September 23, 2026

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September 23, 2026

Riyadh Air nimmt Direktflüge nach Mailand-Malpensa auf

Die neu gegründete saudi-arabische Staatsfluggesellschaft Riyadh Air baut ihr Streckennetz nach Europa weiter aus und nimmt am 16. Dezember 2026 eine Linienverbindung zwischen Riad und dem italienischen Flughafen Mailand-Malpensa auf. Die Strecke soll viermal wöchentlich bedient werden, mit Flugtagen an jedem Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Als Fluggerät setzt das Unternehmen Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 787-9 Dreamliner ein. Mailand bildet damit nach den Destinationen London, Manchester und Madrid ein weiteres Ziel der Fluggesellschaft auf dem europäischen Kontinent. Der Einstieg in den italienischen Markt erfolgt vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Expansionsstrategie Saudi-Arabiens, die darauf abzielt, das Land als zentrales Drehkreuz für internationalen Luftverkehr, Handel und Tourismus zu etablieren. Durch die Verknüpfung mit Mailand-Malpensa bedient die Fluggesellschaft ein bedeutendes europäisches Industrie- und Finanzzentrum. Das Angebot richtet sich dabei sowohl an den Geschäftsreiseverkehr als auch an das gehobene Segment von Urlaubsreisenden. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass der Markteintritt von Riyadh Air in Europa den Wettbewerb auf den Routen zwischen dem Nahen Osten und europäischen Großstädten weiter anheizt. Etablierte Marktteilnehmer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar stehen dadurch unter erhöhtem Druck, ihre Marktanteile auf Strecken nach Südeuropa zu verteidigen. Für Flughafenbetreiber wie Mailand-Malpensa bedeutet der Neuzugang eine zusätzliche Kapazitätsauslastung, erfordert jedoch gleichzeitig die Bereitstellung entsprechender Slot-Kapazitäten in dicht belegten Flugplänen. Wie nachhaltig sich die Ausweitung des Flugangebots auf die Auslastung der Maschinen auswirkt, bleibt abzuwarten. Die Fluggesellschaft steht vor der Herausforderung, in einem von hohen Treibstoffkosten und intensiver Konkurrenz geprägten Marktumfeld eine rentable Grundauslastung aufzubauen. Zudem hängt der langfristige wirtschaftliche Erfolg davon ab,

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Train4you baut Autoreisezug-Kapazitäten nach Villach und München aus

Der Kölner Bahnbetreiber Train4you Vertriebs GmbH hat das Programm für seine Marke „Urlaubs-Express“ (UEX) für das Jahr 2027 freigeschaltet. Im elften Betriebsjahr erweitert das Privatbahnunternehmen die Kapazitäten im Nacht- und Autoreisezugverkehr, wobei der Fokus auf den Verbindungen ab Hamburg und Düsseldorf in den alpenländischen Raum liegt. Die Stadt Villach im Kärntner Dreiländereck wird zum zentralen Zielbahnhof ausgebaut, um den Anschlussverkehr nach Südosteuropa, Italien und Kroatien zu bedienen. Zugleich bleibt die Verbindung zwischen Hamburg und Lörrach als fester Bestandteil im Sommerfahrplan erhalten. Die Fahrplanstruktur wird durch umfangreiche Baustellen im europäischen Schienennetz beeinflusst. Während der sanierungsbedingten Sperrung der österreichischen Tauernbahn leitet Train4you die Züge in Richtung Kärnten über Passau um, statt die gewohnte Trasse über Salzburg zu nutzen. Auch der Ausfall des Terminals am Hauptbahnhof Innsbruck aufgrund von Infrastrukturarbeiten erfordert operative Anpassungen: Als Ausweichstandort für Passagiere mit Ziel Tirol oder Norditalien dient das im Jahr 2025 in Betrieb genommene Autoreisezug-Terminal in München Süd, das nun als einziger Verladepunkt in dieser Zielregion fungiert. Branchenanalysten verweisen darauf, dass private Eisenbahnverkehrsunternehmen im Nacht- und Autoreisezugsegment durch steigende Trassen- und Energiepreise sowie ständige Bauarbeiten der Infrastrukturbetreiber unter hohem betrieblichem Druck stehen. Dennoch setzt Train4you bei den Basistarifen auf Kontinuität, wobei der günstigste Liegewagenplatz ab 79 Euro und die Fahrzeugmitnahme ab 179 Euro angeboten werden. Das Geschäftsmodell profitiert von der schrumpfenden Konkurrenz, da staatliche Bahngesellschaften wie die Deutsche Bahn Verladeterminals für Kraftfahrzeuge in den vergangenen Jahren weitgehend zurückgebaut haben. Ob der Ausbau der Verbindungen auf den Hauptstrecken die höheren Betriebskosten durch streckenintensive Umleitungen ausgleichen kann, hängt vom

