Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Stockholm: Norwegian steht vor neuerlicher Expansion

Die Fluggesellschaft Norwegian beabsichtigt mittels ihrer neuen schwedischen Tochter ab Stockholm-Arlanda insgesamt 33 neue Strecken aufzunehmen. Der bisherige Schweden-Ableger soll in die Insolvenz geschickt werden. Um sich auch in Schweden neu aufstellen zu können, gründete Norwegian eine neue Fluggesellschaft. Diese soll nahtlos an die bestehende Tochter, die nicht fortgeführt wird, anknüpfen. Laut dem Portal “TDN Direkt” steht die Eröffnung von 33 neuen Strecken unmittelbar bevor. Man wird sich primär auf Ziele innerhalb Skandinaviens konzentrieren, aber auch Destinationen wie Berlin-Brandenburg und London anbieten. Das zweite Standbein werden Warmwasserziele in Portugal, Griechenland und Spanien bilden. Mit der Verkündung des Flugplans rechnen lokale Medien in den nächsten Tagen.

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Graz feiert Comeback der Frankfurt-Strecke

Nach längerer Pause ist der Flughafen Graz wieder mit Frankfurt am Main verbunden. Lufthansa bietet seit Montag wieder vier Umläufe pro Woche an. Geplant ist, dass im Juli 2021 die Frequenzen aufgestockt werden sollen. Die Anbindung an das Kranich-Drehkreuz Frankfurt wird derzeit an den Verkehrstagen Montag, Freitag, Samstag und Sonntag angeboten. Neben Frankfurt werden im Liniensektor derzeit auch Wien und Düsseldorf bedient. Mitte Juni ist die Wiederaufnahme von Amsterdam mit KLM geplant und im Laufe des Sommers werden Zürich und München Flüge dazukommen. „Frankfurt war als wichtiger Umsteigeflughafen für viele Geschäfts- und Privatreisende vor der Corona Pandemie die aufkommensstärkste Strecke für den Flughafen Graz“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir freuen uns sehr, diese für die steirische Wirtschaft äußerst wichtige Destination wieder in unserem Portfolio anbieten zu können. Über die Drehscheibe Frankfurt ist Graz an 100 Lufthansa Destinationen weltweit angebunden.“

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Belavia soll Westen mit russischen Zielen kompensieren

Die politischen Verantwortlichen der EU-Staaten haben beschlossen, dass die weißrussische Belavia im Unionsgebiet unerwünscht ist. Der Carrier reagiert darauf und richtet das Streckennetz nun verstärkt in Richtung der Russischen Föderation aus. Auch in andere Staaten der GUS will man neue Strecken aufnehmen. Nikolai Snopkov, stellvertretender Premierminister von Belarus, erklärte in einem Interview, das er dem Staatsfernsehen gab, dass Belavia künftig wesentlich mehr Destinationen in Russland und anderen GUS-Ländern anfliegen wird. Konkret nannte er Sotschi, Krasnodar, Mineralnye Vody, die Region rund um den Baikalsee sowie Altai. Gleichzeitig hob er hervor, dass sich die russischen Ziele optimal für Urlaube von Weißrussen eignen würden. Das Regierungsmitglied ist auch davon überzeugt, dass Belavia den Wegfall der Ziele im Westen vollständig mit Russland und anderen GUS-Destinationen kompensieren kann. Zuletzt wurde bekannt, dass Belavia den Personalstand deutlich reduzieren wird. Hierbei gehen allerdings die Informationen über das Ausmaß des Kahlschlags weit auseinander. Unabhängige Medien berichten, dass rund die Hälfte aller Jobs in Gefahr ist, der Carrier selbst räumt in einem TV-Interview in Russland zwar ein, dass ein Stellenabbau geplant ist, dementiert jedoch das von unabhängigen Medien genannte Ausmaß.

