Amely Mizzi

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Amely Mizzi

United Airlines kündigt Teneriffa und Mallorca an

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines will Teneriffa Süd und Palma de Mallorca mit Langstreckenflügen beglücken. Ab Juni 2022 will man die beiden Inseln je dreimal pro Woche ab New York-Newark ansteuern. Echte Langstreckenflüge ab den Kanaren bzw. Balearen sind in den letzten Jahren selten geworden, denn man setzte auch darauf den Verkehr über Drehkreuze von Allianzpartnern zu leiten. Eine Premiere sind die angekündigten Verbindungen ab Teneriffa und Mallorca nicht, denn in der Vergangenheit gab es diese bereits. United Airlines wagt nun den Anfang und kündigt je drei wöchentliche Rotationen von Newark nach Teneriffa Süd) und Palma de Mallorca an. Die erstgenannte Strecke soll am 2. Juni 2022 aufgenommen werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Boeing 757-200 angekündigt. Palma de Mallorca soll ab 9. Juni 2022 mit Boeing 767-300 angesteuert werden.

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Arrivederci Alitalia – Benvenuta Alitalia!

Am Donnerstagabend führte Alitalia auf der Strecke Cagliari-Rom Fiumicino den offiziell letzten Flug in der Firmengeschichte durch. Oder auch nicht, denn die Markenrechte und die Homepage wurden für 90 Millionen Euro an Ita verkauft. Zahlreiche Versuche Alitalia in die schwarzen Zahlen zu bringen waren nicht von Erfolg gekrönt. Beispielsweise setzte man mehrfach den Carrier komplett neu auf und entsorgte die “old company” in einem Konkursverfahren. Doch die jeweilige “new company” schloss nahtlos an das Verlusteschreiben an und türmte erneut einen Schuldenberg auf. Der erste Ita-Flug wurde unter der Marke Alitalia auf der Strecke Mailand Linate-Bari durchgeführt. Auch die Zusammenarbeit mit Etihad Airways brachte Alitalia keine Verbesserung und endete im Jahr 2017 in der Insolvenz. Mehrere Finanzspritzen des Staates führten dazu, dass die italienische Fluggesellschaft in der Luft bleiben konnte. Die Rückführung der Mittel gilt angesichts des Konkursverfahrens an unwahrscheinlich. Italia Trasporto Aereo (Ita) übernimmt ab heute die Rolle von Alitalia, jedoch darf man sich aufgrund von Auflagen der EU-Kommission nicht als Nachfolger bezeichnen. Die Wettbewerbshüter pochen auf einen harten Schnitt. Die Marke Alitalia wurde im ersten Anlauf an niemanden verkauft. Die Markenrechte und die Homepage wurden am Donnerstagabend an Ita verkauft. Diese wird nahtlos als Alitalia weiterfliegen. Das betrifft den gesamten Markenauftritt inklusive Livery und Uniformen. Der Insolvenzverwalter habe das Angebot über 90 Millionen Euro angenommen, so dass es wegen der gescheiterten Auktion zu einem freihändigen Verkauf gekommen ist. Die Vorgehensweise der Italiener wirkt nicht nur auf den ersten Blick als abgekartetes Spiel, denn eine Pseudo-Auktion, an der wegen völlig

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SmartLynx-Chef: „Trotz Krise sind wir gewachsen“

Der lettische SmartLynx-Konzern sieht sich unabhängig der Corona-Pandemie auf Kurs. In einer Medienmitteilung erklärt man, dass man auch während der Krise gewachsen ist. Die Expansion fand insbesondere beim maltesischen Ableger im Frachtbereich statt. Die Flotte wurde auf 35 Maschinen ausgebaut. Unter anderem flottete man fünf Widebodies des Typs AIrbus A330 ein. Diese werden als Frachter eingesetzt und gesellen sich zu den A321F. „Kürzlich hatten wir die Gelegenheit zu beweisen, wie großartig die neuen Flugzeuge sind und haben in nur 7 Tagen eine Sendung um die Welt transportiert“, so Zygimantas Surintas, CEO von SmartLynx Airlines. „Einer unserer jüngsten Kunden ließ uns von Frankreich nach Chicago fliegen, mit Verladung in Vietnam. Die komplette Route führte uns rund um den Globus: Frankreich-Kambodscha-Vietnam-Südkorea-Alaska (USA)-Chicago (USA). Die notwendigen Stopps wurden zum Tanken und zur Erholung der Besatzung eingelegt.“ Seit Anfang des Jahres 2021 ist SmartLynx Malta mit derzeit zwei Airbus A321F für Deutsche Post-DHL tätig. Die Maschinen kommen überwiegend ab dem DHL-Drehkreuz Leipzig/Halle zum Einsatz. Im Passagierbereich zog man im dritten Quartal 2021 Bases in Saarbrücken und Basel auf. Man fliegt im Auftrag des Reiseveranstalters Tui. Obwohl sich das Unternehmen noch von den Auswirkungen von Covid-19 erholt und von Juli bis September über 5500 Flüge durchgeführt hat. Dies war zum Teil auf die wachsende Kundschaft der Fluggesellschaften zurückzuführen. „Wir haben uns sehr gefreut, mit so bekannten Unternehmen wie DHL, Volotea und Royal Air Maroc zusammenzuarbeiten und ihnen außergewöhnliche ACMI-Services für Passagiere und Fracht anzubieten. Die Tatsache, dass sich so angesehene Unternehmen für eine Zusammenarbeit mit

