2025

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2025

Flughafen Dortmund erhält endgültige Genehmigung für erweiterte Betriebszeiten

Nach mehr als einem Jahrzehnt juristischer Auseinandersetzungen ist das Verfahren zur Erweiterung der Betriebszeiten des Dortmunder Flughafens abgeschlossen. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat am 23. August 2024 die Klage von drei Privatpersonen gegen die zweite Ergänzungsgenehmigung abgewiesen und die Genehmigung damit für rechtskräftig erklärt. Mit dem Ablauf der Frist für eine Nichtzulassungsbeschwerde am 20. Dezember 2024 ist der Fall endgültig entschieden. Der Flughafen darf nun auch weiterhin in den sogenannten Tagesrandstunden fliegen, was insbesondere für verspätete Starts und Landungen von Bedeutung ist. Die planmäßigen Betriebszeiten des Dortmunder Flughafens sind von 06:00 bis 22:00 Uhr, mit der Möglichkeit für verspätete Starts bis 22:30 Uhr und Landungen bis 23:30 Uhr. Darüber hinaus sind monatlich insgesamt 16 verspätete Starts und Landungen zugelassen. Die Diskussion über die Erweiterung der Betriebszeiten begann Ende 2010, als der Flughafen die steigende Nachfrage mit einer entsprechenden Anpassung seiner Betriebszeiten beantworten wollte. Nach einer ersten Genehmigung im Jahr 2014 folgten mehrere Gerichtsverfahren, die schließlich in der Bestätigung der Erweiterung im August 2024 mündeten.

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Deutsche erhöhen Reisebudgets für den Winterurlaub – Gen Z führt den Trend an

Die diesjährige Wintersaison bringt einen bemerkenswerten Trend mit sich: 31 Prozent der Deutschen planen, mehr Geld für ihren Winterurlaub auszugeben, wobei vier Prozent eine deutliche Steigerung ihrer Ausgaben vorsehen. Dies geht aus der aktuellen Simon-Kucher Travel-Trends-Studie hervor. Besonders die Generation Z (Gen Z) hebt sich mit einem Anstieg ihrer Reisebudgets von 4,6 Prozent hervor, während andere Altersgruppen nur moderate Änderungen vornehmen. Die Studie zeigt zudem, daß neben Preisanstiegen häufigere, längere und teurere Reisen zu den Hauptfaktoren für den Budgetanstieg zählen. Jüngere Generation treibt die Entwicklung an Die Ergebnisse der Studie zeigen, daß die Gen Z als einzige Altersgruppe ihre Reisebudgets signifikant erhöht. Im Vergleich dazu bleiben die Budgets der Millenials stabil, während Baby-Boomer und die Generation X ihre Ausgaben lediglich um 0,2 beziehungsweise 3,2 Prozent steigern. Diese Entwicklung wird durch die gestiegene Bedeutung von Reisen unter jungen Erwachsenen geprägt, die zunehmend Wert auf einzigartige Erfahrungen und längere Aufenthalte legen. Neben allgemeinen Preisanstiegen investieren 22 Prozent der Reisenden mit erhöhtem Budget in weiter entfernte Reiseziele, während 20 Prozent teurere Destinationen ins Auge fassen. Beliebte Reiseziele umfassen nicht nur klassische Skigebiete in den Alpen, sondern auch exotische Destinationen wie Island, Kanada oder die skandinavischen Länder, die durch ihre besonderen Winterlandschaften locken. Sparstrategien bei sinkendem Budget Auf der anderen Seite zeigt die Studie auch, wie Reisende mit begrenzteren Budgets planen. Fast jeder Vierte entscheidet sich für lokale Reiseziele, um Kosten zu senken. Ein erheblicher Anteil von 38 Prozent spart an den Unterkünften, indem Apartments Hotels vorgezogen werden. Diese Entwicklung wird durch die wachsende

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ITA Airways erweitert Vorstand mit zwei erfahrenen Managern aus der Lufthansa Group

