Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Graz: Turkish Airlines reaktiviert Istanbul-Flüge nicht

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird künftig keine Passagierflüge mehr nach Graz durchführen. Das Angebot wird auf Wien und Salzburg fokussiert. Mit Frachtmaschinen wird man weiterhin auch Linz ansteuern. Vor der Corona-Pandemie war die Nonstop-Verbindung zwischen Graz und Istanbul zumeist gut gebucht und wurde besonders von Geschäftsreisenden gerne für Umsteigeverbindungen genutzt. Generell gilt der türkische Carrier aufgrund des gegenüber westeuropäischen Airlines höheren Servicestandards sowohl bei Privat- als auch Businessreisenden als durchaus beliebt. Dementsprechend hoffte man in der Steiermark auf eine Wiederaufnahme der Flugverbindung. Daraus wird nichts, denn Turkish Airlines wird entgegen der ursprünglichen Ankündigung die Route Istanbul-Graz-Istanbul nicht mit Sommerflugplan 2022 reaktivieren. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits eingestellt. Das Unternehmen bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass diese Strecke eingestellt wird und Passagiere mit Tickets wahlweise umgebucht werden sollen oder eine Erstattung erhalten sollen. Von einer endgültigen und finalen Einstellung will man aber noch nicht sprechen. Aus Istanbul heißt es, dass man Graz weiterhin im Auge hat und sich eine spätere Wiederaufnahme ausdrücklich vorbehält. Einen Zeithorizont hat man dafür aber noch nicht. Abzuwarten bleibt daher, ob ein anderer türkischer Carrier in die Lücke springt, so dass zumindest der Point-to-Point-Verkehr, für den es eine durchaus beachtliche Nachfrage ab Österreich gibt, bedient werden kann. Derzeit wollen Corendon, SunExpress und Pegasus eventuelle Graz-Pläne nicht kommentieren.

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EuroAtlantic: Dreistellige Positiv-Tests nach Charter von Italien nach Indien

In den letzten Tagen führte EuroAtlantic Charterflüge von Rom und Mailand aus nach Amritsar (Indien) durch. Diese werden derzeit auf dem Subkontinent sehr kontrovers diskutiert, denn eine dreistellige Anzahl von Personen wurde bei der Ankunft in Indien positiv auf das Corona-Virus getestet. Auf einem Charterflug am 7. Januar 2021, der von Rom nach Amritsar durchgeführt wurde, befanden sich offiziellen Angaben nach 285 Reisende. Davon wurden mindestens 173 positiv auf das Coronavirus getestet, wobei nicht mitgeteilt wurde um welche Variante es sich handelt. Am 6. Januar 2022 führte EuroAtlantic Airways einen weiteren Charterflug durch. Diesmal ging es von Mailand-Malpensa nach Amritsar und 125 Fluggäste wurden positive auf Covid-19 getestet. EuroAtlantic Airways flog mit der CS-TST, einer Boeing 767-300, im Auftrag eines Reiseveranstalters zwischen Italien und Indien. Die Flüge sollen nach Angaben des Flughafens Amritsar mit bis zu 210 Personen besetzt gewesen sein. Die indischen Behörden nehmen unmittelbar nach der Ankunft Coronatests vor. Die hohe Positivrate auf diesen Charterflügen bereitet der lokalen Gesundheitsbehörde Kopfzerbrechen. In einem Statement hebt diese hervor, dass die Fälle gezeigt haben wie wichtig Testungen nach der Ankunft sind. Möglicherweise könnte die Positivrate sogar noch höher liegen, denn Kinder sind von den PCR-Testungen, die im Zuge der Einreise vorgenommen werden müssen, ausgenommen. Die zuständige Gesundheitsdirektion teilte mit, dass alle Passagiere der Charterflüge, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, in so genannte Quarantänehotels eingewiesen wurden.

