September 30, 2026

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September 30, 2026

MSC Group beginnt Erschließung einer weiteren Privatinsel auf den Bahamas

Der Schweizer Schifffahrtskonzern MSC Group hat mit den Bauarbeiten für eine zweite Privatinsel auf den Bahamas begonnen. Wie das Unternehmen im Rahmen eines offiziellen Spatenstichs unter Teilnahme von Unternehmensvertretern und dem bahamaischen Premierminister Philip Davis mitteilte, soll die Insel Sandy Cay ab dem Jahr 2028 für Passagiere der Reedereien MSC Cruises und Explora Journeys zur Verfügung stehen. Das Areal befindet sich in direkter Nähe zu der bereits bestehenden Konzerndestination Ocean Cay. Das Konzept sieht die Errichtung von Gastronomiebetrieben, Strandabschnitten und Erholungszonen vor. Parallel zu den Erschließungsarbeiten auf Sandy Cay führt der Konzern Anpassungen auf der Nachbarinsel Ocean Cay durch, die Ende 2019 in Betrieb genommen wurde. Die dortigen Baumaßnahmen umfassen die Ergänzung von Restaurationen und zusätzlichen Strandbereichen für unterschiedliche Zielgruppen. Zudem erfolgt eine bauliche Verlängerung der Schiffsanlegebrücke, um die Kapazität des Liegeplatzes bis Ende 2027 auf die gleichzeitige Abfertigung von zwei Kreuzfahrtschiffen zu verdoppeln. Durch die Aufteilung auf zwei nahegelegene Inseln versucht die Reederei, die Passagierströme der Karibik-Routen effizienter zu steuern. Die Entwicklung exklusiver Zielgebiete stellt einen anhaltenden Trend in der Kreuzfahrtindustrie dar. Neben der MSC Group investieren auch Mitbewerber wie Royal Caribbean, Carnival Corporation und Norwegian Cruise Line erhebliche Mittel in den Ausbau privater Inselressorts im karibischen Raum. Die Errichtung konzerneigener Anlaufstellen ermöglicht es den Anbietern, das Landprogramm der Passagiere vollständig zu kontrollieren und zusätzliche Einnahmen im Nebengeschäft vor Ort zu generieren. Zudem entfallen bei der Nutzung konzerneigener Häfen Gebühren, die andernfalls an öffentliche Hafenbehörden entrichtet werden müssten. Wirtschaftsanalysten weisen darauf hin, dass die Fokussierung auf geschlossene Privatinseln Risiken

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Carnival Corporation steigert Nettogewinn trotz hoher Treibstoffkosten

Der Kreuzfahrtkonzern Carnival Corporation hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 einen Nettogewinn von rund 2,4 Milliarden Euro verzeichnet, was einem Anstieg von etwa 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das Geschäftsergebnis wird vor allem von einer anhaltend hohen Passagiernachfrage und steigenden Ticketpreisen getragen. Im dritten Quartal 2026 erzielte das Unternehmen, zu dem Marken wie Aida Cruises, Costa Crociere und Cunard gehören, einen Quartalsgewinn von rund 1,67 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) erreichte im selben Zeitraum etwa 2,64 Milliarden Euro. Die finanzielle Entwicklung wird jedoch durch gestiegene Betriebsausgaben belastet. Höhere Treibstoffpreise sowie Währungseffekte verringerten das Quartalsergebnis um rund 115 Millionen Euro, während die Kosten je verfügbarem Unterbett-Tag um 4,2 Prozent zunahmen. Um diesen Kostensteigerungen entgegenzuwirken, passte der Konzern seine betrieblichen Abläufe an und reduzierte den spezifischen Treibstoffverbrauch pro Unterbett-Tag um 3,8 Prozent. Trotz der anhaltenden Belastungen durch den Energiemarkt hob das Management die Gewinnprognose für das Gesamtjahr an und rechnet nun mit einem operativen Nettoergebnis, das mehr als 132 Millionen Euro über der bisherigen Schätzung aus dem Juni liegt. Neben der aktuellen Ertragslage nutzt der Konzern den liquiden Zufluss zur Anpassung seiner Kapitalstruktur und zur Kurspflege. Seit Jahresbeginn wurden eigene Aktien im Wert von etwa 1,06 Milliarden Euro zurückgekauft. Zudem wurden im dritten Quartal hochverzinsliche Schuldverschreibungen im Umfang von rund 440 Millionen Euro vorzeitig getilgt, um die Zinsbelastung langfristig zu senken. Der Markt zeigt sich weiterhin aufnahmebereit: Die Buchungsstände für das Jahr 2027 liegen sowohl hinsichtlich der Auslastung als auch der durchschnittlichen Reisepreise über den Werten

