Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Spanien: Air Nostrum beantragt staatlichen Kredit

Die spanische Regionalfluggesellschaft Air Nostrum beantragte beim Staatsfonds SEPI einen Kredit in der Höhe von 103 Millionen Euro. Der Carrier mit Sitz in Valencia betreibt zahlreiche Regio-Strecken im Auftrag von Iberia. Air Nostrum bestätigte, dass man aufgrund der Corona-Pandemie die Unterstützung in Form des Darlehens beantragt hat. Der Regio-Carrier galt bis zur Krise als profitabel. Im Vorjahr flog man einen Verlust in der Höhe von 129 Millionen Euro ein. Zu den Gründen, die den SEPI-Antrag notwendig gemacht haben, schreibt Air Nostrum: „Gewährleistung der erforderlichen Ressourcen, um die Einkommensreduzierung zu überwinden, die den durch die Pandemie verursachten Rückgang des Passagierverkehrs verursacht hat, Gewährleistung der Konnektivität und Gewährleistung des Beschäftigungsniveaus Seit Beginn der Coronavirus-Krise und angesichts des drastischen Rückgangs der Flugverkehrsnachfrage hat das Unternehmen eine Politik der Bargelderhaltung und Kostensenkung beibehalten und im vergangenen Jahr Vereinbarungen mit Flottenfinanzierern getroffen und auf ICO-Kreditlinien zurückgegriffen“.

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Neue 737-Max-Probleme könnten tiefergehend sein

Die neuen Probleme, die kürzlich an Flugzeugen des Typs Boeing 737-Max entdeckt wurden, dürften tiefergehend sein als ursprünglich vom Hersteller vermutet. Wegen Mängeln forderte Boeing insgesamt 16 Betreiber dazu auf die betroffenen Jets vorläufig am Boden zu lassen. Zunächst ging man davon aus, dass lediglich ein Notstromaggregat nicht ordnungsgemäß befestigt wurde. Laut Boeing wurde es nicht genietet, sondern nur geklammert. Dadurch kann die Erdung unzureichend sein, was zur Beschädigung elektronischer Komponenten führen kann. Aviation Week schreibt, dass insgesamt 460 Boeing 737-Max betroffen sein sollen. Davon wurden jedoch erst 89 Stück an Fluggesellschaften ausgeliefert. Die betroffenen Maschinen sollen bis auf weiteres am Boden bleiben. Boeing betont, dass man in Abstimmung mit der FAA an einer Lösung arbeitet. Bloomberg schreibt unter Berufung auf Unternehmenskreise, dass die Behebung äußerst zeitaufwendig sein könnte. Bislang konnte der Hersteller keine Lösung vorlegen. Diese muss zuvor ohnehin von der Luftfahrtbehörde FAA abgesegnet werden. Es ist anzunehmen, dass diese angesichts der unrühmlichen Vorgeschichte besonders genau prüfen wird. Boeing pocht darauf, dass die Problembehebung nach Genehmigung durch die FAA nur wenige Tage dauern soll.

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Poste Air Cargo fliegt jetzt auch international

Die Frachttochter der italienischen Post, Poste Air Cargo (vormals: Mistral Air), nahm eine linienmäßige Frachtverbindung zwischen Rom-Fiumicino undTel Aviv auf. Es handelt sich dabei um die erste internationale Cargo-Strecke des Carriers. Air Poste Cargo wurde im Jahr 1981 unter dem Namen Mistral Air von Bud Spencer gegründet. Der Schauspieler verkaufte das Unternehmen später an TNT weiter. Die italienische Post übernahm die Fluggesellschaft in 2005 vollständig. Die Passagierflüge wurden in 2018 eingestellt. Im Jahr 2019 wurde der Markenname auf Air Poste Cargo geändert. Man ist derzeit eine reine Frachtfluggesellschaft. Die Cargo-Airline der italienischen Post war bislang primär innerhalb Italiens tätig. Transportiert werden unter anderem Briefe, Pakete, Expressgüter und sonstige Fracht. Laut CH-Aviation.com fliegt Poste Air Cargo seit 10. April 2021 erstmals in der Firmengeschichte eine internationale Frachtroute. Die eingesetzten Maschinen der Typen ATR72-600 und Boeing 737-400 sind in Brescia, Cagliari und Rom-Fiumicino stationiert.

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Touristen: Innsbruck will längere Aufenthalte

Die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck will künftig ein anderes Gästesegment ansprechen. Dabei zielen die Planungen insbesondere auf längere Aufenthalte ab. Karin Seiler, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, ist der Ansicht, dass die Corona-Pandemie zu einer Änderung der Arbeits- und Lebensgewohnheiten geführt hat. Durch die Pandemie wurde die Digitalisierung stark beschleunigt. „Teleworking“, „Videokonferenzen“ und „Homeoffice“ würden das Arbeitsleben heute wie morgen prägen, ist Seiler überzeugt. Mit maßgeschneiderten Angeboten könne Innsbruck all jene, die den Urlaub mit ihrer beruflichen Tätigkeit verknüpfen wollen, gezielt erreichen. „Es ist unser Ziel, damit die durchschnittliche Aufenthaltsdauer über alle Gästesegmente hindurch auf 2,5 Tage zu steigern. Dies ist eine im Städtetourismus bemerkenswert anspruchsvolle, aber für Innsbruck durchaus realistische Zielsetzung“, so Seiler.

