2025

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2025

EuGH: Rückzahlung statt Gutscheine bei Flugabsagen ohne Zustimmung

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat klargestellt, dass Fluggesellschaften bei annullierten Flügen Ticketpreise innerhalb von sieben Tagen erstatten müssen, wenn die betroffenen Passagiere keine ausdrückliche Zustimmung zu Gutscheinen als Erstattungsform gegeben haben. Dies entspricht der EU-Fluggastrechte-Verordnung. Ein Treuekonto allein gilt nicht als Zustimmung, wie die Richter in Luxemburg entschieden (Rechtssache: C-642/23). Laut Urteil muss die Zustimmung zu Gutscheinen auf freiwilliger Basis erfolgen, etwa durch das Ausfüllen eines Formulars auf der Website der Airline. Das bloße Anlegen eines Kundenkontos, das zur Teilnahme an Treueprogrammen dient, reicht hingegen nicht aus, um Reisegutscheine als Erstattungsform zu rechtfertigen. Mit dieser Entscheidung stärkt der EuGH die Rechte von Flugreisenden und schränkt die Möglichkeiten der Airlines ein, Kunden zu Alternativen zur Geldrückerstattung zu drängen. Der Fall wurde dem EuGH vom Landgericht Düsseldorf vorgelegt, das nun unter Berücksichtigung der europäischen Rechtsauslegung über den konkreten Streitfall entscheiden muss. Geklagt hatte das Fluggastrechte-Portal Flightright im Namen eines Passagiers, der seine Rechte an das Portal abgetreten hatte. Die Entscheidung hat Signalwirkung für ähnliche Streitigkeiten in Europa.

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Lockheed Super Star: Lufthansa präsentiert restauriertes Flugzeugjuwel der 1950er-Jahre

Ein bedeutendes Kapitel der Luftfahrtgeschichte kehrt zurück: Lufthansa Technik präsentierte am 17. Januar 2025 in Hamburg den finalen Roll-out einer aufwendig restaurierten Lockheed L-1649A Super Star. Dieses Langstreckenflugzeug, das in den späten 1950er-Jahren als technische Meisterleistung galt, wird künftig als Teil einer Ausstellung an das goldene Zeitalter der Propellerflugzeuge erinnern. Die Lockheed Super Star trat 1957 der Lufthansa-Flotte bei und setzte Maßstäbe im transatlantischen Flugverkehr. Mit ihrer Fähigkeit, nonstop von Deutschland nach New York zu fliegen, verkürzte sie die Reisezeit erheblich und bot erstmals die exklusive Senator-Klasse an Bord an. Ausgestattet mit vier leistungsstarken Kolbenmotoren, war sie eines der letzten großen Propellerflugzeuge, bevor die Jet-Ära begann. Historisch verankert ist die Lockheed L-1649A vor allem in Hamburg, wo sich einst die Wartungsbasis der Lufthansa befand. Diese symbolische Verbindung machte den Roll-out am Hauptsitz von Lufthansa Technik zu einem besonderen Ereignis. Eine technische Herausforderung Die Restaurierung der Lockheed Super Star war eine Aufgabe von beachtlicher Komplexität. Seit Oktober 2023 arbeiteten die Teams von Lufthansa Technik an der Montage mehrerer Großbaugruppen, darunter Rumpf, Tragflächen und das markante Dreifach-Leitwerk. Insgesamt wurden 292 Holzkisten mit kleineren Bauteilen angeliefert, die präzise zusammengesetzt werden mussten. Besonderes Augenmerk galt dem Cockpit, das im Originalzustand der 1950er-Jahre wiederhergestellt wurde. Funktionierende Beleuchtung, Steuerungselemente und bewegliche Seilzüge, die Ruder und Klappen bedienen, demonstrieren die Ingenieurskunst dieser Ära und machen das Flugzeug zu einem eindrucksvollen Zeugnis historischer Technik. Weiterreise nach Münster/Osnabrück Obwohl das Flugzeug nicht flugfähig ist, wird es in den kommenden Monaten erneut in Segmente zerlegt, um den Transport zum Flughafen

