Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lufthansa bildet den Aufsichtsrat um

Das Lufthansa-Aufsichtsratsmitglied Stephan Sturm wird sein Mandat mit der Hauptversammlung am 4. Mai 2021 niederlegen. Als Nachfolgerin wird das Gremium Britta Seeger vorschlagen. Die Managerin ist derzeit im Vorstand der Daimler AG. Den Vorsitz des Prüfungsausschusses, den momentan Sturm innehat, soll ab der Generalversammlung der Aktionäre das Aufsichtsratsmitglied Harald Krüger übernehmen. Das Kontrollgremium der Lufthansa hat weiters beschlossen, dass der Vertrag mit Detlef Kayser vorzeitig um drei Jahre bis zum 31. Dezember 2024 verlängert wird. „Ich freue mich, dass wir der Hauptversammlung mit Britta Seeger eine hervorra­gende Kandidatin für unseren Aufsichtsrat vorschlagen können. Die international erfahrene Managerin wird eine gute Nachfolgerin für Stephan Sturm sein, der den Aufsichtsrat auf eigenen Wunsch verlässt und dem ich für seine hervorragende Ar­beit in den vergangenen sechs Jahren danken möchte“, sagt Dr. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Lufthansa AG. „Wir freuen uns, dass Detlef Kayser seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen wird. In dieser herausfordernden Zeit, in der wir das Unternehmen mit großer Geschwindigkeit transformieren, ist seine Expertise als erfahrener und kluger Stratege enorm wichtig für uns“.

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Eurowings gewinnt drei Verbraucher-Preise

Die Billigfluggesellschaft Eurowings konnte insgesamt drei Preise im Rahmen des „Deutschen Kunden-Awards 2020/21“ gewinnen. Laut Medienmitteilung punktete der Carrier in den Kategorien Kundenzufriedenheit, Kundenservice und Preis-Leistungsverhältnis.  Die Fluggesellschaft ist von der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) als dreifacher Sieger des „Deutschen Kunden-Awards 2020/21 – einem deutschlandweiten Verbraucher-Ranking – ausgezeichnet worden. Die Touristik-Tochter der Lufthansa Group belegte in allen drei Kategorien (Kundenzufriedenheit, Kundenservice sowie Preis-Leistungs-Verhältnis) unangefochten den ersten Platz in der Branche der Discount-Fluggesellschaften. Details zu den Platzierungen sind unter www.dtgv.de veröffentlicht worden. Die zentrale Fragestellung der jährlich durchgeführten Studie „Deutscher Kunden-Award“ befasst sich damit, welche Unternehmen die zufriedensten Kunden haben (Kategorie „Kundenzufriedenheit“), welche Unternehmen die positivsten Kundenerfahrungen verzeichnen (Kategorie „Kunden-Service“) und wie passend die Unternehmensleistung im Verhältnis zum geforderten Preis eingeschätzt wird (Kategorie „Preis-Leistungs-Verhältnis“). In die Online-Kundenbefragung gingen rund 330.000 Urteile zu insgesamt 2.261 Unternehmen aus 233 Branchen ein.

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SunExpress startet kostenpflichtige „Corona-Storno“-Option

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress will mit einer optionalen „Corona-Care-Garantie“ zusätzliches Vertrauen schaffen und damit Neubuchungen an Land ziehen. Dieses kostet auf internationalen Flügen drei Euro bzw. innerhalb der Türkei sieben Türkische Lira. Gegen Bezahlung der Gebühr sollen Reisende ihre Buchung stornieren oder ändern können, wenn sie sich selbst oder Angehörige ersten Grades mit dem Coronavirus infiziert haben. Bis zu zehn Tage nach dem geplanten Abflug muss ein entsprechender Nachweis vorgelegt werden. Passagieren mit einer bestehenden Buchung bietet die deutsch-türkische Fluggesellschaft SunExpress als Bestandteil des Corona-Care-Garantie-Paketes zudem Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten für den Fall an, dass eine Reisewarnung für Reisen zwischen Deutschland und der Türkei ausgesprochen wird. Davon unabhängig bietet SunExpress weiterhin die „SunFlex“-Option an, die Reisenden ermöglicht ihre Buchung bis zu 30 Tage vor dem Abflug ohne Gebühren zu ändern. Im Premium-Tarif steht diese Möglichkeit bis zu sieben Tage zur Verfügung. Bis Ende März 2021 kann der Classic-Tarif bis 15 Tage vorher geändert werden. Es können jedoch Tarifdifferenzen verrechnet werden.

