Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Kanada: Westjet führt Impfpflicht ein

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet kündigte an, dass die Belegschaft bis zum 30 Oktober 2021 die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen muss. Andernfalls droht die Beendigung des Dienstverhältnisses. Ähnliche Ankündigungen gab es zuvor seitens der Mitbewerber Sunwing, Porter und Air Canada. Die genaue Auslegung ist von Carrier zu Carrier unterschiedlich, denn teilweise wird unter bestimmten Umständen zugelassen, dass jeweils beim Dienstantritt ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden darf. „Der Schutz der Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter bleibt unsere oberste Priorität und Impfungen sind unsere beste Verteidigungslinie“, sagte Mark Porter, Executive Vice-President of People von WestJet. „Die Luftfahrt war eine der am stärksten betroffenen Branchen und wir glauben, dass die Impfung aller Mitarbeiter der WestJet Group richtig ist und die sicherste Reise- und Arbeitsumgebung für alle in der Welt von WestJet gewährleistet.“

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City Airport Train will im Frühjahr 2022 durchstarten

Seit März 2020 stehen die Räder des City Airport Trains, der normalerweise zwischen Wien Mitte (Landstraße) und dem Flughafen Wien-Schwechat verkehrt, still. Das Joint-Venture von ÖBB und Flughafen Wien AG teilte nun mit, dass man den Neustart für das Frühjahr 2022 ins Auge gefasst hat. Gleichzeitig wurde die Geschäftsleitung neu aufgestellt. Das Unternehmen wird nun von Christoph Korherr und Michael Forstner geleitet. Der zuerst genannte Manager ist für die Flughafen Wien AG tätig und hat zum 1. August 2021 zusätzlich die Geschäftsführung des City Airport Train übernommen. „Ich freue mich sehr über diese neue Herausforderung, da es für mich eine Rückkehr in jenes Unternehmen ist, in dem meine berufliche Laufbahn begonnen hat. Es erfüllt mich mit Stolz, gemeinsam mit Michael Forstner an der Weiterentwicklung des Produktes und der vielen Services, die der City Airport Train zusätzlich zur reinen Transportleistung bietet, zu arbeiten. Gemeinsam werden wir den CAT auf die Wiederinbetriebnahme, sobald die Pandemie-Situation diese zulässt, optimal vorbereiten. Aus heutiger Sicht ist dies im Frühjahr 2022 vorgesehen“, so der neue Geschäftsführer Christoph Korherr. Der Betrieb des City Airport Train ist derzeit noch ausgesetzt. Eine Wiederaufnahme ist nach genauer Evaluierung der internationalen Reisebewegungen und der Entwicklung der COVID 19-Infektionen im In- und Ausland und der damit verbundenen Reiserestriktionen im Frühjahr 2022 geplant.

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Salzburg: Tui Airways UK kündigt East Midlands an

Für den Flughafen Salzburg ist traditionell das Wintergeschäft besonders wichtig. In der vergangenen Saison hat man aufgrund der Corona-Pandemie de facto einen Totalausfall erlitten. Nun kündigen nach und nach Airlines ihr „Wintersport-Comeback“ an. So auch Tui Airways UK. Dieser Carrier wird ab 20. Dezember 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen East Midlands und der Mozartstadt bedienen. Vorerst ist ein wöchentlicher Umlauf geplant. Da es sich um eine saisonale Strecke handelt soll diese bis vorerst 26. Feber 2021 bedient werden. Der Mitbewerber British Airways kündigte Flüge ab Southampton und London City nach Salzburg an. Wien: AUA stockt Leipzig-Dreieck auf In Wien nimmt Austrian Airlines auf der Strecke Wien-Leipzig, die weiterhin mit Zwischenstopp in Nürnberg führt, eine Aufstockung vor. Ab 15. September 2021 wird das Dreieck statt sechsmal pro Woche achtmal bedient. Der innerdeutsche Abschnitt zwischen Nürnberg und Leipzig kann auch weiterhin nicht standalone gebucht werden. Austrian Airlines hat im Zuge der Corona-Pandemie wiederholt Routen zusammengelegt. Temporär wurde Hamburg mit Zwischenstopp in Berlin-Brandenburg bedient und auf einzelnen Stuttgart-Umläufen gab es eine Zwischenlandung in München. Übrig geblieben ist nur noch Wien-Nürnberg-Leipzig-Wien.

