2025

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EuroAirport schränkt Betrieb wegen Pistensanierung 2026 ein

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg steht im Frühjahr 2026 vor einer umfangreichen Sanierung seiner Hauptpiste 15/33, was eine temporäre Schließung des wichtigsten Teils des Flugfeldes notwendig macht. Die Bauarbeiten, die dem Ziel dienen, die langfristige Betriebssicherheit zu gewährleisten, werden vom 15. April bis zum 20. Mai 2026 dauern. In dieser Zeit wird der Flugverkehr über die kürzere Sekundärpiste 07/25 abgewickelt. Betroffen ist die Erneuerung des zentralen Abschnitts der Hauptpiste sowie des parallel verlaufenden Rollwegs Taxiway Bravo. Die Umstellung auf die Sekundärpiste hat direkte Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Aufgrund der geringeren Länge der Querbahn ist deren Nutzung nur eingeschränkt möglich. Viele Langstreckenflüge und größere Maschinen können unter Umständen nicht oder nur mit stark reduziertem Startgewicht operieren. Infolgedessen haben die Fluggesellschaften ihre Flugpläne für diesen Zeitraum stark angepasst und reduziert. Aus den vorliegenden Plänen geht hervor, dass ausschließlich die Fluggesellschaft easyJet ein angepasstes Flugprogramm aufrechterhalten wird. Das reduzierte Angebot von easyJet soll dennoch weiterhin Verbindungen zu wichtigen europäischen Geschäfts- und Städtezielen sowie ausgewählten Feriendestinationen sicherstellen. Während alle anderen Airlines ihre Flüge zum EuroAirport in der Zeit der Sanierung voraussichtlich komplett einstellen werden, plant easyJet täglich rund 25 Flüge über die Querpiste abzuwickeln, sofern die meteorologischen Bedingungen dies erlauben. Ursprünglich war die Sanierung für den Sommer 2026 geplant, wurde aber zeitlich präzisiert. Reisende, die bereits Buchungen für den Zeitraum vom 15. April bis 20. Mai 2026 getätigt haben, sollten sich proaktiv an ihre jeweilige Fluggesellschaft oder den Reiseanbieter wenden, um sich über etwaige Flugstreichungen, Verlegungen oder Umbuchungsmöglichkeiten zu informieren. Der Flughafenbetreiber stellt aktuelle Informationen zum

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Globale Sicherheitsanweisung für Airbus A320-Familie nach Flugkontroll-Zwischenfall

Die europäische Flugsicherheitsbehörde (Easa) hat am 28. November 2025 eine dringende Sicherheitsanweisung (Emergency Airworthiness Directive, EAD) für die weltweit eingesetzte Airbus A320-Flugzeugfamilie erlassen. Die Maßnahme, die eine sofortige Reaktion der Fluggesellschaften erfordert, folgt einer Untersuchung, die ein kürzlich aufgetretenes unerwünschtes Nick-Manöver („uncommanded pitch-down“) mit einem möglichen Fehler in einem zentralen Flugsteuerungscomputer in Verbindung bringt. Um die Betriebssicherheit zu gewährleisten, müssen Luftfahrtunternehmen ein spezifisches Bauteil, den sogenannten Elevator Aileron Computer (ELAC B L104), vor dem nächsten Passagierflug entweder austauschen oder modifizieren. Diese drastische Anordnung wurde durch einen Vorfall ausgelöst, bei dem Passagiere verletzt wurden, und weist auf eine neu identifizierte Schwachstelle in einem häufig verwendeten Hardware- und Softwarestandard hin, die möglicherweise durch äußere Einflüsse wie intensive Sonnenstrahlung hervorgerufen wird. Der globale Luftverkehr steht somit kurzfristig vor logistischen Herausforderungen, da eine der größten Flugzeugflotten der Welt schnell umgerüstet werden muss. Der JetBlue-Vorfall als Auslöser der Untersuchung Die EASA-Direktive geht Berichten zufolge auf einen schwerwiegenden Zwischenfall am 30. Oktober 2025 zurück. Ein Airbus A320-200 der Fluggesellschaft JetBlue, Registrierung N605JB, der den Flug B6-1230 von Cancún nach Newark durchführte, erlebte während der Reiseflughöhe in etwa 35.000 Fuß (FL350) südwestlich von Tampa eine unerwartete Fluglageänderung. Die Besatzung beschrieb das Geschehen als ein Flugkontrollproblem, das zu einem rapiden Sinkflug führte. Das Flugzeug stabilisierte sich kurzzeitig auf rund 20.000 Fuß, bevor es den Sinkflug fortsetzte, um in Tampa eine vorsorgliche Landung durchzuführen. Während des unvorhergesehenen Flugmanövers erlitten Berichten zufolge mindestens drei Personen an Bord Verletzungen, darunter Kopfverletzungen. Verletzte Passagiere wurden in örtliche Krankenhäuser gebracht, während andere am

