November 2, 2026

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November 2, 2026

WestJet-Führung fordert kanadische Luftfahrtstrategie und kritisiert Gebührenstruktur

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet fordert von der Regierung in Ottawa die Ausarbeitung einer nationalen Luftfahrtstrategie zur Stabilisierung der heimischen Branche. Konzernchef Alexis von Hoensbroech verwies bei einer Branchenrede in Calgary auf die steigenden Belastungen durch Kerosinpreise, Flughafengebühren, Flugsicherheitsabgaben sowie Kosten im Zusammenhang mit strengen Passagierrechtsregeln. Diese finanziellen Faktoren schränkten die operative Flexibilität der Fluggesellschaften beim Auffangen externer Preisschwankungen im Treibstoffsektor erheblich ein. Als zentralen Kritikpunkt benannte das Management das kanadische Gebührenmodell für die Luftfahrtinfrastruktur. Während in den USA Bundeszuschüsse zur Finanzierung von Flughäfen beitragen und Gebühren pro Passagier gesetzlich gedeckelt sind, finanzieren sich kanadische Flughäfen im Nutzerfinanzierungsprinzip selbst und wälzen Pachtzahlungen an den Staat auf die Passagiere ab. Dies führt zu Flughafenentgelten von oft rund 40 kanadischen Dollar pro Passagier, verglichen mit etwa 4,50 US-Dollar an US-amerikanischen Standorten. Zudem warf von Hoensbroech der Bundesregierung vor, den Marktwettbewerb durch gezielte finanzielle Hilfeleistungen an ausgewählte Konkurrenten zu beeinträchtigen. Die Vorstöße der zweitgrößten Fluggesellschaft des Landes erfolgen in einer Phase der Umstrukturierung im kanadischen Luftverkehrsmarkt. Nach der Einstellung des Flugbetriebs durch Billigfluganbieter wie Lynx Air und der Umpositionierung von Swoop steht der Markt vor strukturellen Anpassungen, während Großanbieter wie Air Canada und WestJet ihre Kapazitäten neu ausrichten. Branchenfachleute verweisen darauf, dass hohe Abgaben und Infrastrukturkosten nicht nur Flugpreise im Inlandsverkehr verteuern, sondern auch die internationalen Transitströme über kanadische Drehkreuze gegenüber US-amerikanischen Knotenpunkten schwächen. WestJet verlangt daher eine Reform der Pacht- und Entgeltstrukturen sowie verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen für Investitionen im Sektor. Die Umsetzung einer bundesweiten Strategie bleibt jedoch von politischem Konsens abhängig, da die

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Lufthansa will an Air-Baltic-Wetlease festhalten

Die Lufthansa Group führt ihre operative Partnerschaft mit der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic im Rahmen von Wet-Lease-Vereinbarungen trotz des laufenden Restrukturierungsverfahrens der Fluggesellschaft fort. Während die lettische Airline seit Mitte September 2026 unter dem Gläubigerschutz nach Chapter 11 operiert, laufen die betrieblichen Vorbereitungen bei der deutschen Muttergesellschaft für die kommenden Flugplanperioden, einschließlich des Sommers 2027, auf vertraglicher Grundlage weiter. Demgegenüber hat die Schweizer Konzerntochter Swiss den Ausstieg aus der Zusammenarbeit mit Air Baltic zum Ablauf des Winterflugplans 2026/2027 angekündigt. Die unterschiedlichen Entscheidungen der Konzernsparten verdeutlichen die vielschichtigen Kapazitätsabwägungen bei der Steuerung von Fremd- und Eigenflotten im europäischen Kurz- und Mittelstreckenverkehr. Fortführung der Verträge zwischen der Lufthansa-Kernmarke und Air Baltic Die Lufthansa Group bestätigte auf Nachfrage, weiterhin vertraglich an die Vereinbarungen mit der lettischen Fluggesellschaft gebunden zu sein. Air Baltic stellt als Wet-Lease-Partner Fluggeräte samt Besatzung, Wartung und Versicherung bereit. Ein Sprecher der Lufthansa teilte mit, dass die Zusammenarbeit für die kommenden Flugplanabschnitte fest eingeplant sei und Air Baltic zugesichert habe, die vertraglich vereinbarten Flugkapazitäten wie vorgesehen zur Verfügung zu stellen. Die Planungsarbeiten für den Sommerflugplan 2027 schreiten demnach ohne Unterbrechung voran. Das lettische Unternehmen befindet sich seit Mitte September 2026 in einem gerichtlichen Gläubigerschutzverfahren nach Chapter 11. Dieses US-amerikanische Ausgleichsverfahren erlaubt es Unternehmen, ihren Geschäftsbetrieb unter Aufsicht aufrechtzuerhalten, während finanzielle Verbindlichkeiten neu geordnet werden. Für Air Baltic bilden die langfristigen Wet-Lease-Einnahmen aus den Kontrakten mit europäischen Netzwerkträgern einen stabilisierenden Faktor bei der Absicherung der operativen Liquidität. Differenzierter Kurs der Konzerntochter Swiss und Reduzierung von Fremdkapazitäten Im Gegensatz zur Konzernmutter beendet