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2021: Nürnberg hatte 1,1 Millionen Fluggäste

Der bayerische Flughafen Nürnberg zählte im Jahr 2021 rund 1,1 Millionen Passagiere. Damit lag man um rund 16 Prozent über dem Aufkommen von 2020, jedoch um etwa ein Viertel unter 2019. Der Airport hofft, dass insbesondere die Ryanair-Basis im laufenden Kalenderjahr einen weiteren Schub geben wird. Flughafenchef Michael Hupe ist der Ansicht, dass der „Wunsch zum Reisen wieder wächst“ und geht „je nach Corona-Lage von einer deutlichen Erholung der Fluggastzahlen“ aus. Die Hoffnungen richten sich jetzt auf den Sommer 2022: Der Airport Nürnberg geht davon aus, dass das Streckenangebot über 60 Ziele umfassen wird, die meisten sind bereits buchbar. Allein Ryanair wird mit zwei stationierten Flugzeugen ab Ende März 27 Ziele anfliegen. Corendon Airlines folgt ebenfalls mit zwei stationierten Flugzeugen und 23 Zielen. Insgesamt fliegen mehr als 20 Airlines den Airport Nürnberg regelmäßig an. Im Vorjahr waren Corendon, Ryanair und Turkish Airlines jene Fluggesellschaften, die die meisten Passagiere von/nach Nürnberg befördert haben. KLM bot die meisten Frequenzen im Umsteigeverkehr an und flog ohne pandemiebedingte Unterbrechung. Nach einem schwierigen Jahresauftakt im Winter-Lockdown 2020/21 erholten sich Verkehr und Nachfrage während der Sommermonate spürbar. Bis zu 40 Ziele waren in der Hochsaison wieder nonstop zu erreichen, darunter die wichtigsten Drehkreuze, Urlaubs- und Städteziele. Mit dem Aufkommen neuer COVID-19-Virusvarianten nahm die Flugnachfrage zuletzt wieder ab und die meisten Airlines reduzierten erneut ihr Angebot, so dass die Verkehrsentwicklung im Winter 2021/22 hinter die Erwartungen zurückfiel. Als deutlich dynamischer erwies sich das Luftfrachtgeschäft, u.a. für dringend benötigtes medizinisches Material und Ausrüstung. Mit 7.935 geflogenen Tonnen lag

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Air Malta streicht mindestens 14 Tage vor Abflug, um Geld zu sparen

Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta reduziert zunächst für die Kalendermonate Januar und Februar 2022 die Frequenzen zum Teil drastisch. Das Unternehmen erklärte nun, dass keine Flüge mit weniger als 14 Tagen Vorlaufzeit gestrichen werden sollen. Was auf den ersten Blick wirkt wie eine vertrauensbildende Maßnahme, also dass man sich ab zwei Wochen vorher darauf verlassen kann, dass tatsächlich geflogen wird, ist eher mit der Fluggastrechteverordnung zu erklären. Diese sieht nämlich vor, dass im Falle dessen, dass ein Flug mit weniger als 14 Tagen Vorlaufzeit annulliert wird, dass dann Entschädigungszahlungen fällig sind. Je nach Flugdistanz 250 Euro, 400 Euro oder gar 600 Euro. Die EU-Kommission stellte bereits zu Beginn der Corona-Pandemie klar, dass Corona nicht als pauschale Ausrede für Flugstreichungen herangezogen werden kann. Das bedeutet konkret, dass ohne das Vorliegen behördlicher Flugverbote oder Umstände, die den Reisenden die Nutzung der Flüge unmöglich machen würden, bei kurzfristiger Absage die Entschädigungen laut Fluggastrechteverordnung fällig sind. Das weiß man auch in der Chefetage von Air Malta sehr genau und daher will man die Streichung mit weniger als zwei Wochen Vorlauf tunlichst vermeiden, denn mittlerweile fordern enorm viele Passagiere die Entschädigungen ein. Viele übergeben dies Dienstleistern gegen Provision und das ist mit wenigen Mausklicks möglich. Air Malta sagte zwar, dass auf allen 16 Strecken, die im Winterflugplan 2021/22 angeboten werden, die Frequenzen gekürzt werden, jedoch will man keine Strecke dauerhaft aussetzen. Streichungen von Flügen sollen den Passagieren mit mindestens 14 Tagen Vorlaufzeit kommuniziert werden. Offiziell will man damit Vertrauen im Markt schaffen, aber realistisch gesehen

