2025

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2025

Air France-KLM reduziert Bestellung von A350F Frachtern

Die Air France-KLM-Gruppe hat kürzlich eine Anpassung ihrer Bestellung von Airbus A350F-Frachtern vorgenommen und sich entschieden, statt der ursprünglich geplanten acht Flugzeuge nur noch sechs Einheiten zu übernehmen. Diese Entscheidung betrifft sowohl die französische Muttergesellschaft Air France als auch die niederländische Tochtergesellschaft Martinair, die als KLMs Frachtfluggesellschaft fungiert. Laut einer Erklärung eines Unternehmenssprechers wird Air France nun drei A350F erhalten und Martinair ebenfalls drei Einheiten, anstatt wie ursprünglich vorgesehen, jeweils vier Maschinen zu übernehmen. Trotz dieser Reduzierung betont der Konzern, dass sich an der langfristigen Strategie nichts ändern werde. Strategische Anpassungen in der Frachtflotte Die Anpassung der Bestellung für die A350F Frachter ist Teil einer kontinuierlichen Optimierung der Flottenstrategie der Air France-KLM-Gruppe. Wie das Unternehmen betont, werde der hybride Ansatz beibehalten, der sowohl den Einsatz von Frachtern als auch die Nutzung von Belly-Cargo-Kapazitäten in den Passagierflugzeugen umfasst. Dieser hybride Ansatz hat sich als flexibel und effizient erwiesen, da er die Kapazitäten der Passagierflugzeuge für den Frachttransport nutzt, während spezialisierte Frachtflugzeuge wie die A350F zusätzliches Potenzial bieten. Die Entscheidung, die Anzahl der bestellten A350F zu reduzieren, ist möglicherweise eine Reaktion auf die aktuellen Marktbedingungen und die wirtschaftlichen Herausforderungen, denen die Luftfahrtindustrie gegenübersteht. Obwohl die Frachtvolumina im Jahr 2024 um 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stiegen, meldete das Unternehmen einen Rückgang der Frachtumsätze um 3,9 Prozent im Vergleich zu 2023. Dieser Rückgang könnte auf eine schwächere Nachfrage im Frachtgeschäft oder eine Veränderung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hinweisen, die sich auf die Luftfrachtmärkte auswirken. Der A350F-Frachter: Ein langfristiges Investment Der Airbus A350F ist

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Bargeld bleibt in Österreich bevorzugtes Zahlungsmittel

Eine aktuelle Umfrage der Bank 99 zeigt, daß Bargeld in Österreich weiterhin die bevorzugte Zahlungsmethode ist. Besonders bei kleineren Beträgen, Handwerksleistungen und Restaurantbesuchen greifen drei Viertel der Befragten zu Bargeld. Gleichzeitig gewinnt die Debitkarte an Bedeutung, vor allem bei Einkäufen im Supermarkt, an Tankstellen und in Bekleidungsgeschäften. Während ältere Menschen häufiger auf Kreditkarten setzen, bevorzugen jüngere Befragte digitale Zahlungsmethoden wie Smartphone- oder Online-Zahlungen. Die Umfrage, die unter 400 Personen durchgeführt wurde, verdeutlicht geschlechtsspezifische Unterschiede: Frauen zahlen öfter bar, während Männer verstärkt digitale Zahlungsmethoden oder Kreditkarten nutzen. Debitkarten sind hingegen bei beiden Geschlechtern gleichermaßen beliebt. Ein Viertel der unter 30-Jährigen bezahlt bereits mobil beim Einkauf von Kleidung, während bei den über 30-Jährigen weniger als zehn Prozent diese Option wählen. Auch beim Online-Banking zeigt sich ein Wandel: 55 Prozent der Befragten erledigen ihre Bankgeschäfte bevorzugt über eine Banking-App, während klassische Online-Dienste am Computer mit 29 Prozent rückläufig sind. Jüngere tendieren stärker zu mobilen Lösungen, während ältere Personen weiterhin den Computer oder den Bankschalter bevorzugen. Trotz der Digitalisierung bleibt die persönliche Beratung für viele Kunden weiterhin wichtig. Die Bank 99 AG, eine Tochtergesellschaft der Österreichischen Post AG und der Schelhammer Capital Bank AG, betreut mit rund 350 Mitarbeitern etwa 300.000 Kunden in Österreich. Neben digitalen Angeboten bietet die Bank weiterhin Service in Filialen und bei rund 1.700 Post-Partnern.

