Juni 9, 2026

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Juni 9, 2026

Streit um den Verkauf von Start- und Landerechten der insolventen Spirit Airlines in New York

Im Insolvenzverfahren der US-amerikanischen Billigfluggesellschaft Spirit Airlines ist ein schwerwiegender juristischer Konflikt um den geplanten Verkauf von wertvollen Start- und Landerechten am Flughafen New York-LaGuardia entbrannt. Die finanziell angeschlagene Fluggesellschaft, die sich in einem Restrukturierungsverfahren nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts befindet, beabsichtigt, ihre dortigen Zeitnischen für rund 87 Millionen Dollar (etwa 76 Millionen Euro) zu veräußern, um dringend benötigte Liquidität für die Gläubigerbefriedigung zu generieren. Als potenzieller Käufer im Gespräch sind mehrere große US-Airlines, die ihre Präsenz an dem kapazitätsmäßig stark begrenzten und profitablen Innenstadtflughafen ausbauen wollen. Gegen diese Pläne regt sich jedoch massiver Widerstand vonseiten der Hafenbehörde von New York und New Jersey, welche die drei großen Flughäfen der Metropolregion betreibt. Die Behörde argumentiert vor dem zuständigen Insolvenzgericht, dass Spirit Airlines nicht die rechtliche Befugnis besitzt, diese Rechte eigenmächtig als reine Vermögenswerte zu veräußern. Zwar erlauben die Statuten der US-Bundesluftfahrtbehörde FAA grundsätzlich den kommerziellen Handel, die Übertragung oder die Vermietung von Slots zwischen Fluggesellschaften, um den Wettbewerb zu fördern, doch die lokale Infrastruktur unterliegt eigenen Nutzungsbedingungen. Nach Angaben lokaler Medien verweist die Hafenbehörde darauf, dass für einen tatsächlichen Flugbetrieb zwingend die dazugehörige Flughafeninfrastruktur wie Passagier-Gates, Check-in-Schalter, Gepäckbänder und Büroflächen im Terminal erforderlich sind. Diese physischen Kapazitäten werden von der Betreibergesellschaft mittels langfristiger Pachtverträge vergeben und sind explizit an die Betriebspflicht der jeweiligen Fluggesellschaft gekoppelt. Ein automatischer Übergang dieser exklusiven Nutzungsrechte auf einen externen Käufer im Zuge eines reinen Slot-Verkaufs ist laut den bestehenden Flughafen-Richtlinien ausgeschlossen, da die Behörde das Vorrecht besitzt, freiwerdende Terminalkapazitäten neu auszuschreiben. Die gerichtliche Entscheidung in

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EU-Einigung über neue Handgepäck-Regelung im Luftverkehr erzielt

Im Rahmen einer umfassenden Reform der europäischen Fluggastrechte haben sich die Verhandlungspartner der Europäischen Union nach monatelangen Debatten auf einen Kompromiss bezüglich der Handgepäck-Regelungen verständigt. Wie das Nachrichtenportal Politico unter Berufung auf EU-Kreise berichtet, sieht die Neuregelung vor, dass Fluggesellschaften ihre Ticketpreise künftig grundsätzlich inklusive eines regulären Handgepäckstücks ausweisen müssen. Damit soll eine transparente Preisgestaltung im Internet sichergestellt und das unerwartete Aufschlagen von Zusatzgebühren beim Buchungsvorgang unterbunden werden. Verbraucher erhalten jedoch die Option, das Handgepäck aktiv abzuwählen, wodurch sich der Flugpreis um einen definierten Nachlass verringert. Die geplante Reform zielt primär auf das Geschäftsmodell von Billigfluggesellschaften wie Ryanair, Easyjet oder Wizz Air ab. Diese Fluggesellschaften haben in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass die Mitnahme von größeren Handgepäckstücken im Standardtarif kostenpflichtig wurde und oft nur noch eine kleine Tasche unter dem Vordersitz im Basispreis enthalten war. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte bereits in früheren Grundsatzurteilen festgestellt, dass angemessenes Handgepäck ein unverzichtbarer Bestandteil der Passagierbeförderung ist und keine zusätzlichen Kosten verursachen darf, sofern es vernünftigen Anforderungen an Gewicht und Abmessungen entspricht. Mit dem aktuellen Entwurf versucht die EU-Kommission nun, einheitliche Standards für alle Marktteilnehmer festzulegen. Neben der Preistransparenz soll die Neuregelung auch die Harmonisierung der Gepäckmaße innerhalb des europäischen Luftraums vorantreiben. Bisher nutzen die Fluggesellschaften stark voneinander abweichende Maximalmaße und Gewichtsgrenzen, was an den Flughäfen regelmäßig zu logistischen Problemen und Nachzahlungen beim Boarding führt. Der aktuelle Kompromiss verlangt von den Fluglinien klarere Strukturen, lässt ihnen jedoch bei der genauen Preisgestaltung des Nachlasses einen gewissen unternehmerischen Spielraum. Verbraucherschützer begrüßen die Transparenzinitiative, während

