Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ukraine macht 17,93 Millionen Dollar für Airlines locker

Die Ukraine plant den Airlines mit einer vergleichsweise geringen Summe von 17,93 Millionen U.S.-Dollar unter die Flügel zu greifen. Das Geld, das direkt aus dem Staatsbudget an die Carrier zur Verteilung ansteht, soll insbesondere Arbeitsplätze sichern. „Die Verabschiedung des Gesetzentwurfs zur Schaffung dieses Haushaltsprogramms wird den Erhalt von Arbeitsplätzen, die Aufrechterhaltung eines angemessenen Lohnniveaus für das Personal der Fluggesellschaft und die Senkung der Kosten des obligatorischen staatlichen Sozialversicherungsfonds bei Arbeitslosigkeit ermöglichen”, so Premierminister Denys Shmyhal gegenüber der Agentur Interfax Ukraine. Weitere Maßnahmen, die gesetzt werden sollen und in den 17,93 Millionen U.S.-Dollar nicht berücksichtigt sind: Jene Airlines, die im Vorjahr Rückholer-Flüge durchgeführt haben, sollen 25 Prozent der ATC- und Flughafengebühren in Borispil und Lviv erstattet bekommen. In diesem Zusammenhang wurden Azur Air Ukraine, SkyUp AIrlines, Windrose Airlines und Ukraine International seitens des Regierungschefs namentlich genannt.

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Verletzte nach B747-Triebwerksproblem über den Niederlanden

Eigentlich wollte Longtail Aviation am Samstag einen Frachtflug von Maastricht nach New York JFK durchführen, doch aufgrund einer Fehlfunktion des Triebwerks 1 endete die Reise auf dem Flughafen Lüttich. Teile gingen zu Boden und verletzten dort laut lokalen Medienberichten zumindest zwei Personen. Die Boeing 747-412BCF mit der Registrierung VQ-BWT sollte als 6T5504 über den Atlantik fliegen, doch über dem niederländischen Meersen trat eine schwere Fehlfunktion des Triebwerks Nummer 1, das sich auf der linken Seite befindet, auf. Einige Teile wurden abgesprengt und richteten am Boden beträchtlichen Schaden an. Beispielsweise gingen diese auf Häuser und Kraftfahrzeuge nieder. Auch sollen sich zumindest zwei Menschen verletzt haben. Die Polizei Maastricht bestätigte vorerst nur, dass eine Dame am Kopf getroffen wurde. Lokale Medien schreiben jedoch auch, dass ein Kind Verbrennungen erlitten haben soll. Der Kapitän funkte “Pan Pan” und entschied sich zur Sicherheitslandung auf dem belgischen Flughafen Lüttich. Die von Longtail Aviation betriebene Boeing 747 ist 30,1 Jahre alt und wird seit November 2020 betrieben. Der Carrier hat seinen Sitz auf den Bermuda Islands. Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt etwa 25 Jahre. Die Ursache der Fehlfunktion ist noch unklar. Die lokalen Unfallermittler haben bereits ihre Arbeit aufgenommen. Die Crew des Frachtflugzeugs wird in Kürze einvernommen werden.

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Flughafen Stuttgart mit Mehl, Zucker und Backpulver lahmgelegt

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen wurde am Donnerstagabend aus Sicherheitsgründen für mehrere Stunden gesperrt. Die Ursache war nicht gerade alltäglich, denn eine “Backmischung”, die in Form von Zucker, Mehl und Backpulver, verpackt in Flaschen, im Check-In-Bereich gefunden wurde, führte zur vorsorglichen Sperrung des Airports. Beamte der Bundespolizei wurden auf zwei herrenlos herumstehende Behälter aufmerksam und veranlassten nach Rücksprache mit ihren Vorgesetzten die vorsorgliche Sperrung des Airports. Es stellte sich dann heraus, dass diese mit Mehl, Zucker und Backpulver befüllt waren. Bei der akribischen Durchsuchung des Terminals fanden die Beamten doch glatt noch weitere sechs Flaschen in Mülleimern, die ebenfalls mit diesen Lebensmitteln befüllt waren. Zwischenzeitlich konnte auch ausgeforscht werden, dass diese von einem männlichen Passagier hinterlassen wurden. Dem Vernehmen nach soll keine böse Absicht bestanden haben, denn der Reisende hatte angenommen, dass er die Lebensmittel nicht durch die Sicherheitskontrolle hätte mitnehmen dürfen. Ein Irrtum, denn Mehl, Zucker und Backpulver sind ungefährlich und hätten auch einen Sprengstofftest problemlos passiert. Dennoch lösten die harmlose “Backmischung” einen Großeinsatz der Bundespolizei und eine temporäre Sperrung des Flughafens aus. Die Exekutive handelte nach dem Grundsatz “Sicherheit zuerst” und gab nachdem feststand, dass der Inhalt der Behälter völlig harmlos ist, auch Entwarnung. Dennoch wird sich der Mann auf eine Befragung durch die Polizei einstellen müssen. Es wird auch zu den Hintergründen ermittelt. Im schlimmsten Fall kann dem Passagier blühen, dass er die Kosten für die Sperre und den Polizeieinsatz bezahlen muss. Warum der männliche Fluggast mit sechs Flaschen voller Backzutaten gereist ist und diese dann am Airport entsorgt

