Februar 19, 2026

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Februar 19, 2026

Deutliches Passagierwachstum am Chopin-Flughafen Warschau zum Jahresauftakt

Der Chopin-Flughafen in Warschau hat das Jahr 2026 mit einer beachtlichen Leistungssteigerung begonnen. Im Januar wurden insgesamt 1.748.191 Fluggäste abgefertigt, was einem Zuwachs von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Dieser Anstieg markiert einen der erfolgreichsten Jahresstarts in der jüngeren Geschichte des größten polnischen Verkehrsflughafens. Parallel dazu stieg die Anzahl der Flugbewegungen auf 14.444 registrierte Passagierflüge an. Als verkehrsreichster Tag erwies sich der 4. Januar, an dem über 67.000 Reisende die Terminals nutzten, was die operative Kapazität des Standorts unter Beweis stellte. Branchenexperten und die Leitung der Betreibergesellschaft Polish Airports S.A. werten diese Zahlen als Beleg für die dynamische Entwicklung des polnischen Luftverkehrsmarktes, der derzeit zu den am schnellsten wachsenden Sektoren in Europa zählt. Łukasz Chaberski, Präsident der Betreibergesellschaft, betonte, dass der Flughafen bereits im vergangenen Jahr eine Spitzenposition in seiner Kategorie einnahm. Für das Jahr 2026 ist daher eine Fortsetzung der strategischen Ausbaumaßnahmen geplant, um die Infrastruktur an die langfristig steigende Nachfrage anzupassen. Im Fokus stehen dabei die Optimierung der Abfertigungsprozesse und die Erweiterung der Kapazitäten im Terminalbereich. Das Streckennetz des Warschauer Flughafens zeigte im Januar eine hohe Stabilität bei den klassischen Zielen, während sich gleichzeitig neue Trends abzeichneten. Zu den fünf beliebtesten Destinationen im Linienverkehr gehörten weiterhin London, Paris, Amsterdam und Dubai. Bemerkenswert ist der Aufstieg von Istanbul, das erstmals in die Spitzengruppe der am stärksten frequentierten Routen vorstieß. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Flughafens als Transitknotenpunkt für Verbindungen in den Nahen Osten und nach Asien, unterstützt durch die verstärkte Präsenz internationaler Carrier und die

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Zeitenwende im Ärmelkanal: Aurigny Air Services verabschiedet die Dornier 228

Die regionale Luftfahrt in den britischen Kanalinseln erlebt eine Zäsur. Am 13. Februar 2026 hat die staatliche Fluggesellschaft von Guernsey, Aurigny Air Services, den Betrieb ihres letzten verbliebenen Flugzeugs vom Typ Dornier 228-212(NG) eingestellt. Mit dem letzten kommerziellen Flug der Maschine mit dem Kennzeichen G-ETAC, der von Guernsey nach Manchester und zurückführte, endet eine elfjährige Ära dieses Flugzeugtyps in der Flotte des Carriers. Bereits im Dezember 2025 wurde das Schwestermodell G-OAUR außer Dienst gestellt. Dieser Schritt markiert nicht nur das Ende eines spezifischen Flugzeugmusters, sondern unterstreicht auch die strategische Neuausrichtung der Fluggesellschaft, die nun verstärkt auf Kooperationen und moderne Turboprop-Maschinen setzt, um die anspruchsvolle Anbindung der Insel Alderney sowie wichtige Festlandverbindungen sicherzustellen. Der Dornier 228: Ein Spezialist verlässt die Bühne Der Dornier 228 war über ein Jahrzehnt das Rückgrat für die besonders anspruchsvollen Routen im Ärmelkanal. Das Flugzeug, bekannt für seine Kurzstart- und Landeeigenschaften (STOL), war eines der wenigen Modelle, die den Flughafen von Alderney zuverlässig bedienen konnten. Die dortige Landebahn stellt aufgrund ihrer begrenzten Länge von lediglich 877 Metern und der geringen Breite von 18 Metern massive Anforderungen an das Fluggerät. Größere Maschinen, wie die in der Hauptflotte von Aurigny eingesetzten ATR 72-600, können dort unter den aktuellen Bedingungen nicht operieren. Die nun verabschiedete G-ETAC war mit 7,5 Jahren die jüngere der beiden Maschinen und wurde von Aurigny seit ihrer Auslieferung ab Werk betrieben. Während der Dornier 228 durch seine robuste Bauweise und Zuverlässigkeit bestach, führten wirtschaftliche Überlegungen und die Notwendigkeit einer Flottenvereinheitlichung letztlich zur Ausflottung. Die Wartung einer

