Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Singapore Airlines versilbert 11 Maschinen

Im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Transaktionen versilberte Singapore Airlines unter anderem sieben Airbus A350-900 und vier Boeing 787-10. Umgerechnet rund 1,25 Milliarden Euro konnten so erlöst werden. Singapore Airlines hat seit dem 1. April 2020 erfolgreich rund 15,4 Mrd. SGD, umgerechnet 9,6 Mrd. Euro an frischer Liquidität aufgenommen, einschließlich dieser Sale-and-Lease-Back-Transaktionen. Die Summe enthält zudem 8,8 Mrd. SGD, umgerechnet 5,5 Mrd. Euro aus einer erfolgreichen Bezungsrechtsemission, 2,1 Mrd. SGD, umgerechnet 1,3 Mrd. Euro, aus gesicherten Finanzierungen sowie 2 Mrd. SGD, umgerechnet 1,25 Mrd. Euro aus Wandelanleihen und Schuldverschreibungen. Darüberhinaus kommen noch mehr als 500 Mio. SGD, umgerechnet 312 Mio. Euro durch einen neu festgesetzten Kreditrahmen und ein kurzfristiges, unbesichertes Darlehen hinzu. „Die zusätzliche Liquidität aus diesen Sale-and-Lease-Back Transaktionen verbessert unsere Fähigkeit, die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie aus einer Position der Stärke heraus zu bewältigen. Wir werden weiterhin flexibel auf Marktentwicklungen reagieren und bereit seub, alle sich ergebenden Wachstumschancen zu nutzen, während wir uns von dieser Krise erholen“, so Goh Choon Phong, Chief Executive Officer von Singapore Airlines. Die SLB-Transaktionen wurden mit folgenden Gesellschaften durchgeführt: Leasingvermittler Flugzeugmodell Aergo Capital Limited 1 Airbus A350-900 1 Boeing 787-10 Altavair 4 Airbus A350-900s EastMerchant / Crianza Aviation Airbus A350-900Boeing 787-10s Muzinich and Co. Limited 1 Airbus A350-900 1 Boeing 787-10 Gesamt 11

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Berlin: Tegel-Betriebspflicht endet am Mittwoch

Am 5. Mai 2021 endet in Tegel die Flughafengeschichte endgültig. Der Airport musste nach der Einstellung des Flugbetriebs noch rund sechs Monate in Bereitschaft gehalten werden. Diese Frist läuft am Mittwoch ab. Rechtlich gesehen ist Berlin-Tegel dann kein Flughafen mehr. Bereits am Dienstag übergibt die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH das erste Gebäude an das Land Berlin. Im ehemaligen Terminal C ist derzeit ein Impfzentrum eingerichtet. In der Vergangenheit wurde dieses zunächst überwiegend von Air Berlin genutzt. Nach der Pleite des Homebase-Carriers zog Easyjet in diesen Erweiterungsbau ein. Aviation Direct hat anlässlich der Eröffnung des BER und der Schließung von Berlin-Tegel Fotoreportagen produziert: Fotoreportage Berlin-Tegel Fotoreportage Berlin-Tempelhof Fotoreportage Berlin-Brandenburg

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London City nutzt nun einen Remote Tower

Der innerstädtische Flughafen London-City wird nun mittels eines so genannten Remote Towers kontrolliert. Das bedeutet, dass die Lotsen nicht mehr vor Ort sind, sondern sich in Swanwick, also weit über 100 Kilometer entfernt, befinden. Bereits im Jahr 2017 wurde angekündigt, dass London City auf dieses Modell umgestellt werden soll. Nach einer Übergangsphase wurde der digitale Tower im Sommerflugplan 2021 in Betrieb genommen. Laut City-Airport ist dieser rund 50 Meter hoch und mit diversen Kameras und Analysegeräten ausgerüstet. Diese übertragen Livebilder und essentiell wichtige Daten an das Kontrollzentrum in Swanwick.

