Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Regierung bestätigt: Air India geht an Tata Sons

Über viele Jahre hinweg versuchte die indische Regierung den bereits vor der Corona-Pandemie in Schieflage geratenen Staatscarrier Air India zu verkaufen. Nun geht die Fluggesellschaft an den Konzern Tata Sons. Es wurde bereits seit einigen Tagen spekuliert, dass die genannte Firmengruppe den Zuschlag erhalten wird. Tata plant eigene Beteiligungen bzw. Töchter mit Air India zu fusionieren. Die Regierung Indiens gab nun grünes Licht für die Fusionierung. Als Kaufpreis werden rund zwei Milliarden Euro fließen. Damit findet Air India den Weg zurück zur Gründerfamilie, denn ursprünglich wurde der Carrier in den 1930ern als Tata Airlines ins Leben gerufen. Die Verstaatlichung erfolgte in den 1950er Jahren. Unter anderem Billigflieger brachten Air India zunehmend unter Druck. Die Regierung wollte ursprünglich nur eine Teilprivatisierung vornehmen, jedoch entschied man sich nun für den vollständigen Verkauf. Der Lowcoster Spicejet bot ebenfalls, unterlag aber.

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Swiss nimmt Zürich-Beirut auf

Ab 2. Dezember 2021 will Swiss zwischen Zürich und Beirut fliegen. Die Neuaufnahme soll zunächst an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Kernzielgruppe sind Personen, die Besuche bei Freunden und Verwandten durchführen wollen. „Als Airline der Schweiz ist es unser Ziel, unseren Fluggästen ein so bedarfsgerechtes Streckennetz wie möglich anzubieten. Wir sind stolz darauf, erstmals in der Geschichte von SWISS die libanesische Hauptstadt direkt mit der Schweiz und unserem Drehkreuz in Zürich verbinden zu können. Wir hoffen, damit auch die Stadt beim Wiederaufbau zu unterstützen und freuen uns, Menschen und Kulturen miteinander zu verbinden“, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour. Zunächst wird Edelweiss Air zwischen Dezember 2021 und Mitte Jänner 2022 im Auftrag von Swiss fliegen. Zum Einsatz kommt ein Flugzeug vom Typ Airbus A320, das 174 Passagieren Platz bietet. Ab Mitte Jänner bis Ende März 2022 führt Swiss den Flug selber durch. Die Flugzeit nach Beirut beträgt rund vier Stunden.

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Eurowings Discover legt zwei weitere Ferienziele auf

Der Lufthansa-Ferienflieger Eurowings Discover legt für den Sommerflugplan 2022 zwei weitere Strecken, die mit Airbus A320 bedient werden sollen, auf. Diese werden ab Frankfurt am Mian bzw. München angeboten. Nach Zakynthos soll es ab 2. Mai 2022 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag gehen. Diese Destination wird Eurowings Discover ab Frankfurt am Main bedienen. Nach Skiathos wird man ab 2. Juni 2022 einmal wöchentlich ab München fliegen. Diese Route wird zunächst am Verkehrstag Samstag angeboten. Per 2. August 2022 soll ein Umlauf an Dienstagen hinzukommen. In der unmittelbar bevorstehenden Winterflugplanperiode plant Eurowings Discover ab Frankfurt am Main unter anderem diese Destinationen mit Airbus A320 anzufliegen: Marrakesch, Teneriffa Süd, Fuerteventura, Las Palmas, Lanzarote, Hurghada und Marsa Alam.

