Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Qatar Airways kündigt Genf-Comeback an

Golfcarrier Qatar Airways beabsichtigt ab 27. März 2022 die schweizerische Stadt Genf wieder anzusteuern. Zum Einsatz kommen sollen Langstreckenjets des Typs Airbus A350-900. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie pausiert diese Route. Zum Comeback kündigt das Luftfahrtunternehmen vier wöchentliche Rotationen, die von Doha aus durchgeführt werden an. Die Flugtage sind Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Laut Flughafen Genf ist geplant, dass diese im kürzlich in Betrieb genommenen Ostflügel des Airports abgefertigt werden sollen.

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Flugbegleiter arbeitete 20 Jahre lang bei United unter Identität eines 1979 verstorbenen Kindes

Fast 20 Jahre lang arbeitete ein Brasilianer bei United Airlines unter falschem Namen als Flugbegleiter. Aufgefallen ist es niemandem, jedoch landete der Mann nun vor Gericht, denn er soll einfach die Identität eines vierjährigen Buben, der schon 1979 bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, angenommen haben. Der Sinn und Zweck dieser Aktion war, dass der 49-Jährige die U.S.-amerikanische Staatsbürgerschaft benötigt hat, um in den Vereinigten Staaten von Amerika als Flugbegleiter arbeiten zu können. Laut einem Bericht der Dailymail soll er an den Pass unter Vorlage gefälschter Dokumente und falscher Angaben bei einer Provinzbehörde erhalten haben und diesen in weiterer Folge anstandslos verlängern haben können. Er gab sich fast 20 Jahre lang als jene Person, die schon 1979 bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, aus und aufgefallen ist das zunächst niemandem. Die Ermittler konnten keine nähere Bekanntschaft zwischen dem schon lange Verstorbenen und dem Hochstapler feststellen. Die Staatsanwaltschaft stellt vor ein Rätsel wie er in den 1990er Jahren an eine Sozialversicherungsnummer des bereits Ende der 1970er verstorbenen Jungens kommen konnte und diese obendrein auch noch überall akzeptiert wurde. Dem aber nicht genug: Der Brasilianer nahm gar Kredite auf, legte sich einen BMW auf Pump zu und schaffte es gar unter falscher Identität zu heiraten. Sogar einen Haus samt Hypothekarkredit konnte er erlangen. Selbstredend: Bei United Airlines ist es 20 Jahre niemandem aufgefallen, dass ein Flugbegleiter unter falscher Identität beschäftigt wird. Zwischen 1998 und 2020 gelang es dem Mann “seinen” U.S.-Reisepass stolze sechs Mal neu ausstellen zu lassen. Allerdings waren

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Nächster Kreuzfahrt-Corona-Cluster: MSC Grandiosa

Mit der MSC Grandiosa hat ein weiteres Kreuzfahrtschiff mit Coronafällen an Bord zu kämpfen. Bislang sollen mindestens 45 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden sein, wobei zur Variante keine näheren Angaben gemacht wurden. In den letzten Wochen haben Reedereien trotz des Umstands, dass zumeist nur vollständig Geimpfte unter Vorlage negativer Tests an Bord gelassen werden, mit zum Teil größeren Clustern an Bord zu kämpfen. Dies führte dazu, dass unter anderem Aida die Ausfahrt der Aidanova und Tui Cruises jene der Mein Schiff 6 vorzeitig abbrechen mussten. Der Betreiber der Grandiosa, MSC, teilte unter anderem mit, dass man die an Bord positiv getesteten Personen isoliert habe und anschließend ausgeschifft habe. Man habe mit den Gesundheitsbehörden kooperiert und für die Ausschiffung den jeweils nächstmöglichen Hafen genutzt. Ein möglicher Abbruch der aktuellen Fahrt soll – zumindest derzeit – noch kein Thema sein.

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Israel lässt Deutsche und Österreicher wieder einreisen

Ab 9. Jänner 2022 ist es aus Deutschland kommenden Personen wieder gestattet in Israel einzureisen. Die Regierung streicht die Bundesrepublik mit diesem Datum von der roten Liste und stuft auf orange um. Konkret bedeutet das, dass vollständig geimpfte Personen unter Vorlage eines negativen Coronatests einreisen dürfen. Wenn seit der zweiten Impfung oder der Genesung mehr als 180 Tage vergangen sind, ist zwingend eine Auffrischungsimpfung nachzuweisen. Israel akzeptiert Antigen-Schnelltests, die maximal 24 Stunden alt sein dürfen. PCR-Tests sind 72 Stunden lang gültig. 48 Stunden vor dem Abflug muss ein elektronisches Einreiseformular ausgefüllt werden. Derzeit ist die Einreise nur über den Flughafen Tel Aviv zulässig. Dort muss unmittelbar nach der Landung ein PCR-Test durchgeführt werden. Bis das Ergebnis vorliegt befindet man sich unter Quarantäne. Österreich ist bereits orange eingestuft, so dass Personen aus Österreich nach Israel unter den zuvor genannten Auflagen einreisen können. Die Schweiz hingegen ist rot eingestuft, so dass nur unter besonderen Ausnahmegründen nach Israel gereist werden kann. Das Gesundheitsministerium der Republik Israel hat unter diesem Link eine Reiseampel und weitere Informationen bereitgestellt.

