September 30, 2026

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September 30, 2026

Überschwemmungen belasten Flughafenbetrieb in Bangkok

Heftige Überschwemmungen in der thailändischen Hauptstadt Bangkok führen zu erheblichen Einschränkungen im Flug- und Bodenbetrieb der beiden Großflughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang. Obwohl die Start- und Landebahnen beider Verkehrsflughäfen betriebsbereit bleiben, beeinträchtigen die Wassermassen die Logistik auf den Vorfeldern, die Zufahrtswege sowie die Kapazitäten bei der Gepäckabfertigung. Nach Angaben des staatlichen Flagcarriers Thai Airways mussten für den 29. und 30. September 2026 mindestens 14 Flüge gestrichen werden. Am Hauptflughafen Suvarnabhumi stauen sich nach Branchenangaben rund 5.000 Gepäckstücke, die aufgrund von personellen und technischen Engpässen bei den Bodendiensten nicht rechtzeitig verladen werden konnten. Zur Bewältigung der Passagierströme und zur Entlastung der Terminals haben mehrere in Thailand operierende Fluggesellschaften Sonderregelungen für betroffene Kunden erlassen. Neben Thai Airways bieten auch Low-Cost-Anbieter und Regionalgesellschaften wie AirAsia, Bangkok Airways, Nok Air, Thai Lion Air und Thai Vietjet gebührenfreie Umbuchungen sowie Terminanpassungen an. Die Maßnahmen sollen verhindern, dass zusätzliche Fluggäste in den überschwemmten Zufahrtsbereichen der Flughäfen stranden. Die thailändischen Behörden und Wetterdienste prognostizieren zwar eine schrittweise Konsolidierung der Wetterlage, verweisen jedoch auf anhaltende Verzögerungen bei der Räumung der Verkehrswege rund um das Stadtgebiet. Die witterungsbedingten Ausfälle treffen den thailändischen Luftfahrtsektor in einer Phase hoher Auslastung im internationalen Transitverkehr. Neben den direkten Flugstreichungen führen verspätete Bodenabfertigungen und fehlende Freigaben für das Kabinen- und Bodenpersonal zu Kettenreaktionen im gesamten regionalen Streckennetz Südostasiens. Die Eisenbahn- und Straßenanbindungen an das Stadtzentrum von Bangkok sind stellenweise nur eingeschränkt nutzbar, was den Passagier- und Gütertransport zum Flughafen weiter erschwert. Branchenanalysten betonen, dass extreme Wetterereignisse in Südostasien die Fragilität der regionalen Transportinfrastruktur offenlegen.

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Eröffnung des Falkensteiner Resorts Lake Garda in Salò

Die Unternehmensgruppe Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) hat nach mehrjähriger Planung und Bauzeit ihr Großprojekt am Gardasee offiziell eröffnet. Am 25. September 2026 fand die formelle Eröffnungsfeier des Falkensteiner Resorts Lake Garda im italienischen Salò statt, nachdem der Hotelbetrieb bereits im Juli 2026 versuchsweise gestartet war. Das Gesamtprojekt auf dem ehemaligen Industriegelände des Mineralwasserherstellers Tavina repräsentiert ein Investitionsvolumen von rund 150 Millionen Euro. Die Anlage kombiniert Hotellerie der Fünf-Sterne-Kategorie mit sogenannten Branded Residences, einer Form von Eigentumswohnungen mit angeschlossenem Hotel-Service. Das Vorhaben gliedert sich in mehrere Bauphasen, deren vollständiger Abschluss für Sommer 2027 vorgesehen ist. Das Projekt veranschaulicht den Trend in der internationalen Oberklasse-Hotellerie, klassische Beherbergungsbetriebe mit Immobilienverkäufen zu koppeln, um Eigenkapital zu generieren und Risiken zu streuen. Projektstruktur und finanzielle Rahmenbedingungen Die Entwicklung des Areals in Salò stellt für die FMTG eine der umfangreichsten Einzelinvestitionen in der Unternehmensgeschichte dar. Auf dem ehemaligen Betriebsgelände entsteht ein Komplex, der nach der geplanten Fertigstellung im Sommer 2027 insgesamt 85 Hotelzimmer und Suiten sowie 174 Appartements umfassen soll. In einem anschließenden Bauabschnitt ist zudem die Errichtung von vier frei stehenden Villen auf dem Areal vorgesehen. Mit dem Abschluss der ersten Bauphase wurden das Hauptgebäude des Hotels und der erste Teilabschnitt der Appartementanlagen fertiggestellt. Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt sind derzeit im Gange. Finanziell wird das Projekt neben der FMTG von den Co-Investoren Robert König und Albert Kerbl getragen, die bereits bei früheren Hotelentwicklungen als Partner der Gruppe fungierten. Das Mischkonzept aus Beherbergungsbetrieb und Immobilienverkauf (Mixed-Use) ermöglicht es Entwicklern, einen Teil der Baukosten durch

