Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Israir fliegt nicht mehr am Sabbat

Die Fluggesellschaft Israir wird künftig nicht mehr am Sabbat fliegen. Davon sind sämtliche Flüge ab Freitagnachmittag bis Samstagabend betroffen. Bereits vor einigen Wochen wurde diese Maßnahme angekündigt, jedoch hieß es damals, dass es nur temporär aufgrund der Corona-Pandemie sein soll. Hinter der nun endgültigen Änderung dürfte stecken, dass das Unternehmen neue Eigentümer hat und diese den Sabbat beachten wollen. Die Folge daraus ist, dass Israir während der wöchentlichen „Flugpause“ auch keine Inlandsflüge zwischen Tel Aviv und Eilat anbieten wird. Ebenso betroffen sind sämtliche internationale Verbindungen. Der Flugbetrieb soll jeweils freitags gegen Nachmittag in eine Pause treten. Die Wiederaufnahme erfolgt jeweils an Samstagen nach Sonnenuntergang. Dieser Zeitpunkt markiert auch das offizielle Ende des Sabbats. Zuvor führte Israir am Ruhetag etwa zehn Prozent des regulären Angebots durch.

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Boeing-Finanzchef Smith zurückgetreten

Der krisengeschüttelte Flugzeugbauer Boeing bekommt einen neuen Finanzchef, denn am Dienstag wurde bekanntgegeben, dass Greg Smith per 9. Juli 2021 zurücktreten wird. Die Suche nach einem Nachfolger wurde bereits eingeleitet. Smith war 30 Jahre für Boeing tätig und ist seit 2011 für die Finanzendes Konzerns verantwortlich. Nach der Absetzung von Dennis Muilenburg fungierte er Ende 2019 für eine kurze Zeit als CEO ad interim. Vorstandsvorsitzender Dave Calhoun soll noch länger im Amt bleiben. Es wurde zunächst damit gerechnet, dass der Manager aufgrund seines Alters eine Art Übergangslösung sein könnte, da Boeing eine Altersgrenze von 65 Jahren hat. Der Verwaltungsrat erhöhte diese nun auf 70 Jahre, so dass Calhoun – zumindest in der Theorie – noch sechs Jahre lang an der Spitze von Boeing stehen könnte. Der Hersteller teilte mit, dass keine Änderungen im Sessel des Generaldirektors anstehen. Stattdessen muss man sich um einen neuen Finanzchef bemühen.

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Uzbekistan Airways will Lowcost-Marke starten

Uzbekistan Airways will mit vier Airbus A320-200 einen Billigflieger aufbauen. Dieser soll als Submarke unter den Lizenzen der bestehenden Fluggesellschaft etabliert werden. Gleichzeitig soll die Langstreckenflotte um drei Airbus A321LR erweitert werden. Die Regierung beabsichtigt die staatliche Fluggesellschaften in den nächsten Jahren stark wachsen zu lassen. Einerseits will man mit zusätzlichen Langstreckenmaschinen die Konnektivität verbessern und andererseits mit einer Lowcost-Marke neue Kundengruppen ansprechen. Laut CH-Aviation.com ist der Start des neuen Billigbrands für das dritte Quartal 2021 geplant. Die hierfür benötigten Flugzeuge stammen aus dem Stand von Uzbekistan Airways. Derzeit ist nicht geplant, dass die Lowcost-Operation in ein eigenes AOC angesiedelt werden soll. Über Leasinggeber will die staatliche Fluggesellschaft Usbekistans drei Airbus A321LR beziehen. Diese sollen auf Langstreckenflügen eingesetzt werden. Angaben zur Herkunft dieser Jets wurden noch nicht gemacht. Auch äußerten sich weder die Regierung noch der Carrier zu möglichen neuen Strecken ab Tashkent.

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Etihad-A380 möglicherweise oneway nach Spanien ausgeflogen

Mit der A6-APG gesellt sich im spanischen Teruel ein von Etihad Airways betriebener Airbus A380 zu zahlreichen abgestellten Flugzeugen. Der Superjumbo wurde Anfang der Woche von Abu Dhabi aus überstellt. Der Wiedereinsatz ist ungewiss. Zuvor stand sich dieser Airbus A380 seit März 2020 in der Hauptstadt der Vereinigten Emirate sprichwörtlich die Räder platt. Offiziell hat Etihad den Einsatz der Superjumbos noch nicht gänzlich beendet, doch ein mögliches Comeback gilt als äußerst unwahrscheinlich. Im März 2021 äußerte sich Firmenchef Tony Douglas dahingehend, dass die A380-Teilflotte weiterhin abgestellt bleibt. Weiters sagte er, dass er diesen Maschinentyp nicht mehr in der Flotte von Etihad Airways sieht. Vier weitere Superjumbos dieses Betreibers wurden in Tarbes (Frankreich) abgestellt. Der Mitbewerber Emirates Airline will an diesem Muster festhalten. British Airways mottete erst kürzlich die A380-Flotte zu Wartungszwecken aus.

