Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lufthansa Group vermittelt medizinische Reisebegleitung

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group bieten nun einen so genannten „persönlichen medizinischen Betreuungsservice“ an. Das Produkt ist nicht gerade günstig, denn bis zu 2.900 Euro können hierfür fällig werden. Das günstigste Paket schlägt mit 450 Euro zu Buche. Unter anderem Lufthansa, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines vermitteln dabei Dienstleistungen, die von Medical Travel Companions, erbracht werden. Es handelt sich dabei um einen Beteuungsservice durch medizinische Fachkräfte. Je nach gewähltem Paket sollen diese vor, nach oder während der Reise unterstützen. Das teuerste Produkt sieht auch vor, dass eine Fachkraft und/oder ein Arzt den Flug begleitet. Im günstigsten Paket gibt es zum Beispiel Unterstützung bei der Erlangung von PCR-Tests, sofern notwendig.

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Eurowings ortet starke Nachfrage am BER

Die Billigfluggesellschaft Eurowings unterhält seit 1. Mai 2021 eine Basis auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Der Carrier erklärt in einer Aussendung, dass man in den letzten Wochen Buchungszuwächse um 35 Prozent verzeichnet habe. Eurowings führte eigenen Angaben nach seit der Eröffnung des BER, die Ende Oktober 2020 erfolgte, rund 1.600 Flüge ab diesem Airport durch. Bislang hatte man keine Maschinen stationiert. Das änderte sich seit dem 1. Mai 2021. In der Vergangenheit unterhielt der Vorgänger Germanwings sowohl in Tegel als auch in Schönefeld Stützpunkte. Die genannte Konzernschwester musste im Zuge der Corona-Pandemie den Flugbetrieb endgültig einstellen und das obwohl Lufthansa zuvor eine Bestandsgarantie abgegeben hatte. In den kommenden Wochen fliegen Eurowings Fluggäste von der Hauptstadt unter anderem per Direktverbindung nach Köln/Bonn, Düsseldorf, Stuttgart, Palma de Mallorca, Heraklion, Gran Canaria und Beirut. In den Sommermonaten plant Eurowings eine erneute Ausweitung des Flugplans und wird dann auch beliebte Urlaubsziele auf Korsika, in Kroatien, Ägypten und Österreich ansteuern. Vor dem Hintergrund eines deutlichen Impffortschritts steigt gleichzeitig die Nachfrage: Auf allen Strecken ab Berlin verzeichnet die Airline einen Buchungszuwachs von durchschnittlich 35 Prozent. Besonders stark gefragt sind touristische Flüge nach Mallorca (plus 80 Prozent) und Kreta. Hier wird deutlich: Deutschland sitzt auf gepackten Koffern und sehnt sich nach dem wohlverdienten Urlaub.

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Airline-Pleite: Gericht weist Klage gegen Veranstalter ab

Das Amtsgericht München wies in erster Instanz eine Klage eines Passagiers, der von seinem Reiseveranstalter eine Entschädigung für eine Flugverspätung, die aufgrund der Insolvenz von Small Planet Deutschland entstanden ist, haben wollte. Der Passagier und seine Ehefrau wollten am 2. Oktober 2018 von Nürnberg nach Marsa Alam fliegen. Die Tickets waren im Rahmen einer Pauschalreise enthalten, so dass der Tour Operator der Vertragspartner der beiden war. Small Planet Airlines musste am 18. September 2018 Insolvenz anmelden. Daraufhin nahm der Veranstalter eine Umbuchung auf eine andere Gesellschaft vor. Das hatte zur Folge, dass sich der Abflug um einige Stunden verschoben hatte. Freiwillig überwies der Tour Operator eine Preisminderung in der Höhe von 100 Euro. Das war dem Kläger aber zu wenig, denn er forderte für sich und seine Ehefrau insgesamt 800 Euro ein und berief sich dabei unter anderem auf die EU-VO 261/2004. Das Amtsgericht München ist aber der Ansicht, dass zwischen den Reisenden und dem Veranstalter keine verbindlichen Flugzeiten vereinbart waren und daher keine Ausgleichszahlung zu leisten ist. Weiters verwies das Gericht darauf, dass die Verschiebung „im Rahmen des Massentourismus als bloße Unannehmlichkeit“ anzusehen ist. Der Kläger führte weiters an, dass seine Ehefrau aufgrund der rund vierstündigen Wartezeit am Airport Kreislaufprobleme erlitten habe. Darauf ging das Amtsgericht München nicht weiter ein und tat diesen Umstand damit ab, dass eine Vorerkrankung vorgelegen habe und der Gesundheitszustand nicht Gegenstand des Pauschalreisevertrags war.

