Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Albanien eröffnet Flughafen Kukës

In Albanien wurde am Sonntag der Kukës International Airport offiziell eröffnet. Dieser befindet sich rund 150 Kilometer von der Hauptstadt Tirana entfernt. Die offizielle Erstlandung wurde von Air Albania durchgeführt und hatte ein Kuriosum: Die Maschine legte einen Stopp in der Hauptstadt ein, um den Premierminister abzuholen. Danach ging es weiter nach Kukës. Vor dem feierlichen Eröffnungstag liegt eine jahrzehntelange Vorgeschichte, die sinnbildlich für das Verfolgen unterschiedlicher Interessen ist. Um es kurz zu machen: Der Airport wurde mit langjähriger Verspätung offiziell eröffnet und ein vorheriger Anlauf ist mangels Airline-Kunden ins Wasser gefallen. Der Erstflugtag war auch ein bisschen Wahlkampf-Show, denn zahlreiche Anhänger der Partei des Premierministers wurden zum Feiern eingeladen. Tatsächlich wird Kukës erst in 50 bis 60 Tagen für den internationalen Verkehr bereit sein. Diesen Umstand musste die Regierung beiläufig einräumen. Es wird davon ausgegangen, dass der Flugbetrieb am 17. Juni 2021 aufgenommen werden kann. Verkehrsministerin Belinda Balluku nannte im Zuge der offiziellen Eröffnung folgende Staaten, die ab Kukës angeflogen werden sollen: Deutschland, Schweiz und das Vereinigte Königreich. Sie konnte aber weder Städte noch Airlines nennen und pochte darauf, dass es ein sehr großes Interesse seitens der Airlines, insbesondere aus dem Lowcost-Bereich geben soll. Anzunehmen ist, dass Air Albania die eine oder andere Destination ab Kukës anfliegen „darf“.

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Bund will BER rund 500 Millionen Euro erlassen

Den Flughafen Berlin-Brandenburg plagen nicht nur die aufgrund der Corona-Pandemie stark rückläufigen Einnahmen, sondern auch die Schulden in Form der Baukosten drücken. Nun wollen die Gesellschafter – Bund sowie Länder Berlin und Brandenburg – auf die Rückzahlung von etwa 500 Millionen Euro verzichten. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ handelt es sich dabei um Notkredite, die aufgrund der Corona-Pandemie gewährt wurden. Die Berichterstattung bezieht sich auf eine Antwort der Bundesregierung, die aufgrund einer parlamentarischen Anfrage der Fraktion der Grünen ergangen ist. Bislang handelt es sich aber nur um einen Plan, denn laut Bundesverkehrsministeriums soll die Abklärung des Vorhabens mit der EU-Kommission „zeitnah“ erfolgen. Im März 2021 äußerte sich die Geschäftsleitung der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH dahingehend, dass der zusätzliche Finanzbedarf rund 1,9 Milliarden Euro beträgt. Die ersten Hilfen, die ausbezahlt wurden, gewährten die Gesellschafter in Form von Darlehen, die zurückbezahlt werden müssen. Der Schuldenerlass bedarf daher der Zustimmung der Wettbewerbshüter in Brüssel.

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Air France kündigt 22 neue Sommerstrecken an

Im Sommerflugplan 2021 bedient Air France insgesamt 22 neue Strecken ab Paris-Orly und Paris-Charles de Gaulle. Diese werden nach Europa, Nordafrika und innerhalb Frankreichs durchgeführt. Der Carrier hat heuer 80 saisonale Ziele im Programm. Ab Charles de Gaulle werden neu Flüge nach Tanger, Agadir, Monastir, Luqa, Las Palmas, Korfu und Rhodos angeboten. Die Aufnahmen erfolgen ab 5. Juli 2021. Ab Orly stehen Bari, Ibiza und Algier ab 28. Juni 2021 im Programm. Von Marseille aus wird Air France ab 26. Juni 2021 neu nach Catania fliegen. Am 19. Juli 2021 wird Korfu folgen. In Nizza werden die Ziele London und Tunis ab 28. Juni 2021 angeboten. Innerhalb von Frankreich wird der Carrier 41 saisonale Routen anbieten. Darunter befinden sich nachstehende acht neue Strecken: Paris-Charles de Gaulle von / nach Ajaccio, Bastia, Calvi und Figari ab 5. Juni 2021 Perpignan von / nach Brest, Straßburg und Nantes ab 25. Juni 2021 Biarritz von / nach Caen ab 25. Juni 2021 Die Verbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle und Wien wird derzeit dreimal pro Woche angeboten. Zwischen 5. Juli und 29. August 2021 beabsichtigt Air France 14 wöchentliche Umläufe anzubieten.

