
Notlandung in Houston nach Scheibenbruch im Cockpit eines Regionalflugzeugs
Ein Passagierflugzeug des Typs Embraer E175, durchgeführt von Mesa Airlines für United Express, musste am Sonntag kurz nach dem Start vom George Bush Intercontinental Airport in Houston eine Umkehr einleiten und notlanden. Grund für den Zwischenfall auf dem Flug UA6309 mit dem Ziel El Paso war das Zersplittern der Cockpitscheibe auf der Seite des Kopiloten. Mehrere Schichten des Verbundglases versagten, woraufhin Glassplitter in das Cockpit gelangten. Die Besatzung brach den Steigflug bei rund 13.000 Fuß ab und setzte etwa 35 Minuten nach dem Start wieder sicher in Houston auf. Die Fluggäste wurden mit einem Ersatzflugzeug weiterbefördert. Die Federal Aviation Administration sowie potenziell das National Transportation Safety Board haben Untersuchungen aufgenommen, um die technischen Ursachen des Schadens zu klären. Verlauf des Zwischenfalls und Notruf der Besatzung Der Flug UA6309 hob am Sonntag vom Flughafen Houston in Richtung El Paso ab. Während des Anfangssteigflugs beschädigte sich die Windschutzscheibe im Cockpit mendisch auf der rechten Seite. Berichten zufolge handelte es sich nicht nur um oberflächliche Risse in einer Außenschicht, sondern um ein strukturelles Versagen mehrerer Glasschichten, bei dem Fragmente in den Innenraum gedrückt wurden. Über den Flugfunk setzte die Besatzung eine Notfallmeldung ab. Die Piloten erklärten eine Notlage und teilten der Luftverkehrskontrolle mit, dass das Glas vollständig durchgebrochen sei. Der Steigflug wurde bei etwa 13.000 Fuß (circa 3.960 Meter) gestoppt, um den Belastungen durch Kabinendruck und Fluggeschwindigkeit entgegenzuwirken. Ein Druckabfall im Passagierraum wurde nicht gemeldet. Die Maschine kehrte um und landete rund 35 Minuten nach dem Abflug ohne weitere Vorfälle auf dem Flughafen