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April 2021: Wizz Air verzeichnet Aufwärtstrend

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beförderte im April 2021 insgesamt 564.634 Passagiere. Im direkten Vergleich mit März 2021 – 480.203 Reisende – konnte man ein Wachstum erzielen. Die Auslastung wird seitens des Konzerns mit 74,7 Prozent kommuniziert. Im April des Vorjahres stand der Flugbetrieb von Wizz Air weitgehend still. Im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften führte man zu keinem Zeitpunkt ein vollständiges Grounding durch. Dennoch waren die Aktivitäten sehr stark eingeschränkt. Der Carrier hatte im April 2020 lediglich 78.389 Reisende. Vergleicht man die jüngste Beförderungsleitung mit dem Wert von April 2019, so liegt Wizz Air sehr deutlich darunter. Im April vor zwei Jahren zählte die Billigfluggesellschaft 3.288.731 Passagiere. Die Auslastung lag damals bei 91,4 Prozent.

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DHL Bahrain flottet sechs Boeing 767 ein

Der Logistikkonzern Deutsche Post-DHL stockt die in Bahrain unterhaltene Frachterflotte um weitere sechs Boeing 767-300ER auf. Dabei handelt es sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die in Cargomaschinen konvertiert wurden. Zwei der Neuzugänge sollen ältere B767-200 ersetzen. Mit den verbleibenden vier Einheiten soll die Flotte aufgebaut werden, berichtet CH-Aviation.com. Der Umbau der Langstreckenflugzeuge wird von Israel Aerospace Industries vorgenommen. Insgesamt übernimmt der DHL-Konzern acht Boeing 767, die vormals von American Airlines verwendet wurden.

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Düsseldorf: SunExpress hat Zonguldak aufgenommen

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress bietet nun einen wöchentlichen Umlauf zwischen Düsseldorf und Zonguldak an. Dieser wird mit Maschinen des Typs Boeing 737 bedient. Laut Aussendung des Flughafens beabsichtigt der Ferienflieger diese Strecke ab Juli 2021 an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag zu bedienen. Durchgeführt werden die Flüge von der türkischen SunExpress. Der einst in Deutschland bestehende Ableger wurde im Vorjahr geschlossen.

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Air Cairo nimmt Bremen-Hurghada auf

Die Ferienfluggesellschaft Air Cairo wird ab 21. Juli 2021 auch den Flughafen Bremen anfliegen. Zum Einsatz kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320, teilte der Airport mit. Die Egyptair-Tochter wird zunächst einmal pro Woche die Hansestadt mit Hurghada verbinden. Je nach Erfolg der neuen Route ist eine Aufstockung möglich. Air Cairo kooperiert seit wenigen Wochen mit der türkischen Ferienfluggesellschaft SunExpress. Diese ist im Ägypten-Verkehr aufgrund der Schließung des Deutschland-Ablegers auf einen Partner angewiesen.

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Pilatus liefert PC-12 Nummer 1800 aus

Der Flugzeugbauer Pilatus konnte Ende April 2021 die PC-12 Nummer 1.800 ausliefern. Die Maschine mit der Seriennummer 2070 ging an Alán Aguirre. Er ist Eigentümer von Divine Flavor LLC, einem US-Unternehmen mit Sitz in Nogales, Arizona, welches auch Gewächshäuser und Weinberge in Mexiko besitzt. Laut Pilatus ist die PC-12 ist das weltweit meistverkaufte einmotorige Geschäftsreiseflugzeug. Weiters sieht sich der Hersteller als Marktführer in diesem Segment. „Wir fühlen uns geehrt, mit Pilatus und seinen engagierten Mitarbeitenden zusammen arbeiten zu dürfen. Auch in Zukunft setzen wir auf eine vertrauensvolle Partnerschaft mit Pilatus und unseren Kunden und freuen uns, auf die nächsten 1800 PC-12, die kommen werden“, so Adrian Zambrano, Geschäftsführer des Autorisierten Pilatus Verkaufscenters in Mexiko. Mit der Einführung des PC-12 NGX, der erstmals im Herbst 2019 anlässlich der US-Messe, der «National Business Aviation Association Convention & Exhibition» vorgestellt wurde, offeriert Pilatus einen weiteren Großen Technologie-Fortschritt. Die neuste Generation des PC-12 ist erstmals mit einem elektronischen Propeller- und Motorsteuerungssystem ausgestattet – einzigartig in dieser Flugzeugkategorie. Das Pratt & Whitney PT6-67E Triebwerk ist gekoppelt mit einer automatischen Schubregelung, welche die Arbeitsbelastung des Piloten markant reduziert. Außerdem konnten die Wartungsintervalle reduziert werden, was in tieferen Betriebskosten resultiert. Die neue Triebwerktechnologie zeichnet sich außerdem durch den sogenannten «Propeller Low Speed»-Modus aus, welcher die Propellerdrehzahl im Reiseflug reduziert und den Geräuschpegel in der Kabine senkt, ohne die Geschwindigkeit zu beeinträchtigen. Der PC-12 NGX verfügt zudem über größere Kabinenfenster, ein neues Luftverteilungssystem und hochwertigere Passagiersitze, welche mehr Komfort bieten. „Wir sind sehr stolz, dass Herr Aguirre dieses