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S7 Airlines will bei Cyprus Airways aussteigen

Die russische S7 Airlines steht vor dem Verkauf ihrer 36,8-prozentigen Beteiligung, die an Cyprus Airways gehalten wird. Der Carrier will sich angesichts der Coronakrise künftig auf den russischen Markt fokussieren. Das Investment auf Zypern passt nicht mehr zur neuen Strategie. Gegenüber der Agentur Interfax erklärte ein Manager, dass die Beteiligung an Cyprus Airways auf dem Prüfstand steht. Man beabsichtigt diese zu veräußern, nannte jedoch keine näheren Details. Die Zeitung Economy Today schreibt allerdings, dass der Verkauf kurz vor dem Abschluss steht und die zypriotische Airline für „einige Millionen Euro“ an eine „europäische Firmengruppe“ gehen soll. Die heutige Cyprus Airways hat – abgesehen vom Namen – nichts mit dem einstigen Staatscarrier zu tun. Dieser ging im Jahr 2015 pleite. Unter dem ursprünglichen Projektnamen Charlie Airlines baute S7 gemeinsam mit einem Partner eine Neugründung auf. Die Namensrechte wurden aus der Konkursmasse erworben. Der Flugbetrieb wurde im Jahr 2017 aufgenommen. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Airbus A319.

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ANA setzt auf Zuckerrohr-Menüschalen

Die japanische Fluggesellschaft ANA wird ab August 2021 die Menüs in der Economy-Class aus Schalten, die aus Bagasse gefertigt wurden, servieren. Dabei handelt es sich um ein Abfallprodukt, das beim Pressvorgang von Zuckerrohr anfällt. Klassische Kunststoffschalen will der Carrier künftig reduziert einsetzen. „Für ANA ist Nachhaltigkeit entscheidend für das, was wir tagtäglich tun. Wir suchen kontinuierlich nach Möglichkeiten, unsere CO2-Bilanz zu verbessern“, sagte Chikako Miyata, Senior Vice President der ANA und Director of Corporate Sustainability. „Wir werden weiterhin alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um die Nachhaltigkeit zu verbessern und damit einen besseren Planeten zu schaffen. Wir ziehen alle innovativen Technologien in Betracht, die es uns ermöglichen, sicher, effizient und effektiv zu arbeiten.“ Im Jahr 2020 hat ANA kunststofffreies Besteck und Strohhalme eingeführt und damit die Menge des verwendeten Kunststoffs bereits um 25 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Kunststoff-Reduktion ist ein zentrales Element der Nachhaltigkeitsstrategie der ANA bis 2050. Das Unternehmen hat sich den UN-Nachhaltigkeitszielen verpflichtet und wurde von den Börsenindizes Dow Jones und S&P für die kontinuierliche Führungsrolle im Bereich Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

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Corona bescherte Air Baltic 265 Millionen Euro Verlust

Das Coronajahr 2020 hat tiefe Spuren in der Bilanz der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic hinterlassen. Der Konzern verzeichnete einen 72-prozentigen Umsatzrückgang auf 143 Millionen Euro und schrieb einen Verlust in der Höhe von rund 265 Millionen Euro. Befördert wurden 134 Millionen Reisende. „Wir haben im vergangenen Jahr einen dramatischen Wandel erlebt, aber die Kernvision von Air Baltic für die Zukunft bleibt dieselbe – die Nummer eins im Baltikum zu sein und die beste Anbindung an und von der Region zu bieten. Im vergangenen Jahr haben wir im Zuge der Krise unsere Kosten erheblich gesenkt und den Geschäftsplan Destination 2025 CLEAN angepasst. Wir beschlossen, die Flugzeuge Dash 8-400 und B737 endgültig aus dem Verkehr zu ziehen, und wurden zwei Jahre vor dem ursprünglichen Plan ein einziger Flugzeugtypbetreiber des Airbus A220-300“, so Firmenchef Martin Gauss. „Wir freuen uns auf einen Anstieg der Nachfrage nach Reisen, der nun leicht positive Signale zeigt. Wir haben verschiedene Szenarien für die schrittweise Markterholung entwickelt. Unsere Reduzierung des Basisszenarios entspricht derzeit den branchenweiten Prognosen, und wir sind flexibel, um bei Bedarf weitere Anpassungen vorzunehmen. Um unsere zukünftige Rückkehr zum Gewinn zu unterstützen, werden wir 2021 weitere sieben Airbus A220-300-Flugzeuge akzeptieren“. Die Air-Baltic-Zahlen auf einen Blick:   2020 2019 Change % Revenue EUR 142.6 million EUR 509.0 million -72% EBITDAR EUR -152.3 million EUR 126.4 million -221% EBIT EUR -201.7 million EUR 27.2 million -841% Net Result EUR -264.6 million EUR -9.1 million 2803% Passengers 1.34 million 5.0 million -73% Market share in the Baltics 37% 36% +1%