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Corendon Airlines verringert Großbritannien-Programm im Sommer 2027

Die türkische Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines kürzt ihr Streckenangebot auf dem britischen Markt für die Sommersaison 2027 deutlich. Das Unternehmen stellt den Flugbetrieb an den Standorten Birmingham, Newcastle und London-Gatwick vorerst komplett ein. Verbleibende Verbindungen zum Drehkreuz Antalya werden im Sommerflugplan 2027 ausschließlich von den Flughäfen Glasgow mit zwei sowie Manchester und London-Stansted mit jeweils drei wöchentlichen Frequenzen bedient. Als Ursachen für die Streichung von Strecken und Frequenzen verweist die Führung der Fluggesellschaft auf ein operativ anspruchsvolles Geschäftsjahr. Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, geopolitische Unsicherheiten in der Region sowie schwankende Nachfragemuster belasteten das Ergebnis im Charter- und Linienverkehr. Hinzu kommen gestiegene Kerosin- und Standortkosten. Im Zuge der Restrukturierung beendet das Unternehmen mehrere Leasingverträge für Flugzeuge vorzeitig, was zu einer Reduzierung der aktiven Flottengröße führt. Der Kapazitätsrückbau erfolgt in einem intensiv umkämpften Umfeld für Türkeiflüge ab Großbritannien. Auf den betroffenen Strecken konkurriert Corendon mit kapazitätsstarken Anbietern wie Jet2.com, Easyjet und TUI Airways, die an den Hauptflughäfen über gefestigte Marktanteile verfügen. Die Fluggesellschaft kündigte an, die Auslastungs- und Ertragsentwicklung im Januar 2027 neu zu bewerten, um über eine spätere Wiederaufnahme der gestrichenen Verbindungen ab Birmingham, Newcastle und Gatwick zu entscheiden. Luftfahrtanalysten werten den Teilrückzug von Corendon als Indikator für den anhaltenden Konsolidierungsdruck im europäischen Touristikverkehr. Die Verkleinerung der Leasingflotte verringert zwar die fixen Vorhaltungs- und Wartungskosten in verkehrsschwächeren Zeiten, schränkt jedoch die Flexibilität bei einer kurzfristigen Erholung des Flugbuchungsmarktes ein.

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Ende der TAP-Angebotsnachfrist: Warum Portugals Steuerzahler schon verloren haben

