
Airbus plant historischen Auslieferungsrekord für das Jahr 2026
Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus steuert im Geschäftsjahr 2026 auf einen historischen Meilenstein zu. Wie Vorstandschef Guillaume Faury bekannt gab, plant das Unternehmen die Auslieferung von rund 870 Verkehrsflugzeugen. Sollte diese Zielmarke erreicht werden, würde Airbus seinen bisherigen Rekord von 863 Maschinen aus dem Vorjahr 2019 übertreffen und seine Position als weltweit führender Flugzeugbauer festigen. Trotz dieser ambitionierten Prognose bleibt die Stimmung an den Finanzmärkten verhalten. Der angekündigte Produktionshochlauf vollzieht sich langsamer als von Analysten kalkuliert, die im Vorfeld mit Raten von über 900 Maschinen gerechnet hatten. Grund für die Verzögerungen sind anhaltende Engpässe in der globalen Lieferkette, wobei insbesondere die Triebwerkssparte des US-Konzerns RTX unter Druck steht. Dennoch blickt Airbus auf ein finanziell erfolgreiches Jahr 2025 zurück, in dem Umsatz und Gewinn trotz operativer Hürden deutlich gesteigert werden konnten, während der US-Rivale Boeing weiterhin mit den Folgen langjähriger Krisen zu kämpfen hat. Herausforderungen in der Lieferkette und Triebwerksthematik Die Prognose für das laufende Jahr wird maßgeblich von der Leistungsfähigkeit der Zulieferer bestimmt. Guillaume Faury identifizierte insbesondere Pratt & Whitney, eine Tochtergesellschaft von RTX, als kritischen Faktor. Ein signifikanter Rückstand bei der Lieferung von Triebwerken behindert den geplanten Anstieg der Fertigungsraten für die volumenstarke A320neo-Familie. Während ursprünglich eine monatliche Produktion von 75 Maschinen bis Mitte der Dekade angestrebt wurde, korrigierte das Management den Zeitplan nun nach unten. Eine stabile Rate von 75 Flugzeugen pro Monat wird erst nach dem Jahr 2027 erwartet. Bis Ende 2027 peilt Airbus nun eine monatliche Auslieferung von 70 bis 75 Einheiten an. Diese Anpassungen betreffen nicht








