2025

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2025

Doha auf Wachstumskurs: Hamad International Airport verzeichnet Rekordzahlen

Der Hamad International Airport in Doha meldet für das Jahr 2024 neue Rekorde bei Passagier- und Frachtzahlen. Mit 52,7 Millionen Passagieren stieg das Aufkommen um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr, womit der Flughafen die Vorkrisenwerte von 2019 deutlich übertraf. Auch bei den Flugbewegungen und dem Frachtvolumen wurden zweistellige Wachstumsraten verzeichnet: 279.000 Flugbewegungen (plus 10 Prozent) und 2,6 Millionen Tonnen Fracht (plus 12 Prozent). Besonders stark war der Zuwachs im Verkehr nach Asien, wo das Passagieraufkommen nach China um 87 Prozent anstieg. Auch Länder wie Indonesien, Malaysia und Vietnam zeigten starkes Wachstum. Gleichzeitig bleibt der Markt für europäische Airlines herausfordernd. Lufthansa etwa musste ihre Strecke Frankfurt–Peking aussetzen, da Umfliegungen des russischen Luftraums und Konkurrenz durch Nahost-Carrier und chinesische Airlines die Rentabilität erschweren. Qatar Airways als Hauptakteur am Drehkreuz Doha baute 2024 ihr Streckennetz auf 197 Ziele aus und nahm unter anderem Osaka, Hamburg, Lissabon und Toronto in ihr Programm auf. Diese Expansion wird durch das Luftfahrtabkommen CATA zwischen der EU und Katar erleichtert, das seit Jahren in der Kritik steht. Europäische Airlines wie Lufthansa und Air France-KLM werfen Qatar Airways vor, mit massiver Unterstützung aus Doha den Markt zu dominieren und Wettbewerbsvorteile zu nutzen, die den europäischen Konkurrenten verwehrt bleiben.

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FAA ordnet umfassende Inspektionen für Boeing 767-Flugzeuge an

Die Federal Aviation Administration (FAA) hat am 8. Januar 2025 eine weitreichende Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive, AD) für bis zu 574 Boeing 767-Flugzeuge in den Vereinigten Staaten herausgegeben. Die Maßnahme betrifft sowohl Passagier- als auch Frachtversionen der Modelle 767-200, 767-300 und 767-300F. Auslöser war ein Vorfall, bei dem es nach der Wartung eines Hauptfahrwerks (MLG) zu einem Zusammenbruch des Fahrwerks kam. Die Inspektionen sollen mögliche Hitzeschäden an den Außenzylindern der Fahrwerke feststellen und beheben. Die FAA begründet die Anweisung mit einem Zwischenfall, bei dem eine unsachgemäß eingestellte Schleifmaschine während der Wartung der Fahrwerkszylinder Hitzeschäden verursacht haben könnte. Diese Schäden könnten die strukturelle Integrität der betroffenen Fahrwerke beeinträchtigen und unter Umständen zu einem Kollaps führen. Die Konsequenzen eines solchen Versagens wären gravierend: Ein Versagen des Hauptfahrwerks könnte den Kontrollverlust über das Flugzeug zur Folge haben und das Risiko eines Abkommens von der Landebahn erhöhen. Technische Details der Maßnahme Im Februar 2024 hatte Boeing ein Alert Requirements Bulletin veröffentlicht, das auf mögliche Hitzeschäden hinwies und eine Überprüfung der Fahrwerkszylinder empfahl. Das Bulletin sieht vor, dass Betreiber von Boeing 767 innerhalb von 30 Monaten prüfen müssen, ob ihre Flugzeuge Außenzylinder mit bestimmten Seriennummern besitzen. Sollte dies der Fall sein, sind die betroffenen Bauteile innerhalb von 30, 46 oder 130 Monaten nach dem Ausgabedatum des Bulletins auszutauschen, abhängig von der spezifischen Seriennummer und dem Grad der potenziellen Beeinträchtigung. Die Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA, die am 12. Februar 2025 in Kraft tritt, verlangt von den Betreibern, die von Boeing festgelegten Inspektions- und Austauschmaßnahmen vollständig umzusetzen. Damit stellt

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Flughafen Hahn setzt weiterhin auf Ryanair