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Sommerurlaub: Flugpreise derzeit auf niedrigem Niveau

An Pfingsten und in den Sommerferien sind Palma de Mallorca sowie Ziele in der Türkei und Griechenland bei Deutschen besonders gefragt. Das Portal Skyscanner stellte im Zuge einer Auswertung fest, dass die durchschnittlichen Preise derzeit um 52 Prozent unter jenen der beiden vergangenen Jahre liegen. Viele Deutsche träumen von Lieblingszielen wie der Türkei, Spanien oder Griechenland. Platz 1 der meistgesuchten Reiseländer belegt dabei die Türkei – obwohl das Land Anfang April zum Hochrisikogebiet erklärt wurde. Auch in den vergangenen Jahren zählte die Türkei immer zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Ende März verzeichnete die Destination einen Anstieg bei den Suchanfragen für Pfingsten um rund 330 Prozent im Vergleich zum Anfang des Monats. Die Top-5 meistgesuchten Länder für Pfingsten sind die Türkei, Griechenland, Spanien, Italien und die USA. Gerade für den Sommerurlaub interessieren sich Reisehungrige neben innereuropäischen Zielen vermehrt für Ziele außerhalb Europas. Das meistgesuchte Reiseziel der Deutschen für den Sommerurlaub sind die USA. Die Top-5 meistgesuchten Länder für den Sommerurlaub sind die USA, Thailand, Griechenland, Spanien und die Türkei. Bei Buchungen überwiegen klar die Reiseziele in Europa. Auch insgesamt unterscheiden sich die Suchen recht deutlich von den Buchungen. Das Fazit von Skyscanner: Die Deutschen suchen für den Sommer bereits Inspiration in der Ferne, sind bei der Buchung jedoch weniger mutig und halten eine Reise in Europa für realistischer. Preise unter dem Niveau der Vorjahre Laut Skyscanner können derzeit viele Top-Flugziele zum Schnäppchenpreis gebucht werden. Rund um die Pfingstfeiertage liegen die Durchschnittspreise für einen Hin- und Rückflug zu den derzeit beliebtesten

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Fracht: Zweistelliges Wachstum in Leipzig/Halle

Der Flughafen Leipzig/Halle fertigte im ersten Quartal des Jahres 2021 rund 359.300 Tonnen Fracht ab. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte ein Plus von 20,9 Prozent verzeichnet werden. Das Jahr 2020 war mit 1,38 Tonnen Luftfracht besonders stark. Im März 2021 steigerte sich Leipzig/Halle im 25,5 Prozent auf 135.000 Tonnen. Laut Flughafen landen derzeit verstärkt Maschinen, die Schnelltests und andere Corona-Schutzgüter an Bord haben. Vermehrt kommen so genannte Frachtcharterflüge zusätzlich zum regulären Cargo-Linienverkehr nach Sachsen. Darunter waren auch rund 690.000 COVID19 Antigen Schnelltests für Schulen in Sachsen. Nahezu alle diese Frachtflüge sind mit Passagierflugzeugen durchgeführt worden. Insgesamt steuern rund 60 Fracht-Airlines den Airport an und bedienen ein Streckennetz, das über 200 Ziele weltweit umfasst. Am Leipzig/Halle Airport sowie bei ansässigen Unternehmen und Behörden sind aktuell mehr als 10.800 Menschen beschäftigt. Darunter allein rund 8.200 in den Bereichen Frachtumschlag, Fracht-Fluggesellschaften, Logistik und Speditionen.

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März 2021: Frankfurt konnte von Palma-Nachfrage profitieren

Der Flughafen Frankfurt am Main zählte im März 2021 insgesamt 925.194 Fluggäste. Im direkten Vergleich mit Feber 2021 konnte man sich um etwa 243.000 Reisende steigern. Dies wird insbesondere auf die verstärkte Nachfrage in Richtung Mallorca rund um Ostern zurückgeführt. Frankfurt lag um 56,4 Prozent unter der Leistung des Vorjahresmonats, der von der Corona-Pandemie nur teilweise betroffen war. Zulegen konnte der größte Airport Deutschlands im Frachtvergleich: Umgeschlagen wurden 204.865 Tonnen Cargo und damit um 24,3 Prozent mehr als im März 2020. Fraport-Chef Stefan Schulte rechnet damit, dass heuer maximal 25 Millionen Fluggäste den Frankfurter Flughafen nutzen werden. Eine Erholung, die das Erreichen des Vorkrisenniveaus mit sich bringt, sieht der Manager frühestens um das Jahr 2025. Im Vorjahr zählte Frankfurt am Main rund 19 Millionen Passagiere. Zum Vergleich: In 20219 waren es 70 Millionen Passagiere.

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