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Generalstreik in Belgien erzwingt voraussichtliche Schließung des Brüsseler Flughafens

Am Donnerstag, dem 12. März 2026, droht dem internationalen Luftverkehr am Flughafen Brüssel-Zaventem ein weitgehender Stillstand. Grund ist ein landesweiter Generalstreik, zu dem die großen belgischen Gewerkschaftsverbände FGTB, CSC und CGSLB aufgerufen haben. Da die Arbeitsniederlegungen alle Sektoren, einschließlich des Transportwesens und der Sicherheitsdienste, umfassen, wird der Flughafenbetreiber voraussichtlich gezwungen sein, sämtliche Abflüge für diesen Tag zu streichen. Eine formelle 24-stündige Streikankündigung ermöglicht es Arbeitnehmern im ganzen Land, sich an den Protesten zu beteiligen, die sich gegen geplante Renten- und Haushaltsreformen der Föderalregierung richten. Die zu erwartenden Einschränkungen am wichtigsten Luftverkehrskreuz Belgiens resultieren primär aus dem Personalmangel bei der Bodenabfertigung und den Sicherheitskontrollen. In der Vergangenheit führten vergleichbare Streikaktionen, wie zuletzt im Jahr 2025, zur kompletten Einstellung des Passagierbetriebs bei den Abflügen, während Ankünfte nur in stark reduziertem Maße abgewickelt werden konnten. Auch der Flughafen Brüssel-Süd Charleroi, der vor allem von Billigfluggesellschaften genutzt wird, dürfte von den massiven Störungen im öffentlichen Dienst und im Schienenverkehr betroffen sein, was die Anreise für Fluggäste zusätzlich erschwert. Fluggesellschaften wie Air Canada haben bereits reagiert und kulante Umbuchungsregeln für betroffene Passagiere aktiviert. Reisende, die für den 12. März einen Flug ab Brüssel gebucht haben, können ihre Verbindung oft kostenlos verschieben oder in Reisegutscheine umwandeln. Gemäß der EU-Verordnung 261/2004 behalten Passagiere bei Flugausfällen zudem ihren Anspruch auf alternative Beförderung oder eine vollständige Ticketrückerstattung. Da Streiks des Flughafenpersonals oft als außergewöhnliche Umstände gewertet werden, entfällt in vielen Fällen zwar der Anspruch auf pauschale Entschädigungszahlungen, die Betreuungspflichten wie Verpflegung und Hotelunterbringung bleiben für die Airlines jedoch bestehen.

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Ende einer Ära am Himmel über Großbritannien: Korean Air zieht den letzten Passagier-Jumbo ab

