Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Deutschland: 1.000 Mitarbeiter haben Airbus verlassen

Die Airbus-Werke in Finkenwerder, Stade, Bremen und Buxtehude sollen bislang rund 1.000 Mitarbeiter freiwillig verlassen haben. Dies erklärte ein Funktionär der IG Metall gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Der Flugzeugbauer versucht betriebsbedingte Kündigungen durch freiwillige Austritte zu vermeiden. Beschäftigte, die sich dafür entscheiden, sollen Abfindungen erhalten. Konzernweit sollen 15.000 Jobs abgebaut werden. Die genaue Anzahl der auf der Kippe stehenden Stellen ist unklar, denn Airbus meinte kürzlich, dass die Kurzarbeit in Frankreich und Deutschland einige Tausend stellen retten könnte. Angaben von Arbeitgeberseite zur Annahme der Prämien für freiwillige Austritte gibt es nicht.

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Airbus storniert Norwegian-Großbestellung

Der europäische Flugzeugbauer Airbus und die insolvente Norwegian Air Shuttle konnten sich auf die Stornierung der 88 Maschinen der A320neo-Reihe einigen. Dies kommt nicht zufällig, denn das Management versucht über das in Irland geführte Insolvenzverfahren aus Kauf- und Leasingverträgen herauszukommen. Norwegian muss an Airbus keinerlei Schadenersatz leisten, jedoch werden im Gegenzug die bereits geleisteten Anzahlungen einbehalten. Damit steht endgültig fest, dass es zu keiner Lieferung von 30 A321LR sowie 58 A320neo an den Billigflieger kommen wird. Ganz ohne Druck kam die Einigung aber nicht, denn am Mittwoch gab es in diesem Zusammenhang eine Anhörung vor dem irischen High Court. Letztlich sollen sich die beiden Parteien im Saal auf die Stornierung der Großbestellung geeinigt haben. Norwegian will auch die Boeing-Order loswerden und dazu Schadenersatz für das B737-Max-Debakel und die Triebwerksprobleme der Dreamliner haben. In diesem Zusammenhang findet noch diese Woche eine weitere Anhörung vor dem High Court statt. Es gilt als wahrscheinlich, dass die U.S.-Amerikaner um die Großbestellung umfallen werden.

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SmartLynx Malta fliegt nun für DHL

Um die Fluggesellschaft SmartLynx Malta war es einige Zeit sehr ruhig, doch nun meldet sich der Carrier mit einem neuen Geschäftsmodell zurück. Im Auftrag der Deutsche Post DHL Group wird man zwei Airbus A321-200-Frachter betreiben. Diese werden im Cargo-Netzwerk des Logistikkonzerns eingesetzt. Es handelt sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die in Frachter konvertiert wurden. Derzeit werden vermehrt A321 umgebaut, was auch am momentan hohen Preis für Maschinen des Typs Boeing 757 liegt. Das Rückgrat der DHL-eigenen Flotte bildet die B757. SmartLynx Malta ist eine Tochter der Avia Solutions Group. Ursprünglich wurde dieser Ableger gegründet, um Passagierflüge durchzuführen. Die Coronakrise führte jedoch dazu, dass man diesen Flugbetrieb auf Fracht spezialisierte. Laut Mitteilung des maltesischen Carriers soll die A321F-Flotte bis 2022 auf vier Einheiten ausgebaut werden.

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Seychellen wollen Etihad-Kredite nicht zurückzahlen

Keinen Cent soll Air Seychelles an Etihad Airways bezahlen. So will es die Regierung, denn im Zusammenhang mit vom Golfcarrier gewährten Darlehen gibt es seit einiger Zeit Unstimmigkeiten, über die nun auf höchster Staatsebene verhandelt wird. Im Zuge der „Hunter-Strategie“, die Etihad unter der Geschäftsführung von James Hogan, von Swissair kopiert hatte, kaufte man sich bei finanzschwachen Airlines wie Air Berlin, Air Seychelles, Alitalia, Air Serbia und Darwin Airline ein. Letztlich entwickelte sich das Projekt zu einem Faß ohne Boden, so dass Abu Dhabi nach und nach den Geldhahn abgedreht hat. Auf den Seychellen und in Serbien sowie selbstredend bei Alitalia sind die Regierungen eingesprungen. Beispielsweise Air Berlin musste Insolvenz anmelden. „In Bezug auf das Partnerschaftsabkommen zwischen Air Seychelles und Etihad wird in diesem Jahr keine Zahlung erfolgen, und es laufen weitere Verhandlungen über die Zahlungsweise der aufgelaufenen Schulden und die Rückgabe der Etihad-Aktien, um den Carrier wieder vollständig ins Staatseigentum zu bringen“, teilte die Regierung der Seychellen mit. Das bedeutet auch, dass Air Seychelles künftig wieder als staatliche Fluggesellschaft betrieben werden soll. Derzeit hält die Etihad Aviation Group noch 40 Prozent. Dieses Aktienpaket will man seit einiger Zeit loswerden. Verhandelt wird auch über Darlehen, die seitens Etihad Airways gewährt wurden.

