Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ab 1. Juli 2021: Jet2 hebt in kleinem Umfang wieder ab

Die britische Fluggesellschaft Jet2 will ab 1. Juli 2021 ihren Flugbetrieb wiederaufnehmen. Der Carrier wollte eigentlich schon längst wieder in der Luft sein, jedoch verschob man aufgrund der unklaren Lage bezüglich der Reiseampel der UK-Regierung den Neustart. Der auf Leisurestrecken spezialisierte Billigflieger sparte in diversen Medienaussendungen auch nicht mit Kritik an den Entscheidungen der britischen Staatsführung. Zuletzt sorgte in der Airline- und Touristikbranche der Umstand, dass Portugal trotz niedriger Infektionszahlen auf die so genannte Amberlist verschoben wurde für Kritik. Auch in Malta wird immer lauter in Frage gestellt warum ein Aufenthalt im Mittelmeerstaat bei der Rückkehr nach UK noch immer Quarantäne auslöst. Die Reiseampel des Vereinigten Königreichs ist durchaus mühsam, denn auch Geimpfte müssen bei einem Aufenthalt in einem grünen Staat einen negativen Test vorlegen. Befindet sich das Gebiet auf der Amber-List ist zusätzlich eine Quarantäne anzutreten. Wenn der Staat rot gelistet ist, dann ist die Einreise nur unter bestimmten Umständen und dann verbunden mit einer Absonderung in einem Hotel möglich. Sämtliche Kosten für Tests und/oder Quarantäne sind selbst zu tragen. Jet2 wird zunächst nur wenige Strecken bedienen, denn die meisten Ziele befinden sich auf der Amber- oder Red-List. Das Unternehmen geht davon aus, dass für Urlaubsorte, die eine Quarantäne bei der Rückkehr auslösen, kaum Nachfrage besteht. Derzeit befinden sich folgende Staaten auf der Amber-List des Vereinigten Königreichs: Andorra, Österreich, Belgien, Kanada, China, Kroatien, Zypern, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland (einschließlich Inseln), Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Schweden und Schweiz. Auf der grünen Liste finden sich nachstehende Länder: Australien, Brunei, die

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25 Millionen Euro: Albastar beantragt Staatshilfe

Die spanische Fluggesellschaft Albastar hat beim Staatsfonds Sepi eine finanzielle Unterstützung in der Höhe von 25 Millionen Euro beantragt. Diese Summe benötige man um die Liquidität des Unternehmens stabilisieren zu können, berichtet die Tageszeitung El Economista. Der Carrier mit Sitz auf dem Flughafen Palma de Mallorca konnte im Vorjahr nur 3.000 Passagiere von/nach Spanien befördern. Vor der Krise waren es noch 158.000 Reisende. Albastar befindet sich mehrheitlich im Eigentum von italienischen Investoren und betreibt fünf Boeing 737-800 sowie eine B737-400. Bislang haben in Spanien die Fluggesellschaften Air Nostrum, Plus Ultra, Wamos Air, Iberojet (vormals Evelop) und Air Europa Staatshilfe für den Sepi-Fonds beantragt bzw. teilweise auch schon bekommen.  Damit würde sich Albastar in eine ganze Reihe von Airlines, die über Sepi stabilisiert wurden, einordnen.

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SSP eröffnet Wolfgang-Puck-Restaurant am Flughafen Wien

Das Gastronomieangebot am Flughafen Wien-Schwechat ist um ein von Wolfgang Puck betriebenes Lokal reicher. Dieses befindet sich in der öffentlichen Ankunftszone im Terminal 3 und ist das erste, das der österreichische Starkoch in seiner Heimat betreiben wird. Die SSP – The Food Travel Experts werden im Rahmen eines Franchisevertrags den operativen Betrieb des Restaurants übernehmen. Wohl vorsorglich aufgrund der Ereignisse der letzten Monate richtet man gleich von Beginn an einen Take-Away-Bereich ein. „Ich freue mich sehr dieses kleine Restaurant an dem Ort zu eröffnen, an dem meine Reise begann. Ich hoffe, dass jeder genießt, was wir für diesen neuen Standort vorbereitet haben. Es ist etwas ganz besonderes für mich“, so Starkoch Wolfgang Puck. „Wir freuen uns sehr, die enge Zusammenarbeit mit dem Flughafen Wien zu vertiefen. Gleichzeitig sind wir sehr stolz, mit dem Starkoch Wolfgang Puck einen Franchisepartner an Bord zu bringen, der wie kein anderer für eine hochwertige und gesunde internationale Küche steht, die Ihre kulinarischen Wurzeln in Österreich hat“, betont Oliver Haub, Managing Director, SSP DACH. Die Eröffnung des neuen Lokals, das sich auf einer Fläche von 700 Quadratmetern erstrecken wird, ist für Dezember 2021 angekündigt. Serviert werden Speisen und Getränke wie etwa internationale Klassiker, Wolfgang Puck Signature Dishes, Gourmet Pizzen und natürlich österreichische Küche. „Mit dem neuen Restaurant des internationalen Starkochs Wolfgang Puck zieht ein Stück Hollywood am Airport ein. Gäste genießen hier künftig hochwertige Küche aus den besten Zutaten in modernem Ambiente. Wir freuen uns außerordentlich, dass Wolfgang Puck den Wiener Airport als Standort für sein