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Einreise: Bulgarien hat 2Gplus eingeführt

Bulgarien hat die Einreisebestimmungen für Personen, die aus so genannten roten Zonen deutlich verschärft. Geimpfte und Genesene müssen zusätzlich einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen. Die Dokumente werden ausschließlich in Form der EU-Zertifikate akzeptiert. Deutschland und andere EU-Staaten werden aufgrund der Omikron-Variante auf der roten Liste Bulgariens geführt. Alle Personen ab 12 Jahren müssen nun sowohl einen negativen PCR-Test als auch einen Impf- oder Genesungsnachweis vorlegen. Wird nur eine der Anforderungen nicht eingehalten, ist eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Ausnahmen gibt es für Kinder unter 12 Jahren sowie Besatzungen sowie Bus- und Lastwagenfahrer. Diese benötigen auch weiterhin keine Nachweise. Für Personen mit bulgarischem Wohnsitz, Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltstitel gibt es die Möglichkeit, dass die PCR-Testung erst in Bulgarien vorgenommen werden kann. Man muss jedoch eine zehntägige Quarantäne antreten, die nach Vorliegen eines negativen PCR-Befundes beendet werden kann. Allerdings müssen auch Einwohner Impfung, Genesung oder PCR-Test bei der Einreise nachweisen. Hat man nur Impfung bzw. Genesung oder PCR-Test, ist eine Quarantäne, aus der man sich freitesten kann, anzutreten. Dies gilt nicht für Touristen. Diese müssen 2G-plus erfüllen.

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Aviastar Tu-204-Frachter in China ausgebrannt

Am Samstagvormittag geriet auf dem chinesischen Flughafen Xiaoshan die Tupolew Tu-204-100C mit der Registrierung RA-64032 kurz nach dem Pushback in Flammen. Die Aviastar-Besatzung konnte offiziellen Angaben nach das Frachtflugzeug unverletzt verlassen, jedoch brannte die Tu-204 nieder. Aviastar wollte einen Frachtflug von Xiaoshan nach Novosibirsk unter der Flugnummer 4B6534 durchführen. Während die Crew die Maschine für den Start vorbereitete und der Pushback-Vorgang eingeleitet wurde, brach ein Feuer aus. Dieses schlug rasch auf die gesamte Maschine über und trotz raschem Einschreiten der Feuerwehr konnte die Tu-204 nicht vor dem vollständigen Ausbrennen bewahrt werden. Die chinesischen Behörden haben bestätigt, dass sich die Crew rechtzeitig retten konnte und wohlauf ist. „Am 8. Januar 2022 um 4 Uhr 36 befand sich Aviastar Flug 4B6534 am Gate 204 des Flughafens Hangzhou Xiaoshan International und sollte nach Novosibirks, Russland, fliegen. In der Kabine brach noch bevor die Maschine bereit für den Abflug war ein offenes Feuer aus. Die Crew leitete sofort Notfallmaßnahmen ein und forderte die Feuerwehr an. Die acht Besatzungsmitglieder an Bord wurden evakuiert. Nach Erhalt des Berichts leitete die CAAC East China Regional Administration sofort eine sekundäre Unfalluntersuchung ein. Die Inspektoren des Zhejiang Regulatory Bureau trafen so schnell wie möglich am Unfallort ein und die Verwaltung hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um den Vorfall zu untersuchen“, so die CAAC East China Regional Administration. Unbestätigten Angaben nach sollen sich an Bord der Tu-204-100C, die zum Zeitpunkt des Unfalls 19,5 Jahre alt war, 20 Tonnen Fracht sowie 26 Tonnen nicht näher definierter Treibstoff befunden haben. Die RA-64032 wird