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Malta will Reiseabkommen mit UK abschließen

Das Vereinigte Königreich ist der mit großem Abstand wichtigste Quellmarkt für den maltesischen Tourismus. Die Vorausbuchungen stocken allerdings, so auch Umfragen ergeben haben, dass viele Briten ihren Malta-Sommerurlaub ins Jahr 2022 verschieben wollen. Hintergrund ist, dass die Einreiseformalitäten noch nicht geklärt sind, da das Vereinigte Königreich nicht mehr der Europäischen Union angehört. Für EU-Bürger soll sich die Einreise in die Republik Malta ab 1. Juni 2021 einfach gestalten: Wer vollständig geimpft ist, darf ohne Auflagen auf die Inseln. Alternativ kann ein negativer Coronatest vorgelegt werden. Beides gilt ausdrücklich nur für EU-Bürger und Angehörige bzw. Einwohner jener Staaten, mit denen Abkommen geschlossen wurden. Genau ein solches besteht mit dem Vereinigten Königreich noch nicht. Das maltesische Tourismusministerium übt nun Druck auf das Außenministerium aus, denn die geringen Buchungszahlen aus UK bereiten mittlerweile Kopfzerbrechen. Zwischen den beiden Staaten soll eine Art „Reiseblase“ geschaffen werden. Dazu soll eine App auf die Beine gestellt werden, mit der beiderseitig gereist werden kann. Über diese sollen der Impfstatus bzw. Teststatus nachgewiesen werden. Kontrollen sollen über QR-Codes erfolgen Clayton Bartolo, Tourismusminister der Republik Malta, bestätigte, dass zwischen den beiden Staaten bilaterale Verhandlungen geführt werden. Derzeit geht er davon aus, dass noch vor Juni 2021 eine Lösung stehen wird. Die Technologie wird Malta stellen. Man wird dabei auf die auch auf den Inseln kaum genutzte Anti-Corona-App zurückgreifen und diese für UK-Touristen entsprechend weiterentwickeln. Der Impf- und Teststatus soll mittels eines QR-Codes dargestellt werden. Im Zuge der obligatorischen Passkontrolle, die bei der Ankunft aus UK durchgeführt werden muss, sollen die

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Albanien eröffnet Flughafen Kukës

In Albanien wurde am Sonntag der Kukës International Airport offiziell eröffnet. Dieser befindet sich rund 150 Kilometer von der Hauptstadt Tirana entfernt. Die offizielle Erstlandung wurde von Air Albania durchgeführt und hatte ein Kuriosum: Die Maschine legte einen Stopp in der Hauptstadt ein, um den Premierminister abzuholen. Danach ging es weiter nach Kukës. Vor dem feierlichen Eröffnungstag liegt eine jahrzehntelange Vorgeschichte, die sinnbildlich für das Verfolgen unterschiedlicher Interessen ist. Um es kurz zu machen: Der Airport wurde mit langjähriger Verspätung offiziell eröffnet und ein vorheriger Anlauf ist mangels Airline-Kunden ins Wasser gefallen. Der Erstflugtag war auch ein bisschen Wahlkampf-Show, denn zahlreiche Anhänger der Partei des Premierministers wurden zum Feiern eingeladen. Tatsächlich wird Kukës erst in 50 bis 60 Tagen für den internationalen Verkehr bereit sein. Diesen Umstand musste die Regierung beiläufig einräumen. Es wird davon ausgegangen, dass der Flugbetrieb am 17. Juni 2021 aufgenommen werden kann. Verkehrsministerin Belinda Balluku nannte im Zuge der offiziellen Eröffnung folgende Staaten, die ab Kukës angeflogen werden sollen: Deutschland, Schweiz und das Vereinigte Königreich. Sie konnte aber weder Städte noch Airlines nennen und pochte darauf, dass es ein sehr großes Interesse seitens der Airlines, insbesondere aus dem Lowcost-Bereich geben soll. Anzunehmen ist, dass Air Albania die eine oder andere Destination ab Kukës anfliegen „darf“.

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Bund will BER rund 500 Millionen Euro erlassen

Den Flughafen Berlin-Brandenburg plagen nicht nur die aufgrund der Corona-Pandemie stark rückläufigen Einnahmen, sondern auch die Schulden in Form der Baukosten drücken. Nun wollen die Gesellschafter – Bund sowie Länder Berlin und Brandenburg – auf die Rückzahlung von etwa 500 Millionen Euro verzichten. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ handelt es sich dabei um Notkredite, die aufgrund der Corona-Pandemie gewährt wurden. Die Berichterstattung bezieht sich auf eine Antwort der Bundesregierung, die aufgrund einer parlamentarischen Anfrage der Fraktion der Grünen ergangen ist. Bislang handelt es sich aber nur um einen Plan, denn laut Bundesverkehrsministeriums soll die Abklärung des Vorhabens mit der EU-Kommission „zeitnah“ erfolgen. Im März 2021 äußerte sich die Geschäftsleitung der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH dahingehend, dass der zusätzliche Finanzbedarf rund 1,9 Milliarden Euro beträgt. Die ersten Hilfen, die ausbezahlt wurden, gewährten die Gesellschafter in Form von Darlehen, die zurückbezahlt werden müssen. Der Schuldenerlass bedarf daher der Zustimmung der Wettbewerbshüter in Brüssel.

