Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Hamburg: MSC sagt Abfahrten der Magnifica ab

Die Reederei MSC Cruises hat sich zur Absage weiterer für Hamburg geplanter Kreuzfahrten der Magnifica entschieden. Das Unternehmen teilte unter anderem mit, dass aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage die Einstellung der Reisen verlängert werden muss. Hintergrund ist unter anderem, dass nordeuropäische Länder besonders harte Einreisebestimmungen für Kreuzfahrer erlassen haben. Diese sind weiterhin aufrecht. Laut MSC führt das dazu, dass zahlreiche Landausflüge nicht durchgeführt werden können. Vielen Fahrgästen wären gerade diese wichtig. Derzeit strebt MSC Cruises an, dass ab 6. Februar 2022 wieder Kreuzfahrten ab Hamburg durchgeführt werden sollen. Ob dieser Termin eingehalten werden kann, hängt in erster Linie von der weiteren Entwicklung der Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedener Staaten ab.

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Verkehrszahlen: Innsbruck bekam Corona deutlich zu spüren

Der Flughafen Innsbruck spürte im Vorjahr die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich. Man verzeichnete 125.495 Passagiere und 2.010 Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr. Man lag somit weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Für Innsbruck ist das Wintergeschäft besonders wichtig, denn den Großteil des Jahresumsatz macht man mit Charterflügen, die überwiegend von Personen, die ihren Winterurlaub in Tirol verbringen, genutzt werden. Im Gegensatz zum Jahr 2020 ist im Vorjahr die Schisaison mit Touristen faktisch ausgefallen. Das führte dazu, dass der Airport lediglich 15.000 Passagiere im ersten Halbjahr 2020 hatte. Normalerweise hat man dieses Aufkommen an guten Samstagen im Winter. Im Sommer 2021 ist es besser gelaufen. Die Urlaubsangebote ab Innsbruck wurden in diesem Zeitraum von Tirolerinnen und Tirolern aber auch von Fluggästen aus den benachbarten Regionen sehr gut angenommen, das Passagieraufkommen entwickelte sich sehr viel besser als etwa im Sommer des Vorjahres. Im Herbst bremsten dann zunächst die für die Generalsanierung der Piste notwendige vierwöchige Pistensperre sowie anschließend der erneute Lockdown die Entwicklung der Passagierzahlen wieder deutlich ein. Mit dem Beginn der Wintersaison Mitte Dezember konnte allerdings zum Jahresende hin ein Aufschwung verzeichnet werden, der Dezember 2021 war sogar mit Abstand der passagierstärkste Monat des Gesamtjahres. Im Ergebnis wurden im Jahr 2021 insgesamt 125.495 Jahrespassagiere und 2.010 Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr verzeichnet. Das Jahresergebnis der Passagierzahlen entspricht etwa einem Minus von knapp 90 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019: „Nach dem Ausfall der Wintersaison war schon zu Beginn des Jahres klar, dass dies ein sehr schwieriges Jahr wird. Umso mehr freut es

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British Airways baut in London-City wieder aus

Die British-Airways-Tochter BA Cityflyer plant im Sommerflugplan 2022 das Angebot ab dem London-City-Airport weiter hochzufahren. Schrittweise sollen insgesamt sechs Ziele aufgenommen werden. Teilweise handelt es sich auch um Reaktivierungen. Luxair bekommt zwischen Luxemburg und dem London-City-Airport Konkurrenz, denn BA Cityflyer beabsichtigt ab 27. März 2022 bis zu 17 Mal pro Woche zwischen den beiden Städten zu fliegen. Die BA-Tochter will im Regelfall Embraer-Jets zum Einsatz bringen. Luxair fliegt auf dieser Route meist mit Turbopropflugzeugen des Typs Dash 8-400. Ab 2. April 2022 will BA Cityflyer täglich den italienischen Flughafen Mailand-Malpensa ansteuern. In Richtung Thessaloniki will man zwischen dem 18. Juni und 3. September 2022 einmal pro Woche fliegen. Ebenso temporär im Angebot: Barcelona, das ab 20. Juni 2022 sechs Mal wöchentlich ab dem London City Airport angesteuert werden soll. Diese Route ist vorerst bis zum 4. September 2022 befristet. Die Kanalinseln Guernsey und Jersey will die British-Airways-Tochter ab dem 20. Juni 2022 wieder mit dem innerstädtischen Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs verbinden. Derzeit ist geplant, dass bis inklusive 2. September 2022 zweimal pro Woche geflogen werden soll.