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Indische Vistara neu in Frankfurt am Main

Die indische Fluggesellschaft Vistara bedient seit Donnerstag zwei wöchentliche Rotationen zwischen dem indischen Delhi und Frankfurt am Main. Es handelt sich erst um das zweite Ziel, das der Carrier in Europa ansteuert. Die Aufnahme erfolgte gegen den Trend: Mitten in der Corona-Pandemie. Vistara setzt auf der Frankfurt-Strecke Langstreckenjets des Typs Boeing 787-9 ein. Derzeit werden die Flüge jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag angeboten. Firmenchef Leslie Thng sagte, dass die Aufnahme der Frankfurt-Route in “weiterer wichtiger Schritt” hinsichtlich des Ausbaus des Netzwerks ist. Der breiten Öffentlichkeit stehen die neuen Frankfurt-Delhi-Flüge aber noch nicht offen, denn die Route wird derzeit unter dem Safe-Corridor-Abkommen zwischen Deutschland und Indien bedient. Das bedeutet, dass nur Personen, die die beiderseitigen Bedingungen erfüllen können und – falls erforderlich – ein Visum vorweisen können, mitfliegen dürfen. Kooperationspartner von Vistara in Deutschland ist Lufthansa.

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Swiss bestellt neuen Cargo-Chef

Per 1. April 2021 bestellt Swiss mit Lorenzo Stoll einen neuen Leiter für den Bereich Swiss World Cargo. Er folgt auf Ashwin Bhat, der in der Funktion des Chief Commercial Officers zu Lufthansa Cargo wechseln wird. Stoll war bislang für die Westschweiz und den Swiss-Standort Genf zuständig. In seiner neuen Funktion berichtet er an Chief Financial Officer Markus Binkert. Bhat tritt seinen neuen Posten bei Lufthansa Cargo am 1. März 2021 an. “Ich freue mich sehr, dass wir mit Lorenzo Stoll einen versierten Experten aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. Er hat massgeblich zum Erfolg des Standorts Genf und zur Positionierung von SWISS als Premiumcarrier beigetragen. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner grossen Erfahrung im Kommerz-, Konsumgüter- und Aviatikbereich unsere Luftfrachtdivision genauso erfolgreich weiterentwickeln wird und wünsche ihm für seine neue Funktion viel Erfolg und Freude”, so Markus Binkert. Die Position des Genf-Leiters soll nachbesetzt werden. Die Suche nach einem geeigneten Manager läuft derzeit.

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Flughafen München: Briefbombe im DHL-Verteilzentrum gefunden

Nach dem Briefbomben-Anschlag in der Zentrale des Lebensmittel-Discounters Lidl im deutschen Neckarsulm haben die deutschen Behörden den Post- und Paketverkehr unter die Lupe genommen – mit Erfolg: Im DHL-Verteilzentrum Flughafen München wurde eine verdächtige Sendung abgefangen. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg teilten mit, dass es sich um einen nicht näher genannten Lebensmittelhersteller adressierte Postsendung handelte. Diese wurde in der Nacht auf Donnerstag durch Sprengstoffexperten unschädlich gemacht. in diesem Zusammenhang kam es zu einer engen Zusammenarbeit mit der bayerischen Exekutive. Ob ein Zusammenhang mit dem Briefbomben-Anschlag bei Lidl besteht, ist noch unklar. Jedenfalls werden Brief- und Paketsendungen derzeit genauer unter die Lupe genommen, da es noch einen weiteren Fall gibt, in dem eine mit einem Sprengsatz versehene Sendung an einen Getränkehersteller adressiert war. Bei dieser verletzte sich am Dienstag ein Mitarbeiter. Auch am Mittwoch bei Lidl gab es Verletzte. Die Staatsanwaltschaft gab keine Auskunft darüber wie das schädliche Paket im DHL-Verteilzentrum am Flughafen München identifiziert werden konnte. Lediglich sagte man, dass die Sendung “herausgefischt” und entschärft wurde. Die Ermittlungen nach dem Verursacher laufen auf Hochtouren. Das Motiv ist noch vollkommen unklar.