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IHK fordert Geld für Weeze, Dortmund und Paderborn

Die NRW-Flughäfen Weeze, Dortmund und Paderborn bekommen aus der „Luftfahrtmilliarde“ kein Geld, denn diese nicht als internationale Airports eingestuft. Diesen Umstand kritisiert die Industrie- und Handelskammer scharf. Gefordert wird, dass alle sechs Flughäfen in Nordrhein-Westfalen gleich behandelt werden. Die IHK sandte einen Brief an NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und fordert diesen auf, dass er dafür sorgen möge, dass alle Airports gleichbehandelt werden. Das Land habe zwar grundsätzlich zugesagt, dass man sich an den Kosten für die Rettung beteiligen werde, doch vom Bund wird es dem aktuellen Informationsstand nach nichts geben. Dabei stört die IHK besonders, dass der kleine Flughafen Münster/Osnabrück Unterstützung aus dem Topf der Regierung bekommen wird, Weeze, Dortmund und Paderborn jedoch nicht. Hintergrund ist, dass am FMO die Deutsche Flugsicherung tätig ist. Der Flughafen Paderborn befindet sich in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung.

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Aer Lingus schickt Basis Shannon zum Arbeitsamt

Das IAG-Konzernmitglied Aer Lingus wird 129 Mitarbeiter der Basis Shannon zwischen 8. März 2021 und voraussichtlich 7. Juni 2021 nicht beschäftigen. In diesem Zeitraum werden die Betroffenen kein Gehalt bekommen. Allenfalls können diese beim Arbeitsamt eine Unterstützung beantragen. Die Vorgehensweise von Aer Lingus erinnert stark an die Praxis, die im Baugewerbe üblich ist. Über den Winter melden viele Betriebe ihre Beschäftigten ab. Diese beziehen dann Arbeitslosengeld und im Frühjahr werden die Mitarbeiter wiedereingestellt. Bei manchen Betrieben wiederholt sich dieses Prozedere jedes Jahr. Aer Lingus geht nun ähnlich vor, was die Gewerkschaften zur Weißglut treibt. Unter anderem kritisieren die Arbeitnehmervertreter, dass die Beschäftigten ohnehin bereits stark reduzierte Löhne bekommen und nun in Form von Arbeitslosengeld nochmals weniger. Aer Lingus hält dagegen, dass man seit April 2020 keine Flüge ab der Basis Shannon durchführen konnte und vor Juli 2021 keine Aussicht auf Besserung besteht. Aus finanziellen Gründen habe man keine andere Wahl.

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Starke Nachfrage im Inland: Air India holt Piloten zurück

Das Star-Alliance-Mitglied Air India verzeichnet wieder eine stark steigende Nachfrage und holt daher beurlaubte Piloten in den Flugdienst zurück. Die Erholung betrifft allerdings fast ausschließlich das Inlandsgeschäft auf dem Subkontinent. In einigen Märkten ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie zu beobachten, dass die Einbrüche im Domestic-Verkehr eher kurzfristig waren und sich die Branche rasch erholen konnte. In Europa ist das fast nirgendwo der Fall, wenn gleich beispielsweise innerspanisch oder –italienisch die Airlines mit einem sprichwörtlichen „blauen Auge“ davon gekommen sind. In Deutschland brach die Nachfrage im Inland im Jänner 2020 drastisch ein und war verschwindend gering. India Times berichtet unter Berufung auf ein internes Rundschreiben, dass die Beurlaubung zahlreicher Flugzeugführer aufgehoben wird. Diese benötigt man für das Inlandsgeschäft. Auch werden im für ATR-Turbopropflugzeuge zusätzliche Piloten gesucht. Der Wiedereinsatz der Flugzeugführer dürfte sich aber zunächst auf das Inland beschränken, denn das internationale Geschäft ist extrem stark zurückgefahren. Eine Aussicht auf rasche Reaktivierungen besteht derzeit aufgrund der Pandemie-Lage nicht. Der Carrier musste die Termine wiederholt nach hinten verschieben.

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Feber 2021: Ryanair hatte nochmals 60 Prozent Rückgang

Die Ryanair Group verzeichnete im Feber 2021 – im direkten Vergleich mit Jänner 2021 – einen äußerst hohen Passagierrückgang. Der Carrier hatte nur noch 0,5 Millionen Reisende an Bord – ein Rückgang von über 60 Prozent. Noch drastischer fällt das Bild aus, wenn man Feber 2020 und 2021 miteinander vergleicht. Im Vorjahresmonat hatte der irische Luftfahrtkonzern gruppenweit noch 10,5 Millionen Fluggäste. Heuer erreichte man nur noch knapp 4,7 Prozent dieser Leistung. Mit anderen Worten: Ein Rückgang um rund 95,3 Prozent. Der Trend zeigt bei Ryanair seit einigen Monaten deutlich nach unten. Zwar konnte man im Juli und August wieder steigende Zahlen, die stark unter 2019 lagen, verzeichnen, jedoch seither geht es Monat für Monat weiter bergab. Dies könnte auch maßgeblich dazu beigetragen haben, dass ab Wien-Schwechat die Wiederaufnahme vieler Strecken erheblich, zum Teil bis in die Sommerferien, nach hinten verschoben wurde.

