Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Deutschland macht Spanien wieder zum Risikogebiet

Die Bundesrepublik Deutschland erklärt Spanien – inklusive der Balearen und Kanaren – wieder zum Corona-Risikogebiet. Das kann unter bestimmten Umständen eine Quarantäne bei der Rückkunft auslösen. Für Genesene und Geimpfte ändert sich nichts, außer dass wieder die Einreiseanmeldung ausgefüllt werden muss. Personen, auf die das nicht zutrifft müssen zumindest einen Antigenschnelltest-Befund vorweisen. Grundsätzlich besteht auch bei Nicht-Risikogebieten auf dem Luftweg Testpflicht, aber diese wird von den deutschen Behörden äußerst lasch kontrolliert. Zypern wurde gar zum Hochinzidenzgebiet erklärt. Derzeit werden in der Bundesrepublik nur stichprobenartige Kontrollen vorgenommen. Davon ausgenommen sind Passagiere, die aus so genannten Virusvariantengebieten kommend, einreisen. In diesem Fall kommen auch Geimpfte nicht um die Quarantäne herum, wobei es in Deutschland – im Gegensatz zu Österreich – die Möglichkeit des Freitestens in dieser Kategorie nicht gibt.

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Austrian Airlines stockt IT-Abteilung auf

Rund 40 neue IT-Mitarbeiter will Austrian Airlines einstellen. Eigenen Angaben nach reagiert man auf den gesteigerten Digitalisierungsbedarf, den auch die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat. Derzeit sind 25 Fachmitarbeiter an den Standorten Wien, Hamburg, Frankfurt und Zürich für die AUA im Einsatz. „Die Pandemie hat digitale Prozesse massiv beschleunigt und gezeigt, dass innovative Lösungen im beruflichen Alltag von enormer Bedeutung sind. Wir freuen uns, dass die Lufthansa Group in den Kompetenzstandort Wien investiert. Dadurch können wir trotz Krise neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Experten schaffen und zugleich zukunftsfitte, innovative und digitale Arbeitsplattformen für unsere Belegschaft sicherstellen“, so Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. Die Lufthansa-Tochter will den Personalstand in diesem Bereich um 40 Mitarbeiter aufstocken und hat entsprechende Stellen ausgeschrieben. Gesucht werden Mitarbeitende in den Bereichen Workplace Engineering & Architecture, Service Management, Product Management, PCI sowie Security Experten, Projektleiter und Technologie-Spezialist:innen mit branchenspezifischen Kenntnissen, die die Modernisierung des digitalen und flexiblen Arbeitsplatzes verantworten. Neben der Überleitung von über 20.000 IT-Arbeitsplätzen, die bisher von einem externen Dienstleister und künftig vom Austrian Airlines IT- Kompetenzstandort betreut werden, erfolgt unter anderem auch die Integration von modernen Technologien wie SCCM & Intune Co-Management, Hello for Business und AutoPilot sowie die Integration von Office 365 und weiterer Microsoft Azure Features.

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Helvetic eröffnet neue Basis in Basel

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways hat am Donnerstag ihre Basis auf dem Flughafen Basel offiziell eröffnet. Vor Ort sind nun je ein Embraer E190-E1 sowie ein fabrikneuer E195-E2 stationiert. Der Airport begrüßte den Carrier mit der üblichen Wasserfontäne. Zuletzt hatte Helvetic im Jahr 2015 Flugzeuge auf dem EuroAirport stationiert. “Mit der Stationierung von zwei Flugzeugen und 20 Mitarbeitenden unseres fliegenden Personals senden wir ein starkes Signal in die Region. Wir sind vom Potenzial des EuroAirports für unseren Flugbetrieb überzeugt”, erklärte Tobias Pogorevc, der CEO des Schweizer Carriers. Der Flughafen Basel ist naturgemäß erfreut, dass man eine weiter Fluggesellschaft auf dem Vorfeld hat. Geschäftsführer Matthias Suhr dazu: “Wir freuen uns, das Angebot an Destinationen ab Basel-Mulhouse für diesen Sommer 2021 mit attraktiven Reisezielen zu erweitern und damit unsere Rolle bei der Sicherstellung der Anbindung unserer trinationalen Region zu stärken. Mit Helvetic Airways haben wir eine ‹Full-Service›-Airline mit einem sehr umweltfreundlichen Flugzeug am Flughafen, was dem Engagement des EuroAirports hin zu einer nachhaltigen Entwicklung entspricht”.

