Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Danish Air Transport baut Deutschland-Angebot aus

Die Fluggesellschaft Danish Air Transport (DAT) wird im Juli und August 2021 zwei wöchentliche Umläufe zwischen Berlin und der Ostseeinsel Bornholm anbieten. Als Fluggerät kommen Turbopropmaschinen des Typs ATR 72 zum Einsatz. Ab der deutschen Hauptstadt bietet der Carrier seit einiger Zeit eine Nonstop-Verbindung nach Saarbrücken an. Die nahm man vor einiger Zeit auf, da sich der bisherige Betreiber Luxair zurückgezogen hatte. Bedingt durch die Corona-Pandemie kam es zu Unterbrechungen. Vom saarländischen Airport aus wird DAT ab Mai 2021 drei wöchentliche Umläufe nach Hamburg anbieten. Diese sind an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag geplant. Auch diese Route wurde einst von Luxair bedient und zwar in Form eines Zwischenstopps auf dem Weg von Luxemburg in die Hansestadt.

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Ryanair will Buchungen für den Sommer 2022 einsammeln

Die Ryanair Group hat bereits rund 500 Strecken für den Sommerflugplan 2022 zur Buchung freigegeben. Angeboten werden rund 10.000 Flüge pro Woche. Das Unternehmen erklärt, dass in den nächsten Monaten weitere Ziele für den Sommer des nächsten Jahres buchbar gemacht werden sollen. Der Carrier versucht offensichtlich langfristige Vorausbuchungen an Land ziehen zu können. Bedingt dadurch, dass der Zeitpunkt zwischen Bezahlung und Inanspruchnahme der Leistung weit auseinander klafft, versucht Ryanair offensichtlich zusätzliches Geld organisieren zu können. Defacto gewähren Kunden, die sehr lange im Voraus buchen, einen zinslosen Kredit. „Wir freuen uns, unser Sommerprogramm 2022 zu starten, das bis jetzt 500 Verbindungen zu Europas beliebtesten Stadt- und Sonnenzielen umfasst. Mit mehr als 10.000 Flügen pro Woche und weiteren Destinationen, die in den kommenden Monaten veröffentlicht werden, können Kunden ihre Reisepläne für den Sommer 2022 jetzt noch einfacher gestalten. Wir haben Verbindungen zu festen Favoriten deutscher Kunden wie Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria und Faro eingerichtet, und viele weitere werden in Kürze hinzukommen“, so Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair.

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Finnair plant rund 60 Sommer-Destinationen

Das Oneworld-Mitglied Finnair geht davon aus, dass im Sommer 2021 rund 60 Destinationen angeboten werden können. Der Carrier ist weiters der Ansicht, dass die voranschreitenden Impfungen in verschiedenen Ländern dazu führen werden, dass freies Reisen möglich sein könnte. Im Juni 2021 wird Finnair daher Ziele wie Reykjavik, Bodø, Nizza, Lissabon und Vilnius reaktivieren. Auch will man im Sommer Warmwasserziele wie Rhodos, Chania, Santorini, Palma de Mallorca, Malaga und Alicante. In Italien will Finnair Rom, Mailand und Venedig reaktivieren. „Wir verfolgen genau, wie sich die Reisevorschriften in unseren Märkten entwickeln, und haben die Flexibilität, Flüge je nach Nachfrage zu erhöhen und die Chancen zu nutzen, die sich aus der Aufhebung der Reisebeschränkungen ergeben“, so Ole Orver, Chief Commercial Officer bei Finnair. In Nordamerika ist die Einführung von Impfstoffen gut vorangekommen, und Finnair wird Mitte Juni die Flüge nach Chicago und Los Angeles wieder aufnehmen und die Frequenzen auf der New Yorker Route auf bis zu drei Flüge pro Woche erhöhen. Der Neustart dieser Flüge unterliegt noch der Entwicklung von US-Reiserichtlinien. Die Finnair-Planungen auf einen Blick: Finland  Europe  Asia  North America  Ivalo  Alicante  Bangkok  Chicago  Kittilä  Amsterdam  Hong Kong  Los Angeles  Kuopio  Berlin  Seoul  New York  Kuusamo  Bodø  Shanghai  Oulu  Bryssel  Singapore  Rovaniemi  Budapest  Tokyo  Tampere  Chania  Turku  Copenhagen  Vaasa  Dublin  Dubrovnik  Düsseldorf  Edinburgh  Frankfurt  Funchal  Gazipasa  Gdansk  Göteborg  Hamburg  Heraklion  Krakow  Lisbon  London  Málaga  Manchester  Milan  Moscow  Munich  Nice  Oslo  Palma de Mallorca  Paris  Prague  Reykjavik  Rhodes  Riga  Rome  Split  St. Petersburg  Stockholm  Tallinn  Tel Aviv  Venice  Vilnius  Visby  Vienna  Warsaw 

