Amely Mizzi

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Amely Mizzi

NTSB lässt TWA800-Wrack verschrotten

Das Wrack von TWA-Flug 800, der am 17. Juli 1996 kurz nach dem Start in New York JFK ins Meer gestürzt ist, wurde von der U.S.-amerikanischen Ermittlungsbehörde NTSB zur Verschrottung freigegeben. Die N93119, eine Boeing 747-131, stand seit 1971 in den Diensten von Trans World Airlines. Am 17. Juli 1996 explodierte kurz nach dem Start gegen 20 Uhr 31 Lokalzeit der fast leere Mitteltank des Vierstrahlers. Die Maschine wurde in der Mitte auseinandergerissen. Die offizielle Unfallursache laut NTSB und FBI ist, dass sich im fast leeren Mitteltank ein explosives Treibstoff-Sauerstoff-Gemisch gebildet hat. Da die Maschine rund eine Stunde auf dem Vorfeld stand und dabei die Klimaanlage in Betrieb war, erhitzte diese den Mitteltank auf rund 53 Grad Celsius. Der Flammpunkt des explosiven Gemischs liegt bei nur 38 Grad Celsius. Eine defekte Isolierung an einem Kabelbaum führte dann zu einem Kurzschluss und damit zur Entzündung. Die offizielle Unfallursache ist bis heute massiv umstritten, da Augenzeugen behaupten, dass sie einen Schusskörper gesehen hätten, der in die Maschine eingeschlagen ist. Auch kursiert immer noch die Theorie, dass Terroristen eine Bombe an Bord zur Explosion gebracht haben könnten. Die NTSB sagte im Jahr 2013, dass es weder Hinweise auf eine Rakete noch auf eine Bombe gegeben haben soll. Im Zuge der Unfallermittlungen wurden viele Wrackteile aus dem Meer geborgen und so gut wie möglich wieder zu einer „Boeing 747“ zusammengefügt. Seit dieser Maßnahme stand das Wrack in einem Hangar und wurde von der NTSB auch zu Ausbildungszwecken verwendet. Nach der Digitalisierung sollen die Überreste

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Lufthansa fliegt zweiten A380 nach Frankreich aus

Mit der D-AIMI hat ein weiterer Airbus A380 die Lufthansa-Homebase Frankfurt am Main verlassen. Die Maschine wurde am Montag ins französische Tarbes ausgeflogen. Konzernchef Carsten Spohr sagte vor einigen Monaten, dass er an kein Comeback der Superjumbos glaubt. Ende Jänner 2021 wurde mit der D-AIMC der erste Airbus A380 nach Frankreich überstellt. Der Carrier will insgesamt fünf Exemplare in Tarbes bzw. Spanien parken. Lediglich zwei A380 sollen in Frankfurt am Main verbleiben, um diese im Bedarfsfall kurzfristig reaktivieren zu können. Die übrigen Superjumbos werden nach und nach ausgeflogen. Die D-AIMI wurde zuletzt im März 2020 kommerziell eingesetzt.

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Singapore Airlines rüstet A380-Kabinen auf

Singapore Airlines untermauert mit einem Kabinenupgrade, dass man an eine Zukunft der Airbus-A380-Flotte glaubt. Allerdings soll die Anzahl der Maschinen auf zwölf reduziert werden. Noch steht nicht fest, wann die Superjumbos wieder kommerziell zum Einsatz kommen werden. Der A380 mit der Registrierung 9V-SKQ wurde am Montag nach neun Monaten Stillstand reaktiviert und aus dem australischen Alice Springs ausgeflogen. Zunächst legte der Vierstrahler einen Zwischenstopp in Sydney ein und wird nun nach Singapur überstellt. Das Unternehmen bestätigte, dass nach und nach in alle zwölft verbliebenen Airbus A380 die neue Kabine eingebaut wird. Die Arbeiten sollen in Singapur vorgenommen werden. Vor der Corona-Pandemie waren bereits acht von 19 Superjumbos entsprechend umgerüstet worden. Während der Krise entschied man sich dazu, dass die Teilflotte um sieben Exemplare verkleinert wird. Nun wird das Umbauprogramm fortgesetzt und jene Maschinen, die noch nicht über die neue Kabine verfügen, sind an der Reihe. Singapore Airlines betrachtet die Wiederaufnahme der Umrüstungen eher als eine „Pause“, die eingelegt werden musste, betont jedoch, dass alle verbliebenen A380 das neue Kabinenprodukt bekommen werden.

