verbraucher boykottieren US-Produkte Die Handelskonflikte haben nicht nur Auswirkungen auf den Luftverkehr, sondern beeinflussen auch das Konsumverhalten der kanadischen Bevölkerung. Viele Kanadier reagieren auf die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle auf kanadische Importe mit einem Boykott von US-Produkten. Supermärkte in verschiedenen Provinzen haben US-Waren aus ihren Regalen entfernt, und das Liquor Control Board of Ontario (LCBO), einer der größten Alkoholhändler weltweit, zog alle in den USA hergestellten alkoholischen Getränke zurück.

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Zehn Jahre Kultlokal: Wiener Szene-Bar feiert Jubiläum mit großer Party

Die Wiener Bar von Szenegastronom Philip G. feiert ihr zehnjähriges Bestehen und lädt am 15. März zu einer Jubiläumsparty ein. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich das Lokal von einem heruntergekommenen Treffpunkt zum kulturellen Anziehungspunkt entwickelt, ohne dabei seinen ursprünglichen Charme zu verlieren. Sechs Musik-Acts sorgen bei der Feier für ein abwechslungsreiches Programm bis in die frühen Morgenstunden. Das Lokal, das einst von der Bezirkszeitung als „Schandfleck der Woche“ bezeichnet wurde, genießt mittlerweile den Ruf eines „stilvoll abgeranzten“ Treffpunkts der Kunst- und Kulturszene. Die Philosophie des Betreibers bleibt auch nach zehn Jahren unverändert: Minimale Renovierungen mit Bedacht und ein respektvoller, ungezwungener Umgang miteinander. Gäste sollen sich willkommen fühlen, ohne sich verstellen zu müssen. Unter dem Motto „Slowly going nowhere“ startet das Lokal in die nächste Dekade. Zum Jubiläum am 15. März treten ab 20 Uhr verschiedene Künstler auf, darunter die Band DeathDeathDeath, Salamirecorder, Topsy Turvy sowie die DJs Capeet, Bandbreite und Lonely Fans. Geplant ist ein Abend, der den Geist des Lokals widerspiegelt: unprätentiös, vielfältig und offen für alle. Philip G., der das Lokal seit seiner Eröffnung prägt, wird von vielen Gästen für seine entspannte und zugleich engagierte Führung geschätzt. Das Jubiläum soll nicht nur die vergangenen Jahre würdigen, sondern auch die besondere Atmosphäre des Lokals feiern, die es zu einem festen Bestandteil der Wiener Nachtszene gemacht hat.

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Steigende Zahl ungebärdiger Passagiere stellt Luftfahrtbranche vor Herausforderungen

In jüngster Zeit häufen sich Berichte über ungebärdige Passagiere, die durch ihr Verhalten den reibungslosen Ablauf im Luftverkehr stören. Zwei aktuelle Fälle aus Singapur und den USA werfen ein Schlaglicht auf dieses wachsende Problem und die damit verbundenen Herausforderungen für die Luftfahrtbranche. Am 8. März 2025 kam es am renommierten Flughafen Singapur Changi zu einem Zwischenfall mit einem 57-jährigen britischen Staatsbürger. Nachdem der Passagier bereits an Bord seines Fluges nach London gegangen war, bemerkte er den Verlust seines Mobiltelefons. Als ihm mitgeteilt wurde, dass er den Gate-Bereich nicht verlassen könne, um nach dem Gerät zu suchen, reagierte er laut Berichten des „Straits Times“ aggressiv. Er beschimpfte eine weibliche Airline-Mitarbeiterin und trat gegen die Wand einer Fluggastbrücke, wodurch Sachschaden entstand. Infolge dieses Verhaltens wurde er von den Behörden festgenommen und muss mit einer Geldstrafe von bis zu 5.000 Singapur-Dollar oder einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten rechnen. Ähnlicher Vorfall in den USA Ein vergleichbarer Zwischenfall ereignete sich am 13. März 2025 am Washington Dulles International Airport. Ein 54-jähriger US-Bürger versuchte, während des Aussteigevorgangs der ankommenden Passagiere, unbefugt die Fluggastbrücke zu betreten. Nach einer 15-minütigen Auseinandersetzung schlug er einem Gate-Agenten von United Airlines ins Gesicht, sodass dieser zu Boden stürzte und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Passagier wurde wegen Körperverletzung und ordnungswidrigen Verhaltens verhaftet. Laut Berichten von WUSA war der Auslöser des Vorfalls die Unzufriedenheit des Passagiers über die Umbuchung auf einen Mittelplatz nach einer Flugannullierung. Zunahme von Zwischenfällen mit ungebärdigen Passagieren Diese Vorfälle sind keine Einzelfälle. Die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung

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Nonstop Kinoabo erweitert Angebot um zwei Wiener Kinos

