Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Pobeda will in St. Petersburg wachsen

Die Aeroflot-Tochter Pobeda kündigt die Eröffnung einer Basis auf dem Pulkovo-Flughafen in St. Petersburg an. Gleichzeitig soll die Flotte bis zum Jahr 2023 auf 84 Maschinen anwachsen. Dies wird auch dadurch bewerkstelligt, indem Aeroflot ihre 38 Boeing 737-800 auf Pobeda übertragen wird. Derzeit hat 44 Flugzeuge dieses Typs in der Flotte. Die Homebase des Carriers ist der Flughafen Moskau-Vnukovo. Gegenüber der Agentur Tass sagte Pobeda-Chef Andrei Kalmykov, dass im kommenden Jahr 20 Boeing 737-800 ausgeflottet werden. Für das Jahr 2023 sind die restlichen Maschinen vorgesehen, so dass bis dahin eine Zielflotte von 84 Flugzeugen erreicht wird. Heuer habe man bereits zehn zusätzliche Mittelstreckenjets übernommen. St. Petersburg soll in der Strategie von Pobeda sowohl im nationalen als auch im internationalen Verkehr eine größere Rolle spielen. Dabei ist einer der Hintergründe, dass Russland für Einreisen in Kaliningrad und St. Petersburg vereinfachte Verfahren für Visa hat. Abgesehen von Sonderbestimmungen, die wegen der Corona-Pandemie gelten, genügt für die Oblaste Kaliningrad und Leningrad ein elektronisches Visum, das über das Internet beantragt werden kann. Ebenso von Bedeutung ist, dass in St. Petersburg, das sich im Oblast Leningrad befindet, westliche Billigflieger in den Startlöchern sind. So will beispielsweise Wizz Air diese Stadt von diversen EU-Städten aus anfliegen. Mit Pobeda will sich die Aeroflot-Gruppe in Stellung bringen und ihren Teil vom Kuchen abhaben. Es wird damit gerechnet, dass nach Abflauen der Corona-Pandemie die Nachfrage nach St.-Petersburg-Städtereisen stark ansteigen wird.

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Überblick: Neue Streckenrechte für russische Fluggesellschaften

Die Zivilluftfahrtbehörde der Russischen Föderation, Rosaviatsia, hat einigen Carriern zusätzliche Genehmigungen für Flüge ins Ausland erteilt. Besonders begehrt waren dabei Streckenrechte in die Europäische Union. IrAero sicherte sich aus einigen russischen Städten die Erlaubnis nach Thessaloniki, Athen und Kos zu fliegen. In Richtung Griechenland zieht es auch den Mitbewerber Nordwind, denn dieser bekam grünes Licht für Nalchik-Thessaloniki, Ufa-Mykonos, St. Petersburg-Zakinthos, Santorini und Chania sowie von Krasnodar nach Zakinthos. PegasFly konnte sich Thessaloniki ab Anapa und Wladikawkas sichern. Smartavia Airlines erhielt die Streckenrechte für St. Petersburg-Plovdiv zugesprochen. Azur Air für Zhukovsky-Korfu. Royal Flight darf von Ufa, Perm und Kaliningrad aus nach Korfu fliegen. S7 Airlines erhielt Genehmigungen für Varna-Flüge ab Saratow, Omsk, Tscheljabinsk und Woronesch sowie Burgas ab Tscheljabinsk. Azur Air und Aeroflot konnten sich eine ganze Reihe von Zulassungen für neue Strecken bzw. Aufstockungen nach Barcelona, ​​​​Bilbao, Girona, Alicante, Valencia, Teneriffa, Gran Canaria, Ibiza sichern. Die Anzahl der wöchentlichen Flüge nach Punta Cana darf Aeroflot auf täglich anheben. Azur Air ist es künftig gestattet bis zu acht Mal wöchentlich nach La Romana zu fliegen. Darüber hinaus wurden Nordwind, Azur Air, Pobeda, S7 Airlines, Smartavia, Nordstar, Aeroflot, Ural Airlines, IrAero, Utair diverse neue Fluggenehmigungen für Charterflüge erteilt. Der Billigflieger Pobeda darf von Moskau aus auch nach Treviso, Rimini und Bergamo fliegen. S7 Airlines, Nordwind und Royal Flight haben die Erlaubnis erhalten, die Flüge Moskau-Dubai für die Wintersaison zu erhöhen. Nordwind darf zusätzlich auch am St. Petersburg und Samara dieses Ziel häufiger anfliegen. Azur Air sicherte sich weitere Dubai-Rechte ab St. Petersburg,