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Nach Johnson-Rede: Sprunghafte Ticketbuchungen in UK

Während in der Europäischen Union die Covid-Impfungen nur sehr langsam voranschreiten, fährt das Vereinigte Königreich ein wesentlich höheres Tempo. Nun gab Premierminister Boris Johnson auch einen Fahrplan vor, der die Aufhebung aller Restriktionen bis zum 21. Juni 2021 vorsieht. Unmittelbar nach der Ankündigung schossen die Buchungen für Sommerurlaube und Flüge in die Höhe. Eigentlich sind es die Briten gewohnt, dass ihre Regierungen ein eher gemütliches Tempo an den Tag legen, doch in Sachen Covid-Impfungen ist man jenes europäische Land, das bereits die meisten Menschen immunisiert hat. Die von der deutschen CSU-Politikerin Ursula von der Leyen geleitete EU-Kommission steht aufgrund des Mangels an Dosen seit mehreren Wochen im Kreuzfeuer der Kritik. In UK mangelt es nicht an Impfstoff, was einer Regelrechten Blamage der EU-Staaten gleichkommt. Es ist damit zu rechnen, dass viele Staaten im Sommer 2021 Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind, erhebliche Einreiseerleichterungen gewähren werden. Im Vereinigten Königreich geht man davon aus, dass sich alle Impfwilligen noch vor dem Sommerurlaub immunisieren lassen können. In Deutschland und Österreich bestehen an den Aussagen der Politiker, dass dies auch möglich sein wird, zum aktuellen Zeitpunkt nicht unberechtigte Zweifel. Da ältere Menschen und Personen, die beispielsweise im Gesundheitsbereich arbeiten, bevorzugt werden, scherzten manche Verbände mittlerweile damit, dass der „Sommerurlaub der Pensionisten und Privilegierten“ bevorstehen könnte. Um dem ein wenig vorbeugen zu können, wollen beispielsweise Österreich und Deutschland nach derzeitigem Stand Geimpften keinerlei Erleichterungen gewähren. Sofern die Einreisebestimmungen beibehalten werden, könnte dies zum absurden Umstand führen, dass beispielsweise ins Urlaubsland der Impfnachweis ausreichend ist, doch

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DRV fordert Fahrplan für sicheres Reisen

Der Deutsche Reise-Verband kritisiert die momentane Praxis, das Grenzen geschlossen werden und Saaten oder Regionen unter Lockdowns gestellt werden, heftig. DRV-Präsident Norbert Fiebig verweist darauf, dass die bisherigen Ma0nahmen „bereits erhebliche wirtschaftliche Schäden angerichtet haben“ und die Menschen in ihren Grundrechten „stark eingeschränkt“ sind. Auch ortet man, dass Reisen seitens der Politik gezielt kompliziert gemacht werden, um den persönlichen Bewegungsradius einschränken zu können. Die Folge daraus ist, dass laut DRV einige Millionen Menschen ihre Arbeitsplätze in der Touristik und Luftfahrt verloren haben. In vielen Fällen hätten die „staatlichen Sicherungsnetze“ nicht oder zumindest nicht ausreichend gegriffen. Der DRV legt nun eine Strategie auf den Tisch, mit der sicheres Reisen möglich sein soll. Das Kernstück bilden Testungen, die nach Möglichkeit unmittelbar an der Grenze, beispielsweise an einem Flughafen, vorgenommen werden sollen. Sofern die Rückkehr nicht aus Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebieten erfolgt, soll das negative Testergebnis die momentan praktizierte Zwangsquarantäne ersetzen. Auch fordert der Reiseverband, dass die deutsche Bundesregierung die Situation auf Inseln genauer differenzieren soll. Weiters ist man der Ansicht, dass Speichel- und Gurgeltests in der Praxis einfacher durchzuführen sind, da diese im Gegensatz zum Nasen-Rachen-Abstrich kein medizinisches Fachpersonal benötigen. Dieses könnte man dann in Alten- und Pflegeheimen einsetzen und so die Kapazitäten entlasten. Das Tragen von Masken und die Einhaltung sollen selbstverständlich sein und etwaige Verstöße durch Reisende sollen von den Behörden mit Bußgeldern belegt werden. Ein digitaler Impfpass soll als Nachweis für bereits erfolgte Immunisierungen dienen. Das soll die Abläufe vereinfachen und entzerren. Der DRV ist der Ansicht, dass die Impfungen

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128 Boeing 777-200 müssen am Boden bleiben