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Nor Cruises plant Einstieg ins Luxussegment mit Werft in Shanghai

Das norwegische Start-up-Unternehmen Nor Cruises plant unter dem Markennamen Norsemen Cruises ab dem Jahr 2028 den Einstieg in den internationalen Kreuzfahrtmarkt. Im Rahmen der Schiffbaumesse SMM in Hamburg unterzeichnete die Unternehmensführung eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) mit der chinesischen Staatswerft Shanghai Waigaoqiao Shipbuilding. Die Vereinbarung sieht den Bau von zwei Schiffen im hochpreisigen Marktsegment sowie Optionen für drei weitere Einheiten vor. Ein rechtsverbindlicher Bauvertrag ist bislang jedoch noch nicht zustande gekommen, da finale technische Spezifikationen und die Finanzierungsstrukturen noch verhandelt werden müssen. Das Betriebskonzept des norwegischen Neulings sieht eine reine Suiten-Ausstattung vor, um sich im margenstarken Nischensegment der Luxuskreuzfahrten zu positionieren. Vorgesehen sind unter anderem Wohneinheiten mit Flächen zwischen 50 und knapp 100 Quadratmetern inklusive privater Außenbereiche. Der Entwurf basiert auf einer adaptierten Schiffsplattform des italienischen Werftkonzerns Fincantieri. Für die Werft Shanghai Waigaoqiao Shipbuilding, die bereits die ersten in China gebauten Großkreuzfahrtschiffe der Adora-Flotte fertiggestellt hat, bedeutet das Projekt eine weitere Gelegenheitsfenster zur Etablierung auf dem internationalen Passagierschiffbau-Markt. Beim Schiffsantrieb plant das Unternehmen die Kombination von Flüssigerdgas-Motoren (LNG) mit großdimensionierten Batteriespeichersystemen. Laut Firmenangaben sollen die Akkumulatoren ausreichend Kapazität bieten, um Liegezeiten in Häfen oder Fahrten bei niedriger Geschwindigkeit über mehrere Stunden rein elektrisch zu überbrücken. Unabhängige Überprüfungen dieser Leistungswerte unter realen Einsatzbedingungen stehen jedoch aus. Geführt wird Nor Cruises von Branchenkennern wie dem Kapitän Terje Berg Adolfsen sowie Managern mit Vorerfahrung bei etablierten Anbietern wie Norwegian Cruise Line. Branchenbeobachter reagieren zurückhaltend auf die Zeitpläne des Start-ups. Bis zum angestrebten Betriebsbeginn 2028 bleiben organisatorische und finanzielle Hürden bestehen, da weder feste

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Ausfall von Flugsicherungs- und Kommunikationssystemen führt zu Einschränkungen im Flugverkehr des Großraums New York