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Salzburg soll zur Mobilitätsdrehscheibe werden

Noch sind in Salzburg die einzelnen Verkehrsträger untereinander kaum verzahnt. Das soll sich ändern und dabei soll der Flughafen eine zentrale Rolle als Mobilitätsdrehscheibe der Region spielen. Unter dem Projektnamen “Flughafen 4.0” arbeiten Airport, Wirtschaft und Landespolitik intensiv an der Verknüpfung verschiedenster Mobilitätsangebote. Der Verkehr zu den eigentlichen Zieldestinationen soll gebündelt werden. Davon sollen sowohl Einheimsiche als auch Touristen profitieren. „Der Zeitpunkt könnte nicht besser gewählt sein, wir befinden uns gerade in den Planungen für die neue Terminallandschaft am Flughafen und hier brauchen wir jeden Input für zukunftsweisende infrastrukturelle Änderungen. Für die Ansiedlung und Bestandssicherung internationaler Betriebe ist ein funktionierender und gut erreichbarer Flughafen essentiell. Das Mobilitätsprojekt soll dem Flughafen die Möglichkeiten darlegen, wie eine Weiterentwicklung zu einem attraktiven Mobilitätsknoten im regionalen Verkehrssystem aussehen kann. Davon sollen neben den direkten Flugpassagieren auch bestehende große wie kleine Unternehmen maßgeblich profitieren,“ unterstreicht Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer die Wichtigkeit des ambitionierten Projektes. Der „Flughafen 4.0“ soll ins alltägliche, multimodale Verkehrssystem eingebettet werden – attraktive Fuß- und Radwege, bedarfsorientierte Neuangebote im öffentlichen Verkehr, und alternative Mobilitätsmöglichkeiten sowohl für Touristen als auch für Pendler und Bewohner (nutzbar auch abseits des Flugverkehrs) sollen entstehen. „Wir wollen mit Methoden aus der Geoinformatik und Data Science aufzeigen, wie man die intermodale Wegekette der Reisenden bis in die Salzburger Regionen hinein bündeln und weiterentwickeln kann. In Form von Erreichbarkeits- und Planungsszenarien können bedarfsorientierte Optimierungen im Umweltverbund sowie weitere zukunftsweisende Mobilitätsangebote am Flughafen Salzburg simuliert und deren Auswirkungen abgeschätzt werden. Somit wird die Umsetzung neuer Angebote unterstützt und die alltägliche, multimodale

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Varadi redet Wizz-Air-Kompensationsprogramm madig