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Sommer 2022: Condor gibt Kurzstrecke zur Buchung frei

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat zwischenzeitlich die ersten Strecken auf der Kurz- und Mittelstrecke für den Sommer 2022 zur Buchung freigegeben. Derzeit ist geplant, dass ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München, Stuttgart sowie Zürich zu 33 Urlaubszielen gestartet werden soll. Am häufigsten wird Condor – wenig überraschend – nach Palma de Mallorca fliegen. Dieses Ziel wird ab sieben Airports angeboten. Griechenland, Spanien und Portugal bilden weitere Schwerpunkte im Sommerflugplan 2022. Auch Kroatien, Italien, Ägypten, Zypern und die Türkei stehen im Plan. Dazu kommen die libanesische Hauptstadt Beirut sowie Sulaimaniyya in der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Condor-Sommerflugplan 2022 zu Kurz- und Mittelstreckenzielen: Ägypten: Hurghada Griechenland: Chania, Heraklion, Kalamata, Karphatos, Kavala, Kefalonia, Korfu, Kos, Mykonos, Preveza, Rhodos, Samos, Santorin, Skiathos, Volos, Zakynthos Kroatien: Split Italien: Lamezia Terme, Olbia Libanon & Irak: Beirut, Sulaimaniyya Spanien & Portugal: Lanzarote, Fuerteventura, Madeira, Ibiza, Jerez de la, Formentera, Gran Canaria, Palma de Mallorca, La Palma, Teneriffa Türkei: Antalya Zypern: Larnaka

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Erneut weniger Cargo-Umschlag in Österreich

Seit einigen Jahren ist das Luftfracht-Aufkommen in Österreich rückläufig. Im Gegensatz zu anderen Staaten führte die Corona-Pandemie zu keinem Boom. Ganz im Gegenteil, denn in der Alpenrepublik ging das Aufkommen weiter zurück. Dieser Trend setzte sich auch im ersten Quartal des Jahres 2021 fort. Wurden an den österreichischen Verkehrsflughäfen in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 noch 53.635 Tonnen Fracht umgeschlagen, so waren es im gleichen Zeitraum dieses Jahres nur noch 49.793 Tonnen. Zu beobachten ist dabei auch, dass alle Airports, ausgenommen Linz, mit rückläufigen Zahlen zu kämpfen haben. Der oberösterreichische Flughafen befindet sich in diesem Segment schon länger im Aufwind und kann Wachstum verzeichnen. Frachtaufkommen in Österreich Einheit Inlandverkehr Grenzüberschr. Empfang Grenzüberschr. Versand Transit Insgesamt 1. Quartal 2021           Tonnen 0 28.057 15.157 6.578 49.793 4. Quartal 2020           Tonnen 0 27.656 15.325 7.468 50.450 3. Quartal 2020           Tonnen 2 23.204 13.070 8.173 44.448 2. Quartal 2020           Tonnen – 22.337 10.317 7.130 39.784 1. Quartal 2020           Tonnen 2 26.440 20.168 7.024 53.635 Quelle: Statistik Austria.

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Brüssel schickt Tarom-Staatshilfe in die Warteschleife

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom kann nicht damit rechnen, dass es zu einer schnellen Auszahlung der Staatshilfe kommt. Die EU-Kommission hat eine vertiefte Prüfung des Rettungsplans angekündigt. Dem angeschlagenen Carrier will die Regierung mit 190 Millionen Euro unter die Flügel greifen, doch der in Brüssel eingereichte Plan unterscheidet sich stark von jenem anderer Staaten. So will man Tarom Schulden erlassen und gleichzeitig Kapital einschießen. Da die Airline bereits vor der Krise wiederholt von Rumänien finanziell gestützt wurde, schaut man nun genauer hin. Obskur erscheint dabei aber der Vergleich mit Alitalia, denn Italien hat man in den letzten Jahren so ziemlich jede Staatshilfe durchgewunken. Für Tarom dürfte sich aber als kompliziert erweisen, dass die Regierung im Feber 2020 rund 37 Millionen Euro in den Carrier einbezahlt hat. Damals gab es nach längerer Diskussion grünes Licht. Im Oktober 2020 gewährte man noch eine Bürgschaft für ein Darlehen über 19 Millionen Euro. Seitens einiger Mitbewerber wird gegen die von der EU-Kommission erteilten Bewilligungen vor dem Gericht der Europäischen Union geklagt.