Das italienische Ministerium für Wirtschaft und Finanzen (MEF) hat Jörg Eberhart und Lorenza Maggio in den fünfköpfigen Vorstand von ITA Airways berufen. Beide Manager bringen umfassende Erfahrung aus der Luftfahrtbranche mit und haben in verschiedenen Führungspositionen der Lufthansa Group strategische Projekte verantwortet. Jörg Eberhart (54) war maßgeblich an der Beteiligung der Lufthansa Group an ITA Airways beteiligt und leitet seit 2021 die Abteilung für Strategie und Organisationsentwicklung des Konzerns. Zuvor führte er die italienische Fluggesellschaft Air Dolomiti als Präsident und CEO und war gleichzeitig in leitender Funktion bei Lufthansa CityLine tätig. Zusätzlich ist er seit mehreren Jahren als Dozent für Luftverkehrsmanagement an der Universität Politecnico di Milano tätig. Lorenza Maggio (47) ist derzeit Vice President Sales EMEA bei der Lufthansa Group Airlines und verantwortet sämtliche kommerziellen Aktivitäten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Zuvor war sie in Führungspositionen bei Eurowings und der LSG Group tätig. Seit über zwei Jahrzehnten ist die Italienerin in verschiedenen Bereichen der Lufthansa Group international tätig. Mit der Berufung der beiden Manager stärkt ITA Airways die Verbindung zur Lufthansa Group und setzt auf erfahrene Experten, die die strategische Entwicklung der Fluggesellschaft vorantreiben sollen.

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Southwest Airlines: Einstellungsstopp und Kostensenkungen zur Wiedererlangung der Profitabilität

Southwest Airlines, die größte Billigfluggesellschaft der Vereinigten Staaten, hat angesichts finanzieller Herausforderungen beschlossen, die Einstellung neuer Mitarbeiter einzufrieren und die meisten Sommerpraktika auszusetzen. Diese Maßnahmen sollen die Kosten senken und dazu beitragen, die Rentabilität des Unternehmens zu steigern, wie CEO Bob Jordan am 13. Januar 2025 in einem Memo an die Mitarbeiter bekanntgab. Die Entscheidung folgt auf anhaltende Bemühungen, die finanzielle Leistung zu verbessern, nachdem Southwest Airlines in den vergangenen Jahren mit steigendem Wettbewerbsdruck und Kostensteigerungen konfrontiert war. Jordan betonte in seinem Memo die Bedeutung jeder einzelnen Einsparung: „Jeder Dollar zählt, da wir weiterhin darum kämpfen, zu einer hervorragenden finanziellen Leistung zurückzukehren.“ Laut einer Mitteilung des Unternehmens werden auch andere interne Aktivitäten wie die traditionsreichen „Rallyes“, Veranstaltungen zur Teambildung, auf unbestimmte Zeit eingestellt. Aktivistischer Druck von Elliott Management Die jüngsten Einsparmaßnahmen stehen im Kontext eines Konflikts mit dem aktivistischen Investor Elliott Management, der im vergangenen Jahr erheblichen Druck auf Southwest ausgeübt hatte. Elliott, der rund 11 Prozent der Unternehmensanteile hält, kritisierte die Airline scharf für ihren dreijährigen „Transformationsplan“, der im September 2024 vorgestellt wurde. Zu den Initiativen des Plans zählten Verbesserungen des Kundenerlebnisses, wie die Einführung zugewiesener Sitzplätze, die Einführung von Premium-Sitzplätzen und Änderungen im Boarding-Prozeß. Elliott bezeichnete den Plan als überfällig und warf der Führung vor, nicht genug für die Interessen der Aktionäre zu tun. Der Konflikt mit Elliott Management gipfelte in einer öffentlichen Fehde, die schließlich im Oktober 2024 durch eine Vereinbarung beigelegt wurde. Während Bob Jordan weiterhin CEO blieb, wurde eine umfassende Umstrukturierung des Vorstands beschlossen, darunter

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Wanderreiseanbieter meldet Buchungsrekord und erweitert Programm für 2025