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Boom im Luxustourismus: Österreicher buchen individueller, flexibler und investieren in exklusive Erlebnisse

Der Markt für Luxusreisen in Österreich verzeichnet eine tiefgreifende Strukturveränderung hin zu spontaner und maßgeschneiderter Urlaubsgestaltung. Wie aktuelle Daten des Reiseveranstalters Airtours, der Luxusmarke des Tui-Konzerns, für die laufende Sommersaison 2026 belegen, löst der Wunsch nach maximaler Flexibilität während der Reise die klassische, Monate im Voraus durchgeplante Pauschalreise im Premiumsegment ab. Die Nachfrage verlagert sich massiv auf Ultra-Personalisierungen, bei denen Tagesabläufe, Routen oder private Guides flexibel vor Ort an Wetterbedingungen oder persönliche Vorlieben angepasst werden. Von diesem Trend profitiert insbesondere die Sparte Airtours private travel, die mit einem Zuwachs von über 20 Prozent deutlich stärker wächst als der restliche touristische Gesamtmarkt in Österreich. In der geografischen Gunst der österreichischen Luxusurlauber führt Griechenland die Sommer-Hitliste unangefochten an. Nahezu jede dritte Buchung entfällt auf exklusive Hideaways auf Kreta, den Kykladen oder kleineren griechischen Inseln. Auf den weiteren Plätzen folgen klassische Premium-Destinationen wie die Malediven, Süditalien und die Balearen. Die höchsten Wachstumsraten im Fernreisebereich verzeichnen Mauritius, die Seychellen, Marokko sowie Kanada, das besonders durch Naturrundreisen an der Ostküste zur herbstlichen Laubfärbung an Dynamik gewinnt. Ein markanter Wandel zeigt sich zudem im US-Geschäft: Erstmals übertreffen die Buchungen für Hawaii das klassische Städteziel New York City, da Reisende verstärkt private Surfkurse, Vulkanexpeditionen und polynesische Kultur anstelle von reinem Sightseeing nachfragen. Für außergewöhnliche, authentische Erfahrungen, wie private Safaris in Tansania oder Namibia, akzeptiert das Klientel zunehmend auch den Verzicht auf gewohnten Hotelkomfort zugunsten naturnaher Unterkünfte in abgelegenen Regionen. Ebenso dynamisch entwickelt sich das Segment der Luxuskreuzfahrten, das bei Airtours Cruises ein Buchungsplus von 36 Prozent generiert.

