Juni 9, 2026

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Juni 9, 2026

Air Corsica startet neue Direktverbindungen von Wien nach Korsika

Die korsische Regionalfluggesellschaft Air Corsica erweitert ihr internationales Streckennetz und nimmt im laufenden Sommerflugplan erstmals regelmäßige Direktverbindungen vom Flughafen Wien-Schwechat auf. Den Auftakt bildete am 7. Juni 2026 der Erstflug in die Inselhauptstadt Ajaccio an der Westküste. Bereits eine Woche später, ab dem 14. Juni 2026, bedient die Fluglinie zusätzlich die im Nordosten gelegene Hafenstadt Bastia direkt aus der österreichischen Bundeshauptstadt. Für den Flugbetrieb auf diesen neuen Routen setzt der französische Flag-Carrier Kurz- und Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 ein, die eine Flugzeit von knapp zwei Stunden benötigen. Das neue Charter- und Linienangebot ist auf die Hauptreisesaison im Sommer und Frühherbst ausgelegt. Die Flugroute nach Ajaccio wird bis zum 4. Oktober einmal wöchentlich, jeweils am Verkehrstag Sonntag, bedient. Nach Bastia fliegt Air Corsica im Zeitraum bis zum 30. September zweimal pro Woche, wobei hier die Flugtage Mittwoch und Sonntag zur Auswahl stehen. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte die Bedeutung dieser Expansion für das touristische Sommerangebot des Wiener Flughafens, da die Verbindung von Kultur- und Badeurlaub auf Korsika bei österreichischen Reisenden auf ein traditionell hohes Interesse stößt. Die Erweiterung des Flugplans stellt für Air Corsica einen strategischen Meilenstein dar, da die Strecken außerhalb der staatlich subventionierten gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen, den sogenannten Public-Service-Obligation-Regelungen, betrieben werden. Marie-Hélène Casanova-Servas, Vorsitzende des Aufsichtsrats der Fluggesellschaft, erklärte, dass der Ausbau des internationalen Geschäfts ein Kernbestandteil der langfristigen Wachstumsstrategie sei. Um die Auslastung der Flugzeugflotte und die touristischen Strukturen auf Korsika effizienter zu nutzen, strebt das Unternehmen für die Zukunft eine zeitliche Ausweitung der Flugperiode

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Weltverband IATA korrigiert Luftfahrt-Gewinnprognose

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten belasten die Bilanzen der internationalen Fluggesellschaften im laufenden Jahr in einem weitaus größeren Ausmaß als ursprünglich angenommen. Wie der weltweite Luftfahrtverband International Air Transport Association im Rahmen seiner Jahrestagung in Rio de Janeiro offiziell bekannt gab, wurde die globale Gewinnprognose für die gesamte Branche um fast die Hälfte nach unten korrigiert. Der Verband rechnet für das aktuelle Geschäftsjahr nur noch mit einem kumulierten Nettogewinn aller Fluglinien von weltweit rund 23 Milliarden US-Dollar, was umgerechnet etwa 20 Milliarden Euro entspricht. Vor dem Ausbruch der akuten Phase des Iran-Kriegs war die Organisation noch von einem Branchenüberschuss von 41 Milliarden US-Dollar ausgegangen. Dieser abrupte wirtschaftliche Abschwung beendet eine Phase der Erholung, in der die Fluggesellschaften im vergangenen Jahr 2025 noch einen geschätzten Rekordgewinn von rund 45 Milliarden US-Dollar erwirtschaften konnten. Als Hauptursachen für den massiven Gewinneinbruch gelten die sprunghaft gestiegenen Kosten für Kerosin sowie ein spürbarer Rückgang des internationalen Passagieraufkommens auf zentralen Verbindungsrouten zwischen Europa, Asien und Nordamerika. Geopolitische Krisenherde und die unmittelbaren Reaktionen der europäischen Flugkonzerne Die geänderte Sicherheitslage im Luftraum über dem Mittleren Osten hat das operative Geschäft führender europäischer Luftfahrtkonzerne wie der Lufthansa-Gruppe, Air France-KLM und des irischen Billigfliegers Ryanair in den vergangenen Monaten grundlegend verändert. Aus Sicherheitsgründen mussten die Fluggesellschaften ihre Routenführungen flexibel anpassen. Der Luftraum über dem Iran und angrenzenden Konfliktregionen, der traditionell eine der wichtigsten Transitstrecken für Flüge zwischen Europa und Südostasien sowie Australien darstellt, wird seither weiträumig umflogen. Diese großflächigen Umleitungen, die wahlweise über den nördlichen Luftraum