Die Reiselust der Deutschen und Österreicher bleibt auch im Jahr 2025 ungebrochen. Der Wanderreiseveranstalter Weltweitwandern verzeichnete im vierten Quartal 2024 einen Buchungszuwachs von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit seiner Gründung vor 25 Jahren haben über 50.000 Reisende das Angebot des Unternehmens genutzt. Besonders beliebt sind dabei authentische Reiseerlebnisse und die persönliche Betreuung durch lokale Reiseleiter. Für 2025 hat Weltweitwandern sein Programm auf 204 Reisen erweitert, darunter 40 neue Touren in Regionen wie Norwegen, Nepal, Peru, Südafrika und Spanien. Klassiker wie Madeira und Marokko bleiben weiterhin gefragt. Das Unternehmen empfiehlt aufgrund der hohen Nachfrage eine frühzeitige Buchung. Zu den neuen Angeboten zählen unter anderem ein Trekking-Erlebnis in den norwegischen Lofoten, der Langtang Eco Trek in Nepal sowie kulturelle und landschaftliche Highlights in Südafrika und Spanien. In Peru wird zudem ein Bildungsprojekt vorgestellt, das den Nutzen von Tourismus für lokale Gemeinden verdeutlicht.

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Israir erweitert Flugangebot mit neuer Verbindung nach Basel/Mulhouse

Die israelische Fluggesellschaft Israir nimmt ab dem 1. April 2025 eine neue Verbindung in den deutschsprachigen Raum auf. Einmal pro Woche, immer dienstags, wird die Strecke Tel Aviv – Basel/Mulhouse mit einer Boeing 737-800 bedient. Der Flug wird in Zusammenarbeit mit dem Wet-Lease-Partner Smartwings durchgeführt. Israir erweitert damit sein europäisches Streckennetz und bietet Reisenden aus der Region eine weitere direkte Verbindung nach Israel. Israir, die zweitgrößte Fluggesellschaft Israels, fliegt bereits von Tel Aviv nach Berlin und Salzburg und stärkt mit dieser neuen Verbindung ihre Präsenz in Europa. Die Airline führt auch Inlandsflüge zwischen Tel Aviv und Eilat sowie Charter- und Linienflüge nach Europa, Asien und Afrika durch. Die Flotte von Israir besteht aus acht Airbus A320, die auch für die geplanten europäischen Routen genutzt werden. Mit der Aufnahme dieser neuen Verbindung zeigt Israir ihre Ambitionen, ihre Marktposition weiter auszubauen und den Bedarf an Flugreisen zwischen Israel und Europa zu bedienen. Die Airline verfolgt eine kontinuierliche Expansion, um den wachsenden touristischen und geschäftlichen Verkehr zu unterstützen.

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Austrian Airlines nimmt Flüge nach Tel Aviv wieder auf, Iran und Libanon weiterhin ausgeschlossen

Austrian Airlines wird ab dem 1. Februar 2025 wieder Flüge von und nach Tel Aviv anbieten. Dies erfolgt nach sorgfältiger Prüfung der aktuellen Lage und in Abstimmung mit der Lufthansa Gruppe. Der israelische Luftraum wird ab diesem Zeitpunkt wieder genutzt, und auch Swiss wird ab Februar tägliche Flüge von Zürich nach Tel Aviv aufnehmen. Die Flüge nach Tel Aviv werden mit einem Kurzstreckenflugzeug der Airbus A320-Familie durchgeführt. Zunächst ist der Flug ohne Nightstop für die Crews geplant. Die Fluggesellschaften der Lufthansa Gruppe hatten zuvor ihre Flüge nach Teheran und die Nutzung des iranischen Luftraums bis zum 31. Januar 2025 ausgesetzt. Diese Maßnahme wurde nun auf den 14. Februar verlängert. Die Flüge nach Beirut bleiben ebenfalls weiterhin ausgesetzt, und der Luftraum des Libanon wird weiterhin umflogen. Die Entscheidung, den Flugbetrieb nach Tel Aviv wieder aufzunehmen, folgt auf eine eingehende Analyse der Sicherheitslage im Nahen Osten. Swiss und die Lufthansa Gruppe haben sich darauf verständigt, die Region unter Berücksichtigung der aktuellen politischen Lage behutsam wieder in ihren Flugplan aufzunehmen.