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Zweite Bauetappe zur Modernisierung der Skymetro am Flughafen Zürich startet Anfang November

Die Flughafen Zürich AG leitet am 3. November 2026 die zweite Phase des Umbaus der Skymetro-Untergrundbahn ein. Im Rahmen dieser etappierten Erneuerung wird der zweite, noch nicht modernisierte Tunnel für voraussichtlich sechs Monate bis Mai 2027 für den Bahnbetrieb gesperrt. Während der Bauarbeiten verbleibt der Passagierverkehr in der bereits im Juni 2026 fertiggestellten ersten Röhre, womit der Personenstransport zwischen dem Hauptkomplex Airside Center und dem Satellitenterminal Dock E auch während der Sanierung aufrechterhalten wird. Um die reduzierten Beförderungskapazitäten im eingleisigen Shuttle-Betrieb auszugleichen, setzt der Flughafenbetreiber während der morgendlichen und mittäglichen Passagierspitzen einen ergänzenden Busersatzverkehr auf dem Vorfeld ein. Die technologische Überholung des seit 2003 betriebenen, rund 1,1 Kilometer langen Seilbahnsystems erfordert nach mehr als zwei Jahrzehnten Dauerbetrieb den Austausch veralteter Steuerungs- und Antriebskomponenten. Neben der Systemerneuerung durch ein Konsortium um die Seilbahnspezialisten Garaventa, Doppelmayr Cable Car und Sisag umfasst das Projekt die Umstellung der Zugkompositionen von Drei- auf Vierwagen-Züge. Nach dem planmäßigen Abschluss der Arbeiten im Frühjahr 2027 erhöht sich die maximale Transportleistung der Anlage in beiden Tunnelröhren von bislang 8.000 auf 10.000 Passagiere pro Stunde und Richtung. Die Anhebung der Kapazitäten um rund 25 Prozent zielt darauf ab, die Abfertigungsprozesse für Transit- und Langstreckenpassagiere am verkehrsreichsten Schweizer Luftfahrtdrehkreuz auch bei steigendem Fluggastaufkommen stabil zu halten. Die Durchführung der Modernisierung bei laufendem Flugbetrieb verdeutlicht den hohen logistischen Aufwand an Schnittstellen der flughafeneigenen Transportinfrastruktur. Bis zum Abschluss der zweiten Etappe bleiben Passagiere am Flughafen Zürich im Umsteigeverkehr auf angepasste Wegezeiten und temporäre Umleitungen über den Ersatzbusverkehr angewiesen.

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737-Max von WestJet kollidiert beim Schleppen mit einem Catering-Lkw