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Flughafen Köln/Bonn und Rewe verlängern Mietvertrag bis 2036

Die Flughafen Köln/Bonn GmbH und die Rewe Markt GmbH haben ihre langjährige Einzelhandelspartnerschaft am rheinischen Luftverkehrsdrehkreuz vorzeitig verlängert. Ein neu unterzeichneter Mietvertrag sichert den Verbleib des Lebensmittelmarktes im Terminal 1 für weitere zehn Jahre bis zum 31. Juli 2036. Der im Jahr 2009 eröffnete Supermarkt war seinerzeit der bundesweit erste Markt der Kölner Rewe-Gruppe an einem deutschen Verkehrsflughafen. Durch die Neuregelung bleibt die flächendeckende Nahversorgung an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr gewährleistet, was eine rechtliche Ausnahme vom nordrhein-westfälischen Ladenschlussgesetz darstellt. Wirtschaftlich kommt dem Standort im Terminalgebäude eine Doppelrolle zu. Neben den internationalen Fluggästen und Flughafenbesuchern dient die rund 500 Quadratmeter große Verkaufsfläche als primäre Versorgungsstation für die rund 15.000 Beschäftigten des gesamten Flughafenareals sowie für Anwohner aus den umliegenden Kölner und Troisdorfer Stadtteilen. Das Sortiment umfasst neben klassischen Lebensmitteln, Drogeriewaren und Fertigprodukten auch ein erweitertes Angebot an regionalen Spezialitäten. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens, und Lars Klein, Leiter der Rewe Region West, betonten die hohe Relevanz des Standorts für die tägliche Logistik und die Infrastruktur des Airports. Im Zuge der vertraglichen Absicherung ist für das Kalenderjahr 2027 eine umfassende technische und optische Modernisierung der Filiale angekündigt. Geplant ist unter anderem der Ausbau des Kassenbereichs durch zusätzliche Selbstbedienungsterminals (Express-Kassen), um die Abfertigungsgeschwindigkeit bei hoher Passagierfrequenz zu steigern; herkömmliche Bedienkassen bleiben parallel bestehen. Zudem erhält die Filiale einen modifizierten Markenauftritt, bei dem das Logo der Rewe-Gruppe gestalterisch mit dem offiziellen Markennamen des Köln Bonn Airport verschmolzen wird, um die lokale Verankerung zu verdeutlichen. Der Einzelhandel an großen

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Air Canada nimmt saisonale Direktverbindung zwischen Toronto und Budapest auf

Die kanadische Fluggesellschaft Air Canada hat eine neue transatlantische Linienverbindung zwischen dem Toronto Pearson International Airport und dem Ferenc Liszt International Airport in Budapest gestartet. Der saisonale Flugbetrieb begann am 6. Juni und ist bis zum 24. Oktober 2026 für die Hauptreisezeit terminiert. Während dieses Zeitraums wird die Route fünfmal wöchentlich bedient, wobei die Flugtage auf Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag fallen. Air Canada setzt auf der rund neunstündigen Flugstrecke Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 737 nicht ein, sondern greift auf den größeren Großraumjet Boeing 787-9 Dreamliner zurück. Die Maschinen verfügen über eine Drei-Klassen-Konfiguration, bestehend aus Signature Class (Business Class), Premium Economy und der regulären Economy Class. Das Flugprogramm sieht vor, dass die Maschinen um 19:00 Uhr Ortszeit in Toronto abheben und am darauffolgenden Morgen um 9:40 Uhr in der ungarischen Hauptstadt landen. Der Rückflug in Richtung Nordamerika verlässt Budapest um 11:45 Uhr und erreicht das kanadische Drehkreuz um 15:05 Uhr Ortszeit. Insgesamt stellt die Fluggesellschaft in diesem Sommerhalbjahr eine Kapazität von 47.680 Sitzplätzen auf dieser Route zur Verfügung. Der Flughafen Toronto dient dabei als wichtiges Umsteigedrehkreuz, über das Passagiere aus Mitteleuropa Anschluss an das globale Netzwerk der Fluglinie mit Zielen in den USA, der Karibik sowie Mittel- und Südamerika erhalten. Die Aufnahme der Flugverbindung reagiert auf ein bestehendes jährliches Marktpotenzial von fast 90.000 Passagieren, die bisher primär über europäische Hubs zwischen Kanada und Ungarn reisen mussten. Francois Berisot, Vorstandsvorsitzender des Flughafens Budapest, betonte, dass es sich um die zweite wichtige Direktverbindung nach Nordamerika in der laufenden Saison handelt, was