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Island: Icelandair legt vier weitere Sommerziele auf

Die Fluggesellschaft Icelandair legt im Sommerflugplan 2022 vier neue Strecken auf. Teilweise handelt es sich um Wiederaufnahmen, die man bereits in der Vergangenheit im Programm hatte und nun auf den Mitbewerber Play reagiert. Ab Keflavik will Icelandair im Zeitraum von 24. Juni bis vorerst 25. September 2022 dreimal wöchentlich nach Montreal fliegen. Weiters bietet man während der Sommer-Hauptsaison die Destinationen Nizza und Rom-FCO je zweimal pro Woche an. Beide Ziele sollen am 6. Juli 2022 aufgenommen werden. Die französische Stadt soll bis vorerst 27. August 2022 angeflogen werden und in die italienische Hauptstadt geht es bis zum 4. September 2022. Das spanische Alicante soll ab Keflavik über die gesamte Sommerperiode 2022 hindurch angeboten werden. Geplant sind derzeit zwei Umläufe pro Woche. Icelandair spürt auf manchen Routen die neue Konkurrenz durch Play, will sich jedoch auch proaktiv in Position bringen. Der Mitbewerber hatte in den ersten sechs Betriebsmonaten eine Auslastung von rund 53 Prozent.

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Florida Keys: Old Seven Mile Bridge vor Wiedereröffnung

Die zum U.S.-Bundesstaat zugehörige Inselkette Keys ist auch für die vielen Brücken, die das Festland und viele Inseln miteinander verbinden, bekannt. Nach langer Reparaturzeit ist ab Mitte Jänner 2022 die Old Seven Mile Bridge wieder für Besucher zugänglich. Rund vier Jahre lang wurde das Bauwerk umfangreich saniert und nun steht die Wiedereröffnung unmittelbar bevor. Gleichzeitig werden in dieser Region der Vereinigten Staaten von Amerika einige Jubiläen gefeiert. So besteht der Everglades Nationalpark seit 75 Jahren und Key West feiert das 200-jährige Bestehen. Die Old Seven Mile Bridge gilt als eines der wichtigsten Wahrzeichen der Florida Keys. Die Brücke verläuft in weiten Teilen parallel zum neuen Highway. Für rund 78 Millionen U.S.-Dollar wurde das historische Bauwerk umfangreich saniert und wird ab Mitte Jänner 2022 wieder zugänglich sein. Ursprünglich war die im Jahr 1912 errichtete Brücke für den Eisenbahnverkehr konzipiert worden. Mittlerweile darf diese nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad genutzt werden.

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Wegen Krankenständen: Finnair kürzt Flugplan um 20 Prozent

Das Oneworld-Mitglied Finnair hat derzeit mit besonders vielen Krankenständen zu kämpfen. Diese führt man sowohl auf Omikron als auch auf die Grippesaison zurück. Der Carrier muss nun den Flugplan um rund 20 Prozent kürzen. „Der Krankenstand des Personals hat jetzt erhebliche Auswirkungen auf Finnair und die Flughäfen in Finnland und weltweit. Unser Ziel ist es, diesen Herausforderungen bei der Ressourcenbeschaffung durch die Annullierung von Flügen zu begegnen, kurzfristige Änderungen zu vermeiden und die Erwartungen unserer Kunden besser zu erfüllen. Dadurch haben Kunden mehr Zeit, sich auf Flugplanänderungen vorzubereiten und ihre Reisepläne bei Bedarf anzupassen“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer bei Finnair. Das finnische Luftfahrtunternehmen betont in einer Aussendung, dass die Mehrheit der Flüge, auf denen man mehrmals täglich unterwegs ist, durchgeführt werden soll. Es würde den Reisenden im Falle des Falles eine Alternative zur Verfügung stehen. Als Beispiele nennt man Stockholm, Oslo, Kopenhagen, Paris und Rom. Auch bei den Langstreckenflügen wird es Änderungen geben: Die Aufnahme des neuen Dallas-Dienstes von Finnair wird vom Februar auf den 27. März verlegt und der Start der Nagoya-Flüge und die zusätzlichen Frequenzen nach Osaka werden in die Sommersaison 2022 verschoben Reduzierung der wöchentlichen Frequenzen nach Singapur auf zweimal pro Woche und nach Hongkong auf drei. Dem nicht genug: Zwei Gewerkschaften haben für den 17. Jänner 2022 zum Streik aufgerufen. Derzeit ist unklar welche Auswirkungen dieser haben wird, jedoch rechnet Finnair damit, dass es zum Ausfall zahlreicher Flüge kommen wird. Der Carrier betont, dass man an dieser Arbeitskampfmaßnahme nicht beteiligt wäre, jedoch habe man

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Michael O’Leary: „Lufthansa weint gerne Krokodilstränen“