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Air Serbia will in die Jahre gekommene Turboprop-Flotte erneuern

Die Fluggesellschaft Air Serbia will im bevorstehenden Jahr 2022 die Turboprop-Flotte erneuern. Geplant ist, dass die fünf Maschinen des Typs ATR72 durch neue Modelle ersetzt werden sollen. Diese sind seit der Ausflottung der Boeing 737-300, die unter der Chartermarke Aviolet betrieben wurden, die ältesten Flugzeuge in der Flotte. Derzeit betreibt Air Serbia drei ATR72-200, die im Schnitt 31,4 Jahre auf dem Buckel haben. Die beiden ATR72-500 sind rund 23,7 Jahre alt. Laut CH-Aviation.com befinden sich die 200er-Modelle im Eigentum von Air Serbia. Die 500er werden von Nordic Aviation Capital geleast. Der genannte Lessor musste sich kürzlich in ein Gläubigerschutzverfahren begeben. Bereits vor der Corona-Pandemie wollte Air Serbia neue Turboprops anschaffen, jedoch legte man den Plan vorübergehend auf Eis. Das Portal Ex-Yu-Aviation berichtet unter Berufung auf interne Quellen, dass es im Jahr 2022 soweit sein soll. Als Favorit gelten derzeit ATR72-600, wobei noch nicht entschieden ist, ob diese gekauft oder über Leasinggeber bezogen werden sollen. Sonderlich viel Wettbewerb gibt es in diesem Segment ohnehin nicht mehr, denn die Herstellung des Konkurrenzmodells DHC Dash 8-400 ruht. Allenfalls könnten gebrauchte Flugzeuge des kanadischen Herstellers in Frage kommen. Das angestrebte Volumen entspricht fünf Turbopropmaschinen, so dass lediglich eine Erneuerung und keine Expansion in diesem Segment angestrebt wird. Air Serbia wollte noch keinen offiziellen Kommentar abgeben.

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Korean Air: Asiana-Übernahme rückt einen Schritt näher

Der geplante Zusammenschluss von Asiana Airlines und Korean Air nimmt konkrete Formen an, denn seitens der Wettbewerbsbehörde gab es grünes Licht. Damit kann Korean Air aller Voraussicht nach den angeschlagenen Mitbewerber übernehmen. Es müssen allerdings diverse Zugeständnisse gemacht werden. Unter anderem müssen, insbesondere im Verkehr innerhalb Südkoreas Slots an den Regulator zurückgegeben werden. Dieser wird diese nach Möglichkeit an andere Carrier vergeben. Auch einige internationale Routen sind betroffen, da die beiden Anbieter auf diesen andernfalls ein Monopol haben würden. Die Start- und Landerechte sollen an andere Fluggesellschaften vergeben werden, um für mehr Wettbewerb sorgen zu können. Gänzlich “durch” ist das Genehmigungsverfahren aber noch noch nicht, denn unter anderem die EU, die USA, China, Japan, Australien, Singapur und das Vereinigte Königreich müssen noch grünes Licht geben. Korean Air rechnet damit, dass man dieses im Laufe des ersten Quartals 2022 erhalten wird. Es ist damit zu rechnen, dass weitere Auflagen gemacht werden.

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Zum Jahresende: Aviation Capital Group beglückt Airbus mit Großauftrag

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte zum Jahresende noch einen größeren Auftrag für die Baureihen A220 und A320neo an Land ziehen. Die Aviation Capital Group, eine Tochter der Tokyo Century Corporation, unterschrieb eine Absichtserklärung über den Erwerb von 20 Airbus A220. Fix bestellt wurden 40 Flugzeuge der Airbus A320neo-Familie. Davon werden fünf Exemplare auf das langstreckentaugliche Modell A321XLR entfallen. “Wir freuen uns, unser Portfolio um weitere Flugzeuge der A220- und A320neo-Familie zu erweitern. Diese hochmodernen Flugzeuge werden das strategische Ziel von ACG unterstützen, unseren Airline-Kunden die modernsten und treibstoffeffizientesten Flugzeuge anzubieten”, erklärt ACG-Chef Thomas Baker. Airbus-Chief-Commercial-Officer Christian Scherer fügt hinzu: “Der Auftrag ist eine weitere erfreuliche Bestätigung unserer Single-Aisle-Produkte durch einen der weltweit führenden Asset Manager für Flugzeuge, ACG und die Tokyo Century Group. Es bestätigt auch nachdrücklich die A220 als ein zunehmend begehrtes Flugzeug und eine Investition in die kommerzielle Luftfahrtlandschaft. Wir gratulieren und danken ACG für die Entscheidung, sich sowohl für die A220- als auch für die A320neo-Familie zu entscheiden”.