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Heathrow: British Airways fabriziert Tailstrike mit A350-1000

Der von British Airways betriebene Airbus A350-1000 mit der Registrierung G-XWBC erlitt am Sonntag auf dem Flughafen London-Heathrow einen so genannten Tailstrike. Der Vorfall ereignete sich auf Piste 27L, die temporär gesperrt werden musste. Flug BA104 befand sich auf dem Weg von Dubai nach London und war bis zum Landeversuch völlig ohne besondere Vorkommnisse. Dann passierte jedoch der Tailstrike und der Kapitän entschied sich zum sofortigen Durchstarten. Dieses Manöver wird auch “Go Around” genannt. Gegen 14 Uhr 43 Lokalzeit konnte der Langstreckenjet dann sicher auf Piste 27L landen. Tailstrikes gelten als besonders ärgerlich, denn die Kosten für die Instandsetzung können exorbitant teuer sein. Die G-XWBC wird jedenfalls aufgrund des Vorfalls vom Sonntag einen ungeplanten Sonderaufenthalt in der Wartung haben. Wann dieser Airbus A350-100 wieder in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden kann ist noch unklar.

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OE-LDE: Das war’s für den A319 bei Austrian Airlines

Bei Austrian Airlines endet mit der Ausflottung der OE-LDE, dem letzten Airbus A319 eine weitere Ära. Das Flugzeug wird künftig bei der Konzernschwester Lufthansa Cityline fliegen und hatte am 1. Jänner 2022 den letzten kommerziellen AUA-Einsatz. Dieses Muster stieß als Nachfolger für die damals in die Jahre gekommenen McDonnell Douglas MD-80 zur Flotte von Austrian Airlines. Während der Corona-Pandemie bewährte sich der kleinste Airbus, den die Lufthansa-Tochter hatte. Besonders im Zusammenspiel mit der mittlerweile ausgeflotteten de Havilland Dash 8-400 und dem Embraer 195 wurden zeitweise fast alle Europa-Routen bedient. Die Ausflottung der einst sieben Airbus A319 war bereits vor der Krise beschlossene Sache und wurde wiederholt bestätigt. Mitte des Jahres 2021 wurde mit der schrittweisen Herausnahme aus dem Flugbetrieb begonnen. Die Maschinen wechseln zur Konzernschwester Lufthansa Cityline und bleiben somit im Kranich-Konzern. Die sieben Airbus A319 befinden sich indirekt im Eigentum von Austrian Airlines. Formell ist die AUA Leasingnehmer und offizieller Eigentümer sind Tochterfirmen, so genannte Objektgesellschaften. Das ist eine alltägliche Konstruktion in der Luftfahrt, die von fast allen Airlines angewandt wird. Austrian Airlines wollte sich wiederholt nicht dazu äußern, ob Lufthansa Cityline lediglich neuer Leasingnehmer ist oder ob innerhalb des Konzerns ein Verkauf stattfindet. Ein Zusammenhang zwischen der A319-Ausflottung und der kürzlichen Rückzahlung eines Teils des staatlich garantierten Kredits besteht nicht. Die Flotte von Austrian Airlines wurde unter Berücksichtigung der zuletzt getätigten Ausflottungen auf die Muster Airbus A321 und A320, Embraer 195, Boeing 767 und 777 “bereinigt”. Da man – auch aufgrund der Corona-Pandemie – keine “Ersatzflugzeuge” eingeflottet hat,

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Zürich-Chef Widrig rechnet mit Vorkrisenniveau nicht vor 2025