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Lufthansa lässt 40 Boeing 737-Max-8 von Eurowings betreiben

Mit einer Investition von rund fünf Milliarden Dollar setzt die Lufthansa Group ein deutliches Zeichen für die Zukunft der Eurowings, denn 40 Boeing 737-Max-8, die vor einiger Zeit bestellt wurden, sollen die Flotte von Eurowings ergänzen. Die Auslieferungen sind zwischen 2027 und 2032 angekündigt. Die Entscheidung der Lufthansa Group, die neuen Boeing 737-Max-8-Flugzeuge an Eurowings zu vergeben, unterstreicht die strategische Bedeutung der Airline innerhalb des Konzerns. Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Group, betonte in diesem Zusammenhang die Erfolge von Eurowings in einem hochkompetitiven Markt und lobte die konsequente Ausrichtung auf Wachstum im touristischen Segment sowie die Expansion nach Europa. Zuvor gab es Gerüchte, dass die georderten B737-Max-8 von Austrian Airlines betrieben werden könnten. Dieses Thema dürfte sich nun erledigt haben, da die Entscheidung zu Gunsten von Eurowings ausgefallen ist. Mehr Kapazität und Reichweite durch moderne Flugzeuge Die Boeing 737-Max-8 bietet eine deutliche Verbesserung gegenüber den derzeit eingesetzten Airbus A319-Modellen. Mit Platz für 189 Passagiere hat die neue Maschine eine um 39 Sitze höhere Kapazität und bietet eine Reichweite, die sie auch für längere Mittelstrecken-Destinationen prädestiniert. Die schrittweise Erneuerung der Flotte bringt zudem strukturelle Vorteile mit sich. Ältere Airbus-Modelle wie der A319 und teilweise auch die A320 werden durch die neuen Flugzeuge ersetzt, was nicht nur den Betriebskosten zugutekommt, sondern auch die strategische Flexibilität der Airline erhöht. Wirtschaftliche Weichenstellung für die Zukunft Jens Bischof, CEO von Eurowings, bezeichnete die Investition als die größte in der über 30-jährigen Geschichte der Airline. Er hob hervor, daß der wirtschaftliche Erfolg von Eurowings die Basis

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Edelweiss erweitert Flugangebot im Frühling 2025

Die schweizerische Fluggesellschaft Edelweiss plant für das Frühjahr 2025 eine Ausweitung ihres Flugangebots. Mit neuen Nonstop-Verbindungen zu beliebten Ferienzielen und einer verlängerten Wintersaison nach Lappland möchte das Unternehmen auf die steigende Nachfrage reagieren und seinen Gästen mehr Flexibilität und Komfort bieten. Besondere Aufmerksamkeit gilt hierbei dem Einsatz des Airbus A340 auf ausgewählten Kurzstrecken, wodurch die Kapazitäten spürbar erhöht werden. Für Wintersport- und Abenteuerliebhaber, die das faszinierende Lappland erkunden möchten, verlängert Edelweiss die Wintersaison bis kurz vor Ostern. Im März und April 2025 werden zusätzliche Verbindungen zu den beliebten Zielen Rovaniemi, Kittilä und Ivalo angeboten. Rovaniemi, bekannt als Heimat des Weihnachtsmanns, wird am 31. März sowie am 3. und 7. April mit zusätzlichen Flügen bedient. Kittilä, ein Ausgangspunkt für zahlreiche Wintersportaktivitäten, erhält ebenfalls am 31. März und 7. April zusätzliche Verbindungen. Nach Ivalo, dem nördlichsten Flughafen Finnlands, wird Edelweiss am 28. März sowie am 4. und 11. April zusätzliche Flüge anbieten. Mit diesen erweiterten Optionen möchte Edelweiss den Gästen mehr Flexibilität und eine größere Auswahl an Reisezeiten ermöglichen. Neue Nonstop-Verbindungen zu beliebten Urlaubszielen Ab April 2025 ergänzt Edelweiss ihr Streckennetz um zusätzliche Nonstop-Flüge zu beliebten Ferienregionen in Italien, Marokko und Griechenland. Statt der bisherigen Dreiecksverbindungen werden nun Direktflüge angeboten, um die Reisezeit zu verkürzen und den Komfort zu erhöhen. Catania auf Sizilien und Lamezia in Kalabrien werden jeweils montags und donnerstags direkt angeflogen. Damit reagiert Edelweiss auf die wachsende Nachfrage nach Reisen in den Süden Italiens, einer Region, die für ihre atemberaubende Küste und ihr kulturelles Erbe bekannt ist. Auch Marokko