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Notlandung eines Motorseglers auf der A2 in Kärnten

Ein ungewöhnlicher Vorfall sorgte am Samstagnachmittag für eine temporäre Sperre der Süd Autobahn (A2) in Kärnten. Gegen 15:40 Uhr musste ein Motorsegelflugzeug des Typs Scheibe SF 25 C Falke, das oft vereinfacht als Segelflieger bezeichnet wird, in Fahrtrichtung Italien notlanden. Das Ereignis ereignete sich im Gemeindegebiet von Stossau, nahe der Abfahrt Arnoldstein und kurz vor der italienischen Grenze. Das Flugzeug, das vom Flughafen Klagenfurt zu einem Rundflug nach Matrei gestartet war, wurde mutmaßlich durch ein technisches Problem – wahrscheinlich ein Motorschaden – zu der Außenlandung gezwungen. Der 62-jährige österreichische Pilot und seine 59-jährige Begleiterin blieben bei der Landung, die sicher auf dem Pannenstreifen durchgeführt werden konnte, unverletzt. Glücklicherweise entstand weder Personen- noch Sachschaden, obwohl zum Zeitpunkt des Vorfalls auf der stark frequentierten Autobahn Verkehr herrschte. ÖAMTC-Verkehrsexperte Marc Römer schilderte die Situation als „nicht alltäglich“ und betonte die anfängliche Verwirrung über die eingehende Meldung eines notgelandeten Flugzeugs. Die Bergungsarbeiten durch die Freiwillige Feuerwehr, unterstützt von sechs Polizeistreifen und der ASFINAG, begannen gegen 16:20 Uhr. Das Flugzeug mit einer Flügelspannweite von 10,78 Metern wurde im Anschluss zum ehemaligen Zollamtsplatz Arnoldstein abgeschleppt, wo es für weitere technische Untersuchungen abgestellt wurde. Die A2 musste für die Dauer der Bergung vorübergehend gesperrt werden, was in Fahrtrichtung Klagenfurt zu Verkehrsbehinderungen führte. Im Gefolge der Landung und der anschließenden Arbeiten bildete sich ein Stau von etwa drei Kilometern Länge. Gegen 17:00 Uhr informierte der Autobahnbetreiber ASFINAG, dass die Fahrbahn wieder frei sei und sich die Verkehrsbehinderungen langsam auflösten.

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Niederlande beschließen drastische Steuererhöhung für Privatjets ab 2030

Das niederländische Parlament hat eine deutliche Steuererhöhung für Flüge mit Privatjets ab dem Jahr 2030 verabschiedet. Die Abgaben für Luftfahrzeuge mit maximal 19 Sitzen werden nach der Flugdistanz gestaffelt und liegen um ein Vielfaches über den Sätzen für kommerzielle Flüge. Die Regelung folgt dem Prinzip einer höheren finanziellen Belastung für Nutzer, die als besonders emissionsintensiv gelten. Nach dem neuen System werden die Steuern für Privatjets gestaffelt: Für Flüge bis zu 2.000 Kilometern werden 420 Euro fällig. Für Strecken zwischen 2.000 und 5.500 Kilometern sind es 1.015 Euro, und Reisen über 5.500 Kilometer hinaus kosten 2.100 Euro pro Flug. Zum Vergleich: Passagiere auf kommerziellen Flügen zahlen ab 2027 im neuen entfernungsbasierten System für die längste Distanz (über 5.500 Kilometer) lediglich knapp über 70 Euro, was die drastische Höherbesteuerung der Privatjet-Reisen unterstreicht. Die gesamte Luftfahrtbesteuerung der Niederlande wechselt ab 2027 zu einem entfernungsbasierten Modell. Die Privatjets folgen dieser allgemeinen Besteuerung zunächst bis 2030, bevor die spezifisch höheren Sätze für die private Luftfahrt in Kraft treten. Die Abgeordneten, welche die Maßnahme initiierten, argumentierten mit dem Grundsatz „der Verschmutzer zahlt“ und zielten dabei direkt auf die Gruppe der reichsten Bevölkerungsschicht, die einen erheblichen Anteil an den weltweiten Emissionen durch die Nutzung privater Flugzeuge verursache. Die Niederlande folgen mit diesem Schritt einem internationalen Trend: Im Juni hatten bereits Länder wie Frankreich, Kenia, Spanien und Barbados zugesagt, Premium-Klassen und Privatjets einer höheren Besteuerung zu unterwerfen. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Kosten für Reisen, die als Luxus und mit hohem Ressourcenverbrauch verbunden angesehen werden, deutlich zu

