Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Bremen: Swiss und Ryanair kündigen Strecken an

Die Fluggesellschaft Swiss beabsichtigt mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 die Nonstopverbindung zwischen Bremen und Zürich zu reaktivieren. Nach derzeitigem Planungsstand ist vorgesehen, dass der Großteil der Rotationen mit Embraer-Regionaljets von Helvetic Airways durchgeführt wird. Der Mitbewerber Ryanair wird bereits Anfang Juli 2021 zusätzliche Strecken ab der Hansestadt aufnehmen. Dabei handelt es sich um die Ziele Porto, Chania, Zadar und London-Stansted. Die kroatische Destination soll mit Airbus A320 von Lauda Europe bedient werden. Insgesamt hat die Ryanair Group im heurigen Sommer acht Strecken ab Bremen im Verkauf.

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Sarajevo: Air Arabia Abu Dhabi kündigt erstes Europa-Ziel an

Die Billigfluggesellschaft Air Arabia Abu Dhabi beabsichtigt ab 12. Juli 2021 mit Sarajevo das erste Ziel in Europa anzufliegen. Kurz darauf sollen Eriwan und Tiflis folgen. Der Carrier kündigte vor einigen Tagen an, dass man sich im bevorstehenden Expansionsschritt zunächst auf Osteuropa sowie ehemalige Sowjetrepubliken fokussieren wird. Laut CH-Aviation.com soll die Strecke Abu Dhabi-Sarajevo zunächst zweimal pro Woche bedient werden. Eriwan, das ab 13. Juli 2021 angeflogen werden soll, ist derzeit mit zwei wöchentlichen Umläufen vorgesehen. Ab 14. Juli 2021 soll es dreimal pro Woche nach Tiflis gehen. Als Fluggerät setzt das Joint-Venture von Air Arabia und Etihad Airways Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 ein. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Maschinen, könnte jedoch innerhalb der nächsten fünf Jahre auf weit über 20 Jets ausgebaut werden.

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Etihad versteigert Forderungen gegen Alitalia und Air Berlin

Die niederländischen Etihad-Töchter Etihad Aviation Partners I und Etihad Aviation Partners II versteigern ihre Forderungen gegen die insolventen Fluggesellschaft Air Berlin und Alitalia. Damit will man die Verluste, die durch die beiden gescheiterten Investments entstanden sind, zumindest eindämmen. Die Überlegung hinter der Aktion ist folgende: Eventuell finden sich Hochrisikoanleger, die bereit sind die Forderungen für einen kleinen Bruchteil zu kaufen und versuchen diese dann auf eigene Rechnung bzw. eigenes Risiko zu Geld zu machen. Etihad Airways könnte mögliche Einnahmen an Anleihegläubiger weiterreichen und damit die Kosten für den Konzern zumindest ein wenig reduzieren. Bloomberg berichtet, dass die Barclays Bank plc mit der Vorbereitung der Auktion beauftragt wurde. Interessenten können ab 21. Juni 2021 für einen Zeitraum von zwei Wochen die Unterlagen anfordern, um sich so ein Bild von der tatsächlichen Wertigkeit der Forderungen machen zu können. Diese dann tatsächlich in „Bargeld“ umwandeln zu können, dürfte sehr schwierig werden, da sowohl Air Berlin als auch Alitalia pleite sind. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das auch der Grund dafür, dass Etihad auf der Suche nach Hochrisiko-Spekulanten ist. Für die Gläubiger der Anleihen war es laut Bloomberg ohnehin ein Verlustgeschäft, denn Etihad Aviation Partners I konnte bislang nur 43 Prozent der Einlagen zurückzahlen. Auch Etihad Aviation Partners II zahlte im Juni 2021 nur einen kleinen Teil zurück. Die Folge daraus ist, dass große Anleger dem Konzern aus Abu Dhabi mit rechtlichen Schritten drohen, wobei Etihad Airways jegliche Verantwortung für den defacto-Totalverlust zurückweist.

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Ab 22. Juli 2021: Air Canada kündigt Wien-Comeback offiziell an