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Deutschland hebt Reisewarnungen für einige Länder auf

Das deutsche Robert-Koch-Institut hat am Sonntag einige Umstufungen in den Risikolisten durchgeführt. Die Länder Bulgarien, Liechtenstein, Monaco, Polen, São Tomé und Príncipe und Ungarn werden nun nicht mehr als Risikogebiete geführt.  Dennoch sehen die Einreisebestimmungen vor, dass Testbefund oder Genesungsnachweis oder der Impfpass bei einer eventuellen Kontrolle vorgewiesen werden müssen. Hinsichtlich Ungarn ist darauf hinzuweisen, dass die Orban-Regierung weiterhin Einreisen zu touristischen Zwecken untersagt. Demnach ist die Aufhebung der deutschen Reisewarnung noch von untergeordneter Bedeutung. Zypern und die Niederlande sowie Arbuba und Curaçao wurden von Hochinzidenz- zu Risikogebieten herabgestuft. Neu auf die Risikoliste geschafft haben es die Dominikanische Republik und die norwegische Provinz Innlandet.

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Air France stockt Langstrecken-Angebot auf

Die Fluggesellschaft Air France plant wöchentlich ab Paris-Orly und Paris-Charles de Gaulle rund 98 wöchentliche Flüge  in die französische Karibik, die Insel La Réunion, Französisch-Guayana, Französisch-Polynesien, Saint-Martin, die Dominikanische Republik und die Riviera Maya in Mexiko durchzuführen. In diesem Sommer werden Guadeloupe, Martinique, Französisch-Guayana und Reunion Island mit Paris-Charles de Gaulle und Paris-Orly verbunden und bieten Verbindungen zum gesamten Kurz-, Mittel- und Langstrecken-Netzwerk von Air France. Noch vorbehaltlich der Aufhebung der Reisebeschränkungen plant Air France, diesen Sommer auch die folgenden Ziele in Übersee, in der Karibik und im Indischen Ozean von Paris-Charles de Gaulle aus anzufliegen: Antananarivo (Madagaskar), Havanna (Kuba) und Port-Louis (Mauritius).

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Ende einer Ära: Letzter AUA-Dashflug steht bevor

Am heutigen Montag endet bei Austrian Airlines die Ära der Turbopropflugzeuge. Auf der Strecke Wien-Innsbruck-Wien wird unter den Flugnummern OS 905 bzw. OS 906 letztmalig das Muster DHC Dash 8-400 zum Einsatz kommen. Danach wird die AUA keine kommerziellen Dash-Flüge durchführen. Für das österreichische Luftfahrtunternehmen und insbesondere die hineinfusionierte Tyrolean Airways waren die von de Havilland Canada hergestellten Turbopropflugzeuge äußerst erfolgreich. Die einstige Regio-Airline brachte das Muster Dash 7 im Jahr 1980 nach Österreich. Das viermotorige Flugzeug erwies sich rasch als Erfolg und Tyrolean nutzte die Fähigkeiten des Turboprops voll aus: Bis heute ist man die einzige Airline, die jemals Linienflüge nach Courchevel (Frankreich) durchgeführt hat. Die Operation ist bis heute vielen Tyrolean-Piloten als fliegerische Meisterleistung in Erinnerung. Da der Carrier, der damals noch unabhängig von der AUA war, mit der Dash 7 äußerst zufrieden war, entschied man sich auch für das Nachfolgemodell Dash 8-100. Über die Jahre hinweg hatte Tyrolean Airways so ziemlich alle Varianten der Dash 8 in der Flotte, jedoch kam Anfang der 2000er Jahre ein durchaus harter Schnitt: Die AUA hatte beschlossen, dass alle 50-Sitzer die Flotte verlassen müssen und das betraf auch die damals noch im Einsatz befindlichen CRJ-200 sowie Dash 8-300. Die DHC Dash 8-400 war noch über viele Jahre hinweg in Betrieb und kam mit der Fusion von Tyrolean und Austrian Airlines dann auch formell in die AUA-Flotte. Zuletzt hatte man 18 Stück im Einsatz, doch die Ausflottung wurde bereits im Vorjahr eingeleitet. Eigentlich hätten die letzten „Props“ schon am 31. März 2021

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Luqa: Skyalps-Duo startklar für Erstflug