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Solide Bilanz und millionenschwere Ausbaupläne am Flughafen Salzburg

Der Flughafen Salzburg blickt auf ein operativ erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und stellt zeitgleich die Weichen für eine umfassende Modernisierung seiner Infrastruktur. Mit insgesamt 1.774.454 abgefertigten Fluggästen verzeichnete der zweitgrößte Flughafen Österreichs im vergangenen Jahr einen minimalen Passagierrückgang von lediglich unter einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Demgegenüber stieg das für den wirtschaftlichen Erfolg maßgebliche maximale Abfluggewicht (MTOW) um knapp 0,3 Prozent an. Auch die Flugbewegungen im gewerblichen Großflugverkehr legten um 2,7 Prozent auf 14.747 Starts und Landungen zu. Trotz anhaltender globaler Herausforderungen wie Lieferengpässen bei Flugzeugherstellern und gestiegenen Standortkosten erwirtschaftete das Unternehmen einen Konzernumsatz von rund 85,7 Millionen Euro und schloss das Jahr mit einem positiven Konzernergebnis sowie einer starken Liquiditätsbasis von 40,6 Millionen Euro ab. Um den Standort langfristig wettbewerbsfähig zu halten, hat die Flughafenführung unter Bettina Ganghofer und Finanzvorstand Stephan Moser ein massives Investitionsprogramm angekündigt. In den kommenden 15 Jahren sollen rund 300 Millionen Euro in die Zukunft des Airports fließen. Das Kernstück bildet dabei die grundlegende Erneuerung der Terminallandschaft, in die bis zum Jahr 2033 insgesamt 105 Millionen Euro investiert werden. Das Hauptterminal aus dem Jahr 1966 und das Amadeus Terminal 2 werden hierbei baulich und technisch zu einer modernen, durchgängigen Einheit verschmolzen. Erste Vorbereitungsmaßnahmen, darunter der Abriss des alten Hangar 2, starten noch im laufenden Jahr, bevor Anfang 2027 die Hauptbauphase beginnt. Die Modernisierung ist auch notwendig, um die gestiegenen behördlichen Flächen- und Technikvorgaben des neuen europäischen Grenzkontrollsystems Entry-Exit-System (EES) zu erfüllen, für dessen Gesamtrealisierung mehr als 5 Millionen Euro veranschlagt sind. Neben den Infrastrukturprojekten

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Condor lagert zahlreiche Ferienflüge im Sommerflugplan 2026 an externe Partnerairlines aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor setzt im laufenden Sommerflugplan 2026 verstärkt auf das sogenannte Wet-Lease-Verfahren, um die hohe Nachfrage in der Hauptreisezeit zu bewältigen. Wie das Unternehmen bestätigte, werden zahlreiche Urlaubsverbindungen nicht mit eigenen Flugzeugen und Besatzungen durchgeführt, sondern an externe Partnergesellschaften ausgelagert. Durch die Anmietung von Fremdkapazitäten inklusive Personal versucht der Ferienflieger, Engpässe in der eigenen Flotte auszugleichen und den ambitionierten Flugplan stabil zu halten. Zum Einsatz kommen auf den betroffenen Strecken primär Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge des Typs Airbus A320. Die Verteilung der externen Dienstleister erfolgt strategisch über mehrere große deutsche Verkehrsflughäfen. Vom Drehkreuz München aus übernimmt die bulgarische Charterfluggesellschaft European Air Charter den Flugbetrieb auf insgesamt 14 Urlaubsrouten im Auftrag von Condor. Am Flughafen Hamburg greift das Unternehmen auf Kapazitäten der litauischen Heston Airlines zurück, die dort mehrere Umläufe fliegt. Für die Abwicklung des umfangreichen Flugprogramms ab Düsseldorf wurde die estnische Marabu Airlines verpflichtet, die ohnehin eng mit der Condor-Gruppe kooperiert und dort eine zweistellige Anzahl an Destinationen bedient. Neben den klassischen Warmwasserrouten im Mittelmeerraum betrifft die Auslagerung auch das Segment der europäischen Städtestrecken. Hier setzt Condor ihre bereits bestehende Zusammenarbeit mit etablierten Regionalfluggesellschaften fort. Die Schweizer Helvetic Airways sowie die deutsche German Airways führen weiterhin im Namen von Condor Linienflüge zu verschiedenen europäischen Metropolen durch. Der Einsatz dieser Partner erfolgt meist mit kleineren Regionaljets wie der Embraer E-Jets-Familie, die sich für Strecken mit geringerem Passagieraufkommen eignen. Diese umfassende Nutzung von Wet-Lease-Partnern in der Luftfahrtbranche ist eine Reaktion auf anhaltende Lieferverzögerungen bei neuen Flugzeugen und Triebwerksprobleme bei den großen

