
Deutsche Flughäfen verzeichnen verhaltenes Passagierwachstum zum Jahresauftakt
Die deutschen Verkehrsflughäfen sind mit einer gemischten Bilanz in das Jahr 2026 gestartet. Im Januar nutzten insgesamt 12,86 Millionen an- und abfliegende Passagiere die hiesige Luftfahrtinfrastruktur, was einem moderaten Zuwachs von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Trotz dieser Steigerung bleibt die Branche weiterhin hinter den Werten aus der Zeit vor der globalen Pandemie zurück. Die aktuelle Erholungsrate im Vergleich zum Januar 2019 liegt bei 81,7 Prozent. Während das Passagieraufkommen leicht zunahm, sank die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen um 1,3 Prozent auf 117.403 Starts und Landungen. Dieser Rückgang bei den Bewegungen deutet auf ein weiterhin begrenztes Flugangebot hin, das lediglich 72,2 Prozent des Niveaus von 2019 erreicht. Innerhalb der verschiedenen Marktsegmente zeigt sich eine sehr ungleiche Entwicklung. Der innerdeutsche Flugverkehr erholte sich zwar leicht auf 1,58 Millionen Fluggäste, verharrt jedoch bei lediglich 47,4 Prozent des Vorkrisenniveaus. Im Gegensatz dazu erweist sich die Interkontinental-Nachfrage als stärkster Wachstumstreiber. Mit über 3,30 Millionen Passagieren übersteigt die Langstrecke das Niveau von 2019 bereits um 2,8 Prozent. Der europäische Flugverkehr bildet mit 7,96 Millionen Reisenden das volumensstärkste Segment, liegt aber mit einer Recovery-Rate von knapp 87 Prozent noch spürbar unter den historischen Höchstwerten. Experten führen die Schwäche im innerdeutschen und europäischen Netz vor allem auf gestiegene Standortkosten und eine Verlagerung der Verkehrsströme zurück. Das Cargo-Aufkommen an den deutschen Frachtdrehkreuzen wie Frankfurt und Leipzig/Halle blieb im Januar nahezu stabil, verzeichnete jedoch mit insgesamt 359.479 Tonnen einen leichten Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei zeigte sich eine Divergenz zwischen Import und Export: Während die Ausladungen








