Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Korean Air verpasst A380 und B747 ein „Ablaufdatum“

Bei Korean Air haben die Muster Airbus A380 und Boeing 747-8 ein Ablaufdatum bekommen. Firmenchef Walter Cho kündigte an, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre alle Superjumbos die Flotte verlassen werden. Gegenüber FlightGlobal sagte der Manager auch, dass der Maschinentyp Boeing 747-8 innerhalb von zehn Jahren ausgeflottet wird. Die Aussage von Cho bezieht sich auf den Einsatz als Passagierflugzeuge. Im Cargobereich könnten die Jumbojets länger im Dienst bleiben, sofern die Nachfrage dies zulässt. Für die A380-Teilflotte sieht der Korean-Air-Chef aber keine große Zukunft mehr. Langfristig will man auf der Langstrecke ausschließlich auf Zweistrahler setzen. Diese gelten als treibstoffeffizienter und günstiger im Betrieb. Dazu übernimmt man über die nächsten Jahre verteilt zahlreiche neue Maschinen von Airbus und Boeing.

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U.S.-Militär requiriert ziviles Fluggerät

Die Vereinigten Staaten von Amerika rekrutieren ziviles Fluggerät von mehreren Airlines zur Evakuierung von Personen aus Kabul. Derzeit ist aber nicht vorgesehen, dass diese Afghanistan anfliegen sollen, sondern lediglich die Weiterbeförderung, beispielsweise ab Ramstein, durchführen werden. Laut offizieller Mitteilung sind derzeit Omni Air, Delta Air Lines und American Airlines mit jeweils drei Maschinen im Einsatz. Hawaiian Airlines hilft mit zwei Flugzeugen aus und United Airlines sogar mit vier Stück. Die rechtliche Grundlage ist, dass Verteidigungsminister Llyod Austin die erste Stufe der so genannten Civil Reserve Air Fleet aktiviert hat. Konkret bedeutet das, dass das Verteidigungsministerium im Falle von Kriegen oder Krisen zivile Flugzeuge requirieren kann. In der Vergangenheit ist dies schon öfters vorgekommen. Das Fluggerät wird dabei für Personen- oder Gütertransporte eingesetzt. Es gibt einen genauen Stufenplan, der vorsieht wie viele Flugzeuge eingezogen werden können. Dabei stehen diese dann unter dem Kommando des Militärs, fliegen jedoch nicht unter den militärischen Regeln, sondern weiterhin unter jenen für den zivilen Luftverkehr. Nach Abschluss der Mission werden die Maschinen samt Besatzungen zurückgegeben. Die betroffenen Fluggesellschaften erhalten eine Abgeltung, die ebenfalls gesetzlich festgelegt ist, für ihren Einsatz.

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Risikogebiete: Österreich und Deutschland stufen unterschiedlich ein

Das deutsche Robert-Koch-Institut führt derzeit keinen Staat als so genanntes Virusvariantengebiet. Brasilien und Uruguay wurden herabgestuft. Gleichzeitig erklärte man einige Länder zum so genannten Hochrisikogebiet. Diese Einstufung ist unterhalb des Virusvariantengebiets. Laut RKI sind die nachstehenden Staaten bzw. Regionen nun Hochrisikogebiete: Brasilien, Dominica, Griechenland (nur Kreta und südliche Ägäis), Irland (nur Regionen Border und West), Kosovo und Nordmazedonien. Von der Liste gestrichen wurden: Andorra, Spanien (die autonomen Gemeinschaften Asturien, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Valencia sowie die Kanarischen Inseln). Situation in Österreich teilweise komplett anders Österreich stuft derzeit folgende Staaten als so genannte Virusvariantengebiete ein: Brasilien, Eswatini, Lesotho. Malawi, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Uruguay. Auf der „grünen Liste“ (Anlage 1 der Einreiseverordnung) werden nachstehende Länder als „mit geringem epidemiologischen Risiko“ ausgewiesen: Albanien Andorra Armenien Aserbaidschan Australien Belgien Bosnien und Herzegowina Brunei Bulgarien Dänemark Deutschland Estland Finnland Frankreich Fürstentum Liechtenstein Griechenland Hong Kong Irland Island Israel Italien Japan Jordanien Kanada Katar Kosovo Kroatien Lettland Litauen Luxemburg Macau Malta Moldau Monaco Montenegro Neuseeland Niederlande Nordmazedonien Norwegen Polen Portugal Rumänien San Marino Saudi-Arabien Schweden Serbien Singapur Slowakei Slowenien Spanien Schweiz Südkorea Taiwan Thailand Tschechische Republik Ungarn Vatikan Vereinigte Staaten von Amerika Vietnam Zypern Der direkte Vergleich der Einstufungen von Österreich und Deutschland zeigt, dass man unterschiedlich vorgeht. Zum Beispiel weist die Bundesrepublik Staaten als Hochrisikogebiete aus, die Alpenrepublik hält diese aber für Gebiete mit geringem Risiko.