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Berlin: Sccot startet VTL-Flüge nach Singapur

Mit Wirksamkeit zum 19. Oktober 2021 bietet der Billigflieger Scoot zwischen Berlin und Singapur so genannte VTL-Flüge an. Diese werden dreimal wöchentlich angeboten und sollen Reisenden bei der Ankunft im asiatischen Land die Quarantäne ersparen. Laut Scoot bietet man die VTL-Flüge zusätzlich zum bestehenden Angebot, das über Athen geführt wird, an. Die Vorschriften von Singapur sehen vor, dass Passagiere, die im Rahmen des „Travel Bubble“-Programms reisen nicht mit „normalen“ Reisenden vermischt werden dürfen. Flugplan auf einen Blick: bis 29 Oktober 2021: Sector Flight No. Departure Arrival Frequency Singapore-Berlin TR734 1.40am 8.45am Monday, Wednesday, Friday Berlin-Singapore (VTL-designated flight) TR735 11.20am 5.40am (+1) Monday, Wednesday, Friday ab 1. November 2021: Sector Flight No. Departure Arrival Frequency Singapore-Berlin TR734 1.40am 7.50am Monday, Wednesday, Friday Berlin-Singapore (VTL-designated flight) TR735 10.45am 5.45am (+1) Monday, Wednesday, Friday

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USA: Spirit sichert sich 20 weitere Airbus A320neo

Die Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat sich zwanzig weitere Maschinen der Airbus A320neo-Reihe gesichert. Diese werden über den Leasinggeber Aercap bezogen. Der Lessor machte den Deal öffentlich, verzichtete jedoch darauf die Typen näher zu bezeichnen. Lediglich der Umstand, dass zwischen 2022 und 2024 an Spirit übergeben werden soll, wurde mitgeteilt. „Wir freuen uns unsere langjährige, strategische Partnerschaft mit AerCap weiterzuführen. Diese 20 neuen Flugzeuge helfen uns, unsere zuvor angekündigten Kapazitätspläne für 2022 und 2023 und unser angestrebtes Wachstum im Jahr 2024 zu erreichen, während wir unsere Mission fortsetzen, More Go zu liefern und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis am Himmel zu bieten“, so Spirit-Vice President Simon Gore.

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VC und UFO wollen Betriebsrat bei Eurowings Discover gründen

Derzeit gibt es bei Eurowings Discover weder Betriebsrat noch Tarifvertrag. Das wollen die Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit ändern. Mit Hilfe von Betriebsversammlungen will man das fliegende Personal zur Gründung eines Arbeitnehmergremiums bewegen. „In einem ersten Schritt werden VC und UFO gemeinsam die Kabinen- und Cockpit-Kolleginnen und -Kollegen zu einer Betriebsversammlung einladen“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir setzen uns aktiv für die Gründung eines Betriebsrats ein und sind davon überzeugt, dass die Beschäftigten ein Interesse an betrieblicher Mitbestimmung bei ihrer Airline haben.“ „Nur durch eine funktionierende Sozialpartnerschaft kann ein Betrieb gesund wachsen. Dabei ist es möglich, zukunftsfähige Lösungen zu finden, welche die betriebswirtschaftliche Sicht der Arbeitgeber und den Wunsch der Arbeitnehmer nach guten Arbeitsbedingungen und fairer Vergütung  gleichermaßen berücksichtigen“, ergänzt Anja Bronstert, stellvertretende Vorsitzende der UFO. Das primäre Ziel der gewerkschaftlichen Aktivität ist, dass ein Betriebsrat gegründet wird. Anschließend will man einen Tarifvertrag für Eurowings Discover erreichen. Im Gegensatz zu anderen Konzernmitgliedern gibt es beides bislang nicht.

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Norwegian reaktiviert drei Bases

Die Corona-Pandemie brachte den hochverschuldeten Norwegian-Konzern auf den Boden der Tatsachen. Der Anbieter verkleinerte sich im Rahmen von Insolvenzverfahren, die in verschiedenen Ländern geführt wurden, massiv. Nun stehen die Zeichen wieder auf Expansion, denn in Norwegen reaktiviert man mehrere Bases. Konkret betroffen sind Bergen, Stavanger und Trondheim. Unter Hinweis darauf, dass die Regierung die Reiseregeln lockern will, kündigte der Carrier das Comeback der genannten Stützpunkte an. Man habe einen starken Anstieg der Neubuchungen verzeichnet und wagt jetzt den Neustart an den drei norwegischen Airports. Der Carrier sieht sich gut aufgestellt und schließt auch aus, dass es über den Winter 2021/22 zu irgendwelchen „Insolvenzgerüchten“ kommen könnte. In der Vergangenheit war dies in der Tat anders, denn bereits vor der Corona-Pandemie wurde in Branchenkreisen spekuliert, ob Norwegian „über den nächsten Winter kommt“.