Am 30. September 2026 müssen Air France-KLM und Lufthansa ihre nachgebesserten Angebote für die TAP abgeben, spätestens Mitte Oktober will Lissabon den Sieger verkünden. Wer auch immer gewinnt: Für Portugal endet das Geschäft in einer Blamage. Um zu verstehen, warum, muss man rund fünf Jahre zurückblicken. Als die Pandemie den Luftverkehr lahmlegte, pumpte Portugal 3,2 Milliarden Euro in seine Staatsairline. Anders als bei den meisten europäischen Rettungsaktionen wurde selbst das anfängliche Rettungsdarlehen über 1,2 Milliarden Euro in Eigenkapital umgewandelt. Zurückzahlen muss TAP davon keinen Cent. Der damals zuständige Infrastrukturminister Pedro Nuno Santos aus dem Kabinett von António Costa versprach im Dezember 2020 dennoch, TAP werde ab 2025 Geld an den Staat zurückgeben können. Sein Ministerium schob später nach, wie das gehen solle: über Dividenden oder über den Einstieg eines Investors, also einen Verkauf. Seit November 2022 ist offiziell, dass TAP die 3,2 Milliarden nicht zurückzahlt. Übrig bleibt nur der Verkaufserlös, und die Opposition von den Liberalen bis zur heute regierenden PSD hält Santos sein Versprechen bis heute vor. Rechnet man das konsequent durch, müsste selbst ein symbolischer Kaufpreis von einem Euro eigentlich ein Preisschild von 3,2 Milliarden plus einem Euro tragen. Verkauft werden zwar nur 44,9 Prozent an einen strategischen Partner, weitere fünf Prozent sind für die Belegschaft reserviert. Doch selbst anteilig wären das rund 1,44 Milliarden Euro. Übrig geblieben sind zwei Bieter: Air France-KLM (AFKL) und die Lufthansa Group (LHG). Beide haben Ende Juli bindende Angebote abgegeben, die IAG hatte bereits im April abgewunken. Die Regierung reagierte mit einer

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Russe und Ukrainer: Piloten prügeln sich im Cockpit während Flydubai-Flug

Ein Linienflug der Fluggesellschaft Flydubai von Dubai zum Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv hat am 30. September 2026 für erhebliche Sicherheitsbedenken im nahostmitteleuropäischen Luftraum gesorgt. Die Maschine mit der Flugnummer FZ1073 hatte während des Fluges transponderseitig internationale Notfallcodes gesendet, die auf eine schwerwiegende Störung an Bord sowie auf den Verdacht einer Flugzeugentführung hindeuteten. Aber scheinbar war alles anders: Die Piloten, ein Russe und ein Ukrainer, sollen sich gegenseitig geprügelt haben. Nach einer Kurseinflugänderung über dem jordanischen Luftraum und einem anschließenden Ausweichflug über saudi-arabischem Territorium landete das Flugzeug schließlich auf dem Flughafen Tabuk im Nordwesten Saudi-Arabiens. Die israelischen Luftstreitkräfte stiegen vorsorglich mit Kampfflugzeugen auf, während der Abflugbetrieb am Flughafen Ben Gurion vorübergehend ausgesetzt wurde. Spätere Erklärungen der Fluggesellschaft sowie israelischer Behörden führten die Auslösung der Notfallcodes auf eine physische Auseinandersetzung im Cockpit zwischen dem russischen Kapitän und seinem ukrainischen Ersten Offizier zurück. Verlauf des Fluges und Auslösung der Transpondercodes Die Passagiermaschine hob am 30. September 2026 um 7.05 Uhr Ortszeit in Dubai ab. An Bord befanden sich insgesamt 174 Passagiere, darunter 27 Kinder. Der Flug war regulär auf den Zielflughafen Ben Gurion ausgerichtet, wo die Landung gegen 9.30 Uhr erwartet wurde. Etwa anderthalb Stunden nach dem Start, als die Maschine den jordanischen Luftraum erreichte und sich im manuellen Sinkflug befand, setzte das Cockpit den Transpondercode 7700 ab, der im internationalen Luftverkehr allgemeine Notlagen signalisiert. Kurz darauf folgte die Eingabe des Transpondercodes 7500, welcher weltstandardisiert eine unrechtmäßige Einflussnahme oder Entführung eines Luftfahrzeugs anzeigt. Unmittelbar nach der Abgabe der Signale vollführte das

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Systemausfall im britischen Luftraum: Luftfahrtbehörde untersucht erneut Softwarestörung bei Nats