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Euro Atlantic Airways klagt gegen TAP-Staatshilfe

In Portugal konnte der Billigflieger Ryanair in Sachen der Klage gegen die Staatshilfe, die TAP Air Portugal gewährt wurde, einen Verbündeten finden. Euro Atlantic Airways geht nun ebenfalls juristisch vor. Gegenüber dem Portal Expresso.pt bestätigte Firmenchef Eugénio Fernandes, dass man entsprechende Rechtsmittel eingelegt hat. Man sieht sich gegenüber TAP benachteiligt und hält die Höhe der staatlichen Unterstützung für nicht angebracht. Auch ist man davon überzeugt, dass die Beihilfemaßnahme zu Verzerrungen auf dem Markt führt. Der Mitbewerber Ryanair konnte in erster Instanz vor dem Gericht der Europäischen Union obsiegen, wobei die EU-Kommission die Begründung nachbessern muss. Diese teilte mit, dass man den Fall TAP vertieft prüfen will. Es ist davon auszugehen, dass sowohl Euro Atlantic Airways als auch Ryanair dann die neue Begründung anfechten werden.

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Jet Aviation Vienna erweitert Wartungsangebot

Jet Aviation Vienna hat seitens der EASA die Genehmigung für die Line-Maintenance für das Muster Gulfstream G500/G600 erhalten. Diese gilt für den Standort in Wien-Schwechat. „Als werksautorisierte Serviceeinrichtung für Gulfstream-Flugzeuge der GV-SP-Serie bestätigt diese neueste Zulassung unsere hohen Standards und unser kontinuierliches Engagement, der bevorzugte Partner für Gulfstream-Besitzer und -Betreiber in der Region zu bleiben“, sagt Hakan Tin, Managing Director und Accountable Manager. „Wir freuen uns darauf, Gulfstream G500- und G600-Flugzeuge in Wien – Europas Tor zum Osten – begrüßen zu dürfen!“ Jet Aviation Vienna unterhält einen rund 4.000 Quadratmeter großen Hangar und führte Anfang September 2021 den ersten Basecheck an einer Gulfstream G550 durch. Als direkte Reaktion auf die Kundennachfrage hat Jet Aviation kürzlich auch seinen Support für Gulfstream-Flugzeuge in seinem Wartungswerk in Genf erweitert und bietet nun Line- und Base-Maintenance für TC-registrierte Flugzeuge der G450-Serie, G550-Serie und G650-Serie an.

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Hannover: Tuifly fliegt wieder die Kapverden-Inseln an

Die deutsche Fluggesellschaft Tuifly hat ab ihrer Homebase Hannover die Kapverden-Flüge reaktiviert. Einmal wöchentlich fliegt man mit Boeing 737 nach Boa Vista und Sal. Aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen ruhten die Flüge zwischen Deutschland und den kapverdischen Inseln besonders lange. Nun fliegt Tuifly jeweils an Dienstagen die Inselgruppe im Atlantik an. Der Erstflug wurde bereits als X3 6124 durchgeführt und war laut Flughafen Hannover ausgebucht. „Mit dem langerwarteten Erstflug nach Boa Vista und Sal kehren wir in eine wichtige Ganzjahresdestination zurück, die wir wöchentlich von unserem Heimatflughafen Hannover aus ansteuern werden. Pünktlich zu den Herbstferien stellen die Kapverden eine exotische Ergänzung zu unserem umfangreichen Spanien- und Griechenlandprogramm dar. Die Reisenden erwartet nicht nur beste Erholung in erstklassigen TUI-Markenhotels, sondern dank 350 Sonnentagen im Jahr auch nahezu eine Sonnengarantie für den Urlaub“, sagt Oliver Lackmann, Geschäftsführer der Tuifly GmbH.

