Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Qantas kündigt Impfpflicht für alle Mitarbeiter an

Nach Cathay Pacific und United Airlines führt auch Qantas eine Impfpflicht für alle Mitarbeiter ein. Der Konzern kündigte als weltweit erste Fluggesellschaft an, dass man in Zukunft nur noch Passagiere, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, befördern wird. Einen konkreten Termin für die Umsetzung gibt es bezüglich der Gäste noch nicht. Ganz anders sieht die Situation bei den Mitarbeitern aus. Das fliegende Personal sowie die Bodenmitarbeiter müssen ihrem Arbeitgeber bis zum 15. November 2021 nachweisen, dass sie vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Ausnahmen soll es für Personen, die aus medizinischen Gründen nicht immunisiert werden können, geben. Qantas schreibt dazu in einer Medienmitteilung, dass man derzeit davon ausgeht, dass es sich nur um wenige Einzelfälle handeln wird. In allen anderen Unternehmensbereichen, beispielsweise in Technik und Verwaltung, müssen die Qantas-Mitarbeiter bis zum 31. März 2022 nachweisen, dass sie vollständig geimpft wurden. Wie der Carrier mit Beschäftigten, die der Anordnung nicht nachkommen verfahren wird, ist noch unklar. In Hong-Kong gibt es bei Cathay Pacific eine klare Ansage: Wer sich nicht gegen Corona impfen lässt, riskiert den Arbeitsplatz. In einem Anschreiben ist klar und deutlich zu lesen, dass man sich von Beschäftigten, die ungeimpft bleiben wollen, trennen wird. Auch in den USA gibt es bei United Airlines entsprechenden Druck, jedoch wird dieser nicht so offen ausgesprochen wie bei Cathay Pacific. In Europa teilte Air Baltic als erster Carrier mit, dass man künftig nur noch vollständig geimpfte Personen neu einstellen wird. Eine Impfpflicht für die bestehende Belegschaft ist derzeit nicht vorgesehen. Ähnlich verhält sich in

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Zulieferer FACC schreibt wieder schwarze Zahlen

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG konnte im ersten Halbjahr 2021 das EBIT um 37,3 Millionen Euro auf 2,9 Millionen Euro steigern. Damit erreichte der Konzern wieder die Gewinnzone. Im Vorjahr steckte man tief in den roten Zahlen. Der Halbjahresumsatz 2021 in Höhe von 240,2 Millionen Euro soll laut FACC AG die Markterholung zeigen. „Unser Ziel war der Turnaround und den haben wir geschafft. Mit einem stringenten Effizienzsteigerungsprogramm hat FACC rasch auf die plötzlichen Herausforderungen reagiert. Wir haben neben den notwendigen Anpassungen im Kerngeschäft Luftfahrt unsere Strategie um die Bereiche Drohnen und Raumfahrtanwendungen erweitert“, berichtet Robert Machtlinger, CEO der FACC AG. „Wir merken nach den ersten sechs Monaten eine stetige Erholung des Luftfahrtmarktes, auch die Prognosen für das Jahr 2022 versprechen ein weiteres Ansteigen des Bedarfs.“ Starkes Wachstum prognostiziert Der Konzernumsatz im zweiten Quartal 2021 lag um 20,8 Prozent über dem Quartalsumsatz des Vorjahres. Für das zweite Halbjahr rechnet man mit einer weiteren positiven Weiterentwicklung der Marktlage. Das Management geht von einem Umsatz von etwa 500 Millionen Euro aus. Das EBIT soll leicht positiv ausfallen. Für das Jahr 2022 erwartet das Unternehmen ein erneutes Wachstum: Für FACC wesentliche Programme werden von der Marktentwicklung profitieren. Besonders positiv zeigt sich die Airbus A320-Familie, die mit einem Konzernumsatzanteil von über 30 Prozent für FACC wichtigste Flugzeugplattform. Geplante Neuprojekte werden für einen zusätzlichen Aufschwung sorgen. „Wir gehen aufgrund der derzeitigen Entwicklungen von einer Rückkehr auf den Wachstumspfad ab dem Jahr 2022 aus“, so Machtlinger abschließend.

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Alaska Airlines bestellt 12 weitere B737-Max-9

Die U.S.-amerikanische Alaska Airlines will noch mehr Boeing 737 Max einflotten und zieht 12 Optionen für die B737-Max 9. Dadurch steigt das Volumen auf 93 fest bestellte Exemplare an. Die „Nachbestellungen“ sollen zwischen 2023 und 2024 an den Carrier ausgeliefert werden. In einer Medienmitteilung schreibt Alaska Airlines unter anderem, dass man die zusätzlichen Flugzeuge für die Expansion benötigt. Insgesamt erwartet man 93 Exemplare, wobei man noch weitere Optionen hält, die gegebenenfalls gezogen werden könnten.