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Zeitfracht beerdigt traditionsreichen Namen WDL endgültig

Der deutsche Logistikkonzern Zeitfracht hat den traditionsreichen Namen WDL endgültig zu Grabe getragen, denn nun wurden auch das Rufzeichen und die Codes geändert. Sowohl die IATA als auch die ICAO führen den Carrier nun unter dem Namen “German Airways GmbH & Co KG”. Der neue Two-Letter-Code lautet “ZQ”. Der IACO-Designator wurde auf “GER” abgeändert. Das Rufzeichen ist nun “German Eagle”. Die Schwester Luftfahrtfahrtgesellchaft Walter, die kurzzeitig ebenfalls unter der Marke German Airways aufgetreten ist, musste im Frühjahr 2020 Insolvenz anmelden. Da sich kein Käufer fand, wurde die Abwicklung des Eurowings-Subunternehmers angeordnet. German Airways ist aufgrund des Umstands, dass man lediglich eine Umbenennung ist, das zweitälteste Luftfahrtunternehmen der Bundesrepublik Deutschland. Der Carrier erhielt nach dem zweiten Weltkrieg als eines der ersten privaten Unternehmen AOC und Betriebsbewilligung erteilt. Ursprünglich war man auch im Frachtgeschäft stark vertreten.

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Sommer 2021: Flynas will nach Wien und Salzburg fliegen

Die Billigfluggesellschaft Flynas wird im Sommerflugplan 2021 die österreichischen Flughäfen Salzburg und Wien anfliegen. Die Mozartstadt soll ab Mitte Mai 2021 mit Riyadh und Jeddah verbunden werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A320 angekündigt. In die österreichische Bundeshauptstadt wird der Carrier die Riyadh-Strecke reaktivieren. Auch Flüge nach Jeddah sind angekündigt, jedoch ist diese Route noch nicht buchbar. Flynas war vor der Corona-Pandemie in Wien präsent, zog sich jedoch auf der Einreise- und Quarantänebestimmungen, die der Krise geschuldet sind, temporär zurück. Die Aufnahme der Salzburg-Flüge ist im Vorjahr wegen der Pandemie ins Wasser gefallen. Ob Flynas tatsächlich die beiden österreichischen Airports anfliegen wird oder nicht, hängt vom weiteren Fortgang der Pandemie ab. Der Carrier kündigte ab Saudi-Arabien auch neue Strecken nach Albanien, Ägypten, Bosnien-Herzegowina, Aserbaidschan, Georgien und in den Oman an.

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Ätna spuckt wieder: Flughafen Catania gesperrt

Auf der italienischen Insel Sizilien spuckt mal wieder der Vulkan Ätna. Dies hat zur Folge, dass der Flughafen Catania aus Sicherheitsgründen temporär gesperrt werden musste. Es steht noch nicht fest wie lange die Maßnahme andauern wird. Der Ätna ist ein vergleichsweise äußerst aktiver Vulkan, der immer wieder für Einschränkungen im Flugverkehr sorgt. Zuletzt floß Lava den Hang hinunter und gleichzeitig spuckte er eine große Aschewolke aus. Diese ist für den Flugverkehr problematisch, weshalb Maschinen großräumig umgeleitet werden. Der Ätna ist etwa 3.300 Meter hoch. Der Lava-Strom soll laut lokalen Medienberichten seinen Weg bis zuletzt auf etwa 2.000 Meter Seehöhe gefunden haben. Die Behörden betonen, dass man die Lage im Griff habe und keine Gefahr für die Bevölkerung bestehen soll. Aufgrund der Aschewolke entschied man sich dennoch den Luftraum und den Flughafen Catania auf unbestimmte Zeit zu sperren. Bei vorangegangenen Ausbrüchen dauerten die Maßnahmen in der Regel nur wenige Tage an.

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Basel eröffnet Corona-Teststation

Auf dem Flughafen Basel-Mulhouse steht nun ein Corona-Testzentrum zur Verfügung, in dem sich Passagiere sowohl mittels Antigen als auch PCR testen lassen können. Dieses wird von einem französischen Labor betrieben und befindet sich auf der französischen Seite der Abflughalle (Ebene 3, Halle 1). Vorerst ist das Angebot ankommenden und abfliegenden Passagieren und am Airport beschäftigten Personen vorbehalten. Derzeit ist geplant, dass die Teststation mindestens vier Monate in Betrieb sein soll, jedoch teilte der Flughafen Basel mit, dass je nach Entwicklung der Situation eine Verlängerung möglich ist. Im Bereich der PCR-Testungen werden sogenannte RT-PCR durchgeführt. Auf diese pochte kürzlich in Wien die Billigfluggesellschaft Ryanair und sorgte damit für ordentlich medialen Wirbel, da zahlreiche Passagiere nicht befördert wurden. Personen, die über eine französische Krankenversicherung verfügen, müssen für die Testungen am Flughafen Basel nichts bezahlen. Der Versicherungsträger übernimmt die Kosten direkt. Alle anderen Personen müssen 40 Euro bzw. 45 Schweizer Franken für den Antigen-Schnelltest oder 100 Euro bzw. 110 Schweizer Franken für den RT-PCR-Test bezahlen. Terminreservierungen können unter diesem Link vorgenommen werden.

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