Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Eurowings wird Kosovo-Präsenz ausbauen

Die Lufthansa-Tochter Eurowings plant die Präsenz am Flughafen Pristina weiter auszubauen. Zusätzliche Flüge zum einzigen Airport des Kosovo sollen angeboten werden. Vor Ort unterhält Eurowings Europe eine Basis. Im Zuge der Eröffnung des Stützpunkts in Stockholm-Arlanda wird auch eine Pristina-Strecke aufgenommen. Das Angebot ab dem Kosovo soll nebst Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Bremen, Charleroi und Malmö um weitere Routen ergänzt werden. Während der Corona-Pandemie hat sich der Verkehr von/nach Pristina als besonders stabil erwiesen. Zeitweise war bei Wizz Air die Kosovo-Route die einzige Strecke, die ab Wien aufrecht erhalten wurde. Die Nachfrage gilt als stabil und hoch. In Pristina ist Eurowings derzeit der größte Anbieter.

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Winter: Eurowings Discover sagt USA-Flüge ab

Die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover sagt für den Winterflugplan 2021/22 sämtliche USA-Strecken ab. Zuvor wurde bereits Las Vegas verschoben und nun trifft es auch die anderen Routen, die eigentlich In Kürze aufgenommen werden hätten sollen. Laut einem Bericht des Portals Aero.de verschiebt Eurowings Discover alle USA-Strecken in den Sommer 2022. Eine Sprecherin bestätigte, dass Anchorage (ANC), Fort Myers (RSW), Salt Lake City (SLC) und Las Vegas (LAS) nicht im Winter 2021/2022 bedient werden sollen. Las Vegas plant man für das kommende Jahr auch ab München.

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Easyjet verbündet sich mit Opodo und eDreams

Den meisten Billigfliegern sind so genannte Online-Travel-Agents ein Dorn im Auge. Easyjet ändert nun die Strategie und schloss mit eDreams einen exklusiven Deal ab. Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen zusätzliche Tarifoptionen vermarktet werden. Auch will man über den OTA spezielle Tarife anbieten. Laut einem Sprecher sollen bestimmte Aktionen exklusiv über eDreams angeboten werden. Die Kooperation umfasst auch die Marken Opodo und Go Voyages. Für Teilnehmer der kostenpflichtigen Prime-Programme soll es zusätzliche Möglichkeiten geben. Der Schritt, den Easyjet nun geht, kann auch als eine Kehrwende gewertet werden. Im Gegensatz zum Mitbewerber Ryanair ging man nie aggressiv juristisch gegen OTAs vor, aber Easyjet zog stets Direktbuchungen vor.

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Starker Regen: Land unter in Malpensa

Am Donnerstagabend musste der Flughafen Mailand-Malpensa aufgrund schwerer Regenfälle in der Zeit von 19 Uhr 00 bis 21 Uhr 15 gesperrt werden. Der Außenbereich des Terminals 1 sowie die Runways sind regelrecht „abgesoffen“. Die Feuerwehr teilte mit, dass mehrere Menschen aus Autos, die in den Wassermassen eingeschlossen waren, befreit werden mussten. Auch kam es am Vorfeld zu Problemen, denn mindestens 20 Flughafenarbeiter mussten mit Rafting-Booten evakuiert werden. Die Flughafenfeuerwehr musste gar Spezialisten zur Hilfe bitten, die eigentlich auf Rettungen von Personen aus Flüssen spezialisiert sind. Am Flughafen Malpensa ist ein hoher Sachschaden entstanden. Derzeit lässt sich die Höhe nicht beziffern. Der Flugbetrieb konnte gegen 21 Uhr 15 wieder aufgenommen werden. Zuvor mussten mindestens drei Flugzeuge nach Bergamo und Linate umgeleitet werden. Ob auch Flugzeuge beschädigt wurden, ist noch unklar.

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Wizz Air verdient mehr Geld mit Zusatzverkäufen als mit Tickets

Im Vorjahr haben die Fluggesellschaften weniger Geld aus dem Verkauf von Flugscheinen erlöst. Betrachtet man allerdings die Zusatzverkäufe, so konnten Billigflieger stark zulegen. Wizz Air hat dadurch im Vorjahr sogar mehr Geld eingenommen als mit Tickets. Das aktuelle Jahrbuch von Cartrawler befasst sich mit den so genannten Ancillary Revenues. Diese spielen bei Lowcostern eine besonders wichtige Rolle und zunehmend entdecken auch Netzwerkcarrier diese Einnahmemöglichkeit. Wizz Air konnte während der Corona-Pandemie den Anteil der Zusatzerlöse um 10,6 Prozentpunkte auf 55,9 Prozent steigern. Damit ist man laut Cartrawler nicht nur weltweite Nummer Eins, sondern hat erstmals mehr Geld mit Ancillary Revenues als mit den Flugscheinen verdient.  Ähnliche Werte konnte nur der U.S.-amerikanische Billigflieger Spirit erzielen. Abgeschlagen auf Platz sieben mit einem Zusatzverkäufe-Anteil von 36,7 Prozent befindet sich der Wizz-Air-Konkurrent Ryanair.   Table 1:  Top 10 Airlines – Ancillary Revenue as a % of  Total Revenue Rank Airlines 2020 Result 2019 Result Change from 2019 1 Wizz Air 55.9% 45.4% ↑10.6 points 2 Spirit 55.8% 47.0% ↑ 8.7 points 3 Viva Aerobus 52.6% 45.0% ↑ 7.7 points 4 Allegiant 51.8% 46.5% ↑ 5.4 points 5 Frontier 49.2% 43.6% ↑ 5.6 points 6 Volaris 42.9% 38.5% ↑ 4.4 points 7 Ryanair Group 36.7% 34.5% ↑ 2.2 points 8 Pegasus 33.8% 26.4% ↑ 7.4 points 9 Vietjet Air 33.4% 25.2% ↑ 8.2 points 10 Southwest 27.9% 20.1% ↑7.8 points Betrachtet man aber die tatsächlichen Einnahmen pro Passagier aus Ancillary Revenues, so liegt Jet2 mit 82,96 Euro auf Platz 1. Air Canada und Japan Airlines folgen