In der internationalen Luftfahrt vollzieht sich derzeit ein historischer Wendepunkt, der das Ende eines der ikonischsten Kapitel am britischen Himmel markiert. Wie aus aktuellen Flugplandaten des Analyseunternehmens Cirium hervorgeht, wird Korean Air im Jahr 2026 keine Passagierflüge mit der Boeing 747-8 mehr nach Großbritannien durchführen. Ursprünglich war geplant, den vierstrahligen Giganten während der Sommersaison auf der prestigeträchtigen Route zwischen dem Incheon International Airport in Seoul und London-Heathrow einzusetzen. Doch die südkoreanische Nationalfluggesellschaft hat diese Pläne revidiert und setzt stattdessen ganzjährig auf die zweistrahlige Boeing 777-300ER. Dieser Wechsel mag auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Kapazitätsanpassung wirken, doch er trägt eine tiefgreifende symbolische Last: Mit dem Rückzug der Maschine von Korean Air endet die Ära der planmäßigen kommerziellen Passagierflüge mit der Boeing 747 im Vereinigten Königreich endgültig. Wo einst hunderte Jumbos täglich starteten, bleibt die Landebahn nun den moderneren, effizienteren Nachfolgemodellen überlassen. Der langsame Abschied der Königin der Lüfte Die Boeing 747, weltweit bekannt als Queen of the Skies, prägte über fünf Jahrzehnte das Bild des britischen Luftverkehrs. Insbesondere London-Heathrow galt lange Zeit als eine der globalen Hochburgen des Jumbos. Noch vor zwanzig Jahren, im Februar 2006, verzeichnete Großbritannien über 2.100 geplante Abflüge dieses Typs pro Monat – ein Durchschnitt von mehr als 70 Starts täglich. Damals dominierten nicht nur die heimische British Airways oder Virgin Atlantic das Geschehen, sondern auch eine Vielzahl internationaler Fluggesellschaften wie Air India, Cathay Pacific, Qantas und United Airlines nutzten den Jumbo als Rückgrat ihrer Langstreckenflotten. Zehn Jahre später, im Februar 2016, war die Präsenz

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Tarifkonflikt im Lufthansa-Konzern: Pilotengewerkschaft strebt Urabstimmung Cityline an

Die Fronten zwischen der Lufthansa Group und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit verhärten sich zusehends. Nach jüngsten Arbeitskampfmaßnahmen bei der Kernmarke Lufthansa sowie bei Lufthansa Cargo, die primär auf Verbesserungen der Betriebsrenten abzielten, rückt nun die Regionaltochter Lufthansa Cityline in das Zentrum der Auseinandersetzung. Die Gewerkschaft hat die Verhandlungen über den Vergütungstarifvertrag offiziell für gescheitert erklärt und bereitet ihre Mitglieder auf eine Urabstimmung über einen unbefristeten Streik vor. Hintergrund sind festgefahrene Gespräche über Gehaltsanpassungen, die bereits seit dem Sommer 2025 andauern. Während die Arbeitnehmerseite eine schrittweise Anhebung der Tabellenvergütungen fordert, um die Attraktivität der Arbeitsplätze zu sichern, verweist das Management auf notwendige Effizienzsteigerungen und die komplexe Umstrukturierung des Kurzstreckenverkehrs innerhalb des Konzerns. Die Situation wird durch die strategische Neuausrichtung der Lufthansa erschwert, die mit der Gründung von City Airlines eine neue Plattform für die Hub-Zubringerflüge geschaffen hat, was bei der Belegschaft der alteingesessenen Cityline zu erheblicher Verunsicherung über die langfristige Perspektive führt. Strategische Umstrukturierung und der Aufstieg von City Airlines Der aktuelle Tarifkonflikt findet vor dem Hintergrund eines massiven Konzernumbaus statt. Die Lufthansa Cityline, die über Jahrzehnte hinweg eine tragende Säule für die Zubringerdienste zu den Drehkreuzen Frankfurt und München war, sieht sich mit einem schrittweisen Rückbau konfrontiert. Das Management der Lufthansa Group hat entschieden, einen wesentlichen Teil der europäischen Kurz- und Mittelstreckenflüge auf die neu gegründete Tochtergesellschaft City Airlines zu übertragen. Diese neue Einheit operiert derzeit noch ohne festes Tarifgefüge, was dem Konzern eine höhere Flexibilität bei den Personalkosten ermöglichen soll. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit betrachtet diese Entwicklung mit großer

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Air India passt Fluggerät für Verbindungen nach Frankfurt im Sommer 2026 an