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Zürich: Erhöhte Flugaktivität zum WEF 2025 in Davos erwartet

Vom 20. bis 24. Januar 2025 findet das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos statt, und der Flughafen Zürich rechnet mit einer deutlichen Zunahme an Flugbewegungen. Rund 1000 zusätzliche Starts und Landungen werden aufgrund von Geschäftsflugzeugen, Staatsflugzeugen und vermehrten Helikoptertransporte erwartet. Die Schätzungen gehen davon aus, dass der Flughafen während der WEF-Woche mit einer erhöhten Frequenz von Flügen aufgrund der kurzfristigen Anreisen und der begrenzten Standplatzkapazitäten rechnen muss. In den letzten Jahren haben sich zusätzliche Flüge insbesondere durch politische und sicherheitsrelevante Bewegungen während des WEF verstärkt. Um den Gästen des WEF auch in diesem Jahr ein fortschrittliches Serviceangebot zu bieten, wird Jet Aviation weiterhin nachhaltigen Treibstoff (SAF) für die Betankung der Flugzeuge anbieten. Dies soll den Teilnehmern ermöglichen, umweltfreundlicher zu reisen, auch wenn das Hauptaugenmerk während des Forums auf den politischen Diskussionen und den wirtschaftlichen Themen liegt. Für Besucher des Flughafens Zürich wird während des WEF auch die Zuschauerterrasse B verlängerte Öffnungszeiten haben. Diese ist vom 18. bis 24. Januar täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr zugänglich. Spotter haben darüber hinaus die Möglichkeit, das Geschehen an beliebten Standorten wie der Westseite des Flughafens oder in Oberglatt zu verfolgen. Zudem werden während des WEF-Tages spezielle geführte Touren angeboten, die aufgrund der begrenzten Plätze frühzeitig reserviert werden sollten.

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Andreas Senn eröffnet Senns Bar in Salzburg – Kulinarik im neuen, legeren Ambiente

Der vielfach ausgezeichnete Spitzenkoch Andreas Senn, bekannt für seine ausgezeichnete Kulinarik, öffnet im Salzburger Gusswerk die neue Senns.Bar. Die Bar bietet eine Alternative zu den formellen Gourmet-Menüs im angeschlossenen Restaurant, indem sie eine eher lockere Atmosphäre mit einer Auswahl an Gerichten und Getränken im Industrial-Bardesign kombiniert. In der Bar können Gäste aus acht Original-Gerichten des Restaurants wählen, die zu günstigen Preisen ab 8 Euro angeboten werden. Zudem bietet die Senns.Bar rund zwei Dutzend offene Weine sowie von Senn kreierte „Sen(n)sational Cocktails“, die für ein besonderes Geschmackserlebnis sorgen. Mit diesem neuen Konzept schafft Andreas Senn eine Möglichkeit für jene Gäste, die nicht das gesamte Gourmet-Menü erleben möchten, aber dennoch die außergewöhnliche Küche genießen wollen. Die Gerichte aus der 2-Sterne-Küche, wie die „Steamed Buns“ oder „Ochsenmarkknödel“, werden in der Bar in kleinerer Portion zu einem deutlich günstigeren Preis angeboten. Senn betont, dass die Bar als ideale Ergänzung zum Restaurant dient, mit einem informellen Angebot, das auch spontane Besuche ermöglicht. Die Cocktailkarte ist ebenfalls ein Highlight, mit fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen, die auf das Restaurantkonzept abgestimmt sind. Die Senns Bar ist von Dienstag bis Samstag ab 18:30 Uhr geöffnet und bietet eine moderne und entspannte Möglichkeit, die kulinarische Vielfalt von Andreas Senn zu erleben.