Zum zweiten Jahrestag des nonstop Kinoabos erweitert die Constantin-Film Unternehmensgruppe ihr Angebot in Österreich. Ab April 2025 schließen sich das Actors Studio und das Urania Kino in Wien dem Abonnementmodell an. Damit können Abonnenten künftig in insgesamt 26 Kinos österreichweit für einen monatlichen Festbetrag unbegrenzt Filmvorstellungen besuchen. Die Preise liegen bei 24 Euro im Monat, für Personen unter 26 Jahren bei 22 Euro. Das nonstop Kinoabo startete 2023 als erstes landesweites Kinoflatrate-Angebot und ermöglicht es Filmbegeisterten, gegen eine monatliche Gebühr unbegrenzt Kinovorstellungen zu besuchen. Die beiden neuen Wiener Standorte ergänzen das bestehende Netzwerk von Kinos in Städten wie Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck. Christof Papousek, Geschäftsführer und CFO der Constantin Film-Holding GmbH, betont die Bedeutung der Erweiterung: „Für unsere Filmfans bedeutet das, Kino unbegrenzt zu erleben – ein großartiges Projekt, das auch wir mit unseren Innenstadtkinos unterstützen wollen.“ Das Actors Studio im ersten Wiener Bezirk ist ein Arthouse-Kino mit einem Fokus auf Independent-Filme und Filmklassiker. Es zeichnet sich durch sein 70er-Jahre-Ambiente aus und bietet ein alternatives Programm jenseits der großen Blockbuster. Das Urania Kino, das in der historischen Urania am Donaukanal untergebracht ist, konzentriert sich auf anspruchsvolle Kultur- und Dokumentarfilme. Dort wird auch das Kinderkino „Cinemagic“ der Stadt Wien gezeigt, das sich an ein junges Publikum richtet. Mit der Aufnahme der beiden neuen Kinos in das Programm des nonstop Kinoabos erweitert sich das Angebot sowohl geografisch als auch inhaltlich. Die Constantin-Film Gruppe verfolgt damit das Ziel, einem breiten Publikum den Zugang zu vielfältigen Filmerlebnissen zu erleichtern und die Kinolandschaft in

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Weingut Keringer setzt Maßstäbe mit internationalen Auszeichnungen

Das Weingut Keringer aus Mönchhof hat Anfang 2025 erneut bewiesen, dass es zu den besten Weinproduzenten Österreichs zählt. Bei den renommierten Wettbewerben Mundus Vini und der Berliner Wein Trophy konnte das Weingut mehrere Top-Platzierungen erzielen. Besonders hervorzuheben ist der Gewinn des Titels „Best of Show – Austrian Red“ bei der Mundus Vini 2025 für den Massiv Rot 2020 sowie die Auszeichnung „Großes Gold“ bei der Berliner Wein Trophy für das Massiv Top-Rotweincuvée 2020. Keringer erzielte insgesamt beeindruckende Ergebnisse: Neben der „Best of Show“-Auszeichnung für den Massiv Rot 2020 sicherte sich das Weingut bei der Mundus Vini neun Goldmedaillen und zwei Silbermedaillen. Bei der Berliner Wein Trophy gab es neben dem „Großen Gold“ acht Gold- und drei Silbermedaillen. Diese Erfolge sind nicht nur nationale, sondern auch internationale Bestätigungen für die hohe Qualität der Weine. Besonders hervorzuheben ist, dass Keringer bereits 13-mal als „Bester Produzent Österreichs“ ausgezeichnet wurde. Auch die 100 Days-Serie des Weinguts, die durch besonders lange Mazerationszeiten und die Reifung in kleinen Eichenfässern charakterisiert ist, konnte bei den Wettbewerben glänzen. Alle sechs Weine dieser Serie erhielten bei der Mundus Vini Spring Tasting 2025 Goldmedaillen. Diese herausragenden Ergebnisse untermauern Keringers Ruf als Weltklasse-Weingut und zeigen die kontinuierliche Innovationskraft des Unternehmens. Die Serie Massiv und die 100 Days-Weine von Keringer haben nicht nur in Österreich, sondern auch auf internationaler Ebene, wie etwa bei der Asia Wine Trophy und der AWC Vienna, hohe Anerkennung gefunden. Mit einer breiten Palette an Auszeichnungen unterstreicht das Weingut seine führende Stellung in der Weinwelt.

