Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Tipps: Vorsicht bei Lebensmitteln aus dem Urlaub

Eine leckere Wurst oder einen wohlschmeckenden Käse aus dem Urlaub in einem Nicht-EU-Land in die Europäische Union mitzunehmen ist überhaupt keine gute Idee. In vielen Fällen “kassiert” der heimische Zoll die Waren ein und führt sie der Vernichtung zu. Wenigstens gibt es oftmals nur eine mündliche Ermahnung, aber keine Strafe. Der Hintergrund für diese Maßnahme ist simpel: Zur Vermeidung von Krankheiten und Seuchen unterliegt die Einfuhr von Lebensmitteln, besonders tierischen Ursprungs, strengen Vorschriften. Diese sind im gesamten Schengen-Gebiet gleich, wobei es punktuell nationale Verschärfungen gibt. Das heißt konkret, dass man sich unbedingt vorab über die Homepage des jeweiligen Zollamts informieren muss, ob man das gewünschte Lebensmittel überhaupt ins Heimatland einführen darf. Kommt man nach dem Lesen der Zollinformationen im Internet zu keinem klaren Ergebnis, sollte man auf keinen Fall zögern und die Hotlines, die ersichtlich sind anrufen oder aber eine Auskunft beim für den Heimatairport zuständigen Zollamt einholen. Die Beamten sind im Regelfall sehr hilfreich und eine gute Auskunft von der richtigen, offiziellen Stelle kann bei der Rückkunft aus dem Urlaub viel Ärger und möglicherweise sogar Geld sparen. Es wäre doch schade, wenn das gute Lebensmittel vernichtet werden muss und man im Extremfall sogar eine Strafe wegen eines Einfuhrvergehens bezahlen müsste. Zoll kassierte heuer 18,5 Tonnen Lebensmittel ein An den Haaren herbeigezogen ist das nämlich nicht, denn das österreichische Finanzministerium teilte mit, dass allein im ersten Halbjahr 2021 der Zoll rund 18,5 Tonnen Lebensmittel einkassieren musste. Im gesamten Vorjahr waren es “nur” 13,6 Tonnen, die vernichtet werden mussten. Seit Beginn

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Tipps: Muss man wegen Corona immer zum Check-in-Schalter?

Gerade jetzt in der Urlaubszeit kommt immer wieder die Frage auf, ob man den Check-In-Schalter aufsuchen muss, wenn man nur mit Handgepäck reist oder aber ob die Nutzung des Internet- bzw. App-Check-Ins verpflichtend ist. So ganz einfach und pauschal lässt sich diese Frage gar nicht beantworten. In Zeiten von Corona müssen während der Reise nebst dem Ausweisdokument auch Nachweise über Test, Genesung oder Impfungen mitgeführt werden. Je nach Destination können noch weitere Dinge, beispielsweise das klassische Visum oder spezielle Versicherungen, erforderlich sein. Ob man jedoch diese am Check-In-Schalter vorweisen muss oder nicht, ist äußerst unterschiedlich und kann nicht pauschal bejaht oder verneint werden. Ab zum Check-in-Schalter heißt es dann, wenn einer dieser drei Faktoren zutreffend ist: 1.) Das Zielland hat die Airlines dazu angewiesen, dass die Dokumente vor dem Betreten des Sicherheitsbereichs überprüft werden sollen. 2.) Die Fluggesellschaft will es einfach so. 3.) Der Flughafen des Abflugortes will es so. Bei manchen Airlines findet sich nach dem Abschluss des Web-Check-ins der Hinweis, dass man die Bordkarte unter Vorlage der notwendigen Corona-Reisedokumente am Schalter abholen muss. Da dieser Vorgang mitunter länger dauern kann, sollte man dann ausreichend Zeit einplanen. Ein anderes Beispiel findet sich unter anderem am Flughafen Luqa: Die Web-Bordkarten werden zwar ausgegeben, jedoch sind vor dem Zugang zum Sicherheitsbereich Mitarbeiter positioniert, die alle Reisenden, deren Bordkarten keinen Stempel aufweisen oder aber vom Schalter ein “small paper” mitgegeben wurde, zum Check-in-Schalter für den Docs-Check zurückschicken. Die letzte Variante findet sich eher bei Charterflügen: Es gibt keinen Internet-Check-in und daher müssen

