Januar 14, 2026

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Januar 14, 2026

Sicherheit im Baltikum: Air Baltic erreicht Spitzenplatzierung im globalen Ranking

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihre Position im internationalen Sicherheitsvergleich massiv verbessert und wurde für das Jahr 2026 von der Fachplattform Airline Ratings unter die weltweit sichersten Fluglinien gewählt. Im aktuellen Ranking der 50 sichersten Fluggesellschaften der Welt kletterte das Unternehmen von Platz 25 im Vorjahr auf den siebten Rang. Die Bewertung berücksichtigt dabei eine Vielzahl technischer und betrieblicher Faktoren, darunter das Durchschnittsalter der Flotte, die Ausbildung der Piloten sowie die statistische Abwesenheit schwerwiegender Zwischenfälle. Pauls Cālītis, Chief Operations Officer der Airline, führt diesen Erfolg auf eine strikte operative Disziplin und kontinuierliche Investitionen in moderne Flugsysteme zurück. Ein entscheidender Faktor für die positive Bewertung ist die Flottenstruktur der Air Baltic, die ausschließlich auf den Airbus A220-300 setzt. Diese Maschinen gehören zu den modernsten Mittelstreckenflugzeugen der Welt und zeichnen sich durch fortschrittliche Avionik sowie hohe Zuverlässigkeit aus. Sharon Petersen, CEO von Airline Ratings, hob hervor, dass die Fluggesellschaft in den vergangenen drei Jahren eine extrem niedrige Rate an technischen Defekten verzeichnete. Besonders gewürdigt wurde die Fähigkeit der Airline, auch unter extremen winterlichen Bedingungen im Baltikum einen stabilen und sicheren Flugbetrieb aufrechtzuerhalten, was hohe Anforderungen an die Enteisungsverfahren und das Bodenpersonal stellt. Zusätzliche Branchenrecherchen zeigen, dass Air Baltic im Jahr 2025 ihre operativen Standards weiter verschärft hat, um den Anforderungen internationaler Prüfbehörden wie der EASA gerecht zu werden. Neben der technischen Wartung investierte das Unternehmen verstärkt in Simulatortrainings für Flugbesatzungen, um komplexe Notfallszenarien zu trainieren. Die Auszeichnung als eine der sichersten Airlines weltweit wird in der Branche als wichtiges Signal für

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Strategische Expansion im europäischen Reisemarkt durch Übernahme von Flibco-Mehrheitsanteilen

Das Münchener Reise-Technologieunternehmen Flix setzt seinen globalen Expansionskurs konsequent fort und sichert sich eine Mehrheitsbeteiligung an Flibco, einer der führenden europäischen Plattformen für Flughafentransfers. Die bisherige Eigentümerin, die luxemburgische SLG (ehemals Sales-Lentz-Gruppe), bleibt als Minderheitsaktionärin und strategischer Partner an Bord. Mit dieser Transaktion untermauert Flix das Ziel, sein Portfolio über den klassischen Fernbusverkehr hinaus zu diversifizieren und gezielt das lukrative Segment der Flughafen-Shuttles zu besetzen. Die Übernahme markiert einen Meilenstein in der europäischen Verkehrswirtschaft, da sie die digitale Reichweite eines global agierenden Tech-Konzerns mit der spezialisierten operativen Expertise eines regional verwurzelten Marktführers verknüpft. Für Reisende bedeutet dieser Zusammenschluss eine engere Verzahnung von Fernverkehrsverbindungen und der Anbindung an internationale Luftverkehrsdrehkreuze, was die Planung komplexer Reiserouten erheblich vereinfachen dürfte. Synergien durch technologische Integration und Marktmacht Flix hat in den vergangenen Jahren den Fernverkehr in Europa und Nordamerika grundlegend transformiert. Durch ein Geschäftsmodell, das die kommerzielle Steuerung und Technologieplattform von den operativen Fahrleistungen trennt, konnte das Unternehmen rasant wachsen. Die Integration von Flibco in dieses digitale Ökosystem ist ein logischer Schritt, um bestehende Netze zu skalieren. Während Flix bereits Flughäfen als Haltestellen in sein Fernbusnetz integriert hat, bietet Flibco hochspezialisierte Punkt-zu-Punkt-Verbindungen an, die exakt auf die Flugpläne großer europäischer Airports wie Brüssel-Charleroi, Frankfurt, Mailand-Malpensa und London-Stansted abgestimmt sind. Die technologische Plattform von Flix, die für ihre dynamische Preisgestaltung und effiziente Auslastungssteuerung bekannt ist, soll künftig auch für das Flibco-Angebot genutzt werden. Kunden werden die Möglichkeit erhalten, ihre Anreise zum Flughafen direkt in Kombination mit Fernbus- oder Bahntickets über die Flix-App zu buchen. Dies

