Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Südafrika: Mango Airlines muss den Flugbetrieb einstellen

Dem südafrikanischen Billigflieger Mango Airlines geht das Geld aus. Der Carrier soll spätestens mit 1. Mai 2021 den Flugbetrieb einstellen. Im Hintergrund laufen Gespräche mit der Regierung, die in einer staatlichen Unterstützung münden könnten. Bis zur möglichen Auszahlung soll Mango am Boden bleiben. Das Unternehmen erklärte gegenüber CH-Aviation.com, dass man nicht vor Juni 2021 mit Staatshilfe rechnet. Nun prüft man auch Gläubigerschutz zu beantragen und strebt an das Verfahren gegebenenfalls im Juli 2021 wieder zu verlassen. Die Flotte der South African Tochter besteht derzeit aus 14 Boeing 737 „Die Leasinggeber stellen Mango ein Ultimatum: Sollten sie ihr Geld nicht bis zum 30. April 2021 erhalten müssen alle Flugzeuge bis zu dem Zeitpunkt gegroundet sein. Der Eigentümer hat uns mitgeteilt, dass Mango bis Juni 2021 kein Geld erhalten wird. Dies bedeutet, dass Mango ab dem 1. Mai 2021 nicht mehr operieren kann, da keine Flugzeuge für den Betrieb verfügbar sind“, so die Billigfluggesellschaft in einem Statement.

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Stobart Air wurde auf die Isle of Man verkauft

Die irische Regionalfluggesellschaft Stobart Air gehört nun nicht mehr der Stobart Group (Esken) an. Der Carrier wurde an Ettyl mit Sitz auf der Isle of Man verkauft. Der Kaufpreis wurde mit rund zehn Millionen Pfund-Sterling kommuniziert. Esken trennte sich auch vom Flughafen Carlisle Lake. Dieser ging ebenfalls an den auf der Isle of Man ansässigen Käufer und zwar zum Preis von rund 15 Millionen Euro. Stobart Air ist überwiegend als Wetlease-Carrier für Aer Lingus tätig. Vormals führte man als Franchisenehmer von Flybe zahlreiche Flüge an London-Southend durch. Dieser Airport befindet sich im Eigentum und Betrieb von Sken.

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Level-Europe-Gläubiger erhalten 43-prozentige Quote

Das Konkursverfahren der ehemaligen Fluggesellschaft Level Europe GmbH steht kurz vor dem Abschluss. Der Masseverwalter hat nun einen Verteilungsentwurf vorgelegt. Dieser sieht für die Gläubiger eine Quote von 43 Prozent vor. Für den 28. April 2021 hat das Landesgericht Korneuburg die Gläubiger zu einer nachträglichen Prüfungstagsatzung geladen. Diese wird um 10 Uhr 30 aufgrund der Corona-Pandemie in Form einer Videokonferenz durchgeführt werden. Es handelt sich gleichzeitig auch um die Schlussrechnungs- und Verteilungstagsatzung. Das Gericht kann dann die Verteilung der 43-prozentigen Quote genehmigen, die anschließend vom Masseverwalter zur Ausschüttung gebracht werden kann. Damit würde dann die Geschichte von Level Europe, die als Anisec Luftfahrt gegründet wird, enden. Gegen Jahresende 2020 wurden das AOC und die Betriebsgenehmigung annulliert. Das Landesgericht Korneuburg ordnete die endgültige Schließung und Abwicklung der einstigen IAG-Tochter an. Zuvor waren Verhandlungen mit potentiellen Käufern gescheitert. Die komplette Belegschaft wurde zwischenzeitlich vom Masseverwalter gekündigt. Bereits am 24. Feber 2021 wurde ein formeller Vorgang gesetzt: Der Masseverwalter veranlasste die Austragung des bisherigen Geschäftsführers, Frank Glander, aus dem Firmenbuch. Dies geht aus einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervor. Bei diesem Vorgang handelt es sich aufgrund des Konkursverfahrens um eine reine Formsache, da mit der Einsetzung des Insolvenzverwalters die Entscheidungsgewalt bei diesem liegt.