Die britische Zivilluftfahrtbehörde Civil Aviation Authority (CAA) hat eine Untersuchung zu den Ursachen und Folgen eines schwerwiegenden Softwareausfalls beim nationalen Flugsicherungsdienst Nats eingeleitet. Die Störung im System der Luftraumüberwachung hatte zu Beginn des Monats zu flächendeckenden Unterbrechungen im Flugbetrieb geführt, wodurch Hunderte Flüge gestrichen werden mussten und Zehntausende Passagiere an britischen und europäischen Flughäfen festsaßen. Die britische Verkehrsministerin Heidi Alexander forderte eine lückenlose Aufklärung der betrieblichen Abläufe und behördliche Konsequenzen aus den Ausfällen. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die operativen Sicherheitsmengen, die Redundanz der IT-Systeme sowie die Notfallpläne des Flugsicherungsunternehmens. Die CAA kündigte an, neben dem internen Ursachenbericht von Nats auch die Vorbereitungen zur Erneuerung und Modernisierung der kritischen Betriebsinfrastruktur zu überprüfen. Ein zentraler Punkt der Ermittlungen ist die Frage, inwieweit Handlungsempfehlungen aus früheren Systemstörungen von Nats vollumfänglich umgesetzt wurden. Der finale Ermittlungsbericht soll der Regierungsstelle bis März 2027 vorgelegt werden. Für die Fluggesellschaften und Flughafengesellschaften bedeuten die wiederholten EDV-Störungen der britischen Flugsicherung erhebliche finanzielle Belastungen. Neben den direkten Kosten für Passagierunterbringungen, Verpflegung und Ausgleichsleistungen nach den Verbraucherschutzbestimmungen geraten die Umlaufpläne der Fluggesellschaften über Tage hinweg aus dem Gleichgewicht. Der Branchenverband der Fluggesellschaften fordert seit Längerem eine Verschärfung der Haftungsregeln für Monopolbetreiber im Flugsicherungssektor, da die Fluggesellschaften die finanzielle Last technischer Systemausfälle bislang weitgehend allein tragen. Luftfahrtanalysten betonen, dass die veraltete Softwarearchitektur vieler europäischer Flugsicherungsanbieter ein kontinuierliches Risiko für die Stabilität des Gesamtsystems darstellt. Der steigende Kapazitätsbedarf im europäischen Luftraum erfordert hohe Investitionen in redundante Kontrollsysteme und Cybersicherheit. Die Untersuchung der CAA wird zeigen müssen, ob die geplante Modernisierung der

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Außerplanmäßige Notlandung eines Delta-Air-Lines-Passagierflugzeugs nach Rauchentwicklung

Ein Langstreckenflug der US-amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines von Barcelona nach Boston musste am Sonntag nach einer plötzlichen Rauchentwicklung in der Passagierkabine über dem Atlantischen Ozean abgebrochen werden. Die Piloten des Airbus A330-300 erklärten eine Luftnotlage und steuerten den nächstgelegenen Ausweichflughafen im portugiesischen Porto an. An Bord befanden sich 283 Passagiere und 13 Besatzungsmitglieder. Nach der sicheren Landung auf dem Flughafen Francisco Sá Carneiro wurden mehrere Personen medizinisch erstversorgt, drei Passagiere mussten zur weiteren Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden. Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Ereignisse mit Geruchs- und Rauchbelastungen in Verkehrsflugzeugen ein, die in der Luftfahrtbranche unter dem Begriff Fume Events diskutiert werden. Ablauf des Zwischenfalls und Notlandung in Portugal Flug DL251 startete am Sonntagnachmittag um 15:11 Uhr Ortszeit vom Flughafen Josep Tarradellas Barcelona-El Prat mit Ziel Boston Logan International Airport. Kurze Zeit nach dem Überfliegen der spanischen Nordküste und dem Einflug in den Luftraum über dem Atlantik bemerkte die Besatzung eine unübliche Rauch- und Geruchsentwicklung in der Kabine. Die Piloten setzten daraufhin den internationalen Notfallcode (Squawk 7700) ab und leiteten eine umgehende Kursänderung in Richtung des portugiesischen Festlands ein. Aus aufgezeichneten Funkgesprächen mit der Flugverkehrskontrolle geht hervor, dass fast ein Dutzend Passagiere Symptome wie Atembeschwerden und Übelkeit aufwiesen. Zwei Flugbegleiterinnen mussten während des Sinkflugs zusätzlichen Sauerstoff aus mobilen Schutzgeräten in Anspruch nehmen. Die Maschine landete um 17:45 Uhr Ortszeit sicher auf dem Flughafen Porto. Nach dem Rollen auf die Parkposition untersuchten Rettungskräfte und Vertreter der portugiesischen Zivilschutzbehörde die Insassen. Während acht Passagiere nach einer