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Urlaubsabrechnung nach Arbeitszeitreduktion: Handelskette lenkt nach AK-Klage ein

Ein Arbeitnehmer aus Linz hat erfolgreich gegen eine internationale Handelskette geklagt, die seinen Resturlaub nach einer massiven Reduzierung der Wochenstunden unter Wert auszahlen wollte. Der Mann war ursprünglich für 30 Stunden pro Woche angestellt, bevor das Unternehmen das Ausmaß auf lediglich acht Stunden senkte und kurze Zeit später die Kündigung aussprach. Bei der Endabrechnung berechnete die Firma die Urlaubsersatzleistung ausschließlich auf Basis der geringen Acht-Stunden-Woche. Da ein Großteil des Urlaubsanspruchs jedoch während der Phase der höheren Beschäftigung erworben wurde, sah die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich darin eine unzulässige Benachteiligung und brachte den Fall vor Gericht. Rechtlicher Hintergrund des Streits ist eine Diskrepanz zwischen nationalem Recht und europäischer Judikatur. Während das österreichische Urlaubsgesetz eine solche Aliquotierung bisher nicht explizit untersagt, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) bereits vor Jahren klargestellt, dass erworbenes Urlaubsrecht bei einem Wechsel von Voll- in Teilzeit ungeschmälert erhalten bleiben muss. Die AK stützte ihre Argumentation auf die EU-Arbeitszeitrichtlinie und die Grundrechtecharta, die als unmittelbar anwendbares Recht Vorrang vor schlechteren nationalen Regelungen haben. Zusätzliche Recherchen bestätigen, dass dieser Grundsatz verhindern soll, dass Arbeitnehmer durch eine Arbeitszeitverkürzung bereits erdiente Freizeitansprüche verlieren. Der betroffene Handelskonzern versuchte zunächst, das Verfahren durch eine Vergleichszahlung in Höhe von 500 Euro abzuwenden. Die Arbeiterkammer lehnte dies jedoch unter Verweis auf die eindeutige EuGH-Rechtsprechung ab und forderte die volle Differenzsumme von 1.800 Euro ein. Angesichts der drohenden juristischen Niederlage und um ein kostspieliges Grundsatzurteil zu vermeiden, zahlte das Unternehmen schließlich den gesamten ausstehenden Betrag sowie die angefallenen Gerichtskosten. AK-Präsident Andreas Stangl betonte, dass dieser Erfolg Signalwirkung für

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Ökonomische Effizienz versus Passagierkomfort: Die Debatte um die Kabinenverdichtung in der Luftfahrt

