Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Zürich verspürt Aufwärtstrend

Der Flughafen Zürich-Kloten zählte im Mai 2021 rund 450.500 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ist dies zwar eine Steigerung um das Zehnfache, jedoch liegt man um 83,4 Prozent unter dem Wert von Mai 2019. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Mai 2021 bei 362.975. Der Anteil der Umsteiger betrug dabei 18,7 Prozent, was 83.302 Fluggästen entspricht. Durchgeführt wurden 8.043 Starts oder Landungen. Damit lag man um 162,5 Prozent über dem Vorjahresmonat, jedoch um 67,1 Prozent unter Mai 2019. Zürich beziffert die durchschnittliche Auslastung der Maschinen mit 53,8 Prozent. Im Schnitt befanden sich 92,6 Fluggäste an Bord. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Mai 33.644 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 78 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit dem Mai 2019 wurde 11,6 Prozent weniger Fracht abgewickelt.

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Kroatien: Trade Air mit vollem Auftragsbuch

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air beabsichtigt zwei Airbus-Jets auf dem Flughafen Pristina zu stationieren. Ein weiterer Jet soll auf seine Basis in Paris-Charles de Gaulle bekommen. Airbus Nummer vier soll ab Ljubljana im Auftrag von Reiseveranstaltern diverse Ferienziele in Griechenland anfliegen. Kroatische Medien berichten, dass der erste Airbus A319 die Registrierung 9A-BTJ tragen wird. Es handelt sich um die Maschine mit der Seriennummer 11416, die zuvor bei FlyBosnia im Einsatz war. Derzeit wird in Zagreb ein C-Check durchgeführt. Danach soll diese Maschine in Pristina stationiert werden. Laut CH-Aviation.com ist an diesem AIrport bereits die 9A-BTG im Einsatz. Der Airbus A320-200 mit der Registrierung 9A-BTI wird ab Ende Juni 2021 auf dem französischen Hauptstadtflughafen Paris-Charles de Gaulle stationiert. Mit der 9A-BTH, ebenfalls ein A320, will Trade Air ab Ljubjana für Reiseveranstalter diverse Ziele in Griechenland ansteuern.  Die letzte verbliebene Fokker 100 (9A-BTE) bleibt in Zagreb stationiert und fliegt laut einem Bericht von CH-Aviation.com von dort aus diverse Ziele in Italien an. Weiters wird dieses Flugzeug für einzelne Charterflüge ab Österreich nach Griechenland eingesetzt. Es handelt sich dabei um so genannten ad-hoc-Charter, also einzelne Flüge.

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Zürich: Edelweiss nimmt Keflavik auf

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss legt mit Keflavik ein weiteres Ziel ab Zürich-Kloten auf. Dieses wird ab 3. Juli 2021 an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag angeboten. Es handelt sich um das derzeit einzige Ziel in Island, das Edelweiss ansteuert. Nach aktuellem Stand fliegt die Swiss-Konzernschwester im Juli 51 Feriendestinationen auf der Kurz-/Mittelstrecke und 13 auf der Langstrecke an. Der Carrier weist darauf hin, dass erneute Änderungen der Einreise- und Quarantänebestimmungen zu Anpassungen des Flugplans führen können. Sollte dies der Fall sein, will Edelweiss dies zeitnah kommunizieren.

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World2Fly übernimmt ersten Airbus A350

Die Iberostar-Tochter World2Fly übernahm am Mittwoch den ersten Langstreckenjet des Typs Airbus A350-900. Die Maschine wird von der Air Lease Corporation geleast. In Kürze soll ein baugleiches Flugzeug übergeben werden. Die Airline mit Heimatbasis auf der Insel Mallorca wird die zwei geleasten A350 auf Langstreckenrouten von Madrid zu Freizeitzielen wie Punta Cana (Dominikanische Republik), Cancun (Mexiko) und La Habana (Kuba) einsetzen. Die A350-900 von World2fly zeichnet sich durch eine moderne und äußerst komfortable Einklassen-Kabinenausstattung mit 432 Sitzen aus. Die Passagiere genießen mehr persönlichen Raum, breite Sitze und absolutes Wohlbefinden an Bord und freuen sich über die neueste Generation von Bordunterhaltung und Konnektivität. Die Kabine der A350 Airspace ist die leiseste aller Twin-Aisle-Flugzeuge und bietet Passagieren und Besatzung das beste Flugerlebnis.