Die Fehlfunktion des PW400-112-Triebwerks einer von United Airlines betriebenen Boeing 777-200 hat nun ein Nachspiel. Mehrere Länder haben ein temporäres Flugverbot für dieses Muster mit diesem Antrieb angeordnet. Die FAA verlangt, dass die betroffenen Maschinen umfangreich überprüft werden. Boeing erklärt, dass insgesamt 128 Maschinen betroffen sind. Demnach soll United Airlines der einzige Betreiber in den Vereinigten Staaten sein. Weitere Maschinen sind unter anderem in Südkorea und Japan im Einsatz. Als erster Staat verhängte das Vereinigte Königreich ein Flugverbot für Boeing 777-200 mit PW4000-Triebwerken. Die FAA verlangt, dass die Maschinen bis zum Abschluss einer außerplanmäßigen Überprüfung am Boden bleiben. Hintergrund ist, dass am Samstag eine Fehlfunktion am rechten Triebwerk einer von United Airlines betriebenen 777-200 aufgetreten ist. Dabei wurden Feuer gesichtet und Teile gingen zu Boden. Am Boden entstand bloßer Sachschaden. Verletzte gab es keine, die Maschine konnte sicher in Denver landen. Die U.S.-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA verlangt, dass die mit PW4000-Triebwerken bestückten Boeing 777-200 auf ihre Flugtauglichkeit überprüft werden müssen. Erste Erkenntnisse der Unfalluntersuchung zeigen, „dass die Inspektionsintervalle für die hohlen Lüfterflügel erhöht werden sollten, die einzigartig für dieses Triebwerksmodell sind und nur beim Typ 777 verbaut werden“. FAA-Chef Steve Dickson sagte weiters, dass zwei Lüfterflügen gebrochen sind und sich so Verkleidungsteile lösen konnten. 69 aktive Maschinen betroffen Von den 128 Maschinen, die nun überprüft werden müssen, sind nur 69 Stück im aktiven Dienst. Die verbleibenden 59 Exemplare sind aufgrund der Corona-Pandemie schon länger abgestellt. United Airlines teilte mit, dass die 56 betroffenen Flugzeuge unverzüglich zum Zweck der Überprüfung stillgelegt wurden.

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Urlaube: SunExpress rechnet mit hoher Türkei-Nachfrage

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress geht davon aus, dass im Sommer 2021 die Türkei als Urlaubsland stark gefragt sein wird. Aus der D-A-CH-Region wird man zwischen April und Ende Oktober 2021 acht zusätzliche Flugverbindungen anbieten. Insgesamt will der Carrier ab Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 300 Mal pro Woche in Richtung Türkei abheben. Ab 14 deutschen Flughäfen will das Joint-Venture von Lufthansa und Turkish Airlines Türkei-Flüge anbieten. In der Schweiz sollen drei Airports angesteuert werden. In Österreich beschränkt sich das Angebot auf den Flughafen Wien-Schwechat. Neu ist unter anderem: Von Düsseldorf aus geht es einmal die Woche nach Eskişehir in Anatolien sowie nach Hatay im Süden des Landes. Zweimal wöchentlich steuert SunExpress ab April 2021 von Düsseldorf aus Zonguldak an der türkischen Schwarzmeerküste an. Neu ist zudem auch die wöchentliche Flugverbindung vom Flughafen Köln/Bonn nach Bodrum an der türkischen Ägäis und vom Flughafen Frankfurt aus nach Malatya in Ostanatolien. „Wir alle sehnen uns nach Sonne und Erholung“, erklärt Max Kownatzki, CEO von SunExpress. „Die Türkei hat im letzten Jahr bewiesen, dass sie sicheren Urlaub in der Sonne auch in Corona-Zeiten bieten kann. Sie ist bei deutschsprachigen Reisenden eines der beliebtesten Urlaubsziele und wenn die Pandemie uns keinen Strich durch die Rechnung macht, sehen wir großes Potenzial für einen starken Sommer 2021“. Auch ab Wien wird es einen neuen wöchentlichen Flug nach Bodrum geben, zudem erhöht SunExpress die Flugfrequenz in der Schweiz mit einer Verbindung die Woche vom Flughafen Genf nach Izmir sowie zwei Flügen pro Woche von Genf nach Antalya. „Wir

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Israir startet Flüge nur für Geimpfte