Die kanadische Luftfahrtindustrie sieht sich zu Beginn des Jahres 2026 mit einer verstärkten öffentlichen Diskussion über die Sitzplatzkonfigurationen in Passagiermaschinen konfrontiert. Auslöser ist ein Vorfall an Bord einer WestJet-Maschine, der durch Videoaufnahmen in den sozialen Medien eine enorme Reichweite erzielte und die Frage nach dem zumutbaren Mindestmaß an Beinfreiheit erneut auf die politische Agenda gesetzt hat. Während Fluggesellschaften weltweit aus ökonomischen Gründen dazu übergehen, die Bestuhlung ihrer Flugzeuge immer dichter zu gestalten, wächst der Unmut bei den Reisenden. Der aktuelle Fall verdeutlicht die Spannungen zwischen den betriebswirtschaftlichen Erfordernissen der Carrier, die durch eine höhere Passagieranzahl pro Flug die Ticketpreise stabil halten wollen, und dem Bedürfnis der Fluggäste nach einer ergonomisch vertretbaren Unterbringung während mehrstündiger Reisen. Da in Kanada, ähnlich wie in vielen anderen Ländern, keine expliziten gesetzlichen Mindestanforderungen für den Sitzabstand existieren, fordern Verbraucherschützer nun ein Eingreifen der Regulierungsbehörden, um verbindliche Standards für das Wohlbefinden der Fluggäste zu definieren. Ein viraler Vorfall als Katalysator für öffentliche Kritik Der konkrete Vorfall ereignete sich Ende Dezember auf einem vierstündigen Inlandsflug von Edmonton nach Toronto. Ein Passagier, Manfred Schmidt, dokumentierte gemeinsam mit seiner Familie die extrem beengten Verhältnisse in einer neu konfigurierten Kabine der WestJet. Die Aufnahmen zeigen, wie der überdurchschnittlich groß gewachsene Mann seine Knie fest gegen den Vordersitz pressen musste, wodurch jede Bewegung nahezu unmöglich wurde. Schmidt beschrieb die Situation als besorgniserregend, da nicht nur der Komfort, sondern auch das physische Wohlbefinden während der langen Flugzeit beeinträchtigt gewesen sei. Erst nach Intervention des Bordpersonals konnte dem Passagier ein Platz mit mehr

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Alpen Air führt neue Rundflüge über der Fuggerstadt Augsburg ein

Das bayerische Luftfahrtunternehmen Alpen Air Aviation GmbH erweitert zum Jahresbeginn 2026 sein Portfolio um Kurzrundflüge im Raum Augsburg. Das neue Angebot umfasst etwa 20-minütige Flüge, die speziell auf die hohe Nachfrage nach stadtnahen Flugerlebnissen aus der Region reagieren. Die Route ist so konzipiert, dass Passagiere markante Sehenswürdigkeiten wie den Dom, das Rathaus, den Perlachturm und die historische Fuggerei aus der Luft betrachten können. Laut Unternehmensangaben wurde die Flugstrecke dabei gezielt so gewählt, dass die zentralen Wahrzeichen gut sichtbar sind, bewohnte und lärmsensible Zonen jedoch weiträumig umgangen werden, um die Belastung für die Anwohner minimal zu halten. Bisher war Alpen Air primär für ausgedehnte Alpentouren bekannt, die bis zu zwei Stunden dauern und über das Voralpenland sowie bekannte Gipfelregionen führen. Die Einführung der Augsburger Kurzflüge markiert eine strategische Ergänzung, um den regionalen Tourismus und lokale Partner wie Hotels besser einzubinden. Geschäftsführer Moritz Reuter betonte, dass die Realisierung dieses Formats ein direkter Wunsch aus dem Augsburger Umland war. Der Flughafen Augsburg (EDMA) unterstützt das Vorhaben und sieht darin eine Möglichkeit, die regionale Sichtbarkeit des Flugplatzes als modernen Dienstleistungsstandort zu stärken, während gleichzeitig auf eine rücksichtsvolle Flugbetriebsführung geachtet wird. Das Unternehmen setzt für seine Rundflüge moderne Maschinen vom Typ Tecnam P2012 Traveller ein, die durch ihre Hochdecker-Bauweise eine uneingeschränkte Sicht für alle Passagiere bieten. Zusätzliche Recherchen im Luftfahrtsektor zeigen, dass dieser Flugzeugtyp aufgrund seiner elf Sitzplätze und der großen Fensterflächen besonders für Sightseeing-Flüge geeignet ist. Der Flughafen Augsburg, der als bedeutender Verkehrslandeplatz in Süddeutschland fungiert, verzeichnete in den letzten Jahren eine stabile Entwicklung