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Regional Express und Virgin Australia kündigen 2.500 Mitarbeiter

Die so genannte Zero-Covid-Politik Australiens hat erhebliche Auswirkungen auf die Fluggesellschaften. Nach Qantas kündigen nun auch Virgin Australia und Regional Express temporäre Layoffs an. Betroffen sind etwa 2.500 Beschäftigte, die jedoch später – bei Bedarf – wieder eingestellt werden sollen. Für den Zeitraum ihrer Nicht-Anstellung können diese Arbeitslosengeld beziehen. Beide Carrier erklären gegenüber lokalen Medien, dass man angesichts der aktuellen Lockdown-Situation keine andere Möglichkeit habe. Die Regierung verhängt auch bei nur wenigen Coronafällen Lockdowns über Metropolen und ganze Regionen. Kürzlich gab es in einer Großstadt einen einzigen positiven Test und sofort wurde ein vorerst siebentägiger Lockdown verhängt. In Sydney wächst der Unmut darüber, denn trotz des Umstands, dass die Bevölkerung nur für wenige Ausnahmen die Wohnung verlassen darf, steigen die Zahlen.

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DR Kongo: Motorradfahrer crasht Dash 8-400

In der Demokratischen Republik Kongo ereignete sich am Samstag ein absolut nicht alltäglicher Zwischenfall bei der Landung der DHC Dash 8-400 mit der Registrierung 9S-AAN. Das Turbopropflugzeug kollidierte mit einem Motorradfahrer. Offiziellen Angaben nach ist zwar das Motorrad schrottreif, jedoch sollen sowohl die Insassen des Turbopropflugzeugs als auch der Fahrer wohlauf sein. Vorsorglich wurde der Mann, der sich offensichtlich auf die Runway verirrt hatte, zur Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort soll es aber grünes Licht gegeben haben. Doch wie kommt eigentlich ein privater Motorradfahrer auf die Start- und Landebanhn des Flughafens Lubumbashi? Genau das will der Premierminister genau wissen und hat eine ausführliche Untersuchung des Zwischenfalls angeordnet. Lokale Medien schreiben, dass es keine Einfriedung um das Areal des Airports geben soll und Einheimische hie und da mal eine „Abkürzung“ nutzen. Die Maschine von Congo Airways erlitt durch den Zwischenfall nicht unerhebliche Beschädigungen. Diese betreffen primär das Fahrwerk und die Nase der DHC Dash 8-400. Am wichtigsten erscheint jedoch, dass alle Passagiere, Crewmitglieder und der Motorradfahrer großes Glück im Unglück hatten.

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Catering: Do&Co meldet positives EBIT

Der österreichische Airline-Caterer Do&Co konnte sich auf den ersten Blick deutlich steigern, doch die Geschäftsleitung weist darauf hin, dass die Umsatzsteigerung im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres nur auf dem Umstand beruht, dass im Vorjahreszeitraum der Flugverkehr fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Laut Do&Co ist die Vergleichbarkeit der Finanzzahlen daher nicht wirklich gegeben. Heuer ist das Geschäft wieder angelaufen, denn nach und nach haben die Airlines, also Kunden des Caterers, ihre Streckennetze wieder hochgefahren. In den USA hat Do&Co im März 2021 am Standort Detroit, der neu gegründet wurde, das Bordservice von Delta Air Lines übernommen. Mit mehr als 400 täglichen Abflügen im Jahr 2019 ist Detroit einer der größten und wichtigsten Hubs der Fluglinie in den USA. Mit American und Spirit Airlines hat Do&Co schon drei Kunden am erst kürzlich eröffneten neuen Standort. Generell konnte das Catering-Unternehmen davon profitieren, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika die Nachfrage in der Luftfahrt deutlich früher als in Europa angezogen ist. Do&Co konnte dadurch auch Neukunden gewinnen: Seit Mitte April 2021 bereitet man, nach New York, auch in Los Angeles, San Diego und Palm Springs das Essen für die Business Class (Mint Class) von JetBlue zu. Auch auf den Jetblue-Langstreckenflügen ab Europa stammt das Catering aus dem Hause Do&Co. EBIT ist wieder positiv Seit Anfang Juni 2021 sorgt das Unternehmen für das leibliche Wohl an Bord von All Nippon Airways an den Standorten Frankfurt und München. Nach der Übernahme aller Cateringleistungen für sämtliche Iberia und Iberia Express Abflüge aus Madrid-Barajas im

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Hamburg: Wizz Air kündigt Sarajevo an

Der Billigflieger Wizz Air wird ab 16. Dezember 2021 ab Hamburg zwei wöchentliche Flüge nach Sarajevo anbieten. Damit erhöht sich die Anzahl der Osteuropa-Destinationen auf neun. „Wir freuen uns, dass Wizz Air den diesjährigen Winterflugplan um ein komplett neues Ziel ab Hamburg ergänzt. Sarajevo ist ein echter Geheimtipp in Osteuropa. Hier gibt es eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, gleichzeitig ist die Stadt modern und dynamisch“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Mit insgesamt zehn osteuropäischen Zielen ist Wizz Air der größte Anbieter für Flüge nach Osteuropa am Hamburger Flughafen.“

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Sonderbeklebung: Emirates feiert 50 Jahre VAE