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Skyhub PAD und Lufthansa schließen Codeshare-Abkommen – Expansion geplant

Die Regional-Airline-Initiative Skyhub PAD hat eine Codeshare-Vereinbarung mit der Lufthansa Group geschlossen. Die Partnerschaft tritt voraussichtlich zum Sommerflugplan 2026 in Kraft und soll die Zubringerflüge vom Flughafen Paderborn/Lippstadt zum Lufthansa-Drehkreuz in München weiter stärken. Die Fluggesellschaft, die in Kooperation mit der DAT betrieben wird, wird dadurch tiefer in die Buchungssysteme der Lufthansa integriert. Durch das Codesharing können Passagiere künftig durchgehende Reiseketten unter einer einzigen Lufthansa-Flugnummer buchen. Skyhub PAD betont, dass dies zu einem nahtlosen Reiseerlebnis führen werde, da Passagiere von Vorteilstarifen und einer gemeinsamen Abwicklung profitieren. Stefanie Wolf von der Lufthansa bezeichnete den Ausbau der regionalen Partnerschaft auf ein Codesharing als „konsequenten Schritt“ und bestätigte, dass sich Skyhub PAD und DAT als leistungsfähige und verlässliche Partner erwiesen hätten. Bislang bestand lediglich eine Interline-Partnerschaft für die Flüge nach München, die seit September auch Weiterflüge mit Partnern wie Swiss, Austrian Airlines, Air Dolomiti, Lufthansa City und Discover Airlines ermöglicht. Mit dem Codeshare-Abkommen im Rücken bereitet Skyhub PAD nun die Expansion ihrer Geschäftstätigkeit vor. Das Unternehmen, das sich derzeit vollständig auf Hub-Zubringer ab Paderborn konzentriert, führt nach eigenen Angaben Gespräche mit Akteuren in mehreren Regionen Deutschlands über den Aufbau eines Destinationsnetzes. Damit reagiert die Airline auf den Wegfall von Hub-Verbindungen an verschiedenen deutschen Regionalflughäfen in den vergangenen Jahren. Obwohl die Resonanz der regionalen Zielgruppe seit dem Start der Flüge am 1. September als sehr positiv beschrieben wird, musste die Abendverbindung nach München im Winterflugplan vorübergehend gestrichen werden. Die geplante Codeshare-Partnerschaft unterstreicht das wachsende Vertrauen der Lufthansa in die Rolle regionaler Zubringer.

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Tel Aviv: Wizz Air plant Basisgründung und sorgt für Kontroverse

Die Fluggesellschaft Wizz Air plant die Eröffnung einer neuen Basis in Israel bis zum April des kommenden Jahres. Diese strategische Expansion soll nach dem Willen der israelischen Regierung den Wettbewerb im nationalen Flugverkehr ankurbeln und damit zu einer Senkung der Ticketpreise führen. Während Verkehrsministerin Miri Regev die Pläne nachdrücklich unterstützt, stoßen sie bei den etablierten israelischen Fluggesellschaften auf scharfen Widerstand. Der Konflikt dreht sich primär um die Auswirkungen auf die Preisgestaltung, die Kapazität des Marktes und die Frage der Gleichbehandlung bei Sicherheitsauflagen und Betriebskosten. Wizz Air-Vorstandschef Jozsef Varadi bekräftigte bei einem Treffen mit der israelischen Verkehrsministerin Miri Regev das volle Engagement seines Unternehmens zur Etablierung einer Basis in Israel. Der genaue Standort ist noch Gegenstand der Prüfung; erwogen werden der internationale Drehkreuz Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv oder der kleinere, touristisch wichtige Flughafen Ramon nahe Eilat am Roten Meer. Die finale Klärung regulatorischer und operativer Fragen wird bis Ende Januar erwartet. Berichten in israelischen Medien zufolge sind die Pläne von Wizz Air ambitioniert. Die Airline beabsichtigt demnach, in den nächsten drei Jahren eine Milliarde Dollar in den israelischen Markt zu investieren. Dies würde die Stationierung von zehn Flugzeugen, die Aufnahme von 50 neuen Flugstrecken und die Schaffung von bis zu 4000 Arbeitsplätzen nach sich ziehen. Mit weltweit 36 Basen in 19 Ländern zählt Wizz Air zu den größten Billigfluggesellschaften Europas und ist bekannt dafür, durch aggressive Preisgestaltung neue Märkte zu erschließen. Für Israel würde die Errichtung einer solchen Basis eine deutliche Verschiebung der Marktverhältnisse bedeuten, da eine erhebliche zusätzliche