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Plattform Vini startet Flüge ab Flugplatz Frankfurt-Egelsbach

Die Buchungsplattform Vini nimmt den Flugplatz Frankfurt-Egelsbach in ihr Streckenportfolio auf und bietet von dort aus fünf Direktverbindungen im Bedenk- und On-Demand-Flugverkehr an. Nach Unternehmensangaben können Kunden Flüge zu den Destinationen Hamburg, Bremen, Berlin-Schönhagen, Sylt sowie zum belgischen Flughafen Antwerpen anfragen. Das Geschäftsmodell sieht keinen festen Flugplan mit regelmäßigen Abflugzeiten vor. Stattdessen werden Einzelanfragen gebündelt, um bei ausreichender Auslastung und Verfügbarkeit von Fluggerät entsprechende Verbindungen mit Partnerunternehmen zu organisieren. Für die Durchführung der Flüge greift die Plattform auf externe Luftfahrtunternehmen zurück. Die Beförderung soll primär mit einmotorigen Turboprop-Maschinen des Typs Cessna Grand Caravan EX erfolgen, die vom Partnerunternehmen Eisele Flugdienst bereitgestellt werden. Zudem bereitet Vini eine Kooperation mit der portugiesischen Fluggesellschaft Sevenair vor, um bei höherem Passagieraufkommen zweimotorige Flugzeuge des Typs Dornier Do 228 einzusetzen. Das Angebot richtet sich vornehmlich an Geschäftsreisende, die Ausweichmöglichkeiten zu den großen Drehkreuzen suchen. Der Flugplatz Frankfurt-Egelsbach, der als stark frequentierter Verkehrslandeplatz für die allgemeine Luftfahrt im Rhein-Main-Gebiet dient, bietet aufgrund seiner Infrastruktur kurze Wege und verkürzte Abfertigungszeiten am Boden. Durch die Nutzung kleinerer Verkehrslandeplätze wie Berlin-Schönhagen dezentralisiert die Plattform Flugrouten abseits des regulären Linienflugverkehrs. Vini-Geschäftsführer Tomislav Lang verweist darauf, dass durch die Anbindung von Zielen ohne direkte Linienverbindung Zeitgewinne bei der Gesamtreisekette erzielt werden sollen. Luftfahrtanalysten bewerten die wirtschaftlichen Aussichten von linienunabhängigen On-Demand-Modellen im Regionalflugverkehr zurückhaltend. Da der Flugbetrieb erst bei einer Mindestanzahl von Buchungen zustande kommt, fehlt Passagieren die für den Geschäftsreiseverkehr wesentliche Planungssicherheit. Zudem hängen die Betriebskosten je angebotenem Sitzkilometer bei kleineren Turboprop-Maschinen stark von der Auslastung ab, was ohne feste Abnahmegarantien

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Klagenfurt: Justiz nimmt Call-Option-Gutachten unter die Lupe

