
Streit um Slots: Frontier und Spirit Airlines verklagen US-Verkehrsministerium
Ein intensiver Rechtsstreit hat sich zwischen den beiden US-Fluggesellschaften Frontier Airlines und Spirit Airlines einerseits und dem US-Verkehrsministerium (DOT) andererseits entfaltet. Der Streit dreht sich um die Zuteilung von Start- und Landerechten am Washington National Airport (DCA), einem der verkehrsreichsten Flughäfen der Vereinigten Staaten. Im Kern des Konflikts steht die Frage, welche Fluggesellschaften berechtigt sind, von den vom DOT vergebenen Slot-Exemptionen zu profitieren, die es den betreffenden Airlines ermöglichen, neue Nonstop-Verbindungen über die bisherige Distanzgrenze von 1.250 Meilen hinaus anzubieten. Hintergrund des Rechtsstreits Im Januar 2025 stellte Frontier Airlines einen Antrag auf Überprüfung der Entscheidung des US-Verkehrsministeriums vor dem Berufungsgericht für den Distrikt Columbia. Der Grund für diese rechtliche Auseinandersetzung liegt in der Zuteilung von Slots an mehrere Fluggesellschaften, darunter Alaska Airlines, Delta Air Lines, Southwest Airlines, United Airlines und American Airlines, um Nonstop-Flüge zu neuen Zielen außerhalb der 1.250-Meilen-Grenze des Flughafens Washington National anzubieten. Insbesondere Alaska Airlines erhielt Slots für eine neue tägliche Verbindung von Washington National nach San Diego. Für Frontier Airlines ist diese Entscheidung von Bedeutung, da das Unternehmen der Ansicht ist, dass es als „begrenzter Bestandsflughafen-Inhaber“ (Limited Incumbent) qualifiziert wäre, was ihm den Zugang zu den beiden Slot-Exemptionen ermöglichen würde, die für solche Airlines reserviert sind, die weniger als 40 Slots am Flughafen besitzen. Frontier argumentiert, dass Alaska Airlines aufgrund seiner Codeshare-Vereinbarung mit American Airlines nicht berechtigt sein sollte, diese Slots zu erhalten, da American Airlines bereits über signifikante Verbindungen auf diesem Markt verfüge. Das DOT entschied jedoch, dass Frontier Airlines als „neuer Teilnehmer“ an Washington








