Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Quartalszahlen: 92 Prozent Rückgang in München

Der Flughafen München zählte im ersten Quartal des laufenden Jahres rund 570.000 Passagiere und liegt damit um 92 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Auch das Frachtaufkommen ging um rund die Hälfte zurück. Die weltweiten Reisebeschränkungen veranlassten die Airlines zu einer massiven Einschränkung ihres Flugangebotes ab München. Wurden im ersten Quartal 2020 noch 78.011 Flugbewegungen registriert, waren es in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit etwas mehr als 14.000 nur noch rund 18 Prozent des Vorjahresaufkommens. „Wir hoffen, dass die weltweit voranschreitenden Impfkampagnen und international abgestimmte Teststrategien schrittweise wieder mehr grenzüberschreitenden Luftverkehr ermöglichen. Davon ausgehend erwarten wir  insbesondere in der zweiten Jahreshälfte eine Ausweitung des Flugangebots und steigende Passagierzahlen auf den Verbindungen von und nach München“, so Flughafenchef Jost Lammers. Im Bereich der Luftfracht waren die Rückgänge nicht ganz so dramatisch wie in der Passage: Mit rund 32.000 Tonnen wurden im ersten Quartal 2021 rund 55 Prozent weniger Waren und Güter sowie Luftpost befördert als im Vorjahr. Die starke Zunahme des Nurfrachtverkehrs konnte die Verluste bei der Beiladefracht am Münchner Flughafen teilweise kompensieren. Mit der Wiederaufnahme vieler Verbindungen zeichnet sich in den kommenden Monaten eine Belebung des Luftverkehrs in München ab. So planen Lufthansa und ihre Tochter Air Dolomiti ihr Flugangebot ab München sowohl bei den innerdeutschen als auch europäischen Verbindungen zu erhöhen. Im Interkontverkehr will die Kranichlinie neben ausgewählten US-amerikanischen Zielen auch verschiedene asiatische Metropolen wieder bedienen. Der Lufthansa Star Alliance Partner United Airlines nimmt seine Verbindung nach Chicago im Mai wieder auf. Auch die anderen in München operierenden Luftverkehrsgesellschaften

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Tui: Vereinigung Cockpit kritisiert Smartlynx-Flüge

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kritisiert, dass Tui ab Mitte Mai 2021 Charterflüge ab Saarbrücken und Basel von Smartlynx durchführen lässt. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass dies auch die konzerneigene Tuifly könne und werfen dem Konzern, an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt ist, Tarifflucht vor. „Wir verurteilen diese Vorgehensweise, die einen Affront gegenüber der gesamten Belegschaft darstellt“, sagt Marcel Gröls, im Vorstand der Vereinigung Cockpit zuständig für Tarifpolitik. „Die kurzsichtige und unsoziale Strategie der Tui kostet bei der Tuifly in Deutschland etwa 200 Cockpit-Arbeitsplätze sowie hunderte weitere in Kabine, Technik und Verwaltung. Die Tarifflucht des Konzerns schadet nicht nur den Beschäftigten, sondern auch dem Ruf des Unternehmens. Dass tarifierte, sozialversicherungspflichtige Jobs in Deutschland gestrichen werden, während Dumping-Anbieter zum Zuge kommen, ist und bleibt besonders vor dem Hintergrund der Staatshilfen in Höhe von gut fünf Milliarden Euro absolut unverständlich“. Tuifly reduzierte aufgrund der Corona-Pandemie die Flotte auf 22 Flugzeuge. Das in Düsseldorf geplante Langstrecken-Comeback wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Laut Vereinigung Cockpit war ursprünglich geplant die Anzahl der Flugzeuge noch weiter zu reduzieren. In Verhandlungen einigte man sich auf 22 Maschinen.

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Ryanair zieht gegen skandinavische Beihilfen vor den EuGH

Die irische Ryanair Group klagt gegen die Bewilligungen von Staatshilfen für diverse Fluggesellschaften. Vor dem Gericht der Europäischen Union erlitt man in Sachen Finnair und SAS eine Schlappe. Nun will der Carrier vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. Eine entsprechende Berufung wurde laut Mitteilung am Mittwoch eingebracht. Ryanair klagt nicht gegen die Mitbewerber oder Staaten, sondern gegen die Bewilligungen, die seitens der EU-Kommission erteilt wurden. Im konkreten Fall handelt es sich um die Unterstützungen, die seitens Dänemark und Schweden für SAS gewährt wurden. Weiters ist die finnische Beihilfe für Finnair betroffen. Das Gericht der Europäischen Union hat die Klagen von Ryanair in erster Instanz abgewiesen. Dagegen erhebt der Billigflieger das Rechtsmittel der Berufung. Eigenen Angaben nach hat man den entsprechenden Schriftsatz am Mittwoch beim Europäischen Gerichtshof eingebracht. Es ist noch unklar, ob dieser sich mit der Angelegenheit befassen wird.