Am Flughafen Toronto Pearson International Airport (YYZ) kam es am Abend des 27. Oktober 2026 zu einem Bodenschaden an einem Passagierflugzeug der kanadischen Fluggesellschaft WestJet. Eine Maschine vom Typ Boeing 737 Max 8 kollidierte während eines Schleppvorgangs mit einem parkenden Catering-Lkw. Wie die Airline sowie das Transportation Safety Board of Canada (TSB) bestätigten, befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls weder Fluggäste noch Besatzungsmitglieder an Bord. Personen wurden bei der Berührung nicht verletzt. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden operativen Risiken bei Fahrbewegungen von Bodendienstfahrzeugen in unmittelbarer Nähe von geparkten oder geschleppten Luftfahrzeugen. Weltweit verursachen vergleichbare Unfälle auf den Vorfeldern von Verkehrsflughäfen jährlich Schäden in Milliardenhöhe, führen zu Ausfällen im Flugplan und machen kostenintensive Instandsetzungsarbeiten erforderlich. Hintergrund und Hergang des Vorfalls am Drehkreuz Toronto-Pearson Der Vorfall ereignete sich am 27. Oktober 2026 gegen 20:15 Uhr Ortszeit auf dem Vorfeld des größten kanadischen Flughafens. Die betroffene Boeing 737 Max 8 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen C-FRYV war etwa zwei Stunden zuvor als Flug WS2221 aus der mexikanischen Küstenstadt Puerto Vallarta in Toronto gelandet. Entgegen anfänglichen Darstellungen in den sozialen Medien befand sich die Maschine zum Unfallzeitpunkt nicht unter eigenem Triebwerkschub auf dem Weg zum Ankunftsgate. Nach Angaben der Fluggesellschaft wurde das Flugzeug von einem Schleppfahrzeug zu einer Nachtabstellposition bewegt. Während dieses Rangierdienstes berührte ein Winglet an der Tragflächenspitze des Flugzeugs den Aufbau eines am Rand geparkten Catering-Transporters. Das Transportation Safety Board gab bekannt, Informationen zum Tathergang zu sammeln, leitete jedoch keine formelle Untersuchung vor Ort ein, da der Schleppvorgang nicht in unmittelbarem

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SunExpress erweitert Flugangebot zwischen der Türkei und Kasachstan im Frühjahr 2027

Die deutsch-türkische Gemeinschaftsunternehmung SunExpress kündigt die Einrichtung neuer Linienverbindungen zwischen der Türkei und zwei Zielorten in Kasachstan an. Das Streckennetz der Fluggesellschaft wird ab dem 22. März 2027 um eine Direktverbindung von Antalya nach Almaty ergänzt, die jeweils montags und donnerstags bedient werden soll. Im weiteren Verlauf des Frühjahrs folgt am 1. Mai 2027 die Aufnahme von Flügen von Izmir in die kasachische Hauptstadt Astana. Diese zweite Route ist für die Verkehrstage Mittwoch und Samstag im Flugplan vorgesehen. Mit der Ankündigung weitet das Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines seine Präsenz im zentralasiatischen Raum aus. Bislang konzentrierte sich das Streckennetz der Fluggesellschaft vorrangig auf Verbindungen zwischen der Türkei, Westeuropa und dem Nahen Osten. Die neuen Strecken nach Almaty und Astana richten sich sowohl an den touristischen Point-to-Point-Verkehr als auch an Geschäftsreisende und den ethnischen Besuchsverkehr. Die Durchführung der Flüge ist mit Flugzeugen des Typs Boeing 737 geplant, die den Kern der Flotte des Unternehmens bilden. Der Ausbau der Strecken nach Zentralasien erfolgt in einem Marktumfeld, das zunehmend von internationaler Konkurrenz geprägt ist. Neben etablierten Anbietern wie Air Astana und Turkish Airlines bedienen auch Low-Cost-Carrier aus der Golfregion verstärkt den kasachischen Markt. Die Nachfrage auf den Strecken zwischen der Türkei und Kasachstan hängt stark von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Region sowie von saisonalen Buchungsschwankungen ab. Die Anbindung an die Drehkreuze Antalya und Izmir soll dabei helfen, die Auslastung der Maschinen auch außerhalb der Sommer-Spitzenzeiten abzusichern. Die künftige Wirtschaftlichkeit der neuen Routen steht jedoch unter dem Einfluss schwankender Treibstoffkosten und

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Sukhoi Superjet 100 von Azimuth kehrt nach Luftnotfall nach Jerewan zurück