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Lufthansa City Airlines lagert A220-Pilotenausbildung an Air Baltic aus

Die neu gegründete Konzerntochter Lufthansa City Airlines hat eine strategische Ausbildungskooperation mit der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit ist die Vorbereitung des fliegerischen Personals auf das Flugzeugmuster Airbus A220-300. Seit dem 1. Mai 2026 durchlaufen die ersten sechs Piloten der deutschen Regionalfluggesellschaft ein strukturiertes, den Richtlinien der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) entsprechendes Schulungsprogramm. Die Kooperation ermöglicht es der Lufthansa-Gruppe, auf die weitreichende operative Erfahrung der Letten zurückzugreifen, die als weltweiter Erstkunde des Typs knapp zehn Jahre Betriebshistorie mit dieser Flugzeugfamilie vorweisen können. Das Ausbildungsprogramm ist modular aufgebaut und richtet sich nach dem jeweiligen Erfahrungsprofil der Flugzeugbesatzungen. Es umfasst neben dem eigentlichen A220-Musterberechtigungskurs (Type Rating) auch einen firmeninterne Anpassungslehrgang (Operator Conversion Course). Das theoretische und simulatorgestützte Training im Rahmen des sogenannten Zero Flight Time Trainings findet im modernen Ausbildungszentrum von Air Baltic in der lettischen Hauptstadt Riga statt. Die anschließende Flugphase unter Aufsicht (Line Flying Under Supervision) sowie der Erwerb der notwendigen Streckenerfahrung erfolgen direkt im regulären europäischen Liniennetz der Air Baltic, um eine praxisnahe Einbindung in den Flugbetrieb zu garantieren. Die rechtzeitige Ausbildung des Cockpitpersonals ist für den anstehenden Flottenaufbau der Lufthansa City Airlines von entscheidender Bedeutung. Die Lufthansa Group hat für ihre neue Tochtergesellschaft insgesamt 40 fest bestellte Flugzeuge des Typs Airbus A220-300 geordert. Die Auslieferung der ersten Maschine am Heimatdrehkreuz Frankfurt am Main ist für November 2026 terminiert, während die Aufnahme des ersten kommerziellen Passagierbetriebs für den Jahresbeginn 2027 geplant ist. Mit dem Einflotten der A220-Modelle soll die Effizienz auf den europäischen Zubringerstrecken zu

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Wiener Café Schwarzenberg feiert 165-jähriges Bestehen an der Ringstraße

