Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Reisepass abgelaufen? Rechtzeitig vor dem Urlaub erneuern!

Im Vorjahr sind rund 1,2 Millionen österreichische Reisepässe abgelaufen. Viele haben das Ausweisdokument aber noch nicht erneuert, da keine Reisen ins Ausland durchgeführt wurden. Nun rechnen Fotostudios damit, dass es heuer zu einer erhöhten Nachfrage nach Passbildern kommen könnte. Hintergrund ist, dass zusätzlich zu den im Vorjahr abgelaufenen Reisepässen auch heuer wieder viele Ausweisdokumente die Gültigkeit verlieren und daher erneuert werden müssen. Viele Staaten verlangen, dass der Pass noch mindestens sechs Monate nach Einreise gültig ist. Manche Länder schreiben sogar längere Fristen vor. Aufgrund der Corona-Pandemie ist auch im Schengen-Raum damit zu rechnen, dass der Reisepass häufig vorgewiesen werden muss. Grundsätzlich gilt auch innerhalb des Schengen-Raums, dass Pass oder Personalausweis mitgeführt werden müssen und obendrein auch gültig sein müssen. Unter anderem das Fotostudio Hartlauer empfiehlt nun betroffenen Österreichern, dass diese sich rechtzeitig um die Erneuerung ihrer für Auslandsreisen notwendigen Ausweisdokumente bemühen sollen, um Engpässe und Wartezeiten in den Behörden und Fotografenstudios vermeiden zu können. In diesem Zusammenhang gilt es auch darauf hinzuweisen, dass die Ausstellung eines Reisepasses immer mit einer gewissen Wartezeit, die produktionsbedingt ist, verbunden ist. Nicht alle Staaten anerkennen den so genannten Notpass, der sofort mitgenommen werden kann.

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Auch Brussels Airlines tief in den roten Zahlen

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines flog im ersten Quartal des laufenden Jahres ein negatives Adjusted-EBIT in der Höhe von 70 Millionen Euro ein. Der Umsatz sank um 76 Prozent auf 55 Millionen Euro. Die Betriebskosten konnten um 59 Prozent auf 130 Millionen Euro gesenkt werden. Der Carrier hebt hervor, dass das Sparprogramm „Reboot Plus“ Früchte tragen soll. Der Carrier beförderte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres rund 192.000 Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang um 88 Prozent. Durchgeführt wurden 1.791 Flüge – um 87 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Auslastung sank um 15,3 Prozentpunkte auf 58,2 Prozent.

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„Neue Flybe“ erhält Slots in Heathrow

Thyme Opco, besser bekannt als „neue Flybe“ ist dem geplanten Start ein weiteres Stück näher gekommen, denn laut einem Medienbericht von „Head for Points“ hat man am Flughafen Heathrow 86 Slots zugewiesen bekommen. Geplant sind nun 25 Umläufe pro Woche nach Edinburgh sowie 18 nach Aberdeen. Weitergehend äußerte sich das Management noch nicht. Vor wenigen Tagen erteilte die britische Zivilluftfahrtbehörde der Neugründung, auf die Flybe aufgestülpt werden soll, AOC und Betriebsbewilligung. Dies stellt die essentielle Grundlage für den Neustart der einstigen Regionalfluggesellschaft dar. Diese soll unter dem traditionsreichen Namen Flybe fliegen. Zuvor gab es eine zum Teil kontrovers ausgetragene Meinungsverschiedenheit zwischen der CAA und Thyme Copco. Noch im Sommer 2021 soll die Regionalfluggesellschaft wieder abheben. Ein genauer Zeitpunkt für den Erstflug steht noch nicht fest. Jedenfalls wurde die einstige OE-LGA zwischenzeitlich im britischen Register auf Thyme Opco registriert. Die Flotte soll von Beginn an aus Turbopropflugzeugen des Typs DHC Dash 8-400 bestehen.

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Graz begrüßt Änderung der Einreisebestimmungen