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Gewerkschaften erhöhen Druck auf Ita-Geschäftsleitung

Noch ist der Alitalia-Nachfolger Ita keinen Meter kommerziell geflogen und schon gibt es einen heftigen Streit mit den italienischen Gewerkschaften. Die Verhandlungen wurden – zumindest vorläufig – ohne Ergebnis unterbrochen. Beide Seiten machen sich schwere Vorwürfe und somit ist zumindest nicht ganz unrealistisch, dass Ita gleich mit einem Streik starten könnte. Noch nimmt man dieses Wort seitens der Arbeitnehmervertreter nicht direkt in den Mund, macht jedoch Andeutungen, dass man entsprechende Arbeitskampfmaßnahmen durchführen könnte. Einer der Gründe dafür ist, dass Ita deutlich kleiner sein wird als Alitalia, die derzeit rund 11.000 Mitarbeiter hat. Beim Nachfolger sollen im ersten Schritt nur 2.800 Beschäftigte einen neuen Job bekommen. Das finden die Gewerkschaften unfair und versuchen nun Druck auf die Regierung auszuüben. Dazu kündigt man für den 24. September 2021 einen Warnstreik in der gesamten Luftfahrtbranche an. Ita soll erst am 15. Oktober 2021 kommerziell starten. Der Vorgänger, der sich seit längerer Zeit in einem Insolvenzverfahren befindet und nur mit Hilfe staatlicher Hilfen in der Luft gehalten wird, soll dann in die Liquidation geschickt werden. Zorn richtet sich auch gegen EU-Kommission Bemerkenswert ist auch, dass bislang abgehaltene Demonstrationen überwiegend vor der Firmenzentrale der neuen Ita abgehalten wurden. Auch demonstriert man vor EU-Büros, da die Arbeitnehmervertreter der EU-Kommission Vorwürfe macht. Diese verlangt, dass der Name Alitalia ersteigert werden muss und Ita nicht nahtlos alles übernehmen darf. Die Neugründung soll zunächst mit 52 Alitalia-Maschinen abheben, jedoch will man die Flotte so rasch wie möglich erneuern. Das Wachstum soll eher langsam erfolgen. Aus einem Schreiben der Geschäftsleitung

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Easyjet: Wizz Air sorgt mit Übernahmeversuch für Erheiterung

Der Billigflieger Wizz Air sorgte mit einem Übernahmeangebot für den Mitbewerber Easyjet für Erheiterung in der Führungsetage des Mitbewerbers. Dessen Management wies das Angebot zurück und bezeichnete es laut Reuters als viel zu niedrig. Ob das Offert von Wizz Air tatsächlich ernst gemeint war oder ob man nur einen PR-Gag landen wollte, ist unklar. Beide Fluggesellschaften wollen sich zu diesem Vorgang nicht offiziell äußern. Klar ist aber, dass das Angebot nicht angenommen wird. Easyjet-Chef Johan Lundgren sagte, dass man vom Mitbewerber auch ein Signal bekommen habe, dass dieser nicht weiter an einem Kauf interessiert wäre. Obendrein wäre das Offert „unannehmbar“ gewesen. Der britische Billigflieger wird sich über eine Kapitalerhöhung weitere 1,4 Milliarden Euro beschaffen. Auch sicherte man sich eine Kreditlinie über 340 Millionen Euro. Das Papier brach an der Börse ein. Wizz Air gilt mittlerweile auch im Vereinigten Königreich als scharfer Mitbewerber von Easyjet. Die Tochtergesellschaft Wizz Air UK unterhält unter anderem an der Homebase des Mittbewerbers eine Basis.