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Flughafen Berlin Brandenburg GmbH legt Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 vor

Die Betreibergesellschaft des Hauptstadtflughafens BER hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und verzeichnet eine weitere wirtschaftliche Konsolidierung. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) konnte das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 203,9 Millionen Euro beziffern, womit erneut ein positiver operativer Gewinn erwirtschaftet wurde. Trotz des anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfelds im europäischen Luftverkehrssektor sank der Konzernjahresfehlbetrag im Vergleich zum Vorjahr um 48,3 Millionen Euro und beläuft sich nun auf 86,1 Millionen Euro. Dieser Rückgang fiel deutlicher aus als in den ursprünglichen Wirtschaftsplänen der Flughafengesellschaft prognostiziert worden war. Das verbesserte Finanzergebnis spiegelt sich auch in den gestiegenen Verkehrszahlen des vergangenen Jahres wider. Insgesamt nutzten 26,1 Millionen Fluggäste den Flughafen Berlin Brandenburg als Start-, Ziel- oder Umsteige-Airport, was einem Zuwachs von 2,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024 entspricht. Parallel dazu stieg die Zahl der Flugbewegungen leicht um 0,7 Prozent auf gut 193.000 Starts und Landungen an. Durch das gestiegene Passagieraufkommen und verbesserte Einnahmen im Non-Aviation-Bereich erhöhten sich die Gesamterlöse der Betreibergesellschaft von 645,7 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 666,5 Millionen Euro im Berichtszeitraum. Ein zentraler Meilenstein des Geschäftsberichts betrifft die Neustrukturierung der Verbindlichkeiten. Im November 2025 gelang der Flughafengesellschaft die erfolgreiche Platzierung eines Refinanzierungspakets am Kapitalmarkt für Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Im Februar 2026 folgte zudem die letzte vereinbarte Kapitalzuführung der drei öffentlich-rechtlichen Gesellschafter – Berlin, Brandenburg und der Bund – in Höhe von 500 Millionen Euro, die primär für die Tilgung von Altkrediten aus der langjährigen Bauphase des Flughafens genutzt wurde. Da

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Wachsende wirtschaftliche und logistische Belastungen durch unautorisierte Drohnenflüge

Die illegale Nutzung von unbemannten Luftfahrtsystemen im unmittelbaren Umkreis deutscher Verkehrsflughäfen hat sich zu einem gravierenden Störfaktor für den zivilen Luftverkehr entwickelt und verursacht der Luftfahrtbranche immense finanzielle Schäden. Eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt verdeutlicht das Ausmaß dieser Problematik, die weit über punktuelle Betriebsunterbrechungen hinausreicht. Im vergangenen Erhebungszeitraum registrierten die Behörden bundesweit 226 Drohnenvorfälle, von denen mehr als die Hälfte zu weitreichenden Voll- oder Teilsperrungen an insgesamt 25 betroffenen Flughafenstandorten führten. Die unmittelbaren und mittelbaren Schäden für Fluggesellschaften, Flughafenbetreiber und Flugsicherungsinstanzen summieren sich unter Einbeziehung von Folgeeffekten wie Flugstreichungen und gestörten Umläufen auf schätzungsweise bis zu 160 Millionen Euro. Insbesondere die großen internationalen Drehkreuze Frankfurt am Main und München stehen im Fokus dieser anhaltenden Sicherheitsbedrohung, da dort kurze Störungen aufgrund der dichten Taktung des Flugplans globale Kettenreaktionen im gesamten Luftverkehrsnetz auslösen. Kettenreaktionen im hochvernetzten System des Luftverkehrs Das zivile Luftverkehrssystem basiert auf einer präzisen zeitlichen und logistischen Abstimmung von Flugzeugumläufen, Besatzungsplanungen und Abfertigungskapazitäten an den Flughäfen. Jede unvorhergesehene Unterbrechung dieses Gefüges, selbst wenn sie nur wenige Minuten andauert, erzeugt erhebliche Verzögerungen, die sich über den gesamten Tag hinweg fortpflanzen. Laut den Analysen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, die auf den offiziellen Daten des Luftfahrt-Bundesamts beruhen, steigen die Kosten bei wiederholten oder länger anhaltenden Vorfällen nicht linear, sondern sprunghaft an. Die primären Schadenssummen im reinen Flugbetrieb beliefen sich auf rund 60 Millionen Euro. Wenn jedoch die nachgelagerten Effekte wie die Unterbringung gestrandeter Fluggäste, Entschädigungsleistungen, das Bereitstellen von Ersatzflugzeugen und die logistische Reorganisation des gesamten