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Einreise mit Impfpflicht: Air Malta wird mit Stornos überschwemmt

Im Callcenter von Air Malta sind in den letzten Tagen sprichwörtlich die Drähte heißgelaufen, denn tausende Passagiere versuchten von der Airline Informationen über die neuen Einreisebestimmungen zu bekommen oder aber ihre Buchungen für den Sommer zu stornieren. Hintergrund: Malta will nur noch vollständig Geimpfte ohne Quarantäne einreisen lassen. Der Umstand, dass die Regierung auch die Schließung der vielen Sprachschulen für Kinder und Jugendliche angeordnet hat, führt dazu, dass die Tour Operator nun im großen Stil die Bildungsreisen für die jungen Menschen absagen. Gerade für Air Malta sind diese aber ein gutes Geschäft, das nun akut auf der Kippe steht. Besonders der Umstand, dass nur für Kinder bis maximal 12 Jahre ein negativer PCR-Test in Begleitung eines Geimpften anerkannt werden soll, bereitet Airlines und Hoteliers Kopfzerbrechen. Air Malta erklärte gegenüber der Tageszeitung Times of Malta, dass man aufgrund der neuen Einreisebestimmungen (Impfpflicht) mit einem dramatischen Rückgang der Buchungszahlen rechnet. Bereits wenige Stunden nach der Bekanntgabe seitens der Regierung sollen die Drähte im Callcenter regelrecht heiß gelaufen sein. Viele ungeimpfte Passagiere traten mit dem Wunsch um Stornierung an den Carrier heran. Auch von großen Reiseveranstaltern war zu hören, dass der Rücktritt vom Reisevertrag oder aber die Umbuchung in ein anderes Land, zum Beispiel Griechenland, angefragt wurde. Der maltesische Tourismus dürfte demnach vor dem nächsten wirtschaftlichen Totalausfall stehen. UK-Deasater dehnt sich auf andere Quellmärkte aus Erst vor wenigen Tagen war man in Malta glücklich darüber, dass das Vereinigte Königreich den Kleinstaat auf die grüne Liste gesetzt hat, doch die lokale Regierung lässt Briten

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Malta startet digitale Einreiseanmeldung

Das heuer besonders bei deutschen Urlaubern hoch im Kurs stehende Malta hat neue Einreiseformulare eingeführt. Neu ist, dass diese bereits vorab online eingereicht werden können und man – ähnlich wie in Griechenland – einen QR-Code bekommt, der dann beim Boarding und bei der Kontrolle des maltesischen Gesundheitsministeriums vorgezeigt werden muss. Malta bedient sich dabei dem PLF-System, das die Europäische Union bereitgestellt hat. Dieses wird auch vom Nachbarstaat Italien genutzt. Alle anderen EU-Mitglieder setzen lieber auf ihren jeweiligen Eigenbau. Das elektronische Übermitteln der “Einreiseanmeldung” entbindet vom Ausfüllen der Papierformulare und soll laut maltesischem Gesundheitsministerium eine schnellere Einreise ermöglichen. Zum elektronischen PLF-System für Malta gelangt man unter diesem Link. Da Malta in Kürze nur noch Geimpfte einreisen lässt, ist im Zuge des Ausfüllen des elektronischen PLF-Formulars, mit dem gleichzeitig auch die so genannte Health Declaration in einem Aufwasch abgegeben wird, das EU-Impfzertifikat hochzuladen. Dies kann als PDF-Datei erfolgen oder alternativ kann man es auch einfach abfotografieren. Maßgeblich ist, dass der QR-Code des Dokuments gut lesbar ist. Im Gegensatz zu Griechenland bekommt man den QR-Code und die PDF-Datei mit QR-Code sofort per E-Mail übermittelt. Wahlweise kann man den Ausdruck vorzeigen oder aber das Smartphone nutzen. Malta akzeptiert auch weiterhin die klassische Papierform. Wer lieber “analog” einreisen möchte, kann das neue Formular unter diesem Link herunterladen und dann ausgefüllt auf die Flugreise nach Luqa mitnehmen. Der Impfnachweis in Form des EU-Zertifikats kann bei der Kontrolle wahlweise auf Papier oder aber auf dem Smartphone vorgewiesen werden. Bis vor wenigen Wochen musste man bei Malta-Reisen zwei