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Deutschland: Lufthansa macht zahlreiche Lounges dicht

Unter dem Deckmantel „Corona“ wurden Vielfliegern und Premium-Kunden an vielen Airports Annehmlichkeiten streichen. Vielerorts sind Lounges weiterhin geschlossen oder bieten nur eine minimalistische Auswahl an. Lufthansa will in Deutschland zahlreiche dieser Wartebereiche schließen. Betroffen sind laut einem Bericht von „Der Spiegel“ jene in Bremen, Dresden, Köln/Bonn, Leipzig und Nürnberg. Weiters wird man auch die Lounge in Neu-Delhi endgültig dichtmachen. Weiters schließt man die Aufgabe weiterer Kranich-Wartebereiche nicht aus. Sofern sich Lufthansa mit Star-Alliance-Partnern oder anderen Loungebetreibern einigen kann, sollen künftig diese Lounges zur Verfügung stehen. Wenn nicht, dann gibt’s eben keine mehr. Weiters will Lufthansa künftig keine getrennten Business- und Senator-Lounges anbieten. Diese sollen in Zukunft zusammengelegt werden. Dadurch kommt es zur Auflassung weiterer exklusiver Wartebereiche. In erster Linie sind München und Frankfurt am Main betroffen. Auf dem größten Airport Deutschlands macht man die „First Class Lounge“ temporär dicht. Als Ersatz soll das „First Class Terminal“, das ab 1. September 2021 wieder in Betrieb gehen soll, dienen. Lufthansa erklärt dazu, dass beide Bereiche zu betreiben wirtschaftlich nicht tragfähig wäre. Solle man jedoch in diesem Segment wieder deutlich mehr Passagiere habe, hält man sich die Option offen die Lounge zu reaktivieren.

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Wien: Zoll erwischte 818 Tierschmuggler

Die am Flughafen Wien tätigen Zöllner konnten seit dem Jahr 2009 in 818 Fällen geschützte Tiere und Pflanzen, die nach Österreich geschmuggelt werden sollten, in Gepäckstücken von Passagieren finden. Dabei war von Papageieneiern über Reptilien und Seepferdchen so ziemlich alles dabei, das unter das Artenhandelsgesetz fällt. Zu den unrühmlichsten Highlights zählen 74 Papageieneier, die 2011 bei 2 Reisenden aus Jamaika in Keksschachteln und einer Kokosnuss verpackt aufgefunden wurden. Die Papageieneier wurden in den Wiener Tiergarten Schönbrunn gebracht und dort ausgebrütet. Mehr als 50 Papageien sind daraus geschlüpft. 2012 wurden bei einem Passagier aus Kairo Potenzpillen vorgefunden, die Geschlechtsorgane von teilweise artengeschützten Tieren enthielten, etwa von Seepferdchen, Schlange, Tiger, oder Affe. Ebenfalls 2012 wurden insgesamt 50 lebende Schildkröten, die einzeln in Socken verpackt worden waren, im Koffer eines Fluggasts aus Hongkong aufgegriffen. Die stark dehydrierten Tiere wurden im Tiergarten Schönbrunn in Wien gesund gepflegt. „Mit dem Tiergarten verbindet den Zoll nicht nur eine bereits seit Jahren bestehende Zusammenarbeit bei der Ausbildung der Artenschutzhunde, Schönbrunn ist nicht zuletzt auch oft Auffangstation für die beschlagnahmten Tiere“, zeigt sich Finanzminister Blümel dankbar für die gute Kooperation zum Wohl der Tiere. Bei einem Reisenden aus Bali wurden 2013 insgesamt 60 Vögel, teilweise in Kartonrollen verpackt, vorgefunden. 21 der Vögel waren geschützten Arten zuzuordnen. Zum Zeitpunkt der Ankunft waren bereits 37 Vögel tot und bei einer Untersuchung wurde der Vogelgrippevirus festgestellt. 2017 wurden bei zwei Fluggästen 359 Stück lebende Kakteen vorgefunden, die der freien Natur in Argentinien bzw. Bolivien entnommen worden waren. „Die wichtige Arbeit des