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Frankfurt: Terminal 3 wird einige Jahre geschlossen bleiben

Gebaut und gleich eingemottet. Genau dieses Schicksal blüht dem Terminal 3 am Flughafen Frankfurt am Main. Vor der Coronakrise wurde dieser dringend benötigt und nun steht eine Inbetriebnahme nicht vor 2025 oder 2026 an. Es mutet absurd an, dass für einen zweistelligen Millionenbetrag ein neues Terminal errichtet wird, das nach der Fertigstellung gleich in den „Winterschlaf“ gehen wird und das auch noch für mehrere Jahre. Noch im Jahr 2019 ging man in Frankfurt am Main davon aus, dass das Fluggastaufkommen so stark ansteigen wird, dass man ohne zusätzliche Piste und drittes Terminal nicht mehr wachsen kann. Corona wirbelte die Planungen durcheinander, denn die Nutzung ging stark zurück. Dennoch hält die Fraport AG an der Errichtung des Terminals 3 fest. Konzernchef Stefan Schulte geht davon aus, dass der Neubau erst 2025 oder 2026 in Betrieb gehen wird. Möglicherweise könnte aber der Flugsteig G schon im nächsten Jahr in Betrieb gehen. Hintergrund ist, dass einige Billigflieger Druck machen. Eine finale Entscheidung wurde noch nicht getroffen. Die Fraport AG will dies von der weiteren Entwicklung der Nachfrage abhängig machen. Eigentlich sollte „G“ schon im nächsten Jahr am Netz sein. Vermutlich wird es dazu aber nicht kommen.

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Lufthansa Crews heben wieder in Trachten ab

Das traditionelle Münchner Oktoberfest wird auch heuer nicht stattfinden. Auf ausgewählten Lufthansa-Flügen werden die Besatzungen dennoch wieder Trachten tragen. Beispielsweise wird am 22. September 2021 ein Airbus A350 von München nach Charlotte mit neun Flugbegleitern, die traditionell gekleidet sind, abheben. Am 3. Oktober 2021 soll die Destination Denver folgen. Vor 20 Jahren fand der erste Flug von Frankfurt nach Denver statt, vor fünf Jahren folgte München-Denver. Die Tradition der Trachtenflüge ist bei Lufthansa ebenso lang wie erfolgreich. Bereits 1957 gab es erste Flüge in Tracht und schon damals begeisterten sie Lufthansa Passagiere weltweit. 2006 wurde die Idee wieder aufgegriffen, damals ging der Erstflug nach New York. Seitdem wurden 25 internationale Destinationen von den Lufthansa Trachtencrews angeflogen, von China über Japan und Indien bis in die USA. Hinzu kamen Ziele in ganz Europa. In diesem Jahr ist die Trachtencrew außerdem häufiger als in den vergangenen Jahren auch in Europa unterwegs: Bereits gestern flog sie von München nach Málaga, am 18. September, dem ursprünglichen Start der Münchner Wiesn, nach Funchal. Die Trachtencrew der Lufthansa CityLine startet zu rund 40 Flügen in Deutschland und Europa. Vom 20. September bis zum 3. Oktober fliegt sie unter anderem nach Kopenhagen, Dublin, Alicante und Sofia, außerdem nach Münster/Osnabrück, Bremen, Paderborn und Dresden. Die Tracht der Lufthansa Crews wurde wie in den Vorjahren vom Münchner Trachtenspezialisten Angermaier entworfen. Das Wiesn-Dirndl der Flugbegleiterinnen ist dunkelblau mit silbergrauer Schürze, die Herren tragen eine kurze Lederhose mit dunkelblauer Weste im Stoff des Dirndls. Für die Lufthansa Mitarbeitenden der Fluggastbetreuung im

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Auswertung: Deutsche buchen verstärkt Langstreckenziele