Ein Passagierflugzeug des Typs Sukhoi Superjet 100 der russischen Fluggesellschaft Azimuth hat kurz nach dem Start vom internationalen Flughafen Zvartnots in Jerewan einen technischen Notfall erklärt und ist zum Ausgangsflughafen zurückgekehrt. Rund 20 Minuten nach dem Abheben setzten die Piloten den internationalen Transpondercode 7700 ab, der der Flugverkehrskontrolle eine allgemeine Luftnotlage signalisiert. Der Vorfall ereignete sich im Luftraum nahe der Ortschaft Tsilkar, etwa 50 Kilometer nördlich der armenischen Hauptstadt. Erstberichten zufolge handelte es sich bei der betroffenen Maschine um ein über acht Jahre altes Flugzeug. Der Zwischenfall reiht sich in eine Serie technischer Störungen bei der Fluggesellschaft Azimuth ein und verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen, mit denen die russische Luftfahrtbranche bei der Instandhaltung ihrer Flotte unter dem Einfluss internationaler Sanktionen konfrontiert ist. Details zum Zwischenfall und betroffenes Fluggerät Nach Angaben aus Branchenkreisen führte eine technische Fehlfunktion kurz nach dem Steigflug zur Auslösung des Notfallcodes. Welche Maschine aus der aus 19 Superjet-100-Flugzeugen bestehenden Flotte von Azimuth exakt betroffen war, wird von der Fluggesellschaft derzeit überprüft. In der Flotte des Unternehmens befinden sich sechs Maschinen mit einem Alter zwischen acht und neun Jahren, darunter die Flugzeuge mit den Kennzeichen RA-89093 (Neva, geliefert am 6. März 2018), RA-89096 (Moskva, geliefert am 10. April 2018), RA-89094 (Kuban, geliefert am 28. März 2018), RA-89095 (Irtysh, geliefert am 17. April 2018), RA-89120 (Oka, geliefert am 16. Oktober 2019) und RA-89121 (Ob, geliefert am 28. November 2019). Dasselbe Flugzeug, das den aktuellen Vorfall erlitt, verzeichnete bereits im Jahr 2025 einen abgebrochenen Startvorgang auf dem Flughafen Jerewan. Damals musste

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Fehlerhafte Rollfreigabe und verfrühter Anrollvorgang eines Airbus A350 am Flughafen Zürich ausgelöst

Am Flughafen Zürich ist es am Morgen des 19. März 2026 zu einem Vorfall im Bodenabfertigungsbereich gekommen, bei dem ein Airbus A350 vorzeitig in Bewegung gesetzt wurde. Wie aus einem Präventionsbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) hervorgeht, setzte die Cockpitbesatzung das Langstreckenflugzeug in Rollbewegung, obwohl sich der Flugzeugschlepper noch unmittelbar vor dem Bugfahrwerk befand. Der Schlepper war aus der Position des Cockpits für die Piloten nicht direkt einsehbar. Eine Kollision zwischen dem Flugzeug und dem Bodenfahrzeug konnte durch das schnelle Eingreifen des Bodenpersonals sowie der Flugverkehrskontrolle verhindert werden. Laut den Feststellungen der Untersuchung hatte der zuständige Vorfeldlotse der Besatzung die Freigabe zum Rollen erteilt, bevor der Entkoppelungsvorgang des Abfertigungsfahrzeugs vollständig abgeschlossen war. Der Fahrer des Flugzeugschleppers stand zum Zeitpunkt des Vorfalls über das Intercom-System in direkter Sprechverbindung mit der Besatzung im Cockpit und wies die Piloten umgehend auf die Gefahrensituation hin. Zeitgleich bemerkte auch der Vorfeldlotse das verfrühte Anrollen des Airbus A350 und griff über den Ultrakurzwellen-Sprechfunk korrigierend ein. Durch das sofortige Abstoppen des Luftfahrzeugs entstanden weder Personenschäden noch Sachschäden am Flugzeug oder an der Bodengerätschaft. Der Zwischenfall wirft Fragen hinsichtlich der Standardbetriebsverfahren (SOP) bei der Schnittstelle zwischen Bodenabfertigung, Flugsicherung und Cockpitbesatzung an großen Drehkreuzen auf. Das Erteilen einer Rollfreigabe durch die Bodenverkehrssteuerung setzt voraus, dass der Pushback-Vorgang beendet, die Schleppstange beziehungsweise das fahrerlose Schleppfahrzeug gelöst und das Bodenpersonal das Signal zum freien Rollen gegeben hat. Die SUST nutzt die Veröffentlichung im Bulletin, um Fluggesellschaften und Flughafengesellschaften auf Risiken durch unvollständige Kommunikationsketten und Missverständnisse bei Freigabeprozeduren hinzuweisen. Die Sicherheitsuntersuchung ordnet das

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