Als weltweit erste Airline startet Israir Flüge, die nur von Personen, die gegen das Coronavirus geimpft sind oder eine Erkrankung überstanden haben, genutzt werden dürfen. Vorerst handelt es sich um die Inlandsstrecke zwischen Tel Aviv und Eilat. Der Carrier kündigte an, dass es im ersten Schritt einzelne Verbindungen geben wird, auf der nur immunisierte Passagiere befördert werden. Die Fluggäste müssen einen Nachweis über die erfolgte Impfung oder aber die überstandene Erkrankung vorlegen. Alternativ kann hierfür der entsprechende „Green Pass“ Israels verwendet werden. Zunächst will Israir einen täglichen Flug exklusiv für immune Personen anbieten. Später will man dies ausdehnen, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass langfristig auf allen Verbindungen ein entsprechender Nachweis vorgelegt werden muss. Bei der Buchung muss bestätigt werden, dass eine der beiden Voraussetzungen erfüllt werden kann. Beim Boarding muss das entsprechende Dokument vorgewiesen werden, andernfalls wird die Beförderung verweigert. Israel kündigte erst kürzlich an, dass Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind oder eine Erkrankung überstanden haben, erhebliche Erleichterungen im Alltag erhalten werden. Mit dem Zertifikat oder dem Green Pass ist der Besuch von Fitnessstudios, Restaurants und so weiter möglich. Auch ist man von der Quarantäne befreit. Mit Zypern und Griechenland wurden erste bilaterale Abkommen für Reisen ohne Absonderung für Geimpfte geschlossen.

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ABTA: Geschäftsreisen legten „vor Corona“ stark zu

Das letzte Jahr „vor Corona“ war im Bereich der Geschäftsreisen besonders stark. Zu diesem Schluss kommt Austrian Business Travel Association in einer aktuellen Studie, die unter anderem auf Zahlen der Statistik Austria basiert. Allerdings hat Corona so ziemlich alles verändert. Verbandspräsident Andreas Gruber, der hauptberuflich Head of Travel bei Siemens Österreich ist, kommt daher zum Schluss: „Im Jahr 2019 haben wir noch einmal einen ordentlichen Aufschwung vor der Krise erlebt“. Insgesamt wurden im Jahr 2019 8,1 Millionen Geschäftsreisen gezählt. Das sind 400.000 mehr als 2017, dem letzten Berichtsjahr. Österreichische Unternehmen haben 3,4 Milliarden Euro für Geschäftsreisen aufgewendet, ein Plus von mehr als 250 Millionen Euro. Davon entfallen 1,5 Milliarden Euro auf Flugtickets und knapp 900 Millionen Euro auf Hotels. Pro Reisetag sind 173 Euro Kosten angefallen gegenüber 166 Euro im Jahr 2017. Reisen sind also teurer geworden. Bei der zum dritten Mal erschienenen ABTA-Geschäftsreisestudie wurden zwei Datenquellen verknüpft: Die von der Statistik Austria regelmäßig erstellte Erhebung „Urlaubs- und Geschäftsreisen“, die das Reisevolumen erfasst, sowie Brancheninformationen, die der ABTA von einem Unternehmenspool anonymisiert zur Verfügung gestellt wurden. Für die Entwicklung der Flugticket-Preise wurden beispielsweise rund 450.000 Tickets in die Analyse einbezogen. Studien-Autor Wilfried Kropp (Kropp Kommunikation): „Die starke Datenbasis verleiht der ABTA-Studie eine besondere Aussagekraft.“ Im Berichtsjahr reisten mehr Unternehmensmitarbeiter als je zuvor. Die Reiseintensität, also der Anteil der Geschäftsreisenden an der Gesamtbevölkerung über 15 Jahre stieg kräftig von 17,2 % (2017) auf 19,5 % im Jahr 2019. Insgesamt wurden mehr Auslandsreisen (+ 5,0 %) mit mehr Übernachtungen (+ 14 %)

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Ukraine macht 17,93 Millionen Dollar für Airlines locker

Die Ukraine plant den Airlines mit einer vergleichsweise geringen Summe von 17,93 Millionen U.S.-Dollar unter die Flügel zu greifen. Das Geld, das direkt aus dem Staatsbudget an die Carrier zur Verteilung ansteht, soll insbesondere Arbeitsplätze sichern. „Die Verabschiedung des Gesetzentwurfs zur Schaffung dieses Haushaltsprogramms wird den Erhalt von Arbeitsplätzen, die Aufrechterhaltung eines angemessenen Lohnniveaus für das Personal der Fluggesellschaft und die Senkung der Kosten des obligatorischen staatlichen Sozialversicherungsfonds bei Arbeitslosigkeit ermöglichen”, so Premierminister Denys Shmyhal gegenüber der Agentur Interfax Ukraine. Weitere Maßnahmen, die gesetzt werden sollen und in den 17,93 Millionen U.S.-Dollar nicht berücksichtigt sind: Jene Airlines, die im Vorjahr Rückholer-Flüge durchgeführt haben, sollen 25 Prozent der ATC- und Flughafengebühren in Borispil und Lviv erstattet bekommen. In diesem Zusammenhang wurden Azur Air Ukraine, SkyUp AIrlines, Windrose Airlines und Ukraine International seitens des Regierungschefs namentlich genannt.

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