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Leichter Aufwind am Flughafen BER

Der Flughafen Berlin-Brandenburg zählte im April 2021 rund 265.000 Passagiere. Man konnte sich gegenüber März 2021 um 44.000 Reisende steigern, jedoch ist das im direkten Vergleich mit April 2021 nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn damals fertigten Schönefeld und Tegel etwa 3,1 Millionen Fluggäste ab. Insgesamt starteten und landeten in den ersten vier Monaten dieses Jahres rund 840.000 Passagiere am BER. Damit wurde noch nicht einmal zehn Prozent des Passagieraufkommens des Vorjahres erreicht. Im gesamten Jahr 2020 nutzen 9,1 Millionen Reisende einen Flughafenstandort der Hauptstadtregion (TXL, SXF und BER). Im vergangenen Monat gab es am BER 4.184 Flugbewegungen, im April des Vorjahres waren es nur 1.115 in Schönefeld und Tegel. Im April 2019 starteten und landeten noch rund 23.700 Maschinen an den beiden damaligen Flughäfen. Hingegen ist der Rückgang bei der Luftfracht im Vergleich zum Vorkrisenmonat 2019 deutlich geringer: Am BER wurden im April 2021 insgesamt rund 2.200 Tonnen Güter umgeschlagen, das sind nur etwa 300 Tonnen weniger als im April 2019. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Flughafengesellschaft rechnet ebenso wie alle anderen deutschen Flughäfen nur mit einer langsamen Erholung des Flugverkehrs. Während der Osterferien kam es zwar zu einer kleinen Belebung im Reiseverkehr insbesondere an den Ferienwochenenden mit bis zu 15.000 Fluggästen pro Tag. Die Hoffnung der Branche auf eine deutliche Belebung des Geschäfts wurde aber nicht erfüllt. In unserer Prognose für das Jahr 2021 gehen wir von 10,7 Mio. Passagieren aus. Diese Zahl ist nur zu erreichen, wenn die

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Sparfell flottet weiteren Challenger 300 ein

Die österreichische Bedarfsfluggesellschaft Sparfell (vormals: Laudamotion Executive) erweitert die Flotte um einen weiteren Challenger 300. Auf dem AOC sind nun sechs Maschinen dieses Typs registriert, teilte das Unternehmen mit. Der Flottenneuling, gerade mit einer brandneuen und komfortablen Innenausstattung versehen, steht ab sofort für Charterflüge mit bis zu 9 Passagieren für Geschäfts- und exklusive Privatreisen zur Verfügung. Die Challenger 300 reiht sich ein in die große und vielfältige Sparfell-Flotte – mit AOCs und Büros in Genf, Wien, San Marino und Paris – die von Light-Jets (Phenom 100) über Super-Mid-Size-Jets (Praetor 600) bis hin zu Ultra-Langstreckenjets (Gulfstream 650ER) reicht.

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FlyBosnia will am 3. Juni 2021 wieder abheben

FlyBosnia will ab 3. Juni 2021 wieder abheben. Die erste Strecke, die der Carrier angekündigt hat, ist Sarajevo-Kuwait Stadt. Diese soll ab dem genannten Zeitpinkt dreimal pro Woche bedient werden. Geplant ist der Einsatz von Maschinen des Typs Airbus A320. In weiterer Folge will sich das Unternehmen auf Ziele im Mittleren Osten konzentrieren. Flüge nach Riyadh, Gassim, Jeddah und Manama sind ebenfalls angekündigt. Im Charterbereich will man unter anderem nach Ägypten und in die Türkei fliegen. Der Carrier flog zuletzt im März 2020. Der Großteil der Belegschaft wurde abgebaut. Auch gab man die bisherige Flotte an die Leasinggeber zurück. Nun will man mit einem Airbus A320, den man kürzlich übernommen hat, neu durchstarten. FlyBosnia teilte mit, dass man beabsichtigt noch heuer baugleiche Maschinen einzuflotten.

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Edelweiss verkauft PCR-Testkits

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss verkauft ab sofort PCR-Heimkits über ihre Homepage. Diese kosten 165 Schweizer Franken und werden postalisch zugestellt. Die Proben müssen anschließend ein Partnerlabor übergeben werden. Die Swiss-Konzernschwester will damit Urlaubern das Erlangen negativer PCR-Befunde, die in vielen Ländern für die Einreise zwingend notwendig sind, erleichtern. Der Preis allerdings ist vergleichsweise äußert hoch. Die Probe ist anschließend an das Labor einzusenden oder am Flughafen Zürich-Kloten abzugeben. Der Befund soll spätestens am nächsten Tag per E-Mail zugestellt werden.