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat ihre Ermittlungsverfahren rund um die gescheiterte Privatisierung und die anschließende Rückabwicklung der Eigentümerstruktur am Flughafen Klagenfurt ausgeweitet. Im Zentrum der behördlichen Prüfungen steht ein Gutachten eines Universitätsprofessors aus dem Jahr 2022, das vor der Ausübung der sogenannten Call-Option durch die öffentlichen Eigentümer – das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt – gewarnt hatte. Das Papier bezeichnete den Schritt als ein Szenario mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen für die öffentliche Hand. Die Ermittler gehen nun dem Verdacht nach, ob es sich bei dieser Expertise um ein Gefälligkeitsgutachten zugunsten des damaligen Mehrheitseigentümers, der Immobiliengruppe Lilihill, gehandelt haben könnte. Die Ermittlungen betreffen die Frage, ob Entscheidungsträger im öffentlichen Bereich und Berater im Interesse des privaten Partners agierten oder ob die Warnungen auf objektiv nachvollziehbaren betriebswirtschaftlichen Analysen beruhten. Hintergründe der Call-Option und der Konflikt um die Flughafen-Mehrheit Die Vorgeschichte der aktuellen Ermittlungen reicht bis in das Jahr 2018 zurück, als die Klagenfurter Lilihill-Gruppe unter der Führung von Investor Franz Peter Orasch 74,9 Prozent der Anteile an der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft übernahm. Land Kärnten und Stadt Klagenfurt behielten über die Kärntner Beteiligungsverwaltung (K-BV) eine Sperrminorität von 25,1 Prozent. Im Privatisierungsvertrag wurde eine Call-Option verankert: Sollte der private Investor vertraglich vereinbarte Investitionen, Beschäftigungsziele oder Mindestpassagierzahlen nicht erreichen, stand der öffentlichen Hand das Recht zu, die veräußerten Anteile zum ursprünglichen Kaufpreis zurückzufordern. In den Folgejahren blieben die Passagierzahlen am Flughafen Klagenfurt deutlich hinter den Erwartungen und den vertraglichen Zielvorgaben zurück. Während der Investor auf externe Rahmenbedingungen und Verzögerungen verwies, forderten Vertreter der Landespolitik zunehmend

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Irak verhandelt mit den USA über Ausnahmeregelungen für den iranischen Flugverkehr

Die irakische Regierung unter Ministerpräsident Ali al-Saidi bemüht sich um Sondergenehmigungen der US-Regierung zur Aufrechterhaltung ausgewählter Flugverbindungen mit dem benachbarten Iran. Nach Angaben des irakischen Medienbüros stehen Diplomaten beider Staaten in direktem Austausch, um Ausnahmen von den umfassenden US-Luftfahrtsanktionen aus humanitären Gründen zu erwirken. Die Anfragen betreffen vorrangig den Transport von medizinischen Notfällen sowie den traditionellen Passagierverkehr für schiitische Pilgerreisen zwischen beiden Ländern. Hintergrund der Verhandlungen sind verschärfte Maßnahmen der US-Regierung unter Finanzminister Scott Bessent, die eine weltweite Isolierung iranischer Fluggesellschaften anstreben. Die US-Administration kündigte an, Drittstaaten und ausländische Flughafenbetreiber konsequent aus dem US-Dollar-Finanzsystem auszuschließen, falls diese iranischen Fluggesellschaften Auftankungen, Bodendienstleistungen oder den Ticketvertrieb ermöglichen. Infolgedessen stellten erste Flughäfen in der Region, darunter der Flughafen in Nadschaf, die Abfertigung von Flügen aus und in den Iran vorerst ein. Die Einstellung der Flugverbindungen trifft die irakische Transportinfrastruktur und den regionalen Luftverkehrsmarkt in einer ohnehin angespannten Phase. Der Flughafen Nadschaf fungiert als zentrales Drehkreuz für den religösen Tourismus, der eine wichtige Einnahmequelle für die lokale Wirtschaft darstellt. Gleichzeitig führt der Wegfall iranischer Regellinien zu Kapazitätsengpässen und logistischen Problemen bei der Abwicklung des grenzüberschreitenden Personenverkehrs. Branchenbeobachter und Politikanalysten verweisen darauf, dass die irakische Regierung in einen Zielkonflikt zwischen der Einhaltung von US-Sanktionsvorgaben und den wirtschaftlichen sowie religiösen Verflechtungen mit dem Iran geraten ist. Sollten die diplomatischen Bemühungen um Ausnahmeregelungen scheitern, drohen dem irakischen Luftfahrtsektor weitere operative Einschränkungen und finanzielle Einbußen im Einnahmesektor der Flugsicherungs- und Landebedingungen.

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