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Flughafen Zagreb verzeichnet Passagierwachstum im Februar 2025

Der Flughafen Zagreb hat im Februar 2025 insgesamt 261.119 Passagiere begrüßt, was im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres einem Anstieg von 6,1 % entspricht. Trotz des steigenden Passagieraufkommens fiel die Zunahme der Flugbewegungen mit nur 0,4 % auf insgesamt 3.295 Bewegungen eher moderat aus. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2025 wurden insgesamt 541.643 Reisende abgefertigt, was einen Anstieg von 9,5 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres bedeutet. Dies entspricht einer zusätzlichen Passagierzahl von 46.807. Der Flughafen erwartet, dass sich das Wachstum auch im März fortsetzen wird. Die derzeit geplante Kapazität für Flüge liegt um 6,6 % höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, was auf eine weiterhin steigende Nachfrage hinweist. Zagreb Airport bleibt damit ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Region und profitiert von einer positiven Entwicklung im internationalen Luftverkehr.

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Air Serbia plant Erweiterung der China-Verbindungen

Air Serbia kündigte an, ihre Flüge nach China in der zweiten Jahreshälfte 2025 auszuweiten. Die Fluggesellschaft gab bekannt, dass in naher Zukunft „gute Nachrichten“ über zusätzliche Verbindungen zwischen Serbien und China veröffentlicht werden. Der General Manager des chinesischen General Sales Agents von Air Serbia teilte mit, dass die geplanten Änderungen die Flugfrequenzen auf bestehenden Strecken erhöhen sollen. Derzeit fliegt Air Serbia zweimal wöchentlich nach Guangzhou und Shanghai. Bereits im Vorfeld hatte die serbische Fluggesellschaft signalisiert, die Verbindungen nach China ausbauen zu wollen, um die wachsende Nachfrage nach Reisen zwischen den beiden Ländern zu bedienen. Erst vergangene Woche hatte eine Gruppe von Reisebürovertretern aus der Region Ostchina ihre erste Informationsreise nach Serbien erfolgreich abgeschlossen. Dies könnte als ein erster Schritt hin zu einer weiteren Stärkung der bilateralen Beziehungen und des Tourismussektors zwischen den beiden Nationen verstanden werden. Die geplanten zusätzlichen Flüge sollen die Konnektivität für Passagiere erhöhen und der serbischen Airline helfen, ihre Marktposition in Asien zu stärken. Details zu den genauen Flugplänen und dem Startdatum werden in Kürze bekannt gegeben.

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Westbahn erweitert das Streckennetz: Ab 2026 geht es erstmals in den Süden

Ab dem 1. März 2026 wird die Westbahn, ein privater Akteur im österreichischen Bahnverkehr, erstmals in den Süden des Landes fahren. Mit der Inbetriebnahme der neuen Strecke von Wien über Graz und Klagenfurt bis nach Villach setzt die Westbahn ihre Expansionsstrategie fort. Das Unternehmen möchte auf der bisher vom ÖBB betriebenen Südstrecke eine Alternative schaffen und den Qualitätsmangel im Bahnverkehr beseitigen. Laut Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch handelt es sich dabei um einen „historischen Tag“ für die Bahnreisenden in Österreich. Die Westbahn plant, fünfmal täglich mit modernen Hochgeschwindigkeitszügen von Wien Hauptbahnhof bis nach Villach zu fahren. Die Strecke wird nicht nur größere Städte wie Graz und Klagenfurt verbinden, sondern auch kleinere Orte ansteuern, sodass Pendler sowie Fernreisende gleichermaßen von der neuen Verbindung profitieren können. Der Reiseweg von Wien nach Villach wird 3 Stunden und 28 Minuten in Anspruch nehmen. Besonders hervorzuheben ist die geplante Haltestelle in Wiener Neustadt sowie die Bestrebungen, weitere Stopps auf der Strecke zu prüfen. Das Unternehmen will mit dieser Erweiterung ein zuverlässiges und komfortables Bahnangebot auf der Südstrecke etablieren, das den bisherigen Standards weit überlegen ist. Eine neue Ära des Bahnverkehrs Die Westbahn ist in Österreich bereits für ihre Qualität und ihren Kundenservice bekannt, insbesondere auf der Weststrecke zwischen Wien und Salzburg. Mit dieser Expansion möchte das Unternehmen nun auch auf der Südstrecke neue Maßstäbe setzen. „Wir wollen den Bahnverkehr auf der Südstrecke auf ein neues Qualitätslevel heben“, betont Thomas Posch. Neben den bequemen und modernen Zügen, die von Anfang an zum Markenzeichen der Westbahn gehören, ist vor