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FlyArmenia-737 von „Iran-Ausflug“ zurückgekehrt

Vor einigen Wochen unternahm die von FlyArmenia Airways betriebene Boeing 737-300 mit der Registrierung EK-FAA einen „Ausflug“ nach Teheran. Das Unternehmen geriet anschließend ins Kreuzfeuer der internationalen Kritik, denn es wurde befürchtet, dass der Mittelstreckenjet in das abgeschottete Land „exportiert“ wurde. Nun ist die Maschine zurück in Armenien. Die Zivilluftfahrtbehörde von Armenien bestätigte, dass die EK-FAA rund acht Wochen lang in Teheran stand. Die Landung dort soll aufgrund eines Notfalls erfolgt sein. Zwischenzeitlich wurde der Zweistrahler wieder nach Eriwan überstellt. Die Landung dort erfolgte laut CH-Aviation.com am 23. April 2021. Ausgestanden ist die Sache aber noch nicht, denn die Behörde ordnete eine umfangreiche Untersuchung des Vorfalls an. Unter anderem soll auch die betroffene Boeing 737-300 überprüft werden. Dabei soll festgestellt werden, ob tatsächlich ein Notfall vorlag, der eine Sicherheitslandung in Teheran notwendig gemacht hatte. Für die armenische Luftfahrtbehörde war es offenbar gar nicht so einfach die EK-FAA aus dem Iran ausfliegen lassen zu können. Laut offizieller Erklärung der CAC intervenierte das Außenministerium und zwar erfolgreich. Warum die betroffene Boeing 737-300 in Teheran gelandet ist, wird weiterhin untersucht. Spekulationen reichen von „Export“ an Caspian Airlines über Entführung bis hin zu einem technischen Notfall. Laut verschiedenen lokalen Berichten soll Fly Armenia lediglich Leasingnehmer sein. Lessor soll ein Unternehmen mit Sitz in der Schweiz sein.

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Sanierung: München sperrt die Südpiste

Der Flughafen München wird ab 1. Mai 2021 den gesamten Flugverkehr über die nördliche Runway abwickeln. Hintergrund ist, dass die südliche Piste eine Generalsanierung erhält. Diese soll bis zum 31. Juli 2021 andauern. Beginn der zweiten Phase der Sanierungsmaßnahmen an der vier Kilometer langen und 60 Meter breiten südlichen Start- und Landebahn am Münchner Flughafen: Nachdem bereits im Sommer letzten Jahres 180 Quadratmeter Beton ausgetauscht, Kabel erneuert und Betonfugen saniert wurden, stehen ab dem 1. Mai weitere Arbeiten an Beton- und Asphaltflächen auf dem Programm. Zudem werden Kurven bei den Rollwegen verbreitert sowie Instandhaltungsmaßnahmen an der Anflugbefeuerung durchgeführt. Der Flughafen nutzt damit die pandemiebedingt schwache Auslastung der Bahnkapazität und wird die Südbahn bis voraussichtlich 31. Juli 2021 für die Bauarbeiten komplett sperren. Der Verkehr wird während dieser Zeit ausschließlich über die Nordbahn abgewickelt. Da die Arbeiten tagsüber stattfinden können, profitiert der Flughafen von einer erheblichen Verringerung der Kosten und einer Verkürzung der Reparaturzeit. Die Feuerwache Süd bleibt auch während der Sanierungsarbeiten vollumfänglich besetzt und einsatzbereit.

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KLM kehrt nach Dresden zurück

Die niederländische Fluggesellschaft KLM kündigt ihr Comeback in Dresden an: Am 2. Mai 2021 will der Carrier die Anbindung an das Skyteam-Drehkreuz Amsterdam reaktivieren. Geplant sind im Mai 2021 drei Rotationen pro Woche. Diese sollen an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag durchgeführt werden. Laut Flughafen Dresden war diese Hub-Anbindung aufgrund der Corona-Pandemie etwa ein halbes Jahr lang pausiert.

