Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Eurowings hat Dresden-Düsseldorf reaktiviert

Seit Montag fliegt Eurowings wieder zwischen Dresden und Düsseldorf. Vorerst werden drei Umläufe pro Woche angeboten. Die Route pausierte aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt. Zuletzt setzte die Lufthansa-Tochter die Verbindung für etwa zwei Monate aus. Derzeit ist angekündigt, dass Eurowings bis Juni 2021 die Frequenzen auf zehn Umläufe pro Woche erhöht. Mitte Mai soll zunächst auf bis zu sechs wöchentliche Rotationen angehoben werden. Die Konzernmutter Lufthansa bietet tägliche Flüge von Dresden nach Frankfurt am Main an. Aufgrund der dynamischen Pandemielage sind ständig Änderungen möglich.

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Griechen öffnen im Mai 2021 für Geimpfte

Griechenland will die touristische Saison am 14. Mai 2021 starten. Ab diesem Tag sollen Urlauber aus EU-Staaten sowie unter anderem Serbien, Israel und UK ohne Quarantäne einreisen können. Die Ankündigung der stellvertretenden Tourismusministerin Sofia Zacharaki kommt mit einem kleinen, aber feinen Haken. Nur wer vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist und dies auch nachweisen kann, darf ohne Beschränkungen einreisen. Alternativ kann ein negativer Test vorgelegt werden, jedoch pocht Griechenland darauf, dass es sich um einen PCR-Befund handeln muss. Bei Geimpften muss die Verabreichung der letzten Dosis mindestens 14 Tage vor der Einreise erfolgt sein. Entgegen ursprünglicher Ankündigungen müssen Urlauber aus Israel auch dann einen negativen PCR-Test vorlegen, wenn eine vollständige Impfung vorliegend ist. Aufgrund eines bilateralen Abkommens blüht bei der Heimkehr keine Quarantäne. Diese kann jedoch Reisenden, die nach Österreich oder Deutschland nach Hause fliegen durchaus böühen.

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Norwegen: Flyr will Ende Juni 2021 abheben

Das Startup Flyr will Ende Juni 2021 mit zwei Boeing 737-800, die vormals in den Diensten von Pegasus standen, abheben. Der Ticketverkauf soll im Mai 2021 aufgenommen werden. Der Carrier plant mit einer Zielflottengröße von etwa 30 Maschinen. Das Betriebskonzept erinnert stark an Ryanair, denn es soll eine All-Economy-Kabine angeboten werden. Getränke und Snacks an Bord werden kostenpflichtig sein. Vorerst will man sich auf den Maschinentyp Boeing 737-800 beschränken. Das Unternehmen kündigte an, dass der Erstflug am 30. Juni 2021 auf der Strecke Oslo-Tromsø durchgeführt warden soll. Flyr geht derzeit davon aus, dass im Sommer 2021 weitgehend unbeschränkte Reisen möglich sein werden. Man habe den Businessplan danach ausgerichtet, ist jedoch eigenen Angaben nach auch auf etwaige Verzögerungen vorbereitet. AOC und Betriebsbewilligung wurden noch nicht erteilt.

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Binter Canaris baut internationales Streckennetz aus

Die Regionalfluggesellschaft Binter Canaris zieht es verstärkt aufs Festland: Der Carrier kündigt die Aufnahme von sechs neuen Nonstop-Verbindungen ab Las Palmas an. Diese sollen ab Juli 2021 bedient werden. Von Gran Canaria aus soll es künftig auch nach Toulouse, Marseille, Lille, Turin, Venedig und Tarragona gehen. Zwischen den kanarischen Inseln und dem spanischen Festland sollen im Sommer 2021 zehn Strecken bedient werden. Firmenchef Rodolfo Núñez bezeichnet die ankündigte Expansion als wichtigen Schritt in der Firmengeschichte. „Dieser neue internationale Sprung stellt Binter in einem sehr komplexen Kontext vor eine große Herausforderung, aber wir setzen weiterhin auf die Konnektivität des gesamten Archipels der acht Inseln gemäß dem strategischen Plan, den wir vor der Pandemie ausgearbeitet haben. Wenn alles gut und planmäßig läuft, werden wir auch in Zukunft mehr Frequenzen und vielleicht mehr Ziele sowohl von Teneriffa als auch von Gran Canaria aus setzen, ohne Direktflüge zu oder von anderen Inseln auszuschließen. Wichtig ist, alle Kanarischen Inseln als Ganzes zu verkaufen“, so der Binter-Geschäftsführer.