Eine Störung der primären Kommunikationsinfrastruktur der US-amerikanischen Bundesluftfahrtbehörde Federal Aviation Administration im Kontrollzentrum Philadelphia hat am 21. September 2026 zu Beeinträchtigungen im zivilen Luftverkehr an den Verkehrsflughäfen der Metropolregion New York geführt. Betroffen von den behördlich angeordneten Kapazitätsbeschränkungen waren die internationalen Drehkreuze John F. Kennedy International Airport, LaGuardia Airport und Newark Liberty International Airport sowie der Philadelphia International Airport und der für den Geschäftsreiseverkehr genutzte Flughafen Teterboro in New Jersey. Auslöser der Maßnahme war der zeitgleiche Ausfall einer Hauptleitung und einer redundanten Glasfaserverbindung, was die Radardatenübertragung sowie den Funkkontakt zwischen der Anflugkontrolle und den Flugzeugen beeinträchtigte. Technischer Defekt und Beschädigung der redundanten Glasfaserinfrastruktur Nach Angaben des Administrators der Bundesluftfahrtbehörde, Bryan Bedford, trat der Ausfall in der Nahbereichskontrollstelle Philadelphia Terminal Radar Approach Control auf, die für die Gestaltung der An- und Abflugrouten im Großraum Philadelphia und Teilen von New Jersey zuständig ist. Gegen 10:00 Uhr Ortszeit fiel die primäre Daten- und Kommunikationsleitung der Einrichtung aus. Eine automatisch vorgesehene Umleitung des Datenverkehrs auf die vorhandene Ersatzverbindung schlug fehl, da die dazugehörige Glasfaserleitung im Abschnitt zwischen New Brunswick und Newark infolge von Tiefbauarbeiten beschädigt worden war. Durch das zeitgleiche Fehlen beider Übertragungswege standen den Fluglotsen vorübergehend weder vollständige Radardaten noch die regulären Funkverbindungen zur Staffelung des Luftverkehrs zur Verfügung. Um die Trennung der Flugzeuge im Luftraum zu gewährleisten, verhängte die Luftfahrtbehörde umgehend Startverbote am Boden für Flüge mit dem Ziel Newark, Teterboro und Philadelphia. Im weiteren Verlauf des Tages wurden die Beschränkungen ausgeweitet und gegen 15:00 Uhr Ortszeit an den Flughäfen John F.

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Versorgungsengpass im vierten Quartal: Europäischer Luftverkehr steht vor Kerosinknappheit

Europa steuert im vierten Quartal 2026 auf erhebliche Versorgungsengpässe bei Flugkraftstoffen zu. Nach aktuellen Prognosen des Londoner Analysehauses Energy Aspects wird für den europäischen Markt ein tägliches Defizit von etwa 510.000 Barrel Kerosin erwartet, was einem Volumen von rund 81 Millionen Litern pro Tag entspricht. Verschärft wird die Lage durch den historischen Tiefstand der Lagerbestände im zentralen westeuropäischen Raffinerie- und Logistikdrehkreuz Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen (ARA), wo die frei verfügbaren Flugtreibstoffreserven im September auf den niedrigsten Stand seit sieben Jahren fielen. Ursache für die veränderte Marktlage sind anhaltende geopolitische Konflikte und militärische Auseinandersetzungen im Nahen Osten, die zu Ausfällen wesentlicher Lieferketten geführt haben. Seit dem Ausbruch der Kampfhandlungen in der Region ist rund die Hälfte der traditionellen europäischen Kerosinimporte aus nahöstlichen Raffinerien ausgefallen. Während in den USA ein leichter Überschuss von 18.000 Barrel täglich und im asiatisch-pazifischen Raum ein täglicher Überschuss von gut 419.000 Barrel prognostiziert wird, ist der europäische Kontinent gezwungen, das Defizit über zeitintensive Importe aus entfernten Drittstaaten wie Nigeria, den USA, Kanada und Südkorea auszugleichen. Aufgrund des deutlichen Preisgefälles zwischen Asien und Europa nutzten internationale Treibstoffhändler zuletzt verstärkt Lieferungen aus ostasiatischen Kapazitäten. Die Kerosinimporte aus Südkorea nach Europa erreichten im September den höchsten Wert seit nahezu vier Jahren, begünstigt durch eine zeitgleiche Ausweitung der südkoreanischen Raffinerieproduktion. Die langen Transportwege über die Seeroute verlängern jedoch die Lieferzeiten erheblich, was die Pufferkapazitäten an den großen europäischen Flughäfen spürbar belagert und die Fracht- und Flugkosten belasten könnte. Marktexperten weisen darauf hin, dass die hohe Importabhängigkeit von Übersee-Lieferungen das Ausfallrisiko bei unvorhergesehenen Logistikstörungen erhöht.

