Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Umfrage: Österreicher rechnen nicht mit raschem Pandemie-Ende

Nur etwa acht Prozent der Österreicher sind laut einer von Unique Research im Auftrag des Nachrichtenmagazins Profil durchgeführten Umfrage der Ansicht, dass die Corona-Pandemie durch die Impfungen beendet wird. Immerhin 14 Prozent rechnen damit, dass es aufgrund neuer Mutationen beispielsweise im Herbst 2021 wieder zu Lockdowns kommen wird. 71 Prozent der Befragten antworteten, dass sie davon ausgehen, dass das Virus dauerhaft erhalten bleibt, aber man durch Impfungen und neue Behandlungen damit leben lernen wird. Somit sind 85 Prozent der Umfrageteilnehmer der Ansicht, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht beendet ist. Mit der Rückkehr zur völligen Normalität, wie sie von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) für den Sommer 2021 angekündigt wurde, rechnet offensichtlich fast niemand mehr. Befragt wurden 500 Personen, die Schwankungsbreite liegt bei 4,4 Prozent.

weiterlesen »

Boeing 747-8: Lufthansa mottet D-ABYA aus

Ende der vergangenen Woche hat Lufthansa mit der D-ABYA eine weitere Boeing 747-8 aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt. Die Maschine war rund ein halbes Jahr lang in Hamburg im Long Time Storage. Lufthansa verzeichnet eigenen Angaben nach konzernweit eine sprunghaft gestiegene Nachfrage. Während Firmenchef Carsten Spohr schon zu Beginn der Coronapandemie klargemacht hat, dass die B747-8 definitiv in der Flotte bleiben wird, sieht es für die größeren Airbus A380 nicht gut aus. Letzte Woche wurde eine weitere Maschine aus Frankfurt ausgeflogen. Die D-ABYA war im Jahr 2018 das erste Flugzeug der Lufthansa-Bestandsflotte, das die damals neue Livery erhalten hat. Man stelle anschließend auch fest, dass die Heckflosse unter bestimmten Lichteinstrahlungen schwarz wahrgenommen wird. Aus diesem Grund hat Lufthansa den dunkelblauen Lack bei der Umlackierung anderer Flugzeug ein wenig heller gestaltet.

weiterlesen »

Einreise: Spanien akzeptiert jetzt auch Schnelltests

Das bei vielen Urlaubern beliebte Spanien gestattet ab sofort die Einreise unter Vorlage von Schnelltest-Befunden. Bislang pochte das Land auf molekularbiologische Ergebnisse, also beispielsweise PCR oder TMA. Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind oder die Krankheit überstanden haben, müssen keinen Testbefund vorweisen. Stattdessen kann ein gültiger Nachweis über die Impfung bzw. Genesung vorgewiesen werden. Nähere Einzelheiten dazu sollten rechtzeitig vor der Abreise über die offiziellen Homepages der jeweiligen Region eingeholt werden, da sich die Bestimmungen unterscheiden können. Wer weder geimpft, noch genesen ist, kann ab 7. Juni 2021 auch mit negativem Schnelltestbefund nach Spanien einreisen. Dieser darf ab Abstrichnahme maximal 48 Stunden alt sein und muss von einer offiziellen Teststelle, beispielsweise Apotheke, Teststraße oder Arzt, ausgestellt sein. Selbsttests werden nicht anerkannt. PCR-Befunde akzeptiert Spanien auch weiterhin. Auch diese dürfen maximal 48 Stunden (ab Probenentnahme) alt sein. Weiterhin aufrecht bleibt die Einreise-Voranmeldung über das Spain Travel Health Portal. Der QR-Code, der dann generiert wird, muss auf Papier oder alternativ auf dem Smartphone bei einer möglichen Einreisekontrolle vorgewiesen werden. Die spanische Regierung teilte mit, dass an den Airports stichprobenartige Kontrollen der Testbefunde stattfinden sollen, da es seit dem Beginn der Corona-Pandemie in vielen Staaten immer wieder zu Schummeleien gekommen ist.

weiterlesen »