Die indische Nationalfluggesellschaft Air India modifiziert im Rahmen des kommenden Sommerflugplans ihre Kapazitäten auf den Strecken zwischen Indien und Frankfurt am Main. Wie aus einem Bericht von Aeroroutes.com hervorgeht, kommt es ab dem 31. März 2026 zu einem signifikanten Fluggerätewechsel auf der Verbindung von Delhi in die deutsche Finanzmetropole. Anstelle der ursprünglich vorgesehenen Boeing 787-9 „Dreamliner“ wird bis zum 31. Juli 2026 eine größere Boeing 777-300ER eingesetzt. Dieser Wechsel ermöglicht eine deutliche Steigerung des Sitzplatzangebots sowie eine Erweiterung der Frachtkapazitäten auf dieser wichtigen Geschäftsroute. Ab dem 1. August 2026 folgt eine weitere Anpassung, die auch die Verbindung von Mumbai nach Frankfurt betrifft. Hier wird das bisher geplante Modell vom Typ Boeing 787-9 durch eine Boeing 787-8 ersetzt. Während die Boeing 777-300ER als Langstrecken-Flaggschiff der Airline gilt und insbesondere in der First- und Business-Class eine höhere Verfügbarkeit bietet, stellt der Einsatz der 787-8 eine Anpassung an die spezifischen Nachfragemuster des Spätsommers dar. Air India reagiert mit diesen operativen Änderungen auf die dynamische Buchungslage im internationalen Reiseverkehr zwischen Europa und dem indischen Subkontinent. Diese Flottenumstellung ist Teil einer umfassenden Transformationsstrategie unter der Ägide der Tata-Gruppe. Seit der Übernahme investiert das Unternehmen massiv in die Modernisierung der Innenausstattung seiner Langstreckenflotte. Die Boeing 777-300ER, die im Frühsommer nach Frankfurt fliegen wird, verfügt in vielen Konfigurationen über eine moderne Vier-Klassen-Kabine, die auch eine Premium Economy umfasst. Analysten werten den zeitweiligen Einsatz des größeren Modells zudem als Reaktion auf die eingeschränkte Verfügbarkeit von Ersatzteilen für einige Dreamliner-Modelle, was weltweit viele Fluggesellschaften zu kurzfristigen Planänderungen zwingt. Der

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Eurowings schließt langfristigen Leasingvertrag mit GetJet Airlines ab

Die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Fluggesellschaft Eurowings hat einen weitreichenden ACMI-Vertrag (Aircraft, Crew, Maintenance and Insurance) mit dem litauischen Anbieter GetJet Airlines unterzeichnet. Nach einem intensiven Auswahlverfahren wurde vereinbart, dass GetJet ab März 2026 insgesamt sechs Flugzeuge fest am Flughafen Hamburg stationieren wird. Diese Kapazitäten dienen primär dazu, die hohe Nachfrage während des Sommerflugplans 2026 abzufangen und die europäische Vernetzung innerhalb des Lufthansa-Konzerns sicherzustellen. Hamburg fungiert dabei als operative Basis für die bereitgestellten Maschinen, was die Bedeutung des norddeutschen Standorts im Streckennetz von Eurowings weiter unterstreicht. Der Einsatz externer Kapazitäten im sogenannten Wet-Lease-Verfahren ermöglicht es Eurowings, flexibel auf saisonale Spitzen reagieren zu können, ohne die eigene Kernflotte dauerhaft erweitern zu müssen. GetJet Airlines verfügt derzeit über eine Flotte von 17 Flugzeugen, die sich aus Modellen der Boeing 737-800 sowie der Airbus A320-Familie zusammensetzt. Der litauische Dienstleister hat sich in den vergangenen Jahren als stabiler Partner im europäischen Charter- und Leasingmarkt etabliert. Die Zusammenarbeit mit der Lufthansa-Tochter gilt in der Branche als Qualitätssiegel für die operativen Standards des Anbieters, der verstärkt auf kontrolliertes Wachstum und eigene technische Wartungskapazitäten setzt. In einem volatilen Marktumfeld für kurzfristige Flugzeugmieten strebt GetJet eine langfristige Strategie an, um die operative Zuverlässigkeit für Großkunden zu gewährleisten. Die Vereinbarung mit Eurowings sichert dem Unternehmen eine signifikante Präsenz in Westeuropa. Für die Lufthansa-Gruppe stellt der Zugriff auf diese flexiblen Kapazitäten einen wichtigen Baustein dar, um Flugstreichungen in der Hochsaison vorzubeugen und die Pünktlichkeit im gesamten Netzwerk zu stabilisieren. Insbesondere am Flughafen Hamburg, wo Eurowings Marktführer ist, wird durch die sechs