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Blue Air baut Linate-Präsenz aus

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air konnte aus Alitalia-Beständen weitere Slots am Flughafen Mailand-Linate ergattern. Im Gegensatz zu Ryanair will man die Start- und Landerechte aktiv nutzen und kündigt vier neue Strecken an. Der innerstädtische Airport Linate ist bei Mailand-Reisenden aufgrund seiner Lage besonders beliebt. Die Anzahl der Slots ist aber gesetzlich limitiert. Dies hängt damit zusammen, dass Malpensa eigentlich als Ersatz für diesen Airport gebaut wurde. Linate hat man aber nie aufgegeben, sondern lediglich die Start- und Landerechte beschränkt. Auf den meisten saß bis zuletzt Alitalia, jedoch musste diese mangels Nutzung viele an den Regulator zur Neuvergabe zurückgeben. Blue Air wird ab 20. September 2021 drei wöchentliche Umläufe nach Prag anbieten. Weiters will man ab diesem Tag täglich nach Palermo fliegen. Lamezia Terme soll ab 21. September 2021 bis zumindest 28. Oktober 2021 dreimal wöchentlich bedient werden. Madrid, das viermal pro Woche angesteuert werden soll, ist derzeit von 21. September 2021 bis 30. Oktober 2021 geplant.

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Spicejet setzt auf Cargo und Inlandsflüge

Die indische Billigfluggesellschaft ist gerade dabei sich neu aufzustellen. Den Frachtflugbereich, den man im Zuge der Corona-Pandemie neu aufgebaut hat, wird man in eine eigens dafür gegründete Tochtergesellschaft ausgliedern. Derzeit setzt man unter dem Brand SpiceXpress so genannte Preighter im Eigenbetrieb ein, setzt aber auch auf ACMI-Dienstleistungen der maltesischen Hi Sky Malta. Beispielsweise trägt die 9H-JAI die Titel des Auftraggebers. Zeitweise flogen auch die 9H-FOX und die 9H-SUN im Auftrag von Spicejet, jedoch haben diese nie die SpiceXpress-Beklebung erhalten. Sieben neue Domestic-Strecken Im Passagierbereich will sich der Carrier verstärkt auf Verbindungen innerhalb Indiens fokussieren. Im Zuge dieser Bestrebungen kündigte man insgesamt sieben neue Routen an. Davon sind sechs Stück gänzlich neu, denn diese werden derzeit von keiner anderen Fluggesellschaft bedient. Die meisten neuen Strecken werden ab der neuen Basis Bhavnagar, Gujrat aufgenommen. Von dort aus sollen Delhi, Mumbai und Surat angeboten werden. Es handelt sich um staatlich subventionierte Routen. Weitere neue Strecken sind: Pune-Tirupati, Varanasi-Dehradun, Gwalior-Jaipur und Kishangarh/Ajmer-Mumbai. Als Flugzeugtyp soll auf den neuen Routen, die fast alle staatlich subventioniert werden, die DHC Dash 8-400 zum Einsatz kommen. Je nach Nachfrage will man bei Bedarf auch Narrowbodies zum Einsatz bringen.