Eine aktuelle Auswertung des OTA Skyscanner kommt zum Ergebnis, dass in Deutschland wieder vermehrt Langstreckenziele gebucht werden. Besonders hoch im Kurs stehen Ziele in Mexiko. Die vom genannten Online Travel Agent veröffentlichten Zahlen lassen zumindest die Vermutung zu, dass Reisen an ferne Orte wieder gewünscht sind. Dies kann sowohl mit der realen Nachfrage als auch dem simplen Umstand, dass viele Destinationen derzeit günstig erreichbar sind, zusammenhängen. Doch nicht nur Destinationen am Meer erfreuen sich großer Beliebtheit, auch Metropolregionen stehen auf der Wunschliste vieler Deutscher für Herbst und Winter. Die beliebtesten Länder bei der Suche nach Langstreckenflügen sind die USA, Thailand, Mexiko, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten. Dies spiegelt sich auch bei den meist gesuchten Städten wieder: Platz eins ist Cancun, gefolgt von New York, Bangkok, Dubai und dem Stranddomizil Phuket. Dass viele Reisende sich bereits jetzt ihre Fernreise gesichert haben, zeigen die Buchungen: Mexiko, Ägypten, die USA, Indien und Russland bilden die Top fünf der meist gebuchten Langstreckenziele für Reisen bis Ende des Jahres. Buchende bezahlen für einen Hin- und Rückflug nach Mexiko und in die USA aktuell durchschnittlich 558 bzw. 550 Euro. „Deutsche Reisende haben es schon immer genossen, im Herbst und Winter in sonnige Gefilde zu flüchten, besonders im Winter sind warme Destinationen sehr beliebt. Trotz der sich ständig ändernden Reisesituation sehen wir eine sehr reaktionsfreudige Reise-Community, die von Zielen wie Dubai, Cancun und Bangkok träumt”, erklärt Friederike Burge, Reiseexpertin bei Skyscanner. Top 5 der meistgebuchten Langstreckenziele ab Deutschland für Reisen von September bis Dezember 2021   

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Ryanair will künftig 225 Millionen Passagiere pro Jahr

Die Ryanair Group will bis März 2026 stark wachsen und jährlich 225 Millionen Passagiere befördern. Im Geschäftsjahr 2020, das Ende März 2020 endete, hatte man 149 Millionen Reisende. Dieses war von der Corona-Pandemie noch weitgehend unbetroffen. Während der Hauptversammlung der Aktionäre erklärte das Management, dass man das Ziel um etwa 25 Millionen Fluggäste pro Jahr erhöht habe. Als Mittel zur Erreichung sollen unter anderem die 210 Boeing 737 Max 200, auf deren Auslieferung man wartet, dienen. Konzernchef Michael O’Leary sagte auch, dass man Lücken, die andere Fluggesellschaften hinterlassen, füllen will. Er nannte dabei keine konkreten Strecken, machte jedoch einen Seitenhieb auf Mitbewerber, die im Zuge der Coronakrise ihre Flotten und ihren Personalstand verkleinert haben. Geht es nach Ryanair so sollen in den nächsten Jahren rund 5.000 Mitarbeiter neu eingestellt werden. Doch auch Michael O’Leary musste einräumen, dass die ehrgeizigen Ziele unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie stehen. Sollte sich diese abermals deutlich verschärfen und dadurch die Nachfrage einbrechen, dürfte die Erreichung kompliziert werden. Ob die Regierungen wieder zu harten Einreise- und Quarantänebestimmungen greifen werden ist derzeit nicht absehbar. Das Ryanair-Management geht davon aus, dass die genannten Ziele bei einer Impfquote von etwa 90 Prozent erreicht werden könne. Davon ist man beispielsweise in Österreich und Deutschland noch sehr weit entfernt.

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EASA ordnet A380-Nachbesserungen an

Im direkten Vergleich mit der Zeit „vor Corona“ sind derzeit nur wenige Airbus A380 im kommerziellen Einsatz. Einige Operators wollen die Superjumbos nicht mehr reaktivieren oder aber haben sich noch nicht endgültig entschieden. Die EASA allerdings verlangt in einer Airworthiness Directive eine zusätzliche Überprüfung und regt Wartungsarbeiten an. Konkret betroffen ist die Sektion 19 im Heckbereich des Airbus A380. Die Behörde weist auf mögliche Mängel hin, die dazu führen könnten, dass die Verbindung zwischen Rumpf und Struktur unter Umständen den Belastungen nicht standhalten könnte. Es soll zumindest die Möglichkeit bestehen, dass in diesem Bereich des Airbus A380 Ermüdungserscheinungen, die sicherheitsrelevant sein könnten, auftreten. Mittels Lufttüchtigkeitsanweisung sind nun sämtliche Operators dazu aufgefordert ihre A380 zu überprüfen und nach den Empfehlungen der EASA nachzubessern. Die Anordnung tritt am 5. Oktober 2021 in Kraft. Jene Maschinen dieses Typs, die momentan im kommerziellen Einsatz sind, sollten so rasch wie möglich überprüft werden. Bei den A380, die sich im Long Time Storage befinden, müssen die Arbeiten spätestens vor der Reaktivierung durchgeführt werden. Somit ist anzunehmen, dass viele Superjumbos die Nachbesserungen erst später oder möglicherweise nie bekommen werden, denn zahlreichen A380 blüht mangels Interessenten die Schrottpresse.

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