Das traditionsreiche Café Schwarzenberg in der Wiener Innenstadt begeht im laufenden Juni 2026 sein 165-jähriges Betriebsjubiläum. Das im Jahr 1861 von dem Ehepaar Hochleitner gegründete Etablissement gilt als das älteste noch bestehende Kaffeehaus entlang der berühmten Wiener Ringstraße. Im Laufe seiner langen Geschichte entwickelte sich der Betrieb am Kärntner Ring zu einem bedeutenden gesellschaftlichen und kulturellen Treffpunkt der Bundeshauptstadt, der im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert auch als regelmäßige Wirkungsstätte für namhafte Persönlichkeiten wie den Architekten Josef Hoffmann diente. Aus Anlass des historischen Meilensteins erweiterte das Haus sein kulinarisches Angebot mit Monatsbeginn um eine eigens kreierte Himbeer-Rose-Jubiläumstorte. Heute wird das geschichtsträchtige Kaffeehaus von der Gourmet Group, einer Tochtergesellschaft der Vivatis Holding, betrieben. Das Unternehmen beschäftigt am Standort 36 Mitarbeiter, die für die Bewirtschaftung der insgesamt 200 Sitzplätze verantwortlich sind, von denen sich 120 im historischen Innenbereich und 80 im angeschlossenen Schanigarten befinden. Wirtschaftlich zählt das Objekt zu den am stärksten frequentierten Kaffeehäusern der Wiener Innenstadt. Nach internen Betriebszahlen werden dort pro Jahr rund 135.000 Kaffeespezialitäten sowie etwa 15.000 Portionen heiße Schokolade an ein internationales Publikum ausgeschenkt. Neben dem gastronomischen Kerngeschäft setzt die Betriebsführung auf ein erweitertes Kulturprogramm, um die traditionelle Verknüpfung von Kaffeehauskultur und Live-Musik aufrechtzuerhalten. Das wöchentliche Veranstaltungsprogramm umfasst Klavierabende an den Freitag- und Samstagabenden sowie regelmäßige, jazzmusikalische Matineen an ausgewählten Sonntagen. Der Erhalt dieses historischen Ambientes ist eng mit dem Denkmalschutz verknüpft, da die Inneneinrichtung mit ihren architektonischen Elementen aus der Gründerzeit trotz umfassender Renovierungen in den späten 1970er-Jahren in weiten Teilen originalgetreu bewahrt werden konnte. Die

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Neues Ibis Styles Hotel am Flughafen München offiziell eröffnet

Am Flughafen München wurde mit einer feierlichen Eröffnungsfeier das neue Ibis Styles München Airport offiziell in Betrieb genommen. Das Beherbergungsobjekt erweitert die Kapazitäten des bayerischen Luftfahrt-Drehkreuzes im Segment der designorientierten Lifestyle-Hotellerie und richtet sich an Geschäftsreisende, Urlauber sowie an das fliegende Personal internationaler Fluggesellschaften. Jost Lammers, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, betonte im Rahmen der Eröffnung die Relevanz zusätzlicher Übernachtungsangebote, um die regionale Wertschöpfung zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts im internationalen Hub-Verkehr zu festigen. Das neue Hotel verfügt über insgesamt 358 modern ausgestattete Zimmer sowie weitläufige Gemeinschafts- und Gastronomiebereiche. Das optische Gestaltungskonzept des Interieurs orientiert sich farblich an der Flusslandschaft der Isar und nutzt primär Blau-, Grün- und Schiefertöne. Betrieben wird das Haus von der Accor-Gruppe unter ihrer Marke Ibis Styles, die auf ein standardisiertes, preisbewusstes Komfortmodell setzt. Das Gebäude befindet sich in direkter Nachbarschaft zu den Passagierterminals sowie zum LabCampus, dem interdisziplinären Innovationszentrum des Flughafens, wodurch eine direkte Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur und die lokalen Wirtschaftszentren gewährleistet ist. Die operative Führung des Hotelbetriebs liegt in den Händen der Allresto Flughafen München GmbH. Die hundertprozentige Flughafentochter, die bereits den Großteil der gastronomischen Betriebe auf dem Flughafengelände managt, baut mit diesem Projekt ihre Marktposition im Bereich der Airport-Hospitality weiter aus. Neben dem bereits bestehenden Fünf-Sterne-Hotel Hilton Munich Airport deckt der Flughafen mit dem Neuzugang nun gezielt die Nachfrage nach Unterkünften im mittleren Preissegment ab. Laut Dr. Jan-Henrik Andersson, Geschäftsführer für die Bereiche Commercial und Security, stellt die Erweiterung einen strategischen Meilenstein zur Optimierung des Serviceangebots für

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