Zu Lasten der Passagiere: Deutschland und Russland lieferten sich Scharmützel

Deutschland und die Russische Föderation haben sich am Mittwoch ein regelrechtes Scharmützel rund um die Genehmigungen von Flugrouten geliefert. Zunächst wurde Lufthansa eine Änderung, die den Luftraum von Belarus vermeidet, nicht gestattet. Prompt konterte die Bundesrepublik und Aeroflot und S7 Airlines durften nicht fliegen. Der Vorfall erinnert stark an jenen von vergangener Woche, denn beispielsweise Austrian Airlines musste mangels russischer Genehmigung einen Moskau-Umlauf absagen. Der Botschafter der Russischen Föderation in Österreich äußerte sich im Nachgang, dass derartige bürokratische Probleme in Zukunft nicht mehr vorkommen sollen. Am Mittwoch traf es in Deutschland eben Lufthansa und in bester Scharmützel-Manier konterte das Luftfahrtbundesamt und lehnte die Bewilligungen für Aeroflot und S7 Airlines ab. Die Leidtragenden dieser bürokratischen Auseinandersetzung sind die Passagiere, denn diese könnten komplett leer ausgehen. Behördliche Flugverbote gelten im Sinne der EU-VO 261/2004 im Regelfall als höhere Gewalt. Erst am Mittwochabend entspannte sich die Situation, denn Lufthansa habe seitens der Russischen Föderation die Bewilligung für die Durchführung der Flüge nach Sankt Petersburg und Moskau erhalten. Kurz darauf erklärte das Bundesverkehrsministerium, dass der Bann für Aeroflot und S7 Airlines ebenfalls aufgehoben wurde.

weiterlesen »

Straßburg: German Airways fliegt für Air France

Der deutsche Charter- und ACMI-Anbieter German Airways (vormals: WDL) wird weiterhin im Auftrag von Air France auf der Strecke Straßburg-Amsterdam mit Embraer 190 fliegen. Die D-AJHW wurde bereits überstellt und kommt vorerst viermal pro Woche zum Einsatz. Die betroffene Route soll laut CH-Aviation.com in Kürze auf 12 wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Air France und German Airways soll vorerst bis März 2022 laufen. Über eine mögliche Fortführung wurde noch nicht entschieden. Derzeit verfügt das deutsche Luftfahrtunternehmen über vier Embraer 190.

weiterlesen »

Belavia muss Streckennetz kahlschlagen

Die weißrussische Fluggesellschaft Belavia stellt den Löwenanteil der Routen ein. Das Streckennetz umfasste zuletzt 30 Destinationen, jedoch können aufgrund der Restriktionen der EU-Mitglieder und anderer Staaten nur noch neun Ziele angeflogen werden. Betroffen sind in erster Linie alle Destinationen, die sich im Unionsgebiet befinden. Der Flugverkehr mit Russland, der Türkei und einigen GUS-Staaten soll aufrecht bleiben. In Kürze will Belavia das Streckennetz neu ausrichten. Die meisten Ziele werden sich dann in der Russischen Föderation befinden. Auch andere ehemalige Sowjet-Destinationen sollen neu aufgenommen werden. Zwischenzeitlich hat die Europäische Union den Bann von Airlines mit Sitz in Weißrussland auch formalisiert. Zuvor wurden die Verbote von den einzelnen Nationalstaaten ausgesprochen. Unter anderem Belavia ist es nun untersagt in der EU zu starten oder zu landen. Auch Überflüge sind nicht mehr gestattet.

weiterlesen »

Dortmund: Eurowings feiert drei Erstflüge

Ab Dortmund führte die Fluggesellschaft Eurowings am Mittwoch drei Erstflüge durch. Dabei kam auch der in den Farben des Fußballvereins Borussia Dortmund lackierte Airbus A320 zum Einsatz. Diese Maschine ist nun in Dortmund stationiert. Die Erstflüge führten nach Malaga, Alicante und Catania. Weitere Erstanflüge stehen mit den Zielen Neapel, Heraklion und Kavala in den kommenden Tagen auf dem Programm. Zur Insel Rhodos startet Eurowings am 2. Juli. Für den Zeitraum der NRW-Sommerferien plant Eurowings ab Dortmund 280 Abflüge mit einer Kapazität von mehr als 48.000 Sitzplätzen. Im Rahmen des ausgeweiteten Sommer-Programms stationiert Eurowings ab sofort ein zwei-tes Flugzeug in der Ruhrgebietsmetropole. Dabei wird insbesondere der „BVB Mannschafts-Airbus“ – aufgrund seiner schwarz-gelben Sonderlackierung ein europaweit bekanntes Foto-motiv – regelmäßiger Gast an seinem offiziellen Heimatflughafen im Ruhrgebiet sein. Bereits am Vorabend wurde der „BVB-Flieger“ bei seiner Ankunft in Dortmund mit einer Wasser-fontäne der Flughafenfeuerwehr empfangen. Heute hob der Airbus A320 mit der Kennung „D-AIZR“ vollbesetzt mit urlaubshungrigen Passagieren zum neuen Sommerziel Alicante ab. Die Eurowings Sommer-Ziele 2021 ab Dortmund auf einen Blick: Dortmund-München bis zu 11 mal wöchentlich Dortmund-Split bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Mallorca bis zu 16 mal wöchentlich Dortmund-Alicante bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Malaga bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Catania bis zu dreimal wöchentlich Dortmund-Neapel bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Heraklion bis zu dreimal wöchentlich Dortmund-Kavala bis zu zweimal wöchentlich Dortmund-Rhodos zweimal wöchentlich