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Strategische Neuausrichtung in Frankfurt: Lufthansa und Fraport planen Terminal-Allianz

Die Deutsche Lufthansa AG und der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport bereiten offenbar eine tiefgreifende Kooperation vor, die die operative Struktur des größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuzes langfristig verändern könnte. Nach aktuellen Informationen erwägt die Lufthansa-Führung den Aufbau eines Joint Ventures mit Fraport, um das bestehende Terminal 2 des Frankfurter Flughafens gemeinsam auszubauen und nach einer umfassenden Sanierung gemeinschaftlich zu betreiben. Dieses Vorhaben folgt einem bereits bewährten Vorbild am Flughafen München und zielt darauf ab, die infrastrukturellen Voraussetzungen für ein signifikantes Kapazitätswachstum nach dem Jahr 2030 zu schaffen. Durch eine exklusive Nutzung des Gebäudes durch die Lufthansa und ihre Partner der Star Alliance soll die Abfertigungsqualität gesteigert und die Effizienz am Hub Frankfurt nachhaltig gesichert werden. Die Pläne fallen in eine Zeit strategischer Weichenstellungen, in der der Frankfurter Flughafen durch den Bau des neuen Terminals 3 ohnehin vor einer massiven Erweiterung seiner Gesamtkapazität steht. Das Münchner Modell als Blaupause für Frankfurt Die Idee einer gemeinsamen Terminalgesellschaft ist für die Lufthansa kein Neuland. Am Flughafen München betreiben die Fluggesellschaft und die Flughafen München GmbH (FMG) bereits seit Jahren erfolgreich das Terminal 2 in Form einer Partnerschaft. Dort hält die Lufthansa einen Anteil von 40 Prozent, während die Flughafengesellschaft mit 60 Prozent beteiligt ist. Dieses Modell gilt in der Branche als wegweisend, da es die Interessen von Infrastrukturbetreiber und Hauptnutzer eng miteinander verzahnt. In München ermöglichte diese Konstellation eine punktgenaue Abstimmung der Abfertigungsprozesse auf die Bedürfnisse der Lufthansa-Passagiere, was zu einer hohen Kundenzufriedenheit und effizienten Umsteigezeiten führte. Eine Übertragung dieses Erfolgskonzepts auf Frankfurt würde der Lufthansa

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Dortmund verzeichnet deutliches Passagierplus in den Weihnachtsferien

Der Flughafen Dortmund blickt auf eine erfolgreiche Bilanz der Weihnachtsreisezeit zurück. Zwischen dem 20. Dezember 2025 und dem 6. Januar 2026 wurden insgesamt 158.521 Passagiere am östlichen Ruhrgebietsflughafen abgefertigt. Dies entspricht einer Steigerung von 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis wurde erzielt, obwohl wetterbedingte Flugstreichungen Ende Dezember das Aufkommen um schätzungsweise 5.000 Fluggäste reduzierten. Besonders die Wochenenden erwiesen sich als verkehrsstark; an den Samstagen wurden Spitzenwerte von bis zu 11.400 Reisenden pro Tag registriert, was die Kapazitäten der Terminalinfrastruktur und der Bodenabfertigung intensiv forderte. Der Fokus des Flugplans lag erneut auf osteuropäischen Zielen, die traditionell eine tragende Säule des Standorts darstellen. Die Verbindung nach Kattowitz in Polen war mit über 16.000 Fluggästen die meistfrequentierte Route, gefolgt von Tirana in Albanien und der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Diese Ziele profitieren primär vom starken Besuchsverkehr von Freunden und Verwandten sowie von der hohen Standortkonzentration der Fluggesellschaft Wizz Air. Die ungarische Airline weitete ihr Engagement zum Ende der Ferienzeit sogar noch aus: Am 5. Januar 2026 wurde die neue Direktverbindung in das serbische Niš aufgenommen, die fortan zweimal pro Woche bedient wird und die Bedeutung Dortmunds als wichtigstes Drehkreuz für Balkan-Verbindungen in Nordrhein-Westfalen festigt. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass der Dortmund Airport (DTM) seine Nische als spezialisierter Anbieter für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen im Low-Cost-Segment erfolgreich besetzt hat. Im Gegensatz zu größeren Drehkreuzen profitiert der Standort von kurzen Wegen und einer effizienten Abwicklung, was insbesondere preisbewusste Privatreisende anspricht. Trotz der Herausforderungen durch kurzzeitige Wintereinbrüche am 28. Dezember blieb die operative Stabilität weitgehend erhalten. Branchenexperten weisen darauf