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DEA Aviation gründet EU-Ableger auf Malta

Das britische Luftfahrtunternehmen DEA Aviation mit Sitz auf dem Flughafen Gamston wird einen EU-Ableger ins Leben rufen. Dieser wird auf Malta angesiedelt. Die ersten beiden Flugzeuge wurden bereits im kleinsten Mitgliedstaat der Europäischen Union registriert. Es handelt sich dabei laut Mavio News um die Diamond DA42 mit der Registrierung 9H-DGB sowie um die DA62 mit der Kennung 9H-DGM. Der Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wurde bereits an die maltesische Zivilluftfahrtbehörde gestellt. Man befindet sich derzeit mitten im Zulassungsverfahren. Die auf den Fotos ersichtliche DA42 wurde am 26. Dezember 2021 auf Apron 3 auf dem Flughafen Luqa fotografiert und wartet auf ihren nächsten Einsatz. Das Flugzeug kommt im Rahmen der EU-Agentur Frontex für Patrouillenflüge südlich von Malta nahe der lybischen Grenze zum Einsatz.

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D-AEUA: Air-Berlin-Laudamotion-A321 wird in Singapur in Lufthansa-Frachter umgebaut

Der Airbus A321 mit der Registrierung D-AEUA hat seine Reise von Hamburg über Luqa und Muscat nach Seletar (Singapur) fortgesetzt. Dort wird das Passagierflugzeug, das noch immer die Air-Berlin-Laudamotion “Hybrid-Livery” trägt in einen Frachter konvertiert. Anschließend wird dieser Mittelstreckenjet als Cargoflugzeug zur Flotte der Lufthansa Cityline stoßen und im Rahmen des Lufthansa-Cargo-Netzes vornehmlich auf Europastrecken eingesetzt werden. Der Kranich-Konzern hat sich vor einiger Zeit entschlossen, dass man in diesem Segment auf Umbaufrachter des Typs A321P2F setzen wird. Die D-AEUA war vormals für Air Berlin in der der Luft. Später flog dieser A321 für Niki und Laudamation als OE-LCG. Seit der Ausflottung bei der mittlerweile nicht mehr als Fluggesellschaft tätigen Ryanair-Tochter war dieser Mittelstreckenjet in England abgestellt. Die ursprünglich geplante Einflottung bei Eurowings wurde nicht umgesetzt. Die Air-Berlin-Laudamotion “Hybrid-Livery” hat die D-AEUA bislang noch nicht abgelegt, jedoch wird dies im Zuge der Konvertierung in ein Frachtflugzeug erfolgen. Weitere Informationen zu diesem Thema in diesem Artikel.

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Wien: Neuer Geschäftsführer für DDSG-Touristenschiffe

Die Touristenschiffe der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft, DDSG Blue Danube Schifffahrt GmbH, bekommen mit Wolfgang Fischer per 1. Feber 2022 einen neuen Geschäftsführer. Er folgt auf Barbara Forsthuber, die innerhalb der Wien Holding eine andere Position übernehmen wird. Der DDSG-Chefposten wurde im Oktober 2021 ausgeschrieben. Bis 16. November 2021 konnten sich Interessierte um den Job bewerben. Jetzt ist auch die Hearing-Phase abgeschlossen und die Entscheidung über die künftige Geschäftsführung ist gefallen. Fischer war zuvor für die Konzernschwester Wiener Stadthalle tätig. „Wolfgang Fischer wird die DDSG Blue Danube künftig gemeinsam mit dem langjährigen Geschäftsführer Wolfgang Hanreich führen. Einen besonderen Fokus in seiner Tätigkeit soll Fischer auf die Bereiche Marketing (PR, Werbung), Qualitätsmanagement und auf Sonderprojekte legen. Von Wolfgang Fischers großer Erfahrung im Veranstaltungsbereich soll auch die Flotte der DDSG profitieren. Denn Fischer soll sich auch auf den Ausbau des Event- und Veranstaltungsbereiches auf den Schiffen konzentrieren“, so Wien Holding-Chef Kurt Gollowitzer.  Die DDSG Blue Danube, ein Unternehmen der Wien Holding und der Verkehrsbüro Group AG, betreibt als eines der Nachfolgeunternehmen der früheren Donaudampfschifffahrts-Gesellschaft die Personenschifffahrt in Wien. Insgesamt gehören sieben Schiffe zur Flotte. Die DDSG Blue Danube ist damit das führende Personenschifffahrtsunternehmen Österreichs. Die Schiffe der Flotte legen vom Personenhafen Wien bei der Reichsbrücke beziehungsweise von der Schiffsstation City am Donaukanal gleich beim Schwedenplatz ab. Zu den Hauptgeschäftsfeldern zählen neben den touristischen Linienschifffahrten in Wien und der Wachau auch Charterfahrten auf der Donau sowie Eventfahrten mit Abendprogramm.