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Flughafen Brüssel verzeichnet Rückgang bei Passagierzahlen im Februar 2025

Im Februar 2025 begrüßte der Flughafen Brüssel insgesamt 1.528.190 Passagiere, was einen Rückgang von 1,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet. Dieser Rückgang lässt sich vor allem durch das kürzere Monat (wegen des fehlenden Schaltjahrestages) sowie durch eine landesweite Industrieaktion am 13. Februar erklären, an dem keine Flüge starten oder landen konnten. Zudem begannen die mittelfristigen Ferien in niederländischsprachigen Schulen erst im März, was zu einer Verschiebung der Reiseaktivitäten beitrug. Trotz des Rückgangs bei den Passagieren, stiegen die Frachtmengen im Februar 2025 leicht um 0,3 % auf fast 60.000 Tonnen. Besonders der Luftfrachtverkehr verzeichnete ein Plus von 1,4 %, was auf ein Wachstum im Bereich der Integrator-Dienste und einen Anstieg des Belly-Cargo-Verkehrs um 6,3 % zurückzuführen ist. Das Segment für Vollfracht hingegen erlebte einen Rückgang von 12 %. Wichtige Importregionen für Fracht waren Asien, Afrika und Südamerika, während die wichtigsten Exportregionen Asien, Nordamerika und Afrika blieben. Die Zahl der Flugbewegungen sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 %. Die Zahl der Passagierflüge ging um 1,5 % zurück, wohingegen die Zahl der Frachtflüge weitgehend stabil blieb. Im Durchschnitt flogen 138 Passagiere pro Flug, was dem Niveau des Vorjahres entspricht.

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Wizz Air-Flug muss wegen aggressivem Passagier in Athen notlanden

Am Mittwoch, den 12. März 2025, musste ein Flug der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air, der von London nach Ägypten unterwegs war, eine Notlandung in Athen durchführen, nachdem ein Passagier durch sein aggressives Verhalten eine Gefahr für die Sicherheit des Fluges darstellte. Der Flug W95777, der ursprünglich von London Gatwick in Richtung Hurghada starten sollte, wurde nach einem Zwischenfall im griechischen Luftraum umgeleitet. Die Besatzung sah sich gezwungen, den Flug abzubrechen, um die Sicherheit an Bord zu gewährleisten. Der Flug W95777 hatte die britische Hauptstadt London hinter sich gelassen und befand sich etwa zweieinhalb Stunden in der Luft, als der Vorfall eintrat. Das Flugzeug, ein Airbus A321neo mit der Kennung G-WUKW, war auf dem Weg zum beliebten Urlaubsziel Hurghada am Roten Meer. Laut Augenzeugenberichten begann der Passagier, der die Ursache für die Zwischenlandung war, in einem zunehmend aggressiven Zustand. Anscheinend hatte er zuvor übermäßig Alkohol konsumiert und zeigte sich während des Fluges immer unkooperativer. Besonders besorgniserregend wurde sein Verhalten, als er die Flugbegleiter beleidigte und mit unanständigen Ausdrücken reagierte, als diese versuchten, die Situation zu entschärfen. Die Crew, die auf solche Vorfälle gut vorbereitet ist, versuchte zunächst, den Vorfall in den Griff zu bekommen, jedoch ohne Erfolg. Aufgrund der eskalierenden Bedrohung entschloss sich der Kapitän, eine Notlandung zu veranlassen, um die Sicherheit des gesamten Fluges und der Passagiere zu gewährleisten. Die Entscheidung nach Athen umzuleiten Obwohl der Flug ursprünglich auf dem direkten Weg nach Hurghada war, änderte sich der Kurs des Flugzeugs dramatisch, als das Airbus A321neo die Grenze des griechischen

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Mietwagenpreise zu Ostern: Deutliche Unterschiede in beliebten europäischen Reisezielen

Die Osterferien sind für viele Reisende der erste Anlass, nach einem langen Winter in wärmere Gefilde zu fliegen. Besonders die Mittelmeerländer wie Spanien, Griechenland, Portugal und Italien erleben in dieser Zeit einen Anstieg des Tourismus. Um maximale Flexibilität während des Urlaubs zu genießen, greifen viele auf einen Mietwagen zurück. Allerdings zeigen sich bei den Mietwagenpreisen in den verschiedenen Urlaubszielen erhebliche Unterschiede, die es vor der Buchung zu beachten gilt. Laut einer Analyse von Sunny Cars liegen die Mietwagenpreise in beliebten Destinationen teils weit auseinander. Mallorca ist mit einem Tagespreis von 73 Euro der teuerste Standort, gefolgt von Barcelona mit 58 Euro und Madrid mit 52 Euro. Besonders auffällig ist der Preisunterschied bei den Wochenmieten. Während Reisende in Athen für eine Woche Mietwagen lediglich 165 Euro zahlen, kostet der gleiche Zeitraum auf Mallorca stolze 514 Euro. Griechenland und Portugal zeigen sich im Vergleich als deutlich günstiger. In Griechenland etwa können Reisende auf Korfu einen Mietwagen bereits ab 163 Euro für eine Woche buchen. Auch in Italien müssen Urlauber mit höheren Preisen rechnen, wobei Rom mit einem Preis von 340 Euro für eine Woche Mietwagen zu den teuereren Destinationen gehört. Die steigenden Preise in den Osterferien 2025 erklären sich durch den fortgeschrittenen Saisonbeginn. Bereits im April sind die Preise in vielen Regionen spürbar höher als im Vorjahr. Wer jedoch frühzeitig bucht, kann von einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis profitieren und sich so den gewünschten Mietwagen zu einem günstigeren Preis sichern.