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Korean Air erneuert nach Fusion mit Asiana ihre Markenidentität

Im Rahmen der bevorstehenden Fusion mit der südkoreanischen Fluggesellschaft Asiana Airlines hat Korean Air einen Schritt unternommen, um ihre Markenidentität neu zu definieren. Die Fluggesellschaft, die eine lange Geschichte in der internationalen Luftfahrtindustrie vorweisen kann, hat nicht nur den Zusammenschluss mit einem weiteren großen Akteur der Branche abgeschlossen, sondern nutzt diese Gelegenheit auch, um ihr Erscheinungsbild zu modernisieren und eine neue Flugzeugbemalung einzuführen. Leaks, die am 10. März 2025 aufgetaucht sind, zeigen das erste Flugzeug, das das neue Design trägt – eine Boeing 787-10, die nach einer Erneuerung der Lackierung am Flughafen Seoul-Gimpo landete. Die neue Bemalung markiert den Beginn einer neuen Ära für Korean Air und wird offiziell am 11. März 2025 im Rahmen einer Zeremonie vorgestellt. Ein neuer Anstrich für die koreanische Ikone Die Änderung der Bemalung von Korean Air ist ein bedeutender Schritt, der die Umstellung des Unternehmens von einer nationalen Marke zu einem globaleren Erscheinungsbild widerspiegeln soll. Die neue Lackierung wird den bisherigen Anstrich ersetzen, der fast 41 Jahre lang das Markenzeichen der Fluggesellschaft war. Der ursprüngliche Look wurde am 1. März 1984 mit einer Boeing 747-300 und einer McDonnell Douglas MD80 eingeführt und ist über die Jahre hinweg zu einer der bekanntesten Flugzeuglackierungen weltweit geworden. Doch wie die meisten großen Fluggesellschaften hat auch Korean Air erkannt, dass eine regelmäßige Auffrischung der Markenidentität wichtig ist, um im Wettbewerb mit anderen internationalen Carriern relevant zu bleiben. Insbesondere nach der Fusion mit Asiana, die Korean Air eine größere Präsenz auf dem internationalen Markt verschafft, war die Neugestaltung des

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Qatar Airways erhöht Flugfrequenzen auf wichtigen internationalen Strecken

Qatar Airways hat eine Erweiterung ihrer Flugverbindungen bekannt gegeben, um der steigenden Reiselust gerecht zu werden und die weltweite Anbindung zu verbessern. In einer Pressemitteilung erklärte die Fluggesellschaft, dass die erhöhten Frequenzen für mehrere wichtige Ziele in Afrika, Asien, Europa und dem Nahen Osten ab sofort verfügbar sein werden. Die Erweiterung soll Reisenden eine größere Flexibilität und bessere Verbindungen über das Drehkreuz am Hamad International Airport in Doha ermöglichen, der kürzlich von Skytrax als bester Flughafen der Welt ausgezeichnet wurde. Die zusätzlichen Flüge betreffen eine Vielzahl von Destinationen, darunter Amsterdam, London Heathrow und Tokio Narita, wo die wöchentliche Fluganzahl signifikant steigt. So wird beispielsweise die Anzahl der Flüge nach London von 49 auf 56 pro Woche und die nach Amsterdam von 7 auf 11 Flüge pro Woche erhöht. Auch Verbindungen nach Afrika, wie nach Dar Es Salaam-Kilimanjaro und Maputo-Durban, werden ausgeweitet. Thierry Antinori, Chief Commercial Officer von Qatar Airways, betonte die Bedeutung dieser Erweiterung, um den gestiegenen Anforderungen der Passagiere gerecht zu werden und die Verbindungen während der bevorstehenden Sommerreisewelle zu optimieren. Die Airline reagiert damit auf die kontinuierliche Nachfrage und die Trends im internationalen Reiseverkehr.

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Piaggio Aerospace liefert erstmals P.180 Avanti EVO mit Nachtsichtsystem aus