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Fluggesellschaft KLM startet sportlichen Themenschwerpunkt zur Fußball-Weltmeisterschaft und den KLM Open

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat mit Beginn des Monats Juni 2026 eine umfassende sportliche Schwerpunktkampagne unter dem Titel „Orange Summer“ gestartet. Das Luftfahrtunternehmen verknüpft dabei sein traditionelles Engagement im Spitzensport mit den anstehenden internationalen Großereignissen. Den Auftakt bildete am 4. Juni die Eröffnung der 106. Auflage der KLM Open auf der Golfanlage „The International“ nahe Amsterdam. Das traditionsreiche und älteste internationale Golfturnier der Niederlande wird von der Fluggesellschaft als Titelsponsor maßgeblich unterstützt. Der ehemalige niederländische Fußball-Nationalspieler Ronald de Boer eröffnete die viertägige Veranstaltung offiziell am frühen Morgen des Turniersamstags. Unter der organisatorischen Leitung des Turnierdirektors und ehemaligen Weltklasse-Fußballers Ruud Gullit steht das bis zum 7. Juni angesetzte Golfturnier ganz im Zeichen der niederländischen Nationalfarbe. Zuschauer, Funktionäre sowie die einheimischen Profisportler wurden dazu aufgerufen, in oranger Kleidung zu erscheinen, um eine optische Brücke zu den parallel stattfindenden Fußball-Festivitäten zu schlagen. Neben den sportlichen Wettkämpfen auf dem Grün veranstalteten die Organisatoren am Abend des 5. Juni ein dreistündiges Event mit Live-Musik und Unterhaltungsprogramm, das den offiziellen Startschuss für den nationalen Sportsommer markierte. Die Kooperation von namhaften Fußball-Legenden mit dem Golfsport unterstreicht die marketingstrategische Ausrichtung des Sportmonats. Parallel zum Turnierbeginn organisierte KLM den Transport der niederländischen Fußballnationalmannschaft zu den finalen Vorbereitungen auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in Nordamerika. Die Auswahl des niederländischen Fußballverbandes trat am 4. Juni einen Sonderflug nach New York an. Im dortigen MetLife Stadium bestreitet das Team am heutigen 8. Juni sein letztes offizielles Testspiel gegen die Nationalmannschaft aus Usbekistan, bevor die Mannschaft in das WM-Turnier einsteigt. Die

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British Airways unterbricht den Einbau von Starlink-Satelliteninternet wegen betrieblicher Engpässe

British Airways hat das ehrgeizige Programm zur flottenweiten Ausrüstung ihrer Flugzeuge mit dem satellitengestützten Hochgeschwindigkeits-Internet Starlink vorerst gestoppt. Nach Angaben von Branchenbeobachtern und internen Flugplandaten wurden seit dem offiziellen Start des Modernisierungsprojekts im März 2026 lediglich fünf Flugzeuge der Langstreckenflotte mit den neuen Empfangsantennen des Raumfahrtunternehmens SpaceX ausgestattet. Wie das Unternehmen bestätigte, sollen die Installationsarbeiten erst nach dem Ende der intensiven und passagierstarken Sommerreisezeit im Oktober 2026 wieder aufgenommen werden. Als Hauptgrund für die unerwartete Zwangspause, die bei Reisenden und Branchenanalysten gleichermaßen für Erstaunen und Enttäuschung gesorgt hat, werden gravierende Kapazitätsengpässe in den Wartungswerften sowie anhaltende logistische Herausforderungen bei der Flugzeugverfügbarkeit genannt. Die Verzögerung ist ein Rückschlag für die Fluggesellschaft, die sich erst vor wenigen Monaten als erste britische Fluglinie positioniert hatte, die ihren Passagieren den Zugang zum Starlink-Netzwerk kostenlos zur Verfügung stellt. Kapazitätsengpässe in den Hangars bremsen das Umrüstprogramm Der zeitweise Stopp verdeutlicht die operativen Herausforderungen, vor denen internationale Großfluggesellschaften bei der gleichzeitigen Bewältigung des regulären Flugbetriebs und komplexer technischer Nachrüstungsprogramme stehen. In den ersten neun Wochen nach dem Start des Programms gelang es den Technikern von British Airways lediglich, fünf Großraumflugzeuge des Typs Boeing 787-8 Dreamliner in den Werften mit den notwendigen Komponenten auszustatten. Die betroffenen Maschinen, die unter den Registrierungen G-ZBJA, G-ZBJI, G-ZBJJ, G-ZBJK und G-ZBJM operieren, sind derzeit die einzigen Fluggeräte der rund 300 Flugzeuge umfassenden Flotte, auf denen das System aktiv genutzt werden kann. Branchenexperten verweisen darauf, dass die Verzögerung nicht auf Mängel oder Zuverlässigkeitsprobleme der Starlink-Technologie selbst zurückzuführen ist. Vielmehr kämpft die Fluggesellschaft mit