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Alitalia: Nachfolger Ita beantragt AOC

Der Alitalia-Nachfolger Ita sollte schon länger in der Luft sein, doch bislang hat man kein AOC und keine Betriebsgenehmigung. Das hat auch seinen guten Grund, denn erst diese Woche hat man den entsprechenden Antrag bei der Behörde Enac eingereicht. DIese bestätigte, dass man alle notwendigen Dokumente erhalten habe. Die Zivilluftfahrtbehörde prüft nun den Antrag, wobei dies Verfahren rund sechs Monate in Anspruch nehmen kann. Italia Trasporto Aereo soll den jüngsten Planungen nach im Oktober 2021 abheben. Unter welcher Marke Ita fliegen wird, ist noch offen. Die italienische Regierung will das Alitalia-Brand nutzen, doch die EU-Kommission pocht auf einen harten Schnitten. Allenfalls könnte die Neugründung die Markenrechte im Rahmen einer öffentlichen Auktion erwerben und anschließend nutzen.

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Deutschland macht Spanien wieder zum Risikogebiet

Die Bundesrepublik Deutschland erklärt Spanien – inklusive der Balearen und Kanaren – wieder zum Corona-Risikogebiet. Das kann unter bestimmten Umständen eine Quarantäne bei der Rückkunft auslösen. Für Genesene und Geimpfte ändert sich nichts, außer dass wieder die Einreiseanmeldung ausgefüllt werden muss. Personen, auf die das nicht zutrifft müssen zumindest einen Antigenschnelltest-Befund vorweisen. Grundsätzlich besteht auch bei Nicht-Risikogebieten auf dem Luftweg Testpflicht, aber diese wird von den deutschen Behörden äußerst lasch kontrolliert. Zypern wurde gar zum Hochinzidenzgebiet erklärt. Derzeit werden in der Bundesrepublik nur stichprobenartige Kontrollen vorgenommen. Davon ausgenommen sind Passagiere, die aus so genannten Virusvariantengebieten kommend, einreisen. In diesem Fall kommen auch Geimpfte nicht um die Quarantäne herum, wobei es in Deutschland – im Gegensatz zu Österreich – die Möglichkeit des Freitestens in dieser Kategorie nicht gibt.

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Austrian Airlines stockt IT-Abteilung auf

Rund 40 neue IT-Mitarbeiter will Austrian Airlines einstellen. Eigenen Angaben nach reagiert man auf den gesteigerten Digitalisierungsbedarf, den auch die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat. Derzeit sind 25 Fachmitarbeiter an den Standorten Wien, Hamburg, Frankfurt und Zürich für die AUA im Einsatz. „Die Pandemie hat digitale Prozesse massiv beschleunigt und gezeigt, dass innovative Lösungen im beruflichen Alltag von enormer Bedeutung sind. Wir freuen uns, dass die Lufthansa Group in den Kompetenzstandort Wien investiert. Dadurch können wir trotz Krise neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Experten schaffen und zugleich zukunftsfitte, innovative und digitale Arbeitsplattformen für unsere Belegschaft sicherstellen“, so Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. Die Lufthansa-Tochter will den Personalstand in diesem Bereich um 40 Mitarbeiter aufstocken und hat entsprechende Stellen ausgeschrieben. Gesucht werden Mitarbeitende in den Bereichen Workplace Engineering & Architecture, Service Management, Product Management, PCI sowie Security Experten, Projektleiter und Technologie-Spezialist:innen mit branchenspezifischen Kenntnissen, die die Modernisierung des digitalen und flexiblen Arbeitsplatzes verantworten. Neben der Überleitung von über 20.000 IT-Arbeitsplätzen, die bisher von einem externen Dienstleister und künftig vom Austrian Airlines IT- Kompetenzstandort betreut werden, erfolgt unter anderem auch die Integration von modernen Technologien wie SCCM & Intune Co-Management, Hello for Business und AutoPilot sowie die Integration von Office 365 und weiterer Microsoft Azure Features.