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„Neue Flybe“ erhält Betriebsgenehmigung

Die geplante Neuauflage der britischen Regionalfluggesellschaft Flybe ist einen entscheidenden Schritt voran gekommen, denn die Zivilluftfahrtbehörde erteilte Thyme Opco die notwendige Betriebsgenehmigung. Diese wurde laut CAA am 13. April 2021 ausgestellt.  „Mit Wirkung vom 13. April 2021 wurde Thyme OpCo Limited eine Betriebsgenehmigung vom Typ A erteilt,die auch eine Charterroutenlizenz für den Betrieb zwischen einer beliebigen Kombination von Punkten gemäß den Bestimmungen des Luftverkehrsbetreiberzertifikats des Inhabers erhalten hat. eine geplante Streckenlizenz für den Betrieb zwischen einer beliebigen Kombination von Punkten“, so die britische CAA gegenüber CH-Aviation.com.

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Fly Erbil fliegt nun mit Getjet Airlines

Die virtuelle Fluggesellschaft Fly Erbil lässt ihre Verbindungen künftig nicht mehr von Jonika Airlines, sondern von Getjet Airlines bedienen. Formell fliegen die Maschinen im Auftrag von UR Airlines, denn unter deren Flugnummern werden die Fly-Erbil-Angebote durchgeführt. Laut CH-Aviation.com soll die Zusammenarbeit zwischen den drei Partnern bis mindestens 30. Mai 2021 laufen. Als Fluggerät kommt der Airbus A320-200 mit der Registrierung LY-ELK zum Einsatz. Die zuvor eingesetzte UR-CSV ist momentan auf dem Flughafen Kiew-Schuljany abgestellt. Ob die Kooperation mit dem ukrainischen Carrier reaktiviert wird, ist derzeit unklar. Fly Erbil kündigte vor einigen Wochen die Expansion in Richtung Deutschland an. Ab Köln/Bonn sollen die Ziele Erbil und Sulaimaniyya angeboten werden. UR Airlines fliegt auch selbst für Fly Erbil, jedoch kommen aufgrund von Restriktionen in Richtung der Europäischen Union zumeist Wetlease-Flugzeuge zum Einsatz.

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Langsame Impfungen: IATA rechnet mit finanziellem Desaster

Der Weltluftfahrtverband blickt mit großer Sorge auf das langsame Impftempo und befürchtet nun, dass die derzeit noch bestehenden Reisebeschränkungen deswegen nicht rechtzeitig vor dem wichtigen Sommergeschäft aufgehoben werden. Die IATA geht davon aus, dass die Airlines noch höhere Verluste als ursprünglich prognostiziert einfliegen werden. Die Probleme liegen jedoch nicht nur in Europa, denn in anderen Regionen der Welt, die oftmals auch als „ärmere Länder“ bezeichnet werden, kommen die Impfaktionen nur sehr langsam bis gar nicht in Gang. Hintergrund ist unter anderem, dass reiche Nationen nahezu alle verfügbaren Vakzine aufkaufen. Die IATA befürchtet, dass im Sommer 2021 zahlreiche Länder die Reisebeschränkungen nicht aufheben werden. Für die Airlines wäre dies ein finanzielles Destaster, denn Ökonom Brian Pearce bezifferte am Mittwoch, dass der weltweite Verlust auf rund 40 Milliarden Euro steigen wird. Weiters geht man davon aus, dass man nur 43 Prozent der Beförderungsleistung des Jahres 2019 erreichen wird.

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Airbus will Strukturmontage in Frankreich und Deutschland umbauen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus plant die Strukturmontage in Europa neu aufzustellen. Dazu sollen neue Unternehmen in Frankreich und Deutschland gegründet werden. Über die Zukunft in Spanien laufen derzeit Gespräche. Im Rahmen einer Sitzung wurden die europäischen Sozialpartner über das Vorhaben informiert. Dabei hat das Unternehmen bekräftigt, dass es eine Stärkung seiner Wertschöpfungskette für die Flugzeugstruktur-Montage in seinem industriellen System anstrebt und die Flugzeugstruktur-Montage als Kern-Aktivität betrachtet. Zwei integrierte Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage sollen hierzu im Herzen seines industriellen Systems geschaffen werden. Dies soll den Produktionsablauf optimieren und Airbus auf seine kurz- und langfristige Zukunft vorbereiten. Das neue Unternehmen mit Sitz in Frankreich wird die derzeit bei Airbus in Saint-Nazaire und Nantes durchgeführten Aktivitäten mit denen von STELIA Aerospace weltweit zusammenbringen. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland wird die Aktivitäten von Stade sowie die Strukturmontage in Hamburg mit denen von Premium AEROTEC in Nordenham, Bremen und teilweise in Augsburg zusammenführen. Damit einhergehend sollen die Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette höher positioniert und die Beteiligung an der Fertigung von Einzelteilen überprüft werden. Tätigkeiten in Spanien sollen „optimiert“ werden Diese neuen Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage, die beide vollständig zu Airbus gehören, werden nicht mehr als Zulieferer fungieren. Sie werden in den Airbus-Konzern integriert, was Steuerung und Schnittstellen in einer neuen industriellen Struktur vereinfachen wird. Ihr eigenständiger Status wird es ihnen ermöglichen, sich auf ihren Bereich zu konzentrieren und gleichzeitig schlanker sowie flexibler zu werden. Dies fördert die Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Qualität zum Nutzen der Airbus-Programme von heute und morgen. Airbus plant zudem die Gründung