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Sommer: Air Malta plant 3.012 Flüge

Die Fluggesellschaft Air Malta will im diesjährigen Sommer 3.012 Flüge zu 20 Destinationen durchführen. Chief Commercial Officer hält die Planungen für ein „starkes Signal an den nationalen und internationalen Tourismus“. Der Fokus liegt auf Inbound. Auch das seit einiger Zeit pausierende Wien soll wieder angesteuert werden. In Deutschland konzentriert sich Air Malta auf Frankfurt am Main und München. Genf und Zürich sind die beiden Ziele in der Schweiz. In Mailand fliegt der Carrier nun auch Linate an. Die staatliche Fluggesellschaft rechnet damit, dass heuer eine hohe Nachfrage bestehen wird. Die Regierung subventioniert heuer Hotelaufenthalte – bei Direktbuchung – mit bis zu 200 Euro pro Aufenthalt.

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Paderborn kann Insolvenzverfahren verlassen

Der Regionalflughafen Paderborn-Lippstadt konnte das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung per 30. April 2021 verlassen. Seit 1. Mai 2021 der Airport wieder eigenständig tätig. Zuvor konnte eine Einigung mit den Gläubigern erzielt werden. Im Zuge des Verfahrens wurde der Personalstand stark reduziert. Die Betreibergesellschaft, die nun zu 77,9 Prozent in der Hand des Kreises Paderborn ist, beschäftigt nur noch 64 Mitarbeiter. Zuvor waren es 170. Auch ist die Stadt Bielefeld ausgestiegen und übergab ihre Anteile an die Stadt Paderborn. Die Gläubiger sollen laut Mitteilung des Airports auf 75 Prozent ihrer Forderungen verzichtet haben. Eine Besonderheit in Paderborn ist, dass die Bodendienstleistungen nun von der Betriebsfeuerwehr erbracht werden. Das ursprünglich in diesem Bereich beschäftigte Personal hat man abgebaut. Der Airport geht davon aus, dass man in dieser Konstellation rund 300.000 Reisende pro Jahr abfertigen kann. Vor der Corona-Pandemie hatte man rund 700.000 Passagiere im Jahr.

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Russland: Teile aus Superjet gestohlen – Versicherung muss nicht zahlen

Die United Aircraft Corporation bzw. deren Tochtergesellschaft Irkut unterlag in Moskau in einem ungewöhnlichen Rechtsstreit. Der Hersteller klagte insgesamt drei Versicherungsgesellschaften auf Zahlung, denn im Jahr 2015 soll ein in Indonesien geparkter Sukhoi Superjet SSJ-100 regelrecht ausgeschlachtet worden sein. Irkut ist der Ansicht, dass man bestohlen wurde von fordert von den Assekuranzen und 2,4 Millionen Euro. Man ging davon aus, dass es sich um einen klaren Versicherungsfall handelt, doch die wirre Eigentümerschaft der Maschine wurde dem Flugzeugbauer nun zum Verhängnis. Zum Zeitpunkt des Diebstahls gehörte der betroffene SSJ-100 formell einer Gesellschaft mit Sitz in der Schweiz. Diese wurde zwischenzeitlich liquidiert. Der Hersteller erwarb den Regionaljet erst im Dezember 2015. Laut einem Bericht der Agentur RIA Novosti sind im Jahr 2016 die gestohlenen Teile wieder aufgetaucht und zwar auf dem Schwarzmarkt. Insgesamt 52 Bauteile konnten von Superjet International sichergestellt werden. Bei der Ablehnung der Ansprüche erklärte der Richter, der Kläger habe weder die Tatsache des Eintretens des Ereignisses noch die Höhe des Schadens nachgewiesen oder eine Stellungnahme der indonesischen Strafverfolgungsbehörden abgegeben. Das Gericht stellte außerdem fest, dass der Eigentümer des Flugzeugs zu diesem Zeitpunkt die Maple Aviation Leasing GmbH war, ein Unternehmen mit Sitz in Zug, Schweiz, das 2019 in Liquidation ging. Zusammen mit dem russischen VEB war Maple der Begünstigte der Polizze. Im konkreten Fall könne die Irkut-Tochter nicht als der tatsächliche Kläger angesehen werden. Das Gericht stellte fest, dass SCAC das Flugzeug erst im Dezember 2015 gekauft hatte. Der Vorfall ereignete sich aber zwischen September und Oktober 2015.

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