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Lufthansa fliegt mit halber Flottenstärke

Die Lufthansa Group setzt mittlerweile rund die Hälfte der Flotte wieder im kommerziellen Flugbetrieb ein. Damit hat man das Niveau des Sommers des Vorjahres erreicht. Der Konzern rechnet damit, dass in den traditionell reisestarken Urlaubsmonaten Juli und August weitere Flugzeuge reaktiviert werden. Laut dem Portal Reisetopia soll jedoch nicht bei allen Maschinen die tatsächliche Notwendigkeit bestehen. Vielmehr soll Lufthansa besonders in Frankfurt und München auch Routen mit sehr schwacher Nachfrage bedienen, um die Start- und Landerechte vor dem Verfall schützen zu können. Für jene Slots, die auf Beschluss der EU-Kommission abgegeben werden müssen, gibt es momentan kaum Interesse seitens der Konkurrenz. Die Flotte des Kranichs besteht aus 267 Maschinen. Die genannte Anzahl inkludiert auch abgestellte Maschinen der Typen Airbus A340-600 und Boeing 747-400. Diese sollen laut Lufthansa-Chef Carsten Spohr nicht mehr reaktiviert werden. Auch um die A380-Teilflotte steht es nicht sonderlich rosig. Aktiv sind derzeit 110 Maschinen, davon 78 Langstreckenjets. Bei den Töchtern Austrian Airlines, Swiss, Eurowings und Brussels Airlines ist die Aktiv-Quote zum Teil niedriger.

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Memmingen: Ryanair kündigt zwei neue Strecken an

Der bayerische Regionalflughafen Memmingen hofft darauf, dass sich in den nächsten Monaten die Nachfrage stabilisieren wird. In einer Aussendung verweist der Airport darauf, dass die Sommerflugplanperiode erst Ende Oktober 2020 endet. Angeboten werden sollen rund 40 Destinationen. „Er gilt ja bis Ende Oktober und bietet in den kommenden Monaten zahlreiche Reise- und Urlaubsmöglichkeiten“, erläutert Marcel Schütz, Vertriebsleiter des Flughafens. Neu im Streckennetz ist eine von der Ryanair-Tochter Lauda Europe bediente Nonstop-Verbindung nach Zagreb. Diese soll am 3. September 2021 aufgenommen werden. Lauda Europe wird im Auftrag der irischen Billigfluggesellschaft zwei Airbus A320 in der kroatischen Hauptstadt stationieren. Ebenfalls neu im Programm ist die Ryanair-Strecke nach Rhodos, die ab 3. Juli 2021 an den Verkehrstagen Samstag und Dienstag bedient werden soll. Der irische Lowocoster wird im Sommerflugplan 2021 eine Basis auf der griechischen Insel unterhalten. Diese wird mit Boeing 737-800 betrieben. Der aktuelle Flugplan in Memmingen verfügt über mehr als 40 Flugverbindungen in Europa – vom Sonnenstrand bis zum Städtetrip. Überdies haben die Fluggesellschaften auch bereits Teile ihrer Winterflugpläne für die Buchung freigegeben. Das aktuelle Gesundheitsgeschehen in den jeweiligen Ländern kann zu Auflagen oder Restriktionen führen. „Reisen bleibt aber weiterhin möglich und wird bis in den Herbst wohl immer sicherer zu planen sein“, sagt Marcel Schütz.

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Air Dolomiti erlangt EMAS-Zertifikat

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti erhielt eine Validierung des EMAS-Zertifikats. Dabei handelt es sich um eine Umweltbetriebsprüfung der Europäischen Union. Die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft sind das Vorhandensein eines Umweltmanagementsystems (ISO 14001:2015) und die Vorlage einer Umwelterklärung mit anschließender Validierung. EMAS fördert die kontinuierliche Verbesserung der Leistung von Organisationen durch die Einrichtung und Anwendung von Umweltmanagementsystemen, die regelmäßige und systematische Bewertung von Protokollen und die Bereitstellung von Informationen über die erzielten Ergebnisse. Die Zertifizierung, die in Italien von ISPRA, der Behörde für Umweltschutz und Forschung, erteilt wird, gilt für drei Jahre. Die Einhaltung von EMAS garantiert die Anwendung von Öko-Prozessen, reduziert die Häufigkeit von umweltschädlichen Ereignissen, bietet Garantien für die Einhaltung von umweltfreundlichen Vorschriften und fördert die Entwicklung und das Wachstum von technischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung. „Mit diesem integrierten System tragen wir dazu bei, den Luftverkehr umweltfreundlicher und gleichzeitig kostengünstiger zu gestalten, indem wir den Einsatz von Ressourcen optimieren, mit dem Ziel, einen ökonomischen und ökologischen Mehrwert zu schaffen. Dieses Bekenntnis zum gemeinsamen Handeln für den Schutz der Umwelt ist die Basis für viele Projekte, Maßnahmen und Innovationen, die den Weg in eine nachhaltige Zukunft beschreiben. Die Integration und allgemeine Organisation, was das Umweltmanagement betrifft, wird auch zu einer koordinierten und transparenten Kommunikation bezüglich der Aktivitäten und internen Betriebsabläufe führen“, so Jörg Eberhart, Präsident und CEO von Air Dolomiti.