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Frankfurt: Sata sagt Azoren-Flüge bis Ende Juni 2021 ab

Die portugiesische Fluggesellschaft Sata reagiert auf den Umstand, dass die deutsche Bundesregierung die Azoren wieder als so genanntes „Risikogebiet“ eingestuft hat. Der Carrier teilte mit, dass sämtliche Flüge ab Frankfurt bis inklusive 30. Juni 2021 gestrichen werden. Der erste Nonstopflug nach Ponta Delgada soll dem aktuellen Planungsstand nach am 1. Juli 2021 durchgeführt werden. Kurz vor Ostern wurden die Azoren gemeinsam mit den spanischen Balearen von der „Risikoliste“ gestrichen. Seit Sonntag betrachtet das staatliche Robert-Koch-Institut die zu Portugal gehörenden Inseln wieder als Risikogebiet. Dies hat eine Quarantänepflicht bei der Rückkunft in die Bundesrepublik zur Folge.

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Orly: Transavia soll Ryanair & Co Paroli bieten

Aufgrund der neuerlichen Staatshilfe muss Air France am Flughafen Paris-Orly einige Slots abgeben. Dieser Airport ist auch eine wichtige Basis der Billigtochter Transavia France, die nun laut Konzernchef Ben Smith gegen mögliche Wettbewerber in Position gebracht werden soll. An den Slot-Paaren, die abgetreten werden müssen, haben Konkurrenten wie Wizzair, Vueling und Ryanair bereits Interesse angemeldet. Vorsorglich hat der irische Lowcoster bereits im Dezember 2020 die Basis in Beauvais reaktiviert. Während einer Onlinekonferenz gab sich Smith gelassen und meinte, dass man dem Mitbewerb mit Hilfe von Transavia France das Leben schwermachen wird. Man habe mit dem Lowcoster ein „ideales Instrument“ hierfür. Die Wahrscheinlichkeit, dass Start- und Landerechte an den konzerneigenen Billigflieger gehen werden, ist äußerst gering. Transavia ist einer der größten Anbieter in Paris-Orly und Air France will an diesem Airport zunehmend auf den Lowcoster verlagern. Diesbezüglich wurde bereits vor der Corona-Pandemie eine Einigung mit den Gewerkschaften erzielt.

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Michael O’Leary rechnet mit starkem Sommergeschäft

Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary ist der Ansicht, dass sich die Luftfahrtbranche rasch erhohlen wird. Der von ihm geleitete Konzern könnte sogar im laufenden Geschäftsjahr, das am 1. April 2021 begonnen hat, einen kleinen Gewinn schreiben. Allenfalls jedoch einen „geringen Verlust“. Dies führt der Manager im Gespräch mit Financial Times auch darauf zurück, dass die Ryanair Group während der Corona-Pandemie die Kosten drastisch senken konnte. Zum Teil ging dies zu Lasten des Personals, da in vielen Ländern Paycuts gemacht wurden. Auch verhandelte man Tarifverträge neu und drehte damit an der Lohnschraube. Gegenüber dem Medium sagte Michael O’Leary, dass die Anzahl der wöchentlichen Neubuchungen auf etwa 700.000 angestiegen ist. Im März lag man bei etwa 400.000 pro Woche. Im direkten Vergleich mit der Zeit „vor Corona“ sind die Zahlen jedoch unterirdisch schlecht, denn gelegentlich ist es dem Carrier – zum Beispiel bei Werbeaktionen – gelungen so viele Neubuchungen an nur einem Tag an Land zu ziehen.

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