
Frontier Airlines setzt auf Kampfpreise und „All-You-Can-Fly“-Pässe
Frontier Airlines, ein führender ultra-low-cost-carrier in den Vereinigten Staaten, verstärkt seine strategische Initiative „The New Frontier“ durch eine massive Erweiterung des Streckennetzes und die Einführung extrem aggressiver Preismodelle. Im Frühjahr 2026 nimmt die Fluggesellschaft vier neue Routen auf, die wichtige Metropolen wie Newark, Chicago O’Hare und Miami mit Freizeitzielen wie Orlando, Salt Lake City, Tucson und Pensacola verbinden. Begleitet wird die Markteinführung von extrem niedrigen Einführungspreisen für einfache Flüge, die bereits bei $29 beginnen. Parallel dazu lanciert der Carrier den „GoWild“ All-You-Can-Fly-Jahrespass für 2026-2027 zu einem Werbepreis von lediglich $349, der potenziell anderthalb Jahre unbegrenztes Reisen über mehr als 100 Destinationen ermöglicht. Diese zweigleisige Strategie zielt darauf ab, die Kundenbindung zu vertiefen, das diskretionäre Reiseverhalten stark zu stimulieren und die Position von Frontier als nationaler Preiskämpfer in der Luftfahrtindustrie der Vereinigten Staaten zu festigen. Strategische Routenerweiterung und Preisführerschaft Die vier neuen Routen, die ab Anfang 2026 schrittweise eingeführt werden, zeigen eine klare Ausrichtung auf den Freizeitverkehr und die Verbindung von primären mit sekundären Märkten. Die relativ niedrige Frequenz der neuen Strecken – meist zwei- bis dreimal pro Woche – deutet darauf hin, dass Frontier primär den Freizeitreisemarkt und nicht den Geschäftsreiseverkehr adressiert, der typischerweise tägliche Verbindungen erfordert. Die ultra-aggressiven Einführungspreise, die in manchen Fällen sogar unter den üblichen staatlichen Steuern und Gebühren liegen, dienen als mächtiges Marketinginstrument, um die Aufmerksamkeit auf die neuen Flugoptionen zu lenken und eine sofortige Auslastung der Flüge zu gewährleisten. Der „GoWild“ Pass: Unbegrenzt Fliegen mit Einschränkungen Das zweite Kernelement der Strategie ist die Wiederbelebung des