Im Sommer 2021 sollen ab dem Flughafen Graz rund 15 Ferienziele angeboten werden. Dabei handelt es sich unter anderem um Calvi, Karpathos, Naxos und Zakynthos. Auch Klassiker wie Palma de Mallorca und Brac sind geplant. Daneben ist in den kommenden Wochen unter anderem auch die Rückkehr der Flüge zu den wichtigen Umsteigeflughäfen Frankfurt, Zürich und Amsterdam geplant, teilt der Flughafen Graz in einer Aussendung mit. Der Airport begrüßt weiters die seitens der Bundesregierung geplante Änderung der Einreisebestimmungen in Vorbereitung auf den so genannten Grünen Pass. Die neue Regelung, die sich an der Corona-Ampel der EU-Gesundheitsagentur ECDC orientiert, sieht vor, dass Einreisende aus nicht Hochinzidenzgebieten in Zukunft nicht mehr in Quarantäne müssen. Aus derzeitiger Sicht, würde damit die Quarantänepflicht für beliebte Urlaubsländer wie Griechenland, Italien oder Spanien wegfallen, Länder in denen sich die meisten der für den Sommer ab Graz geplanten touristischen Ziele befinden. „Wir begrüßen die Novellierung der Reiserichtlinien ausdrücklich, denn sie ist ein essentieller Schritt für die Wiederherstellung der Reisefreiheit“, erklären die beiden Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. „Die von der Bundesregierung und der EU geplanten Schritte in Richtung Normalität, aber auch die umfassenden Vorbereitungen der Reisebranche werden wieder ein unbeschwerteres Reisen ermöglichen und damit die Buchungen für den Sommerurlaub ankurbeln.“

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Boeing muss 300 B737-Max „am Hof“ reparieren

Das „neue Max-Problem“ trifft weitaus mehr Boeing 737 Max als ursprünglich angenommen. Laut FAA sind 109 Maschinen betroffen. Davon sind 71 Stück in den Vereinigten Staaten registriert. Der Rest in anderen Teilen der Welt, beispielsweise in Europa. Die U.S.-amerikanische Behörde gab nun eine Anweisung zur Behebung der Elektrik-Mängel heraus. Die FAA verpflichtet die Betreiber dieses Maschinentyps zur unverzüglichen Behebung der festgestellten Mängel. Die meisten Operator, die anhand der Seriennummern informiert wurden, dass ihre Boeing 737 Max betroffen sein könnten, setzen diese seit einigen Tagen freiwillig nicht mehr ein. Der Hersteller geht davon aus, dass die Instandsetzung nur wenige Tage dauern wird. Doch das eigentliche „Problem“ für Boeing steht auf dem eigenen Hof. Rund 300 Boeing 737-Max, die zwar weitgehend fertiggestellt sind, jedoch noch nicht an Kunden ausgeliefert wurden, sind ebenfalls vom Elektrik-Mangel betroffen. Diese muss der Hersteller selbst vor der Übergabe an die jeweilige Fluggesellschaft beheben. Das führt unweigerlich zu weiteren Verzögerungen, denen der Hersteller liefert derzeit die betroffenen Mittelstreckenjets nicht aus. Laut FAA wurde man von Boeing darauf aufmerksam gemacht, dass ein Notstromgenerator über eine mangelhafte Erdung verfügt. Dies könnte im Extremfall zu einem Kurzschluss führen und essentielle Systeme im Cockpit zum Ausfall bringen. Weiters ist ein Schaltmodul betroffen. Der Hersteller bzw. die Kunden müssen diesen Qualitätsmangel aus Sicherheitsgründen unverzüglich beheben.

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Cargolux beruft Christianne Wickler an die Konzernspitze

Erstmals in der Firmengeschichte beruft die Frachtfluggesellschaft Cargolux mit Christianne Wickler eine Dame an die Spitze des Board of Directors. Die Managerin war zuvor als Unternehmerin und Politikerin aktiv. Für die Grünen war sie rund ein halbes Jahr im Parlament vertreten. Laut Luxair legte sie ihr Mandat zurück, um sich auf ihr Unternehmen und ihre Familie konzentrieren zu können. Die Airline begrüßt in einer Aussendung ihre Berufung an die Spitze des Board of Directors.

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Daniel Kassa Mbuambi ist neuer UFO-Vorsitzender