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Arbeiterkammer warnt vor Betrugsmaschen und Kostenfallen im Vorfeld der Fußball-WM

Kurz vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft am 11. Juni 2026 warnt die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich eindringlich vor zahlreichen finanziellen Risiken und betrügerischen Aktivitäten im Internet. Die enorme globale Nachfrage nach Eintrittskarten und Reisevereinbarungen ruft vermehrt Kriminelle auf den Plan, die mit ausgefeilten Methoden versuchen, Sportbegeisterte zu schädigen. Das Spektrum der Verbraucherfallen reicht von gefälschten Eintrittskarten über geklonte Internetseiten bis hin zu unseriösen Reiseangeboten und betrügerischen Online-Shops für Fanartikel. Die Verbraucherschützer raten zu äußerster Skepsis bei vermeintlichen Schnäppchen im digitalen Raum. Ein zentraler Kritikpunkt der Konsumentenschützer betrifft den offiziellen Ticketvertrieb des Weltfußballverbandes FIFA. Dieser nutzt für das Turnier ein sogenanntes dynamisches Preismodell, bei dem sich die Ticketpreise automatisch der aktuellen Nachfrage anpassen und dadurch massiv ansteigen. Diese als intransparent kritisierte Preisgestaltung verleitet viele Fans dazu, auf inoffizielle Ticketbörsen, Kleinanzeigenportale oder soziale Netzwerke auszuweichen. Die AK Oberösterreich betont, dass dort angebotene Tickets häufig gefälscht oder personengebunden und somit nicht übertragbar sind. Käufer riskieren neben dem Totalverlust ihres Geldes auch die strikte Abweisung direkt am Stadiontor. Zudem sind derzeit hunderte geklonte FIFA-Websites im Umlauf, die der Originalseite täuschend ähnlich sehen, um Zugangsdaten abzufischen, Schadsoftware zu verbreiten oder Identitätsdiebstahl mittels gestohlener Passkopien zu begehen. Ebenso große Vorsicht ist bei der Buchung von Flügen, Unterkünften und Mietwagen für die Spielorte in Nordamerika geboten. Betrüger locken Verbraucher mit erfundenen Pauschalreisen und Scheinunterkünften, die nach der Vorauszahlung nicht existieren. Vor jeder Transaktion müssen das Impressum des Anbieters sowie die vollständigen Preis- und Leistungsangaben detailliert überprüft werden. Die AK weist zudem darauf hin, dass eine gültige Eintrittskarte keinesfalls

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Wizz Air kooperiert mit Starlink für flottenweites Satelliten-Internet ab dem Jahr 2027