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Deutschland: SmartLynx zieht Tui-Auftrag an Land

Die lettische Charterfluggesellschaft SmartLynx konnte für Aufträge in Deutschland und in der Schweiz an Land ziehen. Im Auftrag von Tui wird man einige Ziele ab Basel und Saarbrücken anfliegen. Im Sommer 2021 stehen primär Ziele in der Mittelmeerregion im Programm. Ab Hamburg, Hannover und München wird SmartLyns für Involatus ab Oktober 2021 die Ziele Las Palmas, Fuerteventura und Teneriffa Süd anfliegen. Der Auftraggeber ist ein Broker, der sich darauf spezialisiert hat Kapazitäten an verschiedene Reiseveranstalter zu vermarkten. SmartLynx Malta wird in Kürze mit zwei Airbus A321F für DHL fliegen. Dabei handelt es sich um Frachtflüge, die primär ab Leipzig/Halle durchgeführt werden sollen. Der maltesische Ableger soll künftig auf Cargo spezialisiert sein. Die Post-Tochter DHL mietet in jüngerer Vergangenheit verstärkt Maschinen von Drittanbietern an.

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Airbus tankt Beluga 5 erstmals mit SAF-Sprit

Der europäische Flugzeugbauer Airbus führte ab Broughton den ersten internen Beluga-Flug, der teilweise mit so genanntem SAF-Treibstoff betankt war, durch. Der Konzern sieht darin den nächsten Schritt zur Reduktion des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes. Die Nordwales-Linienstation, die mit der Beluga-Flotte Flugzeugflügel nach Toulouse, Hamburg und Bremen transportiert, ist der zweite Airbus-Standort in Europa, an dem SAF eingesetzt wird, nachdem Hamburg Ende 2019 den Treibstoff für seine Frachtaktivitäten eingeführt hat. „Dieser erste Flug eines Beluga-Transporters aus Broughton, der teilweise mit SAF betrieben wird, markiert einen wichtigen Meilenstein in Airbus ‚Bestreben, seinen Industriebetrieb zu dekarbonisieren“, sagte Tony Derrien, Projektmanager für nachhaltige Flugkraftstoffe bei Airbus. „In Kombination mit unserer laufenden Forschung zum Potenzial von 100% SAF auf kommerziellen Flügen unterstreicht die Reduzierung fossiler Brennstoffe in unserem eigenen Betrieb das Engagement von Airbus, die Auswirkungen unseres Produktionsstandorts zu verringern und zu einer nachhaltigeren Zukunft für den Luftverkehrssektor im Allgemeinen beizutragen“.

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LATAM verabschiedet sich von A350-Flotte

Der Luftfahrtkonzern LATAM wird künftig auf der Langstrecke auf eine reine Boeing-Flotte setzen. Die elf verbliebenen Maschinen des Typs Airbus A350-900 wurden laut einer Erklärung des Unternehmens mit sofortiger Wirkung ausgeflottet. Die Entscheidung dürfte auch Auswirkungen auf die bestellten, aber noch nicht ausgelieferten Airbus A350-1000 haben. Diese sollen nicht übernommen bzw. eingesetzt werden, da die Langstreckenflüge künftig ausschließlich mit Boeing-Jets durchgeführt werden sollen. Die Corona-Pandemie traf LATAM hart. „Diese Entscheidung ist nicht nur Teil unseres Übergangs zu einer kleineren und homogeneren Flotte, sondern zielt auch darauf ab, die Effizienz unserer Großraumoperationen in einer Zeit geringerer Nachfrage und geringerer Kapazität in unserem internationalen Geschäft zu verbessern“, schreibt Konzernchef Jerome Cadier in einer Mitarbeiterinformation.

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Dortmund konnte nicht von Mallorca-Boom profitieren

Der deutsche Flughafen Dortmund konnte nur geringfügig von der verstärkten Nachfrage rund um Ostern 2021 profizieren. Laut Aussendung des Airports nutzten während der Ferien 34.204 Passagiere diesen Airport. Im direkten Vergleich mit dem Vergleichszeitraum im Jahr 2019 ein Rückgang von 73 Prozent- Im gesamten März lag das Minus bei 77 Prozent. Die Osterferien führten somit kaum zu einer nennenswerten Erholung der Passagierzahlen am Dortmund Airport. Die Anzahl der Linienflüge verringerte sich in den Osterferien von 811 im Jahr 2019 auf 372 in 2021 (minus 54 Prozent). Die Anzahl der Flugbewegungen insgesamt sank nur leicht um sieben Prozent auf 1.519.