Piaggio Aerospace, der italienische Flugzeughersteller, hat kürzlich das erste Exemplar des P.180 Avanti EVO Executive-Flugzeugs an einen Kunden in Nordamerika ausgeliefert. Dieses spezielle Modell wurde mit einem neuen Pilotennachtsichtassistenzsystem ausgestattet, das die Sichtverhältnisse für die Piloten in nächtlichen und bei schlechten Sichtbedingungen erheblich verbessert. Der Hersteller, der im Dezember 2024 von dem türkischen Drohnenhersteller Baykar übernommen wurde, gab am 10. März 2025 bekannt, dass das P.180 Avanti EVO mit einem erweiterten Sichtsystem (Enhanced Vision System, EVS) ausgestattet ist. Diese neue Technologie soll nicht nur die Nachtflugfähigkeit der Maschine optimieren, sondern auch den Komfort und die Sicherheit der Passagiere und Besatzung in anspruchsvollen Umgebungen erhöhen. Technologische Neuerung für mehr Sicherheit Das Enhanced Vision System (EVS) von Piaggio Aerospace wurde entwickelt, um die Sicht der Piloten bei Nachtflügen und in Bereichen mit eingeschränkter Sicht zu verbessern. Ein hochauflösendes digitales Kamerasystem, das mit Infrarottechnologie arbeitet, überträgt in Echtzeit Bilder auf das Multifunktionsdisplay des Piloten und des Copiloten. Diese Technologie ermöglicht es den Flugzeugführern, selbst in völliger Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter die Umgebung der Maschine klar zu erkennen und zu beurteilen. Das EVS sorgt somit für eine erheblich erhöhte Situationswahrnehmung, die wiederum das Sicherheitsniveau während des Fluges steigert. Piaggio Aerospace spricht von einer entscheidenden Verbesserung, da Nachtflüge in der Luftfahrt traditionell als besonders herausfordernd gelten. Besonders bei VIP-Transporten oder anderen hochsensiblen Einsätzen, bei denen der Komfort und die Sicherheit der Passagiere oberste Priorität haben, sind solche innovativen Technologien von großer Bedeutung. Die Integration des EVS könnte das P.180 Avanti EVO in diesem Bereich

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Junger Mann mit Schrotflinte an Bord eines Jetstar-Flugzeugs überwältigt

Am Donnerstag, den 6. März 2025, kam es am Flughafen Avalon in Australien zu einem dramatischen Vorfall, als ein 17-Jähriger mit einer geladenen Schrotflinte in ein Flugzeug der australischen Airline Jetstar einstieg. Der Jugendliche hatte sich als Flughafenmitarbeiter verkleidet und war über ein Loch im Zaun auf das Gelände gelangt. Auf der Treppe zum Flugzeug, das 160 Passagiere an Bord hatte, zog er die Waffe. Zeugen berichteten, dass der Teenager während des Vorfalls auch behauptete, Bomben in seiner Tasche zu haben. Doch bevor es zu einer Eskalation kommen konnte, griffen Passagiere und die Crew ein. Ein Passagier warf die Schrotflinte die Treppe hinunter und hielt den Jugendlichen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Polizei im Bundesstaat Victoria nahm den 17-Jährigen fest und brachte ihn vor Gericht, wo ihm mehrere Straftaten zur Last gelegt wurden, darunter die Gefährdung der Sicherheit eines Flugzeugs, der Besitz einer Schusswaffe und eine falsche Bombendrohung. Der junge Mann bleibt in Untersuchungshaft. Als Reaktion auf den Vorfall wurden die Sicherheitsvorkehrungen am Avalon Airport erhöht. Der Passagier, der den Angreifer überwältigte, soll lebenslange Freiflüge erhalten.

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Edelweiss empfängt ersten Airbus A350 mit Schweizer Registrierung in Zürich

Am Donnerstag, den 13. März 2025, wird ein historisches Ereignis in der Schweizer Luftfahrtgeschichte gefeiert. Erstmals landet ein Airbus A350 mit Schweizer Registrierung am Flughafen Zürich. Das Flugzeug, das den Namen HB-IHF trägt, startet als Flug WK5159 vom Flughafen Lourdes (LDE) und wird voraussichtlich um 15:00 Uhr in Zürich eintreffen. Nach der Landung wird das Flugzeug traditionell mit einem Water Salute begrüßt, einem feierlichen Wasserstrahl, der die Landung markiert. Das neue Flaggschiff von Edelweiss wird vor der Zuschauerterrasse B parken, wo es von etwa 100 Mitarbeitenden und Gästen herzlich empfangen wird. Dieser symbolische Moment markiert den Beginn einer neuen Ära für die Fluggesellschaft. Der reguläre Linienverkehr mit dem Airbus A350 wird am 1. April 2025 beginnen. Zunächst wird das Flugzeug auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt, um die Crew zu trainieren. Ab Mitte Mai 2025 wird die Langstrecke mit Flügen nach Las Vegas aufgenommen. Ab Anfang Juli 2025 wird Edelweiss mit einem zweiten Airbus A350 die Strecke Zürich-Vancouver-Zürich täglich bedienen.

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