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D-ABOB: Condor absolvierte nach Triebwerksausfall sichere Landung

Eigentlich wollte Condor am Freitag mit der Boeing 757-300 D-ABOB von Lanzarote nach Hamburg fliegen. Kurz nach dem Start kam es zum Ausfall des rechten Triebwerks. Dabei waren laute Knallgeräusche zu hören und laut Augenzeugen auch Funken zu sehen. Die Boeing 757-300 von Condor hob am Flughafen Lanzarote als DE1439 mit dem Flugziel Hamburg ab. Während dem Steigflug verssagte jedoch Triebwerk Nummer 2 den Dienst. Die Flugzeugführer brachten den Steigflug ab und entschieden sich für eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Fuerteventura. Dort konnte die Maschine sicher landen. Weder Besatzung noch Passagiere haben Verletzungen erlitten. Die Reisenden wurden von Condor in Hotels gebracht, wo diese übernachten konnten. Am Samstag ging es dann mit dem Ersatzflug D-ABOJ weiter nach Hamburg. Die Fluggesellschaft bestätigte den Vorfall und auch den Umstand, dass die D-ABOB sicher in Fuerteventura gelandet ist und die 209 Passagiere und acht Crewmitglieder wohlauf sind. Der Kapitän hat nach dem Triebwerksausfall die so genannte Luftnotlage erklärt. Dies ist bei Triebwerksausfällen üblich und die korrekte Vorgehensweise. Dadurch erhielt die Boeing 757-300 Priorität. Auch wurde unverzüglich auf dem nähest gelegenen Airport, im konkreten Fall Fuerteventura, gelandet. Was den Ausfall des rechten Triebwerks der D-ABOB verursacht hat, ist noch nicht klar. Techniker von Condor und der spanischen Flugunfallermittlungsbehörde nehmen dies genau unter die Lupe und werden darüber einen ausführlichen Bericht verfassen. Das Flugzeug wird aller Voraussicht nach ein Tauschtriebwerk erhalten. Das nachstehende Video zeigt den Triebwerksausfall aus der Perspektive eines Passagiers, der zufällig filmte:

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Qantas machen „eingerostete“ Piloten zu schaffen

Viele Piloten der australischen Qantas sind fast zwei Jahre lang nicht in der Luft gewesen. Nun berichtet die Zeitung “Sydney Morning Herald”; dass es in den letzten Wochen zu einer übermäßigen Häufung schwerer Fehler gekommen sein soll. Haben die Flugzeugführer etwa das Fliegen verlernt? Das wohl eher nicht, aber nach fast zwei Jahren Zwangspause am Boden könnte beim einen oder anderen die Routine, die man sonst im Schlaf beherrscht, zumindest ein wenig eingerostet sein. Das würde auch erklären warum viele Piloten bei Routineaufhaben wie dem Ausfüllen von Formularen mehr Zeit als vor der Pandemie benötigen.  Qantas warnt in einem internen Rundschreiben, dass höchst aufmerksam gearbeitet werden muss. Weiters heißt es unter anderem: “Einige Piloten haben ihr Erinnerungsvermögen verloren und in der Folge eine Verringerung ihrer kognitiven Fähigkeiten erfahren”. Als Beispiele wird unter anderem angeführt, dass vergessen wurde vor dem Start die Parkbremsen zu lösen, Flughöhe und Geschwindigkeit miteinander verwechelt worden oder aber Schalter im Cockpit in die falsche Position gebracht wurden. Die Qantas-Medienstelle bestreitet all die Vorfälle und das interne Rundschreiben gar nicht. Im Gegenteil: Man habe rasch erkannt, dass es nach einer so langen Zeit am Boden spezielle Trainingsprogramme brauche und das Comeback im Cockpit äußerst komplex ist. Diese sollen nun rasch kommen.