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Corona: Memmingen baut Testangebot aus

Im Coronatestzentrum am Flughafen Memmingen können sich Passagiere nun sowohl mittels PCR als auch Antigen kostenfrei auf Covid-19 testen lassen. Ohne Bezahlung steht das Angebot Bewohnern Deutschlands offen. Internationale Gäste, die keine deutsche Krankenversicherung haben, müssen weiterhin selbst bezahlen. Für das Schnelltestcenter ist ebenso eine Voranmeldung notwendig wie für das bereits seit längerer Zeit täglich von 6 bis 24 Uhr geöffnete PCR-Testcenter, das sich in einer ehemaligen Lärmschutzhalle neben dem Parkplatz P1 befindet. Dort ist als besonderer Service des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege für alle Bürger und Passagiere unabhängig vom Wohnort eine kostenlose PCR-Testung möglich. Die Befundübermittlung erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Deutschsprachige Corona-Befunde des PCR-Testcenters können am Flughafen Memmingen gegen Gebühr ins Englische übersetzen werden – entweder als Express-Übersetzung innerhalb von 60 Minuten oder innerhalb von 24 Stunden. Die Firma EcoCare bietet am Flughafen Memmingen zusätzlich gegen Gebühr PCR-Tests sowie Antigen- und Antikörper-Schnelltests an. Diese Tests werden ebenfalls im Antigen-Schnelltestcenter durchgeführt. Es werden auch Abstriche bei Kindern ab drei Jahren vorgenommen. Für alle dieses Tests ist eine Anmeldung unter https://flughafen-memmingen.ecocare.center/ erforderlich. Für die kostenlosen PCR-Tests gilt wie bisher für die Anmeldung die Adresse https://form.ecolog-international.com/. Während des Tests steht der Flughafenparkplatz P1 zur Verfügung (zehn Minuten kostenlos).

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Statistik: Im Vorjahr wurde rund die Hälfte weniger verreist

Unternahmen die Österreicher im Jahr 2019 noch rund 21,2 Millionen Urlaubsreisen, so gingen die Aktivitäten im Vorjahr um 43,3 Prozent auf 12 Millionen Reisen zurück. Dies geht aus Zahlen der Statistik Austria vor. Die Behörde teilte weiters mit, dass im Bereich der privaten Urlaubsreisen ein Rückfall auf das Niveau des Jahres 2000 erfolgt ist. Noch drastischer war der Rückgang bei den Geschäftsreisen. Wurden in 2019 noch rund 3,6 Millionen berufliche Reisen ins Ausland unternommen, waren es im Vorjahr nur noch 1,6 Millionen – ein Minus von 55,7 Prozent. „Die Corona-Pandemie hat die Reisemöglichkeiten der österreichischen Bevölkerung ausgebremst: Im Jahr 2020 wurden um fast die Hälfte weniger Urlaubsreisen unternommen als im Jahr zuvor. Auslandsurlaube sind dabei um mehr als zwei Drittel zurückgegangen, Inlandsurlaubsreisen hingegen nur um ein Fünftel“, so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Die Anzahl der Urlaubsreisenden (ab 15 Jahren) reduzierte sich um mehr als ein Fünftel (-22,1 Prozent) auf 4,5 Millionen (2019: 5,8 Millionen). Das entspricht einer Reiseintensität von 60,3 Prozent, im Vorjahr waren es noch 77,8 Prozent (-17,5 Prozentpunkte). Nach Altersgruppen betrachtet nahm die Reiseintensität am stärksten in der Altersgruppe 65+ ab (-24,7 Prozentpunkte auf 35,9 Prozent). Die Anzahl der durchgeführten Haupturlaubsreisen mit mindestens vier Nächtigungen reduzierte sich um die Hälfte (-50,1 Prozent) auf 4,9 Millionen, was in etwa dem Wert des Jahres 1990 entspricht (5,2 Millionen). Der Rückgang bei den Kurzurlaubsreisen (mit bis zu drei Nächtigungen) fiel mit etwas mehr als einem Drittel (-37,4 Prozent) auf 7,1 Millionen geringer aus. Auch Rückgang im Inland Aufgrund der Reisebeschränkungen zur Eindämmung

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