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Air France kündigt 22 neue Sommerstrecken an

Im Sommerflugplan 2021 bedient Air France insgesamt 22 neue Strecken ab Paris-Orly und Paris-Charles de Gaulle. Diese werden nach Europa, Nordafrika und innerhalb Frankreichs durchgeführt. Der Carrier hat heuer 80 saisonale Ziele im Programm. Ab Charles de Gaulle werden neu Flüge nach Tanger, Agadir, Monastir, Luqa, Las Palmas, Korfu und Rhodos angeboten. Die Aufnahmen erfolgen ab 5. Juli 2021. Ab Orly stehen Bari, Ibiza und Algier ab 28. Juni 2021 im Programm. Von Marseille aus wird Air France ab 26. Juni 2021 neu nach Catania fliegen. Am 19. Juli 2021 wird Korfu folgen. In Nizza werden die Ziele London und Tunis ab 28. Juni 2021 angeboten. Innerhalb von Frankreich wird der Carrier 41 saisonale Routen anbieten. Darunter befinden sich nachstehende acht neue Strecken: Paris-Charles de Gaulle von / nach Ajaccio, Bastia, Calvi und Figari ab 5. Juni 2021 Perpignan von / nach Brest, Straßburg und Nantes ab 25. Juni 2021 Biarritz von / nach Caen ab 25. Juni 2021 Die Verbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle und Wien wird derzeit dreimal pro Woche angeboten. Zwischen 5. Juli und 29. August 2021 beabsichtigt Air France 14 wöchentliche Umläufe anzubieten.

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Mailand: Easyjet wil in Linate ausbauen

Der Mailänder Stadtflughafen Linate rückt immer stärker in den Fokus von Billigfliegern. Jahrelang konnte Platzhirsch Alitalia viele Slots halten und somit die Verfügbarkeit von Start- und Landerechten für die Konkurrenz geringhalten. Das änderte sich durch eine Neuvergabe. Wie berichtet konnten sich Ryanair, Wizz Air und Easyjet sowie Austrian Airlines heißbegehrte Slots in Linate sichern. Die AUA prüft die Aufnahme einer Wien-Verbindung, erteilte jedoch Salzburg eine Absage und das obwohl man bereits Slots hat. Wizz Air will inneritalienisch fliegen und Ryanair nach Brüssel und Berlin-Brandenburg. Easyjet bestätigte nun, dass man die ergatterten Slots in Linate nutzen will. Der Carrier hatte bereits in der Vergangenheit wenige Start- und Landerechte an diesem Airport. Der Großteil des Verkehrs wurde aber über Malpensa abgewickelt. Dort nutze man bis zur Coronakrise das Terminal 2 exklusiv. Dieses ist temporär geschlossen, wobei eine mögliche Wiedereröffnung noch n den Sternen steht. Ab Linate sieht Easyjet Europe Potential für Inlandsflüge nach Catania und Palermo. Diese will man am 11. Juni 2021 aufnehmen und bis zu zweimal täglich bedienen. Weiters kann sich der Lowcoster vorstellen, dass man bei der Verfügbarkeit weiterer Start- und Landrechte die Präsenz in Mailand-Linate weiter ausbauen könnte.

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Saudi-Arabien kündigt Öffnung der Grenzen an

Derzeit ist der internationale Flugverkehr von/nach Saudi-Arabien stark eingeschränkt. Die Regierung will den weitgehenden Bann, sofern es in Sachen Corona-Pandemie keine Rückschläge gibt, per 17. Mai 2021 aufheben. Für die Billigfluggesellschaft Flynas würde dies passend kommen, den der Carrier plant ab Mitte Mai 2021 die Flughäfen Wien und Salzburg anzusteuern. Die Mozartstadt wollte man schon im Vorjahr mit Saudi-Arabien verbinden, jedoch wurde das Vorhaben aufgrund der Pandemie vorerst nicht verwirklicht. Die Pläne wurden allerdings nicht verworfen. Die Fluggesellschaft Saudia kündigte bereits an, dass das internationale Streckennetz ab Mitte Mai 2021 hochgefahren werden soll. Die Regierung habe ausdrücklich bestätigt, dass alle Grenzen geöffnet werden sollen. Unklar ist jedoch noch, ob für die Einreise nach Saudi-Arabien negative Tests, Quarantäne und/oder Impfungen erforderlich sein werden. Am 31. März 2021 schloss Saudi-Arabien die Grenzen, um sich vor der Einschleppung von Corona-Mutationen abschirmen zu können. Besonders ausschlaggebend waren die rasche Verbreitung der südafrikanischen und britischen Variante.

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