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Umfrage: 75 Prozent der Österreicher wollen mit dem Auto in den Urlaub

Einer aktuellen Umfrage nach wollen rund drei Viertel der Österreicher in diesem Jahr in ihrem Sommerurlaub mit dem Auto verreisen. 95 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihr eigenes Kraftfahrzeug in Zeiten der Pandemie als sicherstes Transportmittel betrachten. Gleichzeitig rechnen 66 Prozent der Teilnehmer damit, dass es heuer zu langen Staus auf den Autobahnen, an den Grenzen und an Mautstationen kommen wird. An der Im Auftrag der Kapsch-Tochter Trafficom durchgeführten Umfrage haben 1.000 Personen teilgenommen. „Das Auto erlebt aktuell eine Renaissance als bevorzugtes Transportmittel für Urlaubsreisen“, sagt Wolfgang Ressler von der Kapsch-TrafficCom-Tochter Tolltickets. „In Pandemiezeiten bewerten 95 Prozent der Österreicher das Auto als sicheres oder sehr sicheres Transportmittel. Zum Vergleich: Flugzeug oder Schiff werden dagegen von mehr als 60 Prozent als weniger sicher oder sogar unsicher eingestuft.“ Mit Sorge betrachten die Urlauber allerdings verstopfte Straßen auf den europäischen Reiserouten in Richtung Meer und in die Berge. 60 Prozent rechnen mit mangelhafter Verkehrsflussplanung an Baustellen. Als neuralgischer Punkt im europäischen Ausland zeigen sich zudem Mautstationen: Jeder zweite Urlauber hat sich bereits über die zusätzlichen Wartezeiten geärgert.

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Memmingen sieht „Licht am Ende des Tunnels“

Der bayerische Regionalflughafen Memmingen zählte im Zeitraum von 21. Mai bis 6. Juni 2021 rund 33.000 Passagiere. Im Vorjahr hatte man während der Pfingstferien rund 4.700 Fluggäste. Airportchef Ralf Schmid sieht nun “Licht am Ende des Tunnels”. Setzt man die aktuelle Zahl in Relation mit Pfingsten 2019 (97.000 Passagiere), so gelang es in diesem Jahr immerhin, ein Drittel dieses Rekordwertes zu erreichen. Auch die Auslastung der Maschinen sorgt für verhaltene Zuversicht. Waren vor zwei Jahren die Flugzeuge zu über 90 Prozent besetzt, so betrug die Zahl heuer knapp 70 Prozent. Für die bayerischen Sommerferien rechnet Airport-Chef Schmid mit rund 225.000 Passagieren und knapp 1.500 Starts und Landungen. „Im Sommer starten wir wieder durch“, signalisiert er Aufbruchstimmung. Zwar sei, wie aktuell an allen Flughafen, bei den Zahlen Luft nach oben. „Aber die Richtung stimmt.“ Dafür sorgt auch das ständig wachsende Flugangebot. „Mit der Rücknahme von immer mehr Reisewarnungen und angesichts des Impffortschritts erhalten die Fluggesellschaften wieder Planungssicherheit und erhöhen die Kapazitäten“, erläutert er. So feiern zahlreiche Verbindungen, die in den letzten Monaten ausgesetzt waren, ihr Comeback. Bereits am 18. Juni geht es wieder nach Tel Aviv. Einen Tag später starten Flüge nach Athen und Catania. Es folgen Calvi auf Korsika, Podgorica und Larnaca auf Zypern. Anfang Juli werden Lviv, Dublin, Zadar, Barcelona-Girona und Banja Luka wieder im Flugplan erscheinen. Hinzu kommen neue Ziele wie Rhodos, Korfu, Zagreb und das finnische Lappeenranta. Somit ist das aktuelle Flugangebot heuer mit jenem des Sommers 2019 durchaus vergleichbar. Ab Memmingen können Fluggäste Memmingen zu 48

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Stornogebühren: Kolba verliert Klage gegen DocLX