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Spicejet will bis zu 40 zusätzliche Flugzeuge anschaffen

Die indische Fluggesellschaft Spicejet will weiter wachsen und sich zehn bis 15 Großraumflugzeuge zulegen. Insgesamt schwebt dem Carrier vor, dass man sich 30 bis 40 zusätzliche Maschinen beschafft und zwar zusätzlich zu den 133 Boeing 737 Max 8, auf die man noch wartet. Firmenchef Ajay Singh sagte gegenüber Bloomberg News auch, dass er von einer raschen Erholung des Flugverkehrs in Indien ausgeht. Gleichzeitig rechnet er mit einer besonders starken Nachfrage. Offensichtlich will man sich auch gegen den Tata-Konzern in Position bringen und setzt deshalb auf Expansion.

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Tui-Deutschland-Chef erteilt 2G-Regel eine Absage

Urlaubsreisen nur für Geimpfte und Genesene lehnt Stefan Baumert, neuer Geschäftsführer von Tui Deutschland, ab. Das plane man weder an Bord der eigenen Fluggesellschaften noch in den Hotels. Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte der Manager unter anderem, dass man keine Regelung in Richtung 2G plane. Allerdings räumte er auch ein, dass man sich nach den behördlichen Vorgaben des jeweiligen Staats richten muss. Das bedeutet, wenn vor Ort 2G oder gar 1G vorgeschrieben ist, dann werde Tui dies auch umsetzen. Generell sieht der Tui-Deutschland-Chef eine „neue Normalität“ beim Reisen. Der Fortschritt der Impfaktionen habe im Sommer dazu geführt, dass das Geschäft wieder „gut angelaufen“ ist. Gleichzeitig würden Kunden mit Reisewarnungen anders umgehen und trotz dieser buchen und reisen. Die Äußerung des Tui-Managers zeigt durchaus, dass das inflationäre und wenig nachvollziehbare Aussprechen von Reisewarnungen dazu geführt hat, dass die abschreckende Wirkung verpuffte. Umfragen zeigen, dass viele Bürger diese schlichtweg nicht mehr ernst nehmen bzw. gänzlich ignorieren. Tui-Chef Baumert erklärte gegenüber den Funke-Zeitungen weiters, dass sich das Buchungsverhalten verändert habe. Wurde „vor Corona“ zum Teil bis zu ein Jahr im Voraus gebucht, kaufen Reisende nun „sehr kurzfristig“. In der Abreisewoche würde man noch bis zu 15 Prozent der Kapazität verkaufen.

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Frankreich: Easyjet hat wieder mehr Geschäftsreisende

Der Billigflieger Easyjet verzeichnete im September 2021 den höchsten Anteil an Geschäftsreisenden seit dem Beginn der Corona-Pandemie. So waren ab Frankreich 26 Prozent der Kunden geschäftlich unterwegs. Von dieser Kundengruppe waren 58 Prozent auf Inlandsflügen unterwegs. Der Carrier sieht sich auf dem richtigen Weg und geht davon aus, dass sich das Segment der beruflich Reisenden schneller als ursprünglich angenommen erholen wird. „Wir freuen uns sehr über positive Anzeichen für eine Erholung der Geschäftsreisen in unserem Netzwerk und insbesondere in Frankreich, wo der Anteil der Geschäftsreisenden im Durchschnitt über 30 Prozent und auf bestimmten Inlandsstrecken bis zu 50 Prozent erreicht hat“, so Bertrand Godinot, Frankreich-Chef bei Easyjet.

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