Auf dem Flughafen Luqa befinden sich derzeit beide Bombardier Dash 8-400, die von Luxwing im Auftrag der Bozen-Hausmarke Skyalps betrieben werden sollen. Diese tragen bereits die Livery des virtuellen Carriers aus Südtirol. Da Skyalps nicht über AOC und Betriebsgenehmigung verfügt, sondern formell die Flüge bei Luxwing chartert, werden die beiden Turbopropflugzeuge im maltesischen Register eingetragen. Derzeit sind die künftigen Registrierungen noch mit den Überstellungskennzeichen G-ECOO und G-ECOK überklebt. Die technischen Vorbereitungen führt Medavia Technics auf dem Flughafen Luqa für Luxwing durch. Erstmals sollen die beiden DHC Dash 8-400 am 14. Juni 2021 kommerziell für Skyalps ab Bozen zum Einsatz kommen. Nähere Einzelheiten zum Streckennetz des Anbieters aus Südtirol unter diesem Link.

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Air Montenegro hat den Ticketverkauf aufgenommen

Das staatliche Start-up Air Montenegro hat den Ticketverkauf für zwei Strecken offiziell aufgenommen. Das Unternehmen bestätigte auch, dass der Erstflug am 10. Juni 2021 durchgeführt werden soll. Die ersten sich im Verkauf befindlichen Routen sind Tivat-Belgrad und Podgorica-Belgrad. Beide Strecken sollen bis zu zweimal täglich mit Regionaljets des Typs Embraer 195 bedient werden. Die Flotte soll von Beginn an ausschließlich aus Maschinen dieses Typs bestehen. Die ersten beiden Einheiten wurden ursprünglich von Montenegro Airlines von Gecas geleast. Die Regierung kaufte die beiden Flugzeuge. Über eine dritte Maschine wird derzeit mit einem brasilianischen Leasinggeber verhandelt.

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Tunisair Cargo: Erste ATR72 in Frachter konvertiert

Die Fluggesellschaft Tunisair wird unter der Marke Tunisair Cargo ins Frachtgeschäft einsteigen. Dazu werden zunächst zwei ATR 72-500, die vormals von Tunisair Express betrieben wurden, in Frachter konvertiert. Den Auftakt macht die TS-LBE, die bis Feber 2020 von Tunisair Express für Passagierflüge genutzt wurde. Das Turbopropflugzeug wurde laut CH-Aviation.com in Frankreich in einen Frachter umgebaut und traf vor einigen Tagen in Tunis ein. Eine baugleiche Maschine befindet sich momentan in der Konvertierung. Tunisair Cargo wird ohne eigenes AOC an den Start gehen. Man greift auf die Dienstleistungen von Tunisair und Tunisair Express zurück. Verkehrsminister Moez Chakchouk kündigte im Feber 2021 an, dass die Cargo-Einheit des Konzerns mit zwei ATR72-500 sowie einem nicht näher bezeichneten Narrowbody an den Start gehen wird. Die Maschinen stammen aus Beständen der Firmengruppe und werden entsprechend umgebaut. Derzeit ist noch nicht entschieden, ob im Jetbereich ein Airbus A320 oder eine Boeing 737-600 konvertiert wird.

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Lufthansa prüft Ausbau von „Schlafreihen“

Lufthansa erwägt die so genannte “Sleeper’s Row” auch auf weiteren Strecken einzuführen. Im November des Vorjahres wurde diese probeweise auf der Sao-Paulo-Route getestet. Der Versuch wird fortgeführt. Gleichzeitig evaluiert der Kranich, ob dieses Economy-Class-Produkt auch auf anderen Strecken dauerhaft angeboten wird. Noch ist keine endgültige Entscheidung darüber gefallen, doch gilt es als wahrscheinlich, dass Lufthansa in den nächsten Wochen eine entsprechende Ankündigung machen wird. Der Aufpreis für die “Schlafreihe” wird mindestens 169 Euro betragen. Derzeit kann diese nur auf Flügen von/nach Sao Paulo gebucht werden.

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