Der Flughafen Hahn sieht die Zusammenarbeit mit Ryanair auch in Zukunft als entscheidenden Faktor für den Standort. Geschäftsführer Rüdiger Franke erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass die irische Fluggesellschaft aufgrund der kurzen Wege, schnellen Drehzeiten und geringen Gebühren am Hahn fest verankert sei. „Es ist ein Marktplayer, der sehr dominant ist, aber der Low-Cost-Markt insgesamt gehört zu den Wachstumsbringern“, so Franke. Er äußerte sich optimistisch, dass Ryanair ihre Aktivitäten am Hahn sogar ausweiten könnte. Kritisch betrachtet Franke hingegen die allgemeine Entwicklung des Luftfahrtmarktes in Deutschland. Während andere europäische Länder das Vor-Corona-Niveau längst übertroffen hätten, sei der Markt hierzulande noch rückläufig. Als Hauptgründe nannte er die hohen Standortkosten und die Luftverkehrssteuer, deren Abschaffung er fordert, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Laut Franke könnte eine Steuerentlastung zu einem Wachstum führen, das die Steuereinnahmen langfristig wieder ausgleicht. Die irische Airline Ryanair, die seit Jahren ein bedeutender Partner des Flughafens Hahn ist, könnte mit einer möglichen Aufstockung ihrer Flugverbindungen den Standort weiter beleben. Ob sich die Luftverkehrsbranche in Deutschland jedoch stabilisiert, bleibt angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen unklar.

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Direktflüge von Klagenfurt nach Paros auch im Sommer 2025

Der Kärntner Reiseveranstalter Springer Reisen wird auch im Sommer 2025 Direktflüge von Klagenfurt auf die griechische Insel Paros anbieten. Die Verbindung, die einmal wöchentlich zwischen dem 24. Mai und dem 4. Oktober 2025 von der Airline Avantiair mit einer Dash8-Q400 durchgeführt wird, ermöglicht eine unkomplizierte Anreise zu der beliebten Kykladeninsel. Mit einem privaten Schiffstransfer wird zudem die Schwesterninsel Naxos erreicht, wodurch Reisenden die Möglichkeit einer Inselkombination geboten wird. Andrea Springer, Geschäftsführerin von Springer Reisen, betont die Attraktivität des Angebots: „Paros wird direkt von Klagenfurt angeflogen, und die Schwesterninsel Naxos ist bequem per Schiff erreichbar – ideal für abwechslungsreiche Urlaubsreisen.“ Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, lobt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Springer Reisen: „Die wöchentlichen Flüge nach Paros sind ein Highlight für Griechenland-Fans und stärken unser Angebot am Flughafen.“ Paros gilt als Reiseziel für typisch griechische Landschaften, malerische Dörfer und das Schmetterlingstal von Petaloudes. Neben den historischen Gassen von Parikia zieht auch der charmante Jachthafen von Naoussa zahlreiche Besucher an.

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Emirates: Ein Blick in die neue Premium-Economy-Kabine

Die Fluggesellschaft Emirates hat mit der Einführung und dem Ausbau ihrer Premium Economy Kabine einen weiteren Meilenstein in der Passagierluftfahrt gesetzt. Seit der Premiere im August 2022 hat sich die neue Klasse, die eine Brücke zwischen Economy und Business schlägt, rasch zu einem Highlight im Angebot der Airline entwickelt. Mit über 40 modernisierten Flugzeugen und einer Verfügbarkeit auf Flügen zu 27 Destinationen weltweit zeigt Emirates, wie Komfort, Design und Service neu definiert werden können. Seit wenigen Tagen ist eine Boeing 777, die über die neue Premium-Economy-Class verfügt, auch auf der Strecke Dubai-Wien im Einsatz. In dieser Woche lud Emirates Airline zu einer kleinen Feier, mit der der Meilenstein gefeiert werden sollte, ein. Weitere Beförderungsklassen auf diesem Maschinentyp sind First, Business und Economy. Ausbau des Premium Economy Angebots Bereits 40 Flugzeuge, darunter 27 Airbus A380 und 13 Boeing 777, wurden mit der Premium Economy ausgestattet und bedienen das weltweite Streckennetz der Fluggesellschaft. Drei A350-Flugzeuge ergänzen das Angebot auf weiteren Routen. Wien ist das jüngste europäische Ziel, das von Emirates mit einer umgerüsteten Boeing 777 angeflogen wird. Damit bleibt Emirates die einzige Fluggesellschaft, die Wien in einer 4-Klassen-Konfiguration bedient. Die Resonanz auf die neue Klasse ist positiv, wie mehrere Branchenauszeichnungen belegen, darunter die „Best Premium Economy“-Auszeichnung von AirlineRatings.com. Neben Wien gehören auch London, Paris und Sydney zu den beliebten Zielen, die mit Premium Economy bedient werden. Neues Design und verbesserter Komfort Die Premium Economy Kabine von Emirates setzt Maßstäbe in puncto Komfort und Ausstattung. Die Sitze sind mit cremefarbenem Leder bezogen, verfügen

