Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sommer 2022: IAG stockt Level-Flüge ab Barcelona auf

Die IAG-Langstreckenmarke Level plant im Sommerflugplan 2022 das USA-Angebot ab Barcelona auszubauen. Durchgeführt werden die Flüge weiterhin von der Konzernschwester Iberia, da Level selbst kein AOC hat. Los Angeles, das man zuletzt im Jahr 2018 im Programm hatte, soll mit vier wöchentlichen Umläufen reaktiviert werden. Das Ziel New York-JFK wird von derzeit drei Umläufen auf täglich aufgestockt. San Francisco und Boston sollen eine zusätzliche Rotation pro Woche bekommen und dann viermal wöchentlich bedient werden. Die International Airlines Group nutzt die Marke Level derzeit nur noch in Barcelona. Die österreichische Level Europe, die in Wien und Amsterdam tätig war, musste im Vorjahr Konkurs anmelden. OpenSkies, die ab Paris-Orly flog, wurde aufgelöst. Beide Carrier flogen unter dem Level-Brand erhebliche Verluste ein.

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UK: CAA lässt Heathrow Gebühren nicht nach Wunsch erhöhen

Dem Flughafen London-Heathrow wurde eine geplante Gebührenerhöhung untersagt. Der Airport plante das Passagierentgelt per 1. Jänner 2022 von 22 Pfund auf 43 Pfund anzuheben. Die Luftfahrtbehörde deckelt das Entgelt für die nächsten fünf Jahre zwischen 24,50 und 34,30 Pfund. Teurer wird es dennoch, den vorläufig wurde Heathrow für das Jahr 2022 ein Entgelt in der Höhe von 30 Pfund pro Fluggast zugesagt. Die Zivilluftfahrtbehörde CAA ging in ihrer Erklärung darauf ein, dass der Airport im Vorjahr aufgrund der Pandemie zwei Milliarden Pfund Verlust gemacht habe. Die Gebühren habe man dennoch so niedrig wie möglich halten wollen, jedoch wäre die Höhe, die sich Heathrow vorgestellt hatte, nicht bewilligungsfähig gewesen. Der Chef des größten Kunden, International Airlines Group, meldete sich auch rasch zu Wort: „Die internationale Konnektivität ist für die wirtschaftliche Erholung Großbritanniens von entscheidender Bedeutung. 1,5 Millionen britische Arbeitsplätze werden von der Luftfahrtindustrie unterstützt, was 4,5 Prozent des britischen BIP ausmacht. Heathrow ist bereits heute der teuerste Drehkreuz-Flughafen der Welt. Der überproportionale Anstieg im Vergleich zu anderen europäischen Drehkreuzen wird seine Wettbewerbsfähigkeit noch weiter untergraben und britische Verbraucher werden Verlierer sein. Ein kosteneffizienter Heathrow würde Reisenden, Unternehmen und der britischen Wirtschaft insgesamt zugute kommen. Flughafengebühren müssen wettbewerbsfähig sein, wenn Global Britain Realität werden soll. Wir werden uns an der Konsultation der Regulierungsbehörde beteiligen, um sicherzustellen, dass die Luftfahrt ihren Beitrag dazu leisten kann, und uns für die britischen Verbraucher gegenüber den Interessen der Aktionäre von Heathrow einzusetzen”, so Luis Gallego.

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Im Strudel der HNA-Pleite: Frankfurt-Hahn ist insolvent

Der Flughafen Frankfurt-Hahn und zwei Tochtergesellschaften sind in die Insolvenz geschlittert. Dies teilte das zuständige Amtsgericht Bad Kreuznach mit. Zum vorläufigen Masseverwalter wurde der Frankfurter Rechtsanwalt Jan Markus Plathner. Kurz vor der offiziellen Mitteilung des Gerichts berichtete die Wirtschaftswoche über die massive Schieflage des hauptsächlich von Billigfliegern genutzten Airports. Pikant ist die Pleite auch deshalb, weil dieser Regionalflughafen zu 82,5 Prozent im Eigentum der insolventen HNA Group ist. Diese wird zerschlagen. Nur vor wenigen Tagen schloss das deutsche Management aus, dass der Kollaps des Konzerns Auswirkungen auf den Flughafen Frankfurt-Hahn haben könnte. Nun kam es anders, aber man erklärt weiterhin, dass die Insolvenzen von Airport, HN Aviation Security GmbH und JFH Jet Fuel Hahn GmbH keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb haben werden. Während der Corona-Pandemie mussten in Deutschland unter anderem die Airports Paderborn und Friedrichshafen den Gang zum Insolvenzrichter antreten. Die Verfahren wurden auch genutzt, um die Betreibergesellschaften komplett neu aufstellen zu können. Vermutlich strebt man ähnliches auch am Hahn an, um sich vor dem Sog der Zerschlagung der HNA Group soweit als möglich schützen zu können.