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Dortmund: Wizz Air kündigt 41 Winter-Ziele an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air plant im Winter 2021/22 insgesamt 41 Destinationen ab Dortmund anzufliegen. Der Flugplan wurde inzwischen zur Buchung freigegeben. Angeboten werden Flüge in 23 Länder. „Wir wollen damit auch ein Zeichen der Hoffnung setzen“, erläutert Wizz Air Pressesprecher Andras Rado. Generell blicke man mit Optimismus auf die zweite Jahreshälfte und wolle deshalb schon jetzt Reisewünsche ermöglichen. Der Carrier unterhält in Dortmund die bislang einzige Basis in Deutschland. Folgende Ziele plant  Wizz Air im Winterflugplan 2021/22: Albanien: Tirana Bosnien und Herzegowina: Sarajevo, Tuzla Bulgarien: Sofia, Varna Georgien: Kutaissi Griechenland: Athen, Thessaloniki Island: Reykjavik Italien: Catania (Sizilien) Kosovo: Pristina Lettland: Riga Litauen: Vilnius Marokko: Marrakesch Moldawien: Chisinau Montenegro: Podgorica Nordmazedonien: Ohrid, Skopje Polen: Breslau, Danzig, Katowitz, Olsztyn-Mazury Portugal: Lissabon, Porto Rumänien: Bukarest, Cluj, Iasi, Sibiu, Suceava, Timisoara, Targu Mures Serbien: Belgrad, Nis Spanien: Fuerteventura Ukraine: Kharkow, Kiev, Lemberg, Saporischschja Ungarn: Budapest Zypern: Larnaka Österreich: Wien

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Fotogalerie: Hifly Malta erneut mit A330 in Erfurt

Erneut landete auf dem Flughafen Erfurt-Weimar ein von Hifly Malta betriebener Airbus A330-300, der mit Zwischenstopp im kasachischen Almaty rund 2,5 Millionen FFP2-Schutzmasken nach Deutschland brachte. Laut Airport waren diese in 8.500 Kartons verpackt. Insgesamt betrug die Ladung zirka 24 Tonnen. Die Schutzmasken sind für verschiedene Drogerie- und Handelsketten in Thüringen und ganz Deutschland bestimmt. Die Reisezeit der Fracht von Shanghai via Almaty nach Erfurt wurde mit rund 16 Stunden angegeben. Rund 2,5 Stunden dauerte die Entladung Airbusses durch die Mitarbeiter des Airports. Der Weiterflug nach Tokio ist am 25. Feber 2021 geplant. Organisiert wurde der Frachtflug von der Spedition Röhlig Deutschland GmbH & Co. KG, die in den letzten Wochen verstärkt den ostdeutschen Airport als Landeplatz für den Import medizinischer Güter nutzt. Erst kürzlich war Hifly Malta mit einem A330-Preighter in Erfurt zu Gast. Flughafenchef Prof. Gerd Stöwer sagte dazu: „Der Internationale Verkehrsflughafen Erfurt-Weimar setzt sich weltweit, bei Fluggesellschaften und Logistikern, immer mehr auch als professioneller Frachtflughafen, insbesondere für zeitkritische Expressfracht, durch“.

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World2Fly verschiebt den Erstflug auf Juni 2021

Das Airline-Startup World2Fly verschiebt den Erstflug auf den 18. Juni 2021. Ursprünglich wollte man bereits mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 abheben. Die weiterhin komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen haben laut Firmenchef Gabriel Subias die Verzögerung notwendig gemacht. Hinter World2Fly steht der spanische Hotel- und Reisekonzern Iberostar. Ab Madrid will man Langstreckenflüge zu touristischen Destinationen anbieten. Schwerpunkt der Ziele sind jene Länder, in denen Iberostars eigene Unterkünfte unterhält. In Portugal wurde ein Ableger gegründet, der mit eigenen Zertifikaten abheben soll. Homebase der „zweiten World2Fly“ wird der Flughafen Lissabon. Beide Flugbetriebe sollen zu Beginn auf das Muster Airbus A330 setzen. Man prüft zu einem späteren Zeitpunkt Langstreckenjets des Typs A350 zu nutzen.