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Air Baltic erweitert Trainingskapazitäten mit zweitem Airbus A220-Simulator

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihre Trainingsmöglichkeiten am Air Baltic Training Center in Riga durch die Einführung eines zweiten Airbus A220 Full-Flight-Simulators erheblich ausgebaut. Dieser Schritt soll die wachsenden Anforderungen an die Ausbildung und Qualifikation der Piloten unterstützen und die steigende Nachfrage aufgrund der Erweiterung der Airbus-Flotte decken. Air Baltic plant, bis 2030 insgesamt 100 Airbus A220-300-Flugzeuge in Betrieb zu nehmen, was eine kontinuierliche Expansion des Trainingsangebots erforderlich macht. Mit derzeit fast 50 Flugzeugen in Betrieb ist die Erweiterung des Trainingsbereichs ein wichtiger Schritt, um die steigende Nachfrage nach Piloten-Ausbildung zu bewältigen. Der neue Simulator wird jährlich 6.000 Stunden zur Verfügung stehen, was für eine optimale Nutzung von 5.500 bis 6.000 Stunden ausreicht. Die Erweiterung stärkt Air Baltics Position als führendes Trainingszentrum für Airbus A220 in Nordeuropa, da nur zwei solcher Simulatoren in der Region betrieben werden – beide durch Air Baltic. Der neue Simulator wird nicht nur die interne Pilotenausbildung fördern, sondern auch für technische Schulungen genutzt und kann von anderen Fluggesellschaften gemietet werden. Damit bietet Air Baltic nicht nur eine verbesserte Ausbildungskapazität für die eigene Crew, sondern auch für externe Kunden, darunter Fluggesellschaften und Ausbildungsorganisationen aus verschiedenen Ländern.

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Erfolgreiche Luftbetankung durch Airbus A400M

In einer wegweisenden Entwicklung hat Airbus bekannt gegeben, dass eine A400M Atlas, das Schwerlastflugzeug des europäischen Flugzeugherstellers, erfolgreich eine V-22 Osprey, ein Kipprotor-Flugzeug der US Navy, während eines Flugtests der deutschen Luftwaffe mit Treibstoff versorgt hat. Diese erfolgreiche Betankung stellt nicht nur einen bedeutenden Fortschritt in der Weiterentwicklung der A400M als Tankflugzeug dar, sondern auch einen wichtigen Schritt in Richtung verbesserter Interoperabilität zwischen den NATO-Partnern, die für gemeinsame militärische Operationen unerlässlich ist. Die deutsche Luftwaffe hatte die A400M Atlas ursprünglich mit dem Ziel entwickelt, ein flexibles und leistungsfähiges Transportflugzeug zu schaffen, das nicht nur schwere Lasten über weite Distanzen transportieren, sondern auch als Tankflugzeug für militärische Hubschrauber und andere Flugzeuge eingesetzt werden kann. Mit der erfolgreichen Luftbetankung eines US-amerikanischen Hubschraubers wurde diese Fähigkeit nun auf die nächste Stufe gehoben und ein neuer Meilenstein in der Einsatzfähigkeit des Flugzeugs erreicht. Eine komplexe Herausforderung: Hubschrauberbetankung in der Luft Die Fähigkeit, Hubschrauber während des Flugs zu betanken, ist eine der herausragenden Funktionen der A400M. Insbesondere für Frankreich und Deutschland, die auf militärische Hubschrauber für Einsätze in fremden Konfliktgebieten angewiesen sind, ist diese Fähigkeit von entscheidender Bedeutung. Im Gegensatz zu Flugzeugen, die über lange Distanzen fliegen und entsprechend Treibstoff an Bord haben, benötigen Hubschrauber für längere Einsätze häufig eine zusätzliche Treibstoffversorgung, die durch Luftbetankung bereitgestellt werden muss. Traditionell übernahm diese Aufgabe die United States Air Force (USAF), doch die Weiterentwicklung von Luftbetankungssystemen in europäischen Militärflugzeugen, insbesondere der A400M, bietet den NATO-Partnern nun mehr Unabhängigkeit und Flexibilität. Die Luftbetankung von Hubschraubern stellt aufgrund der unterschiedlichen