Die Wizz Air Group ist vor einiger Zeit in den “Kompensationshandel” eingestiegen und bietet Passagieren die Möglichkeit den durch ihren Flug entstehenden Kohlenstoffdioxid-Ausstoß auszugleichen. Ausgerechnet Konzernchef Jozsef Varadi äußerte sich im Rahmen einer Konferenz regelrecht abfällig über solche Programme. Während der World Routes Mailand bezeichnete der Manager Kompensationsangebote als ein “bisschen ein Scherz”. Es handle sich lediglich um Greenwashing und würde regelrecht nichts bringen. Offenbar war Varadi während seiner Rede gar nicht bewusst, dass der von ihm geleitete Konzern optionale Kompensationen regelrecht penetrant anbietet. Dementsprechend lustig ging es weiter: Ein Journalist konfrontierte den Wizz-Air-Chef während dem üblichen Q&A mit diesem Umstand. Regelrecht verwirrt starrte Varadi zu seinen anwesenden Mitarbeitern und stellte die Frage: “Tun wir das wirklich?”. Nachdem der Wizz-Air-Chef einräumen musste, dass man etwas anbietet, von dem er nichts hält und offensichtlich auch nichts wusste, verteidigte er seinen Standpunkt. “Das ändert aber die Welt nicht. Stellen Sie sich vor: Sie fliegen mit einem alten beschissenen Flugzeug, ja Sie verpesten dann die Welt wie die Hölle. Glauben Sie wirklich, dass dann alles erledigt ist, wenn SIe zwei Bäume pflanzen?” Bemerkenswert ist auch, dass sich Wizz Air selbst als “grünste Fluggesellschaft Europas” tituliert. Selbiges macht übrigens auch der Mitbewerber Ryanair, wobei beide Konzerne die hinter der jeweiligen Selbsternennung steckenden Grundlagen nicht öffentlich bekanntgegeben. Wohl aber poltern beide Lowcoster regelmäßig gegen Mitbewerber wie Austrian Airlines, Lufthansa oder Air France und werfen den Einsatz alter, besonders klimaschädlicher Flugzeuge vor.

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Eurowings verzeichnet hohe Nachfrage in Prag

In rund drei Wochen wird Eurowings Europe die neue Basis in Prag eröffnen. Man habe bereits „viele tausend Tickets“ in Tschechien direkt und über Reiseveranstalter verkauft, teilte Eurowings am Dienstag mit. Ab der tschechischen Hauptstadt sollen insgesamt 14 Nonstop-Ziele aufgenommen werden. Die Erstflüge werden am 31. Oktober 2021 in Richtung Bristol und Fuerteventura durchgeführt. Zu den bisher am stärksten gebuchten Eurowings Flügen ab Prag gehören Teneriffa, Fuerteventura und Málaga. Auch die Verbindungen nach Athen (Griechenland), Barcelona (Spanien) und Kopenhagen (Dänemark) sind nach Angaben der Fluggesellschaft stark nachgefragt. „Wir freuen uns sehr, dass unser neues Angebot auf Anhieb so gut angenommen wird. Das bestärkt uns darin, dass wir mit dem hochattraktiven Standort Prag genau die richtige Wahl getroffen haben“, so Jens Bischof, CEO von Eurowings. Der Carrier will weiters festgestellt haben, dass viele tschechische Kunden den kostenpflichtigen freien Mittelsitz dazu buchen.

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Easyjet flog erneut Milliarden-Verlust ein

Der Billigflieger Easyjet flog im vierten Quartal des am 30. September 2021 abgelaufenen Geschäftsjahres mit 58 Prozent der Kapazität von 2019. Befördert hat man 17,3 Millionen Passagiere. Dabei war die Nachfrage auf innereuropäischen und britischen Inlandsstrecken höher, während die Nachfrage auf internationalen Flugverbindungen von und nach Großbritannien weiterhin durch die Reisebeschränkungen der britischen Regierung beeinträchtigt wurde. Easyjet konnte im vierten Quartal rund 40 Millionen Pfund an operativer Liquidität generieren Die Nettoverschuldung hat sich auf etwa 0,9 Milliarden Pfund verringert. Zum Vergleich: Mit Ende des dritten Quartals wies man in diesem Bereich zwei Milliarden Euro aus. Der starke Rückgang ist auch das Resultat einer Kapitalerhöhung in der Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Laut Easyjet sind davon rund 90 Millionen Euro erst nach dem 30. September 2021 eingegangen. „Es zeigt sich deutlich, dass eine wirtschaftliche Erholung im Gange ist. Geschäftsreisende kehren zu Easyjet zurück., denn Unternehmen und KMUs sind von unserem Angebot, unserem Netzwerk und unserem Nachhaltigkeitskonzept überzeugt. Wir haben festgestellt, dass Städtereisen allmählich zurückkehren und gleichzeitig die Nachfrage nach Urlaubsreisen von Kunden steigt, die Flüge und Urlaubsangebote zu beliebten Wintersonnenzielen wie Ägypten und der Türkei suchen. Die Buchungen für die Oktoberferienzeiträume waren stark, insbesondere für die Kanarischen Inseln, wo wir unsere Kapazität auf ca. 140 Prozent des Niveaus des Geschäftsjahr 2019 erhöht haben“, erklärt Konzernchef Johan Lundgren. Es wird nun erwartet, dass die Auslastung im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 bis zu 70 Prozent des Niveaus von 2019 betragen wird. Während die innereuropäische Nachfrage die wirtschaftliche Erholung im Sommer antrieb, so