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Lufthansa bereitet Mehrheitsübernahme von ITA Airways vor

Die europäische Luftfahrtlandschaft steht vor einer bedeutenden Konsolidierung, da der Lufthansa-Konzern seine Präsenz auf dem italienischen Markt massiv ausweiten möchte. Aktuellen Berichten und Aussagen des ITA-Vorstandsvorsitzenden Jörg Eberhart zufolge bereitet sich das deutsche Luftfahrtunternehmen darauf vor, im Sommer 2026 seine Anteile an der italienischen Nationalfluggesellschaft ITA Airways von derzeit 41 Prozent auf 90 Prozent zu erhöhen. Dieser Schritt markiert die entscheidende Phase eines mehrstufigen Übernahmeplans, der bereits mit einer ersten Kapitaleinlage von 325 Millionen Euro im Jahr 2024 eingeleitet wurde. Die angestrebte Mehrheitsübernahme ist nicht nur ein finanzieller Kraftakt, sondern auch das Fundament für eine tiefgreifende operative Integration. Ziel ist es, die italienische Airline fest in der Star Alliance zu verankern und sie in die lukrativen Transatlantik-Joint-Ventures des Konzerns einzugliedern. Trotz noch ausstehender Detailverhandlungen über eine vertraglich vereinbarte Erfolgsprämie signalisieren beide Seiten Zuversicht. Mit der Ausweitung der Interkontinentalflotte und neuen Streckenplanungen in Richtung Nordamerika wird ITA Airways zunehmend zu einem zentralen Pfeiler in der globalen Netzwerkstrategie des Lufthansa-Konzerns. Finanzielle Strukturen und der Streit um den Earn-out Die wirtschaftliche Ausgestaltung der Übernahme folgt einem präzisen Fahrplan, der jedoch zuletzt Gegenstand intensiver Gespräche zwischen Frankfurt und Rom war. Nachdem Lufthansa für die anfängliche Minderheitsbeteiligung 325 Millionen Euro direkt in das Eigenkapital von ITA Airways investiert hatte, sieht die zweite Stufe eine weitere Tranche in gleicher Höhe vor. Dieser Betrag soll direkt an den italienischen Staat als bisherigen Alleineigentümer fließen. Ein kontroverser Punkt in den Verhandlungen ist die sogenannte Earn-out-Komponente, eine Erfolgsprämie in Höhe von etwa 100 Millionen Euro. Diese Prämie ist an

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Wizz Air erweitert Flugangebot zwischen Nordmazedonien und Deutschland