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Neue Flugverbindung: Air Uniqon verbindet Berlin mit der Bodenseeregion

Die neu gegründete virtuelle Fluggesellschaft Air Uniqon hat den Linienbetrieb zwischen dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) und Friedrichshafen aufgenommen. Damit wird nach einer zehnjährigen Unterbrechung erstmals wieder eine direkte Flugverbindung zwischen der Hauptstadtregion und dem industriell geprägten Wirtschaftsraum im Süden Baden-Württembergs angeboten. Die Strecke wird viermal wöchentlich an den Tagen Montag, Mittwoch und Freitag bedient. Die Flugzeiten wurden in enger Abstimmung mit regionalen Unternehmen am Bodensee konzipiert, um eintägige Geschäftsreisen durch attraktive Tagesrandlagen zu ermöglichen. Die reine Flugzeit beträgt etwa 90 Minuten, was eine deutliche Zeitersparnis gegenüber Bahn- oder Pkw-Reisen darstellt. Hinter dem Start-up Air Uniqon steht eine Initiative der regionalen Wirtschaft, die den Standort Friedrichshafen wieder stärker an das nationale Flugnetz anbinden möchte. Als virtuelle Airline verfügt das Unternehmen über kein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC), sondern lässt die Flüge von der Partnergesellschaft Avanti Air durchführen. Zum Einsatz kommt ein Turboprop-Flugzeug vom Typ Bombardier Dash 8-Q400 mit einer Kapazität von 78 Sitzplätzen. Dieser Flugzeugtyp gilt als besonders effizient für Kurzstrecken und ist in der Lage, auch auf kleineren Regionalflughäfen unter wirtschaftlichen Bedingungen zu operieren. Die Gründung von Air Uniqon erfolgte im Februar 2025 als direkte Reaktion auf den Rückzug großer Netzwerk-Carrier aus der Fläche. Aletta von Massenbach, Chefin des Flughafens Berlin Brandenburg, begrüßte die neue Verbindung als wichtigen Lückenschluss für den Austausch zwischen Gründerszene, Politik und Industrie. Der Flughafen Friedrichshafen profitiert von diesem Impuls, da die exportorientierte Wirtschaft am Bodensee auf schnelle Erreichbarkeit angewiesen ist. Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass der Standort Friedrichshafen in der Vergangenheit unter dem Wegfall von Zubringerflügen litt,

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Neuausrichtung an der Spitze des Weltverbandes der Verkehrsflughäfen