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Erno Hildén tritt Amt als neuer Air Baltic-CEO an

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat mitgeteilt, dass Erno Hildén mit Wirkung zum 1. Dezember 2025 offiziell seine Tätigkeit als neuer Chief Executive Officer (CEO) des Unternehmens aufgenommen hat. Der finnische Manager übernimmt die Führung der Fluggesellschaft, die eine zentrale Rolle für die Konnektivität und die wirtschaftliche Entwicklung der baltischen Staaten spielt. Hildén folgt auf den bisherigen Interims-CEO Pauls Cālītis, der in seine ursprüngliche Rolle als Chief Operating Officer (COO) und Vorstandsmitglied zurückkehrt. Der neue Air Baltic-Chef bringt mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung aus der Luftfahrt- und Finanzbranche mit in seine neue Position. Hildén war bis Juni 2025 als Executive Vice President und Group Chief Financial Officer (CFO) bei SAS Scandinavian Airlines tätig. Dort spielte er eine wichtige Rolle im Managementteam während der Transformation und Kapitalerhöhung des Unternehmens, ein Prozess, der insbesondere die schwierige Phase der Restrukturierung und die Neuausrichtung des Skandinavien-Carriers umfasste. Vor seiner Zeit bei SAS bekleidete Hildén zudem leitende Positionen bei der Saudi Arabian Airlines Group und beim finnischen Nationalcarrier Finnair, wo er ebenfalls als Group CFO, COO und Mitglied des Vorstands fungierte. In einer ersten Stellungnahme betonte Erno Hildén, er werde sich gemeinsam mit dem Vorstand und den Teams darauf konzentrieren, die Kontinuität im Unternehmen zu sichern, das Tagesgeschäft zu stärken sowie die strategische Entwicklung der Fluggesellschaft zu unterstützen. Air Baltic hat sich in den vergangenen 30 Jahren etabliert und ist von den Hauptsitzen in Riga, Vilnius und Tallinn aus eine wichtige Verbindung zu 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Kaukasus.

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Westbahn startet Ticketverkauf für neue Südstrecke nach Graz und Kärnten

Die private Bahngesellschaft Westbahn hat den Ticketverkauf für ihre geplante Expansion auf die Südstrecke in Österreich eröffnet. Ab sofort können Reisende Fahrkarten für die neue Verbindung von Wien über Graz nach Klagenfurt und Villach buchen. Der Start des Angebots ist für den 1. März 2026 vorgesehen. Das Unternehmen positioniert sich als Anbieter von komfortablen, umsteigefreien Direktverbindungen und setzt auf eine aggressive Preisgestaltung, um Marktanteile zu gewinnen. Zum Verkaufsstart werden attraktive Frühbucherpreise, sogenannte WestSuperpreise, angeboten. So ist die Strecke Wien–Graz bereits ab 8,99 Euro und Wien–Kärnten (alle Westbahn-Halte) ab 18,99 Euro erhältlich. Eine Besonderheit des Angebots ist die kostenlose Sitzplatzreservierung, der sogenannte WestFixplatz, bei jeder Onlinebuchung. Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch hob hervor, dass man damit ein erstklassiges Angebot auf die Schiene bringe und Kunden die Suche nach einem Sitzplatz erspare. Inhaber eines Klimatickets Ö profitieren zusätzlich von einem kostenlosen Upgrade in die Comfort Class, die auf der neuen Strecke Sitzkomfort auf First-Class-Niveau bieten soll. Die Westbahn wird die Südstrecke zunächst mit drei brandneuen SMILE-Hochgeschwindigkeitszügen befahren, die Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h auf der Koralmbahn erreichen können. Die Züge sind mit 422 Ledersitzplätzen und Steckdosen an jedem Platz ausgestattet. Der Betrieb startet in zwei Phasen: Ab 1. März gibt es zunächst drei tägliche Verbindungen, die über Wien Meidling, Wiener Neustadt, Semmering, Bruck an der Mur, Kühnsdorf-Klopeiner See und Pörtschach am Wörthersee führen. Mit der vollständigen Flottenbereitstellung am 16. März wird das Angebot auf fünf tägliche Verbindungen pro Richtung erweitert. Die Westbahn setzt damit ihre ursprünglichen Expansionspläne deutlich früher um, als viele erwartet

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Edelweiss erneuert Bordküche mit Fokus auf Schweizer Spezialitäten