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air baut ihre Marktführerschaft am Standort Skopje im kommenden Sommer deutlich aus. Ab dem 13. Juli 2026 erhöht der Billigflieger die Frequenzen auf zahlreichen Routen zu deutschen Zielen, um der steigenden Nachfrage im Besuchs- und Geschäftsreiseverkehr gerecht zu werden. Besonders stark profitiert der Flughafen Dortmund, der als wichtiges Drehkreuz für Reisende aus dem Balkan gilt. Hier wird das Angebot um drei zusätzliche Rotationen auf insgesamt zehn wöchentliche Flüge aufgestockt. Auch die Verbindung in die Bundeshauptstadt Berlin erfährt eine Erweiterung und wird künftig täglich bedient. Diese Kapazitätserhöhungen sind Teil einer umfassenden Strategie, mit der Wizz Air ihre Basis in der nordmazedonischen Hauptstadt festigt. Neben den Metropolregionen werden auch Regionalflughäfen verstärkt angebunden: Die Standorte Karlsruhe/Baden-Baden, Hamburg, Frankfurt-Hahn und Friedrichshafen erhalten jeweils eine zusätzliche wöchentliche Frequenz. Branchenanalysen zeigen, dass Skopje für Wizz Air eine der profitabelsten Basen in Südosteuropa darstellt, da die Fluggesellschaft dort einen Marktanteil von über 60 Prozent hält und kaum Konkurrenz durch nationale Anbieter erfährt. Die Ausweitung des Flugplans bis Mitte September 2026 zielt primär auf die Hauptreisezeit ab, in der traditionell viele in Deutschland lebende Staatsbürger Nordmazedoniens sowie Touristen die Verbindung nutzen. Für die Flughäfen in Friedrichshafen und am Hahn bedeutet die Frequenzerhöhung eine stabilere Auslastung der Infrastruktur im Sommersegment. Wizz Air setzt auf diesen Strecken vorwiegend Flugzeuge vom Typ Airbus A321neo ein, die durch eine hohe Bestuhlungskapazität eine effiziente Abwicklung der Passagierströme ermöglichen. Zusätzlich zu den deutschen Strecken hat die Airline angekündigt, auch Verbindungen in andere europäische Länder ab Skopje zu verstärken. Der Ausbau

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Flottenbereinigung bei Air France: Das Ende des Airbus A318 im kommerziellen Liniendienst

Die Ära des kleinsten Mitglieds der Airbus A320-Familie neigt sich bei Air France dem endgültigen Ende zu. Im Februar 2026 hat die Fluggesellschaft den Verkauf eines ihrer letzten verbliebenen Airbus A318 abgeschlossen. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Vereinbarung mit dem US-amerikanischen Unternehmen Ftai Aviation, die den Transfer von insgesamt sieben Schmalrumpfflugzeugen umfasst. Während der Airbus A320 als eines der erfolgreichsten Flugzeugprogramme der Luftfahrtgeschichte gilt, fristete die verkürzte Variante A318, in Fachkreisen oft als Baby-Bus bezeichnet, stets ein Dasein in einer Marktnische. Mit dem aktuellen Verkauf reagiert Air France auf die veränderten ökonomischen Rahmenbedingungen im Kurzstreckenverkehr, bei denen die Effizienz pro Sitzplatz zur alles entscheidenden Kennzahl geworden ist. Die nun transferierte Maschine wird voraussichtlich nicht mehr für den Passagiertransport eingesetzt, sondern dient als strategisches Ersatzteillager. Insbesondere die Triebwerke vom Typ Cfm56 sowie wertvolle elektronische Komponenten stehen im Fokus der Käufer, um die Wartung größerer und wirtschaftlich rentablerer Flottenverbände weltweit sicherzustellen. Die wirtschaftliche Sackgasse eines geschrumpften Giganten Bei seiner Markteinführung Anfang der 2000er Jahre sollte der Airbus A318 die Lücke zwischen großen Regionaljets und den klassischen Mittelstreckenmaschinen schließen. Der große Vorteil für die Fluggesellschaften lag in der Kommunalität: Piloten, die für den A320 lizenziert waren, konnten ohne aufwendige Umschulung auch den A318 steuern, und die Wartungsprozesse blieben weitgehend identisch. Doch was technisch bestach, erwies sich wirtschaftlich zunehmend als Problem. Der A318 ist konstruktionsbedingt schwerer als reine Regionaljets vergleichbarer Größe, da er auf der robusten Struktur seiner größeren Geschwister basiert. Dies führt dazu, dass er zwar deutlich weniger Passagiere befördert – in

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