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Lufthansa Group bleibt größter Anbieter am Flughafen Berlin Brandenburg (BER)

Die Lufthansa Group hat auch im Jahr 2024 ihre Position als größter Anbieter am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) behauptet. Rund 30 Prozent aller Verbindungen von und zum Hauptstadtflughafen wurden von den Fluggesellschaften des Konzerns – darunter Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings und SunExpress – durchgeführt. Mit insgesamt 6,4 Millionen beförderten Passagieren im vergangenen Jahr bleibt die Lufthansa Group am BER der klare Marktführer. Der zweitgrößte Anbieter verzeichnete einen Anteil von etwa 17 Prozent der Flüge. Im Schnitt startete alle 15 Minuten ein Flugzeug des Konzerns vom BER, und die sechs Fluggesellschaften des Unternehmens boten wöchentlich bis zu 500 Direktflüge zu fast 60 Zielen an. Besonders Eurowings trug zu dieser Zahl bei, indem sie den Flughafen mit etwa 45 Zielen in Europa, Nordafrika und der Golfregion verband. Über die Drehkreuze der Lufthansa Group können Passagiere weltweit mehr als 290 Ziele erreichen. Für das Jahr 2025 plant die Lufthansa Group, ihre Präsenz am BER weiter auszubauen, während andere Airlines ihr Angebot reduzieren. So hat Swiss seit Oktober eine tägliche Nonstop-Verbindung nach Genf aufgenommen, und Eurowings wird ihr Sitzplatzangebot um 12 Prozent erhöhen. Zudem wurden neue Urlaubsdestinationen wie Bilbao, Korfu, Faro und Newcastle in das Programm aufgenommen.

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Turkish Airlines nimmt Flüge nach Damaskus und Benghazi wieder auf

Im Januar 2025 setzt Turkish Airlines ein deutliches Zeichen für eine Neuausrichtung in der Luftfahrtpolitik im Nahen Osten und Nordafrika. Die türkische Fluggesellschaft hat die Flüge in die syrische Hauptstadt Damaskus sowie nach Benghazi, der zweitgrößten Stadt Libyens, wieder aufgenommen. Diese beiden Verbindungen waren aufgrund der instabilen politischen und militärischen Situationen in den betroffenen Ländern über Jahre hinweg aus dem Streckennetz der Airline gestrichen worden. Mit der Wiederaufnahme dieser Routen stärkt Turkish Airlines nicht nur ihre Position als größte Fluggesellschaft, die weltweit die meisten internationalen Ziele bedient, sondern auch als Vermittlerin in einer geopolitischen Lage, die von politischen Umbrüchen und Spannungen geprägt ist. Die Wiederaufnahme der Flüge nach Damaskus durch Turkish Airlines ist ein bemerkenswerter Schritt. Der syrische Bürgerkrieg, der 2011 begann, führte zu einem massiven Rückgang der internationalen Luftverbindungen. Nach dem Sturz des Regimes von Bashar al-Assad und den darauf folgenden politischen Unruhen stellte auch Turkish Airlines ihre Flüge in die syrische Hauptstadt ein. Nach dem Regimewechsel im Dezember 2024 und der darauf folgenden Annäherung der Türkei an die syrische Regierung, die durch den Besuch des neuen syrischen Außenministers Asaad al-Shibani in Ankara Ende Januar 2025 manifestiert wurde, eröffnete sich jedoch eine neue Möglichkeit für die Wiederaufnahme der Verbindung. Die Flüge zwischen Istanbul und Damaskus sollen am 23. Januar 2025 aufgenommen werden, zunächst dreimal wöchentlich. Die politischen Gespräche zwischen der Türkei und Syrien im Vorfeld dieses Schrittes haben entscheidend dazu beigetragen, die Basis für diese Rückkehr zu schaffen. Allerdings sind die syrischen Behörden mit besonderen Einreisebestimmungen auf die Wiederaufnahme

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