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Singapore Airlines überarbeitet Catering und Ausstattung in allen Beförderungsklassen

Die Fluggesellschaft Singapore Airlines kündigt eine Überarbeitung ihres Gastronomie- und Bordserviceangebots an. Die Maßnahmen umfassen aktualisierte Speisekarten, ein erweitertes Getränkesortiment sowie neues Geschirr für die gehobenen Unterbringungsklassen. Unter der Bezeichnung „SIA Chefs‘ Selection“ führt das Unternehmen mehr als 100 neue und überarbeitete Gerichte ein, die in Zusammenarbeit mit internationalen Gastköchen und Catering-Partnern entwickelt wurden. Das überarbeitete Verpflegungskonzept ist Teil einer für November 2026 angesetzten Präsentation umfassenderer Kabinen- und Serviceanpassungen am Drehkreuz Singapur-Changi. Neben der Umstellung des Speisenangebots erfolgt eine schrittweise Erneuerung der Getränkeauswahl sowie des Tischgeschirrs. Für die Passagiere der Suites, der First Class sowie der Business Class wird Porzellan des französischen Herstellers Christofle eingeführt, dessen Gestaltung Elemente des unternehmenseigenen Batik-Musters aufgreift. Während die ersten neuen Speisen bereits auf ausgewählten Flugstrecken serviert werden, ist der Einsatz des neuen Geschirrs und der erweiterten Weinkarte ab November 2026 vorgesehen. Die Modifikationen betreffen sowohl die Premium-Klassen als auch die Economy Class. Die Anpassungen im Bordservice geschehen vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs im asiatisch-pazifischen Luftverkehrssektor, in dem internationale Fluggesellschaften verstärkt auf Differenzierung im Premiumbereich setzen. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Überarbeitung des Catering-Angebots mit beträchtlichen logistischen Herausforderungen für die weltweiten Lieferketten der Catering-Standorte verbunden ist. Zudem steigen durch hochwertige Ausstattungsmerkmale und ein erweitertes Menüangebot die laufenden Betriebskosten für die Verpflegung pro Passagier. Kritische Stimmen aus der Luftfahrtbranche betonen, dass Produktanpassungen im Soft-Service-Bereich oft genutzt werden, um die Aufmerksamkeit von Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeugtypen oder der Umrüstung bestehender Kabinenstrukturen abzulenken. Ob die Umstellung der Verpflegung ausreicht, um die Erwartungen der Fluggäste

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Vereinigung Cockpit warnt vor übereilten Schlüssen zum Vietnam-Airlines-Zwischenfall