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Wichtige Hinweise für die Buchung von Individualreisen: AK rät zu gründlicher Vorbereitung

Immer mehr Reisende entscheiden sich dafür, ihren Urlaub individuell zusammenzustellen, indem sie verschiedene Leistungen wie Flüge, Unterkünfte und Mietwagen direkt buchen. Die Arbeiterkammer rät jedoch dazu, sich vorab gründlich zu informieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Bei Individualreisen schließen Konsumenten in der Regel separate Verträge mit den einzelnen Leistungsträgern wie Hotels, Fluggesellschaften oder Mietwagenfirmen ab, ohne dass ein Reiseveranstalter als Ansprechpartner fungiert. Ein zentrales Thema bei solchen Buchungen ist die Rechtslage im Falle von Problemen während der Reise. Da die Verträge meist direkt mit den Leistungsträgern im Ausland abgeschlossen werden, können Gewährleistungsansprüche nicht immer einfach durchgesetzt werden. Zudem kann das Landesrecht des jeweiligen Vertragspartners zum Tragen kommen, was die Rechtsdurchsetzung erheblich erschwert. Hinzu kommt, dass sprachliche Barrieren oft eine zusätzliche Herausforderung darstellen. Daher empfiehlt die Arbeiterkammer, sich vorab genau über die Kontaktmöglichkeiten zu informieren und die Lage der Unterkunft zu prüfen, etwa mit Hilfe von Google Earth. Ein weiteres wichtiges Thema sind Online-Bewertungen, die für viele Reisende eine wichtige Informationsquelle darstellen. Doch nicht alle Bewertungen sind zuverlässig. Besonders neue Unterkünfte, die zu vermeintlichen Schnäppchenpreisen angeboten werden, können verzerrte oder manipulierte Bewertungen aufweisen. Es wird geraten, die Bewertungen in verschiedenen Foren und über längere Zeiträume hinweg zu lesen, um ein ausgewogenes Bild zu erhalten. Schließlich warnt die Arbeiterkammer auch vor Vorauszahlungen. Reisende sollten, wenn möglich, die Zahlung vor Ort wählen. Falls dies nicht möglich ist, ist die Zahlung per Kreditkarte eine sicherere Option. Bei Vorauszahlungen per Überweisung besteht das Risiko, dass man im Falle einer Insolvenz des Anbieters ohne Rückerstattung bleibt.

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Air Baltic weist Vorwürfe des Kaufs russischen Treibstoffs zurück

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat in scharfer Form Vorwürfe zurückgewiesen, wonach sie in mehrfacher Weise gegen EU-Sanktionen verstoßen haben soll, indem sie russischen Treibstoff bezogen haben. Der Vorwurf stammt von der russischen Nachrichtenwebsite Verstka, die in einem Artikel vom 13. März 2025 behauptet, dass Air Baltic zwischen Februar 2022 und März 2024 insgesamt 28 Versuche unternommen habe, Treibstoff aus Russland zu kaufen, von denen 13 erfolgreich gewesen seien. Auf 15 weitere Versuche sei es nicht gekommen, da diese Transaktionen laut Verstka storniert worden seien. Die Sanktionen der Europäischen Union, die ab Juni 2022 in Kraft traten, verbieten den Kauf und Import von russischem Rohöl und Petroleumprodukten, um die russische Wirtschaft in Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine zu schwächen. Die EU-Verordnung besagt ausdrücklich, dass es untersagt ist, diese Rohstoffe zu kaufen oder zu transportieren, wenn sie aus Russland stammen oder von dort exportiert werden. Gleichzeitig gab es jedoch eine Ausnahme für „einmalige Transaktionen für eine kurzfristige Lieferung“, die vor dem 5. Februar 2023 abgeschlossen und ausgeführt wurden. Verstka erhebt nun die Behauptung, dass Air Baltic während des Zeitraums von Februar 2022 bis März 2024 russischen Treibstoff von den russischen Unternehmen Gazpromneft-Aero und Tatneft bezogen habe. Air Baltic bestreitet jedoch entschieden diese Vorwürfe und verweist darauf, dass die geltenden Sanktionen von der Fluggesellschaft strikt beachtet werden. Die Vorwürfe im Detail Verstka gab an, dass Air Baltic in den ersten Monaten des Jahres 2022, also vor der Einführung der Sanktionen, Treibstoff von Gazpromneft-Aero gekauft habe. Diese Einkäufe seien laut

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