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Helvetic eröffnet neue Basis in Basel

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways hat am Donnerstag ihre Basis auf dem Flughafen Basel offiziell eröffnet. Vor Ort sind nun je ein Embraer E190-E1 sowie ein fabrikneuer E195-E2 stationiert. Der Airport begrüßte den Carrier mit der üblichen Wasserfontäne. Zuletzt hatte Helvetic im Jahr 2015 Flugzeuge auf dem EuroAirport stationiert. “Mit der Stationierung von zwei Flugzeugen und 20 Mitarbeitenden unseres fliegenden Personals senden wir ein starkes Signal in die Region. Wir sind vom Potenzial des EuroAirports für unseren Flugbetrieb überzeugt”, erklärte Tobias Pogorevc, der CEO des Schweizer Carriers. Der Flughafen Basel ist naturgemäß erfreut, dass man eine weiter Fluggesellschaft auf dem Vorfeld hat. Geschäftsführer Matthias Suhr dazu: “Wir freuen uns, das Angebot an Destinationen ab Basel-Mulhouse für diesen Sommer 2021 mit attraktiven Reisezielen zu erweitern und damit unsere Rolle bei der Sicherstellung der Anbindung unserer trinationalen Region zu stärken. Mit Helvetic Airways haben wir eine ‹Full-Service›-Airline mit einem sehr umweltfreundlichen Flugzeug am Flughafen, was dem Engagement des EuroAirports hin zu einer nachhaltigen Entwicklung entspricht”.

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Sommer 2022: Condor gibt Kurzstrecke zur Buchung frei

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat zwischenzeitlich die ersten Strecken auf der Kurz- und Mittelstrecke für den Sommer 2022 zur Buchung freigegeben. Derzeit ist geplant, dass ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München, Stuttgart sowie Zürich zu 33 Urlaubszielen gestartet werden soll. Am häufigsten wird Condor – wenig überraschend – nach Palma de Mallorca fliegen. Dieses Ziel wird ab sieben Airports angeboten. Griechenland, Spanien und Portugal bilden weitere Schwerpunkte im Sommerflugplan 2022. Auch Kroatien, Italien, Ägypten, Zypern und die Türkei stehen im Plan. Dazu kommen die libanesische Hauptstadt Beirut sowie Sulaimaniyya in der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Condor-Sommerflugplan 2022 zu Kurz- und Mittelstreckenzielen: Ägypten: Hurghada Griechenland: Chania, Heraklion, Kalamata, Karphatos, Kavala, Kefalonia, Korfu, Kos, Mykonos, Preveza, Rhodos, Samos, Santorin, Skiathos, Volos, Zakynthos Kroatien: Split Italien: Lamezia Terme, Olbia Libanon & Irak: Beirut, Sulaimaniyya Spanien & Portugal: Lanzarote, Fuerteventura, Madeira, Ibiza, Jerez de la, Formentera, Gran Canaria, Palma de Mallorca, La Palma, Teneriffa Türkei: Antalya Zypern: Larnaka

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Erneut weniger Cargo-Umschlag in Österreich

Seit einigen Jahren ist das Luftfracht-Aufkommen in Österreich rückläufig. Im Gegensatz zu anderen Staaten führte die Corona-Pandemie zu keinem Boom. Ganz im Gegenteil, denn in der Alpenrepublik ging das Aufkommen weiter zurück. Dieser Trend setzte sich auch im ersten Quartal des Jahres 2021 fort. Wurden an den österreichischen Verkehrsflughäfen in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 noch 53.635 Tonnen Fracht umgeschlagen, so waren es im gleichen Zeitraum dieses Jahres nur noch 49.793 Tonnen. Zu beobachten ist dabei auch, dass alle Airports, ausgenommen Linz, mit rückläufigen Zahlen zu kämpfen haben. Der oberösterreichische Flughafen befindet sich in diesem Segment schon länger im Aufwind und kann Wachstum verzeichnen. Frachtaufkommen in Österreich Einheit Inlandverkehr Grenzüberschr. Empfang Grenzüberschr. Versand Transit Insgesamt 1. Quartal 2021           Tonnen 0 28.057 15.157 6.578 49.793 4. Quartal 2020           Tonnen 0 27.656 15.325 7.468 50.450 3. Quartal 2020           Tonnen 2 23.204 13.070 8.173 44.448 2. Quartal 2020           Tonnen – 22.337 10.317 7.130 39.784 1. Quartal 2020           Tonnen 2 26.440 20.168 7.024 53.635 Quelle: Statistik Austria.

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