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Lufthansa platziert erfolgreich Hybridanleihe über 500 Millionen Euro

Die Deutsche Lufthansa AG hat eine unbesicherte Hybridanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Markt platziert. Die Anleihe, die mit 5,25 Prozent jährlich verzinst wird, hat eine Laufzeit von 30 Jahren und kann erstmals am 15. Januar 2031 vorzeitig zurückgezahlt werden. Diese Finanzierung erfolgt in einer Phase intensiver Investorengespräche und unterstreicht laut Finanzvorstand Dr. Till Streichert das Vertrauen der Kapitalmärkte in die Lufthansa. Hybridanleihen gelten als nachrangige Finanzierungsinstrumente, die von Rating-Agenturen zu 50 Prozent als Eigenkapital gewertet werden. Dies verbessert die Finanzstruktur und das Ratingprofil des Unternehmens. Die Mittel aus der Transaktion dienen auch der Refinanzierung einer 2015 begebenen Hybridanleihe, deren Rückzahlung zum Call Date am 12. Februar 2026 vorgesehen ist. Finanzvorstand Streichert betonte, dass die erfolgreiche Platzierung das breite Spektrum an Finanzierungsoptionen der Lufthansa belege. Die hohe Nachfrage der Investoren habe es ermöglicht, die Anleihe zu attraktiven Konditionen zu begeben und gleichzeitig das Fälligkeitenprofil des Unternehmens optimal anzupassen.

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„Merci Udo“: Ein Festival für alle Udo-Jürgens-Fans

Zum 90 Geburtstag von Udo Jürgens ging in der Wiener Stadthalle unter dem Namen „Merci Udo – Die Udo Jürgens Story“ ein besonderes Tribute-Konzert über die Bühne. Diese Show wurde präsentiert von der Udo-All-Star-Band unter der Leitung von Bernhard Heher und Josef Pepe Schütz. Die Udo Jürgens Story– Sein Leben, seine Liebe, seine Musik wurden durch die außergewöhnliche Unterstützung von Gabriela Benesch und Alex Parker wieder ins Leben gerufen. Der begnadete Sänger und Udo-Jürgens-Interpret sang seine größten Hits und Gabriela Benesch erzählte seine schönsten Geschichten dazu. Beide Darsteller führten das Publikum durch das Leben von Udo und zwar in einer eleganten, humorvollen und leidenschaftlichen Art, dass sie das ganze Publikum damit fesselten. Jenny Jürgens, Tochter des Udo Jürgens, war auch anwesend und berichtete, dass der Abend zu Ehren ihres Vaters großartig war und ihr sehr gut gefallen, hat. Sie gratuliert auch den genialen Protagonisten des Abends und es sei eine Show, die jeder Udo Fan besuchen sollte. Udo Jürgens: Von Kärnten in die Welt Udo Jürgens war ein gebürtiger Kärtner, geboren in Klagenfurt, am 30. September 1934. Sein bürgerlicher Name Jürgens Udo Bockelmann ist jedem Udo Fan bekannt. Er war ein weltberühmter österreichischer Sänger, Komponist, Textdichter, sowie ein begnadeter Pianist. Hauptsächlich sag er in deutscher Sprache, aber er beglückte seine Fans auch mit Liedern auf englisch, französisch und italienisch. Er verkaufte sagenhafte 105 Millionen Tonträger und war einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Unterhaltungsmusiker. Jürgens bewegte sich musikalisch in den Musikgattungen Schlager, Chanson, Jazz und Popmusik. Einer seiner größten Erfolge

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Cathay Pacific startet Direktflüge zwischen Hongkong und Rom

