Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lufthansa Cargo prüft Einflottung von Narrowbodies

Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr denkt laut darüber nach, dass bei der Frachttochter Lufthansa Cargo Schmalrumpfflugzeuge in die Flotte aufgenommen werden könnten. Dies erklärte der Manager während einer Analystenkonferenz. Spohr bestätigte, dass derzeit mögliche Muster evaluiert werden. Er hält das Vorhaben vom Standpunkt der Profitabilität her für „sehr interessant“. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Der Lufthansa-Konzernchef nannte auch kein konkretes Muster, das eingeflottet werden könnte. Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, so wäre es ein „Back to the roots“, denn laut CH-Aviation.com hatte Lufthansa Cargo bis zum Jahr 1997 Frachter des Typs Boeing 737 in der Flotte. Momentan stehen in der Branche die Muster Boeing 757 und Airbus A321 hoch im Kurs. Es handelt sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die in Frachter konvertiert werden. Das gilt besonders für das zuletzt genannte Modell, denn Airbus bietet ab Werk keine Cargovariante des A321 an.

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Estland: Xfly gab letzten CRJ-700 an Lessor zurück

Die estnische Fluggesellschaft Xfly (vormals: Regional Jet) trennte sich von ihrer letzten Bombardier CRJ-700. Die Maschine mit der Registrierung ES-ACE war jedoch zuvor aufgrund der Corona-Pandemie rund 1,5 Jahre lang im Long-Time-Storage. Hierzu berichtet CH-Aviation.com, dass dieser CRJ-700 zuletzt am 18. März 2020 für SAS im Wetlease-Einsatz war. Seither war die Maschine in Tallinn abgestellt. Vergangene Woche wurde die EC-ACE nach Keflavik ausgeflogen. Es handelt sich um ein Leasingflugzeug, das im Eigentum von Regional One steht. In der Vergangenheit stand die Maschine auch in den Diensten der Lufthansa Cityline. Xfly ist eine Tochtergesellschaft von Nordica. Die polnische LOT ist gegen Ende des Vorjahres ausgestiegen, so dass beide Firmen nun im vollständigen Eigentum von Estland stehen.

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Norwegian schließt Irland – neues AOC in Norwegen

Die irische Norwegian International steht unmittelbar vor der Schließung. Die Geschäftsleitung informierte die Belegschaft mittels Rundschreiben, dass in Kürze die Kündigungen ausgesprochen werden. Der Norwegian-Konzern musste im Zuge der Corona-Pandemie in verschiedenen Ländern Insolvenz anmelden. Der Carrier will sich künftig auf den Verkehr innerhalb Skandinaviens sowie touristische Europa-Strecken konzentrieren. Laut einem Bericht der Irish Independet sollen die Flugbetriebe von fünf auf zwei reduziert werden. Von der Schließung betroffen sind die AOCs in Irland, Schweden UK und Argentinien. Schweden ist ein Sonderfall, denn der bestehende Flugbetrieb wird in Insolvenz geschickt, während man gleichzeitig mit einem neuen AOC durchstartet. Angeblich soll es im Zuge dieser Maßnahme zu keinen Kündigungen kommen. Laut CH-Aviation.com stellt Norwegian generell die AOCs neu auf, denn auch in Norwegen erhielt man unter dem Namen Norwegian Air Shuttle AOC ein weiters. Künftig soll unter den neuen AOCs, namentlich Norwegian Air Shuttle AOC und Norwegian Air Sweden AOC, geflogen werden. Alle anderen sind zur Schließung bzw. Auflösung bestimmt. Mittlerweile wurden auch im großen Stil die Flugzeuge auf die beiden neuen Flugbetriebe verschoben. Ein Sprecher von Norwegian Air Shuttle sieht die Situation aber gänzlich anders und erklärt unter anderem: „NAI ist aufgrund spezifischer innereuropäischer Strecken und Ticketverkäufe, die untrennbar mit NAI verbunden sind, ein strategisch und kommerziell wichtiger Teil der norwegischen Gruppe. Wir passen jeden Aspekt von Norwegian in allen Regionen an die richtige Größe an, einschließlich unserer Support-Büros in Norwegen. Dies steht im Einklang mit unserem jetzt kleineren Betrieb und der Konzentration auf unser nordisches Kerngeschäft.“

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USA: Kalitta Air führt neue Livery ein

Die U.S.-amerikanische Frachtfluggesellschaft Kalitta Air führt derzeit eine neue Livery ein. Am Dienstag präsentierte die Airline eine Boeing 747-400F, die bereits das neue Farbenkleid trägt. Sukzessive soll die gesamte Flotte das neue Design bekommen. Das erste Flugzeug, das die neue Livery trägt, ist die N403KZ, eine Boeing 747-400FSCD. „Ein schöner Tag für ein schönes Flugzeug. Wir sind sehr stolz, dass dieses Projekt verwirklicht wurde“, so die Frachtfluggesellschaft in einer kurzen Erklärung. Kalitta Air wurde im Jahr 2000 gegründet und nutzt Detroit-Willow Run aus Homebase. Die Flotte setzt sich aus insgesamt 40 Boeing-Maschinen zusammen. Dabei handelt es sich um fünf B777-200F, acht B767-300ERBDSF, eine B767-400ERBCF, 13 Boeing 747-400FSCD, eine B747-400ERF, und zehn Boeing 747-400BCF. Im Wetlease hält man zwei Boeing 777-300ER und erwartet die Auslieferung einer Maschine dieses Typs.

