Juli 29, 2026

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Juli 29, 2026

Safran erhöht Jahresprognose nach starkem Halbjahr

Der französische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Safran blickt nach einer spürbaren Erholung des Luftverkehrs und einer hohen Nachfrage nach Flugzeugmotoren sowie Ersatzteilen optimistisch auf das weitere Geschäftsjahr 2026. Wie das Unternehmen am 28. Juli 2026 in Paris mitteilte, führt die anhaltend starke Auslastung der zivilen Luftflotten weltweit zu einer erhöhten Inanspruchnahme von Instandhaltungs- und Wartungsdienstleistungen. Vor diesem Hintergrund hat die Konzernführung um Vorstandschef Olivier Andriès die Finanzziele für das Gesamtjahr in mehreren Kernkennzahlen nach oben korrigiert. An den Finanzmärkten wurden die Zahlen positiv aufgenommen, wenngleich Marktbeobachter auf bestehende Unsicherheiten bei globalen Lieferketten verweisen. Operatives Ergebnis und Cashflow übertreffen bisherige Planungen Aufgrund der operativen Dynamik in den ersten sechs Monaten des Jahres hebt Safran seine Jahresziele an. Das bereinigte operative Ergebnis soll im Gesamtjahr 2026 nun einen Wert zwischen 6,4 Milliarden und 6,5 Milliarden Euro erreichen. Dies entspricht einer Anhebung der bisherigen Zielmarke um jeweils 300 Millionen Euro. Parallel dazu rechnet das Management beim Umsatz mit einem Zuwachs im mittleren Zehner-Prozentbereich. Ursprünglich war ein Anstieg im niedrigen bis mittleren Zehner-Prozentbereich prognostiziert worden. Auch beim freien Barmittelzufluss (Free Cashflow) erwartet Safran eine Verbesserung der Finanzlage. Die Prognose für diese Kennzahl wurde ebenfalls um knapp 300 Millionen Euro angehoben und liegt nun in einer Spanne von 4,7 Milliarden bis 4,9 Milliarden Euro. Das Unternehmen profitiert dabei maßgeblich von Vorauszahlungen bei Neuaufträgen sowie von der hohen Marge im Geschäft mit Ersatzteilen für zivile Flugzeugtriebwerke, das traditionell profitabler ist als der Verkauf von Erstausrüstung. Die Halbjahresbilanz im Detail: Hohes Wachstum in den Kernsparten Im ersten Halbjahr

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Qantas und Australia Post verlängern Zusammenarbeit und eröffnen Frachtzentrum

Die australische Fluggesellschaft Qantas und der nationale Postdienstleister Australia Post haben ihre bestehende Partnerschaft im Luftfrachtbereich um weitere zehn Jahre verlängert. Ziel der Vereinbarung ist die Bewältigung des kontinuierlich steigenden Paketaufkommens im Online-Handel sowie die Sicherstellung von Eilzustellungen auf nationalen und internationalen Routen. Die Unternehmen führen damit eine Kooperation fort, deren Anfänge auf die ersten Postflüge der Qantas im Jahr 1922 zurückgehen. Im Rahmen des erneuerten Vertrags setzt Qantas Freight eine Flotte aus Airbus A330- und A321-Frachtflugzeugen sowie die Frachtkapazitäten ihrer regulären Passagiermaschinen ein, um jährlich mehr als 75 Millionen Tonnen Fracht zu befördern. Die Bekanntgabe der Vertragsverlängerung fiel zeitlich mit der Inbetriebnahme des neuen Frachtterminals am Western Sydney International Airport (Nancy-Bird-Walton-Flughafen) zusammen. Der Flugbetrieb im Frachtbereich wurde mit einem Postflug von Sydney nach Brisbane offiziell gestartet. Das rund 24.000 Quadratmeter große Terminal befindet sich auf einem Areal, das für den rund um die Uhr laufenden Betrieb ohne Nachtflugverbot ausgelegt ist. Zum Auftakt ist die Einrichtung für die Abwicklung von mehr als 850 Tonnen Fracht pro Woche strukturiert, wobei eine schrittweise Steigerung der Jahreskapazität auf bis zu 250.000 Tonnen Frachtgut vorgesehen ist. Das neue Logistikzentrum in Western Sydney soll als zentraler Verteilknoten für den Frachtverkehr in Australien dienen und Strecken nach Melbourne, Brisbane, Perth, Adelaide sowie in regionale Zentren bedienen. Die Aufnahme internationaler Frachtverbindungen über das Terminal ist für das Jahr 2027 geplant. Der Standort ergänzt die bestehende Infrastruktur im Bundesstaat New South Wales und entlastet den bisherigen Hauptflughafen der Region. Darüber hinaus markiert der Start des Güterverkehrs einen operativen

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Porter Airlines rüstet Turboprop-Flugzeuge mit neuen Kabinenelementen aus

Die kanadische Fluggesellschaft Porter Airlines unterzieht ihre gesamte Regionalflotte vom Typ De Havilland Dash 8-400 einer umfassenden Kabinenmodernisierung. Das in Toronto ansässige Unternehmen rüstet insgesamt 29 Turboprop-Flugzeuge mit neuen Sitzsystemen des französischen Herstellers Expliseat aus. Durch den Einbau des Modells TiSeat 2V sollen die Kabinen der Regionalflugzeuge aufgewertet und an veränderte Passagieranforderungen angepasst werden. Diese Maßnahme erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Fluggesellschaft gleichzeitig den Ausbau ihrer Jetflotte vorantreibt. Die Umgestaltung der Kabinen betrifft das Kurzstreckennetz in den östlichen Provinzen Kanadas sowie im Nordosten der Vereinigten Staaten. Technische Details und Eigenschaften der neuen Sitzsysteme Für die Erneuerung der Bestuhlung hat Porter Airlines den französischen Sitzhersteller Expliseat ausgewählt. Das gewählte Modell TiSeat 2V basiert auf einer Struktur aus Titan und Verbundwerkstoffen und zählt zu den leichtesten Passagiersitzen im Segment der Turboprop-Luftfahrt. Die Reduzierung des Eigengewichts der Bestuhlung wirkt sich direkt auf das Gesamtgewicht der Flugzeuge aus, was betriebliche Anpassungen bei der Nutzlast und Reichweite ermöglicht. Die Sitze wurden mit spezifischen Komponenten für Porter Airlines ausgestattet. Dazu gehören neu gestaltete Sitz- und Rückenpolster, überarbeitete Klapptische sowie integrierte Halterungen für persönliche elektronische Geräte wie Smartphones und Tablets. In der ersten Sitzreihe kommen speziell konstruierte Tische zum Einsatz, die den Bewegungsfreiraum der Passagiere im Frontbereich der Kabine erhöhen sollen. Beibehaltung der Sitzabstände und Kabinenaufteilung Trotz der vollständigen Erneuerung des Bestuhlungstyps bleibt die räumliche Grundkonfiguration der Flugzeuge unverändert. Die Maschinen vom Typ Dash 8-400 werden weiterhin mit 78 Sitzplätzen in einer Viererreihe mit Mittelgang betrieben. Je nach Buchungskategorie stehen den Fluggästen unterschiedliche Sitzabstände zur

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Norwegian-Maschine landet wegen gerissener Frontscheibe unplanmäßig in Wien

Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hat am Montag auf dem Weg von Norwegen nach Kroatien eine unplanmäßige Landung am Flughafen Wien-Schwechat eingelegt. Die Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen LN-NHA befand sich auf dem Flug DY1922 von Oslo-Gardermoen nach Dubrovnik, als die Besatzung nach etwa zwei Stunden Flugzeit einen Riss in der Windschutzscheibe des Cockpits feststellte. Die Piloten meldeten den Vorfall der Flugsicherung, forderten eine Vorranglandung an und leiteten den Sinkflug auf die österreichische Hauptstadt ein. Die Passagiere an Bord wurden über die geplante Zwischenlandung informiert, bevor das Flugzeug sicher in Wien aufsetzte. Wie die Fluggesellschaft Norwegian bestätigte, handelte es sich um Beschädigungen an der Cockpitverglasung. Das Flugzeug wurde am Boden einer technischen Überprüfung unterzogen, während die Airline ein Ersatzflugzeug sowie eine neue Besatzung organisierte, um die Fluggäste an ihr ursprüngliches Ziel in Dalmatien zu befördern. Die genaue Ursache für das Entstehen des Risses wird von Fachtechnikern untersucht. Sicherheitsexperten aus der Luftfahrt weisen darauf hin, dass die Frontscheiben moderner Verkehrsflugzeuge aus mehrschichtigem, verstärktem Sicherheitsglas bestehen. Ein Riss betrifft in den meisten Fällen lediglich die äußere Schicht und führt nicht zu einem Druckabfall in der Kabine, weshalb keine unmittelbare Gefahr für die Struktur des Flugzeugs bestand. Häufige Ursachen für solche Schäden sind Vogelschlag, Mikrometeoriten, kleine Partikel in der Luft oder thermische Spannungen durch Fehlfunktionen der integrierten Scheibenheizung. Für Norwegian stellt der Vorfall nicht das erste Vorkommnis dieser Art dar. In der Vergangenheit kam es bei Flugzeugen der Airline bereits zu vergleichbaren Zwischenfällen, bei denen Risse in Cockpitscheiben zu Kursabweichungen führten,

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Beeinträchtigungen im europäischen Reiseverkehr durch Waldbrände und die Rechte betroffener Passagiere

Verheerende Waldbrände in Teilen Frankreichs und Spaniens haben in den vergangenen Tagen umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen nach sich gezogen und die Verkehrsinfrastruktur in mehreren Regionen erheblich beeinträchtigt. Mehr als 250.000 Menschen mussten ihre Unterkünfte oder Wohnorte vorübergehend verlassen, darunter zahlreiche Urlauber. Die Flammen und die damit verbundene Sichtbehinderung durch dichten Rauch führten auch im Luftverkehr zu Einschränkungen, Verspätungen und Flugausfällen. Zu den besonders betroffenen Verkehrsknotenpunkten zählt der Flughafen Bordeaux-Mérignac im Südwesten Frankreichs, der wegen eines nahen Brandherdes zeitweise geschlossen werden musste. Obwohl der Betrieb am Terminal in Teilen wieder aufgenommen wurde, kommt es weiterhin zu Beeinträchtigungen. Für Reisende stellen sich in dieser Situation komplexe Fragen hinsichtlich ihrer Rechte auf Entschädigung, Unterbringung und Umbuchung. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass Naturkatastrophen zwar als außergewöhnliche Umstände gelten, Fluggesellschaften und Reiseveranstalter aber dennoch strikten Unterbringungs- und Unterstützungspflichten nachkommen müssen. Lage im Südwesten Frankreichs und Einschränkungen am Flughafen Bordeaux-Mérignac Im französischen Département Gironde nahe der Stadt Bordeaux sowie in weiteren Küstenregionen wüten seit mehreren Tagen intensive Brände, die sich wegen hoher Temperaturen und ungünstiger Windverhältnisse rasch ausbreiteten. Die Behörden veranlassten die Evakuierung zahlreicher Ortschaften, Campingplätze und Ferienanlagen. Allein in der Umgebung des Beckens von Arcachon und auf der Halbinsel Cap Ferret wurden zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht, teilweise unter Einsatz von Booten und Fahrgastschiffen. Der internationale Flughafen Bordeaux-Mérignac befindet sich in unmittelbarer Nähe von Gebieten, in denen Einsatzkräfte gegen die Flammen kämpfen. Wegen der extremen Rauchentwicklung und der unmittelbaren Gefährdung von Anfahrtswegen stellten die Behörden den Flugbetrieb für mehrere Stunden komplett ein. Zudem wurde der öffentliche Personennahverkehr

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Airbus A320neo von IndiGo landet wegen Rauchalarms in Rajkot

Ein Passagierflugzeug der indischen Fluggesellschaft IndiGo hat am Montag auf dem Weg von Mumbai nach Dubai eine Sicherheitslandung am Hirasar International Airport in Rajkot im Bundesstaat Gujarat eingelegt. Die Besatzung des Airbus A320neo mit der Flugnummer 6E 1083 forderte eine Vorranglandung an, nachdem im Cockpit Warnanzeigen über eine mögliche Rauchentwicklung im Frachtraum aufleuchteten. Am Zielflughafen Rajkot wurde daraufhin sofort der Rettungsvollalarm ausgelöst, woraufhin Feuerwehr- und Rettungskräfte an der Landebahn bereitstanden. Die Maschine setzte nach dem Abbruch des Steigflugs sicher in Rajkot auf. Alle 194 Passagiere sowie die Besatzungsmitglieder konnten das Flugzeug über die regulären Ausstiege unverletzt verlassen. Nach der Evakuierung und einer ersten Sichtprüfung am Boden untersuchten Techniker und Einsatzkräfte den Frachtraum des Flugzeugs. Ein offenes Feuer oder sichtbare Brandschäden wurden bei der Erstinspektion nicht festgestellt, weshalb die Ermittler von einem technischen Defekt an den Sensoren oder einer Fehlfunktion der Frachtraumkühlung ausgehen. Die indische Zivilluftfahrtbehörde Directorate General of Civil Aviation (DGCA) hat zusammen mit dem Flugsicherheitsinstitut eine Untersuchung eingeleitet, um die genaue Ursache der Warnmeldung zu klären. Für die gestrandeten Passagiere organisierte IndiGo ein Ersatzflugzeug, das die Reisenden mit mehrstündiger Verspätung weiter zum Zielort Dubai beförderte. Solche Fehlalarme oder Sensorenstörungen führen im internationalen Flugverkehr regelmäßig zu unplanmäßigen Landungen, da die Sicherheitsvorschriften bei Rauchmeldungen im Frachtraum ein unverzügliches Aufsuchen des nächstgelegenen Ausweichflughafens vorschreiben. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die indische Luftfahrtbehörde verstärkt auf die Wartungsprotokolle und die Zuverlässigkeit der Sensorik bei Indiens größter Fluggesellschaft achtet. Das betroffene Flugzeug bleibt bis zum Abschluss der technischen Überprüfungen und der Freigabe durch die Behörden

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Airbus prüft verlängerte Varianten der Baureihen A220 und A350

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus evaluiert derzeit die Entwicklung gestreckter Modellvarianten für seine Flugzeugfamilien A220 und A350. Dies geht aus aktuellen Branchenberichten hervor, die im Umfeld der Farnborough International Airshow im Juli 2026 bekannt wurden. Während Unternehmenschef Guillaume Faury betont, dass ein formeller Verkaufsstart für diese Muster noch nicht unmittelbar bevorsteht, zeichnen sich auf Seiten der Triebwerkshersteller und potenziellen Abnehmer bereits konkrete zeitliche und technische Rahmenbedingungen ab. Gleichzeitig hält der Hersteller an seinen hochgesteckten Auslieferungszielen für das laufende Geschäftsjahr fest und bereitet Anpassungen der Produktionskapazitäten vor. Zeitrahmen und technische Anforderungen der Triebwerksentwicklung Im Mittelpunkt der technischen Erwägungen bei einer Verlängerung der Baureihe A350-1000 steht die Bereitstellung ausreichend leistungsstarker Antriebe. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden des Triebwerksherstellers Rolls-Royce, Tufan Erginbilgic, wird erwartet, dass Airbus innerhalb eines Jahres die grundlegende Ausrichtung für den Entwurf der vergrößerten Variante festlegen wird. Rolls-Royce agiert als exklusiver Triebwerkslieferant für die A350-Familie. Sollte sich der Flugzeugbauer für ein Design entscheiden, das eine größere Turbineneinheit erfordert, kalkuliert der britische Triebwerkshersteller mit einem Entwicklungszeitraum von sechs bis sieben Jahren bis zur Einsatzreife des neuen Aggregats. Airbus hat bislang weder offizielle Angaben zur Passagierkapazität und Reichweite noch zum genauen Zeitplan für einen Markteintritt der vergrößerten A350-Variante gemacht. Die Abwägungen erfolgen vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen Nachfrage nach Großraumflugzeugen im internationalen Langstreckenverkehr. Marktchancen und Kundeninteresse bei der Baureihe A220 Parallel zu den Planungen im Langstreckensegment prüft Airbus die Einführung einer verlängerten Ausführung der A220-Familie, die unter der Bezeichnung A220-500 geführt wird. Dieses Modell würde die Kapazitätslücke zwischen der bestehenden A220-300 und den

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Zwischenfall im Landeanflug: Aeroflot-Maschine gerät bei Durchstartmanöver in kritische Fluglage

Ein Airbus A320 der russischen Fluggesellschaft Aeroflot ist am 22. Juli 2026 auf dem Flug von Antalya nach Nischni Nowgorod beim Durchstarten in eine risikoreiche Fluglage geraten. An Bord des Flugzeugs befanden sich 152 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Wegen schlechter Wetterbedingungen und eines heranziehenden Gewitters sah sich die Besatzung gezwungen, den ersten Landeanflug abzubrechen und durchzustarten. Ein zweiter Anflug verlief ohne weitere Zwischenfälle, sodass die Maschine schließlich sicher auf dem Zielflughafen aufsetzen konnte. Wie Branchenberichte und Auswertungen von Flugdaten verdeutlichen, kam es während des Durchstartmanövers zu einer Kette von Fehlbedienungen im Cockpit. Nach dem Abbrechen des Anflugs überschritt das Flugzeug zunächst die für die aktuelle Landeklappenkonfiguration zulässige Höchstgeschwindigkeit. In der Folge zog der ausführende Pilot den Steuerknüppel so stark nach hinten, dass der Nickwinkel der Maschine auf über 33 Grad anstieg. Dies löste automatische Warnmeldungen vor einem unzulässig hohen Anstellwinkel sowie einer drohenden Gefahr des Strömungsabrisses aus. Ein Kontrollverlust konnte durch das automatische Schutzsystem der Airbus-Flugsteuerung und das korrigierende Eingreifen des Ersten Offiziers verhindert werden. Als Ursache für den Zwischenfall nennen Untersuchungsberichte Orientierungsverlust und fehlerhafte Steuereingaben der Besatzung unter hoher Arbeitsbelastung. Nach dem Vorfall wurde das Flugzeug am Boden einer technischen Überprüfung unterzogen und anschließend wieder für den regulären Liniendienst freigegeben. Aviation-Experten verweisen in diesem Zusammenhang auf die anhaltenden Herausforderungen für russische Fluggesellschaften. Wegen der bestehenden Sanktionen verbleiben viele Piloten ohne Zugang zu regelmäßigen Simulatortrainings bei den westlichen Herstellern, was die Rezertifizierung und das Training von Notfallprozeduren erschwert. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von sicherheitsrelevanten Vorkommnissen im russischen

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Lufthansa-Konzern leitet Stellenabbau und Zentralisierung ein

Der Deutsche Lufthansa-Konzern steht vor einer betrieblichen Umstrukturierung, die erhebliche personelle und organisatorische Veränderungen in der Verwaltung mit sich bringt. Bis zum Jahr 2030 sollen in den administrativen Bereichen des Unternehmens insgesamt etwa 4.000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Das Transformationsprogramm sieht vor, bei der Kernmarke Lufthansa Airlines sowie in zentralen Konzernfunktionen betriebliche Abläufe effizienter zu gestalten und Kosten zu senken. Dazu hat das Management im Rahmen des Programms New Ways ein Freiwilligenprogramm auf den Weg gebracht, das im ersten Schritt den Abbau von rund 550 Vollzeitstellen vorsieht. Parallel dazu plant der Konzern eine stärkere Bündelung operativer Funktionen wie Vertrieb und Netzwerkplanung über die verschiedenen Konzerngesellschaften hinweg. Diese Neuausrichtung geht mit einer Dezentralisierung von Aufgaben einher, was zu einer deutlichen Reduzierung der Personalressourcen am Hauptstandort Frankfurt am Main führen wird. Das Restrukturierungsprogramm New Ways und die Abfindungsangebote Um den geplanten Abbau von Personal sozialverträglich zu gestalten, stützt sich der Konzern zunächst auf freiwillige Abgänge der Beschäftigten. Das Programm New Ways richtet sich speziell an Angestellte in den Verwaltungseinheiten der Kernmarke sowie in übergeordneten Holdingstrukturen. Es umfasst zwei unterschiedliche Modelle für das Ausscheiden aus dem Unternehmen. Zum einen werden klassische Aufhebungsverträge angeboten, die eine finanzielle Abfindung auf der Grundlage der bisherigen Betriebszugehörigkeit und Vergütungsstufe beinhalten. Zum anderen beinhaltet das Programm die Option einer Aufhebungsvereinbarung mit einer unwiderruflichen, bezahlten Freistellung. Während dieser Freistellungsphase wird den betroffenen Mitarbeitenden die Möglichkeit eingeräumt, eine Nebentätigkeit außerhalb des Lufthansa-Konzerns aufzunehmen. Durch diese Regelung soll Anreize für einen zügigen Wechsel in neue Beschäftigungsverhältnisse geschaffen werden, ohne dass das bisherige

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Flughafen London-Gatwick führt Roboter-Parkservice ein

Der Flughafen London-Gatwick nutzt in Zusammenarbeit mit dem französischen Technologieunternehmen Stanley Robotics ein vollautomatisiertes Parksystem für Passagiere. Bei diesem Verfahren stellen Autofahrer ihr Fahrzeug in einer von mehreren Übergabeboxen im Langzeitparkbereich ab, bestätigen ihre Buchung digital an einem Terminal und nehmen ihren Fahrzeugschlüssel mit. Anschließend wird der Pkw von elektrisch betriebenen Transportrobotern namens Stan an den Reifen angehoben und autonom auf ein gesichertes, für den normalen Fußgängerverkehr gesperrtes Areal befördert. Das System wurde im Langzeitparkbereich des Süd-Terminals installiert, von wo aus Passagiere zu Fuß oder mit Shuttlebussen zum Terminal gelangen. Die Einführung des Roboter-Parkdienstes geht auf mehrjährige Testphasen zurück, die bereits am Flughafen Lyon-Saint Exupéry sowie bei mehreren europäischen Automobilherstellern durchgeführt wurden. Durch die präzise, softwaregesteuerte Platzierung der Fahrzeuge entfällt der Sicherheitsabstand, der beim manuellen Einparken zum Öffnen der Autotüren benötigt wird. Dies ermöglicht eine verdichtete Anordnung der Autos und erhöht die Lagerkapazität auf bestehenden Parkflächen um bis zu 50 Prozent, ohne dass bauliche Erweiterungen oder neue Parkbauten erforderlich sind. Die Rückgabe erfolgt automatisiert, indem das System die hinterlegten Flugdaten der Reisenden abgleicht und das Fahrzeug rechtzeitig zur Ankunft wieder in der Übergabebox bereitstellt. Für den Flughafenbetreiber stellt das System eine Möglichkeit dar, die Effizienz der bestehenden Infrastruktur zu steigern und personalintensive Dienstleistungen wie klassische Valet-Parkdienste zu reduzieren. Durch den Entfall der Schlüsselabgabe verbleibt das Fahrzeug im physischen Zugriff des Besitzers, was Diebstahl- und Beschädigungsrisiken während der Abwesenheit verringern soll. Ergänzend erfasst der Roboter das Fahrzeug bei der Übernahme mittels Laser-Scannern, um bestehende Vorschäden digital zu dokumentieren und spätere Haftungsansprüche

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