Cathay Pacific erweitert ab dem 5. Juni 2025 ihr Streckennetz um eine saisonale Direktverbindung zwischen Hongkong und Rom. Die Flüge werden drei Mal wöchentlich angeboten und ergänzen die bestehende tägliche Verbindung nach Mailand. Die neue Route wird bis Ende des Sommers bedient und richtet sich sowohl an Geschäftsreisende als auch an Touristen. Zum Einsatz kommt ein Airbus A350-900, der in drei Reiseklassen aufgeteilt ist: Business Class mit flachen Betten, Premium Economy und Economy Class. Der Flug CX293 startet in Hongkong um 00:45 Uhr und landet in Rom um 07:50 Uhr. Der Rückflug CX292 hebt um 11:45 Uhr in Rom ab und erreicht Hongkong am Folgetag um 05:20 Uhr. Die Aufnahme der Route erfolgt vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Langstreckenflügen zwischen Asien und Europa. Cathay Pacific setzt mit dieser Erweiterung auf die Wiederbelebung des internationalen Reiseverkehrs und stärkt ihre Präsenz auf dem europäischen Markt.

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Transavia setzt auf Flottenerneuerung mit Airbus A321neo in Retro-Lackierung

Im Jahr 2025 wird die niederländische Fluggesellschaft Transavia, eine Tochtergesellschaft der Air France-KLM-Gruppe, einen besonderen Meilenstein in ihrer Geschichte feiern. Im Sommer 2025 erhält Transavia einen neuen Airbus A321neo, der nicht nur in einer modernen Ausführung, sondern auch in einer besonderen Retro-Lackierung erstrahlen wird. Diese Ankunft markiert gleichzeitig das 60-jährige Jubiläum der Fluggesellschaft, die ihren Betrieb am 21. Oktober 1965 aufgenommen hatte. Die Wahl des neuen Flugzeugs und der spezielle Anstrich symbolisieren für Transavia nicht nur die stolze Vergangenheit, sondern auch die fortschreitende Entwicklung und die geplante Zukunft der Airline. „Die Ankunft eines neuen Airbus in Retro-Lackierung ist unsere Art, mit Stolz auf das zurückzublicken, was wir erreicht haben und wo wir jetzt stehen“, erklärte Marcel de Nooijer, CEO von Transavia, bei der Bekanntgabe des neuen Flugzeugmodells. Die Retro-Lackierung soll die Geschichte der Fluggesellschaft würdigen, gleichzeitig jedoch auch den Blick auf eine moderne und vielversprechende Zukunft richten. De Nooijer betonte weiter, dass die Flottenerneuerung Transavia helfen werde, „in eine ruhigere Zukunft“ zu blicken. In dieser „ruhigen Zukunft“ spielt die Modernisierung der Flugzeugflotte eine zentrale Rolle. Der Airbus A321neo wird nicht nur als modernes und effizientes Flugzeug die Flotte bereichern, sondern auch mit einem markanten Design versehen, das die Identität der Airline stärkt. Das Design des neuen Flugzeugs wurde vom niederländischen Designer Thijs Postma entworfen. Es zeichnet sich durch ein grünes Farbdesign aus, das mit einem großen schwarzen „T“ auf dem Rumpf und dem Heck des Flugzeugs kombiniert wird. Das Retro-Branding erinnert an die ursprünglichen Farben und Logos der Fluggesellschaft, die

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Austrian Airlines verabschiedet sich von der Boeing 767-Flotte

Austrian Airlines, die österreichische Tochtergesellschaft der Lufthansa, wird bis Anfang 2026 ihre verbleibenden drei Boeing 767 ausmustern. Dies geschieht schrittweise im Zuge der Einführung neuer Boeing 787-9 Dreamliner, von denen die Airline bereits zwei in Betrieb hat. Neun weitere Maschinen dieses Typs sollen in den kommenden Jahren die Flotte modernisieren. Für jedes neue Flugzeug der 787-Reihe wird eine der älteren Boeing 767 außer Dienst gestellt, da der Betrieb einer so kleinen Teilflotte zunehmend unwirtschaftlich ist. Laut Berichten des Portals Aero Routes wird die letzte Boeing 767 auf der Route zwischen Wien und Washington-Dulles eingesetzt. Der voraussichtlich letzte Flug dieser Maschinen ist aktuell für den 31. Dezember 2025 geplant, wobei eine Änderung des Termins noch möglich ist. Die Umstellung auf die modernere Dreamliner-Flotte soll nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Kapazität auf den Langstreckenrouten optimieren. Die Boeing 767 hatte über Jahre hinweg einen wichtigen Platz in der Langstreckenflotte von Austrian Airlines, insbesondere auf Verbindungen in die USA. Mit der geplanten Ausflottung setzt die Airline jedoch konsequent auf eine Vereinheitlichung und Verjüngung ihrer Flotte, um den Betrieb zu optimieren.

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