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Zürich: Helvetic nimmt Kittilä auf

Die schweizerische Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways wird im Winterflugplan 2021/22 mit Kittilä ein neues Ziel ab Zürich-Kloten anbieten. Die Stadt in Lappland (Finnland) soll erstmals am 26. Dezember 2021 angeflogen werden. Derzeit ist geplant, dass die neue Route bis zumindest 5. März 2022 bedient werden soll. Vorerst ist ein wöchentlicher Umlauf im Angebot. Die Strecke ist bereits über die Homepage von Helvetic Airways buchbar. Geflogen werden soll jeweils an Sonntagen.

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SmartLynx gründet eigenen Part-145-Wartungsbetrieb

Die SmartLynx-Gruppe hat bislang die so genannte Line Maintenance von Drittanbietern durchführen lassen. Das ändert sich nun, denn man bringt mit SmartLynx Technik einen eigenen Part-145-Technikbetrieb an den Start. Dieses wird auf die Maschinentypen A320-Reihe und A330 spezialisiert sein. Die Stützpunkte werden sich in Riga und Tallinn befinden. Die Techniker sollen jedoch mobil in ganz Europa tätig sein. In erster Linie wird man die eigene Flotte warten, aber nimmt auch Aufträge von anderen Fluggesellschaften entgegen. Die notwendigen EASA-Zulassungen wurden bereits beantragt. Der Betrieb soll noch im vierten Quartal des Jahres 2022 aufgenommen werden. Hierzu hat man bereits qualifizierte Techniker eingestellt. Dazu VP Technical Robert Woods: „Es war die erste persönliche Rekrutierungsveranstaltung seit der Pandemie. Wir hatten die großartige Gelegenheit, so viele erfahrene und begeisterte Ingenieure zu treffen, die sich für die Luftfahrt interessieren und leidenschaftlich sind. Über 120 Personen haben die Messe in Istanbul besucht, wo viele hochkarätige technische Universitäten ansässig sind. Für SmartLynx ist es so wichtig, Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten, Motivation und Einstellung in unserem technischen Team zu haben, insbesondere wenn wir in die Welt der Line Maintenance Part-145 expandieren. Dies ist für uns von entscheidender Bedeutung, da wir die volle Kontrolle über unser eigenes Schicksal und unsere eigene Richtung im Betriebsumfeld haben müssen, um sicherzustellen, dass wir die von uns und unseren Kunden erwarteten hohen Standards bei unserem gemeinsamen Wachstum halten.“

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Jordanien: Eigene Fluggesellschaft für Akaba gegründet

Das jordanische Akaba soll mit Fly Aqaba einen eigenen Billigflieger bekommen. Dieser soll mit zunächst zwei nicht näher bezeichneten Mittelstreckenjets an den Start gehen und in erster Linie mehr Touristen in die Stadt am Roten Meer bringen. Auf der einen Seite der Grenze befindet sich der Flughafen Eilat-Ramon und in Sichtweite – hinter einem Grenzzaun – der Flughafen Akaba. Zwei Airports, die direkt nebeneinander gebaut wurden, denn aus politischen Gründen ist der Grenzübertritt auf dem Landweg äußerst teuer. Einreise- bzw. Ausreise und gegebenenfalls auch Visagebühren müssen an Israel bzw. Jordanien entrichtet werden. Sonderlich viel Flugverkehr haben beide Flughäfen nicht. Nur wenige Autominuten entfernt befindet sich übrigens ein dritter Airport und zwar im kleinen Badeort Taba in Ägypten. Dieser hat noch weniger Verkehr als die Mitbewerber in Israel und Jordanien. Auch der Grenzübertritt von Israel nach Ägypten (und umgekehrt) ist aus politischen Gründen beiderseits kostenpflichtig. Akaba und Eilat buhlen seit vielen Jahren um Touristen und subventionieren dabei Fluggesellschaften. Nur so sind extrem billige Ticketpreise möglich. Beispielsweise verscheuerte Wizz Air wiederholt Tickets von Wien nach Eilat um nur einen Euro. Der Carrier zog sein Angebot für die bevorstehende Wintersaison nach Akaba um. Die Entscheidung dürfte aber nicht nur an Subventionen hängen, sondern auch am Umstand, dass Jordanien einfachere Einreisebestimmungen praktiziert, was sich letztlich positiv auf die Nachfrage auswirken dürfte. Nun will ein privates Konsortium den Flugverkehr selbst in die Hand nehmen. Am Sonntag wurde der Gesellschaftervertrag zur Gründung von Fly Aqaba unterschrieben. Investoren aus Jordanien und Saudi-Arabien sollen laut offizieller Mitteilung des

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Pistensanierung abgeschlossen: Innsbruck ist wieder am Netz