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Mailand: Easyjet wil in Linate ausbauen

Der Mailänder Stadtflughafen Linate rückt immer stärker in den Fokus von Billigfliegern. Jahrelang konnte Platzhirsch Alitalia viele Slots halten und somit die Verfügbarkeit von Start- und Landerechten für die Konkurrenz geringhalten. Das änderte sich durch eine Neuvergabe. Wie berichtet konnten sich Ryanair, Wizz Air und Easyjet sowie Austrian Airlines heißbegehrte Slots in Linate sichern. Die AUA prüft die Aufnahme einer Wien-Verbindung, erteilte jedoch Salzburg eine Absage und das obwohl man bereits Slots hat. Wizz Air will inneritalienisch fliegen und Ryanair nach Brüssel und Berlin-Brandenburg. Easyjet bestätigte nun, dass man die ergatterten Slots in Linate nutzen will. Der Carrier hatte bereits in der Vergangenheit wenige Start- und Landerechte an diesem Airport. Der Großteil des Verkehrs wurde aber über Malpensa abgewickelt. Dort nutze man bis zur Coronakrise das Terminal 2 exklusiv. Dieses ist temporär geschlossen, wobei eine mögliche Wiedereröffnung noch n den Sternen steht. Ab Linate sieht Easyjet Europe Potential für Inlandsflüge nach Catania und Palermo. Diese will man am 11. Juni 2021 aufnehmen und bis zu zweimal täglich bedienen. Weiters kann sich der Lowcoster vorstellen, dass man bei der Verfügbarkeit weiterer Start- und Landrechte die Präsenz in Mailand-Linate weiter ausbauen könnte.

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Saudi-Arabien kündigt Öffnung der Grenzen an

Derzeit ist der internationale Flugverkehr von/nach Saudi-Arabien stark eingeschränkt. Die Regierung will den weitgehenden Bann, sofern es in Sachen Corona-Pandemie keine Rückschläge gibt, per 17. Mai 2021 aufheben. Für die Billigfluggesellschaft Flynas würde dies passend kommen, den der Carrier plant ab Mitte Mai 2021 die Flughäfen Wien und Salzburg anzusteuern. Die Mozartstadt wollte man schon im Vorjahr mit Saudi-Arabien verbinden, jedoch wurde das Vorhaben aufgrund der Pandemie vorerst nicht verwirklicht. Die Pläne wurden allerdings nicht verworfen. Die Fluggesellschaft Saudia kündigte bereits an, dass das internationale Streckennetz ab Mitte Mai 2021 hochgefahren werden soll. Die Regierung habe ausdrücklich bestätigt, dass alle Grenzen geöffnet werden sollen. Unklar ist jedoch noch, ob für die Einreise nach Saudi-Arabien negative Tests, Quarantäne und/oder Impfungen erforderlich sein werden. Am 31. März 2021 schloss Saudi-Arabien die Grenzen, um sich vor der Einschleppung von Corona-Mutationen abschirmen zu können. Besonders ausschlaggebend waren die rasche Verbreitung der südafrikanischen und britischen Variante.

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Spanien: Air Nostrum beantragt staatlichen Kredit

Die spanische Regionalfluggesellschaft Air Nostrum beantragte beim Staatsfonds SEPI einen Kredit in der Höhe von 103 Millionen Euro. Der Carrier mit Sitz in Valencia betreibt zahlreiche Regio-Strecken im Auftrag von Iberia. Air Nostrum bestätigte, dass man aufgrund der Corona-Pandemie die Unterstützung in Form des Darlehens beantragt hat. Der Regio-Carrier galt bis zur Krise als profitabel. Im Vorjahr flog man einen Verlust in der Höhe von 129 Millionen Euro ein. Zu den Gründen, die den SEPI-Antrag notwendig gemacht haben, schreibt Air Nostrum: „Gewährleistung der erforderlichen Ressourcen, um die Einkommensreduzierung zu überwinden, die den durch die Pandemie verursachten Rückgang des Passagierverkehrs verursacht hat, Gewährleistung der Konnektivität und Gewährleistung des Beschäftigungsniveaus Seit Beginn der Coronavirus-Krise und angesichts des drastischen Rückgangs der Flugverkehrsnachfrage hat das Unternehmen eine Politik der Bargelderhaltung und Kostensenkung beibehalten und im vergangenen Jahr Vereinbarungen mit Flottenfinanzierern getroffen und auf ICO-Kreditlinien zurückgegriffen“.