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Einigung: Maximal drei tägliche Kreuzfahrtschiffe in Palma de Mallorca

Seit einigen Jahren will die Regionalregierung der Balearen weniger Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Palma de Mallorca haben. Die riesigen Schiffe sind der lokalen Politik ein Dorn im Auge, denn sie verpesten die Umwelt und obendrein bringen die Fahrgäste nicht sonderlich viel Umsatz auf die Insel Mallorca. Es wurde lange mit dem Branchenverband CLIA, der unter anderem Costa Crociere, MSC, TUI Cruises, Royal Caribbean und Marella Cruises vertritt, verhandelt. Herausgekommen ist der Kompromiss, dass nur noch drei Schiffe pro Tag anlegen dürfen. Soweit die Einigung, aber es gibt einige durchaus komplizierte Sonderregelungen. Zum Beispiel gibt es im Jahr 2022 die Möglichkeit, dass an insgesamt 20 Tagen bis zu vier Schiffe pro Tag im Hafen von Palma de Mallorca anlegen dürfen. Erst ab dem Jahr 2023 soll dann die ausverhandelte Regel ausnahmslos gelten. Diese beinhaltet, dass nur eines von drei täglichen Schiffen eine Kapazität von mehr als 5.000 Passagieren haben darf. Insgesamt dürfen nicht mehr als 8.500 Fahrgäste pro Tag an Land gehen. Und jetzt wird es richtig kompliziert: Die genannten Zahlen sind Durchschnittswerte, die eingehalten werden sollten, jedoch keine Konsequenzen haben, sofern die wöchentliche Maximalzahl von 59.000 Kreuzfahrern nicht überschritten wird.  Die Balearen-Regierung sprach in der Präsentation davon, dass um 14,5 Prozent weniger Schiffe anlegen werden. Auch feiert man sich, dass man sich gegenüber den Reedereien durchgsetzt habe. Die Opposition sieht das anders und verweist unter anderem darauf, dass es sich um eine Art freiwillige Selbstverpflichtung handeln würde, denn regulatorisch in die Häfen eingreifen könne nur die Zentralregierung in Madrid.

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Lufthansa soll mit Einstieg bei ITA Airways liebäugeln

Schon seit vielen Jahren will Lufthansa kräftig im italienischen Markt mitmischen und diesen im Idealfall nach dem Vorbild Deutschland, Österreich und Schweiz dominieren. So richtig geklappt hat es bislang nie, denn Lufthansa Italia war ein Flop und Air Dolomiti hat Aufgaben als Regio-Carrier. Nun könnte der Kranich bis zu 40 Prozent von Ita Airways übernehmen. Mit der Staatshilfe, die Lufthansa im Jahr 2020 von der deutschen Bundesregierung erhalten hat, musste man auch ein Übernahmeverbot akzeptieren. Dem Kranich war es untersagt andere Airlines zu “verspeisen”. Das ist aber mittlerweile schon wieder Geschichte, denn gegen Ende des Vorjahres schuldete man auf normale Kapitalmarktanleihen um und ist damit das Zukauftsverbot los. Alitalia wäre sicherlich glücklich gewesen, wenn Lufthansa den maroden und defizitären Carrier einfach aufgekauft hätte, jedoch war dem Spohr-Vorstand dieses Faß ohne Boden dann doch zu riskant. ITA Airways hingegen findet man interessant und noch dazu umwirbt deren Verwaltungsratschef die größte Fluggesellschaft Deutschlands regelrecht. Man streut Rosen, um sich für den Wunschpartner Lufthansa hübsch machen zu können. Gleichzeitig haben auch Air France-KLM und Delta Air Lines ein nicht unerhebliches Interesse bei ITA Airways einzusteigen oder den Carrier gleich komplett zu übernehmen. Somit ist Lufthansa durchaus unter Zugzwang, denn man hat die einmalige Chance im großen Stil in Italien mitmischen zu können. Verschiedene lokale Medien, darunter Affar Italiani, berichten, dass sich die Managements von ITA Airways und Lufthansa deutlich angenähert haben sollen. Demnach steht eine Kapitalbeteiligung seitens des Kranichs zwischen 15 und 40 Prozent zur Debatte. Damit soll die Zusage verbunden sein, dass

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