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) fordert eine sachliche Analyse der Ereignisse rund um den Startverlauf einer Boeing 787 der Vietnam Airlines am Flughafen München. Nach der fristgerechten Vorlegung des Zwischenberichts durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) betont der Berufsverband, dass die genauen Auslöser des Zwischenfalls weiterhin ungeklärt sind. Zwar dokumentieren die Flugdatenaufzeichnungen einen Bremsdruck während des Startlaufs, die Ursache für diesen Systemwert steht jedoch noch nicht fest. Die Ermittlungsbehörde führt die Untersuchungen zur Rekonstruktion des Geschehens fort. Im Fokus der Fachuntersuchung steht insbesondere eine rund 18 Sekunden dauernde Phase während des Startvorgangs, in der das Großraumflugzeug trotz gesetzter Triebwerksleistung keine weitere Beschleunigung verzeichnete. Laut Sebastian Kloth, Leiter der Arbeitsgruppe für Unfallanalyse bei der Vereinigung Cockpit, müssen technische Wechselwirkungen, unbeabsichtigte Systembetätigungen sowie dynamische Abläufe im Cockpit gleichwertig geprüft werden. Die Gewerkschaft warnt vor spekulativen Zuweisungen an das Flugpersonal, solange die Unterscheidung zwischen rein messtechnisch erfassten Eingaben und deren eigentlicher Auslösung nicht abschließend geklärt ist. Flugsicherheitsexperten weisen darauf hin, dass Zwischenberichte von Ermittlungsbehörden gemäß internationalen Vorgaben der International Civil Aviation Organization (ICAO) primär der Dokumentation des aktuellen Kenntnisstands dienen. Die detaillierte Auswertung der Flugdatenrekorder und Cockpit-Voice-Recorder sowie die Prüfung der Flugzeugsysteme erfordern Zeiträume, die oft über ein Jahr in Anspruch nehmen. Ziel der BFU-Untersuchungen ist nicht die Klärung von Schuldfragen, sondern die Identifikation von Sicherheitsrisiken zur Verhinderung künftiger Zwischenfälle im zivilen Luftverkehr. Die Bewertung von Daten aus der Flugaufzeichnung stellt Untersuchungen regelmäßig vor komplexe Aufgaben, da Fehlfunktionen in der Sensorik oder Software ähnliche Aufzeichnungsmuster erzeugen können wie manuelle Steuerbefehle. Bis zur Vorlage

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Globale Frachtnachfrage steigt trotz hoher Betriebskosten im August 2026

Der internationale Luftfrachtmarkt verzeichnete im August 2026 ein Wachstum der weltweiten Nachfrage um 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Wie aus den aktuellen Marktdaten des Luftfahrtverbandes International Air Transport Association (IATA) hervorgeht, wuchsen die Frachttonnenkilometer (CTK) im internationalen Geschäft um 5,3 Prozent. Demgegenüber ging das weltweite Ladekapazitätsangebot (ACTK) geringfügig um 0,1 Prozent zurück. Die verringerte Frachtkapazität bei zeitgleich ansteigendem Transportvolumen führte zu einer Erhöhung des Auslastungsgrades um 2,0 Prozentpunkte auf durchschnittlich 46,0 Prozent. Die operative Ertragslage der Frachtfluggesellschaften wird durch erhebliche Kostensteigerungen bei Treibstoffen geprägt. Der Preis für Kerosin stieg im August gegenüber dem Vormonat um 8,3 Prozent und lag um 79,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Laut IATA-Chefökonomin Marie Owens Thomsen ermöglichten die verbesserte Frachtraumauslastung und erstmals seit April wieder steigende Frachtraten (Yields) den Fluggesellschaften, einen Teil der gestiegenen Treibstoffaufwendungen zu kompensieren. Stützend wirkte dabei der Anstieg der globalen Industrieproduktion sowie der Zuwachs des weltweiten Warenhandels, der sich im Juli im 33. Monat in Folge positiv entwickelte. Regional zeigten sich bei der Nachfrageentwicklung deutliche Unterschiede. Die Fluggesellschaften in Nordamerika verzeichneten mit einem Plus von 6,6 Prozent bei den Frachttonnenkilometern das stärkste Wachstum, während das Kapazitätsangebot dort um 2,5 Prozent verringert wurde. In Europa stieg die Frachtnachfrage um 4,1 Prozent bei einem Kapazitätsrückgang von 3,5 Prozent. Hingegen wiesen die Frachtgesellschaften im Nahen Osten mit einem Zuwachs von 1,0 Prozent bei einer Kapazitätsausweitung um 3,3 Prozent das schwächste Ergebnis auf. Die Handelsrouten über den Nahen Osten blieben infolge der regionalen Konflikte beeinträchtigt, was sich in Rückgängen auf den Verbindungskorridoren zwischen Europa