weiterlesen »

Salzburg: Wizz Air verschiebt St. Petersburg erneut

Eigentlich wollte Wizz Air im September 2020 eine Nonstop-Verbindung zwischen St. Petersburg und Salzburg aufnehmen. In regelmäßigen Abständen wurde die Aufnahme nach hinten verschoben – zuletzt in den Juli 2021. Nun ist der Erstflug erneut abgesagt worden und auf den 19. September 2021 verlegt worden. Sollte Wizz Air die Route am im September 2021 tatsächlich aufnehmen, hätte man rund ein Jahr Verspätung, die in erster Linie der Corona-Pandemie und der damit verbunden komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen geschuldet ist. Ob der neue Termin hält, bleibt abzuwarten. Die Route nach Varna soll ab Salzburg am 13. Juni 2021 aufgenommen und an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Kiew-Schuljany soll am 28. Juni 2021 folgen und an selbigen Tagen geflogen werden. Auch diese beiden Routen wurden seitens Wizz Air häufig und teilweise auch kurzfristig nach hinten verschoben. Im Vorjahr hatte Wizz Air zahlreiche weitere Routen, unter anderem Belgrad, angekündigt und zum Teil auch kurzfristig bedient. Dem aktuellen Informationsstand nach werden diese nicht mehr reaktiviert. Auch hat der ungarische Billigflieger zumindest kurzfristig keine weiteren Routen ab Salzburg im Programm. Das kann sich jedoch jederzeit wieder ändern. Generell soll die Mozartstadt, wo man im Gegensatz zu Wien keine Flugzeuge stationiert hat, künftig eine wichtige Rolle in der Österreich-Strategie spielen.

weiterlesen »

Fusion Korean Air/Asiana schreitet voran

Die Luftfahrtunternehmen Korean Air und Asiana Airlines werden zusammengeschlossen. Nun liegen die ersten Bewilligungen von Wettbewerbsbehörden vor. Zuletzt erlangte man die Zustimmungen in Thailand, den Philippen und der Türkei. Zu den übrigen Aufsichtsbehörden, von denen Korean Air eine Zustimmung für einen Unternehmenszusammenschluss benötigt, gehören die Wettbewerbskommissionen von Korea, den USA, der Europäischen Union, China und Japan. Die Fluggesellschaft kooperiert aktiv mit den jeweiligen Kommissionen und stellt auf Anfrage weitere Unterlagen zur Verfügung, um den Akquisitionsprozess möglichst zügig abzuschließen.

weiterlesen »

American-737 demontiert Laterne in Dallas/Fort Worth

Ein unglücklicher Zwischenfall, der sich bereits am 28. Mai 2021 ereignet hat, wurde auf dem Flughafen Dallas/Fort Worth von einer Kamera festgehalten. Die Piloten einer Boeing 737-800 von American Airlines haben offenbar den Abstand zwischen Maschine und einem Lichtmasten falsch eingeschätzt. Mit der linken Tragfläche demontiert der Mittelstreckenjet die Beleuchtungseinrichtung. Dadurch entstand auch erheblicher Sachschaden an der N834NN. Zum Zeitpunkt des unglücklichen Zwischenfalls, bei dem kein Personenschaden entstanden ist, war die Maschine etwa elf Jahre alt. Nachstehendes Video zeigt die Boeing 737-800 von American Airlines beim „Abrasieren“ einer Laterne am Flughafen Dallas/Fort Worth.

weiterlesen »