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Eurowings stationiert zweiten Airbus in Salzburg

Die österreichische Fluggesellschaft Eurowings Europe stationiert ab Donnerstag einen zweiten Airbus-Jet in Salzburg. Mit dieser Maschine werden diverse Ferienziele auf eigene Rechnung, aber auch im Auftrag von Reiseveranstaltern bedient. Eurowings Europe ist die momentan einzige Linienfluggesellschaft, die in Salzburg eine Basis unterhält. Jene von Austrian Airlines und Laudamotion wurden bereits vor einiger Zeit aufgelöst. Die AUA fliegt Salzburg regulär nicht mehr an. Eurowings Europe ist der österreichische Ableger des Lufthansa Billigfliegers und unterhält weiters in Pristina, Palma de Mallorca und bald auch in Prag Stützpunkte.

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Air Berlin: Flöther verklagt Keflavik wegen 800.000 Euro

Der Insolvenzverwalter von Air Berlin, Lucas Flöther, brachte eine Klage gegen den Betreiber des Flughafens Keflavik, Isavia, ein. Im Namen der Masse wird das Unternehmen auf Zahlung von 800.000 Euro vor einem deutschen Gericht verklagt. Isavia wehrt sich dagegen und will den Fall durchprozessieren. Der Flughafen Keflavik legte am 19. Oktober 2017 den Airbus A320 mit der Registrierung D-ABDX aufgrund unbezahlter Rechnungen an die Kette. Air Berlin vertrat die Ansicht, dass die Forderungen beim Insolvenzverwalter angemeldet werden hätten müssen. Das interessierte Isavia herzlich wenig, weshalb Air Berlin am 30. Oktober 2017 die Außenstände bezahlte, um die Freigabe des Airbus A320 erreichen zu können. Mittlerweile fliegt diese Maschine als OE-IZT für Easyjet. Lucas Flöther forderte später die an Isavia geleistete Zahlung zurück, da Air Berlin nach deutschem Insolvenzrecht diese nicht hätte leisten dürfen. In solchen Fällen können Masseverwalter Geld zurückfordern. Da Isavia die Sache komplett anders sieht, beantrage Flöther Amtshilfe bei einem isländischen Gericht. Diese wurde verweigert, weshalb nun Klage in Deutschland eingereicht wurde. Inwiefern ein eventuelles Urteil in Island vollstreckbar ist, ist unklar.

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Dominique Fehlmann übernimmt Doppelfunktion bei Swiss

Bei der Fluggesellschaft Swiss übernimmt Dominique Fehlmann per 15. Juni 2021 zusätzlich die Leitung der Abteilung Business Development & Executive Office. Derzeit ist sie Head of Legal, Corporate Affairs & Compliance. Christian Sigg, der bislang jenen Bereich, der künftig zusätzlich unter der Leitung von Fehlmann stehen wird, übernimmt den Posten als Head of Revenue Steering. Dieter Vranckx, Geschäftsführer von Swiss, erklärt dazu: “Mit der Einführung dieser Doppelfunktion stellen wir den CEO-Bereich noch effizienter und zukunftsgerichteter auf. Mit der neuen Aufstellung straffen wir die Führungsstruktur und sorgen für eine noch engere Zusammenarbeit der beiden Abteilungen. Ich freue mich sehr, dass wir mit Dominique Fehlmann eine erfahrene und bestens vernetzte Führungsperson für diese anspruchsvolle Aufgabenkombination finden konnten. Ich wünsche ihr im neuen Verantwortungsbereich viel Erfolg und Zufriedenheit”.