Ryanair-Chef Michael O’Leary legt in der Diskussion um die von der EU-Kommission vorgegebenen Slot-Regeln nach. Dabei hat er insbesondere den Konkurrenten Lufthansa verbal angegriffen. Er fordert, dass die Wettbewerbshüter die „falschen Behauptungen der Lufthansa über den Betrieb von ‚Geisterflügen‘ ignorieren“ sollen. In der Luftfahrtbranche gibt es derzeit eine kontrovers geführte Diskussion um die Slot-Regelung der EU-Kommission. Diese sieht derzeit vor, dass mindestens 64 Prozent der zugeteilten Start- und Landrechte tatsächlich genutzt werden müssen. Andernfalls droht die Neuvergabe über den Regulator. Beispielsweise Lufthansa macht seit einigen Wochen öffentlich Stimmung gegen die Bestimmung, behauptet, dass man rund 18.000 Leerflüge durchführen müsste und will erreichen, dass die Slots der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 unabhängig von der Nutzung erhalten bleiben. Gänzlich anders sehen das Billigflieger wie Ryanair und Wizz Air. Beide Unternehmen fordern in regelmäßigen Abständen, dass ungenutzte Start- und Landerechte an den Regulator zurückgehen sollen und dann neu vergeben werden sollen. Allerdings konnte Ryanair in Linate begehrte Start- und Landerechte ergattern, die man dann nicht genutzt hat. Den Rückzug aus Frankfurt am Main hat man vor wenigen Tagen kommuniziert. „Die Lösung für das Problem der „Geisterflüge“ der Lufthansa ist ganz einfach: Verkaufen Sie diese Sitze einfach an die Verbraucher. Wenn die Lufthansa diese Flüge wirklich durchführen muss (nur um zu verhindern, dass diese Slots an konkurrierende Fluggesellschaften freigegeben werden), dann sollte sie verpflichtet werden, diese Plätze zu niedrigen Preisen an die Öffentlichkeit zu verkaufen. Die deutsche und die EU-Öffentlichkeit haben der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften Brussels Airlines, Swiss und Austrian bereits mit Milliarden an

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IAG interessiert sich ebenfalls für ITA Airways

Die insolvente Fluggesellschaft Alitalia wollte niemand kaufen. Beim Nachfolger ITA Airways sieht es allerdings ganz anders aus, denn Lufthansa, Delta Air Lines, Air France-KLM und die International Airlines Group sollen deutliches Interesse an einem Einstieg zeigen. Erst kürzlich ist die geplante Übernahme der spanischen Fluggesellschaft Air Europa durch die IAG geplatzt. Nun hat man laut einem Medienbericht von „Il Messaggero“ ein Auge auf die italienische ITA Airways geworfen. Parallel dazu sollen auch Delta Air Lines, Air France-KLM und Lufthansa im Rennen sein. Für die Konzerne geht es dabei um viel, denn man kann sich die Präsenz auf dem italienischen Markt sichern und vermutlich auch nachhaltig zementieren. Allerdings gilt ITA Airways auch als Risiko-Investment, weshalb es abzuwarten gilt wie viele Konzerne am Ende der Sondierungen noch einsteigen wollen. Kürzlich wurde bekannt, dass sich Lufthansa eine Beteiligung im Ausmaß von 15 bis 40 Prozent vorstellen kann. Entsprechende Gespräche sollen laufen. Dies könnte auch andere Interessenten unter Druck bzw. Zugzwang bringen, denn „kampflos“ will man den italienischen Markt wohl nicht dem Kranich-Konzern überlassen. Offiziell kommentieren will aber keiner der kolportierten Interessenten.

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Swiss setzt Zürich-Dresden temporär aus

Mangels Nachfrage fährt die Lufthansa Group das Angebot am Flughafen Dresden zurück. Das Konzernmitglied Swiss setzt die Nonstop-Verbindung nach Zürich ab 16. Januar 2022 komplett aus. Vorerst wird die schweizerische Fluggesellschaft bis zum 18. Februar 2022 das Ziel Dresden nicht ansteuern. Damit fällt auch die Anbindung an das Drehkreuz Zürich weg. Swiss bestätigte, dass die Route aufgrund schwacher Nachfrage ausgesetzt wird. Derzeit geht man davon aus, dass man in rund vier Wochen wieder fliegen wird. Lufthansa nimmt auf den Dresden-Routen Kürzungen vor. Diese fallen zum Teil umfangreich aus, jedoch sollen dem aktuellen Informationsstand nach keine Strecken gänzlich pausiert werden. Eurowings hat bereits im Dezember 2021 Kapazität aus dem Verkauf genommen und fliegt derzeit ebenfalls reduziert ab Dresden.

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2021: Boeing lieferte 340 Flugzeuge aus

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im Jahr 2021 insgesamt 340 Verkehrsflugzeuge an Kunden ausliefern. Man liegt damit erheblich unter dem europäischen Konkurrenten Airbus, der es auf 611 Jets brachte. Im vierten Quartal des Vorjahres übergab Boeing 99 Flugzeuge an Fluggesellschaften und Leasinggeber. Gleichzeitig zog man 80 neue Orders an Land. Davon entfallen 50 Stück auf die Boeing 737-Bestellung von Allegiant. Atlas Air orderte vier B777F und Southwest entschied sich für sieben weitere B737-Max. Hinsichtlich der Neubestellungen schnitt Boeing im Vorjahr besser ab als Airbus. Die U.S.-Amerikaner konnten 909 Brutto-Orders an Land ziehen. Der europäische Konkurrent brachte es auf 771 Brutto-Neubestellungen.

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