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Boeing und Airbus bangen um Norwegian-Bestellungen

Sowohl Boeing als auch Airbus könnten um die von Norwegian Air Shuttle getätigten Großbestellungen umfallen. Der Carrier befindet sich in Irland und Norwegen in einem Gläubigerschutzverfahren. Die Airbus-Order stand bereits lange vor der Corona-Pandemie auf der Kippe. Die Bestellung über 88 Maschinen wurde bis dato nicht abgenommen. Aufgrund der chronisch angeschlagenen finanziellen Situation konnte sich Norwegian mit dem europäischen Hersteller auf spätere Liefertermine einigen. Gleichzeitig versuchte man die Maschinen der A320neo-Reihe anderweitig „loszuwerden“, sprich Käufer oder Leasingnehmer wurden gesucht. Im Juni des Vorjahres wurden 97 Festbestellungen für Boeing-Maschinen storniert. Gleichzeitig forderte der angeschlagene Carrier von Boeing Schadenersatz für das Max-Debakel und die Triebwerksprobleme, die bei den Dreamlinern bestanden. Nur noch fünf Boeing 787 und 92 B737-Max werden im Backlog der U.S.-Amerikaner geführt. Nun muss der Hersteller auch um diese bangen. Laut Reuters News wird diese Woche vor dem irischen High Court über die Abweisung zahlreicher Verbindlichkeiten von Norwegian verhandelt. Zu diesen zählen sowohl Leasingverträge als auch Bestellungen. Die treibende Kraft dahinter soll die Fluggesellschaft selbst sein, denn wenn das Gericht die Forderungen ablehnt, fallen Boeing und Airbus um die Orders um. Norwegian selbst will sich zum Medienbericht nicht äußern. Der insolvente Billigflieger verweist darauf, dass der High Court zunächst eine Anhörung durchführt und erst nach der Entscheidung des Gerichts würde man eine öffentliche Stellungnahme abgeben. Sowohl Airbus als auch Boeing verweigerten jeglichen Kommentar zu dieser Causa. Air-Asia-Order wackelt bei Airbus Airbus blüht aus Malaysia noch größeres Ungemach, denn laut Reuters will Air Asia nicht nur spätere Liefertermine, sondern auch einen

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Russland: Superjet soll als Business-Jet durchstarten

Die russische United Aircraft Corporation will den Sukhoi Superjet nun als Geschäftsreiseflugzeug schmackhaft machen. Da der Hersteller mittlerweile einen beträchtlichen Lagerbestand vorzuweisen hat, will man zunächst bereits fertiggestellte Maschinen umbauen. Angeordnet wird dieser Schritt direkt aus dem Kreml, denn Handelsminister Denis Manturov stellte die Pläne für eine Corporate- und VIP-Version des SSJ100 in Abu Dhabi vor. Auch soll diese Variante mit Sharklets nachgerüstet werden, um den Treibstoffverbrauch senken zu können. Ob auch die „Linienversion“ dieses Upgrade bekommen wird, sagte das Regierungsmitglied nicht. „In der zweiten Hälfte wird ein Demonstrationsflugzeug erscheinen. Ich denke, es wird eine ausreichende Anzahl von Menschen geben, die sich für diese Version interessieren, da das Kosten-Nutzen-Verhältnis sehr wettbewerbsfähig ist“, so Manturov. Die Reichweite der Corporate-Variante des SSJ-100 soll mindestens 2.472 nautische Meilen betragen. Es wird jedoch damit gerechnet, dass diese durch den Einbau von Zusatztanks, der Gewichtseinsparung durch weniger Sitze und mit Hilfe von Sharklets deutlich gesteigert werden kann. Ziel ist, dass der Sukhoi Superjet als Geschäftsreiseflugzeug auf die Langstrecke gehen kann.

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Mutationen: Marokko bannt komplette D-A-CH-Region

Bislang waren europäische Länder für das inflationäre „Verteilen“ von Flugverboten bekannt. Nun trifft es gleich mehrere Staaten, die mit einem Landeverbot in Marokko belegt wurden. Passagierflüge, die in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, der Türkei und der Schweiz gestartet sind, sind im afrikanischen Land unerwünscht. Hintergrund ist, dass die Regierung von Marokko die genannten Staaten aufgrund der rasanten Ausbreitung von Corona-Mutationen zum Hochrisikogebiet erklärt hat. Unabhängig von der Staatsbürgerschaft dürfen Personen, die sich in den genannten Ländern aufgehalten haben, nicht mehr einreisen. Auch die „Umgehung“ mittels Umsteigeflügen soll unterbunden werden. Marokko betont, dass nur Passagierflüge nach Marokko untersagt sind. In die umgekehrte Richtung darf weiterhin geflogen werden. Auch Ausreisen sind jederzeit erlaubt. Das bereits im Dezember 2020 ausgesprochene Landeverbot für Maschinen, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, bleibt aufrecht.

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