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Erste ATR72-600 bei Skyexpress gelandet

Die griechische Skyexpress setzt den Ausbau der Flotte weiter fort: Am 1. Juli 2021 übernahm man mit der SX-ELV die erste ATR72-600. Man ist Erstbetreiber dieses Musters in Griechenland. Erst im Herbst des Vorjahres gab man bekannt, dass insgesamt sechs A320neo bestellt hat. Über viele Jahre hinweg war Skyexpress ein reiner Turboprop-Operator. Das änderte sich mit der Ankunft des ersten Airbus A320neo. Diese Teilflotte soll auf insgesamt neun Maschinen anwachsen. Weiters hat man je fünf ATR42-500 und ATR72-500 in Betrieb. Der Carrier beabsichtigt mit der Einflottung der jüngsten Variante des europäischen Turboprop-Herstellers die Flotte zu modernisieren. Man machte aber keine Angaben darüber wie viele Exemplare man beziehen wird.

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Latam will neun Boeing 767-300ER verkaufen

Insgesamt neun Boeing 767-300ER will die Latam Airlines Group an Jetran verkaufen. Die Maschinen sind momentan auf dem brasilianischen AOC registriert. Da sich der Konzern in den Vereinigten Staaten in einem Insolvenzverfahren befindet, ist die Zustimmung eines New Yorker Gerichts notwendig. Ein entsprechender Antrag wurde bereits eingebracht. Betroffen sind die Maschinen mit den Registrierungen PT-MOA, PT-MOB, PT-MOC, PT-MOE, PT-MOF, PT-MSS, PT-MSW, PT-MSX und PT-MSZ. Ursprünglich wurden diese Flugzeuge an Lan ausgeliefert und sind mit General-Electric-Triebwerken ausgerüstet. Da sich die neun Boeing 767 in einer Finanzierung befinden, müssen diese zuvor ausgelöst werden. Sofern das Gericht zustimmt, kauft Latam die Flugzeuge und verkauft sie anschließend an Jetran zu veräußert. Um hierfür eine gewisse Sicherheit nachweisen zu können, wurde eine Anzahlung auf einem Treuhandkonto hinterlegt.

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Air Asia Indonesia stellt den Linien-Flugbetrieb ein

Die Billigfluggesellschaft Air Asia Indonesia muss neuerlich den Flugbetrieb einstellen. Davon ausgenommen sind Frachtflüge sowie Charter, die man im Rahmen von Rückholungen für die Regierung durchführt. Hintergrund der Maßnahme ist, dass sich das Coronovirus in Indonesien wieder stark ausgebreitet hat. Air Asia Indonesia will eigenen Angaben nach die Linienstrecken zwischen 6. Juli und 6. August 2021 nicht bedienen. Ticketerstattungen will das Unternehmen aber nach Möglichkeit vermeiden und bietet Reisenden zunächst Gutscheide oder Umbuchungen bis 31. Oktober 2021 an. Will man das nicht, so muss man über die Homepage der Air Asia eine Rückzahlung beantragen.

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Startup Lalona will nach Graz fliegen

Das Startup Lalona Air will im Jänner 2022 einige Strecken ab Düsseldorf aufnehmen. Von dort aus will man auch das österreichische Graz anfliegen und würde damit in den direkten Wettbewerb mit Austrian Airlines treten. Weitere angekündigte Strecken ab der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens sind: Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Turin und Mailand-Linate. Zielgruppe des Startups sind Geschäftsreisende. Allerdings ist noch vieles völlig unklar, denn die dazugehörige GmbH wurde noch nicht ins Firmenbuch eingetragen. Das Streckennetz will man im Laufe des Jahres 2022 auf insgesamt 15 Ziele ab Düsseldorf aufblasen. Als Fluggerät kommunizierte man Turbopropflugzeuge des Typs ATR72. Allerdings wurde beim Luftfahrtbundesamt bislang kein Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung eingereicht.

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