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Breeze Airways: Neeleman will A220 auf die Langstrecke schicken

Das U.S.-amerikanische Startup Breeze Airways, hinter dem David Neeleman steht, plant sowohl Maschinen des Typs Airbus A220-300 als auch Embraer E190/195 zu betreiben. Während einer Onlinekonferenz erklärte Firmengründer Neeleman, dass man auf diese Dual-Strategie setzt. Zunächst wird man mit Regionaljets des brasilianischen Herstellers starten, denn die ersten A220-300 sollen erst ab Oktober 2021 ausgeliefert werden. Breeze Airways hat insgesamt 60 Einheiten bestellt. Der Manager nannte noch keine Destinationen, sagte aber, dass der Erstflug im Sommer 2021 stattfinden soll. Man befinde sich hinsichtlich des Zulassungsverfahrens auf der „Zielgeraden“. Insgesamt organisierte sich das Startup 74 Embraer-Regionaljets. Je nach Streckenprofil will man E190, E195 und später auch A220-300 einsetzen. Der zuletzt genannte Typ soll primär auf längeren Routen zum Einsatz kommen. Neeleman sagte auch explizit, dass der Airbus A220-300 auf der Langstrecke betrieben werden soll. Er hob hervor, dass die Kosten niedriger sind als jene des Airbus A321LR. In diesem Zusammenhang laufen mit dem Hersteller Gespräche über den Einbau von Zusatztanks, um die Reichweite dieses Maschinentyps weiter steigen zu können. Geplant ist unter anderem, dass mit A220 nach Europa und Südamerika geflogen werden soll. Genaue Ziele wurden aber nicht genannt.

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Indien-Flugverbote: Regierungen noch zurückhaltend

Eine in Indien aufgetretene Mutation des Coronavirus macht zunehmend Regierungen nervös. In Europa wurden bereits erste Fälle nachgewiesen, weshalb einige Politiker fordern, dass ein EU-weites Flugverbot für Indien erlassen werden sollte. Noch zeigen sich viele Staatsführungen zurückhaltend. Mit Stand Sonntag haben bereits unter anderem Großbritannien, Kanada, Kuweit und Hongkong Fakten geschaffen und einen Bann für in Indien gestartete Passagierflüge ausgesprochen. Deutschland stuft mit Wirksamkeit Montag, 26. April 2021 (Mitternacht) den genannten Staat als so genanntes Virusvariantengebiet ein. Das hat zur Folge, dass unter anderem Lufthansa – abgesehen von wenigen Ausnahmen – nur noch Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft und/oder Wohnsitz in der Bundesrepublik befördern darf. Personen, die aus einem so genannten Variantengebiet nach Deutschland einreisen dürfen, müssen bereits vor dem Abflug einen negativen Coronatest vorlegen. In Deutschland muss man sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Die Möglichkeit des Freitestens besteht nicht. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) forderte am Wochenende wiederholt, dass der Flugverkehr zwischen Indien und der Europäischen Union stark eingeschränkt werden solle. Er sieht gar den Erfolg der Impfaktionen in Gefahr.

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LSG schließt Küche in Tschechien

Die Gategroup wird die LSG-Küche im tschechischen Bor schließen. In einer Erklärung gab der Konzern an, dass aufgrund der Corona-Pandemie die Nachfrage spürbar gesunken ist und man unter anderem in Frankfurt und München ausreichende Kapazitäten zur Verfügung habe. Lufthansa verkaufte vor einiger Zeit das Europageschäft von LSG an den Mitbewerber Gategroup. Dieser fokussiert laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel nun die Produktion in Deutschland. Der vormalige Eigentümer setzte eher auf Outsourcing in Länder mit günstigeren Löhnen.

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KLM startet WLAN über den Wolken

Die Fluggesellschaft KLM will auf ihrer Boeing 737-Flotte WLAN anbieten. Zwei Maschinen sind bereits mit einem System von Viasat ausgerüstet. Dieses wurde am Freitag erstmals offiziell genutzt, so dass die Reisenden nun Internet an Bord nutzen können. Bis Jahresende will der Carrier 16 weitere Boeing 737 mit dieser Technik aufrüsten. Vorerst soll der Internetzugang kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, jedoch wird in Kürze zur Kasse gebeten. Aus einem Anschreiben der Airline geht hervor, dass der „Testzeitraum“ auf nur eine Woche befristet ist. Auch die von KLM Cityhopper betriebene Embraer-Flotte soll zumindest teilweise mit Viasat-WLAN-Technik ausgerüstet werden. Dies beschränkt sich aber vorläufig auf die Neuzugänge des Typs E195-E2. Über die mögliche Nachrüstung der älteren Einheiten wurde noch nicht final entschieden.

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