
IndiGo erweitert internationales Streckennetz: Nonstopflüge nach Europa ab 2025
IndiGo plant für den Sommer 2025 die Einführung von Nonstopflügen nach Europa. Mit neuen Verbindungen nach Manchester und Amsterdam erweitert die Airline ihr Streckennetz und stärkt die Präsenz auf dem internationalen Markt. Der Carrier, gegründet im Jahr 2006, hat sich in weniger als zwei Jahrzehnten zur führenden Fluggesellschaft Indiens entwickelt. Mit einer Flotte von über 350 Flugzeugen bedient sie zahlreiche Inlands- und Auslandsziele. Die geplante Expansion nach Europa markiert einen bedeutenden Schritt in der Unternehmensgeschichte. Die Entscheidung, Direktflüge nach Manchester und Amsterdam anzubieten, basiert auf strategischen Überlegungen. Manchester, als zweitgrößte Stadt des Vereinigten Königreichs, verfügt über eine bedeutende indische Gemeinschaft. Amsterdam, als eines der wichtigsten Drehkreuze Europas, bietet vielfältige Anschlussmöglichkeiten. Diese neuen Routen sollen die Nachfrage nach direkten Verbindungen zwischen Indien und diesen europäischen Städten decken. Um die neuen Langstreckenverbindungen zu realisieren, hat IndiGo einen Damp-Lease-Vertrag mit Norse Atlantic Airways abgeschlossen. Dieses Abkommen ermöglicht es IndiGo, Boeing 787-9 Dreamliner für die neuen Strecken einzusetzen. Die erste Maschine soll im März 2025 in Betrieb genommen werden, weitere Flugzeuge folgen in der zweiten Jahreshälfte. Die Einführung der neuen Verbindungen ist für Juli 2025 geplant, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen. Zunächst sind drei wöchentliche Flüge pro Strecke vorgesehen, mit der Option, die Frequenz bei steigender Nachfrage zu erhöhen. Diese Expansion ist Teil von IndiGos Strategie, die internationale Präsenz auszubauen und den Kundenstamm zu erweitern. IndiGo hat in den letzten Jahren seine internationale Reichweite durch Codeshare-Abkommen mit verschiedenen Fluggesellschaften erhöht. Diese Partnerschaften ermöglichten es, europäische Städte mit dem umfangreichen Inlands- und Asien-Netzwerk von IndiGo zu verbinden.