Der größte Flughafen der Schweiz, Zürich-Kloten, hofft auf deutliche Besserung ab dem Frühjahr 2022. Zurück zu Zahlen, die man vor der Pandemie hatte, wird man nach Ansicht von Airportchef Stefan Widrig aber nicht vor dem Jahr 2025 finden. Gegenüber dem Touristik-Magazin Travel Inside erklärte der Manager, dass die Omikron-Variante einen starken Einfluss auf die Nachfrage hat. “Seit Omikron auf dem Radar aufgetaucht ist, ist die Luftfahrtbranche fast wieder zurück auf Feld 1”, so Widrig. Es wäre momentan schwierig irgendwelche Prognosen zu machen, denn vieles hänge davon ab welche Restriktionen gemacht werden und wie lange diese andauern.  Pauschale Quarantänen lehnt der Flughafen-Zürich-Chef ab. Tests bei der Einreise hält Widrig angesichts der Omikron-Variante aber für “vertretbar”. In Richtung schweizerischem Bundesrat richtet er die Forderung, dass nicht mehr mit Quarantänelisten gearbeitet werden soll. Dazu sagte er gegenüber Travel Inside: “Es ist in Ordnung, wenn man zwischen den Kontinenten eine gewisse Reiseverlangsamung sicherstellt. Aber innerhalb von Schengen muss man frei reisen können”. Im Jahr 2021 habe man um rund ein Drittel Fluggäste als in 2019 gehabt. In etwa zehn Millionen Reisende. Finanziell wäre der Airport gut aufgestellt: “Wir haben zum Glück in den guten Zeiten Reserven gebildet, auch das Geschäft diversifiziert. Letztes Jahr haben wir zudem 900 Millionen Schweizer Franken Fremdkapital aufgenommen, um jederzeit die Liquidität sicherstellen zu können. Wir haben ausreichend finanzielle Mittel, um diese Krise durchzustehen. Und wir benötigen auch bei einem schwierigen 2022 keine Staatshilfe, einmal abgesehen von der Kurzarbeitsentschädigung”. Maßgeblich habe auch die Kurzarbeit geholfen, dass der Stellenabbau so gering

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USA: Airbahn muss den Start erneut verschieben

Das U.S.-amerikanische Start-Up Airbahn muss den geplanten Erstflug erneut verschieben. Dies wird unter anderem damit begründet, dass die Corona-Pandemie dazu geführt habe, dass sich der Zulassungsprozess verzögert hat. Ein entsprechender Antrag auf Fristverlängerung wurde bereits an das Department of Transportation gestellt. Man bittet darin die Behörde, dass diese die Deadline bis zum 30. Juni 2022 verlängert. Hinter dem Start-up, das bereits den ersten Airbus A320 übernommen hat, stehen unter die Eigentümer und Manager der Fluggesellschaft Airblue aus Pakistan. Ursprünglich hatte man angenommen, dass man Ende Jänner 2022 den Zulassungsprozess abgeschlossen haben wird. Man hofft nun, dass die notwendigen Trainings bis Ende April 2022 abgeschlossen sein werden und will bis 30. Juni 2022 alle Voraussetzungen, die für den Erhalt von AOC und Betriebsgenehmigung notwendig sind, erfüllen.

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EC-LXA: Iberojet hat nun einen „Postler“ in der Flotte

Die spanische Fluggesellschaft Iberojet hat nun mit der EC-LXA einen waschechten “Postler” in der Flotte. Dieser Airbus A330-343X ist nun in den Farben der staatlichen Correos, dem größten Postdienstleister Spaniens, lackiert. Das im Jahr 2005 gebaute Passagierflugzeug wird seit einiger Zeit als so genannter “Preighter” genutzt. Zuletzt war diese Maschine hauptsächlich im Auftrag der Correos unterwegs. Nun erhielt der Zweistrahler die Livery des Auftraggebers. Die Arbeiten wurden auf dem irischen Flughafen Dublin vorgenommen. Nachstehend sind erste Fotos des “Postlers” von Iberojet eingebettet:

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Slot-Regeln: EU-Kommission lässt Lufthansa abblitzen

Die Lufthansa Group machte in den letzten Wochen wiederholt Stimmung gegen die aktuellen europäischen Slot-Regeln. Man stellte in Aussicht, dass man 18.000 vermeidbare Flüge durchführen müsste, um das Regelwerk einhalten zu können. In Brüssel fand die Lobbyarbeit wenig Anklang, denn die EU-Kommission besteht auf die Einhaltung der 64-Prozent-Regel. Konkret bedeutet das, dass die Fluggesellschaften während der laufenden Winterperiode 2021/22 mindestens 64 Prozent ihrer Start- und Landerechte tatsächlich nutzen müssen. Andernfalls drohen der Entzug und die Neuvergabe durch den jeweiligen Regulator. Lufthansa vertritt die Ansicht, dass angesichts der aktuellen Nachfrage gar Leerflüge durchgeführt werden müssten, um die Slots nicht in Gefahr zu bringen. Zwischen der künftigen Austrian-Airlines-Chefin Annette Mann und einem Wizz-Air-Manager gab es diesbezüglich eine kontroverse Diskussion. Die EU-Kommission geht aber davon aus, dass die Omikron-Variante allenfalls eine kurzfristiger Knick in der Erholung des europäischen Flugverkehrs mit sich bringt. Daher gäbe es keine Notwendigkeit die Slot-Regeln zu lockern. Allerdings gibt es einen “Hasenfuß”: Wenn Fluggesellschaften nachweisen können, dass ihnen die Nutzung ihrer Start- und Landerechte beispielsweise wegen scharfer Einreise- und Quarantänebestimmungen faktisch unmöglich gemacht wurde, soll die 64-Prozent-Regel nicht zur Anwendung kommen. Brüssel will dann im Einzelfall entscheiden.

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