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Zürich saniert Rollwege

Am größten Flughafen der Schweiz, Zürich-Kloten, werden in den nächsten Wochen Bauarbeiten entlang der Pisten und Rollwege aufgenommen. Diese umfassen Instandhaltungsarbeiten auf den Flugbetriebsflächen sowie Arbeiten im Zusammenhang mit der für 2022 geplanten Sanierung der Piste 10/28. Die Flugbetriebsflächen – namentlich Pisten, Rollwege und Standplätze – sind durch die Nutzung von Flugzeugen und Fahrzeugen einer hohen Belastung ausgesetzt. Die Instandhaltung der Belagsflächen und der dazugehörigen technischen Anlagen wie die Entwässerung oder die Pistenbefeuerung ist deshalb eine wiederkehrende Aufgabe der Unterhaltsbetriebe. Wie jedes Jahr werden von Frühling bis Herbst lokale Instandhaltungsarbeiten an zahlreichen Standorten auf den Flugbetriebsflächen durchgeführt. Aufgrund der Coronapandemie wurde die ursprünglich für 2021 angekündigte Sanierung der Piste 10/28 auf 2022 verschoben. Erste Vorbereitungsarbeiten für die Erneuerung der Elektroinfrastruktur haben bereits begonnen. Ab Mitte April stehen aufgrund von Leitungsquerungen Belagsaufbrüche im Bereich der Pisten und Rollwege an. Diese Arbeiten müssen außerhalb der Flugbetriebszeiten und daher nachts erfolgen, da die Piste komplett gesperrt werden muss. Betroffen sind jeweils die Nächte von Sonntagabend bis Freitagmorgen. In den Nächten von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag wird nicht gearbeitet.

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Eurowings setzt auf Reiseversicherungen

Eurowings forciert den Verkauf von Reiseversicherungen und wirbt momentan damit, dass beim Erwerb von Paketen der Hanse-Merkur-Assekuranz nun „Corona-Reiseschutz“ automatisch inkludiert sein soll. Bei Reiseversicherungen ist generell auf das Kleingedruckte zu achten, denn oftmals sind diese wertlos, wenn für das Zielgebiet eine Reisewarnung besteht. Da unter anderem Deutschland und Österreich wenig selektiv und manchmal auch politisch motiviert Reisewarnungen aussprechen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche für die Destination besteht, sehr hoch. Eurowings schreibt in einer Aussendung: „Konkret greifen die neuen Leistungsbestandteile beispielsweise im Fall einer nicht bestandenen Temperaturkontrolle am Abflughafen oder bei einem Verdacht einer Corona-Infektion. Der Corona-Schutz deckt auch die zusätzlich anfallenden Kosten bei einer verspäteten Rückreise ab.“ „Menschen wollen fliegen und verreisen, wünschen sich aber mehr Sicherheit für unsichere Zeiten. Mit unserem neuen, automatisch in unsere Versicherungen integrierten Corona-Schutz reagieren wir auf die konkreten Wünsche unserer Kunden, für die Flexibilität und Sicherheit beim Fliegen aktuell an erster Stelle steht“, sagt Jens Bischof, CEO und Sprecher der Geschäftsführung von Eurowings.

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Urteil: Reiseveranstalter haften für Corona-Einschränkungen

Können Pauschalurlauber eine Reisepreisminderung fordern, wenn im Hotel aufgrund der Corona-Pandemie einige Einrichtungen nicht zur Verfügung stehen? Ja, urteilte das Amtsgericht Düsseldorf in erster Instanz. Das Gericht ordnete an, dass der Reiseveranstalter aufgrund des Umstands, dass wegen der Pandemie Spielplatz und Pool geschlossen waren, 20 Prozent des Preises zurückbezahlt werden müssen. Dieses erstinstanzliche Urteil wird mit hoher Wahrscheinlichkeit für Kopfzerbrechen bei Veranstaltern sorgen, denn in vielen Ländern sind aufgrund der Pandemie zahlreiche Hotel-Angebote behördlich geschlossen. Das bedeutet, dass die Beherbergungsbetriebe diese momentan gar nicht öffnen dürfen. Das Amtsgericht Düsseldorf stellte aber fest, dass der Reiseveranstalter dafür haftet und sich ein Reisepreisminderungsanspruch ergibt. Hintergrund der Entscheidung ist, dass eine Familie für vier Personen etwa 4.700 Euro für einen zweiwöchigen Urlaub in Portugal bezahlt hatte. Im Katalog waren unter anderem Hallenbad, Pools, Fitnessraum und Spielplatz angeführt. Der Beherbergungsbetrieb musste diese aufgrund einer behördlichen Anordnung sperren, so dass die Reisenden diese nicht nutzen konnten. Es ergaben sich weitere Einschränkungen, die von der Buchung abgewichen sind. Dem Vernehmen nach hielt sich das Hotel penibel genau an die Anweisungen der portugiesischen Regierung. Haftung könnte problematisch werden Unter der Geschäftszahl 37 C 414/20 stellte das Amtsgericht Düsseldorf fest, dass die Einschränkungen das „typische Alltagsausmaß“ weit überschreiten und von Urlaubern nicht hinnehmbar sind. Es wurde festgelegt, dass eine Preisminderung von 20 Prozent gerechtfertigt ist. Im Einzelfall betrachtet ist das Urteil wenig problematisch, doch es könnte für die Branche Signalwirkung haben, denn die Haltung des Gerichts legt eine generelle Haftung der Veranstalter für Coronamaßnahmen offen. Daher ist davon

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