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss führt ab Dezember 2025 ihr bestehendes Menükonzept in der Business- und Economy-Class fort und ergänzt dieses gezielt mit ausgewählten Spezialitäten. Ziel ist es, den Reisenden ein kulinarisches Erlebnis mit starkem Bezug zur Schweiz zu bieten, das von traditionellen Klassikern bis zu saisonalen Speisen reicht. René Bleiker, der bei Edelweiss für das Catering verantwortlich ist, betont, dass die Gerichte sorgfältig darauf abgestimmt werden, frisch, ansprechend und flugzeugtauglich zu bleiben und die Gäste schon beim Start auf die Ferien einzustimmen. In der Business Class stehen typisch schweizerische Gerichte im Mittelpunkt, die mit Raffinesse zubereitet werden. Als Hauptgang können sich die Passagiere unter anderem auf Capuns in feiner Käsesauce freuen, eine Graubündner Spezialität. Ein Gericht, das aufgrund sehr positiver Rückmeldungen von Gästen beibehalten wird, ist das fruchtige Mango-Tapioka-Mousse als Dessert. Die Auswahl wird durch saisonale Kreationen ergänzt. Die Strategie, auf Schweizer Identität und regionale Produkte zu setzen, wird seit längerem von Edelweiss verfolgt und auch in der Vergangenheit durch neue Menüs untermauert, wie etwa durch die Einführung von St. Galler Bratwurst und Aarechäs oder Luzerner Chögelipastetli in früheren Produktzyklen. Die Zusammenarbeit mit Schweizer Partnern, wie der Wyhus Belp AG für die Weinauswahl, unterstreicht diese Linie zusätzlich. Auch Fluggäste der Economy Class sollen mit frischen Schweizer Klassikern verwöhnt werden. Herzhafte Mahlzeiten wie Älplermagronen, ergänzt durch karamellisierte Apfelwürfeli, stehen für vertrauten Genuss. Abgerundet werden die Menüs in dieser Reiseklasse mit ausgewählten Süssspeisen wie dunkler Toblerone-Mousse oder Apfelkuchen. Durch die Beibehaltung und punktuelle Verfeinerung des Angebots unterstreicht Edelweiss weiterhin den Anspruch, den

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Startverbot für MD-11-Frachter hält an – Paketdienste müssen improvisieren

Nach dem Absturz eines UPS-Frachtflugzeugs vom Typ MD-11 Anfang November hält das Startverbot für die gesamte Flugzeugfamilie voraussichtlich noch Monate an. Die Betreiber großer Paketdienste wie UPS und FedEx sehen sich gezwungen, mitten in der Hochsaison für Paketzustellungen auf alternative Transportkapazitäten umzusteigen. Laut mit dem Vorgang vertrauten Kreisen werden die zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs notwendigen Inspektionsrichtlinien voraussichtlich erst im kommenden Jahr von Boeing und der US-Luftfahrtbehörde FAA veröffentlicht. Der Absturz am 4. November, bei dem 14 Menschen ums Leben kamen, wird von der nationalen Transportsicherheitsbehörde NTSB untersucht. Ein erster Zwischenbericht der NTSB identifizierte Ermüdungsrisse am linken Triebwerkspylon als eine Ursache, was auf Materialermüdung hindeutet. Die NTSB-Vorsitzende Jennifer Homendy bestätigte, dass noch umfangreiche Laborarbeiten an den sichergestellten Wrackteilen nötig seien, bevor endgültige Inspektionskriterien festgelegt werden können. Entgegen früheren Erwartungen, dass Inspektionen „in den kommenden Tagen“ beginnen würden, stellte sich nun heraus, dass umfassendere und invasivere Inspektionen sowie Reparaturen und Teileaustausch erforderlich sind. Dieses Grounding trifft die Paketdienst-Riesen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da sich das durchschnittliche tägliche Paketvolumen während der Feiertagssaison oft verdoppelt. UPS und FedEx, die jeweils etwas mehr als 50 MD-11-Jets in ihren Flotten zählen, müssen den Wegfall dieser Kapazitäten kompensieren. UPS least derzeit mehr Flugzeuge als üblich, während FedEx auf Reservemaschinen und Fremdcharterkapazitäten zurückgreift. Die Situation zwingt auch kleinere Frachtflieger wie Western Global Airlines, deren Flotte größtenteils aus MD-11-Maschinen besteht, zu weitreichenden Maßnahmen, wie der Beurlaubung von Piloten. Die Verzögerung bei der Festlegung von Inspektionsrichtlinien durch Boeing, das das MD-11-Programm 1997 von McDonnell Douglas übernommen hatte, zeigt die

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