Rund zwei Wochen nach der Neuwahl konstituierte sich der neue Vorstand der deutschen Flugbegleitergewerkschaft UFO. Als Vorsitzender fungiert nun Daniel Kassa Mbuambi, der im Hauptberuf Flugbegleiter bei Lufthansa ist. Anja Bronstert, die bislang die Gewerkschaft leitete, bleibt als stellvertretende Vorsitzende erhalten. „Ich freue mich sehr darüber, dass meine Vorstandskolleginnen und –kollegen mit mir und den Vertretern anderer UFO-Gremien die lange versprochene Neuausrichtung der UFO einleiten. Ein wichtiges Ziel wird es sein, weiter der Krisenpartner für unsere Mitglieder zu bleiben und wenn der Luftverkehr nach und nach wieder zunimmt und die Airlines aus dem Krisenmodus kommen, die Begehrlichkeiten der Arbeitgeber abzuwehren. Natürlich muss es auch darum gehen, sozialpartnerschaftlich wieder auf Augenhöhe zu kommen“, so Mbuambi Das siebenköpfige Vorstandsgremium der UFO hat heute seine Arbeit für eine vierjährige Amtszeit aufgenommen. In der konstituierenden Sitzung am heutigen Vormittag wurden neben den Vorsitzenden auch die Ressorts mit den sieben neu gewählten Vorständen wie folgt besetzt: Neue Ressortverteilung: Tarifpolitik: Stefan Schwerthelm Personal: Daniel Kassa Mbuambi Finanzen: Daniel Kassa Mbuambi Öffentlichkeitsarbeit / Marketing: Stefan Schwerthelm Organisation und Struktur: Katharina Berndt Berufspolitik: Anja Junck Internationale Beziehungen und Lobbyarbeit: Joachim Vásquez Bürger Mitgliederbetreuung: Anja Bronstert Betreuung von Arbeitnehmervertretungen: Christian Bötte-Lüdemann Recht/-schutz: Christian Bötte-Lüdemann

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Wizz Air will nach Afrika und Indien expandieren

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air will nachdem sich die weltweiten Reisebeschränkungen gelockert haben auch Ziele in Indien und Afrika anfliegen. Auch der asiatische Kontinent soll in der Expansionsstrategie eine besondere Rolle spielen. Firmenchef Jozsef Varadi sagte im Zuge einer Onlinekonferenz, dass der Carrier seit dem Erstflug der Abu-Dhabi-Tochter nicht länger eine rein europäische Fluggesellschaft ist. Neue Ziele in Indien, Afrika und Asien wären die logische Konsequenz. Der Zeitpunkt der Streckenaufnahmen hänge jedoch primär von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie. Varadi bezeichnete die geplante Expansion aber als einen „logischen Schritt“. Städte, die er im Fokus hat, wurden nicht genannt. „Wir betrachten Indien zu diesem Zeitpunkt als Zielmarkt. Aus Sicht der VAE ist Indien ein riesiger Markt mit einem riesigen Passagierstrom. Wenn die Frage ist, ob wir die Fluggesellschaft in Indien gründen wollen, würde ich nicht sagen, dass wir eine solche bevorstehende Priorität haben. Wir haben nicht vor, mit einer Fluggesellschaft nach Indien einzureisen oder eine operative Basis aufzubauen, aber wir betrachten Indien als Reiseziel. Wir haben unsere Flotte erweitert. Wir haben innerhalb eines Jahres 20 neue Flugzeugauslieferungen durchgeführt und es ist geplant in den kommenden 12 Monaten weitere 27 Auslieferungen vorzunehmen“, so Varadi.

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Wizz Air: Varadi rechnet mit Preisverfall um rund 25 Prozent

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air rechnet damit, dass im Sommer 2021 rund 60 bis 80 Prozent der Kapazität des Jahres 2019 in der Luft sein wird. Firmenchef Jozsef Varadi sagte im Zuge einer virtuellen Branchenkonferenz auch, dass er damit rechnet, dass die Nachfrage stark anziehen wird. „Meiner Ansicht nach ist die Nachfrage nicht vom Passagier oder nicht vom Angebot der Fluggesellschaft abhängig, sondern die Unvorhersehbarkeit der staatlichen Maßnahmen und die von der Regierung auferlegten Beschränkungen“, so der Manager. So es die Nachfrage erlaubt, könnte der Carrier auch mit 100 Prozent der Kapazität des Jahres 2019 fliegen. Varadi geht davon aus, dass die Preise um bis zu 25 Prozent sinken wollen, da er bevorstehende Überkapazitäten auf dem Markt sieht.

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World2Fly erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Das Airline-Startup World2Fly ist dem Erstflug einen entscheidenden Schritt nähergekommen, denn seitens der spanischen Zivilluftfahrtbehörde erhielt man AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Unmittelbar danach wurde der Verkauf von Flugscheinen aufgenommen. Für den Ableger in Portugal erwartet man die Zulassung für die nächsten Tage. Das erste Langstreckenflugzeug des Typs Airbus A330-300 trägt die Registrierung EC-LXR. Dieses ist bereits im Farbenklein von World2Fly lackiert. Zwei Airbus A350 sollen im Mai 2021 übernommen werden. Es handelt sich um Leasingflugzeuge. Derzeit ist geplant, dass der A330 ab Lissabon zum Einsatz kommen soll. Die beiden A350 will man ab Madrid betreiben. Bis Mai 2022 ist der Ausbau der Flotte geplant.

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