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Europäischer Rechnungshof bemängelt Defizite bei der Abwehr grenzüberschreitender Cyberangriffe

Ein Bericht des Europäischen Rechnungshofs kommt zu dem Ergebnis, dass die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten nicht ausreichend auf die Aufdeckung und Bekämpfung großflächiger Cyberangriffe vorbereitet sind. Als zentraler Schwachpunkt wird der mangelhafte Informationsaustausch zwischen den nationalen Behörden und den EU-Institutionen identifiziert. Nationale Sicherheitsinteressen und rechtliche Vorbehalte der Mitgliedstaaten verhindern demnach häufig eine zeitnahe Weitergabe relevanter Daten an die europäische Cybersicherheitsagentur Enisa. Am Beispiel eines IT-Ausfalls an mehreren europäischen Flughäfen im September 2025 verdeutlichen die Prüfer die praktischen Konsequenzen dieser strukturellen Schnittstellenprobleme im europäischen Binnenmarkt. Systemausfälle an europäischen Verkehrsknotenpunkten als Ausgangslage Im September 2025 führte ein gezielter Angriff auf die Infrastruktur eines externen IT-Dienstleisters zu erheblichen Beeinträchtigungen im europäischen Luftverkehr. Die Passagierabfertigung an mehreren großen Flughäfen, darunter dem Flughafen Berlin Brandenburg sowie den Drehkreuzen in London, Brüssel und Dublin, war über Stunden nur eingeschränkt funktionsfähig. Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber mussten auf manuelle Abfertigungsverfahren oder improvisierte Ausweichsysteme zurückgreifen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, was zu Verzögerungen im gesamten europäischen Flugplan führte. Der Europäische Rechnungshof analysierte die Aufarbeitung dieses Vorfalls und stellte fest, dass die betroffenen EU-Mitgliedstaaten – darunter Deutschland, Belgien und Irland – den Vorfall weder der zuständigen EU-Cybersicherheitsagentur Enisa noch den übrigen Mitgliedsländern in vollem Umfang meldeten. Durch das Ausbleiben einer zentralen Koordination blieben Erkennungsmuster und Abwehrmechanismen für andere Staaten ungenutzt, was das Risiko von Folgestörungen an weiteren kritischen Infrastrukturen erhöhte. Strukturelle Hemmnisse und rechtliche Vorbehalte der Mitgliedstaaten Die Zuständigkeit für die nationale Sicherheit und die Abwehr von Bedrohungen liegt nach den EU-Verträgen grundsätzlich bei den einzelnen Mitgliedstaaten. Dieser rechtliche Rahmen führt

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Gespräche über Staatsanteile: MSC prüft Einstieg bei der Meyer Werft

Die Schweizer Reedereigruppe Mediterranean Shipping Company (MSC) führt Verhandlungen über eine mögliche Übernahme der staatlichen Beteiligungen an der Papenburger Meyer Werft. Nach dem Rettungspaket aus dem Jahr 2024 halten die Bundesrepublik Deutschland und das Land Niedersachsen jeweils 40 Prozent der Anteile am traditionsreichen Schiffbauunternehmen, während die Gründerfamilie Meyer die verbliebenen 20 Prozent besitzt. Die Gespräche über den Erwerb des 80-prozentigen Staatspakets befinden sich nach Angaben aus Branchenkreisen in einem ergebnisoffenen Stadium, wobei auch weitere Interessenten für einen Anteilsverkauf infrage kommen. Der Einstieg der öffentlichen Hand war im Jahr 2024 erforderlich geworden, nachdem der Kreuzfahrtschiffbauer aufgrund stark gestiegener Material- und Finanzierungskosten in eine existenzbedrohende Liquiditätskrise geraten war. Bund und Land stützten den Betrieb damals mit 400 Millionen Euro Eigenkapital sowie Bürgschaften über 2,6 Milliarden Euro. Der Staatsvertrag sieht grundsätzlich vor, die Anteile nach einer wirtschaftlichen Konsolidierung des Unternehmens wieder an private Investoren zu veräußern. Eine verbindliche Frist für den Ausstieg der öffentlichen Hand besteht nach Aussagen der niedersächsischen Landesregierung jedoch nicht. Zwischen der Meyer Werft und der Kreuzfahrtsparte von MSC besteht bereits eine vertragliche Vorvereinbarung. Ende 2025 unterzeichneten beide Partner eine Absichtserklärung über den Bau von vier Kreuzfahrtschiffen einer neuen Modellreihe mit Kapazitäten für bis zu 5.400 Passagiere sowie Optionen für zwei weitere Einheiten. Liefertermine sind ab dem Jahr 2030 vorgesehen. Ein fester Werftvertrag für diese Schiffsklasse steht bislang allerdings noch aus, weshalb eine Übernahme der Mehrheitsanteile durch MSC als Möglichkeit gesehen wird, die Auslastung der Dockanlagen in Papenburg und Rostock langfristig abzusichern. Industrieanalysten verweisen jedoch auf mögliche Zielkonflikte, sollte ein

