
Spirit Airlines plant Verkauf von 20 Airbus-Flugzeugen im Insolvenzverfahren
Die US-amerikanische Fluggesellschaft Spirit Airlines, die derzeit unter dem Schutz des Chapter 11 des US-Insolvenzrechts operiert, hat beim zuständigen Insolvenzgericht in New York einen Antrag auf Genehmigung einer Versteigerung von 20 Flugzeugen gestellt. Wie aus Gerichtsunterlagen und Berichten von Finanznachrichtendiensten hervorgeht, umfasst das Paket 13 Maschinen des Typs Airbus A320 sowie sieben Flugzeuge des Typs Airbus A321. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Flottengröße an die reduzierte Nachfrage und den neuen Geschäftsplan anzupassen, Fixkosten für Wartung und Lagerung ungenutzter Kapazitäten zu eliminieren und durch den Verkaufserlös bestehende Schulden abzubauen. Als sogenannter stalking horse bidder wurde CSDS Asset Management LLC identifiziert, womit ein Mindestpreis von rund 533,5 Millionen US-Dollar für die gesamte Tranche festgesetzt wurde. Sollte das Gericht dem Verfahren zustimmen, könnte im April 2026 ein förmlicher Auktionsprozess beginnen, bei dem potenzielle Wettbewerber das Einstiegsgebot übertreffen müssten. Dieser strategische Schritt markiert eine deutliche Abkehr vom bisherigen aggressiven Wachstumskurs der Airline und verdeutlicht den Fokus auf eine Verschlankung der operativen Struktur während der Sanierungsphase. Mechanismen des Bieterverfahrens im Insolvenzrecht Das von Spirit Airlines gewählte Verfahren nutzt ein im US-Insolvenzrecht gängiges Werkzeug, um den Marktwert der Vermögenswerte zu sichern und gleichzeitig einen Mindesterlös zu garantieren. Durch die Auswahl von CSDS Asset Management als Basisbieter wird sichergestellt, dass die Flugzeuge nicht unter einem vordefinierten Wert veräußert werden. Im Gegenzug für die Rolle als Referenzbieter hat Spirit beim Gericht Schutzbestimmungen beantragt, die unter anderem eine Abbruchgebühr in Höhe von 16 Millionen US-Dollar sowie die Erstattung von Auslagen bis zu 2,5 Millionen US-Dollar vorsehen, falls ein