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Staatsgründung der Vereinigten Arabischen Emirate verpasst Golf Carrier Emirates einigen Airbus A380 und Boeing 777-300ER eine Sonderbeklebung. Die A6-EVG absolvierte ihren „Premierenflug“ nach Frankfurt am Main. Emirates verbindet Deutschland mit den Vereinigten Arabischen Emiraten bereits seit fast 35 Jahren und somit während eines Großteils des Bestehens des Landes am Arabischen Golf. Im Jubiläumsschriftzug ist der Name der Fluggesellschaft so platziert, dass dieser gleichzeitig den Namen des Landes vervollständigt. Emirates trägt die Flagge der Nation und damit deren Ambitionen, Werte, die inspirierende Erfolgsgeschichte in jeden Winkel seines Streckennetzes und unterstreicht so seine Zugehörigkeit zu den VAE. Wie die Heimat und das Drehkreuz von Emirates, hat sich auch die Fluggesellschaft in relativ kurzer Zeit entwickelt und international etabliert. Die Lackierung feiert zudem die Stärke und Widerstandsfähigkeit der Luftfahrtindustrie der VAE, die die Welt verbindet und Menschen, Unternehmen und Volkswirtschaften einander näherbringt. : „Die Flugzeuge mit Sonderlackierung zum Goldenen Jubiläum sind inspiriert von der Vision, der Entschlossenheit und der Leidenschaft der Gründerväter der Vereinigten Arabischen Emirate und der Reise, die sie in den letzten 50 Jahren unternommen haben. Sie haben eine Nation geformt, die die Welt in ihren Bann gezogen hat – von ihrem rasanten Aufstieg zu einem der am besten vernetzten Länder der Welt bis hin zu einer der wenigen Nationen, die eine Weltraummission gestartet haben. Die nächsten 50 Jahre werden von demselben Ehrgeiz angetrieben werden, eine bessere und nachhaltige Zukunft für die Menschheit zu schaffen. Die VAE werden bei der Entwicklung ihrer nationalen Fähigkeiten, der Förderung

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Condor erhebt Einspruch gegen Eurowings-Discover-Codeshares

Der deutsche Ferienflieger Condor legt im Dauerstreit mit der ehemaligen Konzermutter nochmals nach und erhob bei der U.S.-amerikanischen Transportbehörde DOT Einspruch gegen den von Eurowings Discover eingebrachten Codeshareantrag für Lufthansa, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss. Condor vertritt die Ansicht, dass man dem geplanten Codesharing von den Routen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika regelrecht vertrieben werden soll. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com habe der Ferienflieger beantragt, dass die DOT „mutmaßlich wettbewerbswidrige Praktiken von Lufthansa gegen Condor untersuchen“ soll. Weiters ersucht man die Behörde, dass diese die Bewilligung der Codeshares von der weiteren Gewährung der Special-Pro-Rate-Agreements zwischen Lufthansa und Condor abhängig machen soll. Damit versucht Condor einen weiteren Weg zu gehen, um weiterhin Lufthansa-Flüge als Zubringer für die eigenen Langstreckenverbindungen nutzen zu können. Der Kranich kündigte diese zunächst auf, knickte jedoch aufgrund einer Kartellbeschwerde vorläufig ein. Gelöst ist das Problem nicht, sondern eher nur um ein Jahr verschoben. „EW Discover hat für andere Fluggesellschaften der Lufthansa Group Autorisierungserklärungen beantragt ihre Codes auf den US-Flügen von EW Discover zu platzieren. Ein solches Codesharing liegt im Rahmen der Rechte, die EW Discover im Rahmen der geltenden „Open-Skies“-Luftverkehrsabkommen zustehen. EW Discover fordert daher eine sofortige Genehmigung der Abteilung an, damit es mit dem Codesharing zwischen den verbundenen Unternehmen beginnen kann, der Gegenstand seines Antrags ist“, so ein Sprecher von Eurowings Discover gegenüber CH-Aviation.com.

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Slowenien: Durchreise ab 23. August 2021 nur noch mit 3G-Nachweis

Bereits vor rund einem Monat wollte Slowenien auch für den bloßen Transit den 3G-Nachweis einführen. Davon nahm man zunächst Abstand, führt diesen jedoch zum 23. August 2021 ein. Damit kann man nur als Genesener, Geimpfter oder Getesteter durchreisen. Die Regierung kündigte den zweiten Anlauf zur Abschaffung der Transit-Ausnahme für den 15. August 2021 an, verschob diese jedoch auf den 23. August 2021. Hierzu teilte man mit, dass ab diesem Termin ohne 3G-Nachweis „definitiv kein Transit mehr möglich sein wird“. Ohne 3G-Nachweis können nur dann nur noch Lastwagenfahrer und Kinder bzw. Jugendliche unter 15 Jahren das Land durchreisen. Alle anderen Personen müssen einen Test-, Genesungs- oder Impfnachweis vorlegen können. Für ungeimpfte Kroatien-Urlauber bedeutet das, dass bei der Rückreise in Kroatien ein Test gemacht werden muss. Die Berufung darauf, dass man sich als Österreicher innerhalb von 24 Stunden in der Heimat testen lassen kann, ist dann nicht mehr ausreichend.

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