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Wizz Air: Passagierzahlen noch weiter im Keller

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air verzeichnete im Feber 2021 neuerlich einen Passagierrückgang. Befördert wurden 382.928 Reisende. Im direkten Vergleich mit Jänner 2021 hatte man somit um rund 33 Prozent weniger Fluggäste an Bord. Im Vorjahr waren die Kalendermonate Jänner und Feber von der Corona-Pandemie nicht betroffen. Wizz Air beförderte damals jeweils über drei Millionen Passagiere. Vergleicht man den Wert von Feber 2021 mit dem Vorjahresmonat so liegt der Rückgang bei etwa 87 Prozent. Die Verkehrszahlen des Lowcosters sind seit einigen Monaten wieder rückläufig. Dies dürfte auch eine Ursache dafür sein, dass die Wiederaufnahme zahlreicher Routen ab Wien weit nach hinten verschobenen wurde. Das Comeback in Salzburg wird ebenfalls später und noch dazu verkleinert ausfallen.

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Air Astana sieht erste Anzeichen der Luftfahrt-Erholung

Die kasachische Air Astana schrieb im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 94 Millionen U.S.-Dollar und schrieb damit erst zum zweiten Mal in der Firmengeschichte rote Zahlen. Nun sieht der Carrier aber erste Anzeichen für eine Erholung der Branche. Das Ergebnis aus dem Jahr 2020 wurden, bedingt durch die Coronavirus-Pandemie, stark von dem vollständigen oder teilweisen Aussetzen des Flugbetriebs geprägt, was zu einem Kapazitätsminus von 47 Prozent sowie einen Umsatzrückgang von 55 Prozent führte. Die Gesamtzahl der beförderten Passagiere sank um 28 Prozent auf 3,7 Millionen Reisende. „Keine Frage, die Auswirkungen der Pandemie auf den internationalen Reiseverkehr sind verheerend. Air Astana ist jedoch widerstandsfähig. Der innerkasachische Flugverkehr konnte sich seit Mai 2020 stark erholen, und unser Low-Cost-Carrier FlyArystan verzeichnete 2020 sogar ein Passagierwachstum von 110 Prozent. Für Cargo war es ebenfalls ein gutes Jahr: Hier haben wir eine Boeing 767 zu einer reinen Frachtmaschine umgerüstet. Das in Teilen wiederaufgenommene internationale Streckennetz sowie neue touristische Verbindungen haben in den letzten Wochen des Jahres 2020 wieder zu besseren Erträgen und einer erfreulicheren Auslastung geführt. Dieser Trend setzt sich auch 2021 fort, weshalb wir mit einer gewissen Zuversicht in die Zukunft blicken“, so Air-Astana-Chef Peter Foster. Fluggesellschaft setzt auf A321LR Laut Mitteilung des Carriers soll sich das finanzielle Ergebnis, das in den Monaten Jänner und Feber 2021 erzielt wurde, auf dem höchsten Stand seit 2017 befinden. Dies deutet man als erstes Anzeichen für eine mögliche Erholung der gesamten Branche. Einzelheiten zur Anzahl der in den beiden Monaten beförderten Passagiere kommunizierte das Unternehmen

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Alaska-A320 landet bei Volotea

Volotea will eine aus vorerst 15 Einheiten bestehende Airbus-A320-Teilflotte aufbauen, Alaska Airlines will die A320ceo-Modelle durch Boeing 737-Max ersetzen. Das passt durchaus zusammen, denn die N621VA wurde von Bangor nach Glasgow überstellt. Bald geht es für die künftige EC-NNZ weiter nach Palma de Mallorca. Der spanische Billigflieger ist neuer Leasingnehmer der Maschine, die sich im Eigentum von Alaska Airlines befindet. Insgesamt sicherte sich Volotea 15 Exemplare, die zuletzt bei Vueling, Aeroflot und eben Alaska Airlines im Einsatz waren. Bedingt durch die Ausflottung der Boeing 717 befindet ist der Lowcoster nun ein reiner Airbus-Operator. Der Überstellungsflug von den USA nach Europa wurde unter dem Callsign des U.S.-Carriers durchgeführt. Die Maschine trägt jedoch schon die Livery des Leasingnehmers. Die nunmehrige EC-NNZ  soll in Kürze in den Liniendienst gestellt werden. Das Titelbild zeigt die betroffene Maschine noch in der Lackierung von Alaska Airlines. Untenstehend ist ein Twitterposting eingebettet, das selbiges Flugzeug, jedoch nun in der Livery von Volotea, zeigt.

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