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Austrian Airlines baut Covid-19-Versicherungen aus

In Zusammenarbeit mit den Assekuranzen AXA und AIG erweitert Austrian Airlines das Angebot an Corona-Versicherungen. Diese sollen im Falle einer Covid-19-Erkrankung während der Reise oder aber im Falle von Quarantäne oder Lockdowns die Kosten übernehmen. Ergänzend zu den bisher bereits bestehenden Paketen „Travel Care“ und „Travel Care Plus“ von AIG Europe S.A. wird ab sofort mit dem Versicherungspaket „Travel Care Basic“ von AXA Partners ein zusätzlicher Reiseschutz geboten. Das neue Paket „Travel Care Basic“ bietet unter anderem einen schnellen Zugang zu deutsch- und englischsprachigen Ärzten, die erste Auskünfte bei medizinischen Fragen weltweit geben. Zudem sind medizinische Kosten im Zusammenhang mit einer Covid-19 Erkrankung oder Behandlungen im Ausland inklusive Rücktransporte gedeckt. Auch eine Reisehaftpflicht- und Reiseunfallversicherung sind inkludiert. Sofern eine Unterbringung aufgrund von Quarantäne oder Lockdown benötigt wird, ist diese bis zu 14 Nächte und bis zu 175 Euro pro Nacht versichert. Reisende können „Travel Care Basic“ für nur 14,99 Euro pro Reise und Person bis kurz vor Abflug direkt auf der Website von Austrian Airlines buchen. Optional können Fluggäste auch zwischen den bisherigen Versicherungspaketen wählen. Während „Travel Care“ eine Ausgleichszahlung für Passagiere im Quarantäne-Fall am Zielort oder eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung beinhaltet, deckt die „Travel Care Plus“-Option zusätzlich medizinische Kosten im Falle einer Covid-19 Erkrankung bis hin zu einem Notfallrücktransport.

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Ende einer Ära: Airbus muss nur noch drei A380 ausliefern

Für den Airbus A380, im Volksmund auch Superjumbo genannt, tickt langsam, aber sicher die Uhr. Der europäische Flugzeugbauer übergab am Freitag Maschine Nummer 120 an Emirates, doch nur noch drei A380 stehen zur Auslieferung an. Dann endet die Produktion dieses Musters, vermutlich für immer. Mit dem „Superjumbo“ übertrumpfte Airbus den U.S.-amerikanischen Rivalen Boeing, denn man brachte das größte Passagierflugzeug aller Zeiten in die Luft. Dieses war für das Hub-and-Spoke-Konzept ausgelegt, doch abgesehen von Emirates und einigen wenigen anderen Carriern wurden die meisten Betreiber in den letzten Jahren unglücklich. Abgesehen von der Corona-Pandemie fanden auch Veränderungen im Kundenverhalten statt. Flüge mit Umstiegen werden auch auf der Langstrecke immer unbeliebter, denn nonstop – fälschlicherweise häufig „direkt“  genannt – steht im Trend. Airbus bringt mit den Mustern A321LR/XLR sogar kostengünstige Modelle auf den Markt, die explizit für den dezentralen Point-to-Point-Verkehr gedacht sind. Somit entfallen Zubringerflüge und es gibt weniger Passagiere für das Muster Airbus A380. Airbus konnte seit einigen Jahren nur noch spärliche Neubestellungen für den Superjumbo an Land ziehen und verkündete vor einiger Zeit auch das Aus. Nun stehen nur noch drei für Emirates bestimmte Airbus A320 zur Auslieferung an. Diese sollen im Jänner, März und Mai 2022 an den Golfcarrier übergeben werden. Danach wird die Fertigung dieses Musters – vermutlich für immer – eingestellt.

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Bremen: Swiss und Ryanair kündigen Strecken an

Die Fluggesellschaft Swiss beabsichtigt mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 die Nonstopverbindung zwischen Bremen und Zürich zu reaktivieren. Nach derzeitigem Planungsstand ist vorgesehen, dass der Großteil der Rotationen mit Embraer-Regionaljets von Helvetic Airways durchgeführt wird. Der Mitbewerber Ryanair wird bereits Anfang Juli 2021 zusätzliche Strecken ab der Hansestadt aufnehmen. Dabei handelt es sich um die Ziele Porto, Chania, Zadar und London-Stansted. Die kroatische Destination soll mit Airbus A320 von Lauda Europe bedient werden. Insgesamt hat die Ryanair Group im heurigen Sommer acht Strecken ab Bremen im Verkauf.