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Hector International Airport schließt Erprobungsphase für unbemannte Luftfahrtsysteme ab

Am Hector International Airport im US-Bundesstaat North Dakota ist eine fünfmonatige Testphase zur Integration unbemannter Luftfahrtsysteme (UAS) in den regulären zivilen Flugbetrieb zu Ende gegangen. Über den Sommer hinweg nutzten drei verschiedene Betreiber von ferngesteuerten Flugzeugen des Typs MQ-9 Reaper – das 119. Geschwader der North Dakota Air National Guard, der Hersteller General Atomics Aeronautical Systems sowie die US-Grenzschutzbehörde CBP Air and Marine Operations – den kontrollierten Luftraum der Klasse D gemeinsam mit dem kommerziellen Linien- und der allgemeinen Luftfahrt. Die Beteiligten stufen den parallelen Start- und Landebetrieb an einem zivilen Verkehrsflughafen als Testlauf für die künftige zivile und militärische Luftraumorganisation ein. Während der mehrmonatigen Versuchsphase führten die Luftfahrzeuge von General Atomics Erprobungs- und Schulungsflüge durch, während die Grenzschutzbehörde Aufklärungseinsätze über dem Grenzgebiet absolvierte. Der Flughafenbetreiber sowie die Vertretung der Air National Guard betonten, dass die Abwicklung der unbemannten Einsätze über das örtliche Fargo Jet Center ohne Einschränkungen oder Verzögerungen des regulären Passagierflugverkehrs der ansässigen Fluggesellschaften wie Delta, United oder American Airlines erfolgte. Nach Abschluss der Versuchsreihe verlegten General Atomics und die Behörde CBP ihre Flugoperationen am 18. September wieder zurück auf den nahegelegenen GrandSKY UAS Business Park und die Grand Forks Air Force Base. Der Bundesstaat North Dakota fungiert im Auftrag der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) seit Jahren als eines der zentralen Testzentren für die Integration unbemannter Systeme in den nationalen Luftraum (National Airspace System). Durch Testgelände wie GrandSKY und erweiterte Radarüberwachungssysteme erproben Behörden und Industrie, wie unbemannte Großflugzeuge sicher in den dichten zivilen Mischverkehr eingefügt werden können.

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Entwicklung des Winterprogramms bei Tui vor dem Hintergrund veränderter Nachfrage und finanzieller Vorgaben

Der Reisekonzern Tui hat in Berlin sein Programm für die kommende Wintersaison vorgestellt und Einblicke in das aktuelle Buchungsverhalten sowie die wirtschaftliche Lage des Unternehmens gegeben. Die Kanarischen Inseln stellen weiterhin das volumenstärkste Ziel im Winterportfolio dar, gefolgt von Ägypten und der Türkei. Fast die Hälfte aller Sitzplatzkapazitäten der konzerneigenen Fluggesellschaft Tuifly entfällt auf die Zielgebiete Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote. Im Bereich der Fernreisen verzeichnet Thailand die höchste Nachfrage, während auf dem europäischen Festland Österreich und Südtirol die führenden Destinationen für den Wintersport bleiben. Gleichzeitig sieht sich das Management von Tui mit veränderten Rahmenbedingungen konfrontiert: Der gebuchte Umsatz im Pauschalreisesegment lag zuletzt unter den Werten des vergleichbaren Vorjahreszeitraums, was Anpassungen bei den finanziellen Erwartungen für das Gesamtergebnis nach sich zog. Verteilung der Flugkapazitäten auf Nah- und Mittelstrecken Im Segment der Nah- und Mittelstrecken nimmt die Inselgruppe der Kanaren eine zentrale Rolle innerhalb des Flug- und Angebotsprogramms von Tui ein. Von den insgesamt rund 1,3 Millionen Sitzplätzen, die der Konzern über die konzerneigene Airline Tuifly im Winter bereitstellt, ist knapp die Hälfte für Flüge nach Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote reserviert. Diese Konzentration unterstreicht die verlässliche Nachfrage nach Ganzjahresdestinationen mit stabiler Wetterlage innerhalb des europäischen Luftraums. An zweiter und dritter Stelle der beliebtesten Mittelstreckenziele rangieren Ägypten und die Türkei. In Ägypten verzeichnet der Konzern ein Wachstum bei den Buchungszahlen für die Küstenorte Hurghada und Sharm El Sheikh. Zudem nimmt das Interesse an Nil-Kreuzfahrten wieder zu. Die Nachfrage nach Reisen in die Türkei hält ebenfalls an, wobei hier vor