Seit 5 Uhr 00 ist der Flughafen Innsbruck nach rund vierwöchiger Pistensanierung wieder am Netz. Die kommerzielle Erstlandung wird Austrian Airlines um 10 Uhr 30 aus Wien kommend als OS903 vornehmen.  Grundsätzlich beschlossen wurde das Projekt im November 2019, die Planungen und Ausschreibungen dauerten anschließend mehr als ein Jahr. Im März 2021 fiel dann der Startschuss zur Generalsanierung der Piste, dem bisher größten Bauprojekt des Flughafens Innsbruck. Die ersten beiden Bauphasen beinhalteten vor allem Vorbereitungsarbeiten für die Erneuerung und Aufrüstung der Elektroinstallationen auf moderne, nachhaltige LED-Technik sowie die Einrichtungsarbeiten für die Baustelle. Der erste kommerzielle Linienflug auf der „neuen“ Piste wird am Dienstag, den 19. Oktober 2021, um 10:30 Uhr die Landung der Austrian OS903 aus Wien sein. „Wir freuen uns, dass der Flugbetrieb nun wieder aufgenommen wird und wir rechtzeitig vor der anstehenden Wintersaison unseren Kundinnen und Kunden eine hochmoderne Piste bieten können, die wieder allen modernen Standards entspricht“, so Pernetta abschließend.

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Kreuzfahrten: Aida setzt auf die Karibik

Die Carnival-Tochter Aida Cruises will wieder voll durchstarten und setzt in Richtung Karibik vier Kreuzfahrtschiffe ein. Den Auftakt macht am 16. Oktober 2021 die “Aidasol”, die ab Hamburg eine 40-tägige Karibik-Reise antreten wird. Dieses Schiff wird am 25. November und 7. Jänner 2022 erneut für 43-tägige Kreuzfahrten in See stechen. Die Routen führen unter anderem über Frankreich, Spanien, die Kanaaren, Barbados, St. Maarten, Ponta Delgada und Lissabon.  Kürzere Reisen werden mit der “Aidaluna” ab Kiel und mit der “Aidadiva” ab Warnemünde bei Rostock angeboten. Die “Aidaperla” wird am 6. November 2021 ab den Kanaren mit Ziel Karibik ablegen. Mit den drei Schiffen sind bis Ende März 2022 zahlreiche Karibik-Kreuzfahrten geplant.

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Beklebung: German Airways wirbt für Adler-Modegeschäfte

Die Zeitfracht-Unternehmensgruppe hat erst kürzlich die Adler-Modemärkte aus der Insolvenz herausgekauft und in den Konzern integriert. German Airways wirbt nun auf dem Embraer 190 mit der Registrierung D-ACJJ für die neue Schwester. Laut Zeitfracht wird diese Maschine in erster Linie für Charterflüge für Unternehmen und Sportmannschaften eingesetzt. Die Beklebung dauerte etwa 22 Stunden. Am Samstag wurden mit diesem Regionaljet Trainingsflüge auf dem Flughafen Rostock-Laage, den der Konzern kaufen möchte, durchgeführt. „Ein Flugzeug ist aus unserer Sicht ein perfekter Markenbotschafter, es ist in ganz Europa unterwegs und an den Flughäfen sichtbar. Dort haben Menschen Zeit und Lust, sich mit den schönen Dingen des Lebens zu beschäftigen. Zu der Sichtbarkeit kommt daher noch ein angenehmes Umfeld für die Menschen, die das Flugzeug bestaunen. Wir passen mit dieser Idee perfekt zu den Adler Modemärkten, die mit mehr als 130 Filialen in ganz Deutschland, Österreich, in der Schweiz und in Luxemburg aktiv sind”, so German-Airways-Chefin Maren Wolters.

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Singapore Airlines fliegt Singapur-Kuala Lumpur täglich mit A380

Am 4. November 2021 wird Singapore Airlines den bislang von Emirates gehaltenen Rekord knacken und die kürzeste Airbus A380-Route aufnehmen. Der Superjumbo soll einmal täglich auf der Strecke Singapur-Kuala Lumpur eingesetzt werden. Die tatsächliche Flugzeit liegt unter einer Stunde. Erstmals soll diese Route am 4. November 2021 unter der Flugnummer SQ106 mit Airbus A380 bedient werden. Der Rückflug wird als SQ105 angeboten. Geflogen wird am Vormittag. Ab 5. November 2021 kommt der Superjumbo jeweils am Abend auf dem Kurspaar SQ126/125 zum Einsatz. Normalerweise wird diese Strecke mit Boeing 737-800 von Singapore Airlines bzw. Airbus A320 der Tochter Scoot bedient. Vorläufig ist geplant, dass der Maschinentyp Airbus A380 bis inklusive 3. Dezember 2021 auf Singapur-Kuala Lumpur-Singapur zum Einsatz kommen wird und das täglich. Hintergrund dürfte nicht nur sein, dass die Nachfrage aufgrund der Reiselockerungen stark steigt, sondern die Piloten brauchen Flugstunden. Daher werden die Passagierflüge auch als Training für die Flugzeugführer genutzt.

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