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Sarajevo: Air Arabia Abu Dhabi kündigt erstes Europa-Ziel an

Die Billigfluggesellschaft Air Arabia Abu Dhabi beabsichtigt ab 12. Juli 2021 mit Sarajevo das erste Ziel in Europa anzufliegen. Kurz darauf sollen Eriwan und Tiflis folgen. Der Carrier kündigte vor einigen Tagen an, dass man sich im bevorstehenden Expansionsschritt zunächst auf Osteuropa sowie ehemalige Sowjetrepubliken fokussieren wird. Laut CH-Aviation.com soll die Strecke Abu Dhabi-Sarajevo zunächst zweimal pro Woche bedient werden. Eriwan, das ab 13. Juli 2021 angeflogen werden soll, ist derzeit mit zwei wöchentlichen Umläufen vorgesehen. Ab 14. Juli 2021 soll es dreimal pro Woche nach Tiflis gehen. Als Fluggerät setzt das Joint-Venture von Air Arabia und Etihad Airways Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 ein. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Maschinen, könnte jedoch innerhalb der nächsten fünf Jahre auf weit über 20 Jets ausgebaut werden.

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Etihad versteigert Forderungen gegen Alitalia und Air Berlin

Die niederländischen Etihad-Töchter Etihad Aviation Partners I und Etihad Aviation Partners II versteigern ihre Forderungen gegen die insolventen Fluggesellschaft Air Berlin und Alitalia. Damit will man die Verluste, die durch die beiden gescheiterten Investments entstanden sind, zumindest eindämmen. Die Überlegung hinter der Aktion ist folgende: Eventuell finden sich Hochrisikoanleger, die bereit sind die Forderungen für einen kleinen Bruchteil zu kaufen und versuchen diese dann auf eigene Rechnung bzw. eigenes Risiko zu Geld zu machen. Etihad Airways könnte mögliche Einnahmen an Anleihegläubiger weiterreichen und damit die Kosten für den Konzern zumindest ein wenig reduzieren. Bloomberg berichtet, dass die Barclays Bank plc mit der Vorbereitung der Auktion beauftragt wurde. Interessenten können ab 21. Juni 2021 für einen Zeitraum von zwei Wochen die Unterlagen anfordern, um sich so ein Bild von der tatsächlichen Wertigkeit der Forderungen machen zu können. Diese dann tatsächlich in „Bargeld“ umwandeln zu können, dürfte sehr schwierig werden, da sowohl Air Berlin als auch Alitalia pleite sind. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das auch der Grund dafür, dass Etihad auf der Suche nach Hochrisiko-Spekulanten ist. Für die Gläubiger der Anleihen war es laut Bloomberg ohnehin ein Verlustgeschäft, denn Etihad Aviation Partners I konnte bislang nur 43 Prozent der Einlagen zurückzahlen. Auch Etihad Aviation Partners II zahlte im Juni 2021 nur einen kleinen Teil zurück. Die Folge daraus ist, dass große Anleger dem Konzern aus Abu Dhabi mit rechtlichen Schritten drohen, wobei Etihad Airways jegliche Verantwortung für den defacto-Totalverlust zurückweist.

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Ab 22. Juli 2021: Air Canada kündigt Wien-Comeback offiziell an

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada kündigt die Wiederaufnahme der Nonstop-Flüge zwischen Toronto und Wien für den 22. Juli 2021 an. Zunächst sollen drei Umläufe pro Woche bedient werden. Austrian Airlines wird noch länger nicht nach Kanada fliegen. Über das Air Canada Drehkreuz Toronto erreichen Passagiere aus Österreich auf den Flügen ab Wien derzeit schnell und bequem rund 25 Ziele in Kanada – darunter Vancouver, Calgary, Winnipeg, Montréal, Ottawa, Halifax und andere. Rund 10 Ziele in den USA – darunter San Francisco, Los Angeles, Denver, New York sind derzeit ebenfalls mit bequemen Anschlussflügen über Toronto erreichbar. Mit steigender Nachfrage und vereinfachten Einreisebestimmungen wird Air Canada das Flugangebot innerhalb Kanadas und in die USA in den kommenden Wochen und Monaten sukzessive wieder ausbauen auf bis zu 40 Ziele in den USA und rund 30 Ziele in Kanada, die über Toronto erreichbar sein werden. Der Air-Canada-Wien-Flugplan auf einen Blick: Flugnummer Route Abflug Ankunft Flugtage AC886 YYZ-VIE 18:35 08:45+1 MI / FR / SO AC887 VIE-YYZ 10:30 13:20 MO / DO / SA

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