
Frankreichs Tourismussektor auf historischem Gipfel: Wirtschaftliche Rekordbilanz und strategische Weichenstellungen für 2026
Frankreich hat im Jahr 2025 seine Stellung als das weltweit führende Reiseziel mit beeindruckenden Zahlen untermauert und einen neuen Maßstab für die globale Tourismusindustrie gesetzt. Nach offiziellen Daten von Atout France und der Banque de France begrüßte das Land insgesamt 102 Millionen internationale Besucher – ein historischer Höchstwert, der die Attraktivität der Grande Nation über alle Kontinente hinweg bestätigt. Besonders bemerkenswert ist die ökonomische Effizienz dieses Besucherstroms: Die internationalen Tourismuseinnahmen kletterten auf 77,5 Milliarden Euro, was einer Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Mit einem Reiseverkehrssaldo von über 20,1 Milliarden Euro festigt der Tourismus seine Rolle als unverzichtbarer Wirtschaftsmotor, der etwa acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet und rund zwei Millionen Arbeitsplätze sichert. Für das laufende Jahr 2026 kündigt sich bereits die nächste Welle an kulturellen und sportlichen Großereignissen an, die von der Neueröffnung der Fondation Cartier bis hin zum prestigeträchtigen G7-Gipfel in Évian reichen. Die ökonomische Dynamik hinter den Besucherzahlen Hinter der Rekordmarke von 102 Millionen Gästen verbirgt sich ein tiefgreifender Wandel im Reiseverhalten und in der Herkunft der Urlauber. Ein wesentlicher Treiber des Umsatzwachstums war die starke Rückkehr von Fernreisenden, insbesondere aus Nordamerika. Die Besucherzahlen aus dieser Region stiegen um beachtliche 17 Prozent an. Entscheidend für die Rekordeinnahmen von 77,5 Milliarden Euro war jedoch nicht nur die Quantität der Gäste, sondern vor allem deren Ausgabebereitschaft. Im Durchschnitt gab jeder internationale Tourist 760 Euro pro Aufenthalt aus, was einer Steigerung von sieben Prozent entspricht. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Performance der Hotellerie wider. Der Umsatz im