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Fiji Airways: Comeback mit Impfpflicht

Die Corona-Pandemie zwang die Langstreckenflotte von Fiji Airways lange auf den Boden. Nun kündigt der Carrier das Comeback per 1. Dezember 2021 an. Befördern wird aber nur vollständig gegen Covid-19 geimpfte Personen. Zunächst sollen die Ziele Sydney, Melbourne, Brisbane, Los Angeles, San Francisco, Port au Prince, Auckland, Christchurch, Wellington, Hong Kong, Singapur und Tokio-Narita reaktiviert werden. In Richtung Australien kommen die Maschinentypen Airbus A350-900 und Boeing 737 Max zum Einsatz. In die Vereinigten Staaten will Fiji Airways A330 und A350 an. „Für uns war es ein langer Weg, bei geschlossener Grenze zu warten. Und natürlich hat es uns als kleine nationale Fluggesellschaft sehr unter Druck gesetzt, dass unsere Einnahmen im April 2020 über Nacht auf Null gesunken sind. Ich kann Ihnen nicht die Aufregung und die Euphorie erzählen, die unser Unternehmen und unser Land über die Tatsache, dass wir uns öffnen werden. Wir arbeiten rund um die Uhr daran, dass wir dafür bestens gerüstet sind“, erklärt Firmenchef André Viljoen gegenüber CH-Aviation.com.

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Cebu Pacific vertickt Neun-Stunden-Flüge für 27 Euro-Cent

Neun Stunden fliegen für nur rund 27 Euro-Cent? Die philippinische Billigfluggesellschaft Cebu Pacific macht es im Rahmen einer Werbeaktion auf der Strecke Manila-Dubai möglich. Andere Destinationen werden zum Teil für nur zwei Cent angeboten. Cebu Pacific führt derzeit eine fünftägige Werbeaktion durch. Im Rahmen dieser bietet man Tickets um nur einen Peso an. Umgerechnet entspricht das in etwa einem Euro-Cent. Die Dubai-Strecke hat man für einen VAE-Dirham, also etwa 27 Euro-Cent, im Sonderangebot. Es handelt sich nicht um die erste Werbeaktion dieser Art, denn Cebu Pacific bietet immer wieder Tickets zu so günstigen Preisen an. Inkludiert ist aber nichts, denn wie bei anderen Lowcostern auch muss für so ziemlich alles extra bezahlt werden. Wer aber kein Gepäck aufgeben will, kann ein kurioses Schnäppchen machen. Interessant ist aber der Reisezeitraum, denn dieser wurde für den Zeitraum zwischen 1. Juni und 31. August 2022 festgelegt. Buchbar sind die Schnäppchentickets laut Cebu Pacific noch bis zum 14. Oktober 2021 – vorausgesetzt man findet diese in der Buchungsmaschine.

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Montenegro Airlines startet als Mietwagen-Anbieter neu durch

Die insolvente Fluggesellschaft Montenegro Airlines wird wieder in der Personenbeförderung tätig. Zunächst nicht in der Luft, sondern unter Federführung des Insolvenzverwalters steigt man ins Mietwagengeschäft unter Beistellung von Fahrern ein. Der Masseverwalter teilte mit, dass ein neuer Transferservice ins Leben gerufen wurde. Dabei bietet Montenegro Airlines Fahrten mit Minibussen, die eine Kapazität zwischen acht und 18 Sitzplätzen haben, an. Mit dieser Maßnahme sollen Einnahmen für die Insolvenzmasse generiert werden. Gleichzeitig wurde auch kommuniziert, dass sämtliche Verkaufsbüros von Montenegro Airlines ihren Betrieb wiederaufnehmen. Diese sollen Pauschalreisen und Tickets anderer Fluggesellschaften sowie die neuen Transferservices verkaufen. Auch will man Touristen künftig Exkursionen, die in den Büros gebucht werden können, anbieten. Da der insolvente Carrier selbst nicht mehr fliegt, ist man als Travel Agent tätig. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Verwalter in Belgrad die Zulassung als Part-145-Wartungsbetrieb beantragt hat. Man will künftig Dienstleistungen für die Muster Embraer 195 und Fokker 100 anbieten. Eigenen Angaben nach hat man bereits erste Verträge mit Fluggesellschaften unterschrieben.

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