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Jörg Simon wird neuer BER-Aufsichtsratschef

Die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH bekommt am 1. Juli 2021 mit Jörg Simon einen neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats. Er folgt auf den 72-jährigen Rainer Bretschneider, der seine Funktion auf eigenen Wunsch zurückstellt. Stellvertretender Vorsitzer bleibt auch wie bisher Holger Rößler, Gewerkschaftssekretär von Verdi – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bezirk Berlin. Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe und ab 1. Juli 2021 Vorsitzender des Aufsichtsrates des BER: „Ich freue mich über die neue Herausforderung. Der BER hat das Potenzial dazu, ein erfolgreicher internationaler Flughafen zu werden und dies auch schon gezeigt. Das ist eine große Verantwortung, der ich mich gern gemeinsam mit den anderen Aufsichtsratsmitgliedern, den Gesellschaftern, der Geschäftsführung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten der Flughafengesellschaft stelle.“

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Flughafen Salzburg bleibt in der Kurzarbeit

Österreichs Luftfahrt-Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) erklärte am Freitag, dass die geplante Änderung des Flughafenentgeltegesetzes (FEG) dazu führen würde, dass dem Salzburger AIrport über die nächsten fünf Jahre rund 35 Millionen Euro an Einnahmen sicher sein werden. Flughafenchefin Bettina Ganghofer, die auch Präsidentin  der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen ist, sagte dazu: “Mit diesen Novellen verhindern wir den Absturz der Flughafenentgelte und leisten Aufwind für Österreichs Luftfahrt. Ohne Gesetzesänderung würden die Entgelte für den Flughafen Salzburg bis 2026 um rund 40 Prozent sinken. Wir haben für den Flughafen Salzburg somit rund 35 Mio. Euro für die nächsten 5 Jahre gesichert”. Laut Brunner steuere die Bundesregierung hier gesetzlich gegen, weil sonst durch die Corona-Krise und den Einbruch des Flugverkehrs bedingt die gesetzlich zulässigen Gebühren der Flughäfen in den Keller rasseln würden. Auch sollen Flughäfen für die Errichtung von Solar- und Photovoltaik-anlagen künftig keine Genehmigung mehr brauchen.  Salzburg rechnet mit 300.000 Passagieren In einem normalen Jahr hat der Flughafen Salzburg bis zu 1,9 Millionen Passagiere, für heuer werden 300.000 prognostiziert. „Mittlerweile berichten Reiseveranstalter und Flughafen aber von einer besseren Buchungslage, die Flugverkehrszahlen steigen. Wir können also optimistisch in eine erfolgreiche Sommersaison und in den bevorstehenden Sommerreiseverkehr blicken. Für das nächste Jahr erwarten wir für Salzburg bereits wieder eine Million Passagiere“, so Brunner. „Nach Monaten der Einschränkungen ist Urlaub in und ab Salzburg endlich wieder möglich. Das vergangene Wochenende war ein echter Restart für die Urlaubsflüge aus Salzburg. Die Sehnsucht, ins Ausland zu fliegen, ist groß. Flughafen, Crews und Passagiere freuen sich schon darauf, wieder abzuheben.“

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Tui startet Zypern-Saison ab Österreich

Der Reisekonzern Tui startet am 13. Juni 2021 ab Österreich die Zypern-Saison. Der erste Flug mit Gästen des Tour Operators an Bord wird an diesem Tag ab Wien-Schwechat abheben. Ab Juli 2021 wird ein wöchentlicher Umlauf von Salzburg nach Larnaka angeboten. Im August 2021 folgen je eine Rotation pro Woche ab Graz und Linz. Tui Österreich wird das Zypern-Programm heuer bis November 2021 anbieten. Hintergrund ist, so der Reiseveranstalter, dass die Pauschalreisen heuer deutlich später als sonst üblich angeboten werden. Für österreichische Urlauber sind im Sommer unter anderem zwölf Atlantica Hotels buchbar. Insgesamt bietet Tui Österreich rund 300 verschiedene Hotels auf Zypern, die im Rahmen von Pauschalreisen, aber auch als Hotel only, gebucht werden an.

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Burgas: Wizz Air eröffnet dritte Basis in Bulgarien

Am Donnerstag eröffnete die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air im bulgarischen Burgas eine weitere Basis. An diesem Airport wird vorerst bis September 2021 eine Maschine des Typs Airbus A320 stationiert. Am ebenfalls von Fraport betriebenen Flughafen Varna unterhält der ungarische Billigflieger schon seit einigen Jahren eine Basis. Heuer fliegt der Lowcoster auch verstärkt nach Burgas, wobei eine Reaktion des Mitbewerbers Ryanair nicht lange auf sich warten hat lassen. Der irische Konzern hat für den Hochsommer zahlreiche neue Strecken zu den beiden Airports am Schwarzen Meer aufgelegt. Wizz Air bietet ab Burgas insgesamt zehn neue Routen an. Dabei handelt es sich um Dortmund, Eindhoven, Kiew-Schuljany, Liverpool, Posen, Tel Aviv, Turku, Danzig, Lublin und Doncaster/Sheffield. “Die Eröffnung von Wizz Air ist ein großer Schritt vorwärts beim Ausbau des Sommerstreckennetzes am Flughafen Burgas. Wir sind überzeugt, dass viele der mittlerweile 16 Strecken der Airline auch nach der Hochsaison auf großes Interesse stoßen werden” so Frank Quante, Geschäftsführer von Fraport Bulgaria.

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