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Hamburg: Wizz Air kündigt Banja Luka an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air wird am Mitte Dezember 2021 ab Hamburg die Destinationen Banja Luka und Sarajevo anbieten. Der Airport erklärt, dass beide Ziele auch für Wintersportler interessant sind. Banja Luka wird ab 17. Dezember 2021 zweimal pro Woche ab Hamburg angeboten. Im Winterflugplan 2021/22 will Wizz Air ab der Hansestadt insgesamt elf Ziele anbieten. Neben Banja Luka und Sarajevo fliegt die Airline auch nach Cluj, Bukarest, Belgrad, Danzig, Kiew, Chisinau, Skopje, Tirana und Varna. Damit ist die Fluggesellschaft der größte Anbieter für Flüge nach Osteuropa ab Hamburg Airport. „Wir freuen uns sehr, ein komplett neues Ziel in unseren Flugplan aufnehmen zu können. Dass Wizz Air im Dezember eine weitere Verbindung neu ansteuert, setzt ein positives Zeichen für die Wintersaison. Auch unsere Passagiere werden sich über die Vielfalt im Streckennetz freuen, gerade für Wintersportler ist Banja Luka ein echter Geheimtipp“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport.

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Lufthansa & You flog Amerikaner nach Malta

Im Auftrag der Viking-Reederei führt Lufthansa Charterflüge zwischen Newark und Luqa durch. Dabei kam am 20. August 2021 der Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AXIP zum Einsatz. Dieser trägt die Sonderlackierung „Lufthansa & You“. Linienmäßig fliegt der Kranich ab Deutschland so gut wie nie mit Widebodies nach Malta. Ferry kommt das öfters vor, denn auf dem Luqa Airport unterhält Lufthansa Technik einen Wartungsstandort. Beispielsweise wurden hier Airbus A330 von Eurowings Discover auf den Ersteinsatz vorbereitet. Viking Ocean Cruises hat zwei Kreuzfahrtschiffe mit Heimathafen im Valletta Cruise Port. Die Reiseroute ist sehr attraktiv für amerikanische Touristen mit Stopps in Kotor-Montenegro, Dubrovnik, Split und Zadar in Kroatien sowie einem Stopp auf der Schwesterinsel Gozo. Die Charterflüge, um amerikanische Touristen nach Malta zu bringen, werden alle von der deutschen Fluggesellschaft durchgeführt und enden im Oktober 2021.

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Smartlynx: Nächster A321P2F-Frachter eingetroffen

Der Airbus A321 mit der Übergangsregistrierung D-AATB wurde kürzlich in einen Frachter konvertiert. Die Maschine hätte eigentlich an die ukrainische Windrose Airlines gehen sollen, jedoch kam es dazu aufgrund der Corona-Pandemie nie. Der 22,3 Jahre alte A321 wurde im Jahr 2018 von der Leasinggesellschaft Vallair gekauft. Diese hat sich – auch bedingt durch die gestiegene Cargo-Nachfrage – auf die Umrüstung dieses Musters spezialisiert. Es ist kein Zufall, dass die derzeitige D-AATB in Luqa eingetroffen ist, denn diese wird künftig die Registrierung 9H-CGB tragen. Derzeit trägt die Maschine eine Werbebeklebung von Vallair, soll jedoch in die Smartlynx-DHL-Hybrid-Livery umlackiert werden. Nach den üblichen Arbeiten, die vor der Indienststellung durchgeführt werden, wird Smartlynx Malta mit diesem A321P2F im Auftrag des Logistikkonzerns Deutsche Post-DHL Pakete und sonstige Frachtgüter transportieren. Der Smartlynx-Konzern ist im Zuge der Corona-Pandemie ins Frachtgeschäft eingestiegen. Dieses Segment ist auf dem maltesischen AOC angesiedelt. Unter anderem mit DHL konnte man langfristige Verträge abschließen.

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