Jost Lammers, der amtierende Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, übernimmt im Jahr 2026 eine führende Rolle in der internationalen Luftverkehrspolitik. Als gewählter Vorsitzender des World Governing Board des Airports Council International (ACI) wird der deutsche Manager für die Amtszeit 2026/2027 die strategischen Geschicke der globalen Flughafenindustrie leiten. Er tritt damit die Nachfolge von Candace McGraw an, die nach ihrer Tätigkeit als Chefin des Cincinnati/Northern Kentucky International Airport in den Ruhestand getreten ist. In seiner neuen Funktion steht Lammers einem Gremium vor, das die Interessen von rund 2.200 Flughäfen in 170 Ländern vertritt. Die Ernennung erfolgt in einer Zeit, in der die Luftfahrtbranche vor massiven technologischen Umbrüchen und der Notwendigkeit steht, die operative Belastbarkeit der globalen Verkehrsknotenpunkte angesichts steigender Passagierzahlen und komplexer politischer Rahmenbedingungen zu sichern. Lammers bringt dabei seine jahrzehntelange Erfahrung aus verschiedenen europäischen Luftverkehrsdrehkreuzen ein, um die Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Regulierungsbehörden und Flughafenbetreibern weltweit zu intensivieren. Struktur und Einfluss des weltweiten Flughafenverbandes Der Airports Council International fungiert als die zentrale Stimme der Flughafenbetreiber auf globaler Ebene. Mit Sitz in Montreal arbeitet die Organisation eng mit der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) zusammen, um einheitliche Standards und empfohlene Verfahren für den sicheren und effizienten Luftverkehr zu entwickeln. Das World Governing Board, dem Lammers nun vorsitzt, besteht aus 28 Vorstandsvorsitzenden führender Flughäfen, die die fünf Weltregionen – Afrika, Asien-Pazifik und Naher Osten, Europa, Lateinamerika und Karibik sowie Nordamerika – repräsentieren. Die Aufgaben des Boards sind weitreichend: Es legt die politischen Leitlinien fest, koordiniert die Beziehungen zu internationalen Regierungsorganisationen und treibt Innovationen

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Neue Tourismusstrategie 2026: Mühlviertel setzt auf Radsport und Pilgerwesen

Das Mühlviertel positioniert sich für die Tourismussaison 2026 mit einer breit gefächerten Angebotspalette, die sportliche Aktivität und regionale Kulinarik verknüpft. Im Zentrum steht das Projekt „Velorama Mühlviertel“, das sich gezielt an Nutzer von Gravelbikes und Rennrädern richtet. Das Streckennetz umfasst insgesamt 108 Touren mit einer Gesamtlänge von fast 9.000 Kilometern und über 160.000 Höhenmetern. Die Infrastruktur basiert auf einer engen Kooperation von 21 spezialisierten Hotelbetrieben sowie zahlreichen Dienstleistern aus den Bereichen Gastronomie und Fahrradservice. Durch die Nutzung verkehrsarmer Nebenstraßen und Schotterwege abseits klassischer Alpenrouten soll ein internationales Fachpublikum angesprochen werden, das eine Kombination aus sportlicher Herausforderung und landschaftlicher Authentizität sucht. Ergänzend zum Radsport wird das Angebot im Segment des spirituellen Wanderns massiv ausgeweitet. Im Frühjahr 2026 erfolgt die Eröffnung des Wilheringer Pilgerwegs, der auf einer Distanz von 132 Kilometern die Donau mit der Moldau verbindet. Die in sechs Etappen unterteilte Route führt durch zwölf Gemeinden und überschreitet die Staatsgrenze von Oberösterreich nach Südböhmen. Dieses Projekt ist Teil einer größeren Initiative, die insgesamt sieben Pilgerwege in der Region zusammenfasst und in neuen Publikationen für die Ferienmesse in Wien aufbereitet wurde. Die grenzüberschreitende Wegführung soll dabei die historische Verbindung der Kulturräume zwischen Österreich und Tschechien stärken und neue Gästegruppen für das nördliche Oberösterreich erschließen. Ein weiterer Eckpfeiler der regionalen Entwicklung ist die Verzahnung von Landwirtschaft und Tourismus unter dem Titel „Bio.Genuss Mühlviertel-Donau“. Hierbei öffnen 13 landwirtschaftliche Betriebe ihre Tore, um Einblicke in die Erzeugung und handwerkliche Verarbeitung regionaler Lebensmittel zu gewähren. Über 20 Partner aus der lokalen Gastronomie und Hotellerie haben sich

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