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada kündigt die Wiederaufnahme der Nonstop-Flüge zwischen Toronto und Wien für den 22. Juli 2021 an. Zunächst sollen drei Umläufe pro Woche bedient werden. Austrian Airlines wird noch länger nicht nach Kanada fliegen. Über das Air Canada Drehkreuz Toronto erreichen Passagiere aus Österreich auf den Flügen ab Wien derzeit schnell und bequem rund 25 Ziele in Kanada – darunter Vancouver, Calgary, Winnipeg, Montréal, Ottawa, Halifax und andere. Rund 10 Ziele in den USA – darunter San Francisco, Los Angeles, Denver, New York sind derzeit ebenfalls mit bequemen Anschlussflügen über Toronto erreichbar. Mit steigender Nachfrage und vereinfachten Einreisebestimmungen wird Air Canada das Flugangebot innerhalb Kanadas und in die USA in den kommenden Wochen und Monaten sukzessive wieder ausbauen auf bis zu 40 Ziele in den USA und rund 30 Ziele in Kanada, die über Toronto erreichbar sein werden. Der Air-Canada-Wien-Flugplan auf einen Blick: Flugnummer Route Abflug Ankunft Flugtage AC886 YYZ-VIE 18:35 08:45+1 MI / FR / SO AC887 VIE-YYZ 10:30 13:20 MO / DO / SA

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Condor nimmt Eriwan auf und verschiebt Langstrecken

Die deutsche Ferienfluggesellschaft beabsichtigt die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung zwischen Hamburg und Eriwan. Der Erstflug soll am 30. Juli 2021 durchgeführt werden. Die Verbindung soll jeweils am Verkehrstag Freitag in der Nacht bedient werden. „Mit der Aufnahme von Direktflügen nach Jerewan noch in diesem Jahr setzt Condor ihre Strategie konsequent fort, Urlaub bei Familie und Freunden auch abseits der großen etablierten Badeziele zu ermöglichen. Gerade vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus der Pandemie sind Direktflüge bei unseren Kunden besonders beliebt“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Aber auch, wer nach dem Lockdown die überwältigende Natur des Kaukasus, die historischen Stätten des Landes oder auch nur die Gastfreundschaft in Jerewan erleben möchte, kann nun ohne Umsteigen bequem an sein Ziel gelangen.“ Zahlreiche Long-Haul-Destinationen nach hinten verschoben Ab Anfang Juli fliegt Condor zudem von Düsseldorf in die libanesische Hauptstadt Beirut sowie nach Sulaimaniyya in der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Im Bereich der Langstrecken kommt es allerdings zu Verzögerungen. Das Ziel Phoenix wurde für den Sommer 2021 aus dem Verkauf genommen, jedoch sind ab 21. Mai 2022 wieder drei Flüge pro Woche buchbar. Portland sowie Toronto, Vancouver, Halifax, Whitehorse und weitere Ziele in Nordamerika werden dem aktuellen Stand der Flugplandaten nach ebenfalls erst im kommenden Jahr reaktiviert. Das Ziel Las Vegas McCarran International wurde zwischenzeitlich in den Winterflugplan 2021/22 verschoben. Hintergrund dürften in allen Fällen die weiterhin komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen sein.

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Icelandair stößt Reiseveranstalter ab

Der konzerninterne Reiseveranstalter der Icelandair Group, Iceland Travel, wurde vollständig an den Mitbewerber Nordic Visitor verkauft. Die Genehmigung der Wettbewerbsbehörde steht allerdings noch aus. In einer Börsenmitteilung schreibt Icelandair, dass die Veräußerung der Tour Operator Aktivitäten, die bis in das Jahr 1937 zurückgehen, Teil der neuen Strategie ist. Man will sich auf das Kerngeschäft Luftfahrt konzentrieren. Der genaue Kaufpreis steht noch nicht fest, denn dieser soll erst kurz vor dem Abschluss der Transaktion festgelegt werden. Laut Börsenmitteilung soll die Berechnung dann an Hand der Cash-Lage sowie der Verschuldung von Iceland Travel erfolgen. Laut adhoc-Meldung soll letztere jedoch sehr gering sein.

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VC und UFO begrüßen CO2-neutrale Luftfahrt

Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Unabhängige Flugbegleiter Organisation sehen die Kernbotschaft der nationalen Luftfahrtkonferenz, dass ein gemeinsamer Weg zur Erreichung des kohlenstoffdioxidneutralen Flugverkehrs eingeschlagen werden soll, positiv. „Es ist dringend geboten, den Luftverkehr klimaneutral umzubauen“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir wollen aber gleichzeitig, dass deutsche und europäische Fluggesellschaften auch weiterhin so wettbewerbsfähig bleiben, wie sie es heute im internationalen Vergleich sind. Für diese ökologische Transformation setzen wir auf international abgestimmte gemeinsame Lösungen, die alle Unternehmen gleichbehandeln. Europäische Arbeitsplätze können nur unter fairen internationalen Wettbewerbsbedingungen für die Zukunft gesichert werden.“ Um diese Aufgabe in Zukunft als Verband stärker zu unterstützen, hat sich die Vereinigung Cockpit entschlossen, ein eigenes Vorstandsressort zum Thema Innovation und Klima einzurichten. „UFO betrachtet, wie Vertreter anderer Verbände auch, die Luftfahrt als unentbehrlichen Teil der deutschen Wirtschaft und hält vor dem Hintergrund eines gleichzeitigen klimaneutralen Umbaus der Branche eine Zusammenarbeit von Politik, Unternehmen und Gewerkschaften für unabdingbar. Unter dem Namen ‘SAFE – Sustainable Aviation For Europe’ schlagen wir ein breites, gemeinsames Bündnis zur Stärkung und sozio-ökologischen Ausrichtung der Luftfahrt in Europa vor”, so Daniel Kassa Mbuambi, Vorsitzender der UFO. Reformen und Rücksicht auf Arbeitnehmer notwendig VC-Präsident Stefan Herth verweist darauf, dass neben dem wichtigen Schlüssel der Innovation im Bereich Triebwerke und Kraftstoffe natürlich auch Reformen wichtiger Regularien der Fliegerei zum Klimaschutz beitragen können. Ganz vorne stehen hier aus Sicht der VC die Potenziale im Bereich Single European Sky. Ein wirklich einheitlicher europäischer Luftraum würde durch direktere Flugrouten und kürzere Flugzeiten erhebliche Kerosin-Einsparungen und damit auch

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SkyUp bläst Deutschland-Expansion ab

Anfang des Jahres kündigte die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp eine große Expansion in Richtung Deutschland und in andere Staaten in Westeuropa an. Daraus wird nichts, denn das Unternehmen sagte nahezu alle neuangekündigten Strecken ab. Beispielsweise sind sämtliche Deutschland-Routen betroffen. Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Düsseldorf, Nürnberg, Hannover, Hamburg und Memmingen wollte der Carrier ab Kiew-Borispil bzw. Lwiw, Odessa und Saporischschja bereits seit Ende März 2021 anfliegen. Nach mehreren Verschiebungen folgt nun die vorläufige Absage. SkyUp wird dem aktuellen Planungsstand nach im Sommer 2021 nicht nach Deutschland fliegen. Ebenso betroffen sind unter anderem Ostrava, Brno, Catania, Bari, Rimini Lamezia-Terme, Bergamo, London-Luton, London-Stansted und Podgorica. Neu angekündigt wurden Flüge von Kiew-Borispil nach Lyon und Rhodos. SkyUp Airlines machte auf Anfrage keine näheren Angaben zur Absage der Westeuropa-Expansion und hat auch offen gelassen, ob es sich um eine endgültige Absage oder aber eine Verschiebung, beispielsweise aufs nächste Jahr, handelt. Anzunehmen ist, dass man sich aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen hinsichtlich der Nachfrage verkalkuliert haben könnte. Auf vielen Routen, jedoch nicht auf allen, sind unter anderem Ryanair und/oder Wizz Air tätig. Dies dürfte punktuell für einen harten Wettbewerb sorgen, so dass das Erzielen des gewünschten durchschnittlichen Yields kompliziert sein dürfte.

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British Airways: Fahrwerk von Boeing 787-8 kollabiert

Am Flughafen London-Heathrow kollabierte das Bugfahrwerk der Boeing 787-8 mit der Registrierung G-ZBJB. Laut British Airways ereignete sich der Vorfall am Freitag während das Langstreckenflugzeug beladen wurde. An Bord befanden sich keine Passagiere, da der Zweistrahler temporär als Cargo-Maschine eingesetzt wird. Die britische Behörde AAIB bestätigte den Vorfall ebenfalls, konnte jedoch noch keine Angaben zur Ursache machen. Ein offizielles Untersuchungsverfahren wurde bereits eingeleitet. Dem Vernehmen nach soll es zu bloßem Sachschaden gekommen sein. Das nachstehende Video zeigt die G-ZBJB nach dem Kollaps des Bugfahrwerks auf dem Flughafen London-Heathrow:

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Sommer 2021: Volotea bleibt Wien fern

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird im Hochsommer 2021 nicht nach Wien zurückkehren. Der Carrier plant momentan die Destination Nantes am 5. September 2021 aufzunehmen. Vom spanischen Bilbao aus beabsichtigt Volotea überhaupt erst ab 7. April 2022 in die österreichische Bundeshauptstadt zu fliegen. Beide Destinationen sind derzeit mit je zwei Umläufen pro Woche geplant. Weitere Destinationen, die in der Vergangenheit von diesem Lowcoster ab Wien angeboten wurden, sind derzeit nicht geplant. Volotea war bis vor einigen Wochen der letzte europäische Boeing 717 Operator. Man trennte sich von den letzten Maschinen, die in die USA ausgeflogen wurden. Kurz darauf wurde bekannt, dass der Billigflieger einige Airbus A320 einflottet. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge.

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