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air bricht mit einem der letzten traditionellen Privilegien der klassischen Linienluftfahrt und führt als erste europäische Ultra-Low-Cost-Airline flächendeckend satellitengestütztes Hochgeschwindigkeits-Internet an Bord ihrer gesamten Flugzeugflotte ein. Wie das Unternehmen am 8. Juni 2026 offiziell bekannt gab, wurde eine umfassende strategische Partnerschaft mit dem von Elon Musk geleiteten Satellitendienst Starlink, einer Tochtergesellschaft des Raumfahrtunternehmens SpaceX, vertraglich vereinbart. Die schrittweise Ausrüstung der Flugzeuge soll bereits im Laufe des Jahres 2027 beginnen und nach Abschluss des Projekts auf allen Routen und für alle Passagiere zur Verfügung stehen. Damit reagiert der Luftfahrtkonzern auf die fundamentale Veränderung der Kundenbedürfnisse, bei denen eine lückenlose digitale Erreichbarkeit auch in Reiseflughöhen zunehmend als Standard vorausgesetzt wird. Die Entscheidung markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Branche, da die Bereitstellung von leistungsstarkem Breitband-Internet über den Wolken bislang weitgehend Passagieren höherer Buchungsklassen oder Premium-Fluggesellschaften vorbehalten war. Strategischer Kurswechsel und die Philosophie des Billigfliegens Mit der Integration des weltraumgestützten Netzwerks bricht Wizz Air bewusst mit der bisherigen Praxis im Budget-Segment, bei dem jeglicher zusätzlicher Komfort konsequent als kostenpflichtige Zusatzleistung ausgelagert wurde. Die Konzernleitung bezeichnet diesen Schritt als bewussten Strukturwandel, um ein ehemals als Luxusgut eingestuftes Produkt für die breite Masse der Reisenden zugänglich zu machen. Bislang scheuten Billigfluggesellschaften die hohen Investitions- und Betriebskosten für herkömmliche, oft schwere und aerodynamisch ungünstige Antennensysteme, die zudem nur geringe Datenübertragungsraten boten. Ian Malin, der kommerzielle Leiter von Wizz Air, betonte im Rahmen der Bekanntgabe, dass das Konzept des Ultra-Low-Cost-Verkehrs seit jeher darauf ausgelegt sei, Reisemöglichkeiten für mehr Menschen erschwinglich zu machen. Ab

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ITA Airways tritt dem Europa-Japan-Joint-Venture der Lufthansa Group und ANA bei

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways expandiert im Rahmen ihrer Integration in die Lufthansa Group auf den asiatischen Markt. Auf der Jahrestagung der International Air Transport Association (IATA) in Rio de Janeiro unterzeichneten die beteiligten Fluggesellschaften ein Abkommen zur Erweiterung des bestehenden strategischen Europa-Japan-Joint-Ventures. Ab Herbst 2026 wird ITA Airways als fünftes Mitglied in das Gemeinschaftsprojekt aufgenommen, das im Jahr 2012 von der Lufthansa und All Nippon Airways (ANA) gegründet und später um Swiss und Austrian Airlines ergänzt wurde. Die zuständigen japanischen Wettbewerbsbehörden haben die erforderliche kartellrechtliche Freigabe für diese Streckennetzerweiterung bereits erteilt. Durch den Beitritt verschiebt sich die logistische Dynamik im europäisch-asiatischen Flugverkehr spürbar in Richtung Südeuropa. Das Drehkreuz Rom-Fiumicino rückt dabei ins Zentrum der strategischen Planungen. ITA Airways bedient von dort aus eine tägliche Nonstop-Verbindung nach Tokio-Haneda. Ab Herbst können Kunden aller beteiligten Fluggesellschaften diesen Interkontinentalflug flexibel mit den jeweiligen Zubringerflügen kombinieren. Das Abkommen umfasst neben dem italienischen Inlandsnetz auch die Verbindungen von ITA Airways in die Maghreb-Region Nordafrikas. Parallel dazu betreibt die japanische ANA eine Direktverbindung zwischen Tokio und Mailand-Malpensa, was die Kapazitäten auf dem italienischen Markt verdoppelt. Für Passagiere bietet der Zusammenschluss eine deutliche Erhöhung der wöchentlichen Frequenzen und optimierte Umsteigezeiten. Insgesamt stehen im Rahmen des erweiterten Joint Ventures rund 160 wöchentliche Langstreckenflüge zwischen Europa und Japan zur Auswahl. Die Fluggesellschaften stimmen ihre Flugpläne künftig aufeinander ab, um Abflugzeiten besser über den Tag zu verteilen und Parallelflüge zu vermeiden. Zudem sieht die Kooperation eine vollständige gegenseitige Anerkennung der Vielfliegerprogramme, die gemeinsame Nutzung der Flughafen-Lounges in Rom und

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