
ÖAMTC-Flugrettung im Wintereinsatz: Hohe Frequenz in schneearmer Saison
Die ÖAMTC-Flugrettung verzeichnete während der Semesterferien 2024 eine hohe Einsatzfrequenz, die die Bedeutung ihrer Arbeit für die Notfallversorgung in Österreich unterstreicht. Trotz eines schneearmen Winters mit teils schwierigen Pistenbedingungen waren die Crews der 18 Notarzthubschrauber stark gefordert, um Menschen in Not zu helfen. Zwischen dem 1. und 23. Februar hoben die Hubschrauber zu insgesamt 1.336 Einsätzen ab. Unter Berücksichtigung der vier Winterstandorte Alpin 1 (Patergassen), Alpin 2 (Sölden), Alpin 5 (Hintertux) und Alpin Heli 6 (Zell am See) stieg die Zahl der Einsätze sogar auf 1.666. Die hohe Einsatzfrequenz während der Semesterferien bestätigt die wichtige Rolle der Flugrettung in der Notfallversorgung, insbesondere im alpinen Bereich. „Die Zahl der Einsätze zeigt deutlich, wie essenziell unsere Arbeit für die Notfallversorgung ist. Unsere Crews stehen unter anspruchsvollen Bedingungen bereit, um rasch und effizient zu helfen“, betonte Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. Neben internistischen, neurologischen und anderen akuten Notfällen, die das ganze Jahr über zu den häufigsten Einsatzgründen zählen, waren auch zahlreiche Wintersportunfälle zu verzeichnen. Insgesamt wurden 726 Einsätze auf Österreichs Skipisten geflogen, wobei 437 Skifahrer, 53 Snowboarder, acht Skitourengeher und 228 andere Wintersportler nach der Erstversorgung an teils schwer zugänglichen Unfallorten in Krankenhäuser transportiert wurden. Tirol verzeichnete mit 474 Alarmierungen für die gelben Hubschrauber die meisten Einsätze. Besonders häufig startete Christophorus 4 in Kitzbühel mit 108 Einsätzen, gefolgt von Alpin 2 aus Sölden mit 96 Einsätzen und Christophorus 5 in Landeck mit 95 Einsätzen. Die einsatzstärksten Tage waren der 4. und 20. Februar mit jeweils 90 Einsätzen. Die meisten medizinisch notwendigen Notarzthubschraubereinsätze werden