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Air Baltic auch im März 2021 mit miesen Zahlen

Auch im März 2021 wirkten sich die zum Teil harten Reisebeschränkungen stark auf die Beförderungsleistung der lettischen Air Baltic auf. Der Carrier beförderte auf 660 Flügen rund 29.200 Passagiere. Damit liegt man um 79 Prozent unter dem Vorjahresmonat. „Bereits im März 2020 mussten wir alle geplanten Operationen einstellen, um die Verbreitung von Covid-19 zu begrenzen. Heute nehmen wir die Flüge zu einer größeren Anzahl von Zielen schrittweise wieder auf und bieten gleichzeitig die notwendige Konnektivität für die Passagiere, die reisen müssen. Wir erwarten, dass in den Sommermonaten wieder verantwortungsbewusstes und sicheres Urlaubsreisen möglich sein wird“, erklärt Firmenchef Martin Gauss. Die Air-Baltic-Zahlen auf einen Blick:   March, 2021 March, 2020 Change Number of passengers 29 200 139 400 -79% Number of flights 660 2 480 -73% 15-minute flight punctuality indicator 96% 93% +3%-points

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Norwegen: Gläubiger nehmen Norwegian-Sanierungsplan an

Der Sanierungsplan der insolventen Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle wurde nun auch von einem norwegischen Gericht bestätigt. Zuvor hatte die irische Justiz bereits grünes Licht gegeben. Der Konzern befindet sich in verschiedenen Ländern in Gläubigerschutz- und/oder Insolvenzverfahren. Die Gläubiger haben auch in Norwegen grünes Licht gegeben. Nun will Norwegian Air Shuttle frisches Geld von Investoren einsammeln. Dieses benötigt man, um den Neustart stabil durchführen zu können. Beide Entscheidungen sind auch davon abhängig, dass mindestens 450 Millionen Euro in die Kasse kommen, denn andernfalls sind beide Gerichtsbeschlüsse nichtig. Norwegian galt bereits vor der Corona-Pandemie als hochverschuldet. Der Konzern expandierte rasend schnell und verhob sich dabei massiv. Das Wachstum wurde zu einem nicht unerheblichen Teil mit Schulden finanziert. Die Langstrecke wird gänzlich aufgegeben. Künftig will man eine „bessere Regionalfluggesellschaft“ sein und sich auf Ziele im skandinavischen Raum und in Europa konzentrieren. Laut Mitteilung soll die maximale Flottengröße in etwa 50 Boeing 737-800 betragen.

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Rund 90 Sommerziele ab Basel geplant

Ab dem Flughafen Basel sind in der laufenden Sommerperiode 2021 rund 90 Strecken geplant. Der Schwerpunkt liegt heuer auf touristischen Warmwasserzielen. Auch konnte der Airport neue Fluggesellschaften an Land ziehen. Zu den rund zehn Städten und Inseln Spaniens, die bereits zu den beliebtesten Zielen ab Basel-Mulhouse gehören, kommt diesen Sommer eine neue Stadt hinzu, die für ihre futuristische Architektur bekannt ist: Valencia. Easyjet plant, die Hafenstadt zwei- bis dreimal die Woche anzufliegen. Auch Palermo figuriert im Flugplan 2021: Die Hauptstadt Siziliens wird von Easyjet und WizzAir nun fünfmal pro Woche von Basel-Mulhouse aus bedient. Zudem wurde eine grössere Stadt der Balkanregion in den Flugplan aufgenommen: Sarajevo ist ab 21.Mai dreimal wöchentlich mit Wizz Air in etwas mehr als anderthalb Stunden vom Dreiländereck aus zu erreichen. Zu den neuen Destinationen gehören auch Städte, die letzten Sommer schon geplant waren, aber aufgrund der Situation nicht aufrechterhalten werden konnten: Die Hauptstädte Moldawiens und Albaniens – Chisinau und Tirana – werden von WizzAir angeboten. Genauso wie die Fluggesellschaft Pegasus bietet zudem auch die Fluggesellschaft Turkish Airlines eine regelmässige Flugverbindung zum internationalen Flughafen Istanbul Sabiha Gökcen an. Zusätzlich zu den Balearen und den Kanarischen Inseln – den Topdestinationen des EuroAirport, die das ganze Jahr über im Flugplan stehen – kann man ab dem EuroAirport ebenfalls an wunderschöne Reiseziele in Griechenland, Italien, Portugal, Spanien, der Türkei und fast der gesamten Adria-Küste fliegen. Insbesondere Ägypten wird das ganze Jahr über angeboten. Die Sonnendestination Hurghada wird gleich von vier Fluggesellschaften bedient: Easyjet, Corendon Airlines, Air Cairo und Fly

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