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Hannah Philomena Scheiber gestaltet Seilbahnstützen an Tiroler Gletschern

Die Tiroler Künstlerin Hannah Philomena Scheiber hat im Rahmen eines mehrmonatigen Projekts Seilbahnstützen der Wildspitzbahn am Pitztaler Gletscher sowie der Karlesjochbahn am Kaunertaler Gletscher künstlerisch gestaltet. Gesichert am Seil bearbeitete die Absolventin der Universität für angewandte Kunst Wien und der New Yorker School of Visual Arts die Stahl- und Betonkonstruktionen in einer Höhe von bis zu 3.440 Metern über dem Meeresspiegel. Neben der sichtbaren Umgestaltung der Stützen auf dem Areal des Gepatschferners umfasst das Projekt eine begleitende Ausstellung von Arbeiten der Künstlerin in der Bergstation der Wildspitzbahn. Das Projekt stellt eine Verbindung von Kunst und technischer Berginfrastruktur dar und erweitert die Nutzung von Seilbahnanlagen um kulturelle Aspekte. Nach Angaben der Geschäftsführung der Pitztaler Gletscherbahn dient die Transformation der Bauten dazu, den Blick der Besucher auf das Aufeinandertreffen von alpiner Landschaft und menschlichen Bauwerken zu lenken. Scheiber, deren Arbeiten unter anderem in Museen im D-A-CH-Raum und in der Messner Mountain Museum Gruppe vertreten sind, widmet sich seit rund 15 Jahren der Darstellung von Gebirgslandschaften und dem Wandel alpine Räume. Gletscherregionen und Bergbahngesellschaften in den Alpen nutzen vermehrt Ausstellungen, Kunstinstallationen und Architekturprojekte, um den Kulturtourismus zu stärken und das Angebot abseits des klassischen Skibetriebs zu erweitern. Ähnliche Projekte an anderen alpinen Knotenpunkten zeigen, dass die Kombination aus Infrastrukturbauten und Kunst Präsentationsflächen im öffentlichen Raum schafft. Für die Gletscherbahnen bedeutet die Bereitstellung ihrer Anlagen als Bildträger zugleich eine Positionierung im Bereich der alpinen Kultur- und Freizeitwirtschaft. Kulturkritiker und Tourismusanalysten beurteilen die Nutzung technischer Bergbauten als Kunstträger differenziert. Während Befürworter das Potenzial betonen, Kulturangebote

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Leipzig: Deutsche Aircraft startet Serienfertigung des Regionalflugzeugs D328eco