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Airbus will Croatia Airlines die A220-Reihe schmackhaft machen

Die kroatische Regierung will kräftig in die staatliche Croatia Airlines investieren. Ein wichtiger Bestandteil der Pläne, für die die Zustimmung des Parlaments noch aussteht, ist die Erneuerung der Flotte. Da wurde der Flugzeugbauer Airbus hellhörig. Konkret will man das Muster A220 schmackhaft machen und fliegt dazu in der kommenden Woche eine Maschine zur Präsentationszwecken nach Zagreb. Croatia Airlines wird schon einige Zeit als möglicher Kunde für dieses Muster gehandelt. Allerdings ist derzeit unklar, ob das Interesse dem A220-100 oder eher dem A220-300 gilt. Fix ist aber, dass der Carrier vier A320neo nicht mehr abnehmen möchte und sich dazu in Verhandlungen mit Airbus befindet. Daher dürfte es ganz im Interesse des Flugzeugbauers liegen ein schmackhaftes Angebot für die A220-Reihe zu machen. Gegenüber Ex-Yu-Aviation erklärte ein Sprecher von Croatia Airlines: „Die Verhandlungen über die Beendigungsvereinbarung, die zur Stornierung der A320neo-Bestellung und der Verwendung der Kaution für andere Airbus-Dienste führen wird, liegen derzeit aufgrund von Covid-19 auf Eis und werden so bald wie möglich wieder aufgenommen“. Die Regierung will in den nächsten Jahren die Maschinen der Typen A319 und A320 durch modernere Muster ersetzen. Ob diese angekauft oder geleast werden ist noch offen. Die Dash 8-Flotte steht – zumindest derzeit – nicht zur Diskussion.

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Bahn oder Flugzeug? Geschäftsreisende unterschiedlich unterwegs

Mit der Frage welche Verkehrsmittel Geschäftsreisende innerhalb Deutschlands nutzen hat sich das Portal Travelperk näher befasst. Dabei wurden die Top-Ziele der Business Traveller in Deutschland innerhalb der vergangenen drei Monate ermittelt. Hierbei wurde festgestellt, dass es je nachdem, ob das Flugzeug oder die Bahn genutzt werden, deutliche Unterschiede gibt. Mit gut 25 Prozent steht die bayerische Landeshauptstadt an der Spitze der Inlandsdestinationen für Geschäftsreisende per Flug. Direkt dahinter mit gut 22 Prozent befindet sich Berlin. Auf knapp 15 Prozent kommen Reisen nach Hamburg, gefolgt von Frankfurt mit zwölf sowie Düsseldorf mit etwa zehn Prozent. Auf den weiteren Plätzen der Top 10 folgen Stuttgart, Köln, Bremen, Hannover sowie Münster. Bei der Bahnanreise führt Berlin mit großem Abstand: Etwas anders präsentiert sich das Bild, wenn man sich die Ergebnisse mit Bahnanreise ansieht. Hier setzt sich Berlin mit gut 23 Prozent deutlich an die Spitze. Erst mit deutlichem Abstand folgt Frankfurt auf Rang 2 mit gut zehn Prozent der untersuchten Inlandsreisen. Danach kommt München mit etwas mehr als neun Prozent und die Hansestadt Hamburg mit knapp unter neun. Auf Platz 5 folgt Köln mit knapp vier Prozentpunkten. Auf den übrigen Plätzen der Top 10 landen Düsseldorf, Stuttgart, Nürnberg, Leipzig und Hannover. „Interessant ist für uns insbesondere die starke Platzierung Berlins bei den Geschäftsreisen mit Bahnanreise“, kommentiert TravelPerks Country Manager Eugen Triebelhorn. „Die Anbindung der Hauptstadt auf der Schiene hat sich in den jüngsten Jahren spürbar verbessert – das wissen offensichtlich auch Business-Reisende sehr zu schätzen.

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