Der von Peter Kobla ins Leben gerufene Verbraucherschutzverein unterlag in zwei Instanzen einer Klage, die gegen DocLX, einen Veranstalter von Maturareisen, eingebracht wurde. Der Tour Operator machte den jungen Kunden im April 2021 ein kostenpflichtiges Stornoangebot, jedoch wurden kurz darauf alle Reisen abgesagt. Der Verbraucherschutzverein klagte eigenen Angaben nach im Rahmen einer Musterklage für “hunderte Geschädigte”. Diese wurde in zwei Instanzen abgewiesen. Das Erstgericht ging davon aus, dass der Veranstalter im April 2020 nicht hätte wissen können, in welcher Form die Reisen hätten stattfinden können. „Die Feststellung des Gerichtes ist absurd, denn es war höchstens die Frage, ob die Reise überhaupt oder nun unter Pandemie-Restriktionen hätte stattfinden können. Die Kund*innen hätten – bei Zuwarten – jedenfalls vom Vertrag zurücktreten können und hätten Anspruch auf Rückzahlung des Reisepreises gehabt,“ sagt Peter Kolba, Obmann des VSV. „Bei diesem Musterprozess offenbar sich ein grundsätzliches Problem: Anders als VKI oder AK ist der VSV bislang nicht berechtigt Verbandsklagen zu führen. Hätte der VSV diese Berechtigung, hätte er sich den Rückforderungsanspruch abtreten lassen können und hätte der Oberste Gerichtshof (OGH) entscheiden müssen.“ Die Zivilverfahrensgesetze sehen vor, dass sich die zu Verbandsklagen berechtigten Verbände, Ansprüche zum Inkasso abtreten lassen können und dann alle Rechtsmittelbeschränkungen wegfallen. Bei einem Streitwert von knapp 300 Euro kann man im Normalfall die Beweiswürdigung des Erstgerichtes nicht anfechten. So geschehen im berichteten Fall. Mit einer Abtretung an den VSV, der die Verbandsklageberechtigung hätte, hätte man diese absurde Feststellung bekämpfen können. „Ich sehen den Konsumentenschutzminister nun zweifach gefordert: 1) Das Ministerium möge den

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München: Air Dolomiti feiert Linate-Erstflug

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti bietet ab sofort eine Nonstopverbindung zwischen München und Mailand-Linate durch. Der Erstflug wurde am Montag durchgeführt. Am 21. Juni 2021 soll die wiederholt verschobene Route nach Forli aufgenommen werden. Das Ziel befindet sich etwa 30 Kilometer von der Formel-1-Rennstrecke Imola entfernt.  Geflogen wird die Strecke ab München jeweils montags, mittwochs und freitags. Ebenfalls neu im Programm der Air Dolomit ist Cuneo. Auch Cuneo wird jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag angeflogen. Bedient werden alle drei neuen Strecken mit zweistrahligen Jets des Typs Embraer 195.

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Urteil: Maskenpflicht kann zum Rücktritt von Pauschalreise berechtigen

Eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum kann dazu führen, dass Kunden von Pauschalreisen zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt sind. Das Amtsgericht Düsseldorf hatte sich mit einer Klage einer Familie zu befassen, die im Juni 2020 eine Mallorca-Reise storniert hatte. Der beklagte Tour Operator wollte das Argument, dass eine umfangreiche Maskenpflicht in der Hotelanlage, aber auch im öffentlichen Raum bei sommerlichen Temperaturen unzumutbar ist, nicht akzeptieren und verrechnete die übliche Stornogebühr. Dagegen zog der Vater der Familie vor Gericht und obsiegte vor dem Amtsgericht Düsseldorf in erster Instanz. Maßgeblich für die Entscheidung war aber, dass der Reisevertrag zu einem Zeitpunkt geschlossen wurde, zu dem eine Maskenpflicht noch kein Thema war. Sprich: Die Reise wurde vor der Pandemie gebucht. Mallorca verlangte über einen langen Zeitraum hinweg, dass auch im öffentlichen Raum Masken getragen werden müssen. Da sich die Maskenpflicht mittlerweile „eingebürgert“ hat, ist nicht damit zu rechnen, dass dieses Argument für Buchungen, die heuer getätigt wurden, noch zum kostenlosen Rücktritt von der Reise berechtigen könnte. Der Tour Operator könnte dagegenhalten, dass auch im Heimatland an vielen Orten Maskenpflicht besteht.

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United Airlines stellt nur noch Geimpfte ein

Vor einigen Wochen preschte Delta Air Lines vor, dass man in Zukunft nur noch Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind, einstellen wird. Nun zog mit United Airlines eine weitere große Fluggesellschaft aus den Vereinigten Staaten nach. „Da wir neue Mitarbeiter im Unternehmen willkommen heißen, ist es wichtig, dass wir ihnen das starke Engagement von United für Sicherheit vermitteln. Im Rahmen dieser Verpflichtung, die für alle nach dem 15. Juni 2021 abgegebenen Stellenangebote gilt, verlangen wir von allen externen Bewerbern für Stellen mit Sitz in den USA, dass sie bis zum Startdatum vollständig gegen COVID-19 geimpft sind. Sie müssen ihren COVID-Impfausweis spätestens 7 Tage nach dem Einstellungsdatum in Meine Info hochladen“, ist in einem internen Rundschreiben des Carriers zu lesen. In Europa preschte Air Baltic vor einigen Tagen vor und kündigte an, dass man künftig nur noch geimpfte Personen einstellen wird. Das gilt auch für jene Flugbegleiter, die man aufgrund der Coronapandemie gekündigt hat und jetzt wiedereinstellt.

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