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OE-FIZ: Privater „Rettungsaufklärer“ in Luqa gelandet

Die NGO Ciel Solidaire war am 26. Dezember 2021 mit der in Österreich als OE-FIZ registrierten Piper Seneca II auf dem Flughafen Luqa (Malta) zu Gast. Die Maschine wurde vor dem Falcon Aviation Engineering Center auf Apron 3 gesichtet. Interessanterweise trägt das Doppelkolben-Flugzeug zusätzliche Logos und Titel auf Heck und Motorhaube, die für ciel-solidaire.fr werben. Die NGO hilft bei der Identifizierung von Migranten in Not bei der Überquerung des Mittelmeerbeckens von Nordafrika nach Europa.  In der Republik Malta sind Flugzeuge solcher NGOs massiv umstritten, denn diese fungieren für private Rettungsschiffe als “Aufklärer”. Da sich immer mehr EU-Staaten weigern aus dem Mittelmeer gerettete Flüchtlinge zu übernehmen, tragen Länder wie Griechenland, Italien und Malta die Hauptlast des Flüchtlingsstroms aus Afrika. Die Rechtmäßigkeit dieser Flug- und Seeoperation ist in der maltesischen Bevölkerung durchaus umstritten. Auf EU-Ebene konnte bislang keine ordentliche Lösung für die gemeinsame Aufteilung und Hilfe für Personen, die auf der Flucht über das Mittelmeer gerettet werden, gefunden werden.

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Ritz Carlton legt Luxus-Kreuzfahrten im Mittelmeer auf

Im Mai des kommenden Jahres will der Hotelkonzern Ritz Carlton mit der Yacht Evrima erstmals Kreuzfahrten im Mittelmeer anbieten. Diese richten sich an zahlungskräftiges Klientel, denn angeboten werden ausschließlich Suiten mit einer Mindestgröße von 28 Quadratmetern. Der Ruf der “The Ritz-Carlton-Hotels” soll Anfang Mai 2022 ins Meer stechen und mit besonderem Luxus punkten. Zwar wird man den Komfort, den die Linienschiffe in der goldenen Ära der Transatlantik-Fahrten hatten nicht ganz erreichen, dennoch will man sich nicht lumpen lassen und bietet große Suiten an. Das hat zur Folge, dass die Evrima eine Kapazität für nur 298 Fahrgäste aufweisen wird. Im direkten Vergleich mit anderen Kreuzfahrtschiffen ist das ein regelrechter Winzling. An Bord will der Ritz-Carlton-Konzern insbesondere mit Luxus punkten. Die kleinste Unterkunft wird 28 Quadratmeter aufweisen. Wer sich beengt fühlt, kann durchaus auch die so genannte “Owners Suite” buchen. Diese weist eine Netto-Fläche von stolzen 101 Quadratmetern auf. Weiters steht mit “The Loft” auch eine zweistöckige Variante im Angebot. Für das leibliche Wohl der maximal 298 Fahrgäste sollen gleich sechs Restaurants sorgen. Das sonstige Angebot besteht aus Pools, Terrassen, Fitnesscenter und einem Wellnesscenter. Einrichtungen, die auch von anderen Kreuzfahrtschiffen her bekannt sind. Die erste Reise soll in Lissabon starten und dann über Casablanca, Tanger, Malaga, Ibiza, Mallorca und Menorca nach Barcelona führen. Weitere Ausfahrten mit einer Dauer von fünf bis zehn Tagen sind unter anderem ab Rom in Richtung Sardinien, Korsika und Sardinien geplant. Ganz billig ist der “Spaß” allerdings nicht, denn in der günstigsten Kategorie werden für einen Kurztrip etwa

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