Die deutsche Luftfahrtindustrie verzeichnet einen strukturellen Wandel in ihren Fertigungskapazitäten und den regionalen Produktionsstandorten. Am 29. September 2026 hat der Flugzeugbauer Deutsche Aircraft mit einer feierlichen Banddurchschneidung seine neue Endmontagelinie am Flughafen Leipzig/Halle offiziell in Betrieb genommen. Mit diesem Schritt vollzieht das Unternehmen den schrittweisen Übergang des Regionalflugzeugprogramms D328eco von der reinen Entwicklungsphase in die industrielle Serienfertigung. Die Neuansiedlung am mitteldeutschen Flughafen ist das Ergebnis einer Großinvestition im dreistelligen Millionenbereich und markiert die Rückkehr einer vollständigen Serienmontage von Passagierflugzeugen nach Deutschland. Die Anlage wurde konzipiert, um dem globalen Bedarf an neuen Regionalflugzeugen in der Klasse von 30 bis 40 Sitzplätzen zu begegnen, einem Segment, das in den letzten Jahren vorrangig von ausländischen Herstellern dominiert wurde. Infrastruktur, Kapazitäten und die Arbeitsteilung zwischen den Standorten Das neu errichtete Areal am Flughafen Leipzig/Halle erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 60,500 Quadratmetern. Der Komplex umfasst neben der eigentlichen Fertigungshalle für die Endmontage auch einen Bereich zur Vorbereitung der Flugbereitschaft, ein Logistikzentrum sowie ein Verwaltungsgebäude. Nach Angaben des Herstellers ist die Montagehalle auf eine Ausbringungsmenge von bis zu 48 Flugzeugen pro Jahr ausgelegt. In der Endausbaulufe sollen an diesem Standort rund 250 Arbeitsplätze in der Fertigung, Abnahme und Auslieferung entstehen. Die Fertigungskette des Unternehmens basiert auf einer Arbeitsteilung zwischen zwei Standorten. Während Leipzig als operatives Zentrum für die Montage, die Bodentests, die Vorbereitung der Flugbereitschaft und die globale Kundenauslieferung dient, bleibt der bayerische Standort Oberpfaffenhofen das Zentrum für Ingenieursleistungen, Systemtests, Flugerprobung und die behördlichen Zertifizierungsaktivitäten. Nach Aussage des Herstellers kommen in der Leipziger Endmontage automatisierte

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Filmfestival Kitzbühel richtet 14. Ausgabe im November aus

Das 14. Filmfestival Kitzbühel (FFKB) findet vom 24. bis 28. November 2026 im Tiroler Alpenort statt. Die von der Festivalleitung unter Markus Mörth organisierte Veranstaltung dient als Netzwerktreffen für Filmschaffende, Verleiher, Medienvertreter und Broadcaster aus dem deutschsprachigen Raum. Neben öffentlichen Filmvorführungen stehen Branchenformate wie das Pitching-Event „FFKB Connect“, eine dreiwöchige Drehbuchklausur unter der Leitung von Sebastian Andrae sowie der Nachwuchswettbewerb „Rising Stars“ im Zentrum des Programms. Die Nachwuchsförderung bildet den organisatorischen Schwerpunkt des Festivals, bei dem Projekte von der Stoffentwicklung bis zur Präsentation vor Finanziers begleitet werden. Zu den im Wettbewerb vertretenen Werken zählt unter anderem der Spielfilm „Down the Arm of God“ von Regisseur Peter Brunner, der in Kitzbühel seine Österreich-Premiere feiert. Ergänzend arbeiten die Veranstalter mit Partnern wie dem Kurier Medienhaus, den Sendeanstalten ORF und ProSiebenSat.1 PULS 4 mit JOYN sowie Verwertungsgesellschaften zusammen, um Nachwuchsregisseuren und Autoren den Zugang zu Produktions- und Vertriebsstrukturen zu erleichtern. Finanziell und institutionell getragen wird die Veranstaltung von der Stadt Kitzbühel, dem Land Tirol, der Cine Tirol Film Commission sowie dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport. Trotz der etablierten Stellung als Treffpunkt der österreichischen und deutschen Filmbranche steht die Veranstaltung vor dem Hintergrund veränderter Verwertungsbedingungen im Film- und Fernsehsamarkt. Durch die Kooperation mit der Streaming-Plattform JOYN, die preisgekrönte Kurzfilme in ihr Portfolio übernimmt, versuchen die Organisatoren, die zeitliche Relevanz über die eigentliche Festivalwoche hinaus zu verlängern. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass regionale Filmfestivals zunehmend gefordert sind, ihre Wirtschaftlichkeit gegenüber öffentlichen Fördergebern zu rechtfertigen. In Zeiten stagnierender Budgets im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und

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