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Wizz Air nimmt Flüge nach Tel Aviv wieder auf – Reisemöglichkeiten für britische Touristen steigen

Am 15. Januar 2024 nahm Wizz Air seinen geplanten Flug von London Luton nach Tel Aviv wieder auf und markierte damit einen weiteren Schritt hin zur Normalisierung des Reisens für britische Touristen. Die Wiederaufnahme der Verbindung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Israel mit attraktiven Events wie dem Dead Sea Marathon und dem Tel Aviv Marathon im Februar sowie der Tel Aviv PRIDE im Juni eine Vielzahl von Reisenden anzieht. Zudem sind die beliebten Passah- und Osterreisen im April ein weiterer Grund, Israel in dieser Zeit zu besuchen. Neben Wizz Air werden auch EasyJet-Flüge ab März und British Airways-Flüge ab Anfang April wieder angeboten. Darüber hinaus nimmt Virgin Atlantic derzeit Buchungen auf, die durch eine Code-Sharing-Partnerschaft mit El-Al abgewickelt werden. Diese Entwicklungen bieten den Reisenden aus Großbritannien eine größere Auswahl an Flügen und Preisen im Vergleich zum Vorjahr, als die Reiseoptionen stark eingeschränkt waren. Im Jahr 2024 reisten insgesamt 79.000 Touristen aus Großbritannien nach Israel, was 42 Prozent der Besucherzahlen von 2023 ausmacht. Besonders auffällig ist der Anstieg der Zahl britischer Touristen im Dezember 2024, mit 6.500 Besuchern, was einer Steigerung von 63 Prozent im Vergleich zum Dezember des Vorjahres entspricht. Dies geschieht trotz anhaltend restriktiver Reisehinweise der britischen Regierung und eines eingeschränkten Flugangebots. Israel hofft, dass sich der Tourismus 2025 weiter erholen wird, da nun mehr Reisende mit mehr Vertrauen in ihre Reiseplanung auf die Normalisierung der Reisebedingungen zählen können.

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Boeing liefert vermutlich letzte 777-300ER aus – Nachfolger verzögert sich

Im Dezember 2024 hat Boeing möglicherweise die letzte 777-300ER ausgeliefert, wie aus Berichten von „The Air Current“ hervorgeht. Die Maschine, die ursprünglich für China Southern Airlines bestimmt war, absolvierte ihren Jungfernflug am 21. Januar 2020. An diesem Tag wurde auch der erste positive Corona-Fall in den USA gemeldet, was zu einem schwierigen Produktionsumfeld für Boeing führte. Ein Jahr nach dem ersten Flug stellte Boeing die Produktion des Modells ein. Ursprünglich sollte das Flugzeug an China Southern Airlines ausgeliefert werden, doch es ging stattdessen an den Leasinggeber Altavair, der es an Ethiopian Airlines übergab. Dieser Schritt unterstreicht die Veränderungen in Boeings Lieferkette und der Auftragslage. Das Unternehmen hatte eigentlich gehofft, bereits den Nachfolger der 777-300ER, die 777X, auszuliefern. Doch das Programm der 777X leidet unter erheblichen Verzögerungen, und die Auslieferung der ersten 777-9 wird nun frühestens für 2026 erwartet. Auch die Frachtversion, die 777-8, wird voraussichtlich erst 2028 auf den Markt kommen. Boeing plant jedoch, bald mit Testflügen der 777X zu beginnen. Medienberichten zufolge werden diese Flüge in Kürze stattfinden, auch wenn das Unternehmen dies noch nicht offiziell bestätigt hat. Die Verzögerungen im 777X-Programm, insbesondere die Herausforderungen bei der Zertifizierung, haben die Markteinführung des neuen Modells erheblich verzögert.

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