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Einführung spezialisierter Prioritätsspuren an US-amerikanischen Flughafenkontrollstellen

Die US-amerikanische Transportsicherheitsbehörde Transportation Security Administration hat an über 30 Flughäfen in den Vereinigten Staaten sogenannte Honor Lanes eingerichtet. Diese speziellen Kontrollspuren stehen aktiven Angehörigen der Streitkräfte, Veteranen sowie deren Familienmitgliedern zur Verfügung. Die Maßnahme baut auf dem im Juli 2025 gestarteten Programm Serve with Honor, Travel with Ease auf, das Angehörigen von Militärfamilien unter bestimmten Voraussetzungen erweiterte Zugangsrechte bei den Sicherheitskontrollen einräumte. An Standorten ohne eigene Fahrspuren erhalten berechtigte Personen gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises eine bevorzugte Abfertigung an den regulären Passagierkontrollen. Die Neuregelung führt innerhalb der Luftfahrtbranche und unter Reisenden zu Diskussionen über die Effizienz von Abfertigungsprozessen und die Verteilung von Kapazitäten an den Kontrollstellen. Ausweitung der Vorrechte auf 33 Flughafenstandorte Die Einrichtung der eigenständigen Kontrollspuren umfasst ein Netz von 33 Flughäfen unterschiedlicher Größenordnung im gesamten Bundesgebiet der USA. Neben großen Drehkreuzen wie Atlanta, Denver, Los Angeles, Miami, Phoenix und Seattle wurden die Spuren auch an mittelgroßen und kleineren Verkehrsflughäfen installiert. Dazu gehören unter anderem die Standorte Albany, Boise, Cleveland, El Paso, Oklahoma City, San Antonio und Tampa. Der Zugang zu den beschleunigten Kontrollverfahren ist nicht an das Tragen einer Dienstuniform gebunden. Für die Nutzung reicht die Vorlage eines gültigen Dienst- oder Veteranenausweises aus. Je nach Art des vorgelegten Dokuments verlangen die Sicherheitskräfte zusätzlich ein amtliches Lichtbilddokument. An Standorten, die über keine baulich getrennte Honor Lane verfügen, ist das Aufsichtspersonal angewiesen, Karteninhaber an die Spitze der regulären Warteschlange zu leiten. Betriebliche Auswirkungen auf den Passagierfluss Die Einführung der neuen Fahrspuren stößt bei Experten für Luftverkehrsabläufe auf ein geteiltes

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Skytrax 2026: Turkish Airlines belegt vordere Plätze in europäischen Kategorien