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Neue 737-Max-Probleme könnten tiefergehend sein

Die neuen Probleme, die kürzlich an Flugzeugen des Typs Boeing 737-Max entdeckt wurden, dürften tiefergehend sein als ursprünglich vom Hersteller vermutet. Wegen Mängeln forderte Boeing insgesamt 16 Betreiber dazu auf die betroffenen Jets vorläufig am Boden zu lassen. Zunächst ging man davon aus, dass lediglich ein Notstromaggregat nicht ordnungsgemäß befestigt wurde. Laut Boeing wurde es nicht genietet, sondern nur geklammert. Dadurch kann die Erdung unzureichend sein, was zur Beschädigung elektronischer Komponenten führen kann. Aviation Week schreibt, dass insgesamt 460 Boeing 737-Max betroffen sein sollen. Davon wurden jedoch erst 89 Stück an Fluggesellschaften ausgeliefert. Die betroffenen Maschinen sollen bis auf weiteres am Boden bleiben. Boeing betont, dass man in Abstimmung mit der FAA an einer Lösung arbeitet. Bloomberg schreibt unter Berufung auf Unternehmenskreise, dass die Behebung äußerst zeitaufwendig sein könnte. Bislang konnte der Hersteller keine Lösung vorlegen. Diese muss zuvor ohnehin von der Luftfahrtbehörde FAA abgesegnet werden. Es ist anzunehmen, dass diese angesichts der unrühmlichen Vorgeschichte besonders genau prüfen wird. Boeing pocht darauf, dass die Problembehebung nach Genehmigung durch die FAA nur wenige Tage dauern soll.

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Poste Air Cargo fliegt jetzt auch international

Die Frachttochter der italienischen Post, Poste Air Cargo (vormals: Mistral Air), nahm eine linienmäßige Frachtverbindung zwischen Rom-Fiumicino undTel Aviv auf. Es handelt sich dabei um die erste internationale Cargo-Strecke des Carriers. Air Poste Cargo wurde im Jahr 1981 unter dem Namen Mistral Air von Bud Spencer gegründet. Der Schauspieler verkaufte das Unternehmen später an TNT weiter. Die italienische Post übernahm die Fluggesellschaft in 2005 vollständig. Die Passagierflüge wurden in 2018 eingestellt. Im Jahr 2019 wurde der Markenname auf Air Poste Cargo geändert. Man ist derzeit eine reine Frachtfluggesellschaft. Die Cargo-Airline der italienischen Post war bislang primär innerhalb Italiens tätig. Transportiert werden unter anderem Briefe, Pakete, Expressgüter und sonstige Fracht. Laut CH-Aviation.com fliegt Poste Air Cargo seit 10. April 2021 erstmals in der Firmengeschichte eine internationale Frachtroute. Die eingesetzten Maschinen der Typen ATR72-600 und Boeing 737-400 sind in Brescia, Cagliari und Rom-Fiumicino stationiert.

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Touristen: Innsbruck will längere Aufenthalte

Die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck will künftig ein anderes Gästesegment ansprechen. Dabei zielen die Planungen insbesondere auf längere Aufenthalte ab. Karin Seiler, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, ist der Ansicht, dass die Corona-Pandemie zu einer Änderung der Arbeits- und Lebensgewohnheiten geführt hat. Durch die Pandemie wurde die Digitalisierung stark beschleunigt. „Teleworking“, „Videokonferenzen“ und „Homeoffice“ würden das Arbeitsleben heute wie morgen prägen, ist Seiler überzeugt. Mit maßgeschneiderten Angeboten könne Innsbruck all jene, die den Urlaub mit ihrer beruflichen Tätigkeit verknüpfen wollen, gezielt erreichen. „Es ist unser Ziel, damit die durchschnittliche Aufenthaltsdauer über alle Gästesegmente hindurch auf 2,5 Tage zu steigern. Dies ist eine im Städtetourismus bemerkenswert anspruchsvolle, aber für Innsbruck durchaus realistische Zielsetzung“, so Seiler.

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S7 Airlines will bei Cyprus Airways aussteigen

Die russische S7 Airlines steht vor dem Verkauf ihrer 36,8-prozentigen Beteiligung, die an Cyprus Airways gehalten wird. Der Carrier will sich angesichts der Coronakrise künftig auf den russischen Markt fokussieren. Das Investment auf Zypern passt nicht mehr zur neuen Strategie. Gegenüber der Agentur Interfax erklärte ein Manager, dass die Beteiligung an Cyprus Airways auf dem Prüfstand steht. Man beabsichtigt diese zu veräußern, nannte jedoch keine näheren Details. Die Zeitung Economy Today schreibt allerdings, dass der Verkauf kurz vor dem Abschluss steht und die zypriotische Airline für „einige Millionen Euro“ an eine „europäische Firmengruppe“ gehen soll. Die heutige Cyprus Airways hat – abgesehen vom Namen – nichts mit dem einstigen Staatscarrier zu tun. Dieser ging im Jahr 2015 pleite. Unter dem ursprünglichen Projektnamen Charlie Airlines baute S7 gemeinsam mit einem Partner eine Neugründung auf. Die Namensrechte wurden aus der Konkursmasse erworben. Der Flugbetrieb wurde im Jahr 2017 aufgenommen. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Airbus A319.

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