Bei den Skytrax World Airline Awards 2026 wurde die staatliche türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines erneut in mehreren Kategorien prämiert. Im Rahmen der internationalen Passagierbefragung erhielt die Airline zum elften Mal die Auszeichnung als beste Fluggesellschaft Europas sowie zum dreizehnten Mal den Titel als beste Fluggesellschaft Südeuropas. Im weltweiten Gesamtranking aller bewerteten Fluggesellschaften stieg das Unternehmen auf den fünften Platz auf. Zudem ging die Auszeichnung für das beste Business-Class-Catering weltweit an die Fluggesellschaft und ihren Catering-Partner Turkish DO&CO. Insgesamt verbuchte das Unternehmen bei der Preisverleihung in London acht Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien des Passagierservice in der Economy- und Business-Class. Der Vorstandsvorsitzende Murat Şeker führte die Ergebnisse auf die kontinuierliche Ausrichtung des Serviceangebots und die Erweiterung des weltweiten Streckennetzes zurück. Turkish Airlines nutzt ihr zentrales Drehkreuz am Flughafen Istanbul für die Abwicklung internationaler Umsteigeverbindungen zwischen Europa, Asien, Afrika und Amerika. Luftfahrtexperten ordnen die Umfrageergebnisse des britischen Marktforschungsinstituts Skytrax als Gradmesser für die subjektive Kundenzufriedenheit ein. Die Ergebnisse spiegeln die Wahrnehmung des Bordservice, des Speisenangebots und des Streckennetzes wider, erfassen jedoch keine betriebswirtschaftlichen oder operationalen Leistungsparameter wie die Flottenauslastung, die Treibstoffeffizienz oder die Abfertigungspünktlichkeit am Heimatdrehkreuz. Die Bündelung von Transferpassagieren am Flughafen Istanbul bringt für die Airline bei hohem Verkehrsaufkommen auch organisatorische Aufgaben im Bodenbetrieb mit sich. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung von Turkish Airlines hängt maßgeblich davon ab, wie stabil die Auslastung auf den stark frequentierten Transferrouten bleibt und wie sich die Betriebskosten im internationalen Luftverkehr entwickeln. Ob die Positionierung in Kundenzufriedenheitsbefragungen dauerhaft gehalten werden kann, muss sich im täglichen Flugbetrieb auf den

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Prognosekonkretisierung und operative Entwicklungen im Tui-Konzern im Geschäftsjahr 2026

Der Reisekonzern Tui hat seine operative Gewinnerwartung für das laufende Geschäftsjahr 2026 präzisiert. Nach vorangegangenen Unsicherheiten im Frühjahr geht die Unternehmensführung nun von einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern in einer Spanne zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden Euro aus. Damit verengt der Konzern den bisherigen Zielkorridor, der im April 2026 unter dem Eindruck geopolitischer Spannungen im Nahen Osten vorübergehend auf 1,1 bis 1,4 Milliarden Euro ausgeweitet worden war. Parallel zu dieser Konkretisierung berichtet das Unternehmen von einer Belebung des Buchungsverhaltens im Flug- und Reisesegment, wobei sich der Trend zu kurzfristigen Reiseentscheidungen fortsetzt. Um finanzielle Risiken durch Schwankungen an den Rohstoff- und Währungsmärkten zu begrenzen, setzt der Konzern weiterhin auf kaufmännische Absicherungsstrategien bei Kerosin und US-Dollar. Verengung des operativen Ergebniszielpfads Die Anpassung der Ergebniserwartung Spiegelt eine Stabilisierung des Geschäftsverlaufs in den Sommermonaten wider. Die ursprüngliche Erweiterung der Spanne auf bis zu 1,1 Milliarden Euro am unteren Ende war eine Reaktion auf die veränderte Lage im Nahen Osten im April 2026. Die Verunsicherung der Verbraucher sowie potenzielle Auswirkungen auf Flugrouten und Treibstoffkosten hatten eine breitere Risikobewertung erforderlich gemacht. Mit der aktuellen Konkretisierung auf 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro signalisiert die Konzernspitze, dass die operativen Kennzahlen innerhalb der erwarteten Korridore verlaufen. Die Prognose steht jedoch weiterhin unter dem Vorbehalt, dass es zu keiner neuerlichen Eskalation geopolitischer Konflikte kommt und die kontinuierliche Versorgung mit Flugkraftstoff ohne größere Unterbrechungen gewährleistet bleibt. Verändertes Buchungsverhalten und Dynamik im Fluggeschäft Im Segment der Flugreisen verzeichnet Tui